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		<title><![CDATA[DUST 'N' ASHES - Nebenplay]]></title>
		<link>https://dustnashes.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[DUST 'N' ASHES - https://dustnashes.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 23:50:29 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Kunst liegt ganz im Auge des Betrachters]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=225</link>
			<pubDate>Sun, 13 Jun 2021 17:59:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Rosmarie Hoad</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Rose sah ungeduldig auf die Uhr. In zwei Stunden war sie mit Thea verabredet und sie musste noch nach Hause und sich fertig machen. Und die Sitzung hier zog und zog sich, dabei hatten sie längst alles relevante besprochen und es ging nur noch um die Klärung der letzten Details. Aber so, wie die Männer hier gerade, wie meistens war sie die einzige Frau, die Diskussion ins Endlose ging, würden sie am Ende sogar ganz ohne Ergebnis dastehen. Schließlich wurde es ihr zu viel. "So." Unterbrach sie das Gespräch und zog sofort alle Blicke auf sich. Sie erhob sich und tippte ein paar Befehle in die Konsole vor ihr, sodass eine Tabelle auf der Leinwand vor ihnen erschien. "Im Grunde liegt es doch auf der Hand." Meinte sie und begann noch einmal alles zusammen zu fassen, wobei die einzelnen Punkte, Dank Spracherkennung automatisch in der Tabelle erschienen. Sie hatte schon immer ein gutes Auge für das Wesentliche gehabt und das kam ihr nun wieder einmal zugute. Am Ende fügte sie unter der Tabelle noch die ungeklärten Fragen hinzu. "Meine Herren, ich sende ihnen die Übersicht zu und dann kann sich jeder in Ruhe noch einmal Gedanken dazu machen. Falls es irgendwelche Einwände gibt, bitte ich Sie diese bis morgen 18 Uhr an mich zu Senden, dann werden wir sehen, ob wir uns für weitere Gespräche treffen oder die Investition wie vorgesehen abgeschlossen werden kann. Danke, das war für heute alles." Damit klappte sie ihren Laptop zu und schob ihren Stuhl nach hinten. Die Sitzung war beendet. Sicherlich würden wieder einmal ein paar Beschwerden bei ihrem Vater auf dem Schreibtisch landen, doch das passierte sowieso, egal was sie tat oder wie sie sich verhielt. Es war zum Verrücktwerden, dass diese alten Säcke sich einfach nicht damit abfinden konnten, dass sie nun einmal die Zukunft dieses Unternehmens war und in den nächsten Jahren einiges anders ablaufen würde. Besser sie gewöhnten sich jetzt schon daran. Oder aber sie würde eine Standpauke von ihrem Vater bekommen, doch das war ihr nun egal. Hauptsache sie kam pünktlich hier heraus. Auf dem Weg zum Aufzug wurde sie noch einmal aufgehalten, ein paar Unterschriften wurden verlangt. Sie unterzeichnete, ohne sich die Papiere durchzulesen und dann war es endlich geschafft. Wochenende. Erneut sah Rose auf die Uhr. Sie war spät dran, aber noch war es nicht unmöglich, dass sie pünktlich bei der Kunstgalerie war. Sie freute sich ziemlich darauf, nicht nur weil sie dadurch Thea endlich wieder sah. Vor ein paar Wochen waren sie sich in einem Club begegnet, hatten viel miteinander getanzt und sich gemeinsam ein paar Drinks einverleibt. Sie hatten sich von Anfang an blendend verstanden und somit am Ende des Abends die Nummern ausgetauscht. Seitdem hatten sie ein paar Mal miteinander geschrieben und schließlich hatte Thea sie zur Eröffnung dieser neuen Kunstausstellung eingeladen. Rose war nicht allzu bewandt darin, zumindest was die moderne Kunst Betraf, dennoch hatte sie zugesagt.<br />
<br />
Exakt zwei Stunden später hielt das Taxi vor der Kunstgalerie. Lediglich zehn Minuten zu spät. Das ging noch. Ein wenig nervös strich sich Rose eine widerspenstige Haarsträhne hinter das Ohr, bezahlte den Fahrer und stieg dann aus. Sie wusste nicht genau, was sie erwartet hatte, aber immerhin sah es so aus, als ob es noch nicht angefangen hatte. Ein wenig erleichtert steuerte sie auf den Eingangsbereich zu, wo viele Menschen in kleinen Grüppchen zusammenstanden und sich angeregt unterhielten. Rose streckte sich ein wenig und versuchte die Menge zu überblicken, doch sie sah weit und breit keine Spur von Thea.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Rose sah ungeduldig auf die Uhr. In zwei Stunden war sie mit Thea verabredet und sie musste noch nach Hause und sich fertig machen. Und die Sitzung hier zog und zog sich, dabei hatten sie längst alles relevante besprochen und es ging nur noch um die Klärung der letzten Details. Aber so, wie die Männer hier gerade, wie meistens war sie die einzige Frau, die Diskussion ins Endlose ging, würden sie am Ende sogar ganz ohne Ergebnis dastehen. Schließlich wurde es ihr zu viel. "So." Unterbrach sie das Gespräch und zog sofort alle Blicke auf sich. Sie erhob sich und tippte ein paar Befehle in die Konsole vor ihr, sodass eine Tabelle auf der Leinwand vor ihnen erschien. "Im Grunde liegt es doch auf der Hand." Meinte sie und begann noch einmal alles zusammen zu fassen, wobei die einzelnen Punkte, Dank Spracherkennung automatisch in der Tabelle erschienen. Sie hatte schon immer ein gutes Auge für das Wesentliche gehabt und das kam ihr nun wieder einmal zugute. Am Ende fügte sie unter der Tabelle noch die ungeklärten Fragen hinzu. "Meine Herren, ich sende ihnen die Übersicht zu und dann kann sich jeder in Ruhe noch einmal Gedanken dazu machen. Falls es irgendwelche Einwände gibt, bitte ich Sie diese bis morgen 18 Uhr an mich zu Senden, dann werden wir sehen, ob wir uns für weitere Gespräche treffen oder die Investition wie vorgesehen abgeschlossen werden kann. Danke, das war für heute alles." Damit klappte sie ihren Laptop zu und schob ihren Stuhl nach hinten. Die Sitzung war beendet. Sicherlich würden wieder einmal ein paar Beschwerden bei ihrem Vater auf dem Schreibtisch landen, doch das passierte sowieso, egal was sie tat oder wie sie sich verhielt. Es war zum Verrücktwerden, dass diese alten Säcke sich einfach nicht damit abfinden konnten, dass sie nun einmal die Zukunft dieses Unternehmens war und in den nächsten Jahren einiges anders ablaufen würde. Besser sie gewöhnten sich jetzt schon daran. Oder aber sie würde eine Standpauke von ihrem Vater bekommen, doch das war ihr nun egal. Hauptsache sie kam pünktlich hier heraus. Auf dem Weg zum Aufzug wurde sie noch einmal aufgehalten, ein paar Unterschriften wurden verlangt. Sie unterzeichnete, ohne sich die Papiere durchzulesen und dann war es endlich geschafft. Wochenende. Erneut sah Rose auf die Uhr. Sie war spät dran, aber noch war es nicht unmöglich, dass sie pünktlich bei der Kunstgalerie war. Sie freute sich ziemlich darauf, nicht nur weil sie dadurch Thea endlich wieder sah. Vor ein paar Wochen waren sie sich in einem Club begegnet, hatten viel miteinander getanzt und sich gemeinsam ein paar Drinks einverleibt. Sie hatten sich von Anfang an blendend verstanden und somit am Ende des Abends die Nummern ausgetauscht. Seitdem hatten sie ein paar Mal miteinander geschrieben und schließlich hatte Thea sie zur Eröffnung dieser neuen Kunstausstellung eingeladen. Rose war nicht allzu bewandt darin, zumindest was die moderne Kunst Betraf, dennoch hatte sie zugesagt.<br />
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Exakt zwei Stunden später hielt das Taxi vor der Kunstgalerie. Lediglich zehn Minuten zu spät. Das ging noch. Ein wenig nervös strich sich Rose eine widerspenstige Haarsträhne hinter das Ohr, bezahlte den Fahrer und stieg dann aus. Sie wusste nicht genau, was sie erwartet hatte, aber immerhin sah es so aus, als ob es noch nicht angefangen hatte. Ein wenig erleichtert steuerte sie auf den Eingangsbereich zu, wo viele Menschen in kleinen Grüppchen zusammenstanden und sich angeregt unterhielten. Rose streckte sich ein wenig und versuchte die Menge zu überblicken, doch sie sah weit und breit keine Spur von Thea.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Happy Birthday - Or whatever]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=151</link>
			<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 09:05:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Geoffrey Bates</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Der Audi lag perfekt auf der Straße und in den Kurven, schon immer hatte der Broker einen  rasanten Fahrstil besessen und war nicht sonderlich zimperlich mit den  Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dabei schaltete er gekonnt hoch oder runter ehe er das  Gaspedal durchtrat und sich seinen Weg durch die Straßen bahnte. Es war bereits sehr spät  und er hatte sehr lange darüber nachgedacht ob er tatsächlich losfahren sollte, doch am Ende  hatte die Wut ihn derart gepackt, dass er dem Impuls nicht mehr widerstehen konnte. Sie  hatten eine Abmachung getroffen die besonders den Jungen verpflichtete und der Umstand  das er Skye bereits seit einigen Wochen nicht hatte erreichen können, erfüllte ihn mit derart  viel Wut und Misstrauen, das er am Ende den Emotionen nachgegeben hatte. Und doch  würde er darauf nicht sonderlich viel geben, er wusste das es ihm lediglich um das Geschäft  ging, was auch an den Umständen nichts änderte, das sie sich in den letzten Wochen öfter  gesehen hatten, als ihm wohl lieb gewesen wäre. Zu seinem Glück wusste niemand etwas  davon, denn jeder normal denkende würde ihm soetwas wie ernsthaftes Interesse an dem  Model attestieren. Ein Umstand den Geoffrey zur Gänze ignorierte und ohnehin so nicht sah,  es war der geschäftliche Aspekt und der Umstand das Skye sich verdammt gut ficken ließ.  Eine Form der Ablenkung und auch Selbstbelohnung und die Aussicht darauf, dass die Gabe  ihm noch sehr nützlich sein würde. Solange würde er ihn daran erinnern das er diese Schuld  noch offen hatte und wie konnte man das besser als mit Präsenz. Doch scheinbar sah es der  kleine Bastard ein wenig anders, denn das was er in den letzten Wochen bewiesen hatte, war  Abwesenheit in höchste Güte und erreichbar war er ebenso wenig gewesen. <br />
<br />
Und da war er nun, der Broker in seinem Audi der den Weg in Richtung des  Wohnungskomplexes eingeschlagen hatte und nun mit einem Knopfdruck in die Tiefgarage  des Hochhauses einfuhr. Er stellte den teuren Wagen auf einem Besucherparkplatz ab, ehe er  in die Lobby fuhr und sich dort man dem Mann anmeldete, dabei war der Herr am Empfang  hin und her gerissen ob er ihn tatsächlich hoch lassen sollte, doch hatte ein Blick und ein  paar Worte gereicht, ehe er in den Fahrstuhl gestiegen war und hinauf fuhr. Es war bereits  nach Mitternacht, als er auf der Etage ankam und den Flur entlang ging. Der dunkelgraue  Mantel war offen, der Schal lag ihm locker um den Hals als er vor der Tür zum Stehen kam,  die dieses absolut absurde Schild trug und ihn bereits zu Anfang hatte stutzen lassen. Doch  nun war seine Aufmerksamkeit auf die wummernde, laute Musik gemünzt, die aus dem Inneren des riesigen Apartments kam. Mit einem tiefen Atemzug versuchte er die kochende  Wut in seinem Innern zu zügeln, da das Öffnen der Tür nun für zu viel Aufmerksamkeit  sorgen würde. Also drückte er auf die Klingel die trotz der lauten Musik ordentlich  Lautstärke besaß, wahrscheinlich um am anderen Ende der riesigen Wohnung noch gehört zu  werden. Und als die Tür aufging, schob der Broker eine Hand in die Manteltasche. Ein  junger Mann hatte ihm die Tür geöffnet, helles, fast weißes Haar, grüne, stechende Augen  und eine perfekte Statur. In der anderen Hand einen Becher und sogleich einen musternden  Blick, der über ihn glitt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Audi lag perfekt auf der Straße und in den Kurven, schon immer hatte der Broker einen  rasanten Fahrstil besessen und war nicht sonderlich zimperlich mit den  Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dabei schaltete er gekonnt hoch oder runter ehe er das  Gaspedal durchtrat und sich seinen Weg durch die Straßen bahnte. Es war bereits sehr spät  und er hatte sehr lange darüber nachgedacht ob er tatsächlich losfahren sollte, doch am Ende  hatte die Wut ihn derart gepackt, dass er dem Impuls nicht mehr widerstehen konnte. Sie  hatten eine Abmachung getroffen die besonders den Jungen verpflichtete und der Umstand  das er Skye bereits seit einigen Wochen nicht hatte erreichen können, erfüllte ihn mit derart  viel Wut und Misstrauen, das er am Ende den Emotionen nachgegeben hatte. Und doch  würde er darauf nicht sonderlich viel geben, er wusste das es ihm lediglich um das Geschäft  ging, was auch an den Umständen nichts änderte, das sie sich in den letzten Wochen öfter  gesehen hatten, als ihm wohl lieb gewesen wäre. Zu seinem Glück wusste niemand etwas  davon, denn jeder normal denkende würde ihm soetwas wie ernsthaftes Interesse an dem  Model attestieren. Ein Umstand den Geoffrey zur Gänze ignorierte und ohnehin so nicht sah,  es war der geschäftliche Aspekt und der Umstand das Skye sich verdammt gut ficken ließ.  Eine Form der Ablenkung und auch Selbstbelohnung und die Aussicht darauf, dass die Gabe  ihm noch sehr nützlich sein würde. Solange würde er ihn daran erinnern das er diese Schuld  noch offen hatte und wie konnte man das besser als mit Präsenz. Doch scheinbar sah es der  kleine Bastard ein wenig anders, denn das was er in den letzten Wochen bewiesen hatte, war  Abwesenheit in höchste Güte und erreichbar war er ebenso wenig gewesen. <br />
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Und da war er nun, der Broker in seinem Audi der den Weg in Richtung des  Wohnungskomplexes eingeschlagen hatte und nun mit einem Knopfdruck in die Tiefgarage  des Hochhauses einfuhr. Er stellte den teuren Wagen auf einem Besucherparkplatz ab, ehe er  in die Lobby fuhr und sich dort man dem Mann anmeldete, dabei war der Herr am Empfang  hin und her gerissen ob er ihn tatsächlich hoch lassen sollte, doch hatte ein Blick und ein  paar Worte gereicht, ehe er in den Fahrstuhl gestiegen war und hinauf fuhr. Es war bereits  nach Mitternacht, als er auf der Etage ankam und den Flur entlang ging. Der dunkelgraue  Mantel war offen, der Schal lag ihm locker um den Hals als er vor der Tür zum Stehen kam,  die dieses absolut absurde Schild trug und ihn bereits zu Anfang hatte stutzen lassen. Doch  nun war seine Aufmerksamkeit auf die wummernde, laute Musik gemünzt, die aus dem Inneren des riesigen Apartments kam. Mit einem tiefen Atemzug versuchte er die kochende  Wut in seinem Innern zu zügeln, da das Öffnen der Tür nun für zu viel Aufmerksamkeit  sorgen würde. Also drückte er auf die Klingel die trotz der lauten Musik ordentlich  Lautstärke besaß, wahrscheinlich um am anderen Ende der riesigen Wohnung noch gehört zu  werden. Und als die Tür aufging, schob der Broker eine Hand in die Manteltasche. Ein  junger Mann hatte ihm die Tür geöffnet, helles, fast weißes Haar, grüne, stechende Augen  und eine perfekte Statur. In der anderen Hand einen Becher und sogleich einen musternden  Blick, der über ihn glitt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Don't put your blame on me]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=150</link>
			<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 08:54:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Geoffrey Bates</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=150</guid>
			<description><![CDATA[Der letzte Termin war bereits gegangen und auch Jessica scharrte mehr oder minder leise mit  den Füßen. Seine Sekretärin war mehr oder weniger auf dem Sprung und durch die offene  Tür konnte sie mit Leichtigkeit in das Büro ihres Boss blicken, der über den Tisch gebeugt  auf eine Akte hinab sah die ihm in den ergangenen Wochen ein wenig die Nerven geraubt  hatte. Gekonnt war die Unruhe der blonden Frau dort draußen ignoriert, die sich jedes Mal  und immer wieder auf Neue anmaßte, sich derartige Eigenschaften an zu lachen. Eigenschaften die er so sehr hasste und die er mit jedem Mal immer wieder versucht hatte ihr  auszutreiben. Schade. Dann musste er sich wohl erneut eine neue Assistentin suchen, was  bedauerlich war, da Jessica trotz ihres schwachen und widerlichen Charakters eine relativ  akzeptable Arbeit geleistet hatte. Das hier war jetzt nur noch Kindergartenverhalten und es  war ihm gleich ob und wie viele verfluchte Kinder zu Hause auf sie warteten. Dennoch  wagte sie es nicht aufzustehen, zu seiner Tür zu kommen und ihn zu fragen, ob sie nun in  den Feierabend gehen durfte. Dies hatte er ihr bereits erfolgreich am ersten Tag ausgetrieben  und er wusste das sich Jessica daran wahrscheinlich ihr Leben lang erinnern würde.  <br />
<br />
Die Akte auf dem Tisch wurde zugeklappt, als er zur Seite sah und auf sein Handy blickte.  Warum er gerade in diesem Moment an den Jungen dachte, wusste er nicht. Vielleicht war es  nur eine kurze Assoziation mit jenen Dingen, die ihn so sehr zur Weißglut brachten, oder  aber es war einfach nur die Erinnerung daran und diesen Tag, der ihn mit einer Laune zurück  ließ, die wahrlich für den Broker selbst ein neuer Rekord darstellen mochte. Jessica sei Dank.  Diese wippte mit dem Schuh, sodass ihr Absatz auf dem Boden leicht klackte und Bates  richtete sich auf. Sein Rücken war alles was die Blonde zu sehen vermochte und der Broker  sah aus dem Fenster. „Jessica!“ Blaffte er und drehte sich nun zu ihr herum. Augenblicklich  war Stille, die junge Frau auf ihrem Stuhl eingefroren starrte sie ihm entgegen und bemerkte  ihren Fehler und ihre eindeutige Ungeduld, die sie ihm gegenüber eigentlich niemals zeigen  durfte oder sollte. Sie hatte ihn verärgert und nun wurde die Blonde kreidebleich als er sich  auf sie zubewegte. „J---ja?“ Sie schluckte und krallte die Finger in ihren Schreibtisch, als  der Broker an sie heran trat und Geoffrey in aller Ruhe eine Hand in die perfekte Hose seines  Anzugs schob. „Ich weiß das ich die Antwort bereits kenne und deshalb werde ich sie  nicht nach dem Warum fragen.“ Begann er, als er auf sie hinab sah und sich der Kiefer des  Mannes deutlich anspannte. „Sie können gehen. Nehmen sie jedoch all ihre persönlichen  Sachen mit und morgen brauchen sie nicht mehr wieder kommen. Wenn sie nicht dazu  in der Lage sind auch nur still auf diesem Stuhl zu sitzen, dann habe ich für sie keine  Verwendung.“ Die Frau wurde noch blasser und ihr klappte das Kinn hinunter. „Nein ich  …. Mr. Bates das können sie... ich hab nur noch einen Termin und …. ich muss... Mr.  Bates...bitte!“ Der Legionär neigte den Kopf, erstaunlich wie schwach eine Mensch werden  konnte angesichts eines Problems das er selbst zu verantworten hatte. Faszinierend. „Sie  wissen wo die Tür ist. Alle Unterlagen lasse ich ihnen mit einem Kurrier zukommen.  Schönen Abend noch.“ Knurrte er und machte auf dem Absatz kehrt, dabei betrat er sein  Büro und umfasste die Tür die er hinter sich zuschlug. Es war ihm gleich wie viele Kinder.  Es war ihm auch gleich ob und wie sie nun ihr Geld verdienen würde, doch etwas derart nerviges und einfach nur ätzendes würde er nicht mal mehr im Ansatz zur Einstellung heran  ziehen.  <br />
<br />
Mit wenigen Schritten war er um seinen Tisch herum und griff nach seinem Handy. Für  einen kurzen Moment ging er die Möglichkeiten und ebenfalls möglichen Folgen durch, ehe  er die Nummer aus dem Telefonbuch auswählte und eine Nachricht verfasste. Dein Teil der  Abmachung ist dran. Zieh dich bequem an und sei in 1 Stunde in der 2nd Street 65. Und  damit war die Nachricht bereits an Skye verschickt und Geoffrey ließ sich in einer einfachen  Bewegung in seinen großen Stuhl nieder um den Bildschirmschoner seines PCs zu  verscheuchen. Sein Postfach war noch immer geladen voll, so konnte er die Stunde  wenigstens noch sinnvoll nutzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der letzte Termin war bereits gegangen und auch Jessica scharrte mehr oder minder leise mit  den Füßen. Seine Sekretärin war mehr oder weniger auf dem Sprung und durch die offene  Tür konnte sie mit Leichtigkeit in das Büro ihres Boss blicken, der über den Tisch gebeugt  auf eine Akte hinab sah die ihm in den ergangenen Wochen ein wenig die Nerven geraubt  hatte. Gekonnt war die Unruhe der blonden Frau dort draußen ignoriert, die sich jedes Mal  und immer wieder auf Neue anmaßte, sich derartige Eigenschaften an zu lachen. Eigenschaften die er so sehr hasste und die er mit jedem Mal immer wieder versucht hatte ihr  auszutreiben. Schade. Dann musste er sich wohl erneut eine neue Assistentin suchen, was  bedauerlich war, da Jessica trotz ihres schwachen und widerlichen Charakters eine relativ  akzeptable Arbeit geleistet hatte. Das hier war jetzt nur noch Kindergartenverhalten und es  war ihm gleich ob und wie viele verfluchte Kinder zu Hause auf sie warteten. Dennoch  wagte sie es nicht aufzustehen, zu seiner Tür zu kommen und ihn zu fragen, ob sie nun in  den Feierabend gehen durfte. Dies hatte er ihr bereits erfolgreich am ersten Tag ausgetrieben  und er wusste das sich Jessica daran wahrscheinlich ihr Leben lang erinnern würde.  <br />
<br />
Die Akte auf dem Tisch wurde zugeklappt, als er zur Seite sah und auf sein Handy blickte.  Warum er gerade in diesem Moment an den Jungen dachte, wusste er nicht. Vielleicht war es  nur eine kurze Assoziation mit jenen Dingen, die ihn so sehr zur Weißglut brachten, oder  aber es war einfach nur die Erinnerung daran und diesen Tag, der ihn mit einer Laune zurück  ließ, die wahrlich für den Broker selbst ein neuer Rekord darstellen mochte. Jessica sei Dank.  Diese wippte mit dem Schuh, sodass ihr Absatz auf dem Boden leicht klackte und Bates  richtete sich auf. Sein Rücken war alles was die Blonde zu sehen vermochte und der Broker  sah aus dem Fenster. „Jessica!“ Blaffte er und drehte sich nun zu ihr herum. Augenblicklich  war Stille, die junge Frau auf ihrem Stuhl eingefroren starrte sie ihm entgegen und bemerkte  ihren Fehler und ihre eindeutige Ungeduld, die sie ihm gegenüber eigentlich niemals zeigen  durfte oder sollte. Sie hatte ihn verärgert und nun wurde die Blonde kreidebleich als er sich  auf sie zubewegte. „J---ja?“ Sie schluckte und krallte die Finger in ihren Schreibtisch, als  der Broker an sie heran trat und Geoffrey in aller Ruhe eine Hand in die perfekte Hose seines  Anzugs schob. „Ich weiß das ich die Antwort bereits kenne und deshalb werde ich sie  nicht nach dem Warum fragen.“ Begann er, als er auf sie hinab sah und sich der Kiefer des  Mannes deutlich anspannte. „Sie können gehen. Nehmen sie jedoch all ihre persönlichen  Sachen mit und morgen brauchen sie nicht mehr wieder kommen. Wenn sie nicht dazu  in der Lage sind auch nur still auf diesem Stuhl zu sitzen, dann habe ich für sie keine  Verwendung.“ Die Frau wurde noch blasser und ihr klappte das Kinn hinunter. „Nein ich  …. Mr. Bates das können sie... ich hab nur noch einen Termin und …. ich muss... Mr.  Bates...bitte!“ Der Legionär neigte den Kopf, erstaunlich wie schwach eine Mensch werden  konnte angesichts eines Problems das er selbst zu verantworten hatte. Faszinierend. „Sie  wissen wo die Tür ist. Alle Unterlagen lasse ich ihnen mit einem Kurrier zukommen.  Schönen Abend noch.“ Knurrte er und machte auf dem Absatz kehrt, dabei betrat er sein  Büro und umfasste die Tür die er hinter sich zuschlug. Es war ihm gleich wie viele Kinder.  Es war ihm auch gleich ob und wie sie nun ihr Geld verdienen würde, doch etwas derart nerviges und einfach nur ätzendes würde er nicht mal mehr im Ansatz zur Einstellung heran  ziehen.  <br />
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Mit wenigen Schritten war er um seinen Tisch herum und griff nach seinem Handy. Für  einen kurzen Moment ging er die Möglichkeiten und ebenfalls möglichen Folgen durch, ehe  er die Nummer aus dem Telefonbuch auswählte und eine Nachricht verfasste. Dein Teil der  Abmachung ist dran. Zieh dich bequem an und sei in 1 Stunde in der 2nd Street 65. Und  damit war die Nachricht bereits an Skye verschickt und Geoffrey ließ sich in einer einfachen  Bewegung in seinen großen Stuhl nieder um den Bildschirmschoner seines PCs zu  verscheuchen. Sein Postfach war noch immer geladen voll, so konnte er die Stunde  wenigstens noch sinnvoll nutzen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I broke apart my insides]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=149</link>
			<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 18:25:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=6">Skye Oliveira</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=149</guid>
			<description><![CDATA[Aquaplaning in neuen Dimensionen war eine Untertreibung für das heutige Wetter. Die Abwasserschächte, waren bereits so verstopft, dass die Straßen anfingen voll zu laufen und viele der Autos keinen vernünftigen Halt mehr mit den Reifen hatten. Wäre er doch mal besser in seinem Penthouse geblieben, in seinem warmen, gemütlichen Heim von wo er aus das Unwetter aus sicherem Abstand beobachten konnte, wie es mit einer unsagbaren Naturgewalt über die Stadt hereinbrach und alles mit sich riss was sich ihm in den Wegstellte. Und Skye mittendrin. Kaum einer wagte es sich bei der sintflutartigen Wassermenge vor die Tür zu gehen, warum also er? Die Antwort war für ihn ebenso simpel, wie sie für andere mehr Fragen aufwarf. Skye wollte Sex. Kein Gelaber, nichts von Gefühlen wissen oder was danach kam, einfach nur verfickten Sex. Sein Auto war ein undenkbar schlechtes Fahrzeug bei dem Regen, es war ein Jeep mit einem klemmendem Dach und nicht isolierten Fenstern, er könnte ebenso mit offenem Verdeck fahren, es würde keinen Unterschied machen. Skye war bereits nass, die Sicht auf die Straßen war gemindert durch das Rauschen der stetig nachkommenden Tropfen, die bei einer solchen Menge einfach die Sicht behinderten und Scheibenwischer ein unnötiges Werkzeug waren, die gegen die Last der Natur nicht ankam. Nur aus dem Augenwinkel, erkannte das Model eine Bewegung die zwischen zwei Autos hervor huschte um auf die andere Seite zu gelangen. Geistesgegenwärtig riss er das Steuer um, dass der Wagen, unter dem Bach, der sich in der Straße gebildet den Halt verlor. Nur durch seine konditionierte Ausbildung, schaffte es Skye die Ruhe zu bewahren, ein Gegenlenken würde nur dazu führen, dass er mit dem Auto abdriftete und sich überschlug. Nur einen Moment ließ er das Steuer los, drückte scharf auf die Bremse, bevor er wieder nach dem Lenkrad griff, einen U-Turn halb auf dem Bürgersteig machte, dabei mit mehr Glück als Verstand kein anderes Auto traf und mit einem kleinen knall zum Stehen kam. Die unermesslichen Kräfte die auf die Reifen eingewirkt hatten, hatten mindestens einen zum Platzen gebracht. Knurrend schlug er auf das Lenkrad ein und steig schließlich aus. Praktischerweise, stand er halb auf dem Gehsteig, aber weg von der Straße. Einen Reifen zu wechseln, mitten in einer von Gottes sieben Plagen, war noch nie sein Traum gewesen und spätestens, als er erkannte hatte, dass zwei der massiven Reifen das zeitliche gesegnet hatten, war ihm klar, dass er nur Ersatz für einen dabei hatten."Verfickte Scheisse!", fluchte er laut und trat dabei gegen seine Karosserie um seiner Wut Luft zu machen. Doch nun kam ihm in den Sinn nachzusehen, weswegen er überhaupt ausgewichen war. Die paar Meter ging das Model zurück, das Wasser sammelte sich bereits in seinen Schuhen und hinterließen ein ekelhaftes Gefühl, als ihn ein Wimmern aufhorchen ließ.<br />
<br />
Ein Hund, ein verdammter Hund war ihm vor das Auto gelaufen, hatte sich ebenso sehr erschreckt wie es Skye getan hatte und war dabei in eine Bauarbeiter-Grube gefallen, welche sich bereits vernichtend mit Wasser gefüllt hatte. Seufzend, war seine Wut verflogen und ein Plan musste her wie er den Golden Retriever aus der ertrinkenden Falle befreite. Ohne nachzudenken, krempelte er die bereits nassen Hosenbeine hoch, fand aber keinen Einstieg in die Grube. Mit einem missfallenden Ausdruck im Gesicht setzte er sich auf den Rand, schätzte ab, dass er selber ohne Hilfe wieder raus kommen würde, also lies er sich langsam ins Loch gleiten. Das Wasser war unangenehm kalt, wenn nicht sogar eiskalt, sofort schlotterten die Zähne des Models bevor er den Hund am Halsband zu packen bekam, dieser der zwar Schwimmen konnte, aber nicht aus eigener Kraft die Grube verlassen konnte wimmerte leicht."Alles gut mein Junge, ich bring dich hier raus und dann Scheiß ich den zusammen, der der Meinung war dich heute raus zu lassen!", grummelnd griff er nach einem der Schläuche, die wohl dazu dienten Wasser aus eben diesen Gründen hinaus zum Pumpen. Skye hatte nicht bedacht, wie schwer so ein Hund doch werden konnte und es kostete ihn etliche Minuten und noch mehr Kraft sich mit einer Hand festzuhalten und den Retriever hoch zu hieven, erst beim siebten Anlaufen funktionierte es, schließlich ließ Skyes Kraft nach und er rutschte ab, sodass er einmal ins unerbittliche kalte Wasser abtauchte. Unangenehm war nicht mal im mindestens was das beschrieb wie er sich gerade fühlte, im Vergleich schaffte er es selber sich direkt beim ersten Mal hoch zu ziehen nur um festzustellen dass der Hund weg war. Undankbares Vieh. Und nun? Skye überbrückte die wenigen Meter zu seinem Auto, der Regen war so stark, dass der Schmutz wie von alleine abperlte. Doch der Blick auf sein Handy zeigte ihm die bitterliche Wahrheit, dass er kein Netz hatte. Was ein beschissener Tag, seine Laune wanderte an einen ungesagten Tiefpunkt. Aufmerksam drehte er den Kopf, er war kurz vor Bates Wohnung, in dem Häuserblock schien noch Licht, der Strom schien also noch zu gehen. Ein Entschluss war gefasst, er hatte keine Lust mehr auf Sex, er wollte nur noch eine Dusche und in sein Bett. Doch der Weg dahin, tja entweder Laufen oder bei Bates ein Taxi rufen. Also was tun?<br />
<br />
Unschlüssig stand er da, die unliebsame Tür verräterisch vor ihm, ein Zeichen seiner Schwäche die ihn einholte, wie der Donner den Blitz, um sein Unheil zu verkünden. Doch nicht einmal das Zeichen eines Platten, hatten ihn daran gehindert nun hier aufgeschlagen zu sein, triefend nass in einer Pfütze aus Regen, gemischt mit etwas Dreck zu stehen. Das Wasser hatte seine komplette Garderobe durchsickert, eng klebte der Stoff des einst pavillon-graue T-Shirts an den fein definierten Muskel, zeichneten jedes Detail genausten ab, bis hin zu den gehärteten Brustwarzen die ein Zeichen für die leicht unterkühlte Haut waren. Selbst die Hose die durch das zusätzlich Gewicht des Wassers, tief auf den schmalen Hüften, saß hatte nicht verhindert, dass seine Panty trocken blieb, genervt hatte er die Hosenbeine bis zu den Waden hoch gerempelt um überhaupt vernünftig gehen zu können. Die Schuhe, die konnte er wegschmeißen, die waren nicht dafür gemacht Feuchtigkeit ausgesetzt zu sein. Der Regen tropfte ihm immer noch von den klitschnassen Haaren über die Stirn, sammelte sich an den langen, dunklen Wimpern, an der Nasenspitze und am Kinn, egal wie oft sich Skye den Unterarm übers Gesicht zog, es ebbte unnachgiebig nach und hinterließ einen fröstelnden jungen Körper zurück. Dass es dennoch warm war spürte der Halbbrite nicht im geringsten, die Dauernässe auf seinem Körper veranlassten ein ständiges Zittern, die sonst so gesunde Hautfarbe war leicht blass und sein Brustkorb hob und senkte sich hektisch. Er kannte dieses Stadium von früher, bei seiner Laufbahn als Stuntkooridnator, er befand sich in der aktiven Phase einer leichten Unterkühlung und würde er diesen Umstand nicht bald ändern würde er sich noch eine fette Sommergrippe einfangen. Die schlanken Arme bewegten sich routiniert, um durch die Muskelarbeit Wärme freizusetzen und diesen Zustand zu verhindern. Schließlich nach etlichen Minuten des Wartens klopfte er an, energisch u nicht überhört zu werden. Er würde es nicht noch einmal wagen anzunehmen, dass der Broker nicht daheim war, die Wohnung war weitläufig und je nachdem wo man sich befand musste man einige Meter zurück legen. Einerseits hoffte er so sehr, dass Geoffrey daheim war um sich ein Taxi rufen zu können, aber andererseits wollte er ihn nicht sehen, da er jetzt wo er keinen Sex mehr wollte jegliche Grundlage für ein plausibles Eindringen passe waren.<br />
<br />
Die Tür ging auf. Mit fröstelnder Unterlippe war Skye unfähig, sofort das Wort zu ergreifen, wie er es geplant hatte, stattdessen musterten die ungleichen Augen, den Broker in all seiner Anmut. Vergessen war der Vorsatz, die Situation zu erklären und um einen Gefallen zu bitten, alleine bei dem Anblick der Gottesgleichen Abbildung bildete sich das Model ein, dahin zu schmelzen, verflucht sei Bates und sein perfekter Körper. Die körperliche Anziehung die der jünger für den älteren empfand war einfach lächerlich und dennoch, hatte gerade das eigentlich so wundervolle Wochenende, ihn in dessen Arme getrieben. Schwer schluckend, schaffte er es dann doch wieder in seine Augen zu sehen, wissend, dass Bates zwar kein Freund von ausschweifenden Monologen war, aber gerne eine präzise Antwort, für sein berechtigtes Dasein erwartete. Schwer Luft holend öffnete Skye die blassen Lippen, sein trotziger Blick, welcher versuchte sein Vorhaben fehlerfrei vorzutragen erkämpfte sich die Vorherrscht über sein emotionales Chaos. "Ich weiß du wolltest mich hier nie wieder sehen, ist ja nichts Neues, dass ich wohl nicht richtig zuhören kann!", der ungewohnt genervte Unterton in der Stimme des Models, passt nicht recht zu ihm, aber er war schlichtweg einfach angepisst. Genervt von seiner emotionalen Diskrepanz die er nicht einordnen konnte, wonach er sich wirklich sehnte, warum es so schwer war zuzugeben neidisch auf seine Freunde zu sein, wie eine veraltete Jungfrau die sich auch nur ein wenig Glück erhoffte. Nein. Skye wollte weder eine Beziehung, einen festen Partner noch Verpflichtungen die ihn an irgendwen banden, deswegen war er hier. Er war hier weil er verdammt noch mal, hemmungslosen, wilden Sex haben wollte, den er Tage danach noch spürte und der ihm zeigte, dass er lebte. Die Nasenflügel bebten leicht, als er nahtlos weitersprach."Ich bin mit der Absicht hergekommen weil ich Sex wollte, dann habe ich aber fast einen Hund überfahren der es mir nicht mal dankte, dass mir deswegen zwei Reifen geplatzt sind und ich ihn aus einem Loch geholt habe. Das Unwetter hat schon einige Teile der Stadt lahmgelegt, dass das Handynetz völlig überlastet ist und ich kein Taxi rufen kann, geschweige denn den Abschleppdienst, weswegen ich jetzt eigentlich nur hier bin um zu fragen, ob ich vielleicht dein Telefon benutzen könnte! Bitte.", der aggressive Ton, der bebend mit jedem Wort transportiert wurde, endete zum Ende hin ab, war nur noch ein entschuldigendes Flüstern, dass im Frösteln seines Körpers unterging, welche sich unnachgiebig die Vorherrschaft zurück erlangt hatte und ihn bald niederstrecken würde. Schwer atmend hörte man bei jedem Atemzug ein leichtes pfeifen und wenn er nicht so unsäglich verzweifelt gewesen wäre und noch Strom durch das Viertel ging, wäre er die knappen anderthalb Stunden die man zu Fuß brauchte, gelaufen. Die ungleichen Augen musterten ihn unnachgiebig, erwarteten eine Antwort, eine die er sich bereits denken konnte, warum war er so dumm gewesen zu glauben, dass Geoffrey ihn nach der letzten Ansage helfen würde. Musste dieser Bastard so verflucht gut aussehen, halb nackt und jeden Muskel bewegen? Wie sollte man sich denn da konzentrieren nicht schwach zu werden. Schließlich schüttelte er den Kopf, er sollte gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aquaplaning in neuen Dimensionen war eine Untertreibung für das heutige Wetter. Die Abwasserschächte, waren bereits so verstopft, dass die Straßen anfingen voll zu laufen und viele der Autos keinen vernünftigen Halt mehr mit den Reifen hatten. Wäre er doch mal besser in seinem Penthouse geblieben, in seinem warmen, gemütlichen Heim von wo er aus das Unwetter aus sicherem Abstand beobachten konnte, wie es mit einer unsagbaren Naturgewalt über die Stadt hereinbrach und alles mit sich riss was sich ihm in den Wegstellte. Und Skye mittendrin. Kaum einer wagte es sich bei der sintflutartigen Wassermenge vor die Tür zu gehen, warum also er? Die Antwort war für ihn ebenso simpel, wie sie für andere mehr Fragen aufwarf. Skye wollte Sex. Kein Gelaber, nichts von Gefühlen wissen oder was danach kam, einfach nur verfickten Sex. Sein Auto war ein undenkbar schlechtes Fahrzeug bei dem Regen, es war ein Jeep mit einem klemmendem Dach und nicht isolierten Fenstern, er könnte ebenso mit offenem Verdeck fahren, es würde keinen Unterschied machen. Skye war bereits nass, die Sicht auf die Straßen war gemindert durch das Rauschen der stetig nachkommenden Tropfen, die bei einer solchen Menge einfach die Sicht behinderten und Scheibenwischer ein unnötiges Werkzeug waren, die gegen die Last der Natur nicht ankam. Nur aus dem Augenwinkel, erkannte das Model eine Bewegung die zwischen zwei Autos hervor huschte um auf die andere Seite zu gelangen. Geistesgegenwärtig riss er das Steuer um, dass der Wagen, unter dem Bach, der sich in der Straße gebildet den Halt verlor. Nur durch seine konditionierte Ausbildung, schaffte es Skye die Ruhe zu bewahren, ein Gegenlenken würde nur dazu führen, dass er mit dem Auto abdriftete und sich überschlug. Nur einen Moment ließ er das Steuer los, drückte scharf auf die Bremse, bevor er wieder nach dem Lenkrad griff, einen U-Turn halb auf dem Bürgersteig machte, dabei mit mehr Glück als Verstand kein anderes Auto traf und mit einem kleinen knall zum Stehen kam. Die unermesslichen Kräfte die auf die Reifen eingewirkt hatten, hatten mindestens einen zum Platzen gebracht. Knurrend schlug er auf das Lenkrad ein und steig schließlich aus. Praktischerweise, stand er halb auf dem Gehsteig, aber weg von der Straße. Einen Reifen zu wechseln, mitten in einer von Gottes sieben Plagen, war noch nie sein Traum gewesen und spätestens, als er erkannte hatte, dass zwei der massiven Reifen das zeitliche gesegnet hatten, war ihm klar, dass er nur Ersatz für einen dabei hatten."Verfickte Scheisse!", fluchte er laut und trat dabei gegen seine Karosserie um seiner Wut Luft zu machen. Doch nun kam ihm in den Sinn nachzusehen, weswegen er überhaupt ausgewichen war. Die paar Meter ging das Model zurück, das Wasser sammelte sich bereits in seinen Schuhen und hinterließen ein ekelhaftes Gefühl, als ihn ein Wimmern aufhorchen ließ.<br />
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Ein Hund, ein verdammter Hund war ihm vor das Auto gelaufen, hatte sich ebenso sehr erschreckt wie es Skye getan hatte und war dabei in eine Bauarbeiter-Grube gefallen, welche sich bereits vernichtend mit Wasser gefüllt hatte. Seufzend, war seine Wut verflogen und ein Plan musste her wie er den Golden Retriever aus der ertrinkenden Falle befreite. Ohne nachzudenken, krempelte er die bereits nassen Hosenbeine hoch, fand aber keinen Einstieg in die Grube. Mit einem missfallenden Ausdruck im Gesicht setzte er sich auf den Rand, schätzte ab, dass er selber ohne Hilfe wieder raus kommen würde, also lies er sich langsam ins Loch gleiten. Das Wasser war unangenehm kalt, wenn nicht sogar eiskalt, sofort schlotterten die Zähne des Models bevor er den Hund am Halsband zu packen bekam, dieser der zwar Schwimmen konnte, aber nicht aus eigener Kraft die Grube verlassen konnte wimmerte leicht."Alles gut mein Junge, ich bring dich hier raus und dann Scheiß ich den zusammen, der der Meinung war dich heute raus zu lassen!", grummelnd griff er nach einem der Schläuche, die wohl dazu dienten Wasser aus eben diesen Gründen hinaus zum Pumpen. Skye hatte nicht bedacht, wie schwer so ein Hund doch werden konnte und es kostete ihn etliche Minuten und noch mehr Kraft sich mit einer Hand festzuhalten und den Retriever hoch zu hieven, erst beim siebten Anlaufen funktionierte es, schließlich ließ Skyes Kraft nach und er rutschte ab, sodass er einmal ins unerbittliche kalte Wasser abtauchte. Unangenehm war nicht mal im mindestens was das beschrieb wie er sich gerade fühlte, im Vergleich schaffte er es selber sich direkt beim ersten Mal hoch zu ziehen nur um festzustellen dass der Hund weg war. Undankbares Vieh. Und nun? Skye überbrückte die wenigen Meter zu seinem Auto, der Regen war so stark, dass der Schmutz wie von alleine abperlte. Doch der Blick auf sein Handy zeigte ihm die bitterliche Wahrheit, dass er kein Netz hatte. Was ein beschissener Tag, seine Laune wanderte an einen ungesagten Tiefpunkt. Aufmerksam drehte er den Kopf, er war kurz vor Bates Wohnung, in dem Häuserblock schien noch Licht, der Strom schien also noch zu gehen. Ein Entschluss war gefasst, er hatte keine Lust mehr auf Sex, er wollte nur noch eine Dusche und in sein Bett. Doch der Weg dahin, tja entweder Laufen oder bei Bates ein Taxi rufen. Also was tun?<br />
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Unschlüssig stand er da, die unliebsame Tür verräterisch vor ihm, ein Zeichen seiner Schwäche die ihn einholte, wie der Donner den Blitz, um sein Unheil zu verkünden. Doch nicht einmal das Zeichen eines Platten, hatten ihn daran gehindert nun hier aufgeschlagen zu sein, triefend nass in einer Pfütze aus Regen, gemischt mit etwas Dreck zu stehen. Das Wasser hatte seine komplette Garderobe durchsickert, eng klebte der Stoff des einst pavillon-graue T-Shirts an den fein definierten Muskel, zeichneten jedes Detail genausten ab, bis hin zu den gehärteten Brustwarzen die ein Zeichen für die leicht unterkühlte Haut waren. Selbst die Hose die durch das zusätzlich Gewicht des Wassers, tief auf den schmalen Hüften, saß hatte nicht verhindert, dass seine Panty trocken blieb, genervt hatte er die Hosenbeine bis zu den Waden hoch gerempelt um überhaupt vernünftig gehen zu können. Die Schuhe, die konnte er wegschmeißen, die waren nicht dafür gemacht Feuchtigkeit ausgesetzt zu sein. Der Regen tropfte ihm immer noch von den klitschnassen Haaren über die Stirn, sammelte sich an den langen, dunklen Wimpern, an der Nasenspitze und am Kinn, egal wie oft sich Skye den Unterarm übers Gesicht zog, es ebbte unnachgiebig nach und hinterließ einen fröstelnden jungen Körper zurück. Dass es dennoch warm war spürte der Halbbrite nicht im geringsten, die Dauernässe auf seinem Körper veranlassten ein ständiges Zittern, die sonst so gesunde Hautfarbe war leicht blass und sein Brustkorb hob und senkte sich hektisch. Er kannte dieses Stadium von früher, bei seiner Laufbahn als Stuntkooridnator, er befand sich in der aktiven Phase einer leichten Unterkühlung und würde er diesen Umstand nicht bald ändern würde er sich noch eine fette Sommergrippe einfangen. Die schlanken Arme bewegten sich routiniert, um durch die Muskelarbeit Wärme freizusetzen und diesen Zustand zu verhindern. Schließlich nach etlichen Minuten des Wartens klopfte er an, energisch u nicht überhört zu werden. Er würde es nicht noch einmal wagen anzunehmen, dass der Broker nicht daheim war, die Wohnung war weitläufig und je nachdem wo man sich befand musste man einige Meter zurück legen. Einerseits hoffte er so sehr, dass Geoffrey daheim war um sich ein Taxi rufen zu können, aber andererseits wollte er ihn nicht sehen, da er jetzt wo er keinen Sex mehr wollte jegliche Grundlage für ein plausibles Eindringen passe waren.<br />
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Die Tür ging auf. Mit fröstelnder Unterlippe war Skye unfähig, sofort das Wort zu ergreifen, wie er es geplant hatte, stattdessen musterten die ungleichen Augen, den Broker in all seiner Anmut. Vergessen war der Vorsatz, die Situation zu erklären und um einen Gefallen zu bitten, alleine bei dem Anblick der Gottesgleichen Abbildung bildete sich das Model ein, dahin zu schmelzen, verflucht sei Bates und sein perfekter Körper. Die körperliche Anziehung die der jünger für den älteren empfand war einfach lächerlich und dennoch, hatte gerade das eigentlich so wundervolle Wochenende, ihn in dessen Arme getrieben. Schwer schluckend, schaffte er es dann doch wieder in seine Augen zu sehen, wissend, dass Bates zwar kein Freund von ausschweifenden Monologen war, aber gerne eine präzise Antwort, für sein berechtigtes Dasein erwartete. Schwer Luft holend öffnete Skye die blassen Lippen, sein trotziger Blick, welcher versuchte sein Vorhaben fehlerfrei vorzutragen erkämpfte sich die Vorherrscht über sein emotionales Chaos. "Ich weiß du wolltest mich hier nie wieder sehen, ist ja nichts Neues, dass ich wohl nicht richtig zuhören kann!", der ungewohnt genervte Unterton in der Stimme des Models, passt nicht recht zu ihm, aber er war schlichtweg einfach angepisst. Genervt von seiner emotionalen Diskrepanz die er nicht einordnen konnte, wonach er sich wirklich sehnte, warum es so schwer war zuzugeben neidisch auf seine Freunde zu sein, wie eine veraltete Jungfrau die sich auch nur ein wenig Glück erhoffte. Nein. Skye wollte weder eine Beziehung, einen festen Partner noch Verpflichtungen die ihn an irgendwen banden, deswegen war er hier. Er war hier weil er verdammt noch mal, hemmungslosen, wilden Sex haben wollte, den er Tage danach noch spürte und der ihm zeigte, dass er lebte. Die Nasenflügel bebten leicht, als er nahtlos weitersprach."Ich bin mit der Absicht hergekommen weil ich Sex wollte, dann habe ich aber fast einen Hund überfahren der es mir nicht mal dankte, dass mir deswegen zwei Reifen geplatzt sind und ich ihn aus einem Loch geholt habe. Das Unwetter hat schon einige Teile der Stadt lahmgelegt, dass das Handynetz völlig überlastet ist und ich kein Taxi rufen kann, geschweige denn den Abschleppdienst, weswegen ich jetzt eigentlich nur hier bin um zu fragen, ob ich vielleicht dein Telefon benutzen könnte! Bitte.", der aggressive Ton, der bebend mit jedem Wort transportiert wurde, endete zum Ende hin ab, war nur noch ein entschuldigendes Flüstern, dass im Frösteln seines Körpers unterging, welche sich unnachgiebig die Vorherrschaft zurück erlangt hatte und ihn bald niederstrecken würde. Schwer atmend hörte man bei jedem Atemzug ein leichtes pfeifen und wenn er nicht so unsäglich verzweifelt gewesen wäre und noch Strom durch das Viertel ging, wäre er die knappen anderthalb Stunden die man zu Fuß brauchte, gelaufen. Die ungleichen Augen musterten ihn unnachgiebig, erwarteten eine Antwort, eine die er sich bereits denken konnte, warum war er so dumm gewesen zu glauben, dass Geoffrey ihn nach der letzten Ansage helfen würde. Musste dieser Bastard so verflucht gut aussehen, halb nackt und jeden Muskel bewegen? Wie sollte man sich denn da konzentrieren nicht schwach zu werden. Schließlich schüttelte er den Kopf, er sollte gehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I am always soft for you. That's the problem.]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=148</link>
			<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 14:07:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=6">Skye Oliveira</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=148</guid>
			<description><![CDATA[Erneut ging das Model den Flur hinab, nur um auf dem Absatz wieder kehrt zu machen. Das war bereits der vierte Anlauf, den Skye unternahm um endlich anzuklopfen. Es war recht spät, eine Uhrzeit in der es eigentlich nur Freunde wagen sollten, ihre Bekannten zu stören. Bates war weder ein Freund noch ein guter Bekannter. Lange hatte Skye mit sich gehadert. Herauszufinden wo der Broker wohnte war keine Kunst. Er kannte seinen Namen, hatte in der Agentur die Geschäftspapiere gesehen und wusste somit auch, wo er arbeitete. Nach der aufschlussreichen Nacht auch dessen Auto samt Kennzeichen gemerkt. Hatte so seine Vorteile, wenn man ein eidetisches Gedächtnis besaß. Aus diesen Daten eine private Anschrift zu finden, war für den pfiffigen Halbrussen ein Kinderspiel. Die Optionen, wie die herkömmlichen Methoden, wie die Auskunft oder das Internet, waren aber hierbei keine Hilfe. Bates stand nicht einfach so im Telefonbuch. Natürlich hatte er in der Aktienfirma angerufen, doch man hatte ihn vertröstet, dass Mr. Bates auf einem Termin außer Haus war. Was auch sonst. Gefrustet hatte das Model den Vormittag im Hotel verbracht, nicht wissend wie er am einfachsten seine Sachen wieder bekommen würde. Die kleine findige kriminelle Ader und der Einfallsreichtum, den man ihm mit in die Wiege gelegt hatte, waren ausschlaggebend für die Aktion den Älteren zu ermitteln. So war die Kreativität des Halbbriten beinahe bewundernswert gewesen, in all der Energie die er in sein überzeugtes Spiel gelegt hatte, doch alles, was man erkennen konnte, war ausgeprägte Langweile. Sein erster Gedanke war es gewesen Olli zu fragen, ihm die Adresse des Fahrzeughalters zu ermitteln, doch wollte er ihr keinen Gefalle schuldig sein, nicht wegen so einer belanglosen Sache. Nummer zwei, anonym bei der Polizei anrufen und flunkern, man hätte die Autoschlüssel gefunden, doch die Wahrscheinlichkeit war zu groß, dass man ihn bat die Schlüssel bei der Polizeistation abzugeben und man den Eigentümer ermitteln würde. Also hatte er ohne groß zu überlegen Option drei in Betracht gezogen. Nicht so elegant wie Nummer eins, aber mit genug Charme und Überzeugungskraft, hatte er den Standort des Autos ermitteln können und somit den Wohnsitz. Die deutsche Gründlichkeit des Autoherstellers, war da mehr als eine glückliche Fügung und hatte ihm in die Hände gespielt. Sein Glück war es zudem, dass die Servicemitarbeiterin von Audi sich leicht umgarnen ließ.<br />
<br />
Schließlich klopfte er doch. Vielleicht war der Hausherr gar nicht daheim. Die Sekunden verstrichen und die äußerst dumme Idee, das Schloss an der Wohnungstür zu knacken schlich sich in seinen Kopf. War der Wert seines Hab und Gutes, so von Bedeutung, dass er in Erwägung zog in eine Wohnung einzubrechen? Woher kam der Drang überhaupt? Die Antwort war wohl so einfach, dass Skye mit den Augen rollen musste. Er wollte dem Broker aus dem Weg gehen. Sie hatten Sex gehabt, das war es nicht mehr und nicht weniger, er wollte nicht wie ein Fanboy den Eindruck erwecken, der sich dem Mann aufdrängt. Nein, das hatte er nicht nötig. Also warum machte es ihm etwas aus, dass er diesen Eindruck erwecken könnte…schnaubend raufte er sich die Haare. Was sollte der Mist. Noch ehe er sich versah, beugte er sich vor und begutachtete das Schloss. Auf das Klopfen reagierte keiner, was für ihn ein Zeichen von Abwesenheit war. Entschlossen legte er seine Hand um den Knauf, rüttelte dran, definitiv abgeschlossen. Mit dem Finger strich er über die Kante zwischen Tür und Rahmen, keine Einkerbungen. Das Messing des Knaufes war fest, doch die Schwäche lag in den Schrauben. Er griff in seine hintere Hosentasche und holte die Metallklammer hervor, die die paar Scheine zusammenhielt, die er eben noch Nikolai abgeluchst hatte. In dem Moment, wo er die flache Seite für die Schrauben nutzen wollte, ging die Tür auf.<br />
Fuck.<br />
Skye schluckte und starrte auf einen sehr durchtrainierten Bauch. Räuspernd erhob er sich und blickt in die hellen Augen des Brokers. Er hatte doch geklopft, oder? "Ich glaub du musst mal dein Schloss überprüfen..scheint locker zu sein!" versuchte er die Situation zu retten, wurde aber von dem astral Körper des Mannes abgelenkt. Nie hätte er geglaubt, dass dieser Mann etwas anderes besaß als Anzüge, doch diese legere Art in einem offenem Zipperjacke und einer einfachen schwarzen Hose, war nicht das was er erwartete. Wie verdammt gut es ihm stand. Vergessen war der Grund für sein hier sein. Die kleine Wunde an den geschwungenen Lippen, ließ ihn schmunzeln, er trug die Male von letzter Nacht ebenso um seinen Hals. Um ein Haar, so schien es Skye, hatte er vergessen zu atmen so sehr war er mit starren beschäftigt. Was musste er aber auch so gut aussehen? Während er stumm um Contenance rang, wanderten die ungleichen Augen über die makellose Brust des Brokers. Das Gefühl der strafen Haut unter seinen Kuppen, der herbe Geschmack, den sie auf seiner Zunge hinterlassen hatte, riefen die Ereignisse der letzten Nacht nur zu lebhaft in seinen benebelten Kopf. Gehirnaussetzer. Schluckend befeuchtete er seine Lippen, jedoch nur um sicher zu gehen, dass er nicht mit offenem Mund da stand. Es folgte ein Blinzeln, dann ein zweites ehe er sich räusperte."Ja…ich habe meine Jacke im Auto vergessen!" Ohne zu zögern, sprach er sein Belangen aus. Die Stimme klang leicht belegt, dunkler als sonst. Eine natürliche Reaktion seiner Stimmbänder auf zu viel Alkohol. Er vermied es zu erwähnen, dass er in Erwägung gezogen hatte, das Auto des Brokers aufzubrechen um seine Jacke, klamm heimlich zu stibitzen, es könnte ja sein, dass Geoffrey noch nicht bemerkt hatte, welches Gut er in seinem Wagen transportierte. Doch die neusten Modelle waren elektronische und nicht einfach zu knacken, man brauchte eher technisches Know How als Fingerspitzengefühl. Den Aufwand konnte er sich aber sparen, da er bereits bemerkt hatte, dass seine Jacke nicht mehr im Auto lag. Verlegen kratzte er sich am Hinterkopf."Ich will sie nur wiederhaben, dann bin ich sofort weg!", das entsprach der Wahrheit. Dabei waren es nicht ein Mal seine Autoschlüssel, sein Handy oder Karten sein Problem. Eine lästige Formalität, die sich regeln lies. Doch befand sich in seiner Brieftasche das einzige Bild was ihn und seine Mutter gemeinsam ablichtete. Skye fragte gar nicht, ob er störte oder gab sich groß mit der Erklärung, wie er ihn gefunden hatte. Wartend sah er ihn an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Erneut ging das Model den Flur hinab, nur um auf dem Absatz wieder kehrt zu machen. Das war bereits der vierte Anlauf, den Skye unternahm um endlich anzuklopfen. Es war recht spät, eine Uhrzeit in der es eigentlich nur Freunde wagen sollten, ihre Bekannten zu stören. Bates war weder ein Freund noch ein guter Bekannter. Lange hatte Skye mit sich gehadert. Herauszufinden wo der Broker wohnte war keine Kunst. Er kannte seinen Namen, hatte in der Agentur die Geschäftspapiere gesehen und wusste somit auch, wo er arbeitete. Nach der aufschlussreichen Nacht auch dessen Auto samt Kennzeichen gemerkt. Hatte so seine Vorteile, wenn man ein eidetisches Gedächtnis besaß. Aus diesen Daten eine private Anschrift zu finden, war für den pfiffigen Halbrussen ein Kinderspiel. Die Optionen, wie die herkömmlichen Methoden, wie die Auskunft oder das Internet, waren aber hierbei keine Hilfe. Bates stand nicht einfach so im Telefonbuch. Natürlich hatte er in der Aktienfirma angerufen, doch man hatte ihn vertröstet, dass Mr. Bates auf einem Termin außer Haus war. Was auch sonst. Gefrustet hatte das Model den Vormittag im Hotel verbracht, nicht wissend wie er am einfachsten seine Sachen wieder bekommen würde. Die kleine findige kriminelle Ader und der Einfallsreichtum, den man ihm mit in die Wiege gelegt hatte, waren ausschlaggebend für die Aktion den Älteren zu ermitteln. So war die Kreativität des Halbbriten beinahe bewundernswert gewesen, in all der Energie die er in sein überzeugtes Spiel gelegt hatte, doch alles, was man erkennen konnte, war ausgeprägte Langweile. Sein erster Gedanke war es gewesen Olli zu fragen, ihm die Adresse des Fahrzeughalters zu ermitteln, doch wollte er ihr keinen Gefalle schuldig sein, nicht wegen so einer belanglosen Sache. Nummer zwei, anonym bei der Polizei anrufen und flunkern, man hätte die Autoschlüssel gefunden, doch die Wahrscheinlichkeit war zu groß, dass man ihn bat die Schlüssel bei der Polizeistation abzugeben und man den Eigentümer ermitteln würde. Also hatte er ohne groß zu überlegen Option drei in Betracht gezogen. Nicht so elegant wie Nummer eins, aber mit genug Charme und Überzeugungskraft, hatte er den Standort des Autos ermitteln können und somit den Wohnsitz. Die deutsche Gründlichkeit des Autoherstellers, war da mehr als eine glückliche Fügung und hatte ihm in die Hände gespielt. Sein Glück war es zudem, dass die Servicemitarbeiterin von Audi sich leicht umgarnen ließ.<br />
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Schließlich klopfte er doch. Vielleicht war der Hausherr gar nicht daheim. Die Sekunden verstrichen und die äußerst dumme Idee, das Schloss an der Wohnungstür zu knacken schlich sich in seinen Kopf. War der Wert seines Hab und Gutes, so von Bedeutung, dass er in Erwägung zog in eine Wohnung einzubrechen? Woher kam der Drang überhaupt? Die Antwort war wohl so einfach, dass Skye mit den Augen rollen musste. Er wollte dem Broker aus dem Weg gehen. Sie hatten Sex gehabt, das war es nicht mehr und nicht weniger, er wollte nicht wie ein Fanboy den Eindruck erwecken, der sich dem Mann aufdrängt. Nein, das hatte er nicht nötig. Also warum machte es ihm etwas aus, dass er diesen Eindruck erwecken könnte…schnaubend raufte er sich die Haare. Was sollte der Mist. Noch ehe er sich versah, beugte er sich vor und begutachtete das Schloss. Auf das Klopfen reagierte keiner, was für ihn ein Zeichen von Abwesenheit war. Entschlossen legte er seine Hand um den Knauf, rüttelte dran, definitiv abgeschlossen. Mit dem Finger strich er über die Kante zwischen Tür und Rahmen, keine Einkerbungen. Das Messing des Knaufes war fest, doch die Schwäche lag in den Schrauben. Er griff in seine hintere Hosentasche und holte die Metallklammer hervor, die die paar Scheine zusammenhielt, die er eben noch Nikolai abgeluchst hatte. In dem Moment, wo er die flache Seite für die Schrauben nutzen wollte, ging die Tür auf.<br />
Fuck.<br />
Skye schluckte und starrte auf einen sehr durchtrainierten Bauch. Räuspernd erhob er sich und blickt in die hellen Augen des Brokers. Er hatte doch geklopft, oder? "Ich glaub du musst mal dein Schloss überprüfen..scheint locker zu sein!" versuchte er die Situation zu retten, wurde aber von dem astral Körper des Mannes abgelenkt. Nie hätte er geglaubt, dass dieser Mann etwas anderes besaß als Anzüge, doch diese legere Art in einem offenem Zipperjacke und einer einfachen schwarzen Hose, war nicht das was er erwartete. Wie verdammt gut es ihm stand. Vergessen war der Grund für sein hier sein. Die kleine Wunde an den geschwungenen Lippen, ließ ihn schmunzeln, er trug die Male von letzter Nacht ebenso um seinen Hals. Um ein Haar, so schien es Skye, hatte er vergessen zu atmen so sehr war er mit starren beschäftigt. Was musste er aber auch so gut aussehen? Während er stumm um Contenance rang, wanderten die ungleichen Augen über die makellose Brust des Brokers. Das Gefühl der strafen Haut unter seinen Kuppen, der herbe Geschmack, den sie auf seiner Zunge hinterlassen hatte, riefen die Ereignisse der letzten Nacht nur zu lebhaft in seinen benebelten Kopf. Gehirnaussetzer. Schluckend befeuchtete er seine Lippen, jedoch nur um sicher zu gehen, dass er nicht mit offenem Mund da stand. Es folgte ein Blinzeln, dann ein zweites ehe er sich räusperte."Ja…ich habe meine Jacke im Auto vergessen!" Ohne zu zögern, sprach er sein Belangen aus. Die Stimme klang leicht belegt, dunkler als sonst. Eine natürliche Reaktion seiner Stimmbänder auf zu viel Alkohol. Er vermied es zu erwähnen, dass er in Erwägung gezogen hatte, das Auto des Brokers aufzubrechen um seine Jacke, klamm heimlich zu stibitzen, es könnte ja sein, dass Geoffrey noch nicht bemerkt hatte, welches Gut er in seinem Wagen transportierte. Doch die neusten Modelle waren elektronische und nicht einfach zu knacken, man brauchte eher technisches Know How als Fingerspitzengefühl. Den Aufwand konnte er sich aber sparen, da er bereits bemerkt hatte, dass seine Jacke nicht mehr im Auto lag. Verlegen kratzte er sich am Hinterkopf."Ich will sie nur wiederhaben, dann bin ich sofort weg!", das entsprach der Wahrheit. Dabei waren es nicht ein Mal seine Autoschlüssel, sein Handy oder Karten sein Problem. Eine lästige Formalität, die sich regeln lies. Doch befand sich in seiner Brieftasche das einzige Bild was ihn und seine Mutter gemeinsam ablichtete. Skye fragte gar nicht, ob er störte oder gab sich groß mit der Erklärung, wie er ihn gefunden hatte. Wartend sah er ihn an]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[We cannot change the truth... no matter how much we dislike it]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=147</link>
			<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 21:30:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Geoffrey Bates</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=147</guid>
			<description><![CDATA[M A G N U S   A L E X A N D E R , 3 4 J A H R E <br />
Mitarbeiter in einem Elektrogeschäft, Meta Klasse 4, nicht registriert. <br />
E L E K T R O K I N E S I S [ 5 ] <br />
Beherrschung von Elektrizität in jeglicher Form <br />
E L E K T R O G E N E S I S [ 3 ] <br />
Erschaffen und Abgeben von Elektrizität  <br />
<br />
Der abendliche Regen prasselte bereits seit mehreren Stunden auf Chicago hinab und obwohl  er eigentlich ein Freund von Regenschirmen war, hatte er dieses Mal genau diesen zu Hause  stehen lassen. Seine Gedanken waren bereits seit Wochen, ja sogar einem gesamten Monat  vollkommen durcheinander und nur an seinem Plan hängend hatte er ohnehin einige Sachen  vergessen. Unter anderem den Geburtstag seiner Mutter, die ihn nur ein paar Tage später  wutentbrannt angerufen hatte und ihn wahrlich zur Sau gemacht hatte. Dabei waren wie  immer unglaublich viele Schimpfworte gefallen und am Ende war ein vergessener  Regenschirm wirklich gar nichts im Vergleich zu seiner wütenden Mutter. Natürlich hatte er  sich entschuldigt und ihr Blumen, sogar ein Geschenk nachträglich vorbei gebracht. Doch  wusste er genauso gut wie sie, dass sie ihm dies für immer, bis zu ihrem Tode, nachtragen  würde. Doch auch das erschien dem gebürtigen Dänen vollkommen gleich, war doch der  Plan und das Kribbeln in seinem gesamten Körper, das ihm Schlaf und Konzentration raubte,  viel zu einnehmend, als das er sich um seine krebskranke Mutter kümmern konnte.  Natürlich! Denn die Idee die er bereits vor Monaten gehabt hatte, als er ihn wieder einmal im  Fernsehen gesehen hatte. Der Drang und die Möglichkeit die sich in ihm auftat und vor allem  die Kreativität die dahinter steckten waren alles Anreiz genug es näher zu überdenken. Dem  ganzen einfach eine Chance zu geben. Dabei spielten die 500 Meter die er eigentlich  einhalten sollte und die er nun entfernt vom Komplex auf der anderen Straßenseite stand,  absolut keine Rolle mehr. Die Briefe ebenso wenig und auch nicht die immer wieder kleinen  Begegnungen in denen er ihn sogar von Angesicht zu Angesicht hatte betrachten können. Er  gehörte einfach zu ihm, das war ein ungeschriebenes Gesetzt und genau dieses war ihm vor 3  Jahren klar geworden. Als er den ersten und wohl wundervollsten Blick auf ihn hatte richten  können. Ab da an war es ihm bewusst und Skye ebenso, da war er sich sicher. Mehr als das  sogar und die letzten Monate ohne ihn hatten ihm fast jeglichen Verstand gekostet. Er hatte  eine Sehnsucht verspürt, die er einfach nicht beschreiben konnte und er war sich sicher das  Skye ihn ebenso sehr vermisste. Das auch er sich nach ihm sehnte, ihn berühren wollte und  vor allem endlich in eine gemeinsame Zukunft zu blicken. Empfindungen die sie ebenso wie  ihre gemeinsamen Hobbys teilten, Gott im Himmel, warum nur hatte er so lange gewartet.  Einfach nur dumm, hätte er ihnen beiden dadurch doch so viel Leid ersparen können. Doch  sollte dieser Überraschungsbesuch eben wohl durchdacht sein, kein Grund es zu überstürzen,  auch wenn es ihm lieb gewesen wäre. So gerne wäre er einfach aufgetaucht und hätte ihm die  Geschenke sofort überreicht, doch leider hatte er nicht immer die Gelegenheit gehabt und da  war ja noch dieser merkwürdige Typ von seinem Geburtstag. Dieser hochgewachsene Kerl,  der sich Skye einfach so unter den Nagel gekrallt hatte. Wer er war hatte er noch nicht in  Erfahrung bringen können, vielleicht war es am Ende doch der Freund von der Kleinen  gewesen, die auf Skyes Schoß gesessen hatte. Diese blonde Dirne. Sie würde Skye ohnehin  nicht mehr zu nahe kommen, ihr Geschrei war irgendwie doch dramatisch gewesen. Doch  eines wusste er, sie war ein Dämon. Nicht mehr und nicht weniger, daher würde ohnehin  niemand um sie weinen. Nicht einmal Skye schien ihre Abwesenheit bemerkt zu haben. Also  war sie ohnehin nicht all zu wichtig gewesen. Umso besser. Sie hatte eben doch nichts bei ihm verloren. Weder damals, noch heute. <br />
<br />
Ein Piepen an seinem Handgelenk riss den Mann aus seinen Gedanken. Er sah hinab und  drückte dann einen Knopf an der Seite der elektronischen Uhr, die viereckig und aus den  80er Jahren noch immer ein Überbleibsel war. Sie zeigte ihm an, das es an der Zeit war. Er  durfte sich nicht verspäten, wartete Skye doch bereits auf ihn und er wollte diesen  wundervollen Menschen doch nicht noch länger warten lassen. Zu lange hatten sie beide  schmachten müssen. Langsam ließ er eine Hand sinken und drückte sich mit dem  Mittelfinger auf das Gestell seiner Brille, um diese wieder richtig auf seine Nase zu schieben.  Einzelne Wassertropfen waren auf dem Glas zu erkennen und seine alte Jeansjacke war  komplett durchgeweicht. Ebenso wie sein graues Shirt, als er mit zwei Blicken die Straße  überquerte und sich auf den Komplex zu bewegte. Unten angekommen, sah er auf die  elektronische Anlage, die mit einem leisen Summen bereits die Tür freigab und ihn hinein  ließ. Mit einem Blick auf den Pförtner lächelte er und trat heran. Er nannte das Apartment  und seinen Namen, während der Mann auf seinen Bildschirm blickte und sogleich der  genannte Name auftauchte. Er wurde erwartet. Natürlich wurde er das. In jenem Moment  verabschiedeten sich alle Kameras um ihn herum und schalteten sich ab. Mit einigen  Schritten gelangte er zum Fahrstuhl und drückte. Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung und  mit jeder Etage die die Anzeige betitelte, wurde das Kribbeln in seinem Körper unsagbar  groß. Die Geschenke die er in dem schwarzen Rucksack mit sich trug würden Skye mit  Sicherheit gefallen. Nein, mehr als das sogar. Er war sich mehr als sicher und er war so  gespannt darauf, sein Gesicht zu sehen. Die Freude darauf und die Dankbarkeit, da er sich so  etwas schon so lange gewünscht hatte. Wie herrlich es doch war anderen Menschen eine  Freude zu machen. Just in diesem Moment erreichte er die oberste Etage und mit einem  Lächeln trag Magnus aus dem Fahrstuhl um den Flur entlang zu schlendern. Auf seinem  Weg schalteten sich die Kameras in den Fluren ab und auch das Licht ging mit einem Mal  aus. Die Tür zum Apartment war massiv und hatte irgendwie an Gewichtung zugenommen,  als er das letzte Mal hier gewesen war. Vielleicht die nette Polizistin wieder. Dieses Weib  das nicht hier sein würde und von der er immer noch nicht heraus gefunden hatte, warum  zum Teufel sie in dieser Wohnung ein und aus ging, wie es ihr gefiel. Sie war eindeutig zu  oft da und eindeutig zu viel und...Magnus hielt den Atem an, als er spürte, wie der Zorn in  ihm wieder die Überhand gewann und ihn dazu bewegte zuckend zur Seite zu schauen und  die Zähne aufeinander zu pressen. Wie damals als seine Mutter... Hm, ob er klingeln sollte?  Nein, das würde Skye nicht erwarten. Nicht so, es sollte doch eine Überraschung sein. Oh ja! <br />
<br />
Mit einem Klicken öffnete sich die Tür, die ebenso elektronisch gesichert war, wie fast alles  in diesem Komplex. Die Menschen waren so sehr von ihrer Technik abhängig, sehr zu seiner  Freude, denn er musste das Gerät nur einmal aus und wieder einschalten, sodass sich die Tür  öffnete. Mit einer einfachen Handbewegung schob er die Tür auf und ließ diese hinter sich  wieder ins Schloss fallen. Mit jedem Schritt schalteten sich die Lichter im Flur aus und er trat  in die ihm so bekannte Wohnung. Skye schien im Bade- oder Schlafzimmer als er ins  Wohnzimmer trat und den Rucksack von seinem Rücken zog. Binnen weniger Sekunden  waren die Kerzen auf dem Wohnzimmertisch verteilt und entzündet und die kleine Schachtel  mit dem Ring darin wurde mittig dazwischen platziert. Auch die Rosen fanden ihre Position  und als sich Magnus vollständig aufrichtete, betrachtete er sein Werk mit größter  Zufriedenheit. Dann konnte die Überraschung ja starten und scheinbar gerade rechtzeitig,  denn als Skye das Wohnzimmer betrat, schaltete sich auch das restliche Licht aus und  hinterließ den Dänen mit dem warmen Kerzenschein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[M A G N U S   A L E X A N D E R , 3 4 J A H R E <br />
Mitarbeiter in einem Elektrogeschäft, Meta Klasse 4, nicht registriert. <br />
E L E K T R O K I N E S I S [ 5 ] <br />
Beherrschung von Elektrizität in jeglicher Form <br />
E L E K T R O G E N E S I S [ 3 ] <br />
Erschaffen und Abgeben von Elektrizität  <br />
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Der abendliche Regen prasselte bereits seit mehreren Stunden auf Chicago hinab und obwohl  er eigentlich ein Freund von Regenschirmen war, hatte er dieses Mal genau diesen zu Hause  stehen lassen. Seine Gedanken waren bereits seit Wochen, ja sogar einem gesamten Monat  vollkommen durcheinander und nur an seinem Plan hängend hatte er ohnehin einige Sachen  vergessen. Unter anderem den Geburtstag seiner Mutter, die ihn nur ein paar Tage später  wutentbrannt angerufen hatte und ihn wahrlich zur Sau gemacht hatte. Dabei waren wie  immer unglaublich viele Schimpfworte gefallen und am Ende war ein vergessener  Regenschirm wirklich gar nichts im Vergleich zu seiner wütenden Mutter. Natürlich hatte er  sich entschuldigt und ihr Blumen, sogar ein Geschenk nachträglich vorbei gebracht. Doch  wusste er genauso gut wie sie, dass sie ihm dies für immer, bis zu ihrem Tode, nachtragen  würde. Doch auch das erschien dem gebürtigen Dänen vollkommen gleich, war doch der  Plan und das Kribbeln in seinem gesamten Körper, das ihm Schlaf und Konzentration raubte,  viel zu einnehmend, als das er sich um seine krebskranke Mutter kümmern konnte.  Natürlich! Denn die Idee die er bereits vor Monaten gehabt hatte, als er ihn wieder einmal im  Fernsehen gesehen hatte. Der Drang und die Möglichkeit die sich in ihm auftat und vor allem  die Kreativität die dahinter steckten waren alles Anreiz genug es näher zu überdenken. Dem  ganzen einfach eine Chance zu geben. Dabei spielten die 500 Meter die er eigentlich  einhalten sollte und die er nun entfernt vom Komplex auf der anderen Straßenseite stand,  absolut keine Rolle mehr. Die Briefe ebenso wenig und auch nicht die immer wieder kleinen  Begegnungen in denen er ihn sogar von Angesicht zu Angesicht hatte betrachten können. Er  gehörte einfach zu ihm, das war ein ungeschriebenes Gesetzt und genau dieses war ihm vor 3  Jahren klar geworden. Als er den ersten und wohl wundervollsten Blick auf ihn hatte richten  können. Ab da an war es ihm bewusst und Skye ebenso, da war er sich sicher. Mehr als das  sogar und die letzten Monate ohne ihn hatten ihm fast jeglichen Verstand gekostet. Er hatte  eine Sehnsucht verspürt, die er einfach nicht beschreiben konnte und er war sich sicher das  Skye ihn ebenso sehr vermisste. Das auch er sich nach ihm sehnte, ihn berühren wollte und  vor allem endlich in eine gemeinsame Zukunft zu blicken. Empfindungen die sie ebenso wie  ihre gemeinsamen Hobbys teilten, Gott im Himmel, warum nur hatte er so lange gewartet.  Einfach nur dumm, hätte er ihnen beiden dadurch doch so viel Leid ersparen können. Doch  sollte dieser Überraschungsbesuch eben wohl durchdacht sein, kein Grund es zu überstürzen,  auch wenn es ihm lieb gewesen wäre. So gerne wäre er einfach aufgetaucht und hätte ihm die  Geschenke sofort überreicht, doch leider hatte er nicht immer die Gelegenheit gehabt und da  war ja noch dieser merkwürdige Typ von seinem Geburtstag. Dieser hochgewachsene Kerl,  der sich Skye einfach so unter den Nagel gekrallt hatte. Wer er war hatte er noch nicht in  Erfahrung bringen können, vielleicht war es am Ende doch der Freund von der Kleinen  gewesen, die auf Skyes Schoß gesessen hatte. Diese blonde Dirne. Sie würde Skye ohnehin  nicht mehr zu nahe kommen, ihr Geschrei war irgendwie doch dramatisch gewesen. Doch  eines wusste er, sie war ein Dämon. Nicht mehr und nicht weniger, daher würde ohnehin  niemand um sie weinen. Nicht einmal Skye schien ihre Abwesenheit bemerkt zu haben. Also  war sie ohnehin nicht all zu wichtig gewesen. Umso besser. Sie hatte eben doch nichts bei ihm verloren. Weder damals, noch heute. <br />
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Ein Piepen an seinem Handgelenk riss den Mann aus seinen Gedanken. Er sah hinab und  drückte dann einen Knopf an der Seite der elektronischen Uhr, die viereckig und aus den  80er Jahren noch immer ein Überbleibsel war. Sie zeigte ihm an, das es an der Zeit war. Er  durfte sich nicht verspäten, wartete Skye doch bereits auf ihn und er wollte diesen  wundervollen Menschen doch nicht noch länger warten lassen. Zu lange hatten sie beide  schmachten müssen. Langsam ließ er eine Hand sinken und drückte sich mit dem  Mittelfinger auf das Gestell seiner Brille, um diese wieder richtig auf seine Nase zu schieben.  Einzelne Wassertropfen waren auf dem Glas zu erkennen und seine alte Jeansjacke war  komplett durchgeweicht. Ebenso wie sein graues Shirt, als er mit zwei Blicken die Straße  überquerte und sich auf den Komplex zu bewegte. Unten angekommen, sah er auf die  elektronische Anlage, die mit einem leisen Summen bereits die Tür freigab und ihn hinein  ließ. Mit einem Blick auf den Pförtner lächelte er und trat heran. Er nannte das Apartment  und seinen Namen, während der Mann auf seinen Bildschirm blickte und sogleich der  genannte Name auftauchte. Er wurde erwartet. Natürlich wurde er das. In jenem Moment  verabschiedeten sich alle Kameras um ihn herum und schalteten sich ab. Mit einigen  Schritten gelangte er zum Fahrstuhl und drückte. Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung und  mit jeder Etage die die Anzeige betitelte, wurde das Kribbeln in seinem Körper unsagbar  groß. Die Geschenke die er in dem schwarzen Rucksack mit sich trug würden Skye mit  Sicherheit gefallen. Nein, mehr als das sogar. Er war sich mehr als sicher und er war so  gespannt darauf, sein Gesicht zu sehen. Die Freude darauf und die Dankbarkeit, da er sich so  etwas schon so lange gewünscht hatte. Wie herrlich es doch war anderen Menschen eine  Freude zu machen. Just in diesem Moment erreichte er die oberste Etage und mit einem  Lächeln trag Magnus aus dem Fahrstuhl um den Flur entlang zu schlendern. Auf seinem  Weg schalteten sich die Kameras in den Fluren ab und auch das Licht ging mit einem Mal  aus. Die Tür zum Apartment war massiv und hatte irgendwie an Gewichtung zugenommen,  als er das letzte Mal hier gewesen war. Vielleicht die nette Polizistin wieder. Dieses Weib  das nicht hier sein würde und von der er immer noch nicht heraus gefunden hatte, warum  zum Teufel sie in dieser Wohnung ein und aus ging, wie es ihr gefiel. Sie war eindeutig zu  oft da und eindeutig zu viel und...Magnus hielt den Atem an, als er spürte, wie der Zorn in  ihm wieder die Überhand gewann und ihn dazu bewegte zuckend zur Seite zu schauen und  die Zähne aufeinander zu pressen. Wie damals als seine Mutter... Hm, ob er klingeln sollte?  Nein, das würde Skye nicht erwarten. Nicht so, es sollte doch eine Überraschung sein. Oh ja! <br />
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Mit einem Klicken öffnete sich die Tür, die ebenso elektronisch gesichert war, wie fast alles  in diesem Komplex. Die Menschen waren so sehr von ihrer Technik abhängig, sehr zu seiner  Freude, denn er musste das Gerät nur einmal aus und wieder einschalten, sodass sich die Tür  öffnete. Mit einer einfachen Handbewegung schob er die Tür auf und ließ diese hinter sich  wieder ins Schloss fallen. Mit jedem Schritt schalteten sich die Lichter im Flur aus und er trat  in die ihm so bekannte Wohnung. Skye schien im Bade- oder Schlafzimmer als er ins  Wohnzimmer trat und den Rucksack von seinem Rücken zog. Binnen weniger Sekunden  waren die Kerzen auf dem Wohnzimmertisch verteilt und entzündet und die kleine Schachtel  mit dem Ring darin wurde mittig dazwischen platziert. Auch die Rosen fanden ihre Position  und als sich Magnus vollständig aufrichtete, betrachtete er sein Werk mit größter  Zufriedenheit. Dann konnte die Überraschung ja starten und scheinbar gerade rechtzeitig,  denn als Skye das Wohnzimmer betrat, schaltete sich auch das restliche Licht aus und  hinterließ den Dänen mit dem warmen Kerzenschein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[What did your mommy told you about strangers? »]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=146</link>
			<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 19:41:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Geoffrey Bates</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=146</guid>
			<description><![CDATA[Schweigend und mit einer Hand in der linken Hosentasche stand der Broker an der Bar, die sogar hier Bestandteil des Ganzen war. Ein ganzer Veranstaltungsbereich eines Hotels hatte sich das Modelabel für diese Party gemietet und jeder der hier Anwesenden war entweder unterernährt, oder derart verrückt und ekelhaft bekleidet, das es Augenkrebs bei dem Broker verursachte. Der Anblick von schief sitzenden Hemden, schlecht gebundenen Krawatten und sogar verrutschten Kragen bereitete ihn unsagbare negative Emotionen. Allesamt wie sie hier herum liefen hielten sich für etwas Besseres, für die Elite von Chicago und dabei war noch nicht einmal das ein erstrebenswertes Ziel. Sie befanden sich nicht in New York, nicht in Los Angeles, nein, einfach nur Chicago und doch bildeten sich fast 90 Prozent der Anwesenden etwas darauf ein. Die restlichen 10 waren Angestellte des Hotels, Kellner, Barkeeper und alles andere, was eben dazu gehörte. Und er? Er war hier, stand an der Bar mit einem Whiskeyglas in der rechten Hand, den Ellenbogen leicht auf den Tresen abgelegt und die Linke in seiner Hosentasche, die wie immer mit kleinen Murmeln ausgestattet war. Sie alle kotzten ihn unsagbar an und doch hatte ein derart horrendes Honorar gewunken, dass er sich diesen Deal niemals durch die Finger hätte gehen lassen.<br />
<br />
Mode, eine Sache die an der Börse seines Erachtens nie etwas zu suchen hatte, doch schnell hatte sich herauskristallisiert, das sogar solch Firmen schnell viel Geld machten. Prada, Gucci, Chanel und alles andere, was sich im Laufe der Jahre einen Namen gemacht hatte. Und am Ende waren sie doch eh nur alle gleich, Geld war eben das, was ihn und alle anderen interessierte und leider machte sie das irgendwo fast ähnlich, sogar gleich. Doch soweit würde er es nicht kommen lassen, weder zum jetzigen Zeitpunkt, noch in naher Zukunft. Sein Weg war klar, die nächsten Jahre schon gut durchdacht und er wusste ganz genau, dass all diese Menschen hier wahrscheinlich sogar eine ähnliche Meinung besaßen, wie die meisten auf dieser Welt. Sie sind die einzig wahren, die Elite, das was auf dieser Erde zuerst war und das was auch weiterhin alleinig auf dieser Welt wandeln durfte. Diese Gedankengänge hätte er noch unsagbar lange fort führen können, während sein helles Augenpaar einem spindeldürren Mädchen folgte, dessen Knöchel noch nicht einmal den Durchmesser seines Handgelenks aufwiesen. Sie sah aus wie 12, war vielleicht Anfang 20, doch schwebte derart arrogant über die Holzdielen, dass er ihr am liebsten das Genick gebrochen hätte.<br />
<br />
Der Broker wusste nicht, warum er sich eigentlich hatte dazu überreden lassen, an dieser Party Teil zu nehmen. Er hatte dem Label geholfen den Start an der Börse sicher hinzulegen und auch die ersten, positiven Erfolge zu verbuchen, doch letzten Endes war er einfach kein Typ für eine Party. Das konnte nicht einmal die Anwesenheit der männlichen Magermodells ändern, die keinen Gramm Fett an ihrem Körper aufweisen konnten. Die Muskulatur war unterentwickelt und kaum vorhanden, doch das schien das neue Schönheitsideal zu sein, oh traurige Welt. Sein Blick glitt zum Buffet, das nach 2 Stunden noch immer derart gut bestückt war, dass es wirklich eine Schande wäre, dass alles später zu entsorgen. Dekadenz steckt ihm im Blut, doch Verschwendung in Sachen Lebensmittel war so gar nicht sein Bestreben. Die dünnen Models aßen kaum, tranken nur und nahmen wahrscheinlich auf der Toilette noch ganz andere Substanzen zu sich. Feines, weißes Pulver, das der Broker selbst in der Innentasche seines Anzugs mit sich herum trug, doch die Auffälligkeit in den Handlungen der jungen Menschen, war offensichtlicher, als alles andere. Sogar ein ungeschultes Auge würde das sofort mitbekommen, doch dann kam Bewegung am Buffet. Ein junger Mann ging darauf zu, griff sich einen Teller und bepackte sich diesen derart voll, dass der Aktienhändler eine dunkle Augenbraue nach oben zog. Sein helles Augenpaar glitt über die Erscheinung des Jungen, der eindeutig zu der Modellriege gehörte, scheinbar jedoch von Fasten und Hungern in diesem Moment nichts hielt. Kaum war der Teller gefüllt, setzte der junge Mann sich in Bewegung und auf den Broker zu, er musste unweigerlich die Bar passieren und ein prüfender Blick glitt über den Teller des anderen. „Mutig.“ Entgegnete er, als er in Hörreichweite war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Schweigend und mit einer Hand in der linken Hosentasche stand der Broker an der Bar, die sogar hier Bestandteil des Ganzen war. Ein ganzer Veranstaltungsbereich eines Hotels hatte sich das Modelabel für diese Party gemietet und jeder der hier Anwesenden war entweder unterernährt, oder derart verrückt und ekelhaft bekleidet, das es Augenkrebs bei dem Broker verursachte. Der Anblick von schief sitzenden Hemden, schlecht gebundenen Krawatten und sogar verrutschten Kragen bereitete ihn unsagbare negative Emotionen. Allesamt wie sie hier herum liefen hielten sich für etwas Besseres, für die Elite von Chicago und dabei war noch nicht einmal das ein erstrebenswertes Ziel. Sie befanden sich nicht in New York, nicht in Los Angeles, nein, einfach nur Chicago und doch bildeten sich fast 90 Prozent der Anwesenden etwas darauf ein. Die restlichen 10 waren Angestellte des Hotels, Kellner, Barkeeper und alles andere, was eben dazu gehörte. Und er? Er war hier, stand an der Bar mit einem Whiskeyglas in der rechten Hand, den Ellenbogen leicht auf den Tresen abgelegt und die Linke in seiner Hosentasche, die wie immer mit kleinen Murmeln ausgestattet war. Sie alle kotzten ihn unsagbar an und doch hatte ein derart horrendes Honorar gewunken, dass er sich diesen Deal niemals durch die Finger hätte gehen lassen.<br />
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Mode, eine Sache die an der Börse seines Erachtens nie etwas zu suchen hatte, doch schnell hatte sich herauskristallisiert, das sogar solch Firmen schnell viel Geld machten. Prada, Gucci, Chanel und alles andere, was sich im Laufe der Jahre einen Namen gemacht hatte. Und am Ende waren sie doch eh nur alle gleich, Geld war eben das, was ihn und alle anderen interessierte und leider machte sie das irgendwo fast ähnlich, sogar gleich. Doch soweit würde er es nicht kommen lassen, weder zum jetzigen Zeitpunkt, noch in naher Zukunft. Sein Weg war klar, die nächsten Jahre schon gut durchdacht und er wusste ganz genau, dass all diese Menschen hier wahrscheinlich sogar eine ähnliche Meinung besaßen, wie die meisten auf dieser Welt. Sie sind die einzig wahren, die Elite, das was auf dieser Erde zuerst war und das was auch weiterhin alleinig auf dieser Welt wandeln durfte. Diese Gedankengänge hätte er noch unsagbar lange fort führen können, während sein helles Augenpaar einem spindeldürren Mädchen folgte, dessen Knöchel noch nicht einmal den Durchmesser seines Handgelenks aufwiesen. Sie sah aus wie 12, war vielleicht Anfang 20, doch schwebte derart arrogant über die Holzdielen, dass er ihr am liebsten das Genick gebrochen hätte.<br />
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Der Broker wusste nicht, warum er sich eigentlich hatte dazu überreden lassen, an dieser Party Teil zu nehmen. Er hatte dem Label geholfen den Start an der Börse sicher hinzulegen und auch die ersten, positiven Erfolge zu verbuchen, doch letzten Endes war er einfach kein Typ für eine Party. Das konnte nicht einmal die Anwesenheit der männlichen Magermodells ändern, die keinen Gramm Fett an ihrem Körper aufweisen konnten. Die Muskulatur war unterentwickelt und kaum vorhanden, doch das schien das neue Schönheitsideal zu sein, oh traurige Welt. Sein Blick glitt zum Buffet, das nach 2 Stunden noch immer derart gut bestückt war, dass es wirklich eine Schande wäre, dass alles später zu entsorgen. Dekadenz steckt ihm im Blut, doch Verschwendung in Sachen Lebensmittel war so gar nicht sein Bestreben. Die dünnen Models aßen kaum, tranken nur und nahmen wahrscheinlich auf der Toilette noch ganz andere Substanzen zu sich. Feines, weißes Pulver, das der Broker selbst in der Innentasche seines Anzugs mit sich herum trug, doch die Auffälligkeit in den Handlungen der jungen Menschen, war offensichtlicher, als alles andere. Sogar ein ungeschultes Auge würde das sofort mitbekommen, doch dann kam Bewegung am Buffet. Ein junger Mann ging darauf zu, griff sich einen Teller und bepackte sich diesen derart voll, dass der Aktienhändler eine dunkle Augenbraue nach oben zog. Sein helles Augenpaar glitt über die Erscheinung des Jungen, der eindeutig zu der Modellriege gehörte, scheinbar jedoch von Fasten und Hungern in diesem Moment nichts hielt. Kaum war der Teller gefüllt, setzte der junge Mann sich in Bewegung und auf den Broker zu, er musste unweigerlich die Bar passieren und ein prüfender Blick glitt über den Teller des anderen. „Mutig.“ Entgegnete er, als er in Hörreichweite war.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Go to hell...Oh honey, where do you think I came from]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=145</link>
			<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 19:40:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=6">Skye Oliveira</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=145</guid>
			<description><![CDATA[Skye sah sein Handy an. Die Nachricht war klar formuliert. Lange hatte das Model überlegt, ob er sie nicht einfach ignorieren sollte. Nachdenklich rollte er seine Unterlippe ein, das letzte Mal als er die Anrufe und Nachrichten von ihm ignoriert hatte, war das Nachspiel massiv gewesen. Bates hatte ihm sehr eindrucksvoll demonstriert was er von seinem Ungehorsam hielt. Die ungleichen Augen, nahmen nach einer Ewigkeit, den Blick vom Display, welches bereits seit Minuten erloschen war. Unentschlossen stand Skye vor dem Michigan Tower in dem er wohnte und wartete darauf, dass der ihm bekannte Audi vorfuhr. Bates würde nicht zu spät kommen, sollte er jedoch nicht um die vereinbarte Uhrzeit vorfahren, wusste er, dass dies nur ein weiterer Test war. Immer noch nagten seine Gedanken an die letzte Begegnung. Eine Mischung aus Neugierde und dem Drang nach Antworten war es, der ihn Zwang hier zu stehen und auf Bates zu warten. Immer wieder zögerte er und wollte dem Trieb nach gehen wieder in seine sicheren Wände zu verschwinden. Doch wie sicher waren die? Skye senkte die Lider und ihm kamen schwer moralische Bedenken in den Sinn, dass was passiert war, schien auf keiner Ebene Gesund zu sein und doch war da diese kleine Stimme in seinem Hinterkopf die ihm immer wieder zuflüsterte, dass es genau das war was er wollte. Die Verzweiflung musste wirklich groß sein, wenn er sich nach so etwas sehnte. Schnaubend drehte sich das Model erneut herum um in Richtung der Straße, als ob er nun die Entscheidung mit einem Mal treffen wollte. Würde er den Audi sehen wäre es ein Zugeständnis, sollte es ein weiterer Test sein würde er ein für alle Mal mit diesem Kapitel abschließen. Ein für alle Mal. Sein Herz setzte kurz aus, aus als ein schwarzer Audi um die Ecke bog, aber das Nummernschild nicht identisch schien.<br />
<br />
Was war nur los mit ihm? Unbewusst ging seine Hand an den schlanken Hals, welchen der Broker in Mitleidenschaft gezogen hatte aber nun, verständlicherweise, nichts mehr zu sehen war. Der Halbbrite wusste nicht wohin mit seinen Gefühlen. Er sträubte sich dagegen, den Broker und das Wort Gefühle in einem und demselben Gedanken zu benutzen. Er verzerrte sich mit jeder Faser seines Körpers, aber sein Verstand konnte nicht klar differenzieren zwischen einer sehr ungesunden Beziehung und dem Verlangen, dass es ihn so erregte, das jede Weigerung keine Instanz standhalten konnte. Die letzte gemeinsame Nacht hatte ihm verdeutlicht, dass er keine Ahnung hatte, wer Geoffrey Bates in Wirklichkeit war. Ein Tier, ein Monster in dem unbeschreibliche Wut herrschte, die er mehr als gekonnte verbarg. Da war etwas Faszinierendes an diesem Mann, dass er einfach nicht in Worte fassen konnte. Neben diesen stechenden Augen, die einem Durch Mark und Bein gingen, war da einfach diese Aura, welcher man sich nicht entziehen konnte. Körperlich war da eine unbeschreibliche Anziehung die er einfach nicht leugnen konnte, aber nie und nimmer war da mehr. Oder? Sie hatten nichts gemeinsam, sie hatten nur Sex. Mehr nicht. Die Zweifel stiegen weiter, denn immerhin musste er immer zu an ihn denken und der Versuch ihn zu vergessen, ging daneben, es wurde nur schlimmer. Doch wie konnte man etwas gut finden, was in den Augen aller anderen mehr einem Verbrechen glich. Skye würde nicht so weit gehen zu behaupten, dass Geoffrey in vergewaltigt hatte, aber einvernehmlich war es auch nicht so recht gewesen. Er konnte sich einfach nicht entscheiden. Warum musste alles nur so verdammt kompliziert sein? Frustriert trat das Model gegen einen Hydranten, nur um festzustellen, dass dieser nicht nachgab. Die Miene verziehend schlang er seine Arme um seinen Leib, zwar spendete die gefütterte Lederjacke genug wärme, waren es doch die Erinnerungen an die Nächte mit Bates, eben jene welche die ihm einen Schauer über den Rücken jagten und die feinen Nackenhaare aufstellten. Verflucht seist du Bates....., der Überzeugung den Schuldigen für das Chaos, dass ihn momentan beherrschte gefunden zu haben.<br />
<br />
Wieso er dies mit sich machen ließ, wusste er selber nicht. Doch wer konnte einer so verdammt heißen Versuchung widerstehen? Skye fuhr sich durch die Haare und starrte auf den Boden, als er merkte wie ein Auto vorfuhr und direkt vor ihm hielt. Sofort sackte sein Herz in die Hose. So kokett und selbstsicher wie er eben noch versucht hatte zu wirken, kam doch leicht Panik in ihm hoch. Panik die er nicht greifen konnte. Eine Angst die ausgelöst wurde, als er das Profil von Geoffrey durch die Scheibe erkannte. Schweigend starrte er ihn durch das Glas an, bis Leben in seinen Körper kam und er einen Schritt nach vorne machte, aber nur zögerlich die Tür öffnete. Erst in jenem Moment entdeckte er, dass noch wer weiteres im Auto, genaugenommen, auf der Rückbank saß. Skye sah ihn nur kurz an, ehe er in einer gleitenden Bewegung ins Auto stieg und sich anschnallte. Unbewusst, drückte er sich gegen die Tür, als wolle er so viel Abstand wie möglich zwischen sich und Bates bringen, dabei ignorierte er den Mann hinter sich und sah nur einen Moment hinüber zu dem Broker, der wie immer einfach nur perfekt aussah. Die scharf gestochene Nase, der angespannte Kiefer und der maßgeschneiderte Anzug, welche die perfekten Muskeln nur betonten. Nein, verdammte, das war der falsche Ansatz. Angst war wesentlich besser, als die Anziehung die er auf ihn ausübte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ist das wieder ein Test?“</span>, auch wenn er recht tonlos klang, tobte innerlich ein Sturm, nicht wissend ob er ihn wieder erzürnte. Skye sah durch den Rückspiegel zu dem Gast, welchen der Broker mitgebracht hatte und lehnte seinen Kopf an die Kühle Glasscheibe, als er die Lider senkte. Wenn dies wirklich der Gefallen war, könnte er mit dem Thema abschließen. Mit Bates abschließen. Das dies eine Lüge war wusste er<br />
bereits.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Skye sah sein Handy an. Die Nachricht war klar formuliert. Lange hatte das Model überlegt, ob er sie nicht einfach ignorieren sollte. Nachdenklich rollte er seine Unterlippe ein, das letzte Mal als er die Anrufe und Nachrichten von ihm ignoriert hatte, war das Nachspiel massiv gewesen. Bates hatte ihm sehr eindrucksvoll demonstriert was er von seinem Ungehorsam hielt. Die ungleichen Augen, nahmen nach einer Ewigkeit, den Blick vom Display, welches bereits seit Minuten erloschen war. Unentschlossen stand Skye vor dem Michigan Tower in dem er wohnte und wartete darauf, dass der ihm bekannte Audi vorfuhr. Bates würde nicht zu spät kommen, sollte er jedoch nicht um die vereinbarte Uhrzeit vorfahren, wusste er, dass dies nur ein weiterer Test war. Immer noch nagten seine Gedanken an die letzte Begegnung. Eine Mischung aus Neugierde und dem Drang nach Antworten war es, der ihn Zwang hier zu stehen und auf Bates zu warten. Immer wieder zögerte er und wollte dem Trieb nach gehen wieder in seine sicheren Wände zu verschwinden. Doch wie sicher waren die? Skye senkte die Lider und ihm kamen schwer moralische Bedenken in den Sinn, dass was passiert war, schien auf keiner Ebene Gesund zu sein und doch war da diese kleine Stimme in seinem Hinterkopf die ihm immer wieder zuflüsterte, dass es genau das war was er wollte. Die Verzweiflung musste wirklich groß sein, wenn er sich nach so etwas sehnte. Schnaubend drehte sich das Model erneut herum um in Richtung der Straße, als ob er nun die Entscheidung mit einem Mal treffen wollte. Würde er den Audi sehen wäre es ein Zugeständnis, sollte es ein weiterer Test sein würde er ein für alle Mal mit diesem Kapitel abschließen. Ein für alle Mal. Sein Herz setzte kurz aus, aus als ein schwarzer Audi um die Ecke bog, aber das Nummernschild nicht identisch schien.<br />
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Was war nur los mit ihm? Unbewusst ging seine Hand an den schlanken Hals, welchen der Broker in Mitleidenschaft gezogen hatte aber nun, verständlicherweise, nichts mehr zu sehen war. Der Halbbrite wusste nicht wohin mit seinen Gefühlen. Er sträubte sich dagegen, den Broker und das Wort Gefühle in einem und demselben Gedanken zu benutzen. Er verzerrte sich mit jeder Faser seines Körpers, aber sein Verstand konnte nicht klar differenzieren zwischen einer sehr ungesunden Beziehung und dem Verlangen, dass es ihn so erregte, das jede Weigerung keine Instanz standhalten konnte. Die letzte gemeinsame Nacht hatte ihm verdeutlicht, dass er keine Ahnung hatte, wer Geoffrey Bates in Wirklichkeit war. Ein Tier, ein Monster in dem unbeschreibliche Wut herrschte, die er mehr als gekonnte verbarg. Da war etwas Faszinierendes an diesem Mann, dass er einfach nicht in Worte fassen konnte. Neben diesen stechenden Augen, die einem Durch Mark und Bein gingen, war da einfach diese Aura, welcher man sich nicht entziehen konnte. Körperlich war da eine unbeschreibliche Anziehung die er einfach nicht leugnen konnte, aber nie und nimmer war da mehr. Oder? Sie hatten nichts gemeinsam, sie hatten nur Sex. Mehr nicht. Die Zweifel stiegen weiter, denn immerhin musste er immer zu an ihn denken und der Versuch ihn zu vergessen, ging daneben, es wurde nur schlimmer. Doch wie konnte man etwas gut finden, was in den Augen aller anderen mehr einem Verbrechen glich. Skye würde nicht so weit gehen zu behaupten, dass Geoffrey in vergewaltigt hatte, aber einvernehmlich war es auch nicht so recht gewesen. Er konnte sich einfach nicht entscheiden. Warum musste alles nur so verdammt kompliziert sein? Frustriert trat das Model gegen einen Hydranten, nur um festzustellen, dass dieser nicht nachgab. Die Miene verziehend schlang er seine Arme um seinen Leib, zwar spendete die gefütterte Lederjacke genug wärme, waren es doch die Erinnerungen an die Nächte mit Bates, eben jene welche die ihm einen Schauer über den Rücken jagten und die feinen Nackenhaare aufstellten. Verflucht seist du Bates....., der Überzeugung den Schuldigen für das Chaos, dass ihn momentan beherrschte gefunden zu haben.<br />
<br />
Wieso er dies mit sich machen ließ, wusste er selber nicht. Doch wer konnte einer so verdammt heißen Versuchung widerstehen? Skye fuhr sich durch die Haare und starrte auf den Boden, als er merkte wie ein Auto vorfuhr und direkt vor ihm hielt. Sofort sackte sein Herz in die Hose. So kokett und selbstsicher wie er eben noch versucht hatte zu wirken, kam doch leicht Panik in ihm hoch. Panik die er nicht greifen konnte. Eine Angst die ausgelöst wurde, als er das Profil von Geoffrey durch die Scheibe erkannte. Schweigend starrte er ihn durch das Glas an, bis Leben in seinen Körper kam und er einen Schritt nach vorne machte, aber nur zögerlich die Tür öffnete. Erst in jenem Moment entdeckte er, dass noch wer weiteres im Auto, genaugenommen, auf der Rückbank saß. Skye sah ihn nur kurz an, ehe er in einer gleitenden Bewegung ins Auto stieg und sich anschnallte. Unbewusst, drückte er sich gegen die Tür, als wolle er so viel Abstand wie möglich zwischen sich und Bates bringen, dabei ignorierte er den Mann hinter sich und sah nur einen Moment hinüber zu dem Broker, der wie immer einfach nur perfekt aussah. Die scharf gestochene Nase, der angespannte Kiefer und der maßgeschneiderte Anzug, welche die perfekten Muskeln nur betonten. Nein, verdammte, das war der falsche Ansatz. Angst war wesentlich besser, als die Anziehung die er auf ihn ausübte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ist das wieder ein Test?“</span>, auch wenn er recht tonlos klang, tobte innerlich ein Sturm, nicht wissend ob er ihn wieder erzürnte. Skye sah durch den Rückspiegel zu dem Gast, welchen der Broker mitgebracht hatte und lehnte seinen Kopf an die Kühle Glasscheibe, als er die Lider senkte. Wenn dies wirklich der Gefallen war, könnte er mit dem Thema abschließen. Mit Bates abschließen. Das dies eine Lüge war wusste er<br />
bereits.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[you don't have to die]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=53</link>
			<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 11:15:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Adas Wóijcik</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=53</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Rajdhani|Unica+One&display=swap" rel="stylesheet"><center><div style="padding: 10px 10px 10px 10px;font-family: Unica One; font-size:30px; color: #F6F6F6; line-height: 22px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; color: #d4d4d4; text-shadow: -1px -1px 0px #3ac3c3; text-align:center;">MAN MUSS NICHT STERBEN<br />
UM IN DER HÖLLE ZU SEIN</div><div style="font-family: Rajdhani; margin-top: -5px; font-size:9px; letter-spacing:2px; text-transform: uppercase; line-height:8px;">ADAS & SAIGE › DRUNK BEAVER › 5. MAY 2063 › SPÄTER ABEND</div></center><br />
Adas stand im Hinterhof der Bar und sah zum Nachthimmel hinauf. Es war dunkel und man konnte die Sterne hinter der dicken Smogwolke kaum ausmachen. Doch sie waren da. Das wusste er. Adas kannte den Blick auf einen Sternenklaren Himmel und wusste wie dieser aussah. Es lag nichts Tröstliches oder Beruhigendes in diesem Anblick, doch es war wohl ein tief verwurzelter Reflex der Menschheit zum Himmel hinauf zu starren und sich auf wundersame Weise Antworten zu erhoffen, die es einfach nicht gab. Wenn dem so wäre, wäre er längst nicht mehr auf der Suche nach den verbliebenen Scheißkerlen, die er früher einmal seine Kameraden genannt hatte. Die ersten beiden waren Narren gewesen und hatten sich nicht gut genug versteckt. Sie waren leicht zu finden gewesen und hatten dafür gezahlt. Den höchsten Preis, den es gab. Doch ihr gewaltsamer Tod hatte wohl auch dazu geführt, dass die anderen vorsichtiger geworden waren und nun dauerte die Suche nach den anderen schon Monate an. Monate, in denen er sich immer und immer wieder durch den Kopf hatte gehen lassen können, wie er es anstellen würde. Wie er an ihren Fähigkeiten vorbeikommen konnte, die die seinen bei weitem überstiegen. <br />
Es war ein ungleiches Spiel, dass sie mit ihm getrieben hatten und er war jung und naiv genug gewesen, ihnen zu vertrauen. Diesen Fehler hatte er seitdem nicht mehr begangen. Natürlich gab es Menschen in seinem Leben, die er Freunde nannte. Doch nie wieder hatte er sich derart abhängig von anderen gemacht und nie wieder hatte er anderen so blind und rückhaltlos vertraut. Am wenigsten seiner eigenen Art. Denn diese ‚Freunde‘ hatten ihm gezeigt, wie schnell man als schwächstes Glied in der Kette ausgenutzt werden konnte. Aus diesem Grund hatte er auch vollstes Verständnis für all jene Menschen, die Mutanten nicht über den Weg trauten. Es war richtig so! Immerhin konnten sie sich ihrer Absichten niemals gewiss sein. Anders als jene, die in die Köpfe anderer hineinsehen und darin herumwühlen konnte. Adas war bewusst, dass gewissermaßen auch er in diese Sparte hineinfiel, doch was sollte er schon anstellen? Jemanden so lange mit Seifenblasen zum Lachen bringen, bis dieser an Schluckauf starb? Es gab eben solche und solche Mutanten. Doch es war Fakt, dass die meisten einen ganz bestimmten Nutzen aus ihren Fähigkeiten zogen. Einen unfairen Vorteil, für den andere hart arbeiten und kämpfen mussten. Es war also gar nicht so falsch, dass man eine zwei Schichten Gesellschaft errichtet hatte, in der Mutanten härter für ihren Unterhalt kämpfen mussten, wo sie doch andere Vorzüge genossen.<br />
<br />
Er griff in die Brusttasche seiner Lederjacke und holte eine Zigarettenschachtel hervor, zündete sich eine an und entließ den blaugrauen Rauch durch seine Nase, als wolle er die düsteren Gedanken in seinem Kopf einfach ausräuchern. Nicht, dass es funktionierte. Das hatte es noch nie. Doch es hatte etwas Beruhigendes an sich, einfach nur etwas zu tun zu haben. Daher wohl auch das hohe Suchtpotenzial, auch wenn Adas tatsächlich zu den Gelegenheitsrauchern zählte. <br />
Die Zigarette zwischen Zeige- und Mittelfinger seiner rechten Hand eingeklemmt, winkelte er diese an und betrachtete die glühende Masse. Es war erstaunlich, wie etwas derart simples über all die Jahrzehnte und die technischen Fortschritte so wenig an seiner Form und Zusammensetzung verloren hatte. Ja, die Filter waren biologisch abbaubar und zersetzten sich binnen weniger Tage, wenn sie mit Feuchtigkeit in Kontakt gekommen waren zu harmlosen Rückständen, doch der Inhalt, diese einfachen Pflanzen, die genauso tödlich und krankheitserregend waren und noch immer die Luft verpesteten, wie eh und je. Und noch immer rauchten die Menschen. Obwohl ihnen längst bekannt war, welche Folgen es haben konnte. Ein sardonisches Grinsen huschte flüchtig über seine Lippen, ehe er einen weiteren Zug tat und den Kopf schüttelte. <br />
<br />
Die anderen waren bereits gegangen und bald würde der letzte Gast den letzten Drink bestellen und die Bar würde schließen. Das hieße auch er würde bald den Heimweg antreten müssen. In eine leere Wohnung, wo ihn niemand erwartete und ein kaltes Bett, in dem er sich ohnehin nur schlaflos hin und her wälzen würde, bis sein Wecker einen neuen Tag ankündigte und der ewige Trott von neuem begann. <br />
Rosige Aussichten, wenn man ihn fragte. Er rauchte auf, schnippte den Zigarettenstummel fort und ging wieder hinein, wobei er sich seiner Jacke entledigte und an der Bar Platz nahm. Das Spiel war vorbei und die meisten Gäste hatten sich bereits verzogen, andere standen kurz vorm Aufbruch. Noch ein oder zwei Drinks und dann würde er sich ebenfalls losmachen. Hatte schließlich große und wichtige Pläne für morgen. Wie jeden verdammten Tag, seitdem der letzte Auftrag erledigt worden war. Carrick hatte zwar die Ohren offen gehalten, doch bisher waren keine neuen, seriösen Aufträge eingegangen und das hieß: Warten. Wo er genau das doch so gut konnte. <br />
<br />
<b> „Noch einen!“</b>, meinte er und wusste genau, dass Saige – die Tochter des alten Herren – genau wissen würde, dass er einen doppelten Scotch meinte. Immerhin trank er diesen schon den ganzen Abend über. Nächstes Mal würde er wieder beim Bier bleiben, doch heute war definitiv ein Scotch Abend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Rajdhani|Unica+One&display=swap" rel="stylesheet"><center><div style="padding: 10px 10px 10px 10px;font-family: Unica One; font-size:30px; color: #F6F6F6; line-height: 22px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; color: #d4d4d4; text-shadow: -1px -1px 0px #3ac3c3; text-align:center;">MAN MUSS NICHT STERBEN<br />
UM IN DER HÖLLE ZU SEIN</div><div style="font-family: Rajdhani; margin-top: -5px; font-size:9px; letter-spacing:2px; text-transform: uppercase; line-height:8px;">ADAS & SAIGE › DRUNK BEAVER › 5. MAY 2063 › SPÄTER ABEND</div></center><br />
Adas stand im Hinterhof der Bar und sah zum Nachthimmel hinauf. Es war dunkel und man konnte die Sterne hinter der dicken Smogwolke kaum ausmachen. Doch sie waren da. Das wusste er. Adas kannte den Blick auf einen Sternenklaren Himmel und wusste wie dieser aussah. Es lag nichts Tröstliches oder Beruhigendes in diesem Anblick, doch es war wohl ein tief verwurzelter Reflex der Menschheit zum Himmel hinauf zu starren und sich auf wundersame Weise Antworten zu erhoffen, die es einfach nicht gab. Wenn dem so wäre, wäre er längst nicht mehr auf der Suche nach den verbliebenen Scheißkerlen, die er früher einmal seine Kameraden genannt hatte. Die ersten beiden waren Narren gewesen und hatten sich nicht gut genug versteckt. Sie waren leicht zu finden gewesen und hatten dafür gezahlt. Den höchsten Preis, den es gab. Doch ihr gewaltsamer Tod hatte wohl auch dazu geführt, dass die anderen vorsichtiger geworden waren und nun dauerte die Suche nach den anderen schon Monate an. Monate, in denen er sich immer und immer wieder durch den Kopf hatte gehen lassen können, wie er es anstellen würde. Wie er an ihren Fähigkeiten vorbeikommen konnte, die die seinen bei weitem überstiegen. <br />
Es war ein ungleiches Spiel, dass sie mit ihm getrieben hatten und er war jung und naiv genug gewesen, ihnen zu vertrauen. Diesen Fehler hatte er seitdem nicht mehr begangen. Natürlich gab es Menschen in seinem Leben, die er Freunde nannte. Doch nie wieder hatte er sich derart abhängig von anderen gemacht und nie wieder hatte er anderen so blind und rückhaltlos vertraut. Am wenigsten seiner eigenen Art. Denn diese ‚Freunde‘ hatten ihm gezeigt, wie schnell man als schwächstes Glied in der Kette ausgenutzt werden konnte. Aus diesem Grund hatte er auch vollstes Verständnis für all jene Menschen, die Mutanten nicht über den Weg trauten. Es war richtig so! Immerhin konnten sie sich ihrer Absichten niemals gewiss sein. Anders als jene, die in die Köpfe anderer hineinsehen und darin herumwühlen konnte. Adas war bewusst, dass gewissermaßen auch er in diese Sparte hineinfiel, doch was sollte er schon anstellen? Jemanden so lange mit Seifenblasen zum Lachen bringen, bis dieser an Schluckauf starb? Es gab eben solche und solche Mutanten. Doch es war Fakt, dass die meisten einen ganz bestimmten Nutzen aus ihren Fähigkeiten zogen. Einen unfairen Vorteil, für den andere hart arbeiten und kämpfen mussten. Es war also gar nicht so falsch, dass man eine zwei Schichten Gesellschaft errichtet hatte, in der Mutanten härter für ihren Unterhalt kämpfen mussten, wo sie doch andere Vorzüge genossen.<br />
<br />
Er griff in die Brusttasche seiner Lederjacke und holte eine Zigarettenschachtel hervor, zündete sich eine an und entließ den blaugrauen Rauch durch seine Nase, als wolle er die düsteren Gedanken in seinem Kopf einfach ausräuchern. Nicht, dass es funktionierte. Das hatte es noch nie. Doch es hatte etwas Beruhigendes an sich, einfach nur etwas zu tun zu haben. Daher wohl auch das hohe Suchtpotenzial, auch wenn Adas tatsächlich zu den Gelegenheitsrauchern zählte. <br />
Die Zigarette zwischen Zeige- und Mittelfinger seiner rechten Hand eingeklemmt, winkelte er diese an und betrachtete die glühende Masse. Es war erstaunlich, wie etwas derart simples über all die Jahrzehnte und die technischen Fortschritte so wenig an seiner Form und Zusammensetzung verloren hatte. Ja, die Filter waren biologisch abbaubar und zersetzten sich binnen weniger Tage, wenn sie mit Feuchtigkeit in Kontakt gekommen waren zu harmlosen Rückständen, doch der Inhalt, diese einfachen Pflanzen, die genauso tödlich und krankheitserregend waren und noch immer die Luft verpesteten, wie eh und je. Und noch immer rauchten die Menschen. Obwohl ihnen längst bekannt war, welche Folgen es haben konnte. Ein sardonisches Grinsen huschte flüchtig über seine Lippen, ehe er einen weiteren Zug tat und den Kopf schüttelte. <br />
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Die anderen waren bereits gegangen und bald würde der letzte Gast den letzten Drink bestellen und die Bar würde schließen. Das hieße auch er würde bald den Heimweg antreten müssen. In eine leere Wohnung, wo ihn niemand erwartete und ein kaltes Bett, in dem er sich ohnehin nur schlaflos hin und her wälzen würde, bis sein Wecker einen neuen Tag ankündigte und der ewige Trott von neuem begann. <br />
Rosige Aussichten, wenn man ihn fragte. Er rauchte auf, schnippte den Zigarettenstummel fort und ging wieder hinein, wobei er sich seiner Jacke entledigte und an der Bar Platz nahm. Das Spiel war vorbei und die meisten Gäste hatten sich bereits verzogen, andere standen kurz vorm Aufbruch. Noch ein oder zwei Drinks und dann würde er sich ebenfalls losmachen. Hatte schließlich große und wichtige Pläne für morgen. Wie jeden verdammten Tag, seitdem der letzte Auftrag erledigt worden war. Carrick hatte zwar die Ohren offen gehalten, doch bisher waren keine neuen, seriösen Aufträge eingegangen und das hieß: Warten. Wo er genau das doch so gut konnte. <br />
<br />
<b> „Noch einen!“</b>, meinte er und wusste genau, dass Saige – die Tochter des alten Herren – genau wissen würde, dass er einen doppelten Scotch meinte. Immerhin trank er diesen schon den ganzen Abend über. Nächstes Mal würde er wieder beim Bier bleiben, doch heute war definitiv ein Scotch Abend!]]></content:encoded>
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