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		<title><![CDATA[DUST 'N' ASHES - Hafen-, Industrie-, Waldgebiete]]></title>
		<link>https://dustnashes.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[DUST 'N' ASHES - https://dustnashes.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 22:24:59 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[I just want you to be happy]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=341</link>
			<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 22:42:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=15">Ace Remington</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<br><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 55px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: italic; "> I just want you to be happy</font></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 4px; line-height: 6px; blockquote;"><center>and naked</center></font></div><br><br />
<div align="right"><font style="font-family: Mrs Saint Delafield; font-size: 30px; text-transform: letter-spacing: 1px; line-height: 9px; blockquote; font-style: italic;">Ace & Mercy & Mael </font></div><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 6px; blockquote;"> Hafen Chicago | 01.30 AM| -25*C|</font></div>
<br />
<div class="forentext"><h1>Maël Rochefort </h1></div>
<center><img src="https://i.imgur.com/XlgBwDg.png"></center> <br />
<br />
<br />
Dieses Treffen fand unter erschwerten Bedingungen statt. Nicht nur, dass eine fremde Legionszelle in der Stadt Fuß fassen wollte, momentan herrschte generell ein wenig Unruhen in den eigenen Reihen. Fast fünf Wochen, hatte die französische Zelle auf dieses Treffen hingearbeitet, um endlich einen Kontaktmann zu treffen, der ihn hoffentlich die Türen ins Sagen umwobene Schlaraffenland zeigen würde. Drei Wochen in dem jeder Stein, jedes Loch, jeder Straßeninformant, jedes Gerücht, welches im Umlauf war, gepackt wurde und sie nun einen Unterhändler bekamen. Ein weiterer Schritt nach vorne, doch immer mit der Achtsamkeit, dass sie auffliegen konnten, dass ein verdeckter Agent anwesend war, sie jemand verpfiff oder beobachtete. Alles kalkulierte Risiken.<br />
<br />
Chicago war scheiße kalt um die Jahreszeit, die Windy City war nur eine von vielen Metropolen, die mit den Jahren gelernt hatten, zwei-drei Klimaextremen an einem Tag abzufertigen. Wenn man von – 20°C sprach, meinte man damit die milden Tage, da es im November schon des Öfteren auf – 40°C sinken konnte und einem wortwörtlich der Schwanz abfror. Das waren auch gerade die Gedanken von Maël, als er die bis zum Filter, niedergebrannte Zigarette auf eine zugefrorene Pfütze schnippte. Der Franzose stand in seinem Echthaar Mantel aus Kamelhaar und aufgestelltem Kragen an seinem Auto. Trotz der späten Stunde trug der hochgewachsene Mann eine Sonnenbrille, die seine Augen verdeckte und damit auch sein Alter. Die blonden Haare waren akkurat nach hinten gekämmt und jede Strähne schien perfekt zu liegen. Das wetterbedingte Outfit war vollends abgerundet und verdeutlichte, dass der Mann keine Scheu hatte, sein Geld zur Schau zu stellen. Ein passender Markenschal aus Kaschmir und Leder Handschuhen rundeten das Outfit ab. Doch so sehr Maël auf seine Optik achtete, schien er die Umgebung nicht eingeplant zu haben, da die handgefertigten Budapester, nach heute Abend Bekanntschaft mit dem Müll machen würden.<br />
<br />
Der schwarze Luxuswagen parkte an der vereinbarten Gasse und seine beiden Jungs Jules und Hugo standen unweit von ihm entfernt, während Gerad an eine Wand pinkelte und einen französischen Fluch nach dem anderen von sich gab.„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Gerad, ich bitte dich, wir erwarten Besuch. Soll der erste Eindruck bleiben, wie du dir deinen Schwanz beim Pissen abfrierst.“</span>, er tönte die Akzentfreie Stimme von Jules, als dieser wieder zum Auto ging um sich auf die Fahrerseite zu setzten.„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Na immerhin bin ich keine Pussy, die sich ins Auto setzt, um die Heizung anzumachen!“</span>, erwiderte der Angesprochene und zeigte seinem Freund den Mittelfinger, ohne sich zu ihm umzudrehen und klang dabei weit aus französischer, als die genannte Pussy. Während Jules und Gerad sich ihrer Kleinkindstreiterei hingaben und dabei wirkten, wie zwei unreife Teenager in den Körpern von Schwerverbrechern.<br />
 <br />
Hugo hingegen schien schweigend die Umgebung zu sondieren und jede Veränderung wahrzunehmen. Sollte die Kontaktperson auftauchen, würde er es sofort bemerken. Mit einer gräulichen Hautfarbe und Schuppen im Gesicht, sowie die Pupillen von einem Reptil, war er der offensichtliche Metahuman der vier Franzosen. Fehlplatziert wirkten sie aber alle vier, aber sie hatten diesen Treffpunkt mit weiser Voraussicht gewählt, auch wenn sie nicht Herr der Region waren. Es gab genügend Fluchtmöglichkeiten, keine Überwachungskameras, zumindest keine, die Gerad nicht beseitigt hatte. Eine überschaubare Fläche und genauso viele Verstecke. Ideal für jede Situation. Maël erhoffte sich sehr viel von diesem Treffen und ein Blick auf seine altmodische Uhr verdeutlichte, wie perfektionistisch er veranlagt war. Noch 15 Sekunden bis zur vereinbarten Zeit.<br />
In seinem Kopf war bereits das ganze Treffen geplant, jeder Monolog geschrieben und das Ende besiegelt. Er würde heute zufrieden aus diesem Hafen gehen, einen Schritt näher an seinem Ziel. Immer wieder hörte man das gefrorene Eis knirschen, sich durch das Wetter schiebend, selbst im Wasser sah man Ansätze von gefrorenen Platten, die immer mal wieder gegen die Docs prallten und die Ruhe zerrissen.<br />
<br />
Der eiskalte Wind peitschte pfeifend durch die Gassen und ließ einem das Mark in den Knochen gefrieren und die defekte Beleuchtung surrte durch verkohlte Kabel vor sich hin. Jeder, der diesen Weg nahm, wusste, dass sich hier niemand traf, um einfach mal ausgeliehene Tupperware wieder auszutauschen.<br />
Maël Nackenhaare stellten sich auf, da die Kälte sich unerbittlich durch seinen Mantel fraß und er doch leicht ins Frösteln kam, sein Atem bestand aus weißen Wolken, die sich im diffusen Licht der einzig funktionierenden Straßenlampe auflöste.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Mes amis, wen treffen wir eigentlich? Smiling Jack? Oder the Butcher oder vielleicht den Priester … Chicago hat so viele gute Leute.</span>“, fast wie ein kleiner Fan, zog Gerad seinen Reißverschluss wieder hoch und war froh, dass sein Baguette wieder warm eingepackt in seiner Hose war.<br />
<br />
Doch weder Maël, noch Jules oder Hugo antworteten. Nicht, dass Male in den letzten Jahren viel Interesse an den so gehypten Mitgliedern der Legion gehabt hätte. Doch es gehörte zum Job dazu, zu wissen, welche hohen Tiere sich hier in der Stadt tummelten, auch wenn er die Gesichter nicht kannte. Sie alle würde er zu Fall bringen, einen nach dem anderen und vielleicht ein paar Speichellecker, als Fußabtreter behalten, je nachdem wie sie sich anstellten. Die Laune, des so offensichtlichen Kopfs, des Quartetts, erreichte einen neuen Tiefpunkt, als er sich zu einer doch recht ungebührlichen Bemerkung in Richtung seines Freundes hinreißen ließ. Für gewöhnlich ignorierte er das unwichtige Geplapper.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
„Jules hat recht. Reiß dich bitte zusammen, oder muss ich dich bestrafen?“</span>, ertönte nun seine Stimme, welche dunkel, aber geschmeidig in einem perfekten Englisch ertönte. Doch so samtig sie wirkte, als würde er nichts anderes tun, als den ganzen Tag Rotwein zu genießen und dabei Drohungen, wie ein heißes Versprechen klingen zu lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 55px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: italic; "> I just want you to be happy</font></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 4px; line-height: 6px; blockquote;"><center>and naked</center></font></div><br><br />
<div align="right"><font style="font-family: Mrs Saint Delafield; font-size: 30px; text-transform: letter-spacing: 1px; line-height: 9px; blockquote; font-style: italic;">Ace & Mercy & Mael </font></div><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 6px; blockquote;"> Hafen Chicago | 01.30 AM| -25*C|</font></div>
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<div class="forentext"><h1>Maël Rochefort </h1></div>
<center><img src="https://i.imgur.com/XlgBwDg.png"></center> <br />
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Dieses Treffen fand unter erschwerten Bedingungen statt. Nicht nur, dass eine fremde Legionszelle in der Stadt Fuß fassen wollte, momentan herrschte generell ein wenig Unruhen in den eigenen Reihen. Fast fünf Wochen, hatte die französische Zelle auf dieses Treffen hingearbeitet, um endlich einen Kontaktmann zu treffen, der ihn hoffentlich die Türen ins Sagen umwobene Schlaraffenland zeigen würde. Drei Wochen in dem jeder Stein, jedes Loch, jeder Straßeninformant, jedes Gerücht, welches im Umlauf war, gepackt wurde und sie nun einen Unterhändler bekamen. Ein weiterer Schritt nach vorne, doch immer mit der Achtsamkeit, dass sie auffliegen konnten, dass ein verdeckter Agent anwesend war, sie jemand verpfiff oder beobachtete. Alles kalkulierte Risiken.<br />
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Chicago war scheiße kalt um die Jahreszeit, die Windy City war nur eine von vielen Metropolen, die mit den Jahren gelernt hatten, zwei-drei Klimaextremen an einem Tag abzufertigen. Wenn man von – 20°C sprach, meinte man damit die milden Tage, da es im November schon des Öfteren auf – 40°C sinken konnte und einem wortwörtlich der Schwanz abfror. Das waren auch gerade die Gedanken von Maël, als er die bis zum Filter, niedergebrannte Zigarette auf eine zugefrorene Pfütze schnippte. Der Franzose stand in seinem Echthaar Mantel aus Kamelhaar und aufgestelltem Kragen an seinem Auto. Trotz der späten Stunde trug der hochgewachsene Mann eine Sonnenbrille, die seine Augen verdeckte und damit auch sein Alter. Die blonden Haare waren akkurat nach hinten gekämmt und jede Strähne schien perfekt zu liegen. Das wetterbedingte Outfit war vollends abgerundet und verdeutlichte, dass der Mann keine Scheu hatte, sein Geld zur Schau zu stellen. Ein passender Markenschal aus Kaschmir und Leder Handschuhen rundeten das Outfit ab. Doch so sehr Maël auf seine Optik achtete, schien er die Umgebung nicht eingeplant zu haben, da die handgefertigten Budapester, nach heute Abend Bekanntschaft mit dem Müll machen würden.<br />
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Der schwarze Luxuswagen parkte an der vereinbarten Gasse und seine beiden Jungs Jules und Hugo standen unweit von ihm entfernt, während Gerad an eine Wand pinkelte und einen französischen Fluch nach dem anderen von sich gab.„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Gerad, ich bitte dich, wir erwarten Besuch. Soll der erste Eindruck bleiben, wie du dir deinen Schwanz beim Pissen abfrierst.“</span>, er tönte die Akzentfreie Stimme von Jules, als dieser wieder zum Auto ging um sich auf die Fahrerseite zu setzten.„<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Na immerhin bin ich keine Pussy, die sich ins Auto setzt, um die Heizung anzumachen!“</span>, erwiderte der Angesprochene und zeigte seinem Freund den Mittelfinger, ohne sich zu ihm umzudrehen und klang dabei weit aus französischer, als die genannte Pussy. Während Jules und Gerad sich ihrer Kleinkindstreiterei hingaben und dabei wirkten, wie zwei unreife Teenager in den Körpern von Schwerverbrechern.<br />
 <br />
Hugo hingegen schien schweigend die Umgebung zu sondieren und jede Veränderung wahrzunehmen. Sollte die Kontaktperson auftauchen, würde er es sofort bemerken. Mit einer gräulichen Hautfarbe und Schuppen im Gesicht, sowie die Pupillen von einem Reptil, war er der offensichtliche Metahuman der vier Franzosen. Fehlplatziert wirkten sie aber alle vier, aber sie hatten diesen Treffpunkt mit weiser Voraussicht gewählt, auch wenn sie nicht Herr der Region waren. Es gab genügend Fluchtmöglichkeiten, keine Überwachungskameras, zumindest keine, die Gerad nicht beseitigt hatte. Eine überschaubare Fläche und genauso viele Verstecke. Ideal für jede Situation. Maël erhoffte sich sehr viel von diesem Treffen und ein Blick auf seine altmodische Uhr verdeutlichte, wie perfektionistisch er veranlagt war. Noch 15 Sekunden bis zur vereinbarten Zeit.<br />
In seinem Kopf war bereits das ganze Treffen geplant, jeder Monolog geschrieben und das Ende besiegelt. Er würde heute zufrieden aus diesem Hafen gehen, einen Schritt näher an seinem Ziel. Immer wieder hörte man das gefrorene Eis knirschen, sich durch das Wetter schiebend, selbst im Wasser sah man Ansätze von gefrorenen Platten, die immer mal wieder gegen die Docs prallten und die Ruhe zerrissen.<br />
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Der eiskalte Wind peitschte pfeifend durch die Gassen und ließ einem das Mark in den Knochen gefrieren und die defekte Beleuchtung surrte durch verkohlte Kabel vor sich hin. Jeder, der diesen Weg nahm, wusste, dass sich hier niemand traf, um einfach mal ausgeliehene Tupperware wieder auszutauschen.<br />
Maël Nackenhaare stellten sich auf, da die Kälte sich unerbittlich durch seinen Mantel fraß und er doch leicht ins Frösteln kam, sein Atem bestand aus weißen Wolken, die sich im diffusen Licht der einzig funktionierenden Straßenlampe auflöste.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Mes amis, wen treffen wir eigentlich? Smiling Jack? Oder the Butcher oder vielleicht den Priester … Chicago hat so viele gute Leute.</span>“, fast wie ein kleiner Fan, zog Gerad seinen Reißverschluss wieder hoch und war froh, dass sein Baguette wieder warm eingepackt in seiner Hose war.<br />
<br />
Doch weder Maël, noch Jules oder Hugo antworteten. Nicht, dass Male in den letzten Jahren viel Interesse an den so gehypten Mitgliedern der Legion gehabt hätte. Doch es gehörte zum Job dazu, zu wissen, welche hohen Tiere sich hier in der Stadt tummelten, auch wenn er die Gesichter nicht kannte. Sie alle würde er zu Fall bringen, einen nach dem anderen und vielleicht ein paar Speichellecker, als Fußabtreter behalten, je nachdem wie sie sich anstellten. Die Laune, des so offensichtlichen Kopfs, des Quartetts, erreichte einen neuen Tiefpunkt, als er sich zu einer doch recht ungebührlichen Bemerkung in Richtung seines Freundes hinreißen ließ. Für gewöhnlich ignorierte er das unwichtige Geplapper.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
„Jules hat recht. Reiß dich bitte zusammen, oder muss ich dich bestrafen?“</span>, ertönte nun seine Stimme, welche dunkel, aber geschmeidig in einem perfekten Englisch ertönte. Doch so samtig sie wirkte, als würde er nichts anderes tun, als den ganzen Tag Rotwein zu genießen und dabei Drohungen, wie ein heißes Versprechen klingen zu lassen.]]></content:encoded>
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