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		<title><![CDATA[DUST 'N' ASHES - Zivilisten]]></title>
		<link>https://dustnashes.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[DUST 'N' ASHES - https://dustnashes.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 22:24:58 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Drew Davis]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=297</link>
			<pubDate>Sun, 17 Oct 2021 14:39:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Drew Davis</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=297</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Drew Davis</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 22</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 18.07.2043</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Anderson, AL </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 8-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/A1eqJoi.png"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt">Prostituierte/r</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. ja</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Nat</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Christina Nadin</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox"><b>» Kenneth & Sabrina Davis</b><br />
<br />
Drews leibliche Eltern sind Mitglieder einer Sekte und waren immer bedacht darauf, aus ihr eine perfekte Ehefrau, ganz im Sinne ihrer Gemeinschaft, zu machen. Drew hatte immer versucht, sich ihren Regeln zu unterwerfen, schaffte es allerdings nicht, bis es schließlich zu einem Bruch kam, als sie in ihrer Hochzeitsnacht von Zuhause abgehauen ist und seit dem jeglichen Kontakt zu ihnen abgebrochen hat. <br />
<br />
Neben Sabrina, ihrer biologischen Mutter, hatte Drew vier weitere Frauen, die sie als Mutter bezeichnet hat. Alle waren mit Kenneth verheiratet. Dazu kamen mehrere biologische Halbgeschwister, die von den Frauen zur Welt gebracht worden waren. <br />
<br />
<b>» Jackson Blake</b><br />
<br />
Drews inoffizieller Ehemann, an den sie mit nur 17 Jahren, verheiratet wurde. Jackson ist der Leiter der Sekte und wenn es nach Drews empfinden geht, ein absolutes Arschloch. Drew schlug ihn aus Furcht und Panik, in ihrer Hochzeitsnacht KO und entfloh der Gemeinschaft daraufhin. Auch er hatte mehrere Ehefrauen, die er mit Vorliebe bereits heiratete, während sie noch nicht volljährig waren. Drew kann nur von Glück sprechen, dass die Ehe nicht staatlich anerkannt ist und somit keinerlei Rechtsgültigkeit hatte. </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Drews Geschlechter ähneln sich von den optischen Faktoren, wie eineiige Zwillinge. Beide weisen sowohl die selben dunkelbraunen, beinahe schwarzen Haare auf und die goldbraunen Augen, auch die gebräunte Haut, hat die exakt selbe Nuance und wenn man ganz genau hinsieht gleicht sich sogar jede Sommersprosse. Einzig das Gewicht scheint zwischen den Geschlechtern ein wenig zu variieren. Drew ist 1,77m groß und das Gewicht variiert, je nach Geschlecht zwischen 70kg und 75kg.<br />
<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. ordentlich<br />
» 2. überlegt<br />
» 3. verantwortungsbewusst<br />
» 4. erfolgsorientiert<br />
» 5. ehrgeizig<br />
» 6. lernbereit<br />
» 7. selbstbeherrscht<br />
» 8. bodenständig<br />
» 9. dickhäutig<br />
» 10. feinfühlig</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. naiv<br />
» 2. emotionsarm<br />
» 3. in sich gekehrt<br />
» 4. konservativ<br />
» 5. misstrauisch<br />
» 6. aufsässig<br />
» 7. beeinflussbar<br />
» 8. distanziert<br />
» 9. starrköpfig<br />
» 10. unehrlich</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Selbstständigkeit<br />
» 2. Unabhänigkeit<br />
» 3. lernen<br />
» 4. Yoga<br />
» 5. Tättowierungen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Zwang<br />
» 2. Kleider/Röcke<br />
» 3. Religion<br />
» 4. Parties/Ausgehen<br />
» 5. Machos</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. Überlebenskünstlerin<br />
» 2. Willensstark<br />
» 3. Aufmerksam<br />
» 4. Anpassungsfähig<br />
» 5. gute Auffassungsgabe</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Weltfremd<br />
» 2. Gleichgültig<br />
» 3. Geldnot<br />
» 4. unorganisiert<br />
» 5. Konflikte</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">><i2>Gender Transformation [H]</i2><br />
<br />
<i2>Allgemeines</i2><br />
Gender Transformation erlaubt es Drew das Geschlecht zu verändern. Zwar wurde Drew mit einem weiblichen Körper geboren, besitzt durch diese Mutation allerdings sowohl das Genmaterial für das weibliche, als auch für das männliche Geschlecht. Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um eine Version des jeweiligen Geschlechts, anders als Shapeshifter, kann er diese nicht in Größe oder Form nach belieben verändern, sondern ist auf sein eigenes Genmaterial festgelegt. So ähneln sich die äußeren Merkmale, wie sie es zum Beispiel bei Geschwistern tun würden. Alles in Allem, scheint Drews Genpool darauf ausgelegt zu sein einen „perfekten“ Menschen zu erschaffen, der einem gesunden Idealbild beider Geschlechter entspricht, was dazu führt, dass er zusätzlich ein starkes Immunsystem hat und allgemein, seine ideale körperliche Verfassung besser halten kann als andere. <br />
<br />
<i2>Biologisches </i2><br />
Die Wandlung betrifft die komplette zellulare Ebene des Körpers, so dass Drew entweder eine 100% männliche oder weibliche Form annehmen kann, mit allen Vor- und Nachteilen. Dies bedeutet auch, dass Drew theoretisch in der Lage wäre, schwanger zu werden, hierbei startet der Menstruationszyklus immer zu dem Zeitpunkt an dem die Wandlung zur Frau, abgeschlossen ist. Im ersten Zyklus ist Drew nicht in der Lage befruchtet zu werden, während des zweiten und allen ununterbrochen darauffolgenden, allerdings schon. Allerdings dürfte Drew sich während der gesamten Schwangerschaft nicht mehr in die männliche Form wandeln, da dies zu einem Schwangerschaftsabbruch und massiven Komplikationen im männlichen Körper führen würde. Ebenso verhält es sich beim männlichen Körper, der durchaus in der Lage ist fruchtbare Spermien zu produzieren. Der Hormonhaushalt pendelt sich ab Abschluss der Wandlung zum Mann ein so dass die Produktion der Spermien beginnen kann. Dieses Vorgehen startet nach jeder Wandlung von neuem. <br />
<br />
<i2>Vorgehen & Dauer</i2><br />
Die Wandlung ist absolut schmerzfrei. Der Wandlungsprozess dauert dabei kaum mehr als 30 Sekunden, bis er vollkommen abgeschlossen ist. Ebenso ist Drew auf keine maximale Dauer festgelegt und könnte sich entscheiden, das restliche Leben mit nur einem Geschlecht zu leben.<br />
<br />
<i2>Social Intuition [N]</i2> <br />
<br />
Mit der zweiten, passiven Fähigkeit, hat Drew einen intuitiven Sinn für das Verhalten von Menschen und Situationen entwickelt, der es ihr erlaubt sich nahezu perfekt zu integrieren und auf die Bedürfnisse ihres Gegenübers einzugehen. Dies bedeutet nicht, dass sie dadurch automatisch Wissen erlernt, dass nötig wäre um sich ideal einzufügen oder in der Lage ist es ohne weiteres umzusetzen, dieses Können und Verhalten muss dennoch auf altbewährte Weise erlernt werden, auch wenn ihr dies aufgrund der Mutation, deutlich leichter fällt.  Mit dieser Fähigkeit kommt auch eine gewisse Empathie, die es ihr ermöglicht Empfindungen seines Gegenübers durch äußere Merkmale auf Anhieb zu erkennen, auch wenn es nur minimale Anzeichen gibt. Dies ist kein bewusster Vorgang, dennoch wirkt er nur auf Sinnesreize, wie Akustik oder Optik, nicht etwa wie bei einem Empathen, über die tatsächliche Psyche. <br />
<br />
So ist es ihr in einer Gruppe von Personen zum Beispiel sofort möglich, die Hirachie zu erkennen, wer die dominateste Person ist und wie die Personen zueinander stehen. Sie könnte sich in diese Hirachie ohne weiteres in jede Position bringen, ohne das Gleichgewicht zu stören. Möchte Drew unscheinbar und unwichtig erscheinen oder der Mittelpunkt sein, ist das ebenfalls möglich, dennoch gilt auch hier, dass mit bestimmten Positionen auch bestimmte Anforderungen kommen, die sie zu erfüllen hat, um diese Position über einen längeren Zeitraum zu halten. Dennoch fällt es ihr deutlich leichter, so Zugang zu anderen zu finden und ihr Ansehen oder Vertrauen zu gewinnen.<br />
</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext"> Drews Leben hätte so einfach sein können, wenn sie sich einfach ihrem Schicksal ergeben hätte. Geboren wurde sie vor gut zweiundzwanzig Jahren, mitten in der Einöde von Alabama, in eine Familie, die ihr wahres Wesen, wohl niemals akzeptieren können. Um genau zu sein, in eine Familie, die Teil einer religiösen Sekte sind, die eine ganz eigene Weltanschauung hat. Es war also alles andere als eine einfache Kindheit, denn die Ansichten der Eltern, wurden ungefiltert an das kleine Mädchen weitergegeben. Frauen, existierten, um den Haushalt zu machen, dem Ehemann auf jede erdenkliche Art zu dienen und Kinder zu bekommen. Ganz gleich wie viele er von ihnen hatte. Drews Kindheit war abgeschottet und behütet, auch später in der Schule, bewegte sie sich ausschließlich im Dunstkreis der anderen Kinder der Sekte. Sich mit Anderen anzufreunden, stand außer Frage. Sie gaben sich Sünden hin, waren alle verloren, oder zumindest so etwas in der Art, wurde ihnen innerhalb der Gemeinschaft nachgesagt. Bis zu ihrer Pubertät war das ein vollkommen normaler Alltag. Drew lernte, was sie lernen musste, um in der Schule durchzukommen und arbeitete Zuhause im Haushalt, um zu lernen, eine gute Frau zu werden.<br />
<br />
Mit der vollkommen normalen, biologischen Weiterentwicklung ihres Körpers, zeigte sich allerdings auch Drews wahre Wesen, wenn man den Worten ihrer Gemeinschaft glauben will. Denn während ihr Körper einerseits empfangsbereit wurde, zeigte sich andererseits auch ihre Mutation. Eines Morgens wachte sie im Körper eines Jungen auf. Ohne zu wissen, was mit ihr geschehen war, rannte sie voller Schock und Entsetzen zu ihren Eltern. Die Wiederrums, mussten so etwas wie den Teufel in Person gesehen haben, denn statt Verständnis und Ruhe, brachten sie ihr nur Ekel und Fassungslosigkeit entgegen. Der Entschluss, diese “Gabe”, unter Verschluss zu halten, wurde nahezu augenblicklich gefasst und fortan, war Drews Leben geprägt von Peinigung, Schmerz und Unverständnis.<br />
<br />
Nicht in der Lage, ihren Körper zu kontrollieren, wurde Drew jedes Mal in ihrem Zimmer eingesperrt, wann immer sie ein Junge war, egal ob es Tage oder Minuten waren. Sie durfte nicht herauskommen, bis diese Phase vorüber war. Drews Eltern erklärten es mit einer chronischen Krankheit, die sie entwickelt haben musste. Hinterfragt wurde es erst nach Monaten, als ihre Fehlzeiten in der Schule, die ihrer Anwesenheit längst überschatteten. Unsicher was sie machen sollten, wandte die Familie sich dem Sektenführer zu. Ein Arzt innerhalb der Sekte wurde ebenfalls eingeweiht, ob es sich allerdings wirklich um einen handelte, bezweifelt Drew heute stark, denn alle Männer waren sich sicher, dass Drew unreine Gedanken haben musste und deswegen mit solch einem Fehler bestraft wurde.<br />
<br />
Jetzt möchte man vielleicht meinen, dass Mutanten bekannt waren und jeder hätte wissen müssen, dass es lediglich eine Mutation war, die mit ein wenig Hilfe, mit Sicherheit kontrollierbar war und auch den Männern war das bewusst, dennoch passte es nicht in den Glauben und in das Weltbild der Gemeinschaft, die augenscheinlich ausschließlich aus Menschen und vorzugsweise Männern, mit wenigstens drei Frauen, bestand. Zu allem Überfluss wurde Drew auch noch klar, dass sie längst an den Mann versprochen worden war, der die Gemeinschaft anführte und bereits elf erstgeborene Töchter geheiratet hatte.<br />
<br />
Über Drews Kopf hinweg, wurde über ihre Zukunft entschieden und auch wenn sie nie gedacht hätte jemals an den Worten der Älteren zu zweifeln, war es das erste Mal, dass sie verstand, dass es nicht in Ordnung war. Ängstlich und nicht wissend, woher diese Gedanken kamen, wandte sie sich einmal mehr an ihre Eltern, unfähig, Hilfe bei Anderen zu suchen. Wieso auch? Ihr ganzes Leben lang wurde ihr gesagt, dass ihre Art zu leben, die einzig richtige war und dass Menschen, die diesem Lebensstil nicht führten, fehlgeleitet waren. Ganz nach der Gehirnwäsche für Sekten Grundregelbuch. Wie man sich denken kann, waren Drews Zweifel ein weiterer Dorn im Auge der Sekte und die Entscheidung, sie zu “heilen” wurde dringlicher. Erst wollte man dafür sorgen, ihr die unreinen Gedanken, die sie zu einem Jungen werden ließen, auszutreiben, als man merkte, dass das nicht funktionierte, entschloss man sich, sie in ein Camp zu schicken, in dem Kinder erzogen werden sollte.<br />
<br />
Konversionstherapie nannte sich der Spaß, dem Drew sich aussetzen lassen musste. Therapie war dabei ein recht weitläufiger Begriff. Mit Schmerzen und Hunger, sollte sie lernen ihre Mutation zu kontrollieren und letztendlich auch zu unterdrücken. Für sie fühlte es sich aber immer mehr an, als würde sie einen Teil von sich versuchen abzutöten. Sie verbrachte Wochen damit, in denen sie sich demütigen lassen musste, ehe sie es das erste Mal den männlichen Körper kontrolliert zurückwandelte.<br />
<br />
Die Zeit in dem Camp hatte aber auch durchaus gute Seiten. Sie lernte ein Stück weit von der Welt außerhalb ihrer Gemeinschaft und fand mehr oder weniger Freunde, dabei war Pecker, einer der Jugendlichen, mit dem sie sich anfreundete und wegen seiner Homosexualität, in das Camp geschickt wurde. Pecker war das absolute Gegenteil von Drew. Weltoffen und selbstbewusst und alles andere als jemand der sich seinem Schicksal ergeben wollte. Die Zeit wurde dank ihm erträglicher und während Drew vor den Erziehern das artige Mädchen mimte, setzte Pecker ihr Flöhe ins Ohr von einer Welt, jenseits ihrer Gemeinden, in der sie sein konnten, wie sie wollten. Er erzählte ihr davon, dass er abhauen wollte und dass sie mit ihm kommen sollte. Allerdings schien es nicht viel mehr als ein Traum, denn das Camp endete und beide kamen zurück in ihre Heimat.<br />
<br />
Doch der Funke war zu einem Feuer geworden, denn als Drew zurückkam, erkannte sie all die kleinen Dinge, die so falsch zu sein schienen. Um sich nichts anmerken zu lassen, mimte sie die gute Tochter und ihre Eltern, sowie der Sektenführer schienen das problematische Thema, damit für behoben zu empfinden. Allerdings eskalierte es einmal mehr, als Drew mit nur 17 Jahren erfuhr, dass sie den Anführer heiraten sollte und der Termin so früh wie nur möglich anstand. Panik erfasste sie und der erste Versuch, von zu Hause abzuhauen, missglückte noch in der Gemeinde. Um ihr aufmüpfiges Wesen zu zähmen, zwang man sie zu der Trauung, die zwar nie offiziell vom Staat anerkannt werden würde, in der Gemeinde aber als gültig galt. Nichts von all dem war, wie man es ihr versprochen hatte. Für Drew fühlte es sich weder richtig an, noch so als würde sie es viel länger ertragen. Sie wollte weg. Sie wollte frei sein, wie Pecker es ihr versprochen hatte und sie wollte vor allem nicht von einem Mann berührt werden, der ihr in der ersten Nacht ins Ohr flüsterte, dass er es kaum erwarten konnte, sie auch als Jungen zu nehmen.<br />
<br />
Dieser Moment war zu viel für Drew. Mehr aus der Not heraus und mit einer Kraft, die sie nie vorher hatte aufwenden können, schlug sie dem Mann mit der Faust gegen den Kopf. Erschrocken und überrascht, ließ er von ihr ab, doch Drew war wütend genug, nicht aufhören zu können. Sie weiß nicht wie sie es geschafft hatte, und zu welchen Hilfsmitteln sie gegriffen hatte, doch letztendlich war er bewusstlos und blutend im Bett gelegen und Drews einziger Gedanke war es, abzuhauen.<br />
<br />
Sie hatte nichts bei sich, als sie mitten in der Hochzeitsnacht aus dem Haus schlich, sich in das Auto ihrer Eltern setzte und Peckers Wohnort in das Navigationsgerät eingab. Sie hatte auch nichts bei sich, als ihr nach hundert Meilen der Strom ausging und das Auto mitten in Tennessee stehen blieb. Sie hatte nichts bei sich, als sie mitten in der Nacht, durch die Wildnis irrte, bis sie zu einem Truckstop kam und die Welt über ihr zusammenbrach.<br />
<br />
An die Stunden und Tage danach erinnert sich Drew nur noch schemenhaft. Die Leute am Truckstop, wollten die Polizei rufen, Drew hingegen rief die einzige Person an, die sie außerhalb der Gemeinde kannte. Pecker, stellte sich als wahrer Freund heraus, denn er kam so schnell er konnte und sah es scheinbar selbst als die Möglichkeit, sich von seinen Eltern zu entsagen und sein neues, homosexuelles Leben zu starten. Drei Tage Uhren sie in dem alten, von seinen Eltern geklauten Wagen umher, ehe Drew es endlich schaffte, ihm von allem zu erzählen. Er hingegen, erzählte ihr von seinem Traum, nach Chicago zu gehen, wo sie einfach sie selbst sein konnten und sich nicht verstecken mussten, also war das ihr neues Ziel. <br />
<br />
Chicago stellte sich allerdings als leidig und harsch heraus. Als Minderjährige, die vermutlich polizeilich gesucht wurden, gab es für die beiden eigentlich nur den 8. Bezirk, in dem sie Leben konnten und so sehr die Beiden es sich auch wünschten, war es auch dort nicht möglich, ohne Geld zu überleben. Pecker lernte einen Kerl kennen, der einen Kerl kannte, der ihm einen Job vermitteln konnte, Drew hingegen war sich nicht sicher, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen sollte. Die ersten Jobs waren simpel, sie ging putzen, half kochen, versuchte sich so über Wasser zu halten, doch schnell wurde klar, dass sie so niemals wirklich auf eigenen Beinen stehen konnte und ohne einen Abschluss oder gar ein Studium, ein Leben in Freiheit, wie sie es sich vorstellte, vergessen konnte. In den Bürogebäuden, in denen sie putzte, sah sie täglich die Männer und Frauen, die in ihren schicken Anzügen und ihren tollen Jobs, so wichtig und elegant aussahen und wollte es für sich selbst. Der Plan war simpel, sie brauchte einen Abschluss, dann brauchte sie ein Studium und schließlich musste sie einen der Jobs in den Wolkenkratzern des 1. Distrikts ergattern.<br />
<br />
Drew schaffte ihren Abschluss in der Abendschule, als sie 19 Jahre jung war. Allerdings schien der Traum vom Studium zu platzen, als sie die Kosten für die Colleges und Universitäten sah. Selbst mit einem Community College, war es ihr unmöglich, sich mit einem einfachen Putzjob über Wasser zu halten. Pecker hingegen lebte sein Leben vollkommen aus. Er war es, der ihr den Freund seines Freundes vorstellte. Er war es auch der ihr sagte, dass sie mit ihrem Körper machen konnte was sie wollte, aber wenn sie wirklich gutes Geld verdienen wollte, überlegen sollte sich nicht dafür auch anzubieten. Er war es auch, der sie das erste Mal in den Club mit nahm, in dem sie ihren ersten Kunden kennenlernte. Drew hatte keine Ahnung was sie machen sollt, aber das schien den ganzen Charme auszumachen. Sie hatte nur ein einziges Mal Sex gehabt, bei dem sie regelrecht durchgedreht war, doch der erste Kunde war anders. Die Schmerzen waren schnell vergessen, doch Sex war nichts wundervollen und befriedigendes für sie. Drew lernte schnell, dass es nur ein Weg war um schnell, viel Geld zu verdienen und kurze Zeit später, konnte sie ihren Putzjob an den Nagel hängen und sich voll und ganz darauf konzentrieren, neue Kunden zu finden. Vor allem in Nachtclubs und durch Pecker.<br />
<br />
Einem Studium stand so kaum mehr war im Weg. Dennoch wusste Drew, dass sich die Art, wie sie ihr Geld verdiente, schlecht auf ihre Zukunft auswirken konnte. Entschlossen, irgendwann einmal viel Geld zu verdienen und erfolgreich Karriere zu machen. Fasste sie einen Entschluss. Sie würde zwei Leben führen. Sie würde Nachts mit ihrem Körper das nötige Geld verdienen, dass sie tagsüber brauchte, um als Mann eine Karriere zu starten. Ihre Mutation war der Trumpf in ihrem Ärmel.<br />
<br />
Das erste halbe Jahr lief es gar nicht so schlecht. Allerdings änderte sich das recht schnell als die ersten Kunden grober und das Geld weniger wurde. Der Prozess war schleichend, doch Drew bemerkte, dass sie alles schleifen ließ und schien keinen rechten Ausweg zu wissen, bis sie eines Nachts auf ihrem Heimweg auf eine Frau traf, die ihr helfen wollte. Ruža schien Drew auf eine grundsätzliche Art zu verstehen, auch sie verkaufte ihren Körper, erklärte ihr auch, dass es sicherer war, dieser Arbeit in einem Bordell nachzugehen, in dem sie Schutz und im Notfall auch Hilfe finden konnte. Es dauerte einige Zeit bis Drew, der Frau genug vertraute, um sich auf ihr Angebot einließ, das Red Lotus zu besuchen, doch die Entscheidung, bereut sie bis heute nicht. Zwar muss Drew einen Teil ihrer Einnahmen abgeben, dennoch reicht es, um den größten Teil ihrer laufenden Kosten zu decken und das, obwohl sie weit weniger Kunden bedient und somit mehr Zeit hat sich auf ihr Studium zu konzentrieren. Bisher lief ihr Doppelleben auch gut genug. Niemand auf dem Campus ahnt, dass Drew eigentlich eine Frau ist und niemand im Red Lotus weiß, dass Drew als junger Mann, am Tag studiert.<br />
<br />
</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Drew Davis</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 22</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 18.07.2043</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Anderson, AL </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 8-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/A1eqJoi.png"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt">Prostituierte/r</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. ja</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Nat</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Christina Nadin</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
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<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox"><b>» Kenneth & Sabrina Davis</b><br />
<br />
Drews leibliche Eltern sind Mitglieder einer Sekte und waren immer bedacht darauf, aus ihr eine perfekte Ehefrau, ganz im Sinne ihrer Gemeinschaft, zu machen. Drew hatte immer versucht, sich ihren Regeln zu unterwerfen, schaffte es allerdings nicht, bis es schließlich zu einem Bruch kam, als sie in ihrer Hochzeitsnacht von Zuhause abgehauen ist und seit dem jeglichen Kontakt zu ihnen abgebrochen hat. <br />
<br />
Neben Sabrina, ihrer biologischen Mutter, hatte Drew vier weitere Frauen, die sie als Mutter bezeichnet hat. Alle waren mit Kenneth verheiratet. Dazu kamen mehrere biologische Halbgeschwister, die von den Frauen zur Welt gebracht worden waren. <br />
<br />
<b>» Jackson Blake</b><br />
<br />
Drews inoffizieller Ehemann, an den sie mit nur 17 Jahren, verheiratet wurde. Jackson ist der Leiter der Sekte und wenn es nach Drews empfinden geht, ein absolutes Arschloch. Drew schlug ihn aus Furcht und Panik, in ihrer Hochzeitsnacht KO und entfloh der Gemeinschaft daraufhin. Auch er hatte mehrere Ehefrauen, die er mit Vorliebe bereits heiratete, während sie noch nicht volljährig waren. Drew kann nur von Glück sprechen, dass die Ehe nicht staatlich anerkannt ist und somit keinerlei Rechtsgültigkeit hatte. </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Drews Geschlechter ähneln sich von den optischen Faktoren, wie eineiige Zwillinge. Beide weisen sowohl die selben dunkelbraunen, beinahe schwarzen Haare auf und die goldbraunen Augen, auch die gebräunte Haut, hat die exakt selbe Nuance und wenn man ganz genau hinsieht gleicht sich sogar jede Sommersprosse. Einzig das Gewicht scheint zwischen den Geschlechtern ein wenig zu variieren. Drew ist 1,77m groß und das Gewicht variiert, je nach Geschlecht zwischen 70kg und 75kg.<br />
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</div></td></tr></table>
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<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. ordentlich<br />
» 2. überlegt<br />
» 3. verantwortungsbewusst<br />
» 4. erfolgsorientiert<br />
» 5. ehrgeizig<br />
» 6. lernbereit<br />
» 7. selbstbeherrscht<br />
» 8. bodenständig<br />
» 9. dickhäutig<br />
» 10. feinfühlig</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. naiv<br />
» 2. emotionsarm<br />
» 3. in sich gekehrt<br />
» 4. konservativ<br />
» 5. misstrauisch<br />
» 6. aufsässig<br />
» 7. beeinflussbar<br />
» 8. distanziert<br />
» 9. starrköpfig<br />
» 10. unehrlich</div></td></tr></table>
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Selbstständigkeit<br />
» 2. Unabhänigkeit<br />
» 3. lernen<br />
» 4. Yoga<br />
» 5. Tättowierungen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Zwang<br />
» 2. Kleider/Röcke<br />
» 3. Religion<br />
» 4. Parties/Ausgehen<br />
» 5. Machos</div></td></tr></table>
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. Überlebenskünstlerin<br />
» 2. Willensstark<br />
» 3. Aufmerksam<br />
» 4. Anpassungsfähig<br />
» 5. gute Auffassungsgabe</div></td>
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<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Weltfremd<br />
» 2. Gleichgültig<br />
» 3. Geldnot<br />
» 4. unorganisiert<br />
» 5. Konflikte</div></td></tr></table>
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<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">><i2>Gender Transformation [H]</i2><br />
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<i2>Allgemeines</i2><br />
Gender Transformation erlaubt es Drew das Geschlecht zu verändern. Zwar wurde Drew mit einem weiblichen Körper geboren, besitzt durch diese Mutation allerdings sowohl das Genmaterial für das weibliche, als auch für das männliche Geschlecht. Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um eine Version des jeweiligen Geschlechts, anders als Shapeshifter, kann er diese nicht in Größe oder Form nach belieben verändern, sondern ist auf sein eigenes Genmaterial festgelegt. So ähneln sich die äußeren Merkmale, wie sie es zum Beispiel bei Geschwistern tun würden. Alles in Allem, scheint Drews Genpool darauf ausgelegt zu sein einen „perfekten“ Menschen zu erschaffen, der einem gesunden Idealbild beider Geschlechter entspricht, was dazu führt, dass er zusätzlich ein starkes Immunsystem hat und allgemein, seine ideale körperliche Verfassung besser halten kann als andere. <br />
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<i2>Biologisches </i2><br />
Die Wandlung betrifft die komplette zellulare Ebene des Körpers, so dass Drew entweder eine 100% männliche oder weibliche Form annehmen kann, mit allen Vor- und Nachteilen. Dies bedeutet auch, dass Drew theoretisch in der Lage wäre, schwanger zu werden, hierbei startet der Menstruationszyklus immer zu dem Zeitpunkt an dem die Wandlung zur Frau, abgeschlossen ist. Im ersten Zyklus ist Drew nicht in der Lage befruchtet zu werden, während des zweiten und allen ununterbrochen darauffolgenden, allerdings schon. Allerdings dürfte Drew sich während der gesamten Schwangerschaft nicht mehr in die männliche Form wandeln, da dies zu einem Schwangerschaftsabbruch und massiven Komplikationen im männlichen Körper führen würde. Ebenso verhält es sich beim männlichen Körper, der durchaus in der Lage ist fruchtbare Spermien zu produzieren. Der Hormonhaushalt pendelt sich ab Abschluss der Wandlung zum Mann ein so dass die Produktion der Spermien beginnen kann. Dieses Vorgehen startet nach jeder Wandlung von neuem. <br />
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<i2>Vorgehen & Dauer</i2><br />
Die Wandlung ist absolut schmerzfrei. Der Wandlungsprozess dauert dabei kaum mehr als 30 Sekunden, bis er vollkommen abgeschlossen ist. Ebenso ist Drew auf keine maximale Dauer festgelegt und könnte sich entscheiden, das restliche Leben mit nur einem Geschlecht zu leben.<br />
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<i2>Social Intuition [N]</i2> <br />
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Mit der zweiten, passiven Fähigkeit, hat Drew einen intuitiven Sinn für das Verhalten von Menschen und Situationen entwickelt, der es ihr erlaubt sich nahezu perfekt zu integrieren und auf die Bedürfnisse ihres Gegenübers einzugehen. Dies bedeutet nicht, dass sie dadurch automatisch Wissen erlernt, dass nötig wäre um sich ideal einzufügen oder in der Lage ist es ohne weiteres umzusetzen, dieses Können und Verhalten muss dennoch auf altbewährte Weise erlernt werden, auch wenn ihr dies aufgrund der Mutation, deutlich leichter fällt.  Mit dieser Fähigkeit kommt auch eine gewisse Empathie, die es ihr ermöglicht Empfindungen seines Gegenübers durch äußere Merkmale auf Anhieb zu erkennen, auch wenn es nur minimale Anzeichen gibt. Dies ist kein bewusster Vorgang, dennoch wirkt er nur auf Sinnesreize, wie Akustik oder Optik, nicht etwa wie bei einem Empathen, über die tatsächliche Psyche. <br />
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So ist es ihr in einer Gruppe von Personen zum Beispiel sofort möglich, die Hirachie zu erkennen, wer die dominateste Person ist und wie die Personen zueinander stehen. Sie könnte sich in diese Hirachie ohne weiteres in jede Position bringen, ohne das Gleichgewicht zu stören. Möchte Drew unscheinbar und unwichtig erscheinen oder der Mittelpunkt sein, ist das ebenfalls möglich, dennoch gilt auch hier, dass mit bestimmten Positionen auch bestimmte Anforderungen kommen, die sie zu erfüllen hat, um diese Position über einen längeren Zeitraum zu halten. Dennoch fällt es ihr deutlich leichter, so Zugang zu anderen zu finden und ihr Ansehen oder Vertrauen zu gewinnen.<br />
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext"> Drews Leben hätte so einfach sein können, wenn sie sich einfach ihrem Schicksal ergeben hätte. Geboren wurde sie vor gut zweiundzwanzig Jahren, mitten in der Einöde von Alabama, in eine Familie, die ihr wahres Wesen, wohl niemals akzeptieren können. Um genau zu sein, in eine Familie, die Teil einer religiösen Sekte sind, die eine ganz eigene Weltanschauung hat. Es war also alles andere als eine einfache Kindheit, denn die Ansichten der Eltern, wurden ungefiltert an das kleine Mädchen weitergegeben. Frauen, existierten, um den Haushalt zu machen, dem Ehemann auf jede erdenkliche Art zu dienen und Kinder zu bekommen. Ganz gleich wie viele er von ihnen hatte. Drews Kindheit war abgeschottet und behütet, auch später in der Schule, bewegte sie sich ausschließlich im Dunstkreis der anderen Kinder der Sekte. Sich mit Anderen anzufreunden, stand außer Frage. Sie gaben sich Sünden hin, waren alle verloren, oder zumindest so etwas in der Art, wurde ihnen innerhalb der Gemeinschaft nachgesagt. Bis zu ihrer Pubertät war das ein vollkommen normaler Alltag. Drew lernte, was sie lernen musste, um in der Schule durchzukommen und arbeitete Zuhause im Haushalt, um zu lernen, eine gute Frau zu werden.<br />
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Mit der vollkommen normalen, biologischen Weiterentwicklung ihres Körpers, zeigte sich allerdings auch Drews wahre Wesen, wenn man den Worten ihrer Gemeinschaft glauben will. Denn während ihr Körper einerseits empfangsbereit wurde, zeigte sich andererseits auch ihre Mutation. Eines Morgens wachte sie im Körper eines Jungen auf. Ohne zu wissen, was mit ihr geschehen war, rannte sie voller Schock und Entsetzen zu ihren Eltern. Die Wiederrums, mussten so etwas wie den Teufel in Person gesehen haben, denn statt Verständnis und Ruhe, brachten sie ihr nur Ekel und Fassungslosigkeit entgegen. Der Entschluss, diese “Gabe”, unter Verschluss zu halten, wurde nahezu augenblicklich gefasst und fortan, war Drews Leben geprägt von Peinigung, Schmerz und Unverständnis.<br />
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Nicht in der Lage, ihren Körper zu kontrollieren, wurde Drew jedes Mal in ihrem Zimmer eingesperrt, wann immer sie ein Junge war, egal ob es Tage oder Minuten waren. Sie durfte nicht herauskommen, bis diese Phase vorüber war. Drews Eltern erklärten es mit einer chronischen Krankheit, die sie entwickelt haben musste. Hinterfragt wurde es erst nach Monaten, als ihre Fehlzeiten in der Schule, die ihrer Anwesenheit längst überschatteten. Unsicher was sie machen sollten, wandte die Familie sich dem Sektenführer zu. Ein Arzt innerhalb der Sekte wurde ebenfalls eingeweiht, ob es sich allerdings wirklich um einen handelte, bezweifelt Drew heute stark, denn alle Männer waren sich sicher, dass Drew unreine Gedanken haben musste und deswegen mit solch einem Fehler bestraft wurde.<br />
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Jetzt möchte man vielleicht meinen, dass Mutanten bekannt waren und jeder hätte wissen müssen, dass es lediglich eine Mutation war, die mit ein wenig Hilfe, mit Sicherheit kontrollierbar war und auch den Männern war das bewusst, dennoch passte es nicht in den Glauben und in das Weltbild der Gemeinschaft, die augenscheinlich ausschließlich aus Menschen und vorzugsweise Männern, mit wenigstens drei Frauen, bestand. Zu allem Überfluss wurde Drew auch noch klar, dass sie längst an den Mann versprochen worden war, der die Gemeinschaft anführte und bereits elf erstgeborene Töchter geheiratet hatte.<br />
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Über Drews Kopf hinweg, wurde über ihre Zukunft entschieden und auch wenn sie nie gedacht hätte jemals an den Worten der Älteren zu zweifeln, war es das erste Mal, dass sie verstand, dass es nicht in Ordnung war. Ängstlich und nicht wissend, woher diese Gedanken kamen, wandte sie sich einmal mehr an ihre Eltern, unfähig, Hilfe bei Anderen zu suchen. Wieso auch? Ihr ganzes Leben lang wurde ihr gesagt, dass ihre Art zu leben, die einzig richtige war und dass Menschen, die diesem Lebensstil nicht führten, fehlgeleitet waren. Ganz nach der Gehirnwäsche für Sekten Grundregelbuch. Wie man sich denken kann, waren Drews Zweifel ein weiterer Dorn im Auge der Sekte und die Entscheidung, sie zu “heilen” wurde dringlicher. Erst wollte man dafür sorgen, ihr die unreinen Gedanken, die sie zu einem Jungen werden ließen, auszutreiben, als man merkte, dass das nicht funktionierte, entschloss man sich, sie in ein Camp zu schicken, in dem Kinder erzogen werden sollte.<br />
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Konversionstherapie nannte sich der Spaß, dem Drew sich aussetzen lassen musste. Therapie war dabei ein recht weitläufiger Begriff. Mit Schmerzen und Hunger, sollte sie lernen ihre Mutation zu kontrollieren und letztendlich auch zu unterdrücken. Für sie fühlte es sich aber immer mehr an, als würde sie einen Teil von sich versuchen abzutöten. Sie verbrachte Wochen damit, in denen sie sich demütigen lassen musste, ehe sie es das erste Mal den männlichen Körper kontrolliert zurückwandelte.<br />
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Die Zeit in dem Camp hatte aber auch durchaus gute Seiten. Sie lernte ein Stück weit von der Welt außerhalb ihrer Gemeinschaft und fand mehr oder weniger Freunde, dabei war Pecker, einer der Jugendlichen, mit dem sie sich anfreundete und wegen seiner Homosexualität, in das Camp geschickt wurde. Pecker war das absolute Gegenteil von Drew. Weltoffen und selbstbewusst und alles andere als jemand der sich seinem Schicksal ergeben wollte. Die Zeit wurde dank ihm erträglicher und während Drew vor den Erziehern das artige Mädchen mimte, setzte Pecker ihr Flöhe ins Ohr von einer Welt, jenseits ihrer Gemeinden, in der sie sein konnten, wie sie wollten. Er erzählte ihr davon, dass er abhauen wollte und dass sie mit ihm kommen sollte. Allerdings schien es nicht viel mehr als ein Traum, denn das Camp endete und beide kamen zurück in ihre Heimat.<br />
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Doch der Funke war zu einem Feuer geworden, denn als Drew zurückkam, erkannte sie all die kleinen Dinge, die so falsch zu sein schienen. Um sich nichts anmerken zu lassen, mimte sie die gute Tochter und ihre Eltern, sowie der Sektenführer schienen das problematische Thema, damit für behoben zu empfinden. Allerdings eskalierte es einmal mehr, als Drew mit nur 17 Jahren erfuhr, dass sie den Anführer heiraten sollte und der Termin so früh wie nur möglich anstand. Panik erfasste sie und der erste Versuch, von zu Hause abzuhauen, missglückte noch in der Gemeinde. Um ihr aufmüpfiges Wesen zu zähmen, zwang man sie zu der Trauung, die zwar nie offiziell vom Staat anerkannt werden würde, in der Gemeinde aber als gültig galt. Nichts von all dem war, wie man es ihr versprochen hatte. Für Drew fühlte es sich weder richtig an, noch so als würde sie es viel länger ertragen. Sie wollte weg. Sie wollte frei sein, wie Pecker es ihr versprochen hatte und sie wollte vor allem nicht von einem Mann berührt werden, der ihr in der ersten Nacht ins Ohr flüsterte, dass er es kaum erwarten konnte, sie auch als Jungen zu nehmen.<br />
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Dieser Moment war zu viel für Drew. Mehr aus der Not heraus und mit einer Kraft, die sie nie vorher hatte aufwenden können, schlug sie dem Mann mit der Faust gegen den Kopf. Erschrocken und überrascht, ließ er von ihr ab, doch Drew war wütend genug, nicht aufhören zu können. Sie weiß nicht wie sie es geschafft hatte, und zu welchen Hilfsmitteln sie gegriffen hatte, doch letztendlich war er bewusstlos und blutend im Bett gelegen und Drews einziger Gedanke war es, abzuhauen.<br />
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Sie hatte nichts bei sich, als sie mitten in der Hochzeitsnacht aus dem Haus schlich, sich in das Auto ihrer Eltern setzte und Peckers Wohnort in das Navigationsgerät eingab. Sie hatte auch nichts bei sich, als ihr nach hundert Meilen der Strom ausging und das Auto mitten in Tennessee stehen blieb. Sie hatte nichts bei sich, als sie mitten in der Nacht, durch die Wildnis irrte, bis sie zu einem Truckstop kam und die Welt über ihr zusammenbrach.<br />
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An die Stunden und Tage danach erinnert sich Drew nur noch schemenhaft. Die Leute am Truckstop, wollten die Polizei rufen, Drew hingegen rief die einzige Person an, die sie außerhalb der Gemeinde kannte. Pecker, stellte sich als wahrer Freund heraus, denn er kam so schnell er konnte und sah es scheinbar selbst als die Möglichkeit, sich von seinen Eltern zu entsagen und sein neues, homosexuelles Leben zu starten. Drei Tage Uhren sie in dem alten, von seinen Eltern geklauten Wagen umher, ehe Drew es endlich schaffte, ihm von allem zu erzählen. Er hingegen, erzählte ihr von seinem Traum, nach Chicago zu gehen, wo sie einfach sie selbst sein konnten und sich nicht verstecken mussten, also war das ihr neues Ziel. <br />
<br />
Chicago stellte sich allerdings als leidig und harsch heraus. Als Minderjährige, die vermutlich polizeilich gesucht wurden, gab es für die beiden eigentlich nur den 8. Bezirk, in dem sie Leben konnten und so sehr die Beiden es sich auch wünschten, war es auch dort nicht möglich, ohne Geld zu überleben. Pecker lernte einen Kerl kennen, der einen Kerl kannte, der ihm einen Job vermitteln konnte, Drew hingegen war sich nicht sicher, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen sollte. Die ersten Jobs waren simpel, sie ging putzen, half kochen, versuchte sich so über Wasser zu halten, doch schnell wurde klar, dass sie so niemals wirklich auf eigenen Beinen stehen konnte und ohne einen Abschluss oder gar ein Studium, ein Leben in Freiheit, wie sie es sich vorstellte, vergessen konnte. In den Bürogebäuden, in denen sie putzte, sah sie täglich die Männer und Frauen, die in ihren schicken Anzügen und ihren tollen Jobs, so wichtig und elegant aussahen und wollte es für sich selbst. Der Plan war simpel, sie brauchte einen Abschluss, dann brauchte sie ein Studium und schließlich musste sie einen der Jobs in den Wolkenkratzern des 1. Distrikts ergattern.<br />
<br />
Drew schaffte ihren Abschluss in der Abendschule, als sie 19 Jahre jung war. Allerdings schien der Traum vom Studium zu platzen, als sie die Kosten für die Colleges und Universitäten sah. Selbst mit einem Community College, war es ihr unmöglich, sich mit einem einfachen Putzjob über Wasser zu halten. Pecker hingegen lebte sein Leben vollkommen aus. Er war es, der ihr den Freund seines Freundes vorstellte. Er war es auch der ihr sagte, dass sie mit ihrem Körper machen konnte was sie wollte, aber wenn sie wirklich gutes Geld verdienen wollte, überlegen sollte sich nicht dafür auch anzubieten. Er war es auch, der sie das erste Mal in den Club mit nahm, in dem sie ihren ersten Kunden kennenlernte. Drew hatte keine Ahnung was sie machen sollt, aber das schien den ganzen Charme auszumachen. Sie hatte nur ein einziges Mal Sex gehabt, bei dem sie regelrecht durchgedreht war, doch der erste Kunde war anders. Die Schmerzen waren schnell vergessen, doch Sex war nichts wundervollen und befriedigendes für sie. Drew lernte schnell, dass es nur ein Weg war um schnell, viel Geld zu verdienen und kurze Zeit später, konnte sie ihren Putzjob an den Nagel hängen und sich voll und ganz darauf konzentrieren, neue Kunden zu finden. Vor allem in Nachtclubs und durch Pecker.<br />
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Einem Studium stand so kaum mehr war im Weg. Dennoch wusste Drew, dass sich die Art, wie sie ihr Geld verdiente, schlecht auf ihre Zukunft auswirken konnte. Entschlossen, irgendwann einmal viel Geld zu verdienen und erfolgreich Karriere zu machen. Fasste sie einen Entschluss. Sie würde zwei Leben führen. Sie würde Nachts mit ihrem Körper das nötige Geld verdienen, dass sie tagsüber brauchte, um als Mann eine Karriere zu starten. Ihre Mutation war der Trumpf in ihrem Ärmel.<br />
<br />
Das erste halbe Jahr lief es gar nicht so schlecht. Allerdings änderte sich das recht schnell als die ersten Kunden grober und das Geld weniger wurde. Der Prozess war schleichend, doch Drew bemerkte, dass sie alles schleifen ließ und schien keinen rechten Ausweg zu wissen, bis sie eines Nachts auf ihrem Heimweg auf eine Frau traf, die ihr helfen wollte. Ruža schien Drew auf eine grundsätzliche Art zu verstehen, auch sie verkaufte ihren Körper, erklärte ihr auch, dass es sicherer war, dieser Arbeit in einem Bordell nachzugehen, in dem sie Schutz und im Notfall auch Hilfe finden konnte. Es dauerte einige Zeit bis Drew, der Frau genug vertraute, um sich auf ihr Angebot einließ, das Red Lotus zu besuchen, doch die Entscheidung, bereut sie bis heute nicht. Zwar muss Drew einen Teil ihrer Einnahmen abgeben, dennoch reicht es, um den größten Teil ihrer laufenden Kosten zu decken und das, obwohl sie weit weniger Kunden bedient und somit mehr Zeit hat sich auf ihr Studium zu konzentrieren. Bisher lief ihr Doppelleben auch gut genug. Niemand auf dem Campus ahnt, dass Drew eigentlich eine Frau ist und niemand im Red Lotus weiß, dass Drew als junger Mann, am Tag studiert.<br />
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</div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kaz Brakow]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=281</link>
			<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 20:54:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Kaz Brakow</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=281</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> KAZIMIR THEODORE BRAKOW</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 56 JAHRE</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 27. AUGUST 2009</td></tr>
<tr><td class="sgfakt">CHICAGO </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> MENSCH</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> - </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> BEZIRK 7-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/1Yjybe9.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> POLICE CAPTAIN</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> CHAOTISCH</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ZIVILIST</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> NEIN </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> INA</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> JEFFREY DEAN MORGAN</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
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<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox" style="min-height:150px;"> ✗Kaz Brakow wurde als leiblicher Sohn von Maria Holten geb. Miller (†) und James Holten (†) im Stadtkrankenhaus des 8. Bezirks in Chicago geboren. Nur wenige Monate blieb er in der Obhut seiner Eltern, da diese bei einem Autounfall starben, den James alkoholisiert verursacht hatte.  <br />
<br />
Für Kaz waren die nachfolgenden Monate mit Schmerz und zahlreichen Operationen verbunden, an die er sich heute nicht mehr erinnern kann, war er zu jenem Zeitpunkt noch ein Säugling. In dieser Zeit wurde <i>Jolene Brakow</i> (heute 89 Jahre) auf ihn aufmerksam. Als Lehrerin war sie immer wieder im Krankenhaus und unterrichtete die kranken Kinder, die lange Aufenthalte im Krankenhaus hatten.<br />
Sie selbst hatte nie Kinder kriegen können und den kleinen, tapferen Kaz zu sehen, wie er mit zahlreichen Schläuchen beatmet wurde und vollkommen alleine war … Jolene war schon immer eine sanfte – aber starke – Persönlichkeit und es brach ihr das Herz den Jungen so einsam und verlassen zu wissen. Also entschied sie sich dazu, ihn zu adoptieren. <br />
<br />
Ihr Ehemann, <i>Henry Brakow</i> (heute 90 Jahre) – hochdekorierter Soldat in sechster Generation – konnte seiner Frau nichts abschlagen und freundete sich mit dem Gedanken an ein fremdes Kind bei sich aufzunehmen. Wobei von fremd nur die ersten Tage zu sprechen wäre. Denn wie auch Jolene ging Henry in seiner Vaterrolle vollkommen auf und erzog Kaz zu einem ehrlichen und ehrenvollen jungen Mann, der in seine Fußstapfen trat und ebenfalls zum Militär ging, nachdem er eine langjährige Karriere als Polizist hinter sich gebracht hatte. <br />
<br />
<br />
Geheiratet hat Kaz niemals, da er sich selbst niemals als Heiratsmaterial angesehen hat. Und er muss auch ehrlich sein: Er fand nie die eine, die in ihm den Wunsch weckte heimisch zu werden und an einem Ort zur Ruhe zu kommen. Zumindest nicht bis er von der Existenz seiner <i>Tochter Rowan Kennard</i> erfuhr. <br />
Die Existenz dieses Mädchens brachte ihn dazu einige Zelte sehr überstürzt abzubrechen und Hals über Kopf wieder nach Chicago zu ziehen, wo sie sich ebenfalls aufhält. Denn eins ist klar für ihn: Auch wenn er selbst niemals Kinder haben wollte, würde er sie niemals im Stich lassen. So ist es also kein Wunder, dass er auf Rowans Mutter mehr als nur schlecht zu sprechen ist, da sie ihm sein <i>kleines Mädchen</i> all die Jahre vorenthalten hat.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox" style="min-height:150px;"> ✗ Mit einer Körpergröße von <i>1,92 m</i> und einem Gewicht von <i>105 kg</i> - wobei ein großer Teil den Prothesen geschuldet ist den sein rechtes Bein und sein rechter Arm ausmachen, ist Kaz schon immer ein stattlicher Soldat gewesen der seinen Körper als seine effizienteste Waffe ansah. <br />
Auch wenn er niemals übermuskulös oder ‚aufgepumpt‘ war. <br />
<br />
Seine <i>blaugrauen Augen</i> hat er wohl von seiner leiblichen Mutter geerbt und das <i>dunkelbraune Haar</i> von seinem Vater, der ebenfalls schon in jungen Jahren <i>zahlreiche grau melierte Strähnen</i> hatte – vor allem im Schläfen- und Bartbereich. <br />
Denn in den seltensten Fällen trifft man Kaz ohne einen Bart an, da er sein Gesicht ohne einfach nicht mag. <br />
<br />
<br />
Die wohl prägnantesten Teile an ihm sind die metallischen AddOns, die seinen rechten Arm, sein linkes Bein und einen Teil seines Brustkorbs auf der rechten Seite ersetzen. Er entschied sich dagegen Silikonüberzogene Prothesen zu nehmen, da er sich weder für seine Verletzungen schämt, noch dafür, dass sein Körper nun durch Maschinen optimiert wird, die mit seinem neuronalen System gekoppelt sind.<br />
<br />
Allgemein ist er ein Mann, der mit sich selbst im Reinen ist und den diese Kleinigkeiten nicht stören. Immerhin hätte er auch sterben können. Ein Arm, ein Bein und ein halber Brustkorb sind in seinen Augen ein sehr geringer Preis.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">genügsam✓ ausdauernd✓ eigensinnig✓ rechtschaffen✓ ehrenvoll✓ anpassungsfähig✓ realistisch✓ fortschrittlich✓ furchtlos✓ humorvoll✓ extrovertiert✓ freundlich✓ verlässlich✓ schlagfertig✓ idealistisch✓</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">sarkastisch✗ gerechtigkeitsliebend✗ überambitioniert✗ beschützend✗ stur✗ temperamentvoll✗ kontrollsüchtig✗ harsch✗ direkt✗ pedantisch✗ zu aufmerksam✗ dominant✗ verfressen✗ faul✗ nachgiebig✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">ausdauernde Läufe✓ Wintermonate✓ Schnee✓ Weihnachten✓ echte Freundschaften✓ Natürlichkeit✓ Komödien✓ flache Witze✓ gemütliche Abende✓ Realismus✓ Direktheit✓ Ehrlichkeit✓ Toleranz✓ Zusammenhalt✓ seine neue Vaterrolle✓ Vergleiche mit RoboCop✓ Mac&Cheese✓ Schokokekse✓</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">ständige Arztbesuche✗ gelobt werden✗ an seine ‚Heldentaten‘ erinnert werden✗ Ignoranz✗ Menschenmassen✗ plötzlicher Körperkontakt✗ laute Knallgeräusche✗ Kriegsfilme✗ schlechtes Essen✗ Haustiere✗ Käfige✗ offenes Feuer✗ elitäres Gehabe✗ Elektromotoren✗ miese Musik✗ Parfümduschen✗ Inkompetenz✗ Lügen</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> fabelhafter Koch✓ grandioser Handwerker✓ verfügt über einen guten Orientierungssinn✓ kann gut auf andere zugehen und leicht Freundschaften schließen✓ dazu in der Lage sich selbst zu reflektieren✓ die Fähigkeit das Leben genauso zu nehmen wie es kommt✓ hat eine gute Intuition und vertraut darauf✓ besitzt ein lückenloses Gedächtnis und kann sich Dinge ungewöhnlich gut merken✓ ein guter Fahrer – egal welches Fahrzeug</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> leidet noch immer unter Phantomschmerz – ist an solchen Tagen leichter reizbar✗ unordentlich✗ anderen zu verzeihen✗ kann nichts auf sich beruhen lassen✗ alles muss nach seinem Kopf gehen✗ kann keine Kontrolle abgeben✗ tut sich hin und wieder schwer mit Smalltalk✗ hat sehr eigene Moral und Ehrvorstellungen✗ verträgt kaum Alkohol – durch seine AddOns und mögliche Fehlfunktionen </div></td></tr></table>
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<div class="sgtitelgross">FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext" style="font-size: 10px;">Kaz ist viel in seinem Leben herumgekommen. Schon in jungen Jahren war er sehr <i>sportbegeistert</i> und <i>atlethisch</i>, so ist es kein Wunder, das Sport auch heute noch zu seinem Alltag gehört und er sich fit hält, sodass er trotz - böse Zungen behaupten es - seines fortgeschrittenen Alters noch immer top fit ist und seinen Körper vollkommen unter Kontrolle hat. <br />
Die unterschiedlichsten Sportarten fesselten ihn und auch wenn er in keinem ein Profi ist, ist er doch begeisterter Mitspieler von jeder Art Spiel. Wohl auch nicht zuletzt, da er selbst Onkel einer wahren Horde an Nichten und Neffen ist.<br />
<br />
<br />
Während der Grundausbildung erlernte er <i>Kampftechniken für Nah- und Fernkampf</i> und wurde über mehrere Wochen im <i>Überlebenstraining</i> geschult und erhielt eine grobgefasste <i>medizinische Grundausbildung</i> für Einsätze im Ausland - immerhin war für ihn sehr lange Zeit klar, dass er eines Tages ins Ausland gehen würde um dort zu kämpfen. <br />
<br />
Er kennt sich gut mit <i>Schusswaffen</i> aus und machte im Zuge einer späteren Versetzung auch eine Ausbildung zum <i>Sprengstoffexperten</i> mit dem Schwerpunkt auf Bombenentschärfung und Gefahrensprengungen. Außerdem hat er sich in mehreren Kampfkünsten ausbilden lassen. So trägt er im <i>Taekwondo</i> den schwarzen Gürtel, in <i>Aikido</i> den 3. Dan</i>, in <i>Jiu Jitsu</i> trägt er den braunen Gürtel und hat sich hobbymäßig auch lange Zeit für das Boxen interessiert. <br />
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<br />
Nachdem er vor 7 Jahren bei einer Explosion beinahe ums Leben gekommen wäre und seitdem Träger mehrerer AddOns und Prothesen ist, hat er zumindest letzteres aufgegeben, da die Gefahr jemandem im Training ernsthaft zu verletzen, zu groß ist. Denn die AddOns sind natürlich nicht zur Zierde gedacht, sondern erfüllen den Zweck, den seine verlorenen Gliedmaßen zuvor erfüllten - wenn auch in einer deutlich verbesserten Funktion. <br />
<br />
<i>Armprothese</i> - sein rechter Arm ist durch eine High-End Prothese aus dem Hause Landon versorgt worden und besitzt nicht nur <i>termische und haptische Sensoren</i> sondern auch eine <i>deutlich verstärkte Greif- und Schlagkraft</i>. <br />
Die Prothese ist auf Effizienz und Motorik ausgelegt, sodass es kaum Dinge gibt, die er mit seiner Prothese (die mit seinem neuronalen System verbunden ist) nicht machen kann. Nur beim Schreiben hat er noch immer Probleme, sodass er sich angewöhnen musste mit Links zu schreiben. Sehr zu Kosten seines einst sauberen Schriftbildes. <br />
<br />
<i>Beinprothese</i> - ebenso ist auch sein linkes Bein der Explosion zum Opfer gefallen und durch ein wahres Prachtwerk der Technik ersetzt. Es ist perfekt auf seine Größe und sein Gewicht abgestimmt und ermöglicht ihm ein flüssiges Gangbild und behindert ihn keineswegs im Alltag. <br />
Die Sprungkraft ist durch hydraulische Sensoren verstärkt, ebenso kann er mit seinem Bein deutlich mehr Schaden anrichten als mit einer menschlichen Gliedmaße. <br />
<br />
<i>Thoraxspangen</i> - durch das Fehlen seines halben Brustkorbs musste ein Teil seiner Lunge resiziert werden und künstliche Thoraxspangen (die weitaus stabiler als menschliche Knochen sind, jedoch genauso leicht) machen nun einen großen Teil seines Brustkorbes aus. <br />
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Die eine Prothese, über die er nicht allzu gerne spricht und auch in psychologischen Gutachten immer wieder zu einem Streitthema wurde, ist die Phallusprothese, für die er sich als Testobjekt zur Verfügung stellte. Immerhin ist es keine lebensnotwendige Gliedmaße wie ein Arm oder ein Bein, doch psychologisch eine der wichtigsten Komponenten. Zumindest für einen Mann. <br />
Und immerhin ist er noch - die Mediziner sagen - jung und es ist ein großes Stück Lebensqualität. Und immerhin kann nicht jeder behaupten, dass er einen leuchtenden Schwanz hat...<br />
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<br />
Doch Kaz besitzt auch praktische Fähigkeiten, die absolut nichts mit dem Kriegshandwerk zu tun haben. So ist er <i>handwerklich</i> sehr begabt, da sein Vater ihm früh beibrachte unabhängig von anderen zu sein. Und mit seiner Mutter kochte er an den Wochenenden, von Klein auf das Familienessen. Aus diesem Grund ist er auch ein <i>hervorragender Koch</i>. Er liebt gutes Essen in netter Gesellschaft. <br />
<br />
So ist auch seine <i>positive Grundeinstellung</i> die durch seine Eltern und ein stabiles Umfeldgeprägt ist sein wichtigster Skill und seine herausragendste Eigenschaft. Er nimmt das Leben wie es kommt und sieht keinen Sinn darin wütend oder niedergeschlagen zu sein. Wodurch er auch die harte Regenerationszeit nach seinem Unfall und dem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst gut gemeistert hat. </div>
<br />
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext" style="font-size: 10px;">  <b>✗</b> Kazimir Theodore, benannt nach seinen Großvätern mütterlicher und väterlicherseits, kam als Sohn eines kleinkriminellen Säufers und einer unbedeutenden Verkäuferin mit niedrig klassifizierten Mutationen in einem von Chicagos Krankenhäusern zur Welt. Doch noch ehe sein Leben mit seinen Eltern überhaupt begann, endete es auch schon in einem schweren Unfall in dem seine Eltern starben und auch er beinahe den Tod fand. <br />
<br />
<b>✗</b> Jolene Brakow, eine Lehrerin mit großem Herzen, unterrichtete Kinder in dem Krankenhaus, wo Kaz viele Monate behandelt wurde. Sie war es, die ihren Mann davon überzeugte den Jungen aufzunehmen, zu adoptieren und ihm ein zu Hause voller Liebe und Wärme zu schenken, nachdem er bereits im Säuglingsalter solche Torturen hatte durchstehen müssen.<br />
<br />
<b>✗</b> So wuchs Kaz - nach den ersten schrecklichen Monaten, an die er sich nicht erinnert - behütet und geliebt auf. Er wurde mit strenger Hand erzogen, mit viel Disziplin und einem Grundkodex von Moral und Ehre. Doch niemals zweifelte er daran, das seine Eltern alles für ihn tun, alles für ihn geben würden um ihn zu schützen und, allem voran, zu unterstützen.<br />
<br />
Er war ein gesunder Junge. Jemand, der sich keinerlei Sorgen machen musste. Jemand der restlos glücklich war. Jemand, der auch in der Lage war dieses Glück zu schätzen. Und so hielten sich seine rebellischen Phasen sehr in Grenzen und auch wenn er kein Musterschüler war, war er doch sehr bemüht und erbrachte gute Leistungen. In einigen Fächern war er besser, in anderen schlechter. Doch das war in Ordnung. Niemand verlangte von ihm perfekt zu sein. Denn er war es schon. Einfach weil er war, wie er war.  <br />
<br />
<b>✗</b> Seine Kinder und Jugendzeit war also unbeschwert und nachdem sich das größte Drama bereits am Beginn seines Lebens zugetragen hatte, schien das Schicksal es sonst gut mit ihm zu meinen. Er schloss die High School ab, verpflichtete sich für mehrere Jahre beim Militär und folgte somit den Fußstapfen seines Vaters. Eines stolzen Generals, der sein Land liebte und dafür kämpfte. <br />
<br />
Und auch wenn Kaz genau wusste, dass er keinen besseren Vater hätte haben können, stand für ihn schon früh fest, dass er selbst niemals heiraten und Kinder haben würde. Immerhin hatte er genau mitbekommen, wie sehr sich seine Mutter um ihn gesorgt hatte, wenn er im Einsatz gewesen war. Das wollte er niemandem antun, also hielt er sich mit flüchtigen Beziehungen auf und beendete sie, ehe sie zu ernst oder Herzen gebrochen werden konnten. Denn er spielte nicht mit Frauen, dazu hatte er viel zu viel Respekt vor ihnen. Geprägt durch die Erziehung seiner Eltern. <br />
<br />
<b>✗</b> Nach den ersten Jahren beim Militär und zwei aktiven Einsätzen kam er zurück ins Inland und ließ sich zum Polizisten ausbilden. Es war für ihn keine Herabstufung, viel mehr eine Möglichkeit näher an seiner Familie zu sein und seinem Land dennoch zu dienen. <br />
<br />
Durch sein Wesen arbeitete er sich schnell hoch und landete schließlich in einem Spezialeinsatz Kommando. Seine Zeit bei der S.W.A.T. Einheit war aufregend und lehrreich zugleich. Doch als es in Südamerika zu größeren Aufständen und ausschweifenden Kämpfen kam, war für ihn klar, dass er nicht auf Dauer im 'relativ sicheren' Inland bleiben und seine Kameraden für sich kämpfen lassen konnte.<br />
<br />
Nach Gesprächen mit seiner Führung ließ er sich also wieder für den aktiven Dienst rekrutieren und blieb auch viele Jahre. <br />
<br />
<b>✗</b> Er arbeitete sich hoch. Wurde befördert. Aufgrund zahlreicher erfolgreicher Einsätze seines Trupps wurde er mehrfach ausgezeichnet und belobigt, bis er sich vor Neckereien und Frotzeleien innerhalb seiner Truppe kaum mehr retten konnte. Wenn er eins schon immer gehasst hatte, dann war es wie eine hoch dekorierte Weihnachtsgans präsentiert zu werden und vorgeführt. <br />
<br />
Doch man kann nicht leugnen, dass Kaz ein guter Truppenführer war. Auch nicht, dass er nicht alles für seine Männer getan hätte. So zum Bespiel das Beschaffen einer Schneemaschine, damit sie fern der Heimat eine weiße Weihnacht feiern konnten. <br />
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<b>✗</b> Es ist also kein Wunder, dass ihm dieses Verhalten eines Tages zum Verhängnis wurde, als sie unter Fremdbeschuss in einen Hinterhalt gerieten. Kaz brachte mehrere seiner Kameraden in Sicherheit und warf sich - um seine Truppe zu schützen - auf ein Wurfgeschoss, das sich als modifizierte Handgranate herausstellte. <br />
<br />
Lediglich die Anwesenheit eines Heilers in Funktion ihres Medics sorgte dafür, dass er nicht an Ort und Stelle starb, sondern sich lediglich von der Hälfte seines Körpers verabschieden musste. <br />
<br />
<b>✗</b> Als er zu sich kam, war er nicht mehr im Kriegsgebiet sondern in einem Krankenhaus. In einem Zimmer voller Blumen. Kuscheltiere. Briefe. Danksagungen. Und ohne rechten Arm, sein rechtes Bein und einen Teil seines Brustkorbs. <br />
<br />
Er drohte der Depression zu erliegen. Als Krüppel gebrandmarkt, sah er sich bereits zu einem der grimmigen Kriegsveteranen werden. Es war seine - bereits betagte Mutter - die ihm zwei Wochen zugestand. Zwei Wochen um wütend, traurig, am Boden zerstört zu sein. Zwei Wochen um seinen Frust an seiner Umgebung auszulassen und Kraft zu sammeln. <br />
<br />
Nachdem die Schonfrist von zwei Wochen abgelaufen war, stand sie in seinem Zimmer und hatte zahlreiche Kontaktdaten zusammengesammelt. Von Ärtzen, Kliniken, Unternehmen. Sie hatte einen Plan. Und er würde sich an diesen Plan halten. Sonst würde sie ihm nie wieder etwas backen. Sie erreichte ihn mit einer Hartnäckigkeit und Liebe, wie es nur eine Mutter vermag und er beschritt den Weg mit ihr, den sie für ihn ausgesucht hatte. <br />
<br />
<b>✗</b> Es waren harte Monate. Monate, in denen er Schmerzen litt. Phantomschmerzen. Alpträume. PTBS. Seine Mutter war da. Sein Vater war da. Seine Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins und vor allem Nichten und Neffen. Sie waren alle da und gaben ihm Kraft. Gaben ihm Halt. Erinnerten ihn daran, was er besaß. Was er noch immer besaß. <br />
<br />
Mit der richtigen Medikation wurden die Schmerzen weniger. Mit der Zeit wurden Prothesen für ihn angepasst - keine halbherzigen Taschenmesser Dinger, sondern das gute Zeug - und er lernte sie einzusetzen. Brachte sein Gehirn dazu neue Schaltkreise mit abgestumpften Nerven zu bilden. Die neuen Sensoren und neuronalen Verbindungen zu akzeptieren. <br />
<br />
Zwei Jahre dauerte der Widerherstellungsprozess. Bis er die letzte Einrichtung hinter sich ließ und sein Leben fortsetzen konnte.<br />
<br />
<b>✗</b> Nach dieser Zeit war für ihn klar: er konnte nicht mehr zurück in den aktiven Militärdienst. Doch er konnte zurück zu seiner alten Einheit, auch wenn sie so nicht mehr existierte. Körperlich hatte er niemals aufgehört zu trainieren und war - nach einigen Wochen und intensiver Unterstützung alter Kollegen - wieder fit genug um den Aufnahmetest zu bestehen. <br />
<br />
Und da man ihn - als dekorierten Kriegshelden - nicht in der Ecke versauern lassen konnte, erhielt er erneut die Führung über ein Team. Wenn auch zu schnell, als das es sich für ihn richtig angefühlt hätte. Es gab nicht zwingend böses Blut zwischen ihm und der Nummer Zwei, die die Nummer Eins hätte sein sollen, doch sie brauchten einige Zeit, um sich mit der neuen Situation abzufinden. Immerhin war ihr Team ohnehin anders gestrickt und man wusste jeden aufgrund seiner jeweiligen Stärken und Schwächen zu schätzen. Wen kümmerte es schon, wer offiziell den Arsch hinhalten musste, wenn was schief lief.<br />
<br />
<b>✗</b> Sein Leben hatte sich also wieder eingependelt. An Normalität gewonnen und er war erfolgreich. Wenn auch zu oft Blitzlichtgewitter und irgendwelchen Dinerparties ausgesetzt um seinen Heldenmut zu feiern und seine Opferbereitschaft. Es hatte ihn nie gekümmert, was andere von ihm wollten oder brauchten. Er hatte immer nur ein erfülltes Leben haben wollen. Ein Leben mit Sinn. <br />
<br />
Und sein Leben bekam einen ganz neuen Sinn, als er schließlich vor einigen Monaten von der Existenz einer jungen Frau erfuhr, die - alle Achtung - seine Tochter war. Aus einer kurzen Liebschaft mit einer sprunghaften Frau entstanden, die sich Hals über Kopf in ihn verliebt und sich dann sitzen gelassen gefühlt hatte. <br />
Mia Kennard hatte nicht nur ihn dazu verdammt niemals von seiner Tochter zu erfahren, sondern auch ihre Tochter zu einem Leben ohne Vater. Und im schlimmsten Moment ihres Lebens, als das Mädchen sich nicht mehr als perfekt genug erwies, hatte sie sie fallen lassen. <br />
<br />
Kaz hatte nur ein kurzes Gespräch mit seinen Teamkollegen und seiner Familie geführt und für sich entschieden, dass es Zeit für einen Neuanfang in heimischen Gefilden war. Denn auch wenn er niemals Kinder gewollt hatte, sich nie bewusst für eins entschieden hatte, hätte er seine Tochter niemals im Stich gelassen. Ganz gleich welche Beziehung er zu ihrer Mutter hatte. <br />
<br />
So erhielt er - als wäre es eine Auszeichnung - eine Führungsposition in Chicago. Nicht nur über ein eigenes Team, sondern über ein gesamtes Department. Der Wink mit dem Zaunpfahl war mehr als deutlich: Man wollte ihn in der administrativen Rige sehen und nicht mehr auf der Straße. <br />
<br />
<b>✗</b> Neun Monate ist es nun her, dass er umsiedelte und auch einen Großteil seines alten Teams mitbrachte. Immerhin ist das Department des 8. Bezirks ein ganz neues Kaliber für ihn und seine mangelnden Führungsqualitäten in diesen Belangen stellen, neben seiner neuen Vaterrolle, eine neue Herausforderung für ihn dar. <br />
<br />
Zumal er daran gewöhnt ist, die Dinge auf seine eigene Weise zu regeln.</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> KAZIMIR THEODORE BRAKOW</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 56 JAHRE</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 27. AUGUST 2009</td></tr>
<tr><td class="sgfakt">CHICAGO </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> MENSCH</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> - </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> BEZIRK 7-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/1Yjybe9.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> POLICE CAPTAIN</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> CHAOTISCH</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ZIVILIST</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> NEIN </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> INA</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> JEFFREY DEAN MORGAN</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox" style="min-height:150px;"> ✗Kaz Brakow wurde als leiblicher Sohn von Maria Holten geb. Miller (†) und James Holten (†) im Stadtkrankenhaus des 8. Bezirks in Chicago geboren. Nur wenige Monate blieb er in der Obhut seiner Eltern, da diese bei einem Autounfall starben, den James alkoholisiert verursacht hatte.  <br />
<br />
Für Kaz waren die nachfolgenden Monate mit Schmerz und zahlreichen Operationen verbunden, an die er sich heute nicht mehr erinnern kann, war er zu jenem Zeitpunkt noch ein Säugling. In dieser Zeit wurde <i>Jolene Brakow</i> (heute 89 Jahre) auf ihn aufmerksam. Als Lehrerin war sie immer wieder im Krankenhaus und unterrichtete die kranken Kinder, die lange Aufenthalte im Krankenhaus hatten.<br />
Sie selbst hatte nie Kinder kriegen können und den kleinen, tapferen Kaz zu sehen, wie er mit zahlreichen Schläuchen beatmet wurde und vollkommen alleine war … Jolene war schon immer eine sanfte – aber starke – Persönlichkeit und es brach ihr das Herz den Jungen so einsam und verlassen zu wissen. Also entschied sie sich dazu, ihn zu adoptieren. <br />
<br />
Ihr Ehemann, <i>Henry Brakow</i> (heute 90 Jahre) – hochdekorierter Soldat in sechster Generation – konnte seiner Frau nichts abschlagen und freundete sich mit dem Gedanken an ein fremdes Kind bei sich aufzunehmen. Wobei von fremd nur die ersten Tage zu sprechen wäre. Denn wie auch Jolene ging Henry in seiner Vaterrolle vollkommen auf und erzog Kaz zu einem ehrlichen und ehrenvollen jungen Mann, der in seine Fußstapfen trat und ebenfalls zum Militär ging, nachdem er eine langjährige Karriere als Polizist hinter sich gebracht hatte. <br />
<br />
<br />
Geheiratet hat Kaz niemals, da er sich selbst niemals als Heiratsmaterial angesehen hat. Und er muss auch ehrlich sein: Er fand nie die eine, die in ihm den Wunsch weckte heimisch zu werden und an einem Ort zur Ruhe zu kommen. Zumindest nicht bis er von der Existenz seiner <i>Tochter Rowan Kennard</i> erfuhr. <br />
Die Existenz dieses Mädchens brachte ihn dazu einige Zelte sehr überstürzt abzubrechen und Hals über Kopf wieder nach Chicago zu ziehen, wo sie sich ebenfalls aufhält. Denn eins ist klar für ihn: Auch wenn er selbst niemals Kinder haben wollte, würde er sie niemals im Stich lassen. So ist es also kein Wunder, dass er auf Rowans Mutter mehr als nur schlecht zu sprechen ist, da sie ihm sein <i>kleines Mädchen</i> all die Jahre vorenthalten hat.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox" style="min-height:150px;"> ✗ Mit einer Körpergröße von <i>1,92 m</i> und einem Gewicht von <i>105 kg</i> - wobei ein großer Teil den Prothesen geschuldet ist den sein rechtes Bein und sein rechter Arm ausmachen, ist Kaz schon immer ein stattlicher Soldat gewesen der seinen Körper als seine effizienteste Waffe ansah. <br />
Auch wenn er niemals übermuskulös oder ‚aufgepumpt‘ war. <br />
<br />
Seine <i>blaugrauen Augen</i> hat er wohl von seiner leiblichen Mutter geerbt und das <i>dunkelbraune Haar</i> von seinem Vater, der ebenfalls schon in jungen Jahren <i>zahlreiche grau melierte Strähnen</i> hatte – vor allem im Schläfen- und Bartbereich. <br />
Denn in den seltensten Fällen trifft man Kaz ohne einen Bart an, da er sein Gesicht ohne einfach nicht mag. <br />
<br />
<br />
Die wohl prägnantesten Teile an ihm sind die metallischen AddOns, die seinen rechten Arm, sein linkes Bein und einen Teil seines Brustkorbs auf der rechten Seite ersetzen. Er entschied sich dagegen Silikonüberzogene Prothesen zu nehmen, da er sich weder für seine Verletzungen schämt, noch dafür, dass sein Körper nun durch Maschinen optimiert wird, die mit seinem neuronalen System gekoppelt sind.<br />
<br />
Allgemein ist er ein Mann, der mit sich selbst im Reinen ist und den diese Kleinigkeiten nicht stören. Immerhin hätte er auch sterben können. Ein Arm, ein Bein und ein halber Brustkorb sind in seinen Augen ein sehr geringer Preis.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">genügsam✓ ausdauernd✓ eigensinnig✓ rechtschaffen✓ ehrenvoll✓ anpassungsfähig✓ realistisch✓ fortschrittlich✓ furchtlos✓ humorvoll✓ extrovertiert✓ freundlich✓ verlässlich✓ schlagfertig✓ idealistisch✓</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">sarkastisch✗ gerechtigkeitsliebend✗ überambitioniert✗ beschützend✗ stur✗ temperamentvoll✗ kontrollsüchtig✗ harsch✗ direkt✗ pedantisch✗ zu aufmerksam✗ dominant✗ verfressen✗ faul✗ nachgiebig✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">ausdauernde Läufe✓ Wintermonate✓ Schnee✓ Weihnachten✓ echte Freundschaften✓ Natürlichkeit✓ Komödien✓ flache Witze✓ gemütliche Abende✓ Realismus✓ Direktheit✓ Ehrlichkeit✓ Toleranz✓ Zusammenhalt✓ seine neue Vaterrolle✓ Vergleiche mit RoboCop✓ Mac&Cheese✓ Schokokekse✓</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">ständige Arztbesuche✗ gelobt werden✗ an seine ‚Heldentaten‘ erinnert werden✗ Ignoranz✗ Menschenmassen✗ plötzlicher Körperkontakt✗ laute Knallgeräusche✗ Kriegsfilme✗ schlechtes Essen✗ Haustiere✗ Käfige✗ offenes Feuer✗ elitäres Gehabe✗ Elektromotoren✗ miese Musik✗ Parfümduschen✗ Inkompetenz✗ Lügen</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> fabelhafter Koch✓ grandioser Handwerker✓ verfügt über einen guten Orientierungssinn✓ kann gut auf andere zugehen und leicht Freundschaften schließen✓ dazu in der Lage sich selbst zu reflektieren✓ die Fähigkeit das Leben genauso zu nehmen wie es kommt✓ hat eine gute Intuition und vertraut darauf✓ besitzt ein lückenloses Gedächtnis und kann sich Dinge ungewöhnlich gut merken✓ ein guter Fahrer – egal welches Fahrzeug</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> leidet noch immer unter Phantomschmerz – ist an solchen Tagen leichter reizbar✗ unordentlich✗ anderen zu verzeihen✗ kann nichts auf sich beruhen lassen✗ alles muss nach seinem Kopf gehen✗ kann keine Kontrolle abgeben✗ tut sich hin und wieder schwer mit Smalltalk✗ hat sehr eigene Moral und Ehrvorstellungen✗ verträgt kaum Alkohol – durch seine AddOns und mögliche Fehlfunktionen </div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross">FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext" style="font-size: 10px;">Kaz ist viel in seinem Leben herumgekommen. Schon in jungen Jahren war er sehr <i>sportbegeistert</i> und <i>atlethisch</i>, so ist es kein Wunder, das Sport auch heute noch zu seinem Alltag gehört und er sich fit hält, sodass er trotz - böse Zungen behaupten es - seines fortgeschrittenen Alters noch immer top fit ist und seinen Körper vollkommen unter Kontrolle hat. <br />
Die unterschiedlichsten Sportarten fesselten ihn und auch wenn er in keinem ein Profi ist, ist er doch begeisterter Mitspieler von jeder Art Spiel. Wohl auch nicht zuletzt, da er selbst Onkel einer wahren Horde an Nichten und Neffen ist.<br />
<br />
<br />
Während der Grundausbildung erlernte er <i>Kampftechniken für Nah- und Fernkampf</i> und wurde über mehrere Wochen im <i>Überlebenstraining</i> geschult und erhielt eine grobgefasste <i>medizinische Grundausbildung</i> für Einsätze im Ausland - immerhin war für ihn sehr lange Zeit klar, dass er eines Tages ins Ausland gehen würde um dort zu kämpfen. <br />
<br />
Er kennt sich gut mit <i>Schusswaffen</i> aus und machte im Zuge einer späteren Versetzung auch eine Ausbildung zum <i>Sprengstoffexperten</i> mit dem Schwerpunkt auf Bombenentschärfung und Gefahrensprengungen. Außerdem hat er sich in mehreren Kampfkünsten ausbilden lassen. So trägt er im <i>Taekwondo</i> den schwarzen Gürtel, in <i>Aikido</i> den 3. Dan</i>, in <i>Jiu Jitsu</i> trägt er den braunen Gürtel und hat sich hobbymäßig auch lange Zeit für das Boxen interessiert. <br />
<br />
<br />
Nachdem er vor 7 Jahren bei einer Explosion beinahe ums Leben gekommen wäre und seitdem Träger mehrerer AddOns und Prothesen ist, hat er zumindest letzteres aufgegeben, da die Gefahr jemandem im Training ernsthaft zu verletzen, zu groß ist. Denn die AddOns sind natürlich nicht zur Zierde gedacht, sondern erfüllen den Zweck, den seine verlorenen Gliedmaßen zuvor erfüllten - wenn auch in einer deutlich verbesserten Funktion. <br />
<br />
<i>Armprothese</i> - sein rechter Arm ist durch eine High-End Prothese aus dem Hause Landon versorgt worden und besitzt nicht nur <i>termische und haptische Sensoren</i> sondern auch eine <i>deutlich verstärkte Greif- und Schlagkraft</i>. <br />
Die Prothese ist auf Effizienz und Motorik ausgelegt, sodass es kaum Dinge gibt, die er mit seiner Prothese (die mit seinem neuronalen System verbunden ist) nicht machen kann. Nur beim Schreiben hat er noch immer Probleme, sodass er sich angewöhnen musste mit Links zu schreiben. Sehr zu Kosten seines einst sauberen Schriftbildes. <br />
<br />
<i>Beinprothese</i> - ebenso ist auch sein linkes Bein der Explosion zum Opfer gefallen und durch ein wahres Prachtwerk der Technik ersetzt. Es ist perfekt auf seine Größe und sein Gewicht abgestimmt und ermöglicht ihm ein flüssiges Gangbild und behindert ihn keineswegs im Alltag. <br />
Die Sprungkraft ist durch hydraulische Sensoren verstärkt, ebenso kann er mit seinem Bein deutlich mehr Schaden anrichten als mit einer menschlichen Gliedmaße. <br />
<br />
<i>Thoraxspangen</i> - durch das Fehlen seines halben Brustkorbs musste ein Teil seiner Lunge resiziert werden und künstliche Thoraxspangen (die weitaus stabiler als menschliche Knochen sind, jedoch genauso leicht) machen nun einen großen Teil seines Brustkorbes aus. <br />
<br />
Die eine Prothese, über die er nicht allzu gerne spricht und auch in psychologischen Gutachten immer wieder zu einem Streitthema wurde, ist die Phallusprothese, für die er sich als Testobjekt zur Verfügung stellte. Immerhin ist es keine lebensnotwendige Gliedmaße wie ein Arm oder ein Bein, doch psychologisch eine der wichtigsten Komponenten. Zumindest für einen Mann. <br />
Und immerhin ist er noch - die Mediziner sagen - jung und es ist ein großes Stück Lebensqualität. Und immerhin kann nicht jeder behaupten, dass er einen leuchtenden Schwanz hat...<br />
<br />
<br />
<br />
Doch Kaz besitzt auch praktische Fähigkeiten, die absolut nichts mit dem Kriegshandwerk zu tun haben. So ist er <i>handwerklich</i> sehr begabt, da sein Vater ihm früh beibrachte unabhängig von anderen zu sein. Und mit seiner Mutter kochte er an den Wochenenden, von Klein auf das Familienessen. Aus diesem Grund ist er auch ein <i>hervorragender Koch</i>. Er liebt gutes Essen in netter Gesellschaft. <br />
<br />
So ist auch seine <i>positive Grundeinstellung</i> die durch seine Eltern und ein stabiles Umfeldgeprägt ist sein wichtigster Skill und seine herausragendste Eigenschaft. Er nimmt das Leben wie es kommt und sieht keinen Sinn darin wütend oder niedergeschlagen zu sein. Wodurch er auch die harte Regenerationszeit nach seinem Unfall und dem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst gut gemeistert hat. </div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext" style="font-size: 10px;">  <b>✗</b> Kazimir Theodore, benannt nach seinen Großvätern mütterlicher und väterlicherseits, kam als Sohn eines kleinkriminellen Säufers und einer unbedeutenden Verkäuferin mit niedrig klassifizierten Mutationen in einem von Chicagos Krankenhäusern zur Welt. Doch noch ehe sein Leben mit seinen Eltern überhaupt begann, endete es auch schon in einem schweren Unfall in dem seine Eltern starben und auch er beinahe den Tod fand. <br />
<br />
<b>✗</b> Jolene Brakow, eine Lehrerin mit großem Herzen, unterrichtete Kinder in dem Krankenhaus, wo Kaz viele Monate behandelt wurde. Sie war es, die ihren Mann davon überzeugte den Jungen aufzunehmen, zu adoptieren und ihm ein zu Hause voller Liebe und Wärme zu schenken, nachdem er bereits im Säuglingsalter solche Torturen hatte durchstehen müssen.<br />
<br />
<b>✗</b> So wuchs Kaz - nach den ersten schrecklichen Monaten, an die er sich nicht erinnert - behütet und geliebt auf. Er wurde mit strenger Hand erzogen, mit viel Disziplin und einem Grundkodex von Moral und Ehre. Doch niemals zweifelte er daran, das seine Eltern alles für ihn tun, alles für ihn geben würden um ihn zu schützen und, allem voran, zu unterstützen.<br />
<br />
Er war ein gesunder Junge. Jemand, der sich keinerlei Sorgen machen musste. Jemand der restlos glücklich war. Jemand, der auch in der Lage war dieses Glück zu schätzen. Und so hielten sich seine rebellischen Phasen sehr in Grenzen und auch wenn er kein Musterschüler war, war er doch sehr bemüht und erbrachte gute Leistungen. In einigen Fächern war er besser, in anderen schlechter. Doch das war in Ordnung. Niemand verlangte von ihm perfekt zu sein. Denn er war es schon. Einfach weil er war, wie er war.  <br />
<br />
<b>✗</b> Seine Kinder und Jugendzeit war also unbeschwert und nachdem sich das größte Drama bereits am Beginn seines Lebens zugetragen hatte, schien das Schicksal es sonst gut mit ihm zu meinen. Er schloss die High School ab, verpflichtete sich für mehrere Jahre beim Militär und folgte somit den Fußstapfen seines Vaters. Eines stolzen Generals, der sein Land liebte und dafür kämpfte. <br />
<br />
Und auch wenn Kaz genau wusste, dass er keinen besseren Vater hätte haben können, stand für ihn schon früh fest, dass er selbst niemals heiraten und Kinder haben würde. Immerhin hatte er genau mitbekommen, wie sehr sich seine Mutter um ihn gesorgt hatte, wenn er im Einsatz gewesen war. Das wollte er niemandem antun, also hielt er sich mit flüchtigen Beziehungen auf und beendete sie, ehe sie zu ernst oder Herzen gebrochen werden konnten. Denn er spielte nicht mit Frauen, dazu hatte er viel zu viel Respekt vor ihnen. Geprägt durch die Erziehung seiner Eltern. <br />
<br />
<b>✗</b> Nach den ersten Jahren beim Militär und zwei aktiven Einsätzen kam er zurück ins Inland und ließ sich zum Polizisten ausbilden. Es war für ihn keine Herabstufung, viel mehr eine Möglichkeit näher an seiner Familie zu sein und seinem Land dennoch zu dienen. <br />
<br />
Durch sein Wesen arbeitete er sich schnell hoch und landete schließlich in einem Spezialeinsatz Kommando. Seine Zeit bei der S.W.A.T. Einheit war aufregend und lehrreich zugleich. Doch als es in Südamerika zu größeren Aufständen und ausschweifenden Kämpfen kam, war für ihn klar, dass er nicht auf Dauer im 'relativ sicheren' Inland bleiben und seine Kameraden für sich kämpfen lassen konnte.<br />
<br />
Nach Gesprächen mit seiner Führung ließ er sich also wieder für den aktiven Dienst rekrutieren und blieb auch viele Jahre. <br />
<br />
<b>✗</b> Er arbeitete sich hoch. Wurde befördert. Aufgrund zahlreicher erfolgreicher Einsätze seines Trupps wurde er mehrfach ausgezeichnet und belobigt, bis er sich vor Neckereien und Frotzeleien innerhalb seiner Truppe kaum mehr retten konnte. Wenn er eins schon immer gehasst hatte, dann war es wie eine hoch dekorierte Weihnachtsgans präsentiert zu werden und vorgeführt. <br />
<br />
Doch man kann nicht leugnen, dass Kaz ein guter Truppenführer war. Auch nicht, dass er nicht alles für seine Männer getan hätte. So zum Bespiel das Beschaffen einer Schneemaschine, damit sie fern der Heimat eine weiße Weihnacht feiern konnten. <br />
<br />
<b>✗</b> Es ist also kein Wunder, dass ihm dieses Verhalten eines Tages zum Verhängnis wurde, als sie unter Fremdbeschuss in einen Hinterhalt gerieten. Kaz brachte mehrere seiner Kameraden in Sicherheit und warf sich - um seine Truppe zu schützen - auf ein Wurfgeschoss, das sich als modifizierte Handgranate herausstellte. <br />
<br />
Lediglich die Anwesenheit eines Heilers in Funktion ihres Medics sorgte dafür, dass er nicht an Ort und Stelle starb, sondern sich lediglich von der Hälfte seines Körpers verabschieden musste. <br />
<br />
<b>✗</b> Als er zu sich kam, war er nicht mehr im Kriegsgebiet sondern in einem Krankenhaus. In einem Zimmer voller Blumen. Kuscheltiere. Briefe. Danksagungen. Und ohne rechten Arm, sein rechtes Bein und einen Teil seines Brustkorbs. <br />
<br />
Er drohte der Depression zu erliegen. Als Krüppel gebrandmarkt, sah er sich bereits zu einem der grimmigen Kriegsveteranen werden. Es war seine - bereits betagte Mutter - die ihm zwei Wochen zugestand. Zwei Wochen um wütend, traurig, am Boden zerstört zu sein. Zwei Wochen um seinen Frust an seiner Umgebung auszulassen und Kraft zu sammeln. <br />
<br />
Nachdem die Schonfrist von zwei Wochen abgelaufen war, stand sie in seinem Zimmer und hatte zahlreiche Kontaktdaten zusammengesammelt. Von Ärtzen, Kliniken, Unternehmen. Sie hatte einen Plan. Und er würde sich an diesen Plan halten. Sonst würde sie ihm nie wieder etwas backen. Sie erreichte ihn mit einer Hartnäckigkeit und Liebe, wie es nur eine Mutter vermag und er beschritt den Weg mit ihr, den sie für ihn ausgesucht hatte. <br />
<br />
<b>✗</b> Es waren harte Monate. Monate, in denen er Schmerzen litt. Phantomschmerzen. Alpträume. PTBS. Seine Mutter war da. Sein Vater war da. Seine Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins und vor allem Nichten und Neffen. Sie waren alle da und gaben ihm Kraft. Gaben ihm Halt. Erinnerten ihn daran, was er besaß. Was er noch immer besaß. <br />
<br />
Mit der richtigen Medikation wurden die Schmerzen weniger. Mit der Zeit wurden Prothesen für ihn angepasst - keine halbherzigen Taschenmesser Dinger, sondern das gute Zeug - und er lernte sie einzusetzen. Brachte sein Gehirn dazu neue Schaltkreise mit abgestumpften Nerven zu bilden. Die neuen Sensoren und neuronalen Verbindungen zu akzeptieren. <br />
<br />
Zwei Jahre dauerte der Widerherstellungsprozess. Bis er die letzte Einrichtung hinter sich ließ und sein Leben fortsetzen konnte.<br />
<br />
<b>✗</b> Nach dieser Zeit war für ihn klar: er konnte nicht mehr zurück in den aktiven Militärdienst. Doch er konnte zurück zu seiner alten Einheit, auch wenn sie so nicht mehr existierte. Körperlich hatte er niemals aufgehört zu trainieren und war - nach einigen Wochen und intensiver Unterstützung alter Kollegen - wieder fit genug um den Aufnahmetest zu bestehen. <br />
<br />
Und da man ihn - als dekorierten Kriegshelden - nicht in der Ecke versauern lassen konnte, erhielt er erneut die Führung über ein Team. Wenn auch zu schnell, als das es sich für ihn richtig angefühlt hätte. Es gab nicht zwingend böses Blut zwischen ihm und der Nummer Zwei, die die Nummer Eins hätte sein sollen, doch sie brauchten einige Zeit, um sich mit der neuen Situation abzufinden. Immerhin war ihr Team ohnehin anders gestrickt und man wusste jeden aufgrund seiner jeweiligen Stärken und Schwächen zu schätzen. Wen kümmerte es schon, wer offiziell den Arsch hinhalten musste, wenn was schief lief.<br />
<br />
<b>✗</b> Sein Leben hatte sich also wieder eingependelt. An Normalität gewonnen und er war erfolgreich. Wenn auch zu oft Blitzlichtgewitter und irgendwelchen Dinerparties ausgesetzt um seinen Heldenmut zu feiern und seine Opferbereitschaft. Es hatte ihn nie gekümmert, was andere von ihm wollten oder brauchten. Er hatte immer nur ein erfülltes Leben haben wollen. Ein Leben mit Sinn. <br />
<br />
Und sein Leben bekam einen ganz neuen Sinn, als er schließlich vor einigen Monaten von der Existenz einer jungen Frau erfuhr, die - alle Achtung - seine Tochter war. Aus einer kurzen Liebschaft mit einer sprunghaften Frau entstanden, die sich Hals über Kopf in ihn verliebt und sich dann sitzen gelassen gefühlt hatte. <br />
Mia Kennard hatte nicht nur ihn dazu verdammt niemals von seiner Tochter zu erfahren, sondern auch ihre Tochter zu einem Leben ohne Vater. Und im schlimmsten Moment ihres Lebens, als das Mädchen sich nicht mehr als perfekt genug erwies, hatte sie sie fallen lassen. <br />
<br />
Kaz hatte nur ein kurzes Gespräch mit seinen Teamkollegen und seiner Familie geführt und für sich entschieden, dass es Zeit für einen Neuanfang in heimischen Gefilden war. Denn auch wenn er niemals Kinder gewollt hatte, sich nie bewusst für eins entschieden hatte, hätte er seine Tochter niemals im Stich gelassen. Ganz gleich welche Beziehung er zu ihrer Mutter hatte. <br />
<br />
So erhielt er - als wäre es eine Auszeichnung - eine Führungsposition in Chicago. Nicht nur über ein eigenes Team, sondern über ein gesamtes Department. Der Wink mit dem Zaunpfahl war mehr als deutlich: Man wollte ihn in der administrativen Rige sehen und nicht mehr auf der Straße. <br />
<br />
<b>✗</b> Neun Monate ist es nun her, dass er umsiedelte und auch einen Großteil seines alten Teams mitbrachte. Immerhin ist das Department des 8. Bezirks ein ganz neues Kaliber für ihn und seine mangelnden Führungsqualitäten in diesen Belangen stellen, neben seiner neuen Vaterrolle, eine neue Herausforderung für ihn dar. <br />
<br />
Zumal er daran gewöhnt ist, die Dinge auf seine eigene Weise zu regeln.</div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lia McGrath]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=246</link>
			<pubDate>Sun, 11 Jul 2021 19:34:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=46">Lia McGrath</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=246</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross">LIA.ARTEMISÍA.MCGRATH</div>
<div class="sgtitelklein"> Everyone thinks of changing the world, but no one thinks of changing himself</div>
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 34 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 11.11.2030 </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> New Mexico </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> DISTRIKT 6</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/ukWDFYD.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> BERUF</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> GUT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ZIVILIST</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> KIKI </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> OLSEN,ELIZABETH </td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">»Ehemann<br />
Asher McGrath| 45 Jahre| Metamensch - Telepath|Militärjurist JAG|Verschwunden|<br />
Stiefsohn<br />
Asher Junior  McGrath |17 Jahre| Metamensch- Kinetische Vervielfältigung | Schüler|<br />
Stieftochter<br />
Valeria McGrath | 6  Jahre | Mensch| Schülerin|<br />
Mutter<br />
Avadine Redfield| 61 Jahre|Mensch| Verhaltensanalystin- Buchautorin <br />
Vater<br />
 Liam Redfield| 64 Jahre| Mensch| General bei der US- Army <br />
Brüder<br />
Leon Redfield| 41 Jahre| Mensch| Offizier auf der USS Nimitz (Navy) <br />
Clarence Redfield| 39 Jahre| Mensch| Koch auf der USS Boxer(Navy)<br />
Jack Redfield| 37 Jahre| Mensch -Human Alliance| Anwalt<br />
Piers Redfield| 37 Jahre| Mensch | Militärjurist JAG<br />
.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">»Augenfarbe : <br />
Je nach Tagesform ändert sich die Augenfarbe, von einem klaren lichtgrün zu einem trüben seegrün. <br />
Haarfarbe:<br />
Die die knapp schulterlangen Wellen sind von Natur aus in einem hellen Blond, doch braucht die junge Frau kein nach Ammoniak riechendes Färbemittel um die Farbe und Länge ihrer Haarpracht zu verändern. <br />
Größe und Gewicht:<br />
Auf den ersten Blick würde man sie zu den charakteristisch westlichen Typen zählen. Lia ist knapp 1,75cm groß, bringt etwa 66 Kilo auf die Waage. <br />
Besondere Merkmale:<br />
Unter halb ihrer Brust, auf der rechten Seite befindet sich eine knapp 20cm lange Narbe horizontal, ein Geschenk ihres ersten Einsatzes, ebenso die kleinen Narben auf ihrer Schulter, die wie ein Sonnenblumen Branding ausschauen. Im Nacken befindet sich ein Tattoo, zwei Flügel, geankert an die Zahl 160, darunter die Jahreszahl und die Nummer ihrer Einheit bei der Beendigung der Ausbildung. Sonst zieren noch kleinere Narben ihre Haut, sowie endlos viele Muttermale.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
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<div class="sgtitelklein">CHARAKTER</div>
<div class="sgtext">
Lia zu charakterisieren ist gar nicht so einfach wie man denkt. Hat man das Gefühl man kennt sie, hat man sich getäuscht, die zahlreichen Facetten der gradlinigen Soldatin sorgen immer wieder für einen Überraschung. Die reizende Dame ist von Grund auf ein herzensguter Mensch und um das Wohl ihrer Mitmenschen besorgt. Eine Eigenschaft die sich immer wieder durchsetzt, egal ob sie gerade in der Rolle der Mutter, der Ehefrau, der Soldatin oder in der, der Freundin agiert. <br />
Während ihrer Schulzeit und Ausbildung war die hilfsbereit junge Frau, eine Bereicherung für jeden Menschen und ein Quell der Inspiration. Emsig hat sie immer ihre Aufgaben erledigt, war sie eine gute Schülerin und ein noch besserer Rekrut. Kurz um das nette Mädchen von nebenan. Und jeder weiß, dass Nett die kleine Schwester von Scheiße ist. Elendig verabscheute sie es innerlich zu beweisen, dass sie kein dummes Blondchen ist. Doch es ist so eine Sache sich immer den Umständen entsprechend zu benehmen. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen, ist die wortgewandte Soldatin nicht auf den Mund gefallen und trägt oft auch unpassend, ihr Herz auf der Zunge. Ebenso schnell wie ihre lose Zunge sind wohl auch ihre Taten. Nicht minder schnell kommt es vor, dass sie Einrichtungsgegenstände je nach Gemütslage wirft und das sehr zielgenau. <br />
Die temperamentvolle Blondine wirkt auf den ersten Blick nicht wie Jemand der Probleme hat sich Jemandem zu nähern, aber Lia hat ein massives Problem damit einem Menschen 100% zu vertrauen. Als Soldatin hat sie nicht mal annähernd einen Disput mit diesem Thema, sie weiß um die Attribute ihrer Einheit und würde allen blind ihr Leben an vertrauen. In der Liebe sieht dies anderes aus. Charmant, verführerisch und eine Note verrucht, hat die Dame schon einige Männer um den Finger gewickelt und dennoch hatte es nur Einer geschafft sie zu ehelichen. Die standhafte Mutantin flirtet gerne, es macht sie aus. Nicht immer bedeutet, dies dass sie Interesse hat, im Gegenteil es ihre Art mit Menschen umzugehen die sie mag und die in ihren Augen einen netten Umgang verdient haben. Ein Mal ihr Herz verloren, ist sie dieser Seele dann bis zum Ende treu. Die Liebhaberin in ihr ist vermutlich auch der Teil, der am meisten Schaden davonträgt und ihre verletzliche Seite präsentiert. Das ein Mensch so nah an sie heran kommt, um alle ihre Seiten zu akzeptieren und sie so zu lieben, ist ein Akt der Überwindung und ein Schritt zur Selbsterkenntnis. Denn wenn sich Lia nicht selbst akzeptieren kann und sich im jedem gesellschaftlichen Genre anderes präsentiert, wie kann sie da eine andere Person anerkennen oder lieben? Doch hofft sie eben durch diese Person mehr zu sich selbst zu finden. Und ohne es jedoch zu merken verliert sie sich und macht sich von der Person abhängig, was schon krankhaft gar wahnhaft ist.<br />
Lia dachte, dies in Asher gefunden zu haben. Doch es kam vor, dass gewisse Umstände diese Gefühl rasch schwinden ließen. So schwer es ist, ihr Herz dauerhaft zu erwärmen, geht sie gerne dem hauseigenen Konflikten aus dem Weg, sie wollte nicht wahr haben, dass es vielleicht doch nicht die große Liebe war, wie sie es sich erhofft hatte, aber alleine für A.J und Valeria würde sie nie einer Scheidung zustimmen. <br />
Alles was Lia tut, tut sie zu 100% mit jeder Menge Ambitionen und mit noch mehr Leidenschaft, denn von halben Sachen hält die recht sprunghafte junge Dame nichts. Lia verfügt über ausgesprochen gute Menschenkenntnis, eine schnelle Auffassungsgabe, ist sehr idealistisch veranlagt und verliert nie ihr Ziel aus dem Auge. Ja man würde fast meinen Verbissen. Wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt, verrennt sie sich oft und die sonst so organisieret Soldatin, ist schnell gereizt und launische Ausbrüche kommen zum Vorschein. Doch anderen zu helfen bedeutet gleichermaßen niemals etwas von sich preis zu geben, weswegen ein solides Gerüst aus Halbwahrheiten ihr Schutzschild sind, hinter dem Lia sich gerne versteckt und alle Welt glauben lässt was sie möchte, dass sie glauben.<br />
Humorvoll und immer für ein Späßchen zu haben, kaschiert sie gerne ihre wahren Gefühle. Die fortwährend gut gelaunte und adrette Pilotin ist beliebt bei ihren Freunden. Steht's steht sie zu ihrem Wort und würde ihr letztes Hemd geben, wenn es ein Freund verlangen würde. So oft eine Flunkerei bei der Arbeit oder im Ehebett Tagesordnung sind, ist Lia eine ehrliche Haut zu den Personen die sich ihre Freunde nennen dürfen. Doch auch Lias ungebremste Meinung , die nicht immer positiv ist findet zumeist anklang. -Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst-, nach diesem Vorsatz lebt die junge Mutantin, denn Freunde sind ihr Rückzugsort, nicht ein weiteres Gefängnis ihres Lügenkonstrukts. Als Night Stalker ist Teamgeist ein großes Thema, denn [ Night Stalkers don*t quit!]. Lia lebt nach diesem Vorsatz. Die Soldatin ist ein beispielloses Vorbild, bei taktischen Operationen, sie kann sich mühelos anpassen und befolgte Befehle, sofern diese nicht ihr Team oder unschuldige Zivilisten gefährden. <br />
Lia bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Gut und Böse. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie für eine Seite fallen wird. Moralische Bedenken kann die Mutantin an und aus machen wie einen Schalter, ja fast Gefühlstaub dominierte die Monotonität wenn eine Entscheidung zu fällen ist. Der Grund für ihre Degradierung war die Starrköpfigkeit immer wieder zu behauten für ihre Einheit erneut  die selbe Entscheidung zu treffen, ungeachtet der Konsequenzen dabei Befehle zu missachten. Ihr ja gar zwanghafter Ehrgeiz grenzt an eine Störung, da sie ihre Grenzen einfach nicht wahrhaben will und bis zur Erschöpfung trainiert; die Verluste die dabei entstehen, sieht sie nicht als Entschuldigung an. Sie fordert viel von sich selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird ihr Ärger erspart bleiben. Diszipliniert und Angriffslustig ist sie für jedes Unterfangen zu haben, ein wahrer Freund eben. Doch die  Mutantin ist nicht perfekt, nein sie hat wohl noch mehr Fehler, als gute Eigenschaften. Lia weiß um das Motto, dass man Menschen auf Grund von Qualitäten mag, aber man jemanden wegen der Fehler liebt. Selbstbewusst und eine Spur Überheblich, schafft sie es, ihre Fehler meist elegant zu kaschieren. Auch wenn Lia eine Frühaufsteher ist, bewerkstelligt sie es dennoch immer auf die letzte Sekunde zu erscheinen. Mit Kritik kann die Amerikanerin nicht umgehen, sie akzeptiert es wenn man sie auf etwas hinweist oder ihr Fehler auflistet, aber nur wenn sie derselben Meinung ist. Militant und mit keinem Blatt vor dem Mund, muss man sich ihren Respekt erst verdienen. Sich permanent zwischen der guten Kinderstube und dem vogelfreien Leben bewegend, tendiert Lia dazu von einem Extrem in das nächste zu fallen. Hat sie sich erst einmal einen Plan gemacht, kann sie nichts davon abbringen, so selbstzerstörerisch es auch sein mag. Mit Ach und Krach versucht sie ihren Dickkopf durchzusetzen. Die Mutantin hat kein direktes Autoritätsproblem, aber ist nicht sonderlich Kritikfähig und fasst es persönlich auf. <br />
Doch neben diesem Manko ist die liebenswürdige  Soldatin sehr witzig und macht auch gerne Scherze, ihr Humor lässt ab und an zu wünschen übrig da er entweder unangebracht oder einfach nur schwarz ist.  Lia ist die Art Mensch, die man morgens um 4 Uhr an ruft und beichtet, dass man Scheiße gebaut hat und Hilfe braucht. Auch ist sie die Frau, die sich für einen Freund hinter das Lenkrad setzten würde um durch das halbe Land zu fahren, wenn ein Bekannter in Not steckt. Die leicht verspielte Art, die sie ausstrahlt ist von Besonnenheit umgeben und selten erlebt man Lia außerhalb des Trainings oder eines Einsatzes aggressiv oder Impulsiv, oder eben im engeren Freundeskreis. Sie zu reizen oder zur Weißglut zu treiben ist nicht die Beste Idee, doch wenn man es geschafft hat, was gar nicht so einfach ist, sollte man sich mit der unaufhaltsamen Konsequenz an Brutalität gefasst machen, die wie ein Sturm über einen hinein brechen kann. Gefühlsausbrüche in der Art versucht die Mutantin in der Regel zu vermeiden, da sie kein gutes Ende nehmen und sie doch sehr empfindlich reagiert, wenn man einen ihrer wunden Punkte anspricht.  Es spricht für sich, wenn sich Lia in Gegenwart eines anderen gehen lässt, launisch und gereizt reagiert, denn entweder hat sie Jemanden in ihr Herz geschlossen oder man hat es geschafft ,sie sich zum Feind zu machen. So sorglos und unbefangen wie sie manchmal scheint, immer mit einem Grinsen auf den Lippen, würde man hinter dem sanftmütigen Charakter, nie eine ausgebildete, sowie hoch dekorierte Soldatin vermuten. Die steht's gut gelaunte und traditionsbewusste Amerikanerin pflegt, wenn sie sich in der richtigen Gesellschaft bewegt, einen sehr ruhigen und adäquaten Ton an den Tag zu legen, welcher von wohlüberlegten  Wörtern dominiert wird und sich ebenso in ihrer Gestik wiederfindet. Die stilsichere junge Frau scheint ein Ruhepol an Gelassenheit zu sein und vermittelt einem immer das Gefühl willkommen und erwünscht zu sein. Wobei sie oft einfach nur zu höfflich ist den Menschen in einer fremden Umgebung zu sagen, dass sie sich unwohl fühlt. Abseits von diesen strengen Gepflogenheiten ist Lia sehr spontan und offen. Vor ihren Kameraden nimmt sie kein Blatt vor den Mund, ist direkt und oft auch vulgär. Es fällt ihr oft nicht leicht, zwischen den Gepflogenheiten und brüderlicher Kameradschaft ihrer Einheit, die gepflegte Dame zu sein die zwei Kinder großzieht.<br />
Ihren Vater als Vorbild, versucht sie geduldig, liebevoll aber streng, mit klaren Strukturen über das Leben ihrer Kinder zu wachen.<br />
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Fliegen <br />
» 2. Sport <br />
» 3. Kochen&Backen </div></td>
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<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Respektlosigkeit <br />
» 2. Körperkontakt <br />
» 3. Furien</div></td></tr></table>
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. Kann überall schlafen <br />
» 2. Improvisationskünstlerin <br />
» 3. Stärke</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Altruistisch <br />
» 2. Ihre Kinder <br />
» 3. Adrenalin </div></td></tr></table>
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<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Shapeshifting[H]</span><br />
Lia besitzt die Gabe sich auf zellularer Ebene zu verändern und Menschen samt ihren optischen, auditiven und  olfaktorischen Merkmalen zu kopieren. <br />
Durch intensives Training gelang es ihr den Katalysator auf Sichtkontakt zu optimieren und sich mühelos über Stunden hinweg in dieser Form zu halten. Gesteigert hat sie ihre Fähigkeit, in dem sie mittlerweile ohne Komplikationen aus purer Vorstellungskraft (ohne Sichtkontakt, Foto, Video etc.) ihr Aussehen ändern kann, was dazu führte, dass sie sich schließlich auch nur auf einzelne genetische Merkmale (bsp: nur Stimme, nur Fingerabdrücke, Haare, Augenfarbe, Größe, Alter, etc.: eben nur partiell) konzentrieren kann. <br />
Grenzen: Sie kann weder auf das Wissen, Fähigkeiten oder Gedanken der kopierten Personen zugreifen. Das Kopieren beschränkt sich ausschließlich auf menschliche Wesen und ihre äußere Hülle, genetisch ist sie immer noch sie selbst und kann so überführt werden. Auch eine dauerhafte Verwandlung ist nicht möglich, das Maximum liegt bei 12h, auch wenn sie bis jetzt nie länger als 6h in der Gestalt einer anderen Person war. Nur einmal sind ihr die 12h gelungen, danach musste sie aber auch fast 24h warten bis sie sich erneut Verwandeln konnte, anders als bei den kleineren Abständen. Ein kleiner Hacken besteht bei der Nachahmung der Stimme, sie muss das Original bereits in Natura gehört haben um eine exakte Kopie der Stimmbänder hinzubekommen.<br />
Wenn Lia gestresst oder unkonzentriert ist, passiert es, dass die Optik verschwimmt und man wie ein TV Flackern, verschiedene Gesichter sieht. Einen Nachteil oder ein Echo hat sie bis jetzt noch nicht bemerkt, vielleicht gibt es auch gar keinen. Fakt aber ist, ihre Gabe ist aktiver Natur und muss bewusst gesteuert werden und wird bei Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Schlaf jeglicher Art getilgt. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">POWER REPLICATION [N]</span><br />
Bei Berührung, wird die Fähigkeit anderer Metawesen imitieren und in geschwächter Form genutzt. Es funktioniert wie ein unkontrolliertes Aufsaugen von unbekannten Kräften, bei denen sie weder den Fokus kennt um die jeweilige Mutation zu kanalisieren, noch um sie zu gezielt zu benutzen. Die Adaption beschränkt sich zurzeit auf ein sehr kurzes Intervall (wir reden hier nur von 1-2 Minuten) und die Hauptmutation. Lia hat diese Fähigkeit aber mittlerweile so weit unter Kontrolle, dass sie nicht mehr einfach ausbricht, nach dem sie einen Metamenschen kopiert, so wie zu Anfang und sie eine Gefahr für sich und ihr Umfeld darstellte. Wobei es immer eine Frage der Konzentration und der Verfassung ist. Bei einer Mutation, die sie bereits des Öfteren Kopiert hat, ist der Gebrauch wesentlich einfacher, als von etwas Unbekanntem.<br />
Durch Berührung (5 Sekunden) saugt sie jene auf und kann sie maximal zwei Minuten nutzen. Sie kann dies bis zu drei Mal hintereinander anwenden ehe sie mindestens drei Stunden Pause braucht um wieder kopieren zu können. <br />
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Grenzen: Nutzen bedeutet aber nicht gleich auch beherrschen, wie sie herausfinden musste. Sie kann diese Kraft nicht nach Belieben abrufen, sie muss immer erst einen Metamenschen berühren um dessen Kraft zu imitieren bzw. eine Kopie zu überschreiben. Sie ist nicht in der Lage Kräfte ab zu rufen/zu speichern und zu sammeln, es ist immer damit verbunden, dass sie das Original berühren muss.<br />
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Durch die fremde Mutation kann es passieren, dass sie den Bezug zu ihrer Hauptmutation kurzzeitig vergisst, als wäre das Wissen wie sie sich verwandelt solange blockiert.<br />
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In Zukunft ( in 2-3 Jahren)<br />
Lia kann den Katalysator/Aggressor manifestieren, was so viel heißt, wenn sie einen Metamenschen kopiert, weiß sie wie sie diese Kraft bündelt. Es ist dann keine Fifty-fifty-Chance mehr ob sie die kopierte Kraft freisetzten kann oder eben nur heiße Luft dabei herauskommt. Was allerdings dabei herauskommt und in welchem Ausmaß wäre dann immer noch eine nicht einzuschätzende Variable. Es ist ihr möglich eine Fähigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg zu benutzen(5 Minuten) Vorher bezog sich das Replizieren der Fähigkeit fast immer auf die Hauptmutation, ausgehend von dem Original. Hier kann sie selbst kontrollieren, welche Mutation (H/N) sie adaptiert, dennoch ist diese Gabe nach wie vor mit der Berührung gekoppelt. <br />
Same rules apply; Nicht abzurufen/speichern. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Lia ist stolz auf ihre Special Force Ausbildung auf dem Green Platoon in der US Armee, sie ist eine Koryphäe als Pilotin und kann wohl alles fliegen und reparieren was flugtauglich ist. Als ausgebildete Scharfschützin ist sie nicht zu verachten, primäre liegt ihre Begabung aber im Nahkampf, insbesondere dem Wushu und dem Goushin Ryu. Sie spricht einige Sprachen soweit um sich verständigen zu können. (Chinesisch, Arabisch, Russisch)<br />
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">
Im Frühjahr 2031 adoptierten Avadine und Liam Redfield ein kleines Mädchen aus einem Militärwaisenhaus und holten sie zu sich, nach in Fort Benning, Georgia. Avadine hatte sich schon immer ein Mädchen gewünscht, aber ihrem Mann nur Söhne geschenkt. So wurde Lia Artemisia Teil der Familie Redfield. Allerdings war ihre Mutter so besessen davon ein Mädchen zu haben, dass sie statt wie die Jungs zum Schwimmen oder Baseball zum Ballett musste. Mit 3 Jahren bekam sie ihre erste Ballettstunde. Neben dem Tanzen, durfte sie ihre Brüder beim Wushu Training besuchen um die Balance an Aktivitäten zu halten. <br />
Mit der Begründung, die beste Ballettausbildung, sei an einer Schule außerhalb des Forts gewährleistet, besuchte Lia nun eine private Schule für talentierte Kinder. Das fröhliche Mädchen mit dem ansteckenden Lachen fand schnell Freunde, auch wenn ihre Freizeit meistens darin bestand Trainingseinheiten zu erfüllen oder mit ihren Brüdern herumzualbern. Das junge Mädchen hatte eine unbeschwerte Kindheit, liebende Eltern und verdammt coole Brüder. Gerade zu ihrem Vater hatte sie eine sehr enge Bindung, da er sie oft in den Schuppen nahm um dort an einem alten Mustang zu schrauben. Nicht einmal ihre Brüder nahm der damalige Colonel mit zu seinem Ford. Lia mutierte immer mehr zu einem weiteren Jungen in der Rasselbande. Lia verbrachte Stunden mit ihrem Vater oder ihren Brüdern auf dem Sportplatz, genoss regelrecht diese Idylle. <br />
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In all den Jahren brachte weder Liam noch Avadine es übers Herz ihrem Sonnenschein zu beichten, dass sie nicht ihr leibliches Kind war. <br />
Mit neun Jahren brach ihre Mutation, aus was sie relativ irritierte, da ihre Familie alle samt Menschen waren und sie Mutanten nur aus den Nachrichten kannte. Ihr Bruder Piers war damals bei ihr und wusste, dass es gespaltene Meinungen in der Familie gab, was dieses Thema betraf. Er versprach seiner kleinen Schwester, egal wie sie sich entscheiden würde, dass er hinter ihr stehen würde. Sie entschloss sich dafür, es für sich zu behalten. Mit der Hilfe ihres Bruders, gelang es ihr auch, vor allem unkontrollierte Verwandlungen zu verheimlichen. Ihr Vater war ihr Vorbild, sie wollte so sein wie er. Mit dem Wechsel auf die High-School, dies Mal eine öffentliche Einrichtung, machte sich Lia die Grundkenntnisse der Disziplin aus dem Wushu und dem Ballette zu eigen um ihre neue Gabe ebenso zu trainieren. Ihr Bruder Piers diente hier sehr oft als Versuchskaninchen und zur Austestung. Und ja, es zeigte sich Erfolg. Lia war sehr lernfähig und es fiel ihr zunehmend leichter ihre Gabe, wie sie sie nannte zu kontrollieren und zu erweitern. Zeitgleich verfolgte sie gewissenhaft die Medien und Neuigkeiten im Bezug auf Metamenschen. Sie wollte trotz ihres zarten Alters informiert sein, denn wie hieß es so schön: Im Gefecht sind Informationen alles was zählt. Das Blondchen liebte es ihren Vater zu zitieren und seine Reden auf den Alltag anzuwenden. Mit den Jahren wuchs nicht nur ihre Kraft sondern auch der Reiz ihre neuen Attribute auszutesten, so kam es nicht gerade selten vor, dass sie in der Schule durch das Gestaltwandeln Streiche spielte. In all den Jahren war Cyrus O'Reilly eine Konstante in ihrem Leben, bester Freund seit dem ersten Tag an der High-School. Ohne ihn würde sie vermutlich sozial völlig untergehen, er ist derjenige der sie rettete wenn sie wieder eine dicke Lippe riskierte, sie aufmunterte und mit Schokolade versorgte wenn sie schlechte Laune hatte. Eben der beste schwule Freund, der nicht schwul war, den man sich wünschen konnte. In vielerlei Hinsicht war er auch ihr Gewissen, denn es kam nicht selten vor, dass sich Redfield aufopferungsvoll um Schüler kümmerte die ausgegrenzt oder schikaniert wurden. Und nur Cyrus Einfühlungsvermögen war es zu verdanken, dass sie nicht wie ein wild gewordenes Nashorn auf die Mobber los ging.<br />
Es war ein straffer Zeitplan, sie hatte in all den Jahren weder das Ballett noch das Wushu vernachlässigt. Vielmehr war es so, dass sie, je ausgelasteter sie war, umso besser funktionierte. Sie schrieb unter Stress Bestnoten und generell war sie sehr anspruchsvoll und lies Versagen ihrerseits nicht zu. Verbissen immer besser zu werden war es mehr als überraschend, dass sich die sonst so emsige Schülerin in den Football Star der Schule verliebte und er sie zum Abschussball einlud. Lia war gewiss keine Brille tragender Nerd, der sich hinter Gesichtsbehaarung und Holzfällerhemden versteckte. Nein, ganz und gar nicht. Selbstbewusst und mit dem Modebewusstsein ihrer Mutter, dem frechen Mundwerk ihrer Brüder und der Schlagfertigkeit ihres Vaters, gehörte sie einfach nur keiner festen Gruppe an. Lia war nicht das klassisch beliebte Schulmädchen, mehr das aufregende Mädchen, dass man gerne zur Freundin hatte. Der Redfieldspross war ein Spätzünder und ihre erste richtige Beziehung hatte sie erst im letzten Schuljahr. Etwa eine Woche vor dem Abschlussball ließ sie ihren Freund dann sitzen. <br />
Ihre Mutter, die sich schon Monate im Vorfeld um ein Promdress gekümmert hatte, war sichtlich enttäuscht, dass ihr Kind nun keinen Partner für den Abschlussball haben würde. Lia wusste wie viel ihrer Mutter an solchen Dingen lag, weswegen sie mit Cyrus letztendlich doch den Ball besuchte. Zwar nicht der Footballstar der Schule, aber besser als gar kein Date. Natürlich befasste sie sich, je näher der Abschluss kam, mit der Frage was sie danach tun wollte. Sie liebte Autos, aber auch der Sport machte ihr unheimlich viel Spaß, war jedoch nicht wirklich eine Option für die Zukunft um Geld zu verdienen. Während ihre Mutter sie drängte aufs College zu gehen, da sie mit Ihrem Diplom die Zusage für die Columbia Universität hatte, war die Meinung ihres Vaters schlicht: mach das was dir Spaß macht Kind. Liam war immer sehr streng gewesen, aber auch ein gütiger Mensch und ein verständnisvoller Vater. <br />
Als Liam ihr zum Abschluss den fertig restaurierten Mustang schenkte, war für sie klar was sie werden wollte. Sie wollte so werden wie ihr Vater. Gegen den Willen ihrer Mutter und zum Überraschen ihres Vaters meldete sie sich freiwillig bei der US Armee. Das die Armee ein Sammelpunkt für dumme Menschen sei um dümmer zu werden war vielleicht nicht das Intelligenteste was O'Reilly ihr kurz vor dem Abschied sagen konnte. Lia verstand eine Menge Spaß, auch Seitenhiebe unter der Gürtellinie, aber dies kratzte doch an ihrem Ego und an ihrer Vaterliebe. So kam es, dass die beiden sich im Streit trennten. <br />
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Lia wurde als Frau nach Fort Leonard Wood , Missouri geschickt um dort die Grundausbildung zu absolvieren. Insgesamt dauerte diese wie bei jeder militärischen Einrichtung neun Wochen. In diesen neun Wochen war Lia doch sehr dankbar, dass sie bereits seit Kindertagen Sport gemacht hatte und eine enorme Ausdauer besaß, die sich nun bezahlt machte. Obwohl es bereits seit Jahren Frauen in der US Armee gab, kristallisierte sich schnell heraus, dass nicht alle Berufszweige für das schwache Geschlecht offen waren. In der Zeit merkte die Mutantin aber, dass je mehr Zeit verstrich und je mehr hart erarbeiteten Schweiß sie verlor, sie sich wohler fühlte. <br />
Die Ausbildung gliederte sich klar in zwei Teile. Im ersten Abschnitt der Ausbildung wurden allgemeine Fertigkeiten, wie das Kompass- und Kartenlesen die Orientierungs- und Navigations-Fähigkeit geschult. In diesem Bereich, so wie dem Nahkampf, ob mit oder ohne Waffe und dem Umgang mit Kampfstoffen fühlte sie sich heimisch. Beim Erste Hilfe Kurs sah es schon anders aus. Sie kam sich eher vor wie der Metzger und wäre vermutlich ohne Hilfe ihrer Kameraden hierbei gescheitert. Ihre Grundkenntnisse waren vorhanden, doch die Umsetzung, die ließ zu wünschen übrig. Wichtig war dann nur, wenn es Verletzte in ihrem Umfeld gab konnte sie denen nur helfen sofern es ein ausbrennen der Wunde mit heißem Metall erforderte. Das beherrschte sie blind…<br />
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Im zweiten Teil, durch das gelernte Wissen im Gelände, sollte die Kameradschaft unter den Rekruten gestärkt werden. Lia hatte schon, dank ihrer Brüder, immer einen besseren Draht zu dem männlichen Geschlecht gehabt und in der Armee war es nicht anders. Die ersten skeptischen Vorurteile wurden schnell niedergelegt und sie fand wahre Freunde in ihrer Einheit. Die Ausbildung versuchte so realistisch wie möglich den Rekruten Ernstfälle nahe zu bringen. Bei dem Gefahrenbriefing wurde der Umgang mit Granaten, Reaktionsfähigkeiten unter körperlicher Belastung und Gefechtslärm getestet. Märsche von bis zu 10 Meilen und intensives Training waren da nichts Außergewöhnliches. Redfield saß gerade mit ihren Kameraden in der Kantine als die Nachrichten um ging, dass es einen Angriff auf eine Militärbasis im Süden Amerikas gab, angeleitet von Mutanten. In diesen Wochen beschäftigte sie sich ernsthaft mit der Frage, war es sinnig sich zu melden, dass sie ein Metamensch war? Ihre Einheit respektierte sie. Wie hoch waren die Chancen, dass dies so bleiben würde? Der Imaginäre Stempel war nicht zu verleugnen und die meisten ihrer Kameraden waren gemischter Gefühle. Und ein weiteres Mal beschloss Lia, dass es niemanden etwas anging, dass sie anders war. Noch war es keine Pflicht, sich einem Test zu unterziehen. <br />
Auch wenn es in einigen Augen eine Leistung war, die Grundausbildung zu meistern, war Lia der Auffassung das dies nicht so sei. In den neun Wochen lernte die zielstrebige junge Dame ihre Prioritäten zu fokussieren, ungebrochen ihren Vater stolz zu machen in einer männerdominierten Einheit, sowie ihre Fähigkeiten als Metamensch zu erforschen und zu erweitern. Immer wenn sie etwas Zeit hatte und dies war nicht viel, übte sie sich stets darin abzuschätzen, wie lange sie eine Gestalt beibehalten konnte, lernte was sie aus dem Rhythmus brachte. Während zu Anfangszeiten ihres Ausbruchs, es nur unter Stresssituationen und Überlebensinstinkt harmonierte, war sie nun sehr darin geübt zu bestimmen, was sie kopierte, ob partiell oder vollkommen. Nicht mehr auf Berührungen oder Sichtkontakt beschränkt, war sie auch ziemlich ungebunden was die Reaktionszeit der Verwandlung betraf. Kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung, stellte sich die Frage, welche Richtung sie einschlagen würde. Ihre nächsten Schritte mussten gut durchdacht sein und jede Entscheidung würde über ihren zukünftigen Platz in der Armee entscheiden. Panzerschütze reizte sie nicht und sah wenig Aufstiegschancen in dem Metier. Redfield war durchaus in der Lage, ihre Stärken und Schwächen abzuschätzen. Mit der Beförderung durch eine Military Occupational Specialty (MOS) als Scharfschütze, würden zwar ihre körperliche Stärke der Geschicklichkeit weichen, aber es wäre ein äußerst Lukratives Sprungbrett für das Hubschrauberregiment des US Army Special Operations Command (ASOC). Die Weiterbildung als Infanterist, wäre ein solides Standbein für eine Rangerausbildung, doch das reichte ihr nicht, sie wollte mehr. Ihr Ziel war es Pilot zu werden und das im 160. Special Operations Aviation Regiment (SOAR) ein sogenannter Night Stalker. Ein Special Force Ranger, der die Luft beherrschte. Doch bevor sie sich dem Green Platoon Training (GPT)stellen würde, absolvierte Lia die mehrwöchige Ausbildung als Scharfschütze. Es war wohl die Überraschung schlecht hin, als Cyrus dort auftauchte. Im Gepäck eine Entschuldigung und die saloppen Worte Jemand müsse doch auf sie aufpassen. Lia konnte O'Reilly nicht böse sein, immerhin war er ihr bester Freund. Cyrus räumte ein, dass er scheiße gebaut hatte, aber auch sein familiärer Hintergrund hatten zu dem Umstand beigetragen, dass er nun in der Armee war. Lia wusste, dass sein Vater ein elender Säufer war und es seiner Mutter egal war, dass sie zeitweise tagelang einfach verschwand. Doch nun war das Dreamteam wieder vereint, mit einem gemeinsamen Ziel dem 160th SOAR.<br />
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Gezielt wurde trainiert mit verschiedenen Waffentypen effizient das Ziel zu treffen, meist unter den unmöglichsten Bedingungen. Gegenlicht, extreme Windverhältnisse, keine fixierten Ziele. Die Spezialisierung diente lediglich zur Überbrückung und zu ihrer Schande musste sie gestehen, es langweilte sie. Es spornte sie nicht genug an, es fehlte etwas. Das Gefühl sich falsch entschieden zu haben machte sich breit und es war an der Zeit den Rat ihres Vaters einzuholen, der nur mit einem herzlichen Lachen sagte." Kind, ich würde mir Sorgen machen, wenn dir das Schießen auf Menschen Spaß macht!" . Liam hatte recht und es war ja nicht ihr Ziel in diesem Bereich zu bleiben. Im oberen Durchschnitt absolvierte sie diese mehrwöchige Spezialisierung um sich endlich einen Schritt weiter zu ihrem Traum zu bewegen. Vor dem geplanten Green Platoon Training, besuchte sie Flugstunden. O'Reilly wich hier ab, da ihn weniger das Fliegen sondern, ein Platz als Infanterist im Hubschrauberregiment reizte. Nach Abschluss der Flugschule, eine komplette Stationierungsrunde mit den verschiedenen Flugtypen, war es fast geschafft. Daneben besuchte sie auch Lehrgänge wie die Luftlandeschule. Und ja, sie brannte dafür Pilot zu werden. Mit Angst und noch größerem Respekt stellte sie sich letztendlich dem Green Platoon Training. Hier traf sie Cyrus wieder, und nun hieß es auf zur Special Operations Aviation Training Company (SOATC); Fort Campbell.<br />
Mit der Versetzung zur Special Operations Aviation Training Company (SOATC)im Fort Campbell, Kenntucky war es dann auch so weit. Lia war Rekrutin für das 160. Regiment. Die Anforderungen waren hoch und nur knapp 20% würden diesen Drill durchhalten. <br />
Die Piloten, die mit den Offizieren und den Hubschrauberbesatzungsmitgliedern eine gemeinsame Grundausbildung erhielten, wurden im späteren Training separat auf ihre Attribute und Position gedrillt. Man lernte sofort, dass die Einheit und der Mannschaftsgeist oberste Priorität darstellten. Die Rekruten, die dieses Training überstanden, würden nach erfolgreichem Beenden des GPT eine Einheit bilden. Zusammen essen, zusammen kämpfen, zusammen schlafen, aufeinander aufpassen. Gemeinsam mit Cyrus beschritt sie die Grundmanöver, da sich ihre Ausbildung im Green Platoon doch je nach Orientierung unterschied. Die kommenden Wochen verlangten Lia alles ab und körperliche Erschöpfung war an der Tages Ordnung. Tagesmärsche von bis zu 10 Meilen mit anschließenden Parkouren im Nebel, Routine. Redfield gliederte sich schnell ein und es entstand eine richtige Freundschaft zwischen ihr und den Rekruten in ihrer Gruppe, unabhängig von der anschließenden Position. Neben ihr gab es noch 5 andere Frauen, doch nur nach der Hälfte war diese Zahl auf Lia und Gillian Tylor reduziert. Die beiden Frauen wollten beweisen, dass auch sie das Zeug dazu hatten ein Night Stalker zu werden. Während Gillian Besatzungsmitglied werden wollte und somit das härtere Training absolvieren musste, schlug sich Lia mit den potentiellen Gefahren im Cockpit herum. Strafen für Versagen gab es nicht, jedes Versagen wurde mit dem Rauswurf aus der Einheit geahndet. Im Aqua Trainingszentrum lernte sie sich in Stresssituationen wie hohem Wellengang, Gewitter und absoluter Dunkelheit, aus einem Wrack zu befreien. Und ja, Wasser war nicht ihre Leidenschaft. Bei den Übungen unter Wasser kam die zierliche Kämpferin hart an ihre Grenzen. Sie war versucht aufzugeben, doch war ihr Ego zu stark um dies zuzulassen. Lieber würde sie umfallen als aufzugeben. <br />
Nach diesem Tief, kam wieder ein Hoch. Die Ausbildung mit den verschiedensten Waffen. Mit ihrer Spezialisierung als Scharfschütze war dies ein, ja fast, angenehmer Part. Die Prüfungen jedoch hatten es in sich. Angefangen bei Zielen auf 50meter die nur 10cm groß sind und dabei immer in Bewegung.<br />
Aber es wurde auch trainiert im Ernstfall ohne Waffen auszukommen. Lia lagen die Waffen, weil man dafür eine ruhige Hand brauchte und die hatte sie. Ihr wurde gezeigt wie sie den Feind nun mit bloßen Händen auszuschalten hatte, da oft nicht die Zeit war eine Waffe zu ziehen. Sicherlich unterschied sich die Ausbildung sehr von dem was sie als Teenager gelernt hatte, aber die Fertigkeiten waren noch vorhanden. Hierzu wurden die verblieben Rekruten in 3 Gewichtsklassen eingestuft. Als Frau in der Einheit wusste sie ihre Schwäche zum Vorteil zu nutzen und kämpfte sich so durch ihre Klasse. Sie scheiterte aber beim letzten Kampf gegen Matthew einen Rekruten, der schon vor seiner Armee Ausbildung Kampfsportler im Goushin Ryu war. Redfield sah es nicht als Niederlage, eher als Ansporn. Durch eine Wette, würde sie ihn doch ein Mal besiegen, würde er ihr Goushin Ryu im Gegenzug beibringen.<br />
Mit Cyrus, Matthew und Gillian war Lia in der Lage jedes Hindernis zu meistern, aber auch den Rest der Einheit, wollte sie nicht missen.<br />
Die Abschlussprüfung stand an und ja die Angst war da. Doch blieb keine Zeit dafür, denn jede Sekunde die man verschwendete könnte zum Tod führen. <br />
Nun galt es das gesamte erlernte Wissen anzuwenden und das in mehr als nur lebensechten Simulation. Denn was war eine Abschlussprüfung ohne das Überraschungsmoment? Bei einem herkömmlichen Orientierungsflug wurde der Ernstfall geprobt. Unter strengem Regime und enormer Stresszumutung, bestanden letztendlich 13 von 91 Rekruten das Green Platoon.<br />
Nach über 1.000 Flugstunden auf vergleichbaren Flug - Typen,100 Stunden davon mit Nachtsichtbrillen. Psychologischer und physischer Eignungstest und Überlebenstraining bevollmächtigten Lia nun als einen Night Stalker "basic mission qualified", als Co-Pilot bei Einsätzen mitfliegen. Zum Abschluss hatten sich Lia und ihre Einheit dazu entschlossen sich etwas zu gönne. Ein Tattoo das zeigte, wir sind Night Stalkers. Anstatt des herkömmlichen Wappens des 160. Regiments, entschieden sie sich für das Symbol ihrer Einheit aus dem Training. Die ausgebreiteten Flügel mit der Zahl 160 in der Mitte, darunter in square breckets die Nummer als Einheit und das Jahr ihres Abschlusses. <br />
Doch der Ehrgeiz der jungen Dame war noch nicht gestillt. Sie wollte kein Co-Pilot sein. Sie wollte eine eigene Maschine haben und um diesen Traum zu realisieren musste sie weitere 14 Monate hart arbeiten um "fully mission qualified" zu sein. Redfields Talent für die Maschinen war einzigartig und eine Spur verrückt. Zwar hatten Statistiken belegt, dass Frauen im Cockpit den Durchschnitt an Unfällen drastisch senkten. Doch hatte Lias Ausbilder Grund zur Annahme, dass sie diesen Schnitt runterreißen könnte. Riskante Flugmanöver und halsbrecherische Ausweichtaktiken brachten ihr schließlich den Spitznamen "Murdock" ein. Matthew verglich sie immer wieder mit dem durch geknallten Piloten aus einer US-Serie aus den 80ern, welcher mehr Talent als Verstand hatte und dies traf wohl auch auf Redfield zu, die den Spitznamen mit Ehre trug. Obwohl ihre Liebe zum Beruf keine Grenzen kannte, nahm sich Lia immer wieder die Zeit, sofern es möglich war, ihre Familie zu besuchen. Liam war stolz auf sein kleines Mädchen und selbst ihre Mutter musste einsehen, dass ihrer Tochter die Uniform ganz gutstand. <br />
Während ihrer Ausbildung begegnete sie nur wenigen Metamenschen und je älter sie wurde umso mehr fragte sie sich, woher ihre mutierte Seite stammt. Da nur ihr Bruder Piers um ihr Geheimnis wusste zog sie ihn zu Rat, doch das Ergebnis war erschütternd und frustrierend. Piers versicherte ihr, dass keine Anomalie auf Seiten der Ashfords (mütterlicherseits)oder Redfields herrschte und bei der Konfrontation, kam die, nicht vergessene, aber verdrängte Wahrheit ans Licht. Lia war adoptiert.<br />
Lia war zerstreut und brauchte Abstand. Abstand von ihrer Familie. Sie wollte sich auf ihre Karriere konzentrieren und vielleicht in ein zwei Jahren würde sie erwachsener über diese Dinge denken. Vielleicht sogar um Verzeihung bitten, denn die Beschimpfungen, die sie ihrer Familie an den Kopf geworfen hatte, waren alles andere als schön gewesen. Sauer kehrte sie ihrer Familie den Rücken zu und beendete schließlich ihre letzte Prüfung um Pilotin zu werden. Es zogen einige Monate ins Land in denen Funkstille herrschte und in denen Lia sich geistig darauf vorbereitete zum 3. Battalion der 160 SOAR - Hunter Armee Flugplatz in Georgia versetzt zu werden. Immer wieder griff sie zum Hörer, wollte ihre Familie anrufen und ihnen die tolle Neuigkeit berichten, sie sei endlich da angekommen wo sie hinwollte. Immerhin unterstütze das 3. Bataillon die 75. Ranger Garnison, in der Liam als Soldat gedient hatte. Doch sie legte immer wieder auf sobald das Freizeichen ertönte.<br />
Lambert hatte es sogar als einer der besten zum Mission Commander geschafft und Lia war seiner Einheit unterstellt, mit an Board waren Cyrus als Offizier und Gillian als weibliches Besatzungsmitglied, neben weiteren 6 Soldaten. Als Night Stalker hatte Redfield sich mindestens für drei Diensteinsätze verpflichtet. <br />
Redfield wollte endlich mit den großen Jungs spielen, ihre Erwartungen wurden übertroffen. Ihr neues zuhause war die Forward Operating Base (FOB) Camp Lemonnier. Doch noch vor ihrem ersten aktiven Einsatz wurde die Karawane, bestehend aus zwei Trucks angegriffen. An den Anschlag selbst erinnerte sich Lia nicht, nur daran, wie sie Kopf über aufwachte. Ihr Kopf hämmerte und sie hatte Schmerzen. Das nächste woran sie sich erinnerte, war dass sie im Beisein ihrer Einheit aufwachte, sie waren von einer Gruppe Aufständischer überwältigt worden und in ein Lager mitten im Äthiopischen Dschungel verschleppt worden. Ein hervorragender Start.<br />
Die Einheit wurde gefesselt und in Wellblechzellen gefangen gehalten. Tagelang war unklar was die Geiselnehmer wollten, sie wurden weder gefoltert noch verlangte man etwas von ihnen. Bis zu dem Tag, als Lia und die restlichen neun Überlebenden an Ketten in Reih und Glied auf den Platz geschleift wurden. Ihrer Meinung nach mehr als Sinn frei, die ganze Zeit über herrschte eine wahnsinnige Hitze in denen sie unter den Metalldächern eingesperrt waren und an dem Tag wo es kühl war, regnete und sich ein Gewitter zusammen braute holte man sie raus?<br />
Neben Redfields Einheit, standen auch einige Einheimische zwischen den Soldaten. Vermutlich Verbrecher, die in den Augen der Geiselnehmer eine Strafe verdient hatten. Es war etwas völlig anderes zu wissen, dass man ein Training absolvierte und im Hinterkopf zu haben, das Schlimmste was passieren kann wäre der Rauswurf gewesen. Doch hier ging es um das nackte Überleben. Eine Kamera wurde aufgestellt und sollte die Hinrichtung filmen. Panik stieg in Lia auf und sie versuchte einen klaren Kopf zu bewahren, sie könnte ihre Gestalt ändern um aus den Fesseln zu kommen, doch was konnte eine unbewaffnete Frau gegen mindestens drei Dutzend schwer bewaffnete Feinde ausrichten? Um ihre Kameraden zu schützen würde sie es riskieren, doch es kam anderes als geplant. Einer der Einheimischen, wurde aus den Ketten gelöst und auf die Knie gezwungen und hier wurde Redfield das erste Mal Zeuge eines anderen Metamenschen, der seine Kraft für das falsche Einsetzte. Der Mann, welcher nicht durchschnittlicher hätte aussehen könnten rief in seiner Landessprache einige Sätze die sie nicht verstand in die Kamera, ehe er seine Hand auf die Stirn des knienden Mannes legte und dass unvorstellbare Geschah. Gillian die der Sprache mächtig war übersetzte, dass er sich für einen Propheten hielt und die Welt vom Schmutz befreien wollte. Durch den ausgestreckten Arm des Metamenschen, welcher gen Himmel zeigte, jagte ein Blitz von solcher Wucht hindurch und entlud sich mit solcher Gewalt durch die andere Hand an der Stirn des Einheimischen, dass dieser durch den Blitzeinschlag in lodernden Flammen aufging.<br />
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Furcht und Lähmung machte sich unter den Gefangenen breit, denn jeder wusste, dass sie alle denselben schrecklichen Tod sterben würden. Kaum dass die Leiche des Einheimischen Grillspießes fortgeschafft wurde, schleifte man Lambert zu dem Größenwahnsinnigen Metamenschen. Das Adrenalin jagte nun durch Redfields Adern. Sie waren Night Stalker und Night Stalker gaben nicht auf. Ihre Mannschaftskameraden schienen etwas zu planen. Zumindest machte es den Anschein, doch würde es rechtzeitig passieren, bevor Matthew als Leuchtfackel das zeitliche segnete? Der Himmel zog sich über dem Mann zu, ein Gewitter schien sich quasi erneut über seinem Kopf zusammen zu brauen. <br />
Zum überlegen blieb keine Zeit. Erneut sprach der selbst ernannte Prophet in seiner Muttersprache und hob seine Hand wiederholt gen Himmel um einen Blitz zu fangen und ihn zu entladen. Ohne nachzudenken setzte Lia ihre Gabe ein, kopierte ihre Handgelenke auf die Größe eines Kindes um die Handfesseln los zu werden und stürmte auf Matthew zu. Nicht über die Konsequenzen nachzudenken, riss sie die Hand des Metamenschen, mit dem er den Blitz in Matthew entladen wollte, hoch. Ein Szenario, welches sich in Sekunden abspielte, kam Lia wie Minuten vor. Der Blitz schlug sowohl in den nahen liegenden Hütten, die sich sofort entzündeten, so wie im Wasserturm ein und brachte diesen zum bersten, sodass das der Boden geflutet wurde. Immer noch ihre Hand fest umschlungen um die des anderen Metamenschen, hatte sie das Gefühl ihr Herz würde aussetzten und zerspringen, als würde die Ladung durch sie selber durchgehen. Sie spürte die Fähigkeit des anderen. Ihre Mutation, welche sie eigentlich vollständig unter ihrer Kontrolle glaubte, machte sich selbständig. Ehe sie sich versah entlud sich ein völlig unkontrollierter Blitz aus ihrer eigenen Hand und schlug im Lagerraum der Waffen ein, was zu einer Explosion führte. Danach erinnerte sie sich nur noch wie sie weggeschleudert wurde und das Bewusstsein verlor. Es waren drei Tage vergangen, als Redfield im Lazarett im Camp Lemonnier wieder zu sich kam. Matthew erzählte ihr was passiert war, die restliche Einheiten konnte sich befreien und die überraschten Gegner überwältigen. Als Lia sich nach dem Propheten erkundigte, erklärte er ihr, dass er es nicht wüsste, der Blitz schien auch ihn gerichtet zu haben. Die junge Frau schwieg. Das bedeutete das ihre Einheit wusste wie es um sie bestellt war, dass sie ein Metamensch war. Und hier wurde ihr bewusst, dass es aber nicht ihre Fähigkeit als Gestaltwandler war die sie benutzt hatte. Es war eine neue, ihr völlig fremde und ein wenig beängstigende Kraft. Das lange Schweigen brach Matthew in dem er sagte, die Einheit hätte beschlossen Lias Geheimnis zu wahren immerhin hatte sie ihr Leben riskiert um sie zu retten. Eigenverantwortlich hatten sie das Videomaterial gelöscht und zu Protokoll gegeben, dass der Blitzeinschlag sie gerettet hätte. Durch das Vertuschen der Wahrheit wurde Lias Name nicht protokolliert, außer in Zusammenhang mit der Befreiung ihrer Kameraden unter extremen Bedingungen, durch ihre erlernten Fähigkeiten in der Ausbildung. Nach diesem Vorfall raffte sich die junge Soldatin dazu auf wieder Kontakt zu ihrer Familie zu suchen. <br />
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Wieder im Reinen mit ihrer gesamten Familie lernte sie nach einigen Wochen den Militärjurist Colonel Asher McGrath der JAG kennen. Colonel McGrath sollte in dem Unfalltot eines Soldaten ermitteln. Camp Lemonnier war größtenteils eine Navy Basis die das 160. Regiment unterstütze. Einer der Soldaten war beim Training unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Zu McGrath Aufgaben gehörte auch die Befragung von Redfield, da sie sich in Kontakt mit dem verstorbenen stand. Binnen nur drei Wochen geschah es erneut, dass die sonst so disziplinierte Mustersoldatin die Kontrolle über ihre Fähigkeit verlor. Als sie dem Colonel die Hand gab, hatte sie erneut dieses Drücken auf dem Herzen, als würde es stehen bleiben und dann mit einem Echo nach Pochen und in diesem Moment hörte sie plötzlich Stimmen in ihrem Kopf. Erschrocken ließ sie sofort die Hand des Mannes los und sah ihn völlig irritiert und etwas verunsichert an, kaum dass sie ihn los gelassen hatte, erstarben die Stimmen in ihrem Kopf, nur eine nicht. <br />
Die des Colonels. <br />
Er erklärte ihr, dass er auch ein Metamensch sei und Gedanken lesen könne und er ihre Unsicherheit hörte. Doch das erste was Lia in den Sinn kam, war ihn zu drohen, wenn er auch nur eine Sterbensseele verraten würde, was sie sei würde sie ihm persönlich das Leben zur Hölle machen. Nicht nur um sich zu schützen, denn immerhin hatte ihre ganze Einheit ihretwegen gelogen. Und nie würde sie sich verzeihen sollte eben aus diesem Grund einem ein Strick draus gedreht werden. MacGrath beschwichtigte die junge Dame, er selber sei zwar ein registrierte Metamensch, würde aber von keinem Verlangen sich zu stellen und er würde auch nie einen anderen verraten, außer er hat Bedenken um die Sicherheit anderer Menschen. Doch das hatte er bei Lia nicht. Im Gegenteil ihr Beschützerinstinkt und der Drang Menschen zu helfen war sogar für ihn imposant. Neben der erfolgreichen Aufklärung des Unfalltodes ihres Kameraden durch Drogenkonsum im Einsatz, fand Lia einen Vertrauten in McGrath. Er war wie sie ein Metamensch, sie konnte sich ihm anvertrauen sich austauschen und er half ihr mit ihrem neuen Attribut klar zu kommen. Schnell fand Redfield heraus, dass es sich um eine Kopie der Fertigkeiten anderer Metamenschen handelte, doch diese war völlig unkontrolliert. McGrath konnte jedoch nicht ewig im F.O.B verweilen bot der Soldatin aber an, dass sie ihn, wann immer sie mochte, kontaktieren könne, wenn sie Hilfe bräuchte. Lia die immer ein herzlicher Mensch gewesen war die gerne Menschen umarmte und auch berührte, fühlte sich eingeschränkt. <br />
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Nach drei weiteren Missionen und 33 Monaten Außeneinsatz hieß es endlich zurück nach Hause. Als Pilot der Night Stalker bezog sie kein Haus in Ford Campbell, nein es zog sie erneut zu ihrer Familie nach Fort Benning. Nach wie vor verschwieg sie ihrer Familie was sie war, auch weil die Meinung innerhalb der Familie sehr gespalten war und es immer wieder zu heftigen Diskussionen kam. Sie wollte nicht der Grund für die Entzweiung der Familie sein. Während ihres Heimaturlaubes besuchte sie auch Asher McGrath in L.A., der dort mit seiner Frau und seinem Sohn lebte. Auch wenn Asher verheiratet war, fühlte sie sich zu ihm hingezogen und war immer äußerst gereizt und sichtlich genervt, da sie wusste dass es für Asher ein leichtes war ihre Gedanken zu lesen. Der geduldige Mann sah es als Kompliment und versicherte ihr, dass er ihre Gefühle für ihn nicht ausnutzen würde. Er hielt sein Wort und trainierte mit ihr den Umgang ihrer neuen Fähigkeit. Er stellte ihr andere Metamenschen vor und es geschah jedes Mal dasselbe. Sie berührte einen; kopierte ihn und setzte in geschwächter Form und mal in exorbitanter Weise die kopierten Attribute ein. Manchmal passierte aber auch gar nichts. Was sie aber wusste war, dass sich das Gefühl von Mutation zu Mutation änderte, mal war sie völlig ruhig dann aufgebracht, wütend oder gleichgültig . Asher vermutete dahinter den Antrieb der jeweiligen Mutation, während die Originale für sich den geeigneten Katalysator kennen war es für Lia wie Russisch Roulette mit unvorhergesehenem Ende. <br />
Zwischen ihren Einsätzen in Nahost, besuchte sie Asher und ihre Familie. Es verstrichen Monate und Jahre. Ein Auftrag jagte den nächsten, keiner glich dem Anderen. Lia mauserte sich zum Leutnant hoch und konnte immerhin ihre neue Mutation soweit beherrschen, dass sie nicht einfach ausbrach. Aber darauf zugreifen? Da war sie noch Meilen von entfernt. Mit der Gewissheit, dass es nun nicht mehr zu unkontrollierbaren Unfällen kommen würde, versuchte sie diese Fähigkeit zu stabilisieren. Die Einheit um den mittlerweile zum Major aufgestiegenen Lambert war eine eingefleischte Truppe, sie agierte beispiellos zusammen und Lia machte es sich zur Aufgabe sich weiter zu bilden. Von Matthew wurde sie im Kampfsport unterrichtet, Gillian die mehrsprachig aufgewachsen war brachte ihr die Basics für einige Sprachen bei. Es gefiel ihr. Schließlich verbachte sie ihre Freizeit damit ihre Fähigkeiten zu trainieren, ihre Sprachkenntnisse aufzufrischen und ihrem Bataillon alle Ehre zu machen. Bei ihrem Jahresurlaub, schlug das Schicksal direkt wieder zu. Ashers Frau Lydia die zu einer guten Freundin geworden war, starb bei der Geburt ihrer Tochter und Asher in einem Tief steckte und Hilfe brauchte. Lia hatte das Gefühl ihr würde alles über den Kopf wachsen. Sie zweifelte daran, ob es weise war, ihre Familie nun erneut zu verlassen, da ihr Heimaturlaub auslief. Schließlich war es ihre Mutter Avadine die sagte, dass sie immer versucht hatte Lia zu einer kleinen Prinzessin zu erziehen, aber sie zu einem entzückenden Soldaten geworden sei und dass sie nicht ihren Traum aufgeben sollte. Sie könnte für Asher auch so da sein. Für weitere 15 Monate im Einsatz, erledigten sie und ihre Einheit Aufträge auf dem gesamten Globus. Immer mit der Unterstützung ihrer Jungs sorgte sie im Gegenzug dafür, dass diese immer wohlbehalten nach Hause kamen, denn das war ihre Aufgabe als Pilot. Das respektable aufeinander abgespielte Team machte sich einen Namen unter den Night Stalkern und Lia war Stolz eine von ihnen zu sein. Doch immer wieder ertappte sie sich dabei, wie sie an Asher dachte. Sie wollte nicht die Frau sein, die einer Toten den Mann ausspannte, weil sie den Witwer tröstete, doch so war es schließlich. Asher und Lia kamen sich näher und wurden ein Paar. <br />
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In den folgenden Jahren wurden die Night Stalker für ihre tadellose Arbeitsmoral der Gruppe hoch honoriert. Nach weiteren sieben Jahren im Außeneinsatz einer Beförderung zum Captain und einer 4 jährigen Beziehung mit Asher, hielt dieser ziemlich überraschend um ihre Hand an. Lia die einfach gerne mit Asher zusammen war, seine Kinder wie die ihren liebte, hatte aber bedenken. Sie hatte das Gefühl sie müsste Ja sagen. Ebenso wusste sie, dass auch wenn Asher versprochen hatte nicht in ihren Gedanken zu lesen, vermutlich ahnte, dass sie nur den Antrag angenommen hatte, weil sie sich schuldig gegenüber seiner toten Frau fühlte. Jedoch war dies bis heute keine Diskussion. Redfield versprach, ihn nach ihrem letzten Diensteinsatz zu heiraten und eine Pause einzulegen. Die Einheit um Lambert verschlug es in ein F.O.B. im Nahosten, wo sie Kriegsgefangene befreien sollten. Redfield setzte ihre Einheit ordnungsgemäß ab und würde sie wieder einsammeln. Doch es kam alles anders. Lia ortete ein gegnerisches Kampfflugzeug in der Verbotszone und wollte das Flugzeug zusammen mit einem anderen Kampflugzeug des 160.Regiments. in den Luftraum zurückdrängen. Im selben Moment, schienen ihrer beider Einheiten unter Beschuss zu stehen. Aus technischen Gründen brach der Kontakt zur Bodengruppe ab, ebenso der Funk zum anderen Piloten. Zu allem Übel flüchtetet die Einheiten blind zum vereinbarten Ort, um abgeholt zu werden, als der Feind das Feuer auf die Bodentruppen eröffnete. Redfield nahm Kurs auf das Kampfflugzeug und zerstörte ihn - ohne eine Schießerlaubnis eingeholt zu haben. Taylor wurde dabei schwer Verletz und liegt seit dem im Koma. Durch die nicht autorisierte Tötung stand Redfield ein Prozess bevor. Dieses Mal würde sie aber niemand schützen können. Es war eine Operation gewesen, die Beweise gegen Redfield in der Hand hatte und sie hatte eigenmächtig gehandelt hatte, ohne Befehle abzuwarten. Dieser Verstoß war wie ein Genickbruch für ihre Karriere. Sie beteuerte vor dem Gericht immer wieder so zu gehandelt zu haben, da es um das Leben ihrer Einheit ging und sie nichts bereue. Durch ihre tadellose Akte stellte man sie vor die Wahl den Dienst zu quittieren oder auf Bewährung einen Job bei der Verhaltensanalyse anzunehmen bis sie rehabilitiert war. Die Verhandlungen zogen sich Monate hin, bis man zu dem Entschluss kam ihr eine Bewährungsfrist von fünf Jahren zu geben in denen sie beweisen konnte, dass sie wieder für den aktiven Dienst tauglich war. Mit Sicherheit hätte Lia Redfield auf das Vitamin B ihres Vaters hoffen können, der in der Zwischenzeit General der Us. Armee geworden war, doch sie wollte es alleine schaffe und das Vorurteil die Tochter eines hohen Tieres zu sein nicht ausnutzen. Kaum zurück in den Staaten versprach Asher ihr, sich um ihren Fall zu kümmern, sofern sie dies wünsche. Dankend lehnte Lia ab, sie würde sich bewehren. Die Verhaltensanalyse war jedoch die reinste Zeitverschwendung. Wie sollte sie sich bei einem Schreibtisch Job bewähren ohne Kenntnisse in diesem Gebiet? Sie analysierte Tag ein Tag aus Menschen, fertigte ein Profil von ihnen an und -bitte aufpassen- fertige eine Analyse über den Patienten an“, zu der sie eigentlich keine Befugnis hatte, aber es fehlte Personal und man hatte sie eben hier her degradiert. Es war langweilig, sie konnte nicht Mal wem helfen, da sie quasi nur den logischen Papierkram für die Handlungen der Patienten, Opfer oder Täter zusammenfasste. Nach nicht mal 8 Monaten schmiss sie den Job und focht ihr Urteil an, dass sie sich in einem anderen Job bewähren wollte. Asher unterstütze sie dabei und sie gewannen. Als Beraterin für Patienten mit Posttraumatischen Belastungsstörung konnte sie Veteranen helfen und sie hätte es kaum für möglich gehalten, aber es macht ihr Spaß, den Menschen zu helfen. <br />
Kurz nach der Um Sattlung heiratete sie Asher im kleinen Kreis der Familie und zog zu ihm nach L.A.. Durch ihren aktiven Dienst im Außeneinsatz war sie eine Bereicherung für das Veteranenamt in der Stadt der Engel, sie weiß wie es ist unter Beschuss zu stehen und einen Kameraden zu verlieren. Auf das Hinarbeiten zurück zu ihrem Bataillon zu können. Nie wird sie von ihrer Meinung abrücken, falsch gehandelt zu haben, zwar bestand die Chance auf eine Versetzung wieder in den aktiven Dienst, doch bis die Bewährungsfrist abgelaufen war dauert es noch. Mit den Wochen pendelte sich alles ein, zwar fiel es Lia immer noch schwer ihre Angewohnheiten die sich über die Jahre angeeignet hatte, einfach runter zu schrauben, aber es nahm Form an. <br />
<br />
Lia stellte fest, dass sie schwanger war. Sie hatte nie darüber nachgedacht, ob sie eigenen Kinder wollte, generell hatte sie Angst eine fürchterliche Mutter zu sein, doch Asher nahm ihr die Angst, denn er war der Meinung, dass sie sich hervorragend um A.J. und Valeria kümmert, wo war also das Problem? Außerdem stand ihr die Haushälterin Eurybia zur Seite. Die betagte Haushälterin hatte schon Asher großgezogen und kümmerte sich aufopfernd um den Haushalt und die Kinder, da die erste Frau des Juristen schon immer sehr kränklich gewesen war.<br />
Gemeinsam überlegte sie nun, wie es mit dem frischen Familienglück weiter gehen sollte. Asher eröffnete ihr, dass er ein besseres Job Angebot aus Chicago bekommen hatte und er mit dem Gedanken spielte es anzunehmen. Vieles Sprach für Chicago, es war nicht ganz so weit weg von ihrer Familie oder zu ihrem Fort, wie Los Angeles. Zudem kam Ashers Familie aus Chicago, welche sich mehr als nur freuten, dass die kleine Familie an die Ostküste ziehen würde. Damit aber auch die Kinder was davon hatten, war der Umzug für Valerias Einschulung und A.J.'s ersten Schultag an der Senior High School, geplant. Während Asher bereits zwischen Chicago und Los Angeles wöchentlich hin und her flog, hieß es für Lia sich um den Umzug zu kümmern. Immer wieder war Asher Wochen geschäftlich unterwegs, teilweise herrschte auch tagelang kein Kontakt. Lia hatte Verständnis dafür, sie als Night Stalker wusste um die Geheimhaltung bei Operationen und Einsätzen, auch wenn ihr Ehemann nicht im aktiven Dienst war, sondern nur Jurist. Doch auch als Jurist hatte er Verschwiegenheitspflichten seiner Mandanten gegenüber und oft musste er dazu dann auch noch ins Ausland. Der Jurist hatte für die Familie eine gemütliche 4 Zimmerwohnung organisiert, bis sie sich auf ein Haus geeinigt hatten.<br />
Lia war gerade im 6 Monat schwanger, als sie bereits im Mutterschutz war und der geplante Umzug, leider ohne ihren Ehemann stattfand. Am ersten Schultag erhielt sie einen Anruf von A.Js Schule, dass dieser einen Mutationsausbruch hatte. Zwar kam es weder zu Personenschäden noch Sachschäden, aber A.J. hatte wohl Probleme sich zu beruhigen und es in den Griff zu kriegen. A.J.s Fähigkeit war die Vervielfältigung seiner selbst. Der Rektor der Schule bot dem Jungen ein Programm an, welches dazu diente seine Fähigkeiten etwas in den Griff zu kriegen, es zu leugnen brachte nicht viel, dass wusste Lia, immerhin, hatte die ganze Schule gesehen was ihr Sohn getan hatte, aber es beruhigte sie ungemein, dass die Schule auf sowas zugeschnitten war. Sowohl sie als auch ihr Sohn waren zuversichtlich. <br />
<br />
Lia, versuchte tagelang ihren Ehemann zu erreichen, doch vergebens. Nicht einmal bei der Dienstaußenstelle konnte man ihr weiterhelfen. Es war nicht Ashers Art, sich so lange ohne Nachricht abwesend zu melden. Doch so war es nun einmal im Außendienst, wenn er einen Auftrag hatte, mit einer höheren Sicherheitsfreigabe, würde er sich vielleicht erst nach Monaten melden, oder Jahren. Sie als Soldatin sollte es besser wissen. So verstrich die Zeit.<br />
An einem Freitagabend, klopfte es bei den McGrath' an der Tür und Lia wusste sofort, als sie den Offizier sah, dass etwas nicht stimmte. Mit Anteilnahme an die Familie rauschten die Worte, dass Asher, bei einem Auftrag verschwunden sei durch ihren Kopf und dass man annahm er sei gestorben. Er wurde als MIA gekennzeichnet. Die Schwangere kam nicht mal dazu, den Offizier auszufragen, da sie durch den erhöhten Stresspegel, das Kind verlor.<br />
Es vergingen Tage bis Lia wieder ansprechbar war. Ihre Mutter hatte sich bei den McGrath eingenistet um mit der Haushälterin Eurybia für ihre Tochter und die Kinder dazu sein. Lia verstand die Umstände nicht, da bei den Untersuchungen immer alles gut ausgesehen hatte. Selbst auf ihre Fähigkeiten hatte sie verzichtet aus Angst es würde dem Baby schaden, doch wie es schien, war das egal, die Gründe für die Totgeburt waren unklar und der Gedanke sie sei schuld daran nistete sich in ihrem Kopf ein. Lia hatte vorgehabt nach der Geburt erst einmal in Mutterschutz zu gehen, doch jetzt wo ihr Mann weg war, ihr Sohn sie brauchte und sie ja kein Baby mehr hatte, war dies hinfällig. Als damals feststand sie würden nach Chicago ziehen, hatte Lia sich versetzten lassen und beantragte nun eine vorzeitige Einstellung. Die Ärzte rieten ihr langsam zu machen, sich zu schonen, doch Lia kam besser damit klar wenn sie sich ablenkte. Die ersten Wochen vergingen und Lia fand ihren Rhythmus wieder. Ohne die Hilfe ihrer Mutter und Haushälterin wäre dies wohl nicht möglich gewesen. Trotz Vitamin B fand sie keine Spuren auf den Verbleib ihres Mannes, aber die Gewissheit, dass er lebte war da und sie würde ihn finden. Lia versuchte da weiter zu machen wo sie und Asher aufgehört hatten und das war hier eine neue Existenz aufzubauen. Das geschah vor einem Jahr, seit dem brennt sie zurück in den aktiven Dienst zu können und ihren beiden Kinder solange, das Beste aus ihrer Erziehung mit zugeben. <br />
 </div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross">LIA.ARTEMISÍA.MCGRATH</div>
<div class="sgtitelklein"> Everyone thinks of changing the world, but no one thinks of changing himself</div>
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 34 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 11.11.2030 </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> New Mexico </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> DISTRIKT 6</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/ukWDFYD.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> BERUF</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> GUT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ZIVILIST</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> KIKI </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> OLSEN,ELIZABETH </td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">»Ehemann<br />
Asher McGrath| 45 Jahre| Metamensch - Telepath|Militärjurist JAG|Verschwunden|<br />
Stiefsohn<br />
Asher Junior  McGrath |17 Jahre| Metamensch- Kinetische Vervielfältigung | Schüler|<br />
Stieftochter<br />
Valeria McGrath | 6  Jahre | Mensch| Schülerin|<br />
Mutter<br />
Avadine Redfield| 61 Jahre|Mensch| Verhaltensanalystin- Buchautorin <br />
Vater<br />
 Liam Redfield| 64 Jahre| Mensch| General bei der US- Army <br />
Brüder<br />
Leon Redfield| 41 Jahre| Mensch| Offizier auf der USS Nimitz (Navy) <br />
Clarence Redfield| 39 Jahre| Mensch| Koch auf der USS Boxer(Navy)<br />
Jack Redfield| 37 Jahre| Mensch -Human Alliance| Anwalt<br />
Piers Redfield| 37 Jahre| Mensch | Militärjurist JAG<br />
.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">»Augenfarbe : <br />
Je nach Tagesform ändert sich die Augenfarbe, von einem klaren lichtgrün zu einem trüben seegrün. <br />
Haarfarbe:<br />
Die die knapp schulterlangen Wellen sind von Natur aus in einem hellen Blond, doch braucht die junge Frau kein nach Ammoniak riechendes Färbemittel um die Farbe und Länge ihrer Haarpracht zu verändern. <br />
Größe und Gewicht:<br />
Auf den ersten Blick würde man sie zu den charakteristisch westlichen Typen zählen. Lia ist knapp 1,75cm groß, bringt etwa 66 Kilo auf die Waage. <br />
Besondere Merkmale:<br />
Unter halb ihrer Brust, auf der rechten Seite befindet sich eine knapp 20cm lange Narbe horizontal, ein Geschenk ihres ersten Einsatzes, ebenso die kleinen Narben auf ihrer Schulter, die wie ein Sonnenblumen Branding ausschauen. Im Nacken befindet sich ein Tattoo, zwei Flügel, geankert an die Zahl 160, darunter die Jahreszahl und die Nummer ihrer Einheit bei der Beendigung der Ausbildung. Sonst zieren noch kleinere Narben ihre Haut, sowie endlos viele Muttermale.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<br />
<div class="sgtitelklein">CHARAKTER</div>
<div class="sgtext">
Lia zu charakterisieren ist gar nicht so einfach wie man denkt. Hat man das Gefühl man kennt sie, hat man sich getäuscht, die zahlreichen Facetten der gradlinigen Soldatin sorgen immer wieder für einen Überraschung. Die reizende Dame ist von Grund auf ein herzensguter Mensch und um das Wohl ihrer Mitmenschen besorgt. Eine Eigenschaft die sich immer wieder durchsetzt, egal ob sie gerade in der Rolle der Mutter, der Ehefrau, der Soldatin oder in der, der Freundin agiert. <br />
Während ihrer Schulzeit und Ausbildung war die hilfsbereit junge Frau, eine Bereicherung für jeden Menschen und ein Quell der Inspiration. Emsig hat sie immer ihre Aufgaben erledigt, war sie eine gute Schülerin und ein noch besserer Rekrut. Kurz um das nette Mädchen von nebenan. Und jeder weiß, dass Nett die kleine Schwester von Scheiße ist. Elendig verabscheute sie es innerlich zu beweisen, dass sie kein dummes Blondchen ist. Doch es ist so eine Sache sich immer den Umständen entsprechend zu benehmen. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen, ist die wortgewandte Soldatin nicht auf den Mund gefallen und trägt oft auch unpassend, ihr Herz auf der Zunge. Ebenso schnell wie ihre lose Zunge sind wohl auch ihre Taten. Nicht minder schnell kommt es vor, dass sie Einrichtungsgegenstände je nach Gemütslage wirft und das sehr zielgenau. <br />
Die temperamentvolle Blondine wirkt auf den ersten Blick nicht wie Jemand der Probleme hat sich Jemandem zu nähern, aber Lia hat ein massives Problem damit einem Menschen 100% zu vertrauen. Als Soldatin hat sie nicht mal annähernd einen Disput mit diesem Thema, sie weiß um die Attribute ihrer Einheit und würde allen blind ihr Leben an vertrauen. In der Liebe sieht dies anderes aus. Charmant, verführerisch und eine Note verrucht, hat die Dame schon einige Männer um den Finger gewickelt und dennoch hatte es nur Einer geschafft sie zu ehelichen. Die standhafte Mutantin flirtet gerne, es macht sie aus. Nicht immer bedeutet, dies dass sie Interesse hat, im Gegenteil es ihre Art mit Menschen umzugehen die sie mag und die in ihren Augen einen netten Umgang verdient haben. Ein Mal ihr Herz verloren, ist sie dieser Seele dann bis zum Ende treu. Die Liebhaberin in ihr ist vermutlich auch der Teil, der am meisten Schaden davonträgt und ihre verletzliche Seite präsentiert. Das ein Mensch so nah an sie heran kommt, um alle ihre Seiten zu akzeptieren und sie so zu lieben, ist ein Akt der Überwindung und ein Schritt zur Selbsterkenntnis. Denn wenn sich Lia nicht selbst akzeptieren kann und sich im jedem gesellschaftlichen Genre anderes präsentiert, wie kann sie da eine andere Person anerkennen oder lieben? Doch hofft sie eben durch diese Person mehr zu sich selbst zu finden. Und ohne es jedoch zu merken verliert sie sich und macht sich von der Person abhängig, was schon krankhaft gar wahnhaft ist.<br />
Lia dachte, dies in Asher gefunden zu haben. Doch es kam vor, dass gewisse Umstände diese Gefühl rasch schwinden ließen. So schwer es ist, ihr Herz dauerhaft zu erwärmen, geht sie gerne dem hauseigenen Konflikten aus dem Weg, sie wollte nicht wahr haben, dass es vielleicht doch nicht die große Liebe war, wie sie es sich erhofft hatte, aber alleine für A.J und Valeria würde sie nie einer Scheidung zustimmen. <br />
Alles was Lia tut, tut sie zu 100% mit jeder Menge Ambitionen und mit noch mehr Leidenschaft, denn von halben Sachen hält die recht sprunghafte junge Dame nichts. Lia verfügt über ausgesprochen gute Menschenkenntnis, eine schnelle Auffassungsgabe, ist sehr idealistisch veranlagt und verliert nie ihr Ziel aus dem Auge. Ja man würde fast meinen Verbissen. Wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt, verrennt sie sich oft und die sonst so organisieret Soldatin, ist schnell gereizt und launische Ausbrüche kommen zum Vorschein. Doch anderen zu helfen bedeutet gleichermaßen niemals etwas von sich preis zu geben, weswegen ein solides Gerüst aus Halbwahrheiten ihr Schutzschild sind, hinter dem Lia sich gerne versteckt und alle Welt glauben lässt was sie möchte, dass sie glauben.<br />
Humorvoll und immer für ein Späßchen zu haben, kaschiert sie gerne ihre wahren Gefühle. Die fortwährend gut gelaunte und adrette Pilotin ist beliebt bei ihren Freunden. Steht's steht sie zu ihrem Wort und würde ihr letztes Hemd geben, wenn es ein Freund verlangen würde. So oft eine Flunkerei bei der Arbeit oder im Ehebett Tagesordnung sind, ist Lia eine ehrliche Haut zu den Personen die sich ihre Freunde nennen dürfen. Doch auch Lias ungebremste Meinung , die nicht immer positiv ist findet zumeist anklang. -Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst-, nach diesem Vorsatz lebt die junge Mutantin, denn Freunde sind ihr Rückzugsort, nicht ein weiteres Gefängnis ihres Lügenkonstrukts. Als Night Stalker ist Teamgeist ein großes Thema, denn [ Night Stalkers don*t quit!]. Lia lebt nach diesem Vorsatz. Die Soldatin ist ein beispielloses Vorbild, bei taktischen Operationen, sie kann sich mühelos anpassen und befolgte Befehle, sofern diese nicht ihr Team oder unschuldige Zivilisten gefährden. <br />
Lia bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Gut und Böse. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie für eine Seite fallen wird. Moralische Bedenken kann die Mutantin an und aus machen wie einen Schalter, ja fast Gefühlstaub dominierte die Monotonität wenn eine Entscheidung zu fällen ist. Der Grund für ihre Degradierung war die Starrköpfigkeit immer wieder zu behauten für ihre Einheit erneut  die selbe Entscheidung zu treffen, ungeachtet der Konsequenzen dabei Befehle zu missachten. Ihr ja gar zwanghafter Ehrgeiz grenzt an eine Störung, da sie ihre Grenzen einfach nicht wahrhaben will und bis zur Erschöpfung trainiert; die Verluste die dabei entstehen, sieht sie nicht als Entschuldigung an. Sie fordert viel von sich selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird ihr Ärger erspart bleiben. Diszipliniert und Angriffslustig ist sie für jedes Unterfangen zu haben, ein wahrer Freund eben. Doch die  Mutantin ist nicht perfekt, nein sie hat wohl noch mehr Fehler, als gute Eigenschaften. Lia weiß um das Motto, dass man Menschen auf Grund von Qualitäten mag, aber man jemanden wegen der Fehler liebt. Selbstbewusst und eine Spur Überheblich, schafft sie es, ihre Fehler meist elegant zu kaschieren. Auch wenn Lia eine Frühaufsteher ist, bewerkstelligt sie es dennoch immer auf die letzte Sekunde zu erscheinen. Mit Kritik kann die Amerikanerin nicht umgehen, sie akzeptiert es wenn man sie auf etwas hinweist oder ihr Fehler auflistet, aber nur wenn sie derselben Meinung ist. Militant und mit keinem Blatt vor dem Mund, muss man sich ihren Respekt erst verdienen. Sich permanent zwischen der guten Kinderstube und dem vogelfreien Leben bewegend, tendiert Lia dazu von einem Extrem in das nächste zu fallen. Hat sie sich erst einmal einen Plan gemacht, kann sie nichts davon abbringen, so selbstzerstörerisch es auch sein mag. Mit Ach und Krach versucht sie ihren Dickkopf durchzusetzen. Die Mutantin hat kein direktes Autoritätsproblem, aber ist nicht sonderlich Kritikfähig und fasst es persönlich auf. <br />
Doch neben diesem Manko ist die liebenswürdige  Soldatin sehr witzig und macht auch gerne Scherze, ihr Humor lässt ab und an zu wünschen übrig da er entweder unangebracht oder einfach nur schwarz ist.  Lia ist die Art Mensch, die man morgens um 4 Uhr an ruft und beichtet, dass man Scheiße gebaut hat und Hilfe braucht. Auch ist sie die Frau, die sich für einen Freund hinter das Lenkrad setzten würde um durch das halbe Land zu fahren, wenn ein Bekannter in Not steckt. Die leicht verspielte Art, die sie ausstrahlt ist von Besonnenheit umgeben und selten erlebt man Lia außerhalb des Trainings oder eines Einsatzes aggressiv oder Impulsiv, oder eben im engeren Freundeskreis. Sie zu reizen oder zur Weißglut zu treiben ist nicht die Beste Idee, doch wenn man es geschafft hat, was gar nicht so einfach ist, sollte man sich mit der unaufhaltsamen Konsequenz an Brutalität gefasst machen, die wie ein Sturm über einen hinein brechen kann. Gefühlsausbrüche in der Art versucht die Mutantin in der Regel zu vermeiden, da sie kein gutes Ende nehmen und sie doch sehr empfindlich reagiert, wenn man einen ihrer wunden Punkte anspricht.  Es spricht für sich, wenn sich Lia in Gegenwart eines anderen gehen lässt, launisch und gereizt reagiert, denn entweder hat sie Jemanden in ihr Herz geschlossen oder man hat es geschafft ,sie sich zum Feind zu machen. So sorglos und unbefangen wie sie manchmal scheint, immer mit einem Grinsen auf den Lippen, würde man hinter dem sanftmütigen Charakter, nie eine ausgebildete, sowie hoch dekorierte Soldatin vermuten. Die steht's gut gelaunte und traditionsbewusste Amerikanerin pflegt, wenn sie sich in der richtigen Gesellschaft bewegt, einen sehr ruhigen und adäquaten Ton an den Tag zu legen, welcher von wohlüberlegten  Wörtern dominiert wird und sich ebenso in ihrer Gestik wiederfindet. Die stilsichere junge Frau scheint ein Ruhepol an Gelassenheit zu sein und vermittelt einem immer das Gefühl willkommen und erwünscht zu sein. Wobei sie oft einfach nur zu höfflich ist den Menschen in einer fremden Umgebung zu sagen, dass sie sich unwohl fühlt. Abseits von diesen strengen Gepflogenheiten ist Lia sehr spontan und offen. Vor ihren Kameraden nimmt sie kein Blatt vor den Mund, ist direkt und oft auch vulgär. Es fällt ihr oft nicht leicht, zwischen den Gepflogenheiten und brüderlicher Kameradschaft ihrer Einheit, die gepflegte Dame zu sein die zwei Kinder großzieht.<br />
Ihren Vater als Vorbild, versucht sie geduldig, liebevoll aber streng, mit klaren Strukturen über das Leben ihrer Kinder zu wachen.<br />
.</div>
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Fliegen <br />
» 2. Sport <br />
» 3. Kochen&Backen </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Respektlosigkeit <br />
» 2. Körperkontakt <br />
» 3. Furien</div></td></tr></table>
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. Kann überall schlafen <br />
» 2. Improvisationskünstlerin <br />
» 3. Stärke</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Altruistisch <br />
» 2. Ihre Kinder <br />
» 3. Adrenalin </div></td></tr></table>
<br />
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<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Shapeshifting[H]</span><br />
Lia besitzt die Gabe sich auf zellularer Ebene zu verändern und Menschen samt ihren optischen, auditiven und  olfaktorischen Merkmalen zu kopieren. <br />
Durch intensives Training gelang es ihr den Katalysator auf Sichtkontakt zu optimieren und sich mühelos über Stunden hinweg in dieser Form zu halten. Gesteigert hat sie ihre Fähigkeit, in dem sie mittlerweile ohne Komplikationen aus purer Vorstellungskraft (ohne Sichtkontakt, Foto, Video etc.) ihr Aussehen ändern kann, was dazu führte, dass sie sich schließlich auch nur auf einzelne genetische Merkmale (bsp: nur Stimme, nur Fingerabdrücke, Haare, Augenfarbe, Größe, Alter, etc.: eben nur partiell) konzentrieren kann. <br />
Grenzen: Sie kann weder auf das Wissen, Fähigkeiten oder Gedanken der kopierten Personen zugreifen. Das Kopieren beschränkt sich ausschließlich auf menschliche Wesen und ihre äußere Hülle, genetisch ist sie immer noch sie selbst und kann so überführt werden. Auch eine dauerhafte Verwandlung ist nicht möglich, das Maximum liegt bei 12h, auch wenn sie bis jetzt nie länger als 6h in der Gestalt einer anderen Person war. Nur einmal sind ihr die 12h gelungen, danach musste sie aber auch fast 24h warten bis sie sich erneut Verwandeln konnte, anders als bei den kleineren Abständen. Ein kleiner Hacken besteht bei der Nachahmung der Stimme, sie muss das Original bereits in Natura gehört haben um eine exakte Kopie der Stimmbänder hinzubekommen.<br />
Wenn Lia gestresst oder unkonzentriert ist, passiert es, dass die Optik verschwimmt und man wie ein TV Flackern, verschiedene Gesichter sieht. Einen Nachteil oder ein Echo hat sie bis jetzt noch nicht bemerkt, vielleicht gibt es auch gar keinen. Fakt aber ist, ihre Gabe ist aktiver Natur und muss bewusst gesteuert werden und wird bei Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Schlaf jeglicher Art getilgt. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">POWER REPLICATION [N]</span><br />
Bei Berührung, wird die Fähigkeit anderer Metawesen imitieren und in geschwächter Form genutzt. Es funktioniert wie ein unkontrolliertes Aufsaugen von unbekannten Kräften, bei denen sie weder den Fokus kennt um die jeweilige Mutation zu kanalisieren, noch um sie zu gezielt zu benutzen. Die Adaption beschränkt sich zurzeit auf ein sehr kurzes Intervall (wir reden hier nur von 1-2 Minuten) und die Hauptmutation. Lia hat diese Fähigkeit aber mittlerweile so weit unter Kontrolle, dass sie nicht mehr einfach ausbricht, nach dem sie einen Metamenschen kopiert, so wie zu Anfang und sie eine Gefahr für sich und ihr Umfeld darstellte. Wobei es immer eine Frage der Konzentration und der Verfassung ist. Bei einer Mutation, die sie bereits des Öfteren Kopiert hat, ist der Gebrauch wesentlich einfacher, als von etwas Unbekanntem.<br />
Durch Berührung (5 Sekunden) saugt sie jene auf und kann sie maximal zwei Minuten nutzen. Sie kann dies bis zu drei Mal hintereinander anwenden ehe sie mindestens drei Stunden Pause braucht um wieder kopieren zu können. <br />
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Grenzen: Nutzen bedeutet aber nicht gleich auch beherrschen, wie sie herausfinden musste. Sie kann diese Kraft nicht nach Belieben abrufen, sie muss immer erst einen Metamenschen berühren um dessen Kraft zu imitieren bzw. eine Kopie zu überschreiben. Sie ist nicht in der Lage Kräfte ab zu rufen/zu speichern und zu sammeln, es ist immer damit verbunden, dass sie das Original berühren muss.<br />
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Durch die fremde Mutation kann es passieren, dass sie den Bezug zu ihrer Hauptmutation kurzzeitig vergisst, als wäre das Wissen wie sie sich verwandelt solange blockiert.<br />
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In Zukunft ( in 2-3 Jahren)<br />
Lia kann den Katalysator/Aggressor manifestieren, was so viel heißt, wenn sie einen Metamenschen kopiert, weiß sie wie sie diese Kraft bündelt. Es ist dann keine Fifty-fifty-Chance mehr ob sie die kopierte Kraft freisetzten kann oder eben nur heiße Luft dabei herauskommt. Was allerdings dabei herauskommt und in welchem Ausmaß wäre dann immer noch eine nicht einzuschätzende Variable. Es ist ihr möglich eine Fähigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg zu benutzen(5 Minuten) Vorher bezog sich das Replizieren der Fähigkeit fast immer auf die Hauptmutation, ausgehend von dem Original. Hier kann sie selbst kontrollieren, welche Mutation (H/N) sie adaptiert, dennoch ist diese Gabe nach wie vor mit der Berührung gekoppelt. <br />
Same rules apply; Nicht abzurufen/speichern. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Lia ist stolz auf ihre Special Force Ausbildung auf dem Green Platoon in der US Armee, sie ist eine Koryphäe als Pilotin und kann wohl alles fliegen und reparieren was flugtauglich ist. Als ausgebildete Scharfschützin ist sie nicht zu verachten, primäre liegt ihre Begabung aber im Nahkampf, insbesondere dem Wushu und dem Goushin Ryu. Sie spricht einige Sprachen soweit um sich verständigen zu können. (Chinesisch, Arabisch, Russisch)<br />
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">
Im Frühjahr 2031 adoptierten Avadine und Liam Redfield ein kleines Mädchen aus einem Militärwaisenhaus und holten sie zu sich, nach in Fort Benning, Georgia. Avadine hatte sich schon immer ein Mädchen gewünscht, aber ihrem Mann nur Söhne geschenkt. So wurde Lia Artemisia Teil der Familie Redfield. Allerdings war ihre Mutter so besessen davon ein Mädchen zu haben, dass sie statt wie die Jungs zum Schwimmen oder Baseball zum Ballett musste. Mit 3 Jahren bekam sie ihre erste Ballettstunde. Neben dem Tanzen, durfte sie ihre Brüder beim Wushu Training besuchen um die Balance an Aktivitäten zu halten. <br />
Mit der Begründung, die beste Ballettausbildung, sei an einer Schule außerhalb des Forts gewährleistet, besuchte Lia nun eine private Schule für talentierte Kinder. Das fröhliche Mädchen mit dem ansteckenden Lachen fand schnell Freunde, auch wenn ihre Freizeit meistens darin bestand Trainingseinheiten zu erfüllen oder mit ihren Brüdern herumzualbern. Das junge Mädchen hatte eine unbeschwerte Kindheit, liebende Eltern und verdammt coole Brüder. Gerade zu ihrem Vater hatte sie eine sehr enge Bindung, da er sie oft in den Schuppen nahm um dort an einem alten Mustang zu schrauben. Nicht einmal ihre Brüder nahm der damalige Colonel mit zu seinem Ford. Lia mutierte immer mehr zu einem weiteren Jungen in der Rasselbande. Lia verbrachte Stunden mit ihrem Vater oder ihren Brüdern auf dem Sportplatz, genoss regelrecht diese Idylle. <br />
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In all den Jahren brachte weder Liam noch Avadine es übers Herz ihrem Sonnenschein zu beichten, dass sie nicht ihr leibliches Kind war. <br />
Mit neun Jahren brach ihre Mutation, aus was sie relativ irritierte, da ihre Familie alle samt Menschen waren und sie Mutanten nur aus den Nachrichten kannte. Ihr Bruder Piers war damals bei ihr und wusste, dass es gespaltene Meinungen in der Familie gab, was dieses Thema betraf. Er versprach seiner kleinen Schwester, egal wie sie sich entscheiden würde, dass er hinter ihr stehen würde. Sie entschloss sich dafür, es für sich zu behalten. Mit der Hilfe ihres Bruders, gelang es ihr auch, vor allem unkontrollierte Verwandlungen zu verheimlichen. Ihr Vater war ihr Vorbild, sie wollte so sein wie er. Mit dem Wechsel auf die High-School, dies Mal eine öffentliche Einrichtung, machte sich Lia die Grundkenntnisse der Disziplin aus dem Wushu und dem Ballette zu eigen um ihre neue Gabe ebenso zu trainieren. Ihr Bruder Piers diente hier sehr oft als Versuchskaninchen und zur Austestung. Und ja, es zeigte sich Erfolg. Lia war sehr lernfähig und es fiel ihr zunehmend leichter ihre Gabe, wie sie sie nannte zu kontrollieren und zu erweitern. Zeitgleich verfolgte sie gewissenhaft die Medien und Neuigkeiten im Bezug auf Metamenschen. Sie wollte trotz ihres zarten Alters informiert sein, denn wie hieß es so schön: Im Gefecht sind Informationen alles was zählt. Das Blondchen liebte es ihren Vater zu zitieren und seine Reden auf den Alltag anzuwenden. Mit den Jahren wuchs nicht nur ihre Kraft sondern auch der Reiz ihre neuen Attribute auszutesten, so kam es nicht gerade selten vor, dass sie in der Schule durch das Gestaltwandeln Streiche spielte. In all den Jahren war Cyrus O'Reilly eine Konstante in ihrem Leben, bester Freund seit dem ersten Tag an der High-School. Ohne ihn würde sie vermutlich sozial völlig untergehen, er ist derjenige der sie rettete wenn sie wieder eine dicke Lippe riskierte, sie aufmunterte und mit Schokolade versorgte wenn sie schlechte Laune hatte. Eben der beste schwule Freund, der nicht schwul war, den man sich wünschen konnte. In vielerlei Hinsicht war er auch ihr Gewissen, denn es kam nicht selten vor, dass sich Redfield aufopferungsvoll um Schüler kümmerte die ausgegrenzt oder schikaniert wurden. Und nur Cyrus Einfühlungsvermögen war es zu verdanken, dass sie nicht wie ein wild gewordenes Nashorn auf die Mobber los ging.<br />
Es war ein straffer Zeitplan, sie hatte in all den Jahren weder das Ballett noch das Wushu vernachlässigt. Vielmehr war es so, dass sie, je ausgelasteter sie war, umso besser funktionierte. Sie schrieb unter Stress Bestnoten und generell war sie sehr anspruchsvoll und lies Versagen ihrerseits nicht zu. Verbissen immer besser zu werden war es mehr als überraschend, dass sich die sonst so emsige Schülerin in den Football Star der Schule verliebte und er sie zum Abschussball einlud. Lia war gewiss keine Brille tragender Nerd, der sich hinter Gesichtsbehaarung und Holzfällerhemden versteckte. Nein, ganz und gar nicht. Selbstbewusst und mit dem Modebewusstsein ihrer Mutter, dem frechen Mundwerk ihrer Brüder und der Schlagfertigkeit ihres Vaters, gehörte sie einfach nur keiner festen Gruppe an. Lia war nicht das klassisch beliebte Schulmädchen, mehr das aufregende Mädchen, dass man gerne zur Freundin hatte. Der Redfieldspross war ein Spätzünder und ihre erste richtige Beziehung hatte sie erst im letzten Schuljahr. Etwa eine Woche vor dem Abschlussball ließ sie ihren Freund dann sitzen. <br />
Ihre Mutter, die sich schon Monate im Vorfeld um ein Promdress gekümmert hatte, war sichtlich enttäuscht, dass ihr Kind nun keinen Partner für den Abschlussball haben würde. Lia wusste wie viel ihrer Mutter an solchen Dingen lag, weswegen sie mit Cyrus letztendlich doch den Ball besuchte. Zwar nicht der Footballstar der Schule, aber besser als gar kein Date. Natürlich befasste sie sich, je näher der Abschluss kam, mit der Frage was sie danach tun wollte. Sie liebte Autos, aber auch der Sport machte ihr unheimlich viel Spaß, war jedoch nicht wirklich eine Option für die Zukunft um Geld zu verdienen. Während ihre Mutter sie drängte aufs College zu gehen, da sie mit Ihrem Diplom die Zusage für die Columbia Universität hatte, war die Meinung ihres Vaters schlicht: mach das was dir Spaß macht Kind. Liam war immer sehr streng gewesen, aber auch ein gütiger Mensch und ein verständnisvoller Vater. <br />
Als Liam ihr zum Abschluss den fertig restaurierten Mustang schenkte, war für sie klar was sie werden wollte. Sie wollte so werden wie ihr Vater. Gegen den Willen ihrer Mutter und zum Überraschen ihres Vaters meldete sie sich freiwillig bei der US Armee. Das die Armee ein Sammelpunkt für dumme Menschen sei um dümmer zu werden war vielleicht nicht das Intelligenteste was O'Reilly ihr kurz vor dem Abschied sagen konnte. Lia verstand eine Menge Spaß, auch Seitenhiebe unter der Gürtellinie, aber dies kratzte doch an ihrem Ego und an ihrer Vaterliebe. So kam es, dass die beiden sich im Streit trennten. <br />
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Lia wurde als Frau nach Fort Leonard Wood , Missouri geschickt um dort die Grundausbildung zu absolvieren. Insgesamt dauerte diese wie bei jeder militärischen Einrichtung neun Wochen. In diesen neun Wochen war Lia doch sehr dankbar, dass sie bereits seit Kindertagen Sport gemacht hatte und eine enorme Ausdauer besaß, die sich nun bezahlt machte. Obwohl es bereits seit Jahren Frauen in der US Armee gab, kristallisierte sich schnell heraus, dass nicht alle Berufszweige für das schwache Geschlecht offen waren. In der Zeit merkte die Mutantin aber, dass je mehr Zeit verstrich und je mehr hart erarbeiteten Schweiß sie verlor, sie sich wohler fühlte. <br />
Die Ausbildung gliederte sich klar in zwei Teile. Im ersten Abschnitt der Ausbildung wurden allgemeine Fertigkeiten, wie das Kompass- und Kartenlesen die Orientierungs- und Navigations-Fähigkeit geschult. In diesem Bereich, so wie dem Nahkampf, ob mit oder ohne Waffe und dem Umgang mit Kampfstoffen fühlte sie sich heimisch. Beim Erste Hilfe Kurs sah es schon anders aus. Sie kam sich eher vor wie der Metzger und wäre vermutlich ohne Hilfe ihrer Kameraden hierbei gescheitert. Ihre Grundkenntnisse waren vorhanden, doch die Umsetzung, die ließ zu wünschen übrig. Wichtig war dann nur, wenn es Verletzte in ihrem Umfeld gab konnte sie denen nur helfen sofern es ein ausbrennen der Wunde mit heißem Metall erforderte. Das beherrschte sie blind…<br />
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Im zweiten Teil, durch das gelernte Wissen im Gelände, sollte die Kameradschaft unter den Rekruten gestärkt werden. Lia hatte schon, dank ihrer Brüder, immer einen besseren Draht zu dem männlichen Geschlecht gehabt und in der Armee war es nicht anders. Die ersten skeptischen Vorurteile wurden schnell niedergelegt und sie fand wahre Freunde in ihrer Einheit. Die Ausbildung versuchte so realistisch wie möglich den Rekruten Ernstfälle nahe zu bringen. Bei dem Gefahrenbriefing wurde der Umgang mit Granaten, Reaktionsfähigkeiten unter körperlicher Belastung und Gefechtslärm getestet. Märsche von bis zu 10 Meilen und intensives Training waren da nichts Außergewöhnliches. Redfield saß gerade mit ihren Kameraden in der Kantine als die Nachrichten um ging, dass es einen Angriff auf eine Militärbasis im Süden Amerikas gab, angeleitet von Mutanten. In diesen Wochen beschäftigte sie sich ernsthaft mit der Frage, war es sinnig sich zu melden, dass sie ein Metamensch war? Ihre Einheit respektierte sie. Wie hoch waren die Chancen, dass dies so bleiben würde? Der Imaginäre Stempel war nicht zu verleugnen und die meisten ihrer Kameraden waren gemischter Gefühle. Und ein weiteres Mal beschloss Lia, dass es niemanden etwas anging, dass sie anders war. Noch war es keine Pflicht, sich einem Test zu unterziehen. <br />
Auch wenn es in einigen Augen eine Leistung war, die Grundausbildung zu meistern, war Lia der Auffassung das dies nicht so sei. In den neun Wochen lernte die zielstrebige junge Dame ihre Prioritäten zu fokussieren, ungebrochen ihren Vater stolz zu machen in einer männerdominierten Einheit, sowie ihre Fähigkeiten als Metamensch zu erforschen und zu erweitern. Immer wenn sie etwas Zeit hatte und dies war nicht viel, übte sie sich stets darin abzuschätzen, wie lange sie eine Gestalt beibehalten konnte, lernte was sie aus dem Rhythmus brachte. Während zu Anfangszeiten ihres Ausbruchs, es nur unter Stresssituationen und Überlebensinstinkt harmonierte, war sie nun sehr darin geübt zu bestimmen, was sie kopierte, ob partiell oder vollkommen. Nicht mehr auf Berührungen oder Sichtkontakt beschränkt, war sie auch ziemlich ungebunden was die Reaktionszeit der Verwandlung betraf. Kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung, stellte sich die Frage, welche Richtung sie einschlagen würde. Ihre nächsten Schritte mussten gut durchdacht sein und jede Entscheidung würde über ihren zukünftigen Platz in der Armee entscheiden. Panzerschütze reizte sie nicht und sah wenig Aufstiegschancen in dem Metier. Redfield war durchaus in der Lage, ihre Stärken und Schwächen abzuschätzen. Mit der Beförderung durch eine Military Occupational Specialty (MOS) als Scharfschütze, würden zwar ihre körperliche Stärke der Geschicklichkeit weichen, aber es wäre ein äußerst Lukratives Sprungbrett für das Hubschrauberregiment des US Army Special Operations Command (ASOC). Die Weiterbildung als Infanterist, wäre ein solides Standbein für eine Rangerausbildung, doch das reichte ihr nicht, sie wollte mehr. Ihr Ziel war es Pilot zu werden und das im 160. Special Operations Aviation Regiment (SOAR) ein sogenannter Night Stalker. Ein Special Force Ranger, der die Luft beherrschte. Doch bevor sie sich dem Green Platoon Training (GPT)stellen würde, absolvierte Lia die mehrwöchige Ausbildung als Scharfschütze. Es war wohl die Überraschung schlecht hin, als Cyrus dort auftauchte. Im Gepäck eine Entschuldigung und die saloppen Worte Jemand müsse doch auf sie aufpassen. Lia konnte O'Reilly nicht böse sein, immerhin war er ihr bester Freund. Cyrus räumte ein, dass er scheiße gebaut hatte, aber auch sein familiärer Hintergrund hatten zu dem Umstand beigetragen, dass er nun in der Armee war. Lia wusste, dass sein Vater ein elender Säufer war und es seiner Mutter egal war, dass sie zeitweise tagelang einfach verschwand. Doch nun war das Dreamteam wieder vereint, mit einem gemeinsamen Ziel dem 160th SOAR.<br />
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Gezielt wurde trainiert mit verschiedenen Waffentypen effizient das Ziel zu treffen, meist unter den unmöglichsten Bedingungen. Gegenlicht, extreme Windverhältnisse, keine fixierten Ziele. Die Spezialisierung diente lediglich zur Überbrückung und zu ihrer Schande musste sie gestehen, es langweilte sie. Es spornte sie nicht genug an, es fehlte etwas. Das Gefühl sich falsch entschieden zu haben machte sich breit und es war an der Zeit den Rat ihres Vaters einzuholen, der nur mit einem herzlichen Lachen sagte." Kind, ich würde mir Sorgen machen, wenn dir das Schießen auf Menschen Spaß macht!" . Liam hatte recht und es war ja nicht ihr Ziel in diesem Bereich zu bleiben. Im oberen Durchschnitt absolvierte sie diese mehrwöchige Spezialisierung um sich endlich einen Schritt weiter zu ihrem Traum zu bewegen. Vor dem geplanten Green Platoon Training, besuchte sie Flugstunden. O'Reilly wich hier ab, da ihn weniger das Fliegen sondern, ein Platz als Infanterist im Hubschrauberregiment reizte. Nach Abschluss der Flugschule, eine komplette Stationierungsrunde mit den verschiedenen Flugtypen, war es fast geschafft. Daneben besuchte sie auch Lehrgänge wie die Luftlandeschule. Und ja, sie brannte dafür Pilot zu werden. Mit Angst und noch größerem Respekt stellte sie sich letztendlich dem Green Platoon Training. Hier traf sie Cyrus wieder, und nun hieß es auf zur Special Operations Aviation Training Company (SOATC); Fort Campbell.<br />
Mit der Versetzung zur Special Operations Aviation Training Company (SOATC)im Fort Campbell, Kenntucky war es dann auch so weit. Lia war Rekrutin für das 160. Regiment. Die Anforderungen waren hoch und nur knapp 20% würden diesen Drill durchhalten. <br />
Die Piloten, die mit den Offizieren und den Hubschrauberbesatzungsmitgliedern eine gemeinsame Grundausbildung erhielten, wurden im späteren Training separat auf ihre Attribute und Position gedrillt. Man lernte sofort, dass die Einheit und der Mannschaftsgeist oberste Priorität darstellten. Die Rekruten, die dieses Training überstanden, würden nach erfolgreichem Beenden des GPT eine Einheit bilden. Zusammen essen, zusammen kämpfen, zusammen schlafen, aufeinander aufpassen. Gemeinsam mit Cyrus beschritt sie die Grundmanöver, da sich ihre Ausbildung im Green Platoon doch je nach Orientierung unterschied. Die kommenden Wochen verlangten Lia alles ab und körperliche Erschöpfung war an der Tages Ordnung. Tagesmärsche von bis zu 10 Meilen mit anschließenden Parkouren im Nebel, Routine. Redfield gliederte sich schnell ein und es entstand eine richtige Freundschaft zwischen ihr und den Rekruten in ihrer Gruppe, unabhängig von der anschließenden Position. Neben ihr gab es noch 5 andere Frauen, doch nur nach der Hälfte war diese Zahl auf Lia und Gillian Tylor reduziert. Die beiden Frauen wollten beweisen, dass auch sie das Zeug dazu hatten ein Night Stalker zu werden. Während Gillian Besatzungsmitglied werden wollte und somit das härtere Training absolvieren musste, schlug sich Lia mit den potentiellen Gefahren im Cockpit herum. Strafen für Versagen gab es nicht, jedes Versagen wurde mit dem Rauswurf aus der Einheit geahndet. Im Aqua Trainingszentrum lernte sie sich in Stresssituationen wie hohem Wellengang, Gewitter und absoluter Dunkelheit, aus einem Wrack zu befreien. Und ja, Wasser war nicht ihre Leidenschaft. Bei den Übungen unter Wasser kam die zierliche Kämpferin hart an ihre Grenzen. Sie war versucht aufzugeben, doch war ihr Ego zu stark um dies zuzulassen. Lieber würde sie umfallen als aufzugeben. <br />
Nach diesem Tief, kam wieder ein Hoch. Die Ausbildung mit den verschiedensten Waffen. Mit ihrer Spezialisierung als Scharfschütze war dies ein, ja fast, angenehmer Part. Die Prüfungen jedoch hatten es in sich. Angefangen bei Zielen auf 50meter die nur 10cm groß sind und dabei immer in Bewegung.<br />
Aber es wurde auch trainiert im Ernstfall ohne Waffen auszukommen. Lia lagen die Waffen, weil man dafür eine ruhige Hand brauchte und die hatte sie. Ihr wurde gezeigt wie sie den Feind nun mit bloßen Händen auszuschalten hatte, da oft nicht die Zeit war eine Waffe zu ziehen. Sicherlich unterschied sich die Ausbildung sehr von dem was sie als Teenager gelernt hatte, aber die Fertigkeiten waren noch vorhanden. Hierzu wurden die verblieben Rekruten in 3 Gewichtsklassen eingestuft. Als Frau in der Einheit wusste sie ihre Schwäche zum Vorteil zu nutzen und kämpfte sich so durch ihre Klasse. Sie scheiterte aber beim letzten Kampf gegen Matthew einen Rekruten, der schon vor seiner Armee Ausbildung Kampfsportler im Goushin Ryu war. Redfield sah es nicht als Niederlage, eher als Ansporn. Durch eine Wette, würde sie ihn doch ein Mal besiegen, würde er ihr Goushin Ryu im Gegenzug beibringen.<br />
Mit Cyrus, Matthew und Gillian war Lia in der Lage jedes Hindernis zu meistern, aber auch den Rest der Einheit, wollte sie nicht missen.<br />
Die Abschlussprüfung stand an und ja die Angst war da. Doch blieb keine Zeit dafür, denn jede Sekunde die man verschwendete könnte zum Tod führen. <br />
Nun galt es das gesamte erlernte Wissen anzuwenden und das in mehr als nur lebensechten Simulation. Denn was war eine Abschlussprüfung ohne das Überraschungsmoment? Bei einem herkömmlichen Orientierungsflug wurde der Ernstfall geprobt. Unter strengem Regime und enormer Stresszumutung, bestanden letztendlich 13 von 91 Rekruten das Green Platoon.<br />
Nach über 1.000 Flugstunden auf vergleichbaren Flug - Typen,100 Stunden davon mit Nachtsichtbrillen. Psychologischer und physischer Eignungstest und Überlebenstraining bevollmächtigten Lia nun als einen Night Stalker "basic mission qualified", als Co-Pilot bei Einsätzen mitfliegen. Zum Abschluss hatten sich Lia und ihre Einheit dazu entschlossen sich etwas zu gönne. Ein Tattoo das zeigte, wir sind Night Stalkers. Anstatt des herkömmlichen Wappens des 160. Regiments, entschieden sie sich für das Symbol ihrer Einheit aus dem Training. Die ausgebreiteten Flügel mit der Zahl 160 in der Mitte, darunter in square breckets die Nummer als Einheit und das Jahr ihres Abschlusses. <br />
Doch der Ehrgeiz der jungen Dame war noch nicht gestillt. Sie wollte kein Co-Pilot sein. Sie wollte eine eigene Maschine haben und um diesen Traum zu realisieren musste sie weitere 14 Monate hart arbeiten um "fully mission qualified" zu sein. Redfields Talent für die Maschinen war einzigartig und eine Spur verrückt. Zwar hatten Statistiken belegt, dass Frauen im Cockpit den Durchschnitt an Unfällen drastisch senkten. Doch hatte Lias Ausbilder Grund zur Annahme, dass sie diesen Schnitt runterreißen könnte. Riskante Flugmanöver und halsbrecherische Ausweichtaktiken brachten ihr schließlich den Spitznamen "Murdock" ein. Matthew verglich sie immer wieder mit dem durch geknallten Piloten aus einer US-Serie aus den 80ern, welcher mehr Talent als Verstand hatte und dies traf wohl auch auf Redfield zu, die den Spitznamen mit Ehre trug. Obwohl ihre Liebe zum Beruf keine Grenzen kannte, nahm sich Lia immer wieder die Zeit, sofern es möglich war, ihre Familie zu besuchen. Liam war stolz auf sein kleines Mädchen und selbst ihre Mutter musste einsehen, dass ihrer Tochter die Uniform ganz gutstand. <br />
Während ihrer Ausbildung begegnete sie nur wenigen Metamenschen und je älter sie wurde umso mehr fragte sie sich, woher ihre mutierte Seite stammt. Da nur ihr Bruder Piers um ihr Geheimnis wusste zog sie ihn zu Rat, doch das Ergebnis war erschütternd und frustrierend. Piers versicherte ihr, dass keine Anomalie auf Seiten der Ashfords (mütterlicherseits)oder Redfields herrschte und bei der Konfrontation, kam die, nicht vergessene, aber verdrängte Wahrheit ans Licht. Lia war adoptiert.<br />
Lia war zerstreut und brauchte Abstand. Abstand von ihrer Familie. Sie wollte sich auf ihre Karriere konzentrieren und vielleicht in ein zwei Jahren würde sie erwachsener über diese Dinge denken. Vielleicht sogar um Verzeihung bitten, denn die Beschimpfungen, die sie ihrer Familie an den Kopf geworfen hatte, waren alles andere als schön gewesen. Sauer kehrte sie ihrer Familie den Rücken zu und beendete schließlich ihre letzte Prüfung um Pilotin zu werden. Es zogen einige Monate ins Land in denen Funkstille herrschte und in denen Lia sich geistig darauf vorbereitete zum 3. Battalion der 160 SOAR - Hunter Armee Flugplatz in Georgia versetzt zu werden. Immer wieder griff sie zum Hörer, wollte ihre Familie anrufen und ihnen die tolle Neuigkeit berichten, sie sei endlich da angekommen wo sie hinwollte. Immerhin unterstütze das 3. Bataillon die 75. Ranger Garnison, in der Liam als Soldat gedient hatte. Doch sie legte immer wieder auf sobald das Freizeichen ertönte.<br />
Lambert hatte es sogar als einer der besten zum Mission Commander geschafft und Lia war seiner Einheit unterstellt, mit an Board waren Cyrus als Offizier und Gillian als weibliches Besatzungsmitglied, neben weiteren 6 Soldaten. Als Night Stalker hatte Redfield sich mindestens für drei Diensteinsätze verpflichtet. <br />
Redfield wollte endlich mit den großen Jungs spielen, ihre Erwartungen wurden übertroffen. Ihr neues zuhause war die Forward Operating Base (FOB) Camp Lemonnier. Doch noch vor ihrem ersten aktiven Einsatz wurde die Karawane, bestehend aus zwei Trucks angegriffen. An den Anschlag selbst erinnerte sich Lia nicht, nur daran, wie sie Kopf über aufwachte. Ihr Kopf hämmerte und sie hatte Schmerzen. Das nächste woran sie sich erinnerte, war dass sie im Beisein ihrer Einheit aufwachte, sie waren von einer Gruppe Aufständischer überwältigt worden und in ein Lager mitten im Äthiopischen Dschungel verschleppt worden. Ein hervorragender Start.<br />
Die Einheit wurde gefesselt und in Wellblechzellen gefangen gehalten. Tagelang war unklar was die Geiselnehmer wollten, sie wurden weder gefoltert noch verlangte man etwas von ihnen. Bis zu dem Tag, als Lia und die restlichen neun Überlebenden an Ketten in Reih und Glied auf den Platz geschleift wurden. Ihrer Meinung nach mehr als Sinn frei, die ganze Zeit über herrschte eine wahnsinnige Hitze in denen sie unter den Metalldächern eingesperrt waren und an dem Tag wo es kühl war, regnete und sich ein Gewitter zusammen braute holte man sie raus?<br />
Neben Redfields Einheit, standen auch einige Einheimische zwischen den Soldaten. Vermutlich Verbrecher, die in den Augen der Geiselnehmer eine Strafe verdient hatten. Es war etwas völlig anderes zu wissen, dass man ein Training absolvierte und im Hinterkopf zu haben, das Schlimmste was passieren kann wäre der Rauswurf gewesen. Doch hier ging es um das nackte Überleben. Eine Kamera wurde aufgestellt und sollte die Hinrichtung filmen. Panik stieg in Lia auf und sie versuchte einen klaren Kopf zu bewahren, sie könnte ihre Gestalt ändern um aus den Fesseln zu kommen, doch was konnte eine unbewaffnete Frau gegen mindestens drei Dutzend schwer bewaffnete Feinde ausrichten? Um ihre Kameraden zu schützen würde sie es riskieren, doch es kam anderes als geplant. Einer der Einheimischen, wurde aus den Ketten gelöst und auf die Knie gezwungen und hier wurde Redfield das erste Mal Zeuge eines anderen Metamenschen, der seine Kraft für das falsche Einsetzte. Der Mann, welcher nicht durchschnittlicher hätte aussehen könnten rief in seiner Landessprache einige Sätze die sie nicht verstand in die Kamera, ehe er seine Hand auf die Stirn des knienden Mannes legte und dass unvorstellbare Geschah. Gillian die der Sprache mächtig war übersetzte, dass er sich für einen Propheten hielt und die Welt vom Schmutz befreien wollte. Durch den ausgestreckten Arm des Metamenschen, welcher gen Himmel zeigte, jagte ein Blitz von solcher Wucht hindurch und entlud sich mit solcher Gewalt durch die andere Hand an der Stirn des Einheimischen, dass dieser durch den Blitzeinschlag in lodernden Flammen aufging.<br />
<br />
Furcht und Lähmung machte sich unter den Gefangenen breit, denn jeder wusste, dass sie alle denselben schrecklichen Tod sterben würden. Kaum dass die Leiche des Einheimischen Grillspießes fortgeschafft wurde, schleifte man Lambert zu dem Größenwahnsinnigen Metamenschen. Das Adrenalin jagte nun durch Redfields Adern. Sie waren Night Stalker und Night Stalker gaben nicht auf. Ihre Mannschaftskameraden schienen etwas zu planen. Zumindest machte es den Anschein, doch würde es rechtzeitig passieren, bevor Matthew als Leuchtfackel das zeitliche segnete? Der Himmel zog sich über dem Mann zu, ein Gewitter schien sich quasi erneut über seinem Kopf zusammen zu brauen. <br />
Zum überlegen blieb keine Zeit. Erneut sprach der selbst ernannte Prophet in seiner Muttersprache und hob seine Hand wiederholt gen Himmel um einen Blitz zu fangen und ihn zu entladen. Ohne nachzudenken setzte Lia ihre Gabe ein, kopierte ihre Handgelenke auf die Größe eines Kindes um die Handfesseln los zu werden und stürmte auf Matthew zu. Nicht über die Konsequenzen nachzudenken, riss sie die Hand des Metamenschen, mit dem er den Blitz in Matthew entladen wollte, hoch. Ein Szenario, welches sich in Sekunden abspielte, kam Lia wie Minuten vor. Der Blitz schlug sowohl in den nahen liegenden Hütten, die sich sofort entzündeten, so wie im Wasserturm ein und brachte diesen zum bersten, sodass das der Boden geflutet wurde. Immer noch ihre Hand fest umschlungen um die des anderen Metamenschen, hatte sie das Gefühl ihr Herz würde aussetzten und zerspringen, als würde die Ladung durch sie selber durchgehen. Sie spürte die Fähigkeit des anderen. Ihre Mutation, welche sie eigentlich vollständig unter ihrer Kontrolle glaubte, machte sich selbständig. Ehe sie sich versah entlud sich ein völlig unkontrollierter Blitz aus ihrer eigenen Hand und schlug im Lagerraum der Waffen ein, was zu einer Explosion führte. Danach erinnerte sie sich nur noch wie sie weggeschleudert wurde und das Bewusstsein verlor. Es waren drei Tage vergangen, als Redfield im Lazarett im Camp Lemonnier wieder zu sich kam. Matthew erzählte ihr was passiert war, die restliche Einheiten konnte sich befreien und die überraschten Gegner überwältigen. Als Lia sich nach dem Propheten erkundigte, erklärte er ihr, dass er es nicht wüsste, der Blitz schien auch ihn gerichtet zu haben. Die junge Frau schwieg. Das bedeutete das ihre Einheit wusste wie es um sie bestellt war, dass sie ein Metamensch war. Und hier wurde ihr bewusst, dass es aber nicht ihre Fähigkeit als Gestaltwandler war die sie benutzt hatte. Es war eine neue, ihr völlig fremde und ein wenig beängstigende Kraft. Das lange Schweigen brach Matthew in dem er sagte, die Einheit hätte beschlossen Lias Geheimnis zu wahren immerhin hatte sie ihr Leben riskiert um sie zu retten. Eigenverantwortlich hatten sie das Videomaterial gelöscht und zu Protokoll gegeben, dass der Blitzeinschlag sie gerettet hätte. Durch das Vertuschen der Wahrheit wurde Lias Name nicht protokolliert, außer in Zusammenhang mit der Befreiung ihrer Kameraden unter extremen Bedingungen, durch ihre erlernten Fähigkeiten in der Ausbildung. Nach diesem Vorfall raffte sich die junge Soldatin dazu auf wieder Kontakt zu ihrer Familie zu suchen. <br />
<br />
Wieder im Reinen mit ihrer gesamten Familie lernte sie nach einigen Wochen den Militärjurist Colonel Asher McGrath der JAG kennen. Colonel McGrath sollte in dem Unfalltot eines Soldaten ermitteln. Camp Lemonnier war größtenteils eine Navy Basis die das 160. Regiment unterstütze. Einer der Soldaten war beim Training unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Zu McGrath Aufgaben gehörte auch die Befragung von Redfield, da sie sich in Kontakt mit dem verstorbenen stand. Binnen nur drei Wochen geschah es erneut, dass die sonst so disziplinierte Mustersoldatin die Kontrolle über ihre Fähigkeit verlor. Als sie dem Colonel die Hand gab, hatte sie erneut dieses Drücken auf dem Herzen, als würde es stehen bleiben und dann mit einem Echo nach Pochen und in diesem Moment hörte sie plötzlich Stimmen in ihrem Kopf. Erschrocken ließ sie sofort die Hand des Mannes los und sah ihn völlig irritiert und etwas verunsichert an, kaum dass sie ihn los gelassen hatte, erstarben die Stimmen in ihrem Kopf, nur eine nicht. <br />
Die des Colonels. <br />
Er erklärte ihr, dass er auch ein Metamensch sei und Gedanken lesen könne und er ihre Unsicherheit hörte. Doch das erste was Lia in den Sinn kam, war ihn zu drohen, wenn er auch nur eine Sterbensseele verraten würde, was sie sei würde sie ihm persönlich das Leben zur Hölle machen. Nicht nur um sich zu schützen, denn immerhin hatte ihre ganze Einheit ihretwegen gelogen. Und nie würde sie sich verzeihen sollte eben aus diesem Grund einem ein Strick draus gedreht werden. MacGrath beschwichtigte die junge Dame, er selber sei zwar ein registrierte Metamensch, würde aber von keinem Verlangen sich zu stellen und er würde auch nie einen anderen verraten, außer er hat Bedenken um die Sicherheit anderer Menschen. Doch das hatte er bei Lia nicht. Im Gegenteil ihr Beschützerinstinkt und der Drang Menschen zu helfen war sogar für ihn imposant. Neben der erfolgreichen Aufklärung des Unfalltodes ihres Kameraden durch Drogenkonsum im Einsatz, fand Lia einen Vertrauten in McGrath. Er war wie sie ein Metamensch, sie konnte sich ihm anvertrauen sich austauschen und er half ihr mit ihrem neuen Attribut klar zu kommen. Schnell fand Redfield heraus, dass es sich um eine Kopie der Fertigkeiten anderer Metamenschen handelte, doch diese war völlig unkontrolliert. McGrath konnte jedoch nicht ewig im F.O.B verweilen bot der Soldatin aber an, dass sie ihn, wann immer sie mochte, kontaktieren könne, wenn sie Hilfe bräuchte. Lia die immer ein herzlicher Mensch gewesen war die gerne Menschen umarmte und auch berührte, fühlte sich eingeschränkt. <br />
<br />
Nach drei weiteren Missionen und 33 Monaten Außeneinsatz hieß es endlich zurück nach Hause. Als Pilot der Night Stalker bezog sie kein Haus in Ford Campbell, nein es zog sie erneut zu ihrer Familie nach Fort Benning. Nach wie vor verschwieg sie ihrer Familie was sie war, auch weil die Meinung innerhalb der Familie sehr gespalten war und es immer wieder zu heftigen Diskussionen kam. Sie wollte nicht der Grund für die Entzweiung der Familie sein. Während ihres Heimaturlaubes besuchte sie auch Asher McGrath in L.A., der dort mit seiner Frau und seinem Sohn lebte. Auch wenn Asher verheiratet war, fühlte sie sich zu ihm hingezogen und war immer äußerst gereizt und sichtlich genervt, da sie wusste dass es für Asher ein leichtes war ihre Gedanken zu lesen. Der geduldige Mann sah es als Kompliment und versicherte ihr, dass er ihre Gefühle für ihn nicht ausnutzen würde. Er hielt sein Wort und trainierte mit ihr den Umgang ihrer neuen Fähigkeit. Er stellte ihr andere Metamenschen vor und es geschah jedes Mal dasselbe. Sie berührte einen; kopierte ihn und setzte in geschwächter Form und mal in exorbitanter Weise die kopierten Attribute ein. Manchmal passierte aber auch gar nichts. Was sie aber wusste war, dass sich das Gefühl von Mutation zu Mutation änderte, mal war sie völlig ruhig dann aufgebracht, wütend oder gleichgültig . Asher vermutete dahinter den Antrieb der jeweiligen Mutation, während die Originale für sich den geeigneten Katalysator kennen war es für Lia wie Russisch Roulette mit unvorhergesehenem Ende. <br />
Zwischen ihren Einsätzen in Nahost, besuchte sie Asher und ihre Familie. Es verstrichen Monate und Jahre. Ein Auftrag jagte den nächsten, keiner glich dem Anderen. Lia mauserte sich zum Leutnant hoch und konnte immerhin ihre neue Mutation soweit beherrschen, dass sie nicht einfach ausbrach. Aber darauf zugreifen? Da war sie noch Meilen von entfernt. Mit der Gewissheit, dass es nun nicht mehr zu unkontrollierbaren Unfällen kommen würde, versuchte sie diese Fähigkeit zu stabilisieren. Die Einheit um den mittlerweile zum Major aufgestiegenen Lambert war eine eingefleischte Truppe, sie agierte beispiellos zusammen und Lia machte es sich zur Aufgabe sich weiter zu bilden. Von Matthew wurde sie im Kampfsport unterrichtet, Gillian die mehrsprachig aufgewachsen war brachte ihr die Basics für einige Sprachen bei. Es gefiel ihr. Schließlich verbachte sie ihre Freizeit damit ihre Fähigkeiten zu trainieren, ihre Sprachkenntnisse aufzufrischen und ihrem Bataillon alle Ehre zu machen. Bei ihrem Jahresurlaub, schlug das Schicksal direkt wieder zu. Ashers Frau Lydia die zu einer guten Freundin geworden war, starb bei der Geburt ihrer Tochter und Asher in einem Tief steckte und Hilfe brauchte. Lia hatte das Gefühl ihr würde alles über den Kopf wachsen. Sie zweifelte daran, ob es weise war, ihre Familie nun erneut zu verlassen, da ihr Heimaturlaub auslief. Schließlich war es ihre Mutter Avadine die sagte, dass sie immer versucht hatte Lia zu einer kleinen Prinzessin zu erziehen, aber sie zu einem entzückenden Soldaten geworden sei und dass sie nicht ihren Traum aufgeben sollte. Sie könnte für Asher auch so da sein. Für weitere 15 Monate im Einsatz, erledigten sie und ihre Einheit Aufträge auf dem gesamten Globus. Immer mit der Unterstützung ihrer Jungs sorgte sie im Gegenzug dafür, dass diese immer wohlbehalten nach Hause kamen, denn das war ihre Aufgabe als Pilot. Das respektable aufeinander abgespielte Team machte sich einen Namen unter den Night Stalkern und Lia war Stolz eine von ihnen zu sein. Doch immer wieder ertappte sie sich dabei, wie sie an Asher dachte. Sie wollte nicht die Frau sein, die einer Toten den Mann ausspannte, weil sie den Witwer tröstete, doch so war es schließlich. Asher und Lia kamen sich näher und wurden ein Paar. <br />
<br />
In den folgenden Jahren wurden die Night Stalker für ihre tadellose Arbeitsmoral der Gruppe hoch honoriert. Nach weiteren sieben Jahren im Außeneinsatz einer Beförderung zum Captain und einer 4 jährigen Beziehung mit Asher, hielt dieser ziemlich überraschend um ihre Hand an. Lia die einfach gerne mit Asher zusammen war, seine Kinder wie die ihren liebte, hatte aber bedenken. Sie hatte das Gefühl sie müsste Ja sagen. Ebenso wusste sie, dass auch wenn Asher versprochen hatte nicht in ihren Gedanken zu lesen, vermutlich ahnte, dass sie nur den Antrag angenommen hatte, weil sie sich schuldig gegenüber seiner toten Frau fühlte. Jedoch war dies bis heute keine Diskussion. Redfield versprach, ihn nach ihrem letzten Diensteinsatz zu heiraten und eine Pause einzulegen. Die Einheit um Lambert verschlug es in ein F.O.B. im Nahosten, wo sie Kriegsgefangene befreien sollten. Redfield setzte ihre Einheit ordnungsgemäß ab und würde sie wieder einsammeln. Doch es kam alles anders. Lia ortete ein gegnerisches Kampfflugzeug in der Verbotszone und wollte das Flugzeug zusammen mit einem anderen Kampflugzeug des 160.Regiments. in den Luftraum zurückdrängen. Im selben Moment, schienen ihrer beider Einheiten unter Beschuss zu stehen. Aus technischen Gründen brach der Kontakt zur Bodengruppe ab, ebenso der Funk zum anderen Piloten. Zu allem Übel flüchtetet die Einheiten blind zum vereinbarten Ort, um abgeholt zu werden, als der Feind das Feuer auf die Bodentruppen eröffnete. Redfield nahm Kurs auf das Kampfflugzeug und zerstörte ihn - ohne eine Schießerlaubnis eingeholt zu haben. Taylor wurde dabei schwer Verletz und liegt seit dem im Koma. Durch die nicht autorisierte Tötung stand Redfield ein Prozess bevor. Dieses Mal würde sie aber niemand schützen können. Es war eine Operation gewesen, die Beweise gegen Redfield in der Hand hatte und sie hatte eigenmächtig gehandelt hatte, ohne Befehle abzuwarten. Dieser Verstoß war wie ein Genickbruch für ihre Karriere. Sie beteuerte vor dem Gericht immer wieder so zu gehandelt zu haben, da es um das Leben ihrer Einheit ging und sie nichts bereue. Durch ihre tadellose Akte stellte man sie vor die Wahl den Dienst zu quittieren oder auf Bewährung einen Job bei der Verhaltensanalyse anzunehmen bis sie rehabilitiert war. Die Verhandlungen zogen sich Monate hin, bis man zu dem Entschluss kam ihr eine Bewährungsfrist von fünf Jahren zu geben in denen sie beweisen konnte, dass sie wieder für den aktiven Dienst tauglich war. Mit Sicherheit hätte Lia Redfield auf das Vitamin B ihres Vaters hoffen können, der in der Zwischenzeit General der Us. Armee geworden war, doch sie wollte es alleine schaffe und das Vorurteil die Tochter eines hohen Tieres zu sein nicht ausnutzen. Kaum zurück in den Staaten versprach Asher ihr, sich um ihren Fall zu kümmern, sofern sie dies wünsche. Dankend lehnte Lia ab, sie würde sich bewehren. Die Verhaltensanalyse war jedoch die reinste Zeitverschwendung. Wie sollte sie sich bei einem Schreibtisch Job bewähren ohne Kenntnisse in diesem Gebiet? Sie analysierte Tag ein Tag aus Menschen, fertigte ein Profil von ihnen an und -bitte aufpassen- fertige eine Analyse über den Patienten an“, zu der sie eigentlich keine Befugnis hatte, aber es fehlte Personal und man hatte sie eben hier her degradiert. Es war langweilig, sie konnte nicht Mal wem helfen, da sie quasi nur den logischen Papierkram für die Handlungen der Patienten, Opfer oder Täter zusammenfasste. Nach nicht mal 8 Monaten schmiss sie den Job und focht ihr Urteil an, dass sie sich in einem anderen Job bewähren wollte. Asher unterstütze sie dabei und sie gewannen. Als Beraterin für Patienten mit Posttraumatischen Belastungsstörung konnte sie Veteranen helfen und sie hätte es kaum für möglich gehalten, aber es macht ihr Spaß, den Menschen zu helfen. <br />
Kurz nach der Um Sattlung heiratete sie Asher im kleinen Kreis der Familie und zog zu ihm nach L.A.. Durch ihren aktiven Dienst im Außeneinsatz war sie eine Bereicherung für das Veteranenamt in der Stadt der Engel, sie weiß wie es ist unter Beschuss zu stehen und einen Kameraden zu verlieren. Auf das Hinarbeiten zurück zu ihrem Bataillon zu können. Nie wird sie von ihrer Meinung abrücken, falsch gehandelt zu haben, zwar bestand die Chance auf eine Versetzung wieder in den aktiven Dienst, doch bis die Bewährungsfrist abgelaufen war dauert es noch. Mit den Wochen pendelte sich alles ein, zwar fiel es Lia immer noch schwer ihre Angewohnheiten die sich über die Jahre angeeignet hatte, einfach runter zu schrauben, aber es nahm Form an. <br />
<br />
Lia stellte fest, dass sie schwanger war. Sie hatte nie darüber nachgedacht, ob sie eigenen Kinder wollte, generell hatte sie Angst eine fürchterliche Mutter zu sein, doch Asher nahm ihr die Angst, denn er war der Meinung, dass sie sich hervorragend um A.J. und Valeria kümmert, wo war also das Problem? Außerdem stand ihr die Haushälterin Eurybia zur Seite. Die betagte Haushälterin hatte schon Asher großgezogen und kümmerte sich aufopfernd um den Haushalt und die Kinder, da die erste Frau des Juristen schon immer sehr kränklich gewesen war.<br />
Gemeinsam überlegte sie nun, wie es mit dem frischen Familienglück weiter gehen sollte. Asher eröffnete ihr, dass er ein besseres Job Angebot aus Chicago bekommen hatte und er mit dem Gedanken spielte es anzunehmen. Vieles Sprach für Chicago, es war nicht ganz so weit weg von ihrer Familie oder zu ihrem Fort, wie Los Angeles. Zudem kam Ashers Familie aus Chicago, welche sich mehr als nur freuten, dass die kleine Familie an die Ostküste ziehen würde. Damit aber auch die Kinder was davon hatten, war der Umzug für Valerias Einschulung und A.J.'s ersten Schultag an der Senior High School, geplant. Während Asher bereits zwischen Chicago und Los Angeles wöchentlich hin und her flog, hieß es für Lia sich um den Umzug zu kümmern. Immer wieder war Asher Wochen geschäftlich unterwegs, teilweise herrschte auch tagelang kein Kontakt. Lia hatte Verständnis dafür, sie als Night Stalker wusste um die Geheimhaltung bei Operationen und Einsätzen, auch wenn ihr Ehemann nicht im aktiven Dienst war, sondern nur Jurist. Doch auch als Jurist hatte er Verschwiegenheitspflichten seiner Mandanten gegenüber und oft musste er dazu dann auch noch ins Ausland. Der Jurist hatte für die Familie eine gemütliche 4 Zimmerwohnung organisiert, bis sie sich auf ein Haus geeinigt hatten.<br />
Lia war gerade im 6 Monat schwanger, als sie bereits im Mutterschutz war und der geplante Umzug, leider ohne ihren Ehemann stattfand. Am ersten Schultag erhielt sie einen Anruf von A.Js Schule, dass dieser einen Mutationsausbruch hatte. Zwar kam es weder zu Personenschäden noch Sachschäden, aber A.J. hatte wohl Probleme sich zu beruhigen und es in den Griff zu kriegen. A.J.s Fähigkeit war die Vervielfältigung seiner selbst. Der Rektor der Schule bot dem Jungen ein Programm an, welches dazu diente seine Fähigkeiten etwas in den Griff zu kriegen, es zu leugnen brachte nicht viel, dass wusste Lia, immerhin, hatte die ganze Schule gesehen was ihr Sohn getan hatte, aber es beruhigte sie ungemein, dass die Schule auf sowas zugeschnitten war. Sowohl sie als auch ihr Sohn waren zuversichtlich. <br />
<br />
Lia, versuchte tagelang ihren Ehemann zu erreichen, doch vergebens. Nicht einmal bei der Dienstaußenstelle konnte man ihr weiterhelfen. Es war nicht Ashers Art, sich so lange ohne Nachricht abwesend zu melden. Doch so war es nun einmal im Außendienst, wenn er einen Auftrag hatte, mit einer höheren Sicherheitsfreigabe, würde er sich vielleicht erst nach Monaten melden, oder Jahren. Sie als Soldatin sollte es besser wissen. So verstrich die Zeit.<br />
An einem Freitagabend, klopfte es bei den McGrath' an der Tür und Lia wusste sofort, als sie den Offizier sah, dass etwas nicht stimmte. Mit Anteilnahme an die Familie rauschten die Worte, dass Asher, bei einem Auftrag verschwunden sei durch ihren Kopf und dass man annahm er sei gestorben. Er wurde als MIA gekennzeichnet. Die Schwangere kam nicht mal dazu, den Offizier auszufragen, da sie durch den erhöhten Stresspegel, das Kind verlor.<br />
Es vergingen Tage bis Lia wieder ansprechbar war. Ihre Mutter hatte sich bei den McGrath eingenistet um mit der Haushälterin Eurybia für ihre Tochter und die Kinder dazu sein. Lia verstand die Umstände nicht, da bei den Untersuchungen immer alles gut ausgesehen hatte. Selbst auf ihre Fähigkeiten hatte sie verzichtet aus Angst es würde dem Baby schaden, doch wie es schien, war das egal, die Gründe für die Totgeburt waren unklar und der Gedanke sie sei schuld daran nistete sich in ihrem Kopf ein. Lia hatte vorgehabt nach der Geburt erst einmal in Mutterschutz zu gehen, doch jetzt wo ihr Mann weg war, ihr Sohn sie brauchte und sie ja kein Baby mehr hatte, war dies hinfällig. Als damals feststand sie würden nach Chicago ziehen, hatte Lia sich versetzten lassen und beantragte nun eine vorzeitige Einstellung. Die Ärzte rieten ihr langsam zu machen, sich zu schonen, doch Lia kam besser damit klar wenn sie sich ablenkte. Die ersten Wochen vergingen und Lia fand ihren Rhythmus wieder. Ohne die Hilfe ihrer Mutter und Haushälterin wäre dies wohl nicht möglich gewesen. Trotz Vitamin B fand sie keine Spuren auf den Verbleib ihres Mannes, aber die Gewissheit, dass er lebte war da und sie würde ihn finden. Lia versuchte da weiter zu machen wo sie und Asher aufgehört hatten und das war hier eine neue Existenz aufzubauen. Das geschah vor einem Jahr, seit dem brennt sie zurück in den aktiven Dienst zu können und ihren beiden Kinder solange, das Beste aus ihrer Erziehung mit zugeben. <br />
 </div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hailey Holloway]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=202</link>
			<pubDate>Mon, 10 May 2021 17:04:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=33">Hailey Holloway</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=202</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Hailey Holloway</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 19 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 31.10.2045</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Hawaii </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 7-1 District </td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/h2hXYmH.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Kellner/Informant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> GUT </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ZVILIST</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. JA </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kiki</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Smith, Lucky Blue</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">»<br />
Hailey ist kein wirklicher Familienmensch, auch wenn er es sich wünscht. Er würde nie zugeben, aber so ein einfaches Essen, wo alle am Tisch sitzen, fehlt ihm schon. Momentan ist er single, hatte aber schön öfter mal den ein oder anderen Crush auf ein Mädchen. Streng genommen verliebt er sich immer Hals überkopf in das erst beste Mädchen, dass er sieht und bei der er definitiv keine Chance hat. <br />
<br />
Vater<br />
Edward Wesker| 59 Jahre| Mutant/Legion | verschwunden<br />
<br />
Mutter<br />
Edith Holloway| 61 Jahre | Mutant/Zivilist/Cafebesitzerin | verstorben<br />
<br />
Bruder<br />
Harper Holloway | 31 Jahre | Mutant | verschwunden<br />
<br />
Schwester<br />
Heather Holloway | 28 Jahre| Mutant/Zivilist| Sicherheitsverwahrung<br />
<br />
Tante 3.Grades<br />
Jasmin Pollard|39 Jahre| Mensch| Arbeitslos<br />
<br />
<br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">»<br />
 <i2><li> Augenfarbe :</li></i2>Blau<br />
<i2><li> Haarfarbe :</li></i2>Blond<br />
<i2><li> Größe & Gewicht :</li></i2>1,81 und knapp 75 Kilo schwer. <br />
<i2><li> Besondere Merkmale :</li></i2>Nichts, was einem optisch auffallen würde, nur beim zweiten Blick erkennt man an seinem Kopf, verdeckt durch die Haare eine 20cm lange Narbe von einer OP.<br />
<i2><li> Kleidungsstil :</li></i2>Bequem- Hoodie, Jeans, Sneaker.<br />
.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. direkt  <br />
» 2. entschlossen  <br />
» 3. wissbegierig  <br />
» 4. gerecht  <br />
» 5. weltoffen  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. provozierend  <br />
» 2. launisch<br />
» 3. eifersüchtig  <br />
» 4. nachtragend  <br />
» 5. taktlos  </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Surfen/skaten<br />
» 2. Kunstturnen<br />
» 3. Muttermale und Leberflecken </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Frauenschnäuzer<br />
» 2. Beziehungsdramen<br />
» 3. Ein Tag ohne Sport</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. sportlich<br />
» 2. schlagfertig<br />
» 3. Autodidakt</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Gleichgewichtsstörung<br />
» 2. Schlafwandelt<br />
» 3. Merkt manchmal selber nicht wenn er lügt</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">
Hailey besitzt zwei auf einander aufbauende Mutationen, die er je nach Gefühlslage auch beherrscht. Ausschlaggebend für die Wirkung ist seine Haut. Wenn man diese unter ein Mikroskop legt erkennt man, dass ihre Oberflächenbeschaffenheit, nicht der typischen Epidermis ähnelt. Fast wie beim Lotus ist diese mit nanomikroskopischen überlappender Schichten aufgebaut, bei der es bei Kontakt zu einer Reaktion kommt. Dies faltet sich in einer passiven und aktiven Form aus. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Degeneration [H]</span><br />
Die Degeneration ist eine aktive Mutation und kann von Hailey gesteuert werden, sofern er seine Gefühle unter Kontrolle hat. Wie die Absorption findet die Degeneration über seine Haut statt und bezieht sich auf alles, was weder auf menschlicher noch tierischer (pflanzen zählen nicht) DNA basiert. Seine Mutation kurbelt quasi durch den Hautkontakt der chemischen Reaktion den Zerfall an. Bei Mutanten wird es aufgesaugt, bei Menschen greift nichts und bei dem Rest findet Zerfall statt). Dabei ist die Zersetzungsrate, an die Überlebensdauer des Objektes gebunden zB.: Eine Blume würde in Nanosekunden verwelken und zu Staub zerfallen, während Metall oder Beton mehrere Sekunden bis Minuten beanspruchen kann. Dass was die Zeit in Tagen, Monaten, Jahren oder Jahrhunderten zersetzten würde findet hier in kurzen Intervallen statt. Die Dauer der Zersetzung kann von 1 Sekunde (zb Pflanze oder natürliche Rohstoffe) bis zu maximal 10 Minuten (Metall das spröde wird und bricht, sowie Beton der zerfällt)dauern. Wenn seine Gefühle ihn übermannen und er etwas anfasst, kann es passieren, dass die Mutation sehr aggressiv reagiert und er den Radius von 15 Metern alles nicht humanische/animalische zersetzt, dumm nur dass, dann auch seine Bekleidung betrifft, weswegen er versucht dies zu vermeiden. <br />
Zusatz nach dem 25 Lebensjahr, ist Hailey in der Lage seine Hauptmutation auch an Menschen nutzen zu können und wirkt wie Zellzerfall. (Ist im jetzigen Spielgeschehen irrelevant, da diese weiterentwicklung erst in 6 Jahren geschieht)<br />
<br />
Shortfacts###<br />
#Aktive Mutation<br />
#Bezieht sich auf alles außer Menschen DNA und Tier DNA <br />
#Ein Radius bis zu zehn Meter, kann er zersetzten gewollt, wie auch durch Wutausbrüche.<br />
#Die Degeneration kann auch zehn Meter in eine gewollte Richtung fungieren. <br />
#Dauer einer Sekunde bis zehn Minuten.<br />
#Ein unkontrollierter Ausbruch, terminiert den Radius von zehn Meter, sofort. <br />
<br />
<br />
<br />
Nachteil/Echo/Grenze<br />
#Einmal zersetzt kann man den Vorgang nicht Rückgängig machen<br />
#Je aufwendiger die Zersetzung, desto müder wird er<br />
#Ausbrüche durch negative Gefühle, wie Wut oder Trauer<br />
#Nicht an Menschen/Mutanten/Tieren anwendbar<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Power Absorption [N Passiv]</span><br />
Die passive funktionsweise widmet sich den Lebewesen, Menschen und Tiere). Hailey hat darauf keinerlei Einfluss, da diese ständig aktiv ist und seine Haut automatisch diesen Prozess einleitet.<br />
<br />
Bei Menschen, mit sowohl noch nicht ausgebrochenes Metagen und Menschen ohne Veranlagung, sowie Tiere findet keine Reaktion statt. Es hat weder auf Hailey noch auf den Betroffenen einen Effekt. Seine Mutation registriert zwar die Basis einer verwandten DNA, aber da kein (ausgebrochenes) Metagen vorliegt, greift diese nicht und die „chemische“ Reaktion zum „aufsaugen“ bleibt aus.<br />
Shortfacts###<br />
#Kontakt mit Menschen/Tieren, keine Reaktion<br />
Menschen mit ausgebrochenem Metagen:<br />
Berührt Hailey jedoch einen Metahuman, ist es ihm möglich über seine Haut einen chemischen Vorgang in Kraft zu setzten, die es ihm erlaubt, die fremde Mutation für sich zu adaptieren und diese kurz zu klauen. Wie ein Schwamm saugt seine Mutation an der anderen Kraft, so dass der Betroffene Metahuman nicht in der Lage ist diese zu nutzen, da Hailey sie für einen Augenblick in sich aufnimmt. Immer auf die primär ausgeprägteste Mutation (Hauptmutation)orientiert, werden die Kräfte auf Hailey übertragen, die er dann für knapp 10-15 Minuten nutzen kann, sofern er den Trigger kennt. Würde Hailey zum Beispiel unwissentlich von einem Illusionisten die Mutation rauben und er wüsste, nicht, dass diese nur über Augenkontakt wirkt, würde er nicht mal merken, dass er dies getan hat. Anders, wenn er bei einem Telepathen seine Gabe nutz und er ungehindert Gedanken hört oder liest. <br />
<br />
Passive Mutationen:<br />
Ist der Betroffene Metahuman im Besitz einer passiven Gabe, so kann er diese kopieren, ohne die DNA zu manipulieren, da es sich um eine passive Form handelt und diese unerschöpfliches Kontingent hat, dass sich nicht erst regenerieren muss. <br />
#Dauer für die Replikation: Es reicht eine kurze Berührung, da nur „kopiert“ wird. <br />
<br />
Aktive Mutation<br />
Metahumen mit aktiven Mutationen, befinden sich etwa je nach Stärke 5-10 Minuten ohne Mutation. Eine Mutation, die recht Schwach ist, braucht länger, als eine starke um wieder voll einsatzbereit zu sein. Beherrscht ein Metahuman, mehrere Gaben, greift Haileys Gabe auf die ausgeprägteste um sie nutzen zu können, während die sekundären getilgt werden. <br />
#Dauer für die Absorption: Je Mutationsstufe 10 Sekunden (, was echt viel ist, wenn man einen Fremden anfasst)<br />
Shortfacts###<br />
#Es ist Hautkontakt von Nöten, egal in welcher Form, nicht durch Kleidung<br />
#Dauer der Anwendung ca 10-15 Minuten<br />
#Kontaktdauer ist ausschlaggebend für die Auswirkung <br />
#Spürt nicht, dass er Mutationen absorbiert, sofern es keine Anzeichen dafür gibt, oder er es weiß<br />
#Unterschied bei passiven, aktiven und H. und N.  Mutationen<br />
#Kurzer „Klau“ bei aktiver Vorlage<br />
#Replizieren bei passiver Vorlage<br />
#Es wird immer die stärkste Mutation absorbiert, während die schwächeren getilgt werden.<br />
#Niemals mehrere Absorptionen gleichzeitig<br />
#Betroffener Mutant kann nach etwa 5-10 Minuten eigene Mutation wieder nutzen, da sich die DNA nicht mehr unter Beeinflussung von Hailey befindet und neu ausrichten kann. <br />
<br />
Grenzen##<br />
#Hailey kann keinem Metahumen dauerhaft die Kraft entziehen, solange der chemische Prozess nicht künstlich verlängert wird.<br />
#Wird der Hautkontakt abgebrochen, vor Ablauf der Zeit, kann Hailey nur ein paar Minuten (1-5) die Kraft nutzen, während der Betroffene seine Kraft noch hat, aber massive abgeschwächt.<br />
#Physische Veränderungen, die zu einer Mutation gehören, werden nicht übernommen.<br />
D.h.: Sollte Hailey, einen Mutanten berühren, der Kiemen hat um unter Wasser zu atmen adaptiert Hailey zwar die Gabe, kann aber durch die fehlenden Kiemen, trotzdem nicht unter Wasser atmen.<br />
<br />
Mit 25 Jahren<br />
#Da er noch jung ist hat er noch nicht gelernt zu spüren, wann und welche Mutation er absorbiert, so dass er die unterschlichen Gaben in der DNA filtern kann und später steuern kann, welche Mutation er absorbiert (Primär/Sekundär/Terziar) <br />
<br />
<br />
<br />
FÄHIGKEITEN<br />
Kunstturnen. <br />
Hailey steht seit er laufen kann auf der Matte. Einst war es sein Ziel Gold bei der Olympiade zu holen, aber nach einem Unfall bei der Turnweltmeisterschaft, beschränkt sich seine Sportlichkeit auf Cheerleading. Da kann er zumindest den Mädchen unter die Röcke schauen.<br />
<br />
<br />
Surfen/Skaten.<br />
Neben dem Leistungssport ist Surfen sein große Leidenschaft und etwas in dem er besser als nur begabt ist. Leider ist Chicago nicht so der Wellenmagnet für so eine Sportart, weswegen oldschool, er mit dem Skateboard den Beton unsicher macht.<br />
<br />
Hawaiianisch.<br />
Auf Hawaii geboren und großgeworden, ist er bilingual erzogen worden.<br />
<br />
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.</div>
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">
Geboren wurde Hailey Holloway im Oktober 2046 in Maui auf Hawaii, als drittes Kind, eines unverheirateten Paares war er mehr der Nachzügler, da ihn und seine Geschwister um fast eine Dekade trennen. Seine Mutter hatte ein kleines Café an der Nordseite der Insel mit Ausblick auf die Jaws Surf Break, völlig abgeschieden von der restlichen Bevölkerung, befand sich das kleine Haus, mit der eingebauten Einnahmequelle der Familie. Die Einnahmen waren nicht groß, reichten aber aus, immerhin war der Jaws Surf Break, oder wie die Einheimischen es nannten „ Peʻahi“, einer der beliebtesten Surfspots für Einheimische, Touristen und Surffans aus der ganzen Welt.<br />
Sein Vater arbeitete in dem etwa 15Km entfernten Makawao im Hafen.<br />
<br />
Hailey wuchs am Strand von Hawaii auf weswegen seine Begeisterung für das Surfen bereits im Kindesalter geweckt wurde. Leider gab es, in der kaum besiedelten Gegend, keine anderen Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder und auch wenn Hailey das Surfen reichte, meldete seine Mutter ihn an der Turnschule an um Kontakt zu anderen Kindern zu haben. Sein Bruder brachte ihm das Surfen bei, da war er nicht ein mal drei Jahre alt. Schon früh war seine Leidenschaft für beide Sportarten geweckt, die er sogar als Kind mit Eifer anging um besser zu werden.<br />
Das Leben hätte also selbst mit den wenigen Mitteln, welche die Familie hatte wundervoll sein können. Hailey war zu jung um zu verstehen, dass der Familiensegen nie wirklich existiert hatte.<br />
Doch in Wahrheit war Edward Wesker ein abtrünniger Legionär, welche die Institution verrieten und auf Hawaii, Zuflucht suchte, wo er Edith kennenlernte. Das war vor etwas mehr als 30 Jahren. Edith wusste um die Vergangenheit ihres Mannes, weswegen es nicht selten zu Auseinandersetzungen kam, zwischen Haileys älteren Geschwistern und den Eltern. Heather wollte weg, aufs Festland, groß rauskommen, doch ihre Mutter, legte ihr aus unbegründeter Angst, immer wieder Steine in den Weg, was das Verhältnis sehr belastete.<br />
<br />
Während Hailey also den lieben langen Tag auf dem Meer oder auf der Matte verbrachte, mussten seine Geschwister die Schulbank drücken. Die Aufmerksamkeitsspanne von Hailey war nicht die eines Überfliegers, viel mehr auf das Orientiert, was ihm Spaß machte. Noch vor seiner Einschulung stand für den Dreikäsehoch fest, dass er eines Tages Surfmeister werden würde oder Spitzensportler. Eins von beiden, was davon war ihm egal. Sein Bruder Harper stand kurz vor seinem Schulabschluss und merkte, dass sein kleiner Bruder, kaum die Konzentration an den Tag legte, welchen er auf dem Wasser oder auf der Matte hegte. Die Schule zog an ihm vorbei und obwohl, Hailey noch jung war, wollte Harper, dass er sich fokussierte, denn seinen Eltern schien dies kaum aufzufallen, da sie ständig arbeiteten. Also setzte er sich hin und versuchte ihm klarzumachen, wenn er eines Tages erfolgreich sein wollte, musste er nicht nur im Sport gut sein, ihre Eltern würden ihm keine teure Sportausbildung bezahlen können und für ein Stipendium, musste ein mindestens einen guten Notendurchschnitt erreichen. Hailey versprach, dass er es zumindest versuchen würde. Ein Einstein ist nicht aus ihm geworden, aber durch spätere Noten in den wissenschaftlichen Fächern, würden ihm die Türen offenstehen, das versprach Harper ihm und dann würden sie gemeinsam seine Siege feiern. Im Sportverein mauserte sich der Junge zu einem der talentierteren Jungen, sodass sein Bruder sein mageres Gehalt, als Aushilfe im Hafen bei seinem Vater, in die Leidenschaft seines Bruders steckte. Mit Erfolg, die Trainer bejahten das Talent des Jungen, welches sich in den Jahren sicher entfalten würde. Natürlich schein Heather weniger begeistert, davon, dass man ihr alles verweigerte, aber man für den Jüngsten eine Ausnahme machen konnte.<br />
Während also die meisten Freunde von Heather Stipendien am Festland bekamen oder coole Jobangebote, war sie die Aushilfe im Café ihrer Mutter. Sie wollte nicht mit 20 schon wissen, wie ihre nächsten 50 Jahre aussahen, weswegen das Verhältnis zwischen den Geschwistern immer angespannter wurde und täglichen Streites folgten.<br />
<br />
Es war eine kalte Februarmorgen, als Edith, Heather und Hailey auf die Rückkehr von Edward und Harper vergebens warteten. Die Männer waren mit einem Fischkutter raus gesegelt, kamen aber nicht wieder. Die Hafenploizei vermutete, dass bei dem Sturm der vergangenen Nacht, das Boot gekentert sei. Nach elf Tagen wurde der Familie mitgeteilt, dass man die Suche einstellte, der schlimmste Tag in Haileys jungem Leben, denn sein Bruder bedeutete ihm alles. Es war auch der Tag, an dem seine Mutation ausbrach und Edith völlig überfordert damit war, da sich Edward damals um den Ausbruch von Harper und Heather gekümmert hatte. Nach der Bitte, ob sich Heather nicht um ihren Bruder kümmern könnte, antwortete diese nur, sie würde sich nicht weiter ihre Zukunft von dieser Familie verbauen lassen und eröffnete ihr, dass sie an der University of Chicago einen Studienplatz erhalten habe und diesen annahm.<br />
<br />
Es war nur ein weiterer Riss in der Familie, als Heather fortzog. So blieb Edith alleine mit Hailey auf der Insel.<br />
Der Junge baute in der Schule immer mehr ab, versteifte sich auf das Surfen und das Kunstturnen und schaffte sogar die Aufnahme in das Auswahlprogramm der Junioren Liga für die olympischen Teams. Er wollte es unbedingt, doch seine Trainer ermahnten ihn, dass er für die Förderprogramme weiter bessere Noten erzielen musste. Ein leidiges Thema, welches der junge Mutant verachtete, immerhin hörte er diese Leia schon seit einigen Jahren. Von dem offenen und kontaktfreudigen Jungen blieb kaum etwas übrig, er wurde stiller, gehässiger und schien ewig zu provozieren. An einem späten Nachmittag, holte Edith ihren Sohn vom Sport ab, während sich die beiden über sein Verhalten stritten, erlitt sie einen Herzinfarkt, raste in den Gegenverkehr und verursachte einen Unfall. Edith starb an den Folgen des Herzinfarktes, während Hailey ohne eine Schramme überlebte, doch gibt er sich seitdem die Schuld an ihrem Tod, weil er denkt durch den Streit den Infarkt ausgelöst zu haben.<br />
Heather kam für die Einäscherung in ihre Heimat zurück, um sich um das rechtliche zu kümmern, sie wusste schon seit dem Tag an dem ihr Vater und Harper verschwunden waren, dass sie nie wiederkommen würden, also verkaufte sie das Haus und das Café ihrer Familie und legte das Geld, für Haileys Zukunft auf seinem Sparbuch an und nahm ihn mit nach Chicago.<br />
<br />
Als Studentin auf einen Jungen aufzupassen, war nicht ihre Erfüllung, aber sie konnte Hailey ja nicht in ein Heim geben. So sorgte Heather dafür, dass Hailey morgens in der Schule war und nachmittags bis in den frühen Abend irgendwelche Kurse oder Sportveranstaltungen hatte. Sie schrieb ihn im Sportverband ein, denn sie wusste, dass tägliches Training in von seiner Trauer ablenkte. Der Junge konnte mit den meisten Gefühlen nicht umgehen, er war nicht in der Lage richtig zu trauern, da er kurz nach dem Tod seiner Mutter fast drei Monate einfach nicht sprach, bis es ihn wie eine Lawine überrollte und seine Mutation, sein neues Zimmer zersetzte. Heather nahm es, als Anreiz zu renovieren. Das Verhältnis verbesserte sich von Tag zu Tag und Hailey fasste wieder vertrauen.<br />
Chicago war anders als die Insel, auf welcher der junge Mutant geboren war. Laut, voller Abgase, schlechte Gerüche und zu viele Menschen… und kein Meer mit Wellen zum Surfen. Gut, das Meer gab es schon, aber schon mal versucht zwischen Abfällen und einem 0,0 Wellengang das Brett zu schwingen? Das muss der Grund für eine Indoor Anlage sein. Wie schrecklich. Aber man sagte ihm, es gebe wohl doch den ein oder anderen Surfspot. Er muss sie nur finden.<br />
Die Schule die Hailey besuchte war ein Alptraum, aber dafür nur eine Straße von der kleinen Wohnung entfernt, die er mit Heather bezog. Besprühte Mauern, Metalldetektoren, kaputtes Interieur, ein sozialer Brennpunkt an Kleinkriminalität wie man sie nur aus kannte. Ein tolles Umfeld für einen Neustart. Hailey versuchte so wenig Interaktionen mit seinen Mitschülern zu betreiben, wie es ihm möglich war. Auch wenn die Schule, ein Sammelbecken für den sozialen Abstieg, Kriminalität und Gewalt schien, überlebte Hailey diese und formte seinen Charakter, mehr als es sonst äußere Einflüsse taten. So vergingen die Tage. Morgens saß Hailey in der Schule, nachmittags hatte er Sport Training und abends, halfen ihm die dubiosen Freunde seiner Schwester bei den Hausaufgaben.<br />
Arbeitskollegen, nannte Heather die Leute, die mit ihr in dem Auktionshaus für Kunstgegenstände arbeiteten.<br />
<br />
Hailey widmete sich immer intensiver dem Sport und sein Trainer förderte ihn weiter, da er gute Chancen hatte bei der Juniorenliga des Kunstturnvereins zu punkten. Er gewann mehrere Wettbewerbe und auch Meisterschaften, ein Ziel vor Augen. Die Olympiade.<br />
Doch so einfach wie das Leben auf Hawaii war Chicago nicht. Heather blieb nächtelang weg und wenn sie wieder kam, hatte sie Panikattacken. Doch sie wollte ihm nicht erzählen worum es ging, selbst aus ihrem festen Freund bekam er nichts raus. Hailey vertraute ihm, er war eine neue Konstante in dem sehr instabilen Leben, welches der Junge führte. Während er also die meiste Zeit über alleine war und Probleme hatte, ernsthaft Bindungen zu anderen Menschen einzugehen, war seine Freundschaft zu gleichaltrigen nur eine Fassade um in der Schule nicht gefressen zu werden, auch wenn Hailey kein Opfer war. Mit 16 glaubte er den Durchbruch geschafft zu haben, als er an der Vorausscheidung der olympischen Spiele teilnehmen durfte. Die Disziplinen am Bodenturnen und am Schwebebalken meisterte Hailey mit Bravour, es fehlte ihm nur noch der Stufenbalken, um das Ticket für die Olympiade zu sichern, jedoch verunglückte er aufgrund eines Konstruktionsfehlers der installierten Stangen. Während des Wettbewerbes löste sich die Stange aus der Verankerung und Hailey ungebremst zu Boden, dabei schlug er hart mit dem Kopf am Gerüst auf, dass man ihn noch am selben Abend operieren musste. Es dauerte bis man ihn wieder aus dem Krankenhaus entließ und Hailey ziemlich lange mit der Reha zu kämpfen hatte, da nach diesem Unfall sein Gleichgewichtssinn völlig im Eimer war.<br />
Durch den Sturz litt er immer häufiger an Migräneanfällen die Tage anhielten und auch sein Gleichgewichtssinn dermaßen beeinträchtigte, dass ein Comeback undenkbar war, zumindest in den nächsten Jahren. Immer wieder passierten Unfälle aufgrund der Beeinträchtigung, sodass er zwar in den schmerzfreien Phasen trainieren konnte, aber nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen konnte, ohne die Gewissheit zu haben überhaupt durch seinen sportlichen Ehrgeiz Erfolg zu erzielen. Um nicht ganz ohne Sport leben zu müssen meldete sich Hailey bei dem Cheerleading Team seiner Schule. Das Footballteam war ein völliger Flopp, aber das Cheerleadingteam war ziemlich bekannt und konnte gerade männliche Mitglieder gebrauchen. Hailey interessierte es nicht, ob oder was man denken konnte, es kam dem Kunstturnen am nächsten und er konnte ohne den Druck eines Turniers entscheiden, wann er eine Pause benötigte. Außerdem konnte er den Mädchen unter den Rock gucken und die Trainingseinheiten waren wohl mehr körperlicher Kontakt, als Hailey je mit einer gleichaltrigen je hatte. Nur langsam raffte sich der junge Mutant wieder zu seiner alten Lebensqualität auf nicht zuletzt, weil die seine Schwester immer mehr unter Paranoia und Verfolgungswahn litt.<br />
Durch die kleinkriminellen Aktivitäten an seiner Schule, blieb es nicht aus, dass auch er sich in diesen Kreisen bewegte. Seine Freunde bestanden aus kleinen Ganoven die andere beklauten oder Drogen zu sich nahmen. Zwar nahm Hailey keine Drogen, aber meistens saß er mit den üblichen Verdächtigen beim Rektor, wegen Vandalismus, als ob die beschmierten Wände ein Kunstwerk mehr oder weniger im Wert mindern würden. So kam er auch das erste Mal in Kontakt mit dem älteren Bruder eines Klassenkameraden, der ihm sagte, er müsse in einem Motel bloß hocken und darauf warten, dass ihm ein Mann Geld brachte. Was sollte schon schiefgehen? Hailey sagte zu und hockte in dem Motel bis ein Mann kam, um ihm Geld zu geben, - für seine Jungfräulichkeit.<br />
Hailey hatte für einen Moment wirklich Angst, da dies irgendwie nicht abgesprochen war, bis eine Truppe reinstürmte und den Mann nicht verhaftete, sondern erpresste. Wenn er nicht wollte, dass die Behörden erfuhren, dass er Geld für Sex mit einem Minderjährigen bezahlte, sollte er das doppelte nochmal bezahlen und sie würden es vergessen.<br />
Hailey war sauer, rastete förmlich aus, als der Bruder seines Freundes ihm sagte, sie hätten auf ihn aufgepasst und dass solche alten perversen Säcke, lieber draufzahlen, als in den Knast zu gehen.<br />
Hailey erkannte, dass es Zeit war sich von diesen Freunden zu trennen und es so nicht weiter gehen konnte.<br />
<br />
Heather blieb immer öfters weg, bis sie im Sommer, wenige Monate danach desorientiert und aufgelöst in der Wohnung stand. Davon redete, dass man sie erwischen würde, dass es illegal war und dass sie litten. Zusammenhanglose Fetzen, die keinen Sinn ergaben. Hailey hatte Angst sie würde den Verstand verlieren, die klaren Momente seiner Schwester waren immer seltener und so sehr er sie liebte, so sehr wusste sie, dass sie Hilfe benötigte. Doch die Hilfe kam in Form der Association, welche Heather als Mitglied einer Zelle bezichtigte, die einen Anschlag geplant hatte. Sie kam in Sicherheitsverwahrung und Hailey ans Institut.<br />
<br />
<br />
Die Verhandlungen seiner Schwester waren der Brennpunkt einer nicht endenden Odyssey. Hailey durfte sie nicht einmal besuchen und kam so lange im Institut unter, als registrierter Mutant. Er verlor die Lust an allem. Niemand der ihm Half. Niemand bis auf die Bekannten seiner Schwester. Hailey kannte sie flüchtig, Mr. Appleby der Chef von Heather, war wie ein fürsorglicher Onkel für ihn, der ihm versprach, wann immer er Hilfe benötigte oder etwas brauchte für ihn dazu sein und dafür zu sorgen herauszufinden was mit seiner Schwester passiert war. Lügen und ein hinterhältiger Plan, den Hailey nicht erkannte und doch war es die einzige Wahrheit, die er kannte. Ohne zu wissen, dass er genauso beeinflusst wurde wie seine Schwester. Eine Mutantin aus Applebys Reihen pflanzte Erinnerungen und Handlungen in den jungen Kopf des Mutanten, welcher durch die Inhaftierung seiner Erziehungsberechtigten ans Institut kommen sollte.<br />
Ganz unbewusst sammelte der Junge Daten und Informationen, die er weitergab, ohne es aktiv mitzubekommen. Sein Aufenthalt im Institut betrug aber nur einige Monate, seiner Schwester wurde der Prozess gemacht und man hatte eine Tante ausfindig machen können. Von der er noch nie etwas gehört hatte, die aber wohl mit seiner Mutter über einige Ecken verwandt war und ihn zu sich nahm, natürlich nur um auch die finanzielle Unterstützung des Staates für sich zu sicher und nicht aus nächster Liebe. Da Hailey noch minderjährig war und ihm so alles egal war und er durch die Tante seine Chance sah auf seine alte Schule zu kommen, willigte er ein. Hätte er diesmal lieber sein lassen.<br />
Hailey war nicht fähig alleine klarzukommen. Seine Tante war nie zu Hause und wenn, dann kam sie immer mit ihrem Freund im Schlepptau, der ihn rausjagte.<br />
Hailey brach nach einigen Monaten die Schule ab. Er verbrachte die Zeit draußen auf der Straße, schlief nur ab und zu bei seiner Tante ansonsten bei Freunden. Mal hier mal da nahm er kleine Jobs an um sich über Wasser halten zu können und rutschte dabei immer mehr auf die schiefe Bahn, so lernte er auch Adrien Campbell kennen, ein Detektive aus dem achten Bezirk, der ihn dabei erwischte, wie er Schmiere stand, während die anderen eine Apotheke ausraubten. Hailey verpfiff sie sofort, um seinen eigenen Arsch zu retten, dummerweise schien der Detektive mit dem Helfersyndrom ihn nicht so schnell von der Leine zu lassen. Statt ihn einzubuchten, versuchte er ihm zu helfen und warum auch immer, oder wie es dazu kam, ist Hailey seitdem seine Augen und Ohren auf der Straße. Das war vor zwei Jahren. Einiges ist in seinem Leben gleichgeblieben. Anderes hat sich sehr verändert.<br />
Er versucht seinen Schulabschluss nachzuholen, wohnt seit fast einem halben Jahr bei Daniel Hwang einem Künstler aus dem Midnight Hotel, dem er mal geholfen hat und dieser ihm fürs Wochenende einen Job als Kellner in jenem Unternehmen besorgt hat, obwohl er immer noch bei seiner Tante gemeldet ist. Laut würde er es nie sagen, aber Daniel hat ihm in den letzten Monaten mehr das Gefühl gegeben, eine Familie zu sein, als die letzten Jahre. Ansonsten? Hofft Hailey Zugang zu seiner Schwester zu bekommen, dazu muss er aber seinen Schulabschluss schaffen und ein geregeltes Leben führen und das versucht er momentan.<br />
  </div>
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Hailey Holloway</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 19 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 31.10.2045</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Hawaii </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 7-1 District </td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/h2hXYmH.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Kellner/Informant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> GUT </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ZVILIST</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. JA </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kiki</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Smith, Lucky Blue</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">»<br />
Hailey ist kein wirklicher Familienmensch, auch wenn er es sich wünscht. Er würde nie zugeben, aber so ein einfaches Essen, wo alle am Tisch sitzen, fehlt ihm schon. Momentan ist er single, hatte aber schön öfter mal den ein oder anderen Crush auf ein Mädchen. Streng genommen verliebt er sich immer Hals überkopf in das erst beste Mädchen, dass er sieht und bei der er definitiv keine Chance hat. <br />
<br />
Vater<br />
Edward Wesker| 59 Jahre| Mutant/Legion | verschwunden<br />
<br />
Mutter<br />
Edith Holloway| 61 Jahre | Mutant/Zivilist/Cafebesitzerin | verstorben<br />
<br />
Bruder<br />
Harper Holloway | 31 Jahre | Mutant | verschwunden<br />
<br />
Schwester<br />
Heather Holloway | 28 Jahre| Mutant/Zivilist| Sicherheitsverwahrung<br />
<br />
Tante 3.Grades<br />
Jasmin Pollard|39 Jahre| Mensch| Arbeitslos<br />
<br />
<br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">»<br />
 <i2><li> Augenfarbe :</li></i2>Blau<br />
<i2><li> Haarfarbe :</li></i2>Blond<br />
<i2><li> Größe & Gewicht :</li></i2>1,81 und knapp 75 Kilo schwer. <br />
<i2><li> Besondere Merkmale :</li></i2>Nichts, was einem optisch auffallen würde, nur beim zweiten Blick erkennt man an seinem Kopf, verdeckt durch die Haare eine 20cm lange Narbe von einer OP.<br />
<i2><li> Kleidungsstil :</li></i2>Bequem- Hoodie, Jeans, Sneaker.<br />
.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. direkt  <br />
» 2. entschlossen  <br />
» 3. wissbegierig  <br />
» 4. gerecht  <br />
» 5. weltoffen  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. provozierend  <br />
» 2. launisch<br />
» 3. eifersüchtig  <br />
» 4. nachtragend  <br />
» 5. taktlos  </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Surfen/skaten<br />
» 2. Kunstturnen<br />
» 3. Muttermale und Leberflecken </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Frauenschnäuzer<br />
» 2. Beziehungsdramen<br />
» 3. Ein Tag ohne Sport</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. sportlich<br />
» 2. schlagfertig<br />
» 3. Autodidakt</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Gleichgewichtsstörung<br />
» 2. Schlafwandelt<br />
» 3. Merkt manchmal selber nicht wenn er lügt</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">
Hailey besitzt zwei auf einander aufbauende Mutationen, die er je nach Gefühlslage auch beherrscht. Ausschlaggebend für die Wirkung ist seine Haut. Wenn man diese unter ein Mikroskop legt erkennt man, dass ihre Oberflächenbeschaffenheit, nicht der typischen Epidermis ähnelt. Fast wie beim Lotus ist diese mit nanomikroskopischen überlappender Schichten aufgebaut, bei der es bei Kontakt zu einer Reaktion kommt. Dies faltet sich in einer passiven und aktiven Form aus. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Degeneration [H]</span><br />
Die Degeneration ist eine aktive Mutation und kann von Hailey gesteuert werden, sofern er seine Gefühle unter Kontrolle hat. Wie die Absorption findet die Degeneration über seine Haut statt und bezieht sich auf alles, was weder auf menschlicher noch tierischer (pflanzen zählen nicht) DNA basiert. Seine Mutation kurbelt quasi durch den Hautkontakt der chemischen Reaktion den Zerfall an. Bei Mutanten wird es aufgesaugt, bei Menschen greift nichts und bei dem Rest findet Zerfall statt). Dabei ist die Zersetzungsrate, an die Überlebensdauer des Objektes gebunden zB.: Eine Blume würde in Nanosekunden verwelken und zu Staub zerfallen, während Metall oder Beton mehrere Sekunden bis Minuten beanspruchen kann. Dass was die Zeit in Tagen, Monaten, Jahren oder Jahrhunderten zersetzten würde findet hier in kurzen Intervallen statt. Die Dauer der Zersetzung kann von 1 Sekunde (zb Pflanze oder natürliche Rohstoffe) bis zu maximal 10 Minuten (Metall das spröde wird und bricht, sowie Beton der zerfällt)dauern. Wenn seine Gefühle ihn übermannen und er etwas anfasst, kann es passieren, dass die Mutation sehr aggressiv reagiert und er den Radius von 15 Metern alles nicht humanische/animalische zersetzt, dumm nur dass, dann auch seine Bekleidung betrifft, weswegen er versucht dies zu vermeiden. <br />
Zusatz nach dem 25 Lebensjahr, ist Hailey in der Lage seine Hauptmutation auch an Menschen nutzen zu können und wirkt wie Zellzerfall. (Ist im jetzigen Spielgeschehen irrelevant, da diese weiterentwicklung erst in 6 Jahren geschieht)<br />
<br />
Shortfacts###<br />
#Aktive Mutation<br />
#Bezieht sich auf alles außer Menschen DNA und Tier DNA <br />
#Ein Radius bis zu zehn Meter, kann er zersetzten gewollt, wie auch durch Wutausbrüche.<br />
#Die Degeneration kann auch zehn Meter in eine gewollte Richtung fungieren. <br />
#Dauer einer Sekunde bis zehn Minuten.<br />
#Ein unkontrollierter Ausbruch, terminiert den Radius von zehn Meter, sofort. <br />
<br />
<br />
<br />
Nachteil/Echo/Grenze<br />
#Einmal zersetzt kann man den Vorgang nicht Rückgängig machen<br />
#Je aufwendiger die Zersetzung, desto müder wird er<br />
#Ausbrüche durch negative Gefühle, wie Wut oder Trauer<br />
#Nicht an Menschen/Mutanten/Tieren anwendbar<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Power Absorption [N Passiv]</span><br />
Die passive funktionsweise widmet sich den Lebewesen, Menschen und Tiere). Hailey hat darauf keinerlei Einfluss, da diese ständig aktiv ist und seine Haut automatisch diesen Prozess einleitet.<br />
<br />
Bei Menschen, mit sowohl noch nicht ausgebrochenes Metagen und Menschen ohne Veranlagung, sowie Tiere findet keine Reaktion statt. Es hat weder auf Hailey noch auf den Betroffenen einen Effekt. Seine Mutation registriert zwar die Basis einer verwandten DNA, aber da kein (ausgebrochenes) Metagen vorliegt, greift diese nicht und die „chemische“ Reaktion zum „aufsaugen“ bleibt aus.<br />
Shortfacts###<br />
#Kontakt mit Menschen/Tieren, keine Reaktion<br />
Menschen mit ausgebrochenem Metagen:<br />
Berührt Hailey jedoch einen Metahuman, ist es ihm möglich über seine Haut einen chemischen Vorgang in Kraft zu setzten, die es ihm erlaubt, die fremde Mutation für sich zu adaptieren und diese kurz zu klauen. Wie ein Schwamm saugt seine Mutation an der anderen Kraft, so dass der Betroffene Metahuman nicht in der Lage ist diese zu nutzen, da Hailey sie für einen Augenblick in sich aufnimmt. Immer auf die primär ausgeprägteste Mutation (Hauptmutation)orientiert, werden die Kräfte auf Hailey übertragen, die er dann für knapp 10-15 Minuten nutzen kann, sofern er den Trigger kennt. Würde Hailey zum Beispiel unwissentlich von einem Illusionisten die Mutation rauben und er wüsste, nicht, dass diese nur über Augenkontakt wirkt, würde er nicht mal merken, dass er dies getan hat. Anders, wenn er bei einem Telepathen seine Gabe nutz und er ungehindert Gedanken hört oder liest. <br />
<br />
Passive Mutationen:<br />
Ist der Betroffene Metahuman im Besitz einer passiven Gabe, so kann er diese kopieren, ohne die DNA zu manipulieren, da es sich um eine passive Form handelt und diese unerschöpfliches Kontingent hat, dass sich nicht erst regenerieren muss. <br />
#Dauer für die Replikation: Es reicht eine kurze Berührung, da nur „kopiert“ wird. <br />
<br />
Aktive Mutation<br />
Metahumen mit aktiven Mutationen, befinden sich etwa je nach Stärke 5-10 Minuten ohne Mutation. Eine Mutation, die recht Schwach ist, braucht länger, als eine starke um wieder voll einsatzbereit zu sein. Beherrscht ein Metahuman, mehrere Gaben, greift Haileys Gabe auf die ausgeprägteste um sie nutzen zu können, während die sekundären getilgt werden. <br />
#Dauer für die Absorption: Je Mutationsstufe 10 Sekunden (, was echt viel ist, wenn man einen Fremden anfasst)<br />
Shortfacts###<br />
#Es ist Hautkontakt von Nöten, egal in welcher Form, nicht durch Kleidung<br />
#Dauer der Anwendung ca 10-15 Minuten<br />
#Kontaktdauer ist ausschlaggebend für die Auswirkung <br />
#Spürt nicht, dass er Mutationen absorbiert, sofern es keine Anzeichen dafür gibt, oder er es weiß<br />
#Unterschied bei passiven, aktiven und H. und N.  Mutationen<br />
#Kurzer „Klau“ bei aktiver Vorlage<br />
#Replizieren bei passiver Vorlage<br />
#Es wird immer die stärkste Mutation absorbiert, während die schwächeren getilgt werden.<br />
#Niemals mehrere Absorptionen gleichzeitig<br />
#Betroffener Mutant kann nach etwa 5-10 Minuten eigene Mutation wieder nutzen, da sich die DNA nicht mehr unter Beeinflussung von Hailey befindet und neu ausrichten kann. <br />
<br />
Grenzen##<br />
#Hailey kann keinem Metahumen dauerhaft die Kraft entziehen, solange der chemische Prozess nicht künstlich verlängert wird.<br />
#Wird der Hautkontakt abgebrochen, vor Ablauf der Zeit, kann Hailey nur ein paar Minuten (1-5) die Kraft nutzen, während der Betroffene seine Kraft noch hat, aber massive abgeschwächt.<br />
#Physische Veränderungen, die zu einer Mutation gehören, werden nicht übernommen.<br />
D.h.: Sollte Hailey, einen Mutanten berühren, der Kiemen hat um unter Wasser zu atmen adaptiert Hailey zwar die Gabe, kann aber durch die fehlenden Kiemen, trotzdem nicht unter Wasser atmen.<br />
<br />
Mit 25 Jahren<br />
#Da er noch jung ist hat er noch nicht gelernt zu spüren, wann und welche Mutation er absorbiert, so dass er die unterschlichen Gaben in der DNA filtern kann und später steuern kann, welche Mutation er absorbiert (Primär/Sekundär/Terziar) <br />
<br />
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FÄHIGKEITEN<br />
Kunstturnen. <br />
Hailey steht seit er laufen kann auf der Matte. Einst war es sein Ziel Gold bei der Olympiade zu holen, aber nach einem Unfall bei der Turnweltmeisterschaft, beschränkt sich seine Sportlichkeit auf Cheerleading. Da kann er zumindest den Mädchen unter die Röcke schauen.<br />
<br />
<br />
Surfen/Skaten.<br />
Neben dem Leistungssport ist Surfen sein große Leidenschaft und etwas in dem er besser als nur begabt ist. Leider ist Chicago nicht so der Wellenmagnet für so eine Sportart, weswegen oldschool, er mit dem Skateboard den Beton unsicher macht.<br />
<br />
Hawaiianisch.<br />
Auf Hawaii geboren und großgeworden, ist er bilingual erzogen worden.<br />
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">
Geboren wurde Hailey Holloway im Oktober 2046 in Maui auf Hawaii, als drittes Kind, eines unverheirateten Paares war er mehr der Nachzügler, da ihn und seine Geschwister um fast eine Dekade trennen. Seine Mutter hatte ein kleines Café an der Nordseite der Insel mit Ausblick auf die Jaws Surf Break, völlig abgeschieden von der restlichen Bevölkerung, befand sich das kleine Haus, mit der eingebauten Einnahmequelle der Familie. Die Einnahmen waren nicht groß, reichten aber aus, immerhin war der Jaws Surf Break, oder wie die Einheimischen es nannten „ Peʻahi“, einer der beliebtesten Surfspots für Einheimische, Touristen und Surffans aus der ganzen Welt.<br />
Sein Vater arbeitete in dem etwa 15Km entfernten Makawao im Hafen.<br />
<br />
Hailey wuchs am Strand von Hawaii auf weswegen seine Begeisterung für das Surfen bereits im Kindesalter geweckt wurde. Leider gab es, in der kaum besiedelten Gegend, keine anderen Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder und auch wenn Hailey das Surfen reichte, meldete seine Mutter ihn an der Turnschule an um Kontakt zu anderen Kindern zu haben. Sein Bruder brachte ihm das Surfen bei, da war er nicht ein mal drei Jahre alt. Schon früh war seine Leidenschaft für beide Sportarten geweckt, die er sogar als Kind mit Eifer anging um besser zu werden.<br />
Das Leben hätte also selbst mit den wenigen Mitteln, welche die Familie hatte wundervoll sein können. Hailey war zu jung um zu verstehen, dass der Familiensegen nie wirklich existiert hatte.<br />
Doch in Wahrheit war Edward Wesker ein abtrünniger Legionär, welche die Institution verrieten und auf Hawaii, Zuflucht suchte, wo er Edith kennenlernte. Das war vor etwas mehr als 30 Jahren. Edith wusste um die Vergangenheit ihres Mannes, weswegen es nicht selten zu Auseinandersetzungen kam, zwischen Haileys älteren Geschwistern und den Eltern. Heather wollte weg, aufs Festland, groß rauskommen, doch ihre Mutter, legte ihr aus unbegründeter Angst, immer wieder Steine in den Weg, was das Verhältnis sehr belastete.<br />
<br />
Während Hailey also den lieben langen Tag auf dem Meer oder auf der Matte verbrachte, mussten seine Geschwister die Schulbank drücken. Die Aufmerksamkeitsspanne von Hailey war nicht die eines Überfliegers, viel mehr auf das Orientiert, was ihm Spaß machte. Noch vor seiner Einschulung stand für den Dreikäsehoch fest, dass er eines Tages Surfmeister werden würde oder Spitzensportler. Eins von beiden, was davon war ihm egal. Sein Bruder Harper stand kurz vor seinem Schulabschluss und merkte, dass sein kleiner Bruder, kaum die Konzentration an den Tag legte, welchen er auf dem Wasser oder auf der Matte hegte. Die Schule zog an ihm vorbei und obwohl, Hailey noch jung war, wollte Harper, dass er sich fokussierte, denn seinen Eltern schien dies kaum aufzufallen, da sie ständig arbeiteten. Also setzte er sich hin und versuchte ihm klarzumachen, wenn er eines Tages erfolgreich sein wollte, musste er nicht nur im Sport gut sein, ihre Eltern würden ihm keine teure Sportausbildung bezahlen können und für ein Stipendium, musste ein mindestens einen guten Notendurchschnitt erreichen. Hailey versprach, dass er es zumindest versuchen würde. Ein Einstein ist nicht aus ihm geworden, aber durch spätere Noten in den wissenschaftlichen Fächern, würden ihm die Türen offenstehen, das versprach Harper ihm und dann würden sie gemeinsam seine Siege feiern. Im Sportverein mauserte sich der Junge zu einem der talentierteren Jungen, sodass sein Bruder sein mageres Gehalt, als Aushilfe im Hafen bei seinem Vater, in die Leidenschaft seines Bruders steckte. Mit Erfolg, die Trainer bejahten das Talent des Jungen, welches sich in den Jahren sicher entfalten würde. Natürlich schein Heather weniger begeistert, davon, dass man ihr alles verweigerte, aber man für den Jüngsten eine Ausnahme machen konnte.<br />
Während also die meisten Freunde von Heather Stipendien am Festland bekamen oder coole Jobangebote, war sie die Aushilfe im Café ihrer Mutter. Sie wollte nicht mit 20 schon wissen, wie ihre nächsten 50 Jahre aussahen, weswegen das Verhältnis zwischen den Geschwistern immer angespannter wurde und täglichen Streites folgten.<br />
<br />
Es war eine kalte Februarmorgen, als Edith, Heather und Hailey auf die Rückkehr von Edward und Harper vergebens warteten. Die Männer waren mit einem Fischkutter raus gesegelt, kamen aber nicht wieder. Die Hafenploizei vermutete, dass bei dem Sturm der vergangenen Nacht, das Boot gekentert sei. Nach elf Tagen wurde der Familie mitgeteilt, dass man die Suche einstellte, der schlimmste Tag in Haileys jungem Leben, denn sein Bruder bedeutete ihm alles. Es war auch der Tag, an dem seine Mutation ausbrach und Edith völlig überfordert damit war, da sich Edward damals um den Ausbruch von Harper und Heather gekümmert hatte. Nach der Bitte, ob sich Heather nicht um ihren Bruder kümmern könnte, antwortete diese nur, sie würde sich nicht weiter ihre Zukunft von dieser Familie verbauen lassen und eröffnete ihr, dass sie an der University of Chicago einen Studienplatz erhalten habe und diesen annahm.<br />
<br />
Es war nur ein weiterer Riss in der Familie, als Heather fortzog. So blieb Edith alleine mit Hailey auf der Insel.<br />
Der Junge baute in der Schule immer mehr ab, versteifte sich auf das Surfen und das Kunstturnen und schaffte sogar die Aufnahme in das Auswahlprogramm der Junioren Liga für die olympischen Teams. Er wollte es unbedingt, doch seine Trainer ermahnten ihn, dass er für die Förderprogramme weiter bessere Noten erzielen musste. Ein leidiges Thema, welches der junge Mutant verachtete, immerhin hörte er diese Leia schon seit einigen Jahren. Von dem offenen und kontaktfreudigen Jungen blieb kaum etwas übrig, er wurde stiller, gehässiger und schien ewig zu provozieren. An einem späten Nachmittag, holte Edith ihren Sohn vom Sport ab, während sich die beiden über sein Verhalten stritten, erlitt sie einen Herzinfarkt, raste in den Gegenverkehr und verursachte einen Unfall. Edith starb an den Folgen des Herzinfarktes, während Hailey ohne eine Schramme überlebte, doch gibt er sich seitdem die Schuld an ihrem Tod, weil er denkt durch den Streit den Infarkt ausgelöst zu haben.<br />
Heather kam für die Einäscherung in ihre Heimat zurück, um sich um das rechtliche zu kümmern, sie wusste schon seit dem Tag an dem ihr Vater und Harper verschwunden waren, dass sie nie wiederkommen würden, also verkaufte sie das Haus und das Café ihrer Familie und legte das Geld, für Haileys Zukunft auf seinem Sparbuch an und nahm ihn mit nach Chicago.<br />
<br />
Als Studentin auf einen Jungen aufzupassen, war nicht ihre Erfüllung, aber sie konnte Hailey ja nicht in ein Heim geben. So sorgte Heather dafür, dass Hailey morgens in der Schule war und nachmittags bis in den frühen Abend irgendwelche Kurse oder Sportveranstaltungen hatte. Sie schrieb ihn im Sportverband ein, denn sie wusste, dass tägliches Training in von seiner Trauer ablenkte. Der Junge konnte mit den meisten Gefühlen nicht umgehen, er war nicht in der Lage richtig zu trauern, da er kurz nach dem Tod seiner Mutter fast drei Monate einfach nicht sprach, bis es ihn wie eine Lawine überrollte und seine Mutation, sein neues Zimmer zersetzte. Heather nahm es, als Anreiz zu renovieren. Das Verhältnis verbesserte sich von Tag zu Tag und Hailey fasste wieder vertrauen.<br />
Chicago war anders als die Insel, auf welcher der junge Mutant geboren war. Laut, voller Abgase, schlechte Gerüche und zu viele Menschen… und kein Meer mit Wellen zum Surfen. Gut, das Meer gab es schon, aber schon mal versucht zwischen Abfällen und einem 0,0 Wellengang das Brett zu schwingen? Das muss der Grund für eine Indoor Anlage sein. Wie schrecklich. Aber man sagte ihm, es gebe wohl doch den ein oder anderen Surfspot. Er muss sie nur finden.<br />
Die Schule die Hailey besuchte war ein Alptraum, aber dafür nur eine Straße von der kleinen Wohnung entfernt, die er mit Heather bezog. Besprühte Mauern, Metalldetektoren, kaputtes Interieur, ein sozialer Brennpunkt an Kleinkriminalität wie man sie nur aus kannte. Ein tolles Umfeld für einen Neustart. Hailey versuchte so wenig Interaktionen mit seinen Mitschülern zu betreiben, wie es ihm möglich war. Auch wenn die Schule, ein Sammelbecken für den sozialen Abstieg, Kriminalität und Gewalt schien, überlebte Hailey diese und formte seinen Charakter, mehr als es sonst äußere Einflüsse taten. So vergingen die Tage. Morgens saß Hailey in der Schule, nachmittags hatte er Sport Training und abends, halfen ihm die dubiosen Freunde seiner Schwester bei den Hausaufgaben.<br />
Arbeitskollegen, nannte Heather die Leute, die mit ihr in dem Auktionshaus für Kunstgegenstände arbeiteten.<br />
<br />
Hailey widmete sich immer intensiver dem Sport und sein Trainer förderte ihn weiter, da er gute Chancen hatte bei der Juniorenliga des Kunstturnvereins zu punkten. Er gewann mehrere Wettbewerbe und auch Meisterschaften, ein Ziel vor Augen. Die Olympiade.<br />
Doch so einfach wie das Leben auf Hawaii war Chicago nicht. Heather blieb nächtelang weg und wenn sie wieder kam, hatte sie Panikattacken. Doch sie wollte ihm nicht erzählen worum es ging, selbst aus ihrem festen Freund bekam er nichts raus. Hailey vertraute ihm, er war eine neue Konstante in dem sehr instabilen Leben, welches der Junge führte. Während er also die meiste Zeit über alleine war und Probleme hatte, ernsthaft Bindungen zu anderen Menschen einzugehen, war seine Freundschaft zu gleichaltrigen nur eine Fassade um in der Schule nicht gefressen zu werden, auch wenn Hailey kein Opfer war. Mit 16 glaubte er den Durchbruch geschafft zu haben, als er an der Vorausscheidung der olympischen Spiele teilnehmen durfte. Die Disziplinen am Bodenturnen und am Schwebebalken meisterte Hailey mit Bravour, es fehlte ihm nur noch der Stufenbalken, um das Ticket für die Olympiade zu sichern, jedoch verunglückte er aufgrund eines Konstruktionsfehlers der installierten Stangen. Während des Wettbewerbes löste sich die Stange aus der Verankerung und Hailey ungebremst zu Boden, dabei schlug er hart mit dem Kopf am Gerüst auf, dass man ihn noch am selben Abend operieren musste. Es dauerte bis man ihn wieder aus dem Krankenhaus entließ und Hailey ziemlich lange mit der Reha zu kämpfen hatte, da nach diesem Unfall sein Gleichgewichtssinn völlig im Eimer war.<br />
Durch den Sturz litt er immer häufiger an Migräneanfällen die Tage anhielten und auch sein Gleichgewichtssinn dermaßen beeinträchtigte, dass ein Comeback undenkbar war, zumindest in den nächsten Jahren. Immer wieder passierten Unfälle aufgrund der Beeinträchtigung, sodass er zwar in den schmerzfreien Phasen trainieren konnte, aber nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen konnte, ohne die Gewissheit zu haben überhaupt durch seinen sportlichen Ehrgeiz Erfolg zu erzielen. Um nicht ganz ohne Sport leben zu müssen meldete sich Hailey bei dem Cheerleading Team seiner Schule. Das Footballteam war ein völliger Flopp, aber das Cheerleadingteam war ziemlich bekannt und konnte gerade männliche Mitglieder gebrauchen. Hailey interessierte es nicht, ob oder was man denken konnte, es kam dem Kunstturnen am nächsten und er konnte ohne den Druck eines Turniers entscheiden, wann er eine Pause benötigte. Außerdem konnte er den Mädchen unter den Rock gucken und die Trainingseinheiten waren wohl mehr körperlicher Kontakt, als Hailey je mit einer gleichaltrigen je hatte. Nur langsam raffte sich der junge Mutant wieder zu seiner alten Lebensqualität auf nicht zuletzt, weil die seine Schwester immer mehr unter Paranoia und Verfolgungswahn litt.<br />
Durch die kleinkriminellen Aktivitäten an seiner Schule, blieb es nicht aus, dass auch er sich in diesen Kreisen bewegte. Seine Freunde bestanden aus kleinen Ganoven die andere beklauten oder Drogen zu sich nahmen. Zwar nahm Hailey keine Drogen, aber meistens saß er mit den üblichen Verdächtigen beim Rektor, wegen Vandalismus, als ob die beschmierten Wände ein Kunstwerk mehr oder weniger im Wert mindern würden. So kam er auch das erste Mal in Kontakt mit dem älteren Bruder eines Klassenkameraden, der ihm sagte, er müsse in einem Motel bloß hocken und darauf warten, dass ihm ein Mann Geld brachte. Was sollte schon schiefgehen? Hailey sagte zu und hockte in dem Motel bis ein Mann kam, um ihm Geld zu geben, - für seine Jungfräulichkeit.<br />
Hailey hatte für einen Moment wirklich Angst, da dies irgendwie nicht abgesprochen war, bis eine Truppe reinstürmte und den Mann nicht verhaftete, sondern erpresste. Wenn er nicht wollte, dass die Behörden erfuhren, dass er Geld für Sex mit einem Minderjährigen bezahlte, sollte er das doppelte nochmal bezahlen und sie würden es vergessen.<br />
Hailey war sauer, rastete förmlich aus, als der Bruder seines Freundes ihm sagte, sie hätten auf ihn aufgepasst und dass solche alten perversen Säcke, lieber draufzahlen, als in den Knast zu gehen.<br />
Hailey erkannte, dass es Zeit war sich von diesen Freunden zu trennen und es so nicht weiter gehen konnte.<br />
<br />
Heather blieb immer öfters weg, bis sie im Sommer, wenige Monate danach desorientiert und aufgelöst in der Wohnung stand. Davon redete, dass man sie erwischen würde, dass es illegal war und dass sie litten. Zusammenhanglose Fetzen, die keinen Sinn ergaben. Hailey hatte Angst sie würde den Verstand verlieren, die klaren Momente seiner Schwester waren immer seltener und so sehr er sie liebte, so sehr wusste sie, dass sie Hilfe benötigte. Doch die Hilfe kam in Form der Association, welche Heather als Mitglied einer Zelle bezichtigte, die einen Anschlag geplant hatte. Sie kam in Sicherheitsverwahrung und Hailey ans Institut.<br />
<br />
<br />
Die Verhandlungen seiner Schwester waren der Brennpunkt einer nicht endenden Odyssey. Hailey durfte sie nicht einmal besuchen und kam so lange im Institut unter, als registrierter Mutant. Er verlor die Lust an allem. Niemand der ihm Half. Niemand bis auf die Bekannten seiner Schwester. Hailey kannte sie flüchtig, Mr. Appleby der Chef von Heather, war wie ein fürsorglicher Onkel für ihn, der ihm versprach, wann immer er Hilfe benötigte oder etwas brauchte für ihn dazu sein und dafür zu sorgen herauszufinden was mit seiner Schwester passiert war. Lügen und ein hinterhältiger Plan, den Hailey nicht erkannte und doch war es die einzige Wahrheit, die er kannte. Ohne zu wissen, dass er genauso beeinflusst wurde wie seine Schwester. Eine Mutantin aus Applebys Reihen pflanzte Erinnerungen und Handlungen in den jungen Kopf des Mutanten, welcher durch die Inhaftierung seiner Erziehungsberechtigten ans Institut kommen sollte.<br />
Ganz unbewusst sammelte der Junge Daten und Informationen, die er weitergab, ohne es aktiv mitzubekommen. Sein Aufenthalt im Institut betrug aber nur einige Monate, seiner Schwester wurde der Prozess gemacht und man hatte eine Tante ausfindig machen können. Von der er noch nie etwas gehört hatte, die aber wohl mit seiner Mutter über einige Ecken verwandt war und ihn zu sich nahm, natürlich nur um auch die finanzielle Unterstützung des Staates für sich zu sicher und nicht aus nächster Liebe. Da Hailey noch minderjährig war und ihm so alles egal war und er durch die Tante seine Chance sah auf seine alte Schule zu kommen, willigte er ein. Hätte er diesmal lieber sein lassen.<br />
Hailey war nicht fähig alleine klarzukommen. Seine Tante war nie zu Hause und wenn, dann kam sie immer mit ihrem Freund im Schlepptau, der ihn rausjagte.<br />
Hailey brach nach einigen Monaten die Schule ab. Er verbrachte die Zeit draußen auf der Straße, schlief nur ab und zu bei seiner Tante ansonsten bei Freunden. Mal hier mal da nahm er kleine Jobs an um sich über Wasser halten zu können und rutschte dabei immer mehr auf die schiefe Bahn, so lernte er auch Adrien Campbell kennen, ein Detektive aus dem achten Bezirk, der ihn dabei erwischte, wie er Schmiere stand, während die anderen eine Apotheke ausraubten. Hailey verpfiff sie sofort, um seinen eigenen Arsch zu retten, dummerweise schien der Detektive mit dem Helfersyndrom ihn nicht so schnell von der Leine zu lassen. Statt ihn einzubuchten, versuchte er ihm zu helfen und warum auch immer, oder wie es dazu kam, ist Hailey seitdem seine Augen und Ohren auf der Straße. Das war vor zwei Jahren. Einiges ist in seinem Leben gleichgeblieben. Anderes hat sich sehr verändert.<br />
Er versucht seinen Schulabschluss nachzuholen, wohnt seit fast einem halben Jahr bei Daniel Hwang einem Künstler aus dem Midnight Hotel, dem er mal geholfen hat und dieser ihm fürs Wochenende einen Job als Kellner in jenem Unternehmen besorgt hat, obwohl er immer noch bei seiner Tante gemeldet ist. Laut würde er es nie sagen, aber Daniel hat ihm in den letzten Monaten mehr das Gefühl gegeben, eine Familie zu sein, als die letzten Jahre. Ansonsten? Hofft Hailey Zugang zu seiner Schwester zu bekommen, dazu muss er aber seinen Schulabschluss schaffen und ein geregeltes Leben führen und das versucht er momentan.<br />
  </div>
</div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Adrien Campbell]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=130</link>
			<pubDate>Sat, 10 Oct 2020 16:45:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=28">Adrien Campbell</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=130</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Adrien Campbell</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 35</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 01.10.2029</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chicago, IL </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/mzk3kz5.png"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt">Detective CPD</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. ja</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Nat</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Levi Stocke</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Viel hatten Merriot und Duncan nie. Als Industriearbeiter leben sie in einem der Konzern Komplexe im 6. Distrikt. Sie haben immer versucht ihren beiden Kindern alles zu ermöglichen, was nicht immer einfach war. Dennoch schafften sie es, zwei gesunde Kinder großzuziehen. Neben Adrien, haben sie noch eine jüngere Tochter. Adriens Verhältnis zu seiner Familie ist recht innig und wenigstens einmal in der Woche fährt er zu seinen Eltern, zum traditionellen Familienessen. <br />
<br />
Beziehungen hatte Adrien in seinem Leben viele, die richtige, war aber nie wirklich dabei. Er war nie verheiratet, hat keine Kinder und kommt damit auch absolut zurecht. Im Grunde ist er mit seinem Job verheiratet, sollte aber die richtige Person irgendwann einmal dabei sein, ist er sicherlich nicht abgeneigt, sich dieser vollkommen zu widmen. <br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Adrien misst gute 1,85 Meter und wiegt 85kg. Im Allgemeinen entspricht er damit einem guten Durchschnitt. Seine rotbraunen Haare trägt er meistens nur halblang, dafür findet man ihn nur selten ohne einen vollen Bart vor. Seine Arme und sein Brustkorb sind seit einigen Jahren tätowiert, was von seiner Vergangenheit auf den Straßen der ärmeren Bezirke zeugt. Aufgrund seiner Mutation, musste Adrien sich vor einigen Jahren die Augen operieren lassen, so dass er mittlerweile künstliche Linsen implantiert bekommen hat. Wenn das Licht in einem richtigen Winkel auf die Augen treffen sieht, wirken diese hohl und ohne Reflektion, doch abgesehen von dieser Modifizierung, hat er keinerlei körperlichen Erweiterungen. <br />
<br />
Sein Modestil ist eher simpel. Oft trägt er gerade das was zur Hand ist. Im Anzug trifft man ihn nur äußerst selten an, viel angenehmer sind da einfache Jeans und unifarbene Shirts, darüber eine Jacke oder ein Hemd.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. aufrichtig<br />
» 2. charmant<br />
» 3. kontaktfähig<br />
» 4. gerecht<br />
» 5. umgänglich<br />
» 6. loyal<br />
» 7. herzlich<br />
» 8. hilfsbereit<br />
» 9. selbstbewusst<br />
» 10. empathisch</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. bequem<br />
» 2. unentschlossen<br />
» 3. reizbar <br />
» 4. draufgängerisch<br />
» 5. unordentlich<br />
» 6. nachtragend<br />
» 7. dickköpfig<br />
» 8. distanziert<br />
» 9. skeptisch<br />
» 10. kaltschnäuzig</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. gutes, kaltes Feierabendbier<br />
» 2. Dunkelheit<br />
» 3. Ruhe<br />
» 4. lacht gerne<br />
» 5. heimwerken</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Sonne<br />
» 2. Unzuverlässigkeit<br />
» 3. Konflikte<br />
» 4. Langeweile<br />
» 5. falscher Stolz</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. sehr diplomatisch<br />
» 2. beherrscht seine Mutation nahezu perfekt<br />
» 3. Kampfausbildung<br />
» 4. sparsam<br />
» 5. Menschenkenntnis</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. lichtempfindlich<br />
» 2. neigt zu starken Sonnenbränden<br />
» 3. neigt zur Selbstüberschätzung<br />
» 4. kann Arbeit nicht lange liegen lassen<br />
» 5. steckt die Nase viel zu oft in fremde Angelegenheiten</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><i><b>Umbramancer[K]</b></i><br />
Umbramancer umfasst die Manipulation, Kontrolle und Erschaffung von Dunkelheit. Mit dieser Mutation ist Adrien in der Lage Schatten nach seinen eigenen Vorstellungen zu verformen und zu verdunkeln, ebenso kann er sie als Fortbewegungsmittel nutzen. Als Schatten wird hierbei alles definiert, was nicht von direkter Sonneneinstrahlung betroffen ist. Doch auch, wenn seine Kraft exponentiell zur Abwesenheit von Licht steigt, ist es ihm durchaus möglich Teile seiner Mutation am Tag und bei voller Sonneneinstrahlung zu nutzen. Dies ist allerdings nur mit Einschränkungen und größerem Kraftaufwand möglich. Dementsprechend wirkt seine Mutation am besten und einfachsten, wenn er keiner direkten Lichtquelle ausgesetzt ist. Dies kann innerhalb von geschlossenen Räumen sein, oder bei Nacht. <br />
<br />
<b>Erschaffung von Dunkelheit</b><br />
Die Mutation erlaubt es dem Nutzer jegliche Art von Licht aus einem bestimmten Areal zu entfernen. In Adriens Fall handelt es sich um eine  <i>Sphäre, mit einem Durchmesser von 6 Metern</i> um seinen eigenen Körper herum. Es ist ihm möglich, die Dunkelheit zu variieren, allerdings ist es für jeden in Sichtweite ersichtlich, dass er seine Mutation nutzt. lässt er jegliche Lichtquelle verdunkeln, sieht man von außen nur einen großen, absolut schwarzen Ball der jegliche Lichtreflektion verschlingen lässt. Allerdings ist dieses “neu erschaffen” mit hohem Kraftaufwand verbunden so, dass er eine ganze Sphäre mit maximaler Dunkelheit lediglich <i>30 Sekunden bei idealen Voraussetzungen</i>, aufrecht halten kann. <br />
<br />
<b>Manipulation von Dunkelheit</b><br />
Viel einfacher verhält es sich da, mit der Manipulation von Dunkelheit, bzw. Schatten. An Orten an denen es keine direkte Lichteinstrahlung gibt, bilden sich automatisch Schatten. Diese können je nach Umgebung Verhältnissen unterschiedlich stark ausfallen. Adrien ist in der Lage diese zu verstärken, jedoch nicht sie abzuschwächen. Er kann aus einem dunklen Hinterhof entsprechend keine hell erleuchtete Straße machen, allerdings die Dunkelheit noch intensivieren. Dieser Teil seiner Mutation ist auch <i>bis zu 100 Meter Reichweite</i> einsetzbar, allerdings immer nur auf <i>Sichtkontakt</i> und in einem <i>Durchmesser von maximal 20 Metern</i>. Die Form kann er innerhalb dieser Angaben vollkommen variieren, ihm ist es also auch möglich Schattengestalten zu formen und ähnliches. Diese können für <b>30 Sekunden</b> eine feste und solide Form annehmen, auch diese Formen sind Lichtabweisend.<br />
<br />
<b>Transport durch Dunkelheit</b> <br />
Es Adrien kann sich schnell und sicher durch die Dunkelheit bewegen und eine <i>bis zu 50-fache Geschwindigkeit</i> erreichen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Teleportation. Nutzt er diese Fähigkeit, zersetzt sich sein Körper in den Schatten und setzt sich an der gewünschten Stelle wieder zusammen. Die Bewegungen in diesem Zustand können nur über zusammenhängende Schatten erfolgen, sollte seine Strecke also durch direkte Lichteinstrahlung unterbrochen werden, muss er entweder eine seiner anderen Fähigkeiten nutzen um das Licht zu überwinden oder einen anderen Weg suchen. Auch hier gilt, je dunkler seine Umgebung, desto einfacher und schneller kann er sich fortbewegen. In diesem Zustand kann er durch direkte Berührung, auch andere Personen mit sich nehmen. Allerdings <i>nicht mehr als das Zweifache seines Eigengewichts</i>.<br />
<br />
<b>Nachteile</b><br />
Der wohl eindeutigste Nachteil ist Licht. Adriens Fähigkeiten sind am Tag oder in hell erleuchteten Räumen deutlich schwächer. Allerdings scheint auch UV-Strahlung eine Rolle zu spielen, so dass es am Tag, ohne jegliche Schatten sehr schnell an seine Grenzen kommen kann, während er bei künstlichem Licht ein wenig länger durchhalten würde. Die weniger auffälligen Nachteile sind körperlicher Natur. Adrien ist Lichtempfindlich. Es wurde so stark, dass er seine Augen operieren und sich künstliche Linsen einsetzen ließ. Ebenso neigt er sehr schnell zu starkem Sonnenbrand, weshalb er besser beraten ist, das ganze Jahr über, starken Sonnenschutz zu nutzen.</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">  <b>» </b>Adriens frühe Kindheit wurde von den Armenvierteln von Chicago geprägt. Seine Eltern waren einfache Arbeiter und verdienten gerade genug, um eine kleine Wohnung im 7. Distrikt zu finanzieren. Auch wenn sie nie viel hatten, waren sie dennoch eine zufriedene Familie, die selten Probleme hatte. Adrien war weder ein besonders gutes und aufmerksames Kind, noch eines, dass sich grundsätzlich gegen die Regeln der Eltern stellte. Ein Junge, wie er eben sein sollte. Als er 12 Jahre jung war, wurde seine Mutter ein weiteres Mal schwanger. Seine kleine Schwester erblickte kurz darauf das Licht der Welt und wurde das neue Zentrum der Familie. Für Adrien schien es in den ersten Wochen und Monaten vollkommen in Ordnung, auch er kümmerte sich um die Kleine.<br />
<br />
<b>» </b>Zumindest, bis Adrien in die Pubertät kam und seine Mutation sich das erste Mal zeigte. Von diesem Zeitpunkt an wurde es immer schwieriger an den Jungen heranzukommen. Seine Eltern versuchten, ihm zu helfen, organisierten ihm ehrenamtliche Lehrer, die Mutanten halfen, mit ihren Mutationen umzugehen, versuchten auch ihn auf seine Zukunft als Mutant vorzubereiten, doch Adrien wandte sich immer mehr von ihnen ab. Mit den neuen Fähigkeiten und der Tatsache, dass er sie nicht versteckte, kamen auch neue Freunde in sein Leben, die es einzig und alleine auf Jugendliche wie ihn abgesehen hatten. Jugendliche, die sich unverstanden und verloren fühlten. Auf die schiefe Bahn zu geraten, war da nicht mehr sonderlich schwer, vor allem nicht in der Umgebung in der er aufwuchs. Und auch wenn er in der Schule mit mehr Abwesenheit, denn Anwesenheit glänzte und sich auf den Straßen herumtrieb, kam es nie so weit, dass er verloren schien. Was nicht zuletzt an seinen Eltern lag, die ihn nie aufgegeben hatten, auch dann nicht, als er sich tiefer in den Sumpf ziehen ließ. Eine Phase, die sicherlich viele Jugendliche durchmachen und von denen die meisten mit der Zeit einfach hinauswachsen. Besuche auf den Polizeistationen oder in Krankenhäusern waren keine Seltenheit, doch irgendwann erkannte auch Adrien, dass er für dieses Leben nicht gemacht war. Anders als seine neuen Freunde, fand er kein Gefallen, an Schlägereien oder Drogen, auch nicht daran sich sinnlos zu betrinken. Er versuchte es, wollte dabei sein, wollte sich an sie anpassen, erkannte aber, dass es ihn nicht glücklicher machte, sondern weiter in etwas hinab zog, dass sich wie eine Spirale in die Abgründe der Gesellschaft wand.<br />
<br />
<b>» </b>Die High School schaffte er schließlich nur noch mit Ach und Krach. Die Voraussetzungen dafür waren nun auch nicht sonderlich hoch. Dennoch reichte es nicht, ein College, geschweige denn eine Universität, zu besuchen. Einmal davon abgesehen, dass seine Eltern niemals das Geld dafür gehabt hätten. Dennoch erkannte er, dass er mehr sein wollte als ein einfacher Arbeiter. Er wollte Menschen, wie seinen Eltern und Nachbarn, die immer auf ihn Acht gegeben hatten, etwas zurückgeben. Seine Bewerbung bei der Polizei wurde jedoch mehrfach, aufgrund seiner schulischen Leistung und seiner Vergangenheit, abgelehnt. Adrien wollte nicht aufgeben, sah aber ein, dass es so vermutlich nicht klappen würde. Er fing an in den Obdachlosenheimen zu arbeiten, übernahm kleinere Hausmeistertätigkeiten und unterstützte so seine Eltern.<br />
<br />
<b>» </b>Adrien war 20, als er sich bei der Association, um einen Ausbildungsplatz bewarb und prompt angenommen wurde. Offensichtlich erachtete man seine Mutationen als hilfreich. Seine Eltern waren weniger begeistert. Für sie war es als würde sie ihren Sohn direkt in einen Krieg schicken und vielleicht lagen sie damit nicht ganz so falsch. Seine Ausbildung beinhaltete nicht nur massenhaft medizinische Tests, sondern auch psychisches und physisches Training. Er musste in kürzester Zeit seine Mutationen perfektionieren und absolut beherrschen lernen, auch über seine augenscheinlichen Grenzen hinaus. Schließlich bot man ihm eine 5-jährige Verpflichtung an. Adrien wurde in dieser Zeit in einer Internationalen Einheit, zu Einsätzen in der ganzen Welt geschickt. Nicht nur Kriegsgebiete, sondern auch für Hilfsprojekte der Association. Er kam an Orte von denen er nicht einmal wusste, dass sie existierten. Er erhielt eine Scharfschützenausbildung, lernte ein wenig Französisch und Chinesisch, rettete Leben und beendete sie, wenn es sein musste.<br />
<br />
<b>» </b>Die 5 Jahre waren ereignisreich, doch nie das was er eigentlich wollte. Er wollte dort helfen und arbeiten, wo er groß geworden war und wo er wusste wo die Probleme in der Gesellschaft seiner Heimat waren. Die Zeit bei der Association war wichtig für seine Entwicklung, doch nichts was er auf ewig machen wollte. Als sein Vertrag endete, bewarb er sich ein weiteres Mal bei der Polizei und mit seinem neuen Lebenslauf, sollte es auf Anhieb klappen. Adrien arbeitete sich vom Streifenpolizisten bis zum Detective hoch, vor zwei Jahren bekam er schließlich auch das Angebot, sich einer Sondereinheit anzuschließen, die in Distrikt 8 agiert. <br />
</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Adrien Campbell</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 35</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 01.10.2029</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chicago, IL </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/mzk3kz5.png"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt">Detective CPD</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H.D.S. ja</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Nat</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Levi Stocke</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Viel hatten Merriot und Duncan nie. Als Industriearbeiter leben sie in einem der Konzern Komplexe im 6. Distrikt. Sie haben immer versucht ihren beiden Kindern alles zu ermöglichen, was nicht immer einfach war. Dennoch schafften sie es, zwei gesunde Kinder großzuziehen. Neben Adrien, haben sie noch eine jüngere Tochter. Adriens Verhältnis zu seiner Familie ist recht innig und wenigstens einmal in der Woche fährt er zu seinen Eltern, zum traditionellen Familienessen. <br />
<br />
Beziehungen hatte Adrien in seinem Leben viele, die richtige, war aber nie wirklich dabei. Er war nie verheiratet, hat keine Kinder und kommt damit auch absolut zurecht. Im Grunde ist er mit seinem Job verheiratet, sollte aber die richtige Person irgendwann einmal dabei sein, ist er sicherlich nicht abgeneigt, sich dieser vollkommen zu widmen. <br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Adrien misst gute 1,85 Meter und wiegt 85kg. Im Allgemeinen entspricht er damit einem guten Durchschnitt. Seine rotbraunen Haare trägt er meistens nur halblang, dafür findet man ihn nur selten ohne einen vollen Bart vor. Seine Arme und sein Brustkorb sind seit einigen Jahren tätowiert, was von seiner Vergangenheit auf den Straßen der ärmeren Bezirke zeugt. Aufgrund seiner Mutation, musste Adrien sich vor einigen Jahren die Augen operieren lassen, so dass er mittlerweile künstliche Linsen implantiert bekommen hat. Wenn das Licht in einem richtigen Winkel auf die Augen treffen sieht, wirken diese hohl und ohne Reflektion, doch abgesehen von dieser Modifizierung, hat er keinerlei körperlichen Erweiterungen. <br />
<br />
Sein Modestil ist eher simpel. Oft trägt er gerade das was zur Hand ist. Im Anzug trifft man ihn nur äußerst selten an, viel angenehmer sind da einfache Jeans und unifarbene Shirts, darüber eine Jacke oder ein Hemd.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. aufrichtig<br />
» 2. charmant<br />
» 3. kontaktfähig<br />
» 4. gerecht<br />
» 5. umgänglich<br />
» 6. loyal<br />
» 7. herzlich<br />
» 8. hilfsbereit<br />
» 9. selbstbewusst<br />
» 10. empathisch</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. bequem<br />
» 2. unentschlossen<br />
» 3. reizbar <br />
» 4. draufgängerisch<br />
» 5. unordentlich<br />
» 6. nachtragend<br />
» 7. dickköpfig<br />
» 8. distanziert<br />
» 9. skeptisch<br />
» 10. kaltschnäuzig</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. gutes, kaltes Feierabendbier<br />
» 2. Dunkelheit<br />
» 3. Ruhe<br />
» 4. lacht gerne<br />
» 5. heimwerken</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Sonne<br />
» 2. Unzuverlässigkeit<br />
» 3. Konflikte<br />
» 4. Langeweile<br />
» 5. falscher Stolz</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. sehr diplomatisch<br />
» 2. beherrscht seine Mutation nahezu perfekt<br />
» 3. Kampfausbildung<br />
» 4. sparsam<br />
» 5. Menschenkenntnis</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. lichtempfindlich<br />
» 2. neigt zu starken Sonnenbränden<br />
» 3. neigt zur Selbstüberschätzung<br />
» 4. kann Arbeit nicht lange liegen lassen<br />
» 5. steckt die Nase viel zu oft in fremde Angelegenheiten</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><i><b>Umbramancer[K]</b></i><br />
Umbramancer umfasst die Manipulation, Kontrolle und Erschaffung von Dunkelheit. Mit dieser Mutation ist Adrien in der Lage Schatten nach seinen eigenen Vorstellungen zu verformen und zu verdunkeln, ebenso kann er sie als Fortbewegungsmittel nutzen. Als Schatten wird hierbei alles definiert, was nicht von direkter Sonneneinstrahlung betroffen ist. Doch auch, wenn seine Kraft exponentiell zur Abwesenheit von Licht steigt, ist es ihm durchaus möglich Teile seiner Mutation am Tag und bei voller Sonneneinstrahlung zu nutzen. Dies ist allerdings nur mit Einschränkungen und größerem Kraftaufwand möglich. Dementsprechend wirkt seine Mutation am besten und einfachsten, wenn er keiner direkten Lichtquelle ausgesetzt ist. Dies kann innerhalb von geschlossenen Räumen sein, oder bei Nacht. <br />
<br />
<b>Erschaffung von Dunkelheit</b><br />
Die Mutation erlaubt es dem Nutzer jegliche Art von Licht aus einem bestimmten Areal zu entfernen. In Adriens Fall handelt es sich um eine  <i>Sphäre, mit einem Durchmesser von 6 Metern</i> um seinen eigenen Körper herum. Es ist ihm möglich, die Dunkelheit zu variieren, allerdings ist es für jeden in Sichtweite ersichtlich, dass er seine Mutation nutzt. lässt er jegliche Lichtquelle verdunkeln, sieht man von außen nur einen großen, absolut schwarzen Ball der jegliche Lichtreflektion verschlingen lässt. Allerdings ist dieses “neu erschaffen” mit hohem Kraftaufwand verbunden so, dass er eine ganze Sphäre mit maximaler Dunkelheit lediglich <i>30 Sekunden bei idealen Voraussetzungen</i>, aufrecht halten kann. <br />
<br />
<b>Manipulation von Dunkelheit</b><br />
Viel einfacher verhält es sich da, mit der Manipulation von Dunkelheit, bzw. Schatten. An Orten an denen es keine direkte Lichteinstrahlung gibt, bilden sich automatisch Schatten. Diese können je nach Umgebung Verhältnissen unterschiedlich stark ausfallen. Adrien ist in der Lage diese zu verstärken, jedoch nicht sie abzuschwächen. Er kann aus einem dunklen Hinterhof entsprechend keine hell erleuchtete Straße machen, allerdings die Dunkelheit noch intensivieren. Dieser Teil seiner Mutation ist auch <i>bis zu 100 Meter Reichweite</i> einsetzbar, allerdings immer nur auf <i>Sichtkontakt</i> und in einem <i>Durchmesser von maximal 20 Metern</i>. Die Form kann er innerhalb dieser Angaben vollkommen variieren, ihm ist es also auch möglich Schattengestalten zu formen und ähnliches. Diese können für <b>30 Sekunden</b> eine feste und solide Form annehmen, auch diese Formen sind Lichtabweisend.<br />
<br />
<b>Transport durch Dunkelheit</b> <br />
Es Adrien kann sich schnell und sicher durch die Dunkelheit bewegen und eine <i>bis zu 50-fache Geschwindigkeit</i> erreichen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Teleportation. Nutzt er diese Fähigkeit, zersetzt sich sein Körper in den Schatten und setzt sich an der gewünschten Stelle wieder zusammen. Die Bewegungen in diesem Zustand können nur über zusammenhängende Schatten erfolgen, sollte seine Strecke also durch direkte Lichteinstrahlung unterbrochen werden, muss er entweder eine seiner anderen Fähigkeiten nutzen um das Licht zu überwinden oder einen anderen Weg suchen. Auch hier gilt, je dunkler seine Umgebung, desto einfacher und schneller kann er sich fortbewegen. In diesem Zustand kann er durch direkte Berührung, auch andere Personen mit sich nehmen. Allerdings <i>nicht mehr als das Zweifache seines Eigengewichts</i>.<br />
<br />
<b>Nachteile</b><br />
Der wohl eindeutigste Nachteil ist Licht. Adriens Fähigkeiten sind am Tag oder in hell erleuchteten Räumen deutlich schwächer. Allerdings scheint auch UV-Strahlung eine Rolle zu spielen, so dass es am Tag, ohne jegliche Schatten sehr schnell an seine Grenzen kommen kann, während er bei künstlichem Licht ein wenig länger durchhalten würde. Die weniger auffälligen Nachteile sind körperlicher Natur. Adrien ist Lichtempfindlich. Es wurde so stark, dass er seine Augen operieren und sich künstliche Linsen einsetzen ließ. Ebenso neigt er sehr schnell zu starkem Sonnenbrand, weshalb er besser beraten ist, das ganze Jahr über, starken Sonnenschutz zu nutzen.</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">  <b>» </b>Adriens frühe Kindheit wurde von den Armenvierteln von Chicago geprägt. Seine Eltern waren einfache Arbeiter und verdienten gerade genug, um eine kleine Wohnung im 7. Distrikt zu finanzieren. Auch wenn sie nie viel hatten, waren sie dennoch eine zufriedene Familie, die selten Probleme hatte. Adrien war weder ein besonders gutes und aufmerksames Kind, noch eines, dass sich grundsätzlich gegen die Regeln der Eltern stellte. Ein Junge, wie er eben sein sollte. Als er 12 Jahre jung war, wurde seine Mutter ein weiteres Mal schwanger. Seine kleine Schwester erblickte kurz darauf das Licht der Welt und wurde das neue Zentrum der Familie. Für Adrien schien es in den ersten Wochen und Monaten vollkommen in Ordnung, auch er kümmerte sich um die Kleine.<br />
<br />
<b>» </b>Zumindest, bis Adrien in die Pubertät kam und seine Mutation sich das erste Mal zeigte. Von diesem Zeitpunkt an wurde es immer schwieriger an den Jungen heranzukommen. Seine Eltern versuchten, ihm zu helfen, organisierten ihm ehrenamtliche Lehrer, die Mutanten halfen, mit ihren Mutationen umzugehen, versuchten auch ihn auf seine Zukunft als Mutant vorzubereiten, doch Adrien wandte sich immer mehr von ihnen ab. Mit den neuen Fähigkeiten und der Tatsache, dass er sie nicht versteckte, kamen auch neue Freunde in sein Leben, die es einzig und alleine auf Jugendliche wie ihn abgesehen hatten. Jugendliche, die sich unverstanden und verloren fühlten. Auf die schiefe Bahn zu geraten, war da nicht mehr sonderlich schwer, vor allem nicht in der Umgebung in der er aufwuchs. Und auch wenn er in der Schule mit mehr Abwesenheit, denn Anwesenheit glänzte und sich auf den Straßen herumtrieb, kam es nie so weit, dass er verloren schien. Was nicht zuletzt an seinen Eltern lag, die ihn nie aufgegeben hatten, auch dann nicht, als er sich tiefer in den Sumpf ziehen ließ. Eine Phase, die sicherlich viele Jugendliche durchmachen und von denen die meisten mit der Zeit einfach hinauswachsen. Besuche auf den Polizeistationen oder in Krankenhäusern waren keine Seltenheit, doch irgendwann erkannte auch Adrien, dass er für dieses Leben nicht gemacht war. Anders als seine neuen Freunde, fand er kein Gefallen, an Schlägereien oder Drogen, auch nicht daran sich sinnlos zu betrinken. Er versuchte es, wollte dabei sein, wollte sich an sie anpassen, erkannte aber, dass es ihn nicht glücklicher machte, sondern weiter in etwas hinab zog, dass sich wie eine Spirale in die Abgründe der Gesellschaft wand.<br />
<br />
<b>» </b>Die High School schaffte er schließlich nur noch mit Ach und Krach. Die Voraussetzungen dafür waren nun auch nicht sonderlich hoch. Dennoch reichte es nicht, ein College, geschweige denn eine Universität, zu besuchen. Einmal davon abgesehen, dass seine Eltern niemals das Geld dafür gehabt hätten. Dennoch erkannte er, dass er mehr sein wollte als ein einfacher Arbeiter. Er wollte Menschen, wie seinen Eltern und Nachbarn, die immer auf ihn Acht gegeben hatten, etwas zurückgeben. Seine Bewerbung bei der Polizei wurde jedoch mehrfach, aufgrund seiner schulischen Leistung und seiner Vergangenheit, abgelehnt. Adrien wollte nicht aufgeben, sah aber ein, dass es so vermutlich nicht klappen würde. Er fing an in den Obdachlosenheimen zu arbeiten, übernahm kleinere Hausmeistertätigkeiten und unterstützte so seine Eltern.<br />
<br />
<b>» </b>Adrien war 20, als er sich bei der Association, um einen Ausbildungsplatz bewarb und prompt angenommen wurde. Offensichtlich erachtete man seine Mutationen als hilfreich. Seine Eltern waren weniger begeistert. Für sie war es als würde sie ihren Sohn direkt in einen Krieg schicken und vielleicht lagen sie damit nicht ganz so falsch. Seine Ausbildung beinhaltete nicht nur massenhaft medizinische Tests, sondern auch psychisches und physisches Training. Er musste in kürzester Zeit seine Mutationen perfektionieren und absolut beherrschen lernen, auch über seine augenscheinlichen Grenzen hinaus. Schließlich bot man ihm eine 5-jährige Verpflichtung an. Adrien wurde in dieser Zeit in einer Internationalen Einheit, zu Einsätzen in der ganzen Welt geschickt. Nicht nur Kriegsgebiete, sondern auch für Hilfsprojekte der Association. Er kam an Orte von denen er nicht einmal wusste, dass sie existierten. Er erhielt eine Scharfschützenausbildung, lernte ein wenig Französisch und Chinesisch, rettete Leben und beendete sie, wenn es sein musste.<br />
<br />
<b>» </b>Die 5 Jahre waren ereignisreich, doch nie das was er eigentlich wollte. Er wollte dort helfen und arbeiten, wo er groß geworden war und wo er wusste wo die Probleme in der Gesellschaft seiner Heimat waren. Die Zeit bei der Association war wichtig für seine Entwicklung, doch nichts was er auf ewig machen wollte. Als sein Vertrag endete, bewarb er sich ein weiteres Mal bei der Polizei und mit seinem neuen Lebenslauf, sollte es auf Anhieb klappen. Adrien arbeitete sich vom Streifenpolizisten bis zum Detective hoch, vor zwei Jahren bekam er schließlich auch das Angebot, sich einer Sondereinheit anzuschließen, die in Distrikt 8 agiert. <br />
</div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nathanael Harklin]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=124</link>
			<pubDate>Thu, 01 Oct 2020 19:10:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Nathanael Harklin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=124</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> NATHANAEL HARKLIN</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 30 YRS</td></tr>
<tr><td class="sgfakt">28. Februar 2035</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chicago, IL</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7-2</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/jGteeGG.jpg"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Polizist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Gut</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H. D. S. Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ina</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Creekman, Kevin</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Nates Mutter <i>Erika Devin</i> starb, als er gerade einmal 11 Jahre alt war. Seinen leiblichen Vater hat er niemals kennengelernt. Dafür hatte er mit seinem <i>Stiefvater Kevin Hastings</i> ein Bilderbuch Beispiel dafür, wie ein Vater auf keinen Fall sein sollte. Vor 5 Jahren starb dieser in staatlicher Sicherheitsverwahrung und Nate muss ehrlich zugeben, dass er dem Mann nicht eine Sekunde lang nachgetrauert hat.<br />
<br />
Vor 12 Jahren, nahm seine Tante <i>Mary Harklin</i> ihn bei sich auf und adoptierte den Jungen, noch bevor er seine Volljährigkeit erreichte. Sie, ihr Mann <i>Tom</i> und ihre beiden Söhne <i>Markus und James</i> wurden seine neue Familie und gaben ihm nach dem Tod seiner Mutter, zum ersten Mal das Gefühl irgendwo dazu zu gehören und genau so geliebt und akzeptiert zu werden, wie er ist. <br />
<br />
Dieser Familie verdankt er auch, dass er sehr viele Missstände in seiner Kindheit erkennen und aufarbeiten konnte, doch noch immer hat er große Schwierigkeiten damit zu vertrauen und andere an sich heran zu lassen, sodass vor allem Beziehungen ein rotes Tuch und oftmals ein Buch mit sieben Siegeln für ihn sind.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Nates Augen habe eine <i>hellgrüne</i> Farbe, während sein Haar <i>dunkelblond</i> ist. In seinem Bart lassen sich jedoch auch <i>braune & rötliche Schattierungen</i> finden. Sein Haar trägt er meist <i>schulterlang</i>, jedoch nur sehr selten offen. Viel öfter ist es zu einem unordentlichen Knäul zusammengebunden und an seinem Hinterkopf befestigt.<br />
<br />
Schon als 17-jähriger hatte er eine Größe von 1,88 m, heute beträgt seine Körpergröße <b>1,92m</b>. Kein rasanter Zuwachs, doch im Vergleich zu den mickrigen 79 Kilogramm von damals, hat er sehr ordentlich an Muskelmasse zugelegt und bringt heute <i>94 Kilogramm</i> auf die Waage.<br />
<br />
Das Einzige, was an seiner Erscheinung wirklich besonders ist, sind wohl die zahlreichen Tattoos, die heute beinahe seinen gesamten Körper bis auf sein Gesicht, seinen Lendenbereich und seine Hand- und Fußflächen, bedecken. Viele Tattoos bedecken alte, wulstige Narben, die er aus seiner frühen Jugend stammen und für ihn auch heute noch zahlreiche Komplexe und ein missgebildetes Körpergefühl bedeuten.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» höflich✓ loyal✓ unvoreingenommen✓ aufmerksam✓ beschützend✓ neugierig✓ intelligent✓ hilfsbereit✓ zuverlässig✓ verantwortungsbewusst✓ nachdenklich✓ selbstbewusst✓ echt✓ erwachsen✓  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» zurückhaltend✗ wortkarg✗ introvertiert✗ aufmerksamkeitsbedürftig✗ schreckhaft✗ unentschlossen✗ stur✗ unkreativ✗ konfliktscheu✗ naiv✗ rücksichtsvoll✗ traumatisiert✗ verschlossen✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» ruhe✓ schlafen✓ wärme✓ interessante bücher✓ musik✓ mathematik✓ biologie✓ süßwaren✓ loyalität✓ ehrlichkeit✓ verbundenheit✓ witze✓ autonomes fahren✓ sein job✓ </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» gewalt✗ krach✗ hunde✗ spinnen✗ insekten✗ kälte✗ hunger✗ schlaflosigkeit✗ körperkontakt✗ beziehungen✗ aufdringlichkeit✗ machos✗ human alliance✗ </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » naturwissenschaften✓ gutes gedächtnis✓ dinge analysieren✓ rational denken✓ umgang mit waffen✓ kampfausbildung✓ lernt schnell✓ fügt sich meist mühelos ein✓ guter orientierugnssinn✓ undercover einsätze✓ guter fahrer✓ gute manieren✓ empathie✓ ordnung halten✓ </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> »  kontakte knüpfen✗ auf andere zugehen✗ seinen eigenen wert kennen✗ viele komplexe✗ fehlendes körpergefühl✗ kontrolle abgeben✗ kann nicht streiten✗ flirten✗ bindungen eingehen✗ vertraut schwer✗ umgang mit technik✗ absolut unkreativ✗ verträgt keinen alkohol✗ </div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><b>ANIMA/MONSTER SHIFTING [K]</b><br />
<b>✗ </b> Durch seine Mutation besitzt Nate die Fähigkeit, seinen Körper nach seinen ganz eigenen Vorstellungen zu formen und zu verändern. Die einzige Limitation, die sich bei seiner Mutation zeigt, dass er lediglich Attribute aus der Tierwelt, oder Monsterähnlicher Gebilde mit animalischen Attributen, übernehmen und miteinander kombinieren kann, jedoch keinerlei menschliche Aspekte verändern. Sodass es ihm nicht möglich ist, sich in eine andere Person zu wandeln. <br />
<br />
<b>✗ </b> Seine Mutation beruht auf aktiven und passiven Aspekten, sodass er sich zwar willentlich dazu entscheiden muss, seinen Körper zu wandeln, es jedoch durch eine Schutzreaktion passieren kann, dass seine Haut sich verändert, um ihn vor einem Schlag, einem Stich oder einem Schuss zu schützen oder ihm Klauen wachsen, wenn er sich bedroht fühlt und seine Augen sich verändern, um ihm die Möglichkeit zu bieten im Dunklen besser zu sehen oder besser zu hören. <br />
Die Kontrolle über die aktive Wandlung hat er schon seit einigen Jahren gemeistert und kann auch mit dem Schmerz gut leben, der mit einer Wandlung einhergeht, jedoch hat er es nie geschafft entsprechende Schutzreflexe und -reaktionen in den Griff zu kriegen, da sie viel zu sehr an einen unbewussten Reflex gekoppelt sind, wie beispielsweise die Atmung.<br />
<br />
<b>✗ </b> Durch die Fähigkeit jeden Part seines Körpers seiner Vorstellung nach zu formen, ist sein Körper auch auf einem sehr hohen Energielevel. Muskelmasse muss durchblutet, mit Sauerstoff und Zucker versorgt und angereichert werden. Aus diesem Grund ist sein Energieumsatz deutlich höher, als der von anderen Menschen seiner Größe und Statur. Das Gefühl gesättigt zu sein, hatte er schon seit Jahren nicht mehr, sodass er eigentlich permanent am Essen ist und sich dieses Verhalten in richtige Heißhungerattacken und Fressorgien steigert, wenn er seine Mutation über einen langen Zeitraum hinweg einsetzt.<br />
Wenn er seinem Körper nicht ausreichend Energie in Form von Nahrung, Proteinshakes oder Ergänzungsmitteln zuführt, ist es also möglich, dass dieser sich auf ein Mindestniveau herunterfährt um Energie zu sparen. Dies bedeutet für Nate, einen Komaähnlichen Zustand, in dem alles nur noch auf einem Minimum arbeitet. <br />
<br />
<br />
<b>✗  KÖRPERWANDLUNG</b> – Nate ist dazu in der Lage sich vollständig in ein Tier oder tierähnliches Monster zu wandeln oder auch nur bestimmte Körperteile. So ist es ihm beispielsweise möglich sich Katzenähnliche Krallen wachsen zu lassen oder auch Schnurrhaare, oder Ohren, oder gar einen Schwanz. All diese körperlichen Veränderungen bringen auch die jeweiligen Verbesserungen seiner Sinne, seiner Körperbalance oder seiner Reflexe mit sich. So kann er mit animalischen Ohren zum Beispiel besser hören oder in vollständig gewandelter Form besser riechen und sehen. Jedoch ausschließlich so lange, bis er seine menschliche Form wieder annimmt. <br />
<br />
<b>✗ </b> Er kann sich auch Flügel wachsen lassen, mit denen er dazu in der Lage ist zu fliegen. Es ist ihm jedoch nicht möglich amphibische oder insektoide Attribute zu übernehmen, da diese zumeist eine andere Anatomie als Säugetiere aufweisen, die an Land leben und er seine Organe nicht an den Lebensraum von Amphibien anpassen kann, sodass er sich zwar Kiemen wandeln könnte, jedoch wie jedes andere Säugetier ertrinken würde, wenn er versucht unter Wasser zu atmen.<br />
<br />
<b>✗ </b> Es ist ihm also möglich sich in zahlreiche Tierformen zu wandeln, doch kann er sich ebenso auch in monsterähnliche Gebilde wandeln, in deren Form er deutlich größer und breiter wird. Dieser Prozess ist besonders schmerzhaft und bringt kaum wirkliche Verbesserungen seiner Sinne, Reflexe oder körperlichen Stärke mit sich, denn diese bleibt in allen gewandelten Formen gleich. Also nur weil er sich in eine drei Meter hohe Abbildung eines Bären verwandelt, ist er in dieser Form nicht automatisch stärker. <br />
<br />
<br />
<b>✗  ERHÖHTE STÄRKE & AUSDAUER</b> – Seine körperliche Stärke und Ausdauer sind dauerhaft erhöht, so kann er relativ mühelos mehrere Stunden anstrengendes Krafttraining betreiben ohne im Anschluss wirklich müde zu sein oder körperlich erschöpft. Ebenso ist es ihm möglich, ohne sehr viel Anstrengung das Achtfache seines Körpergewichts zu heben und über längere Zeit hinweg zu bewegen oder nur zu halten. <br />
<br />
<b>✗  VERBESSERTE HEILUNG</b> – Durch die permanenten Veränderungen seines Körpers, seiner Zellstruktur und seiner Größe, besitzt Nate eine verbesserte Heilung. Zwar verschwinden Verwundungen nicht bereits nach wenigen Sekunden, doch kann man sagen, dass Wunden bei ihm etwa doppelt so schnell verheilen wie bei anderen Mutanten. <br />
<br />
<b>✗  BESCHLEUNIGTE ALTERUNG</b> - ein Nebeneffekt seiner beschleunigten Heilung und der Fähigkeit seine Zellstruktur zu verändern und anzupassen, altert Nate jedoch auch schneller. Dieser Nebeneffekt wurde als Zufallsbefund bei einer Routineuntersuchung festgestellt, bei dem auch seine Zellen genauer unter die Lupe nehmen. Sie zerfallen um ein 1.8-faches schneller, als die eines Menschen, sodass sein biologisches Alter bereits weiter fortgeschritten ist. So besitzt er mit seinen 30 Jahren, bereits den Körper eines 38 - Jährigen.</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">
<br />
<b>✗ </b> Ein leichtes Leben hatte Nate niemals. Seine Mutter war, vom Moment seiner Geburt an alleinerziehend und musste ihm Mutter und Vater in einer Person sein. Viel hatten sie nie gehabt, jedoch wuchs der Junge in dem Wissen auf, dass er geliebt und akzeptiert war. Dass seine Mutter stolz auf ihn war und sich immer auf ihn verlassen konnte. <br />
Er musste früh selbstständig werden, denn mit zwei Jobs hatte seine Mutter nur sehr wenig Zeit für ihn, doch diese wurde immer vollkommen ausgenutzt. <br />
Erika war eine gute Frau, die mit ganzem Herzen liebte und diese Eigenschaft auch an ihren Sohn weitergab. Sie sah stets das Gute im Menschen und half allen, die es nötig hatten, ganz gleich was es sie selbst kosten mochte. Und das übernahm auch ihr Sohn von ihr. <br />
<br />
<b>✗ </b> Nate war 8 Jahre alt, als Erikas Zeit noch knapper wurde, denn mit einem Mal war da ein weiterer Mann, mit dem sich Nate ihre Zeit teilen sollte. Kevin schien in Ordnung, auch wenn er Nate niemals vollständig wahrnahm. Es war eben nicht sein Kind und Erika schien ihn sowieso ganz gut im Griff zu haben. Also keine Notwendigkeit eine erzieherische Rolle im Leben des Jungen einzunehmen.<br />
Was Nate auch nicht zwingend schlimm fand. Er war gut erzogen, hilfsbereit und wusste, wie er sich selbst versorgte wenn er aus der Schule nach Hause kam. Ein Jahr verging und seine Mutter beschloss erneut zu heiraten. Nate und Kevin waren nie wirklich warm miteiander geworden, doch Nate gehörte nicht zu denen, die sich beschwerten und jammerten. Stattdessen freute er sich über das Glück, dass seine Mutter deutlich zu empfinden schien. Es war also in Ordnung und er nahm sich gerne zurück, wenn seine Mutter dafür wieder so viel mehr lachte und wirklich verliebt schien.<br />
<br />
<b>✗ </b> Von einem rosaroten Familienleben konnte nie die Rede gewesen sein, doch als er mit 11 Jahren von der Schule heim kam, erwartete ihn die Nachricht, dass seine Mutter verunglückt war. Ein betrunkener Fahrer hatte sie erwischt und sie war noch an der Unfallstelle verunglückt. Nate ging ruhig in sein Zimmer und starrte über Stunden nur an die neue Tapete, die er erst vor einigen Tagen mit seiner Mutter an die Wände tapeziert hatte. Er konnte nicht verstehen, was es bedeutete, wie es nun weiter gehen sollte ... <br />
Eigentlich erwartete er, dass Kevin ihn in ein Heim abschieben würde. Hätte er es doch nur getan. Rückblickend, hätte ihm nichts Besseres passieren können.<br />
<br />
<b>✗ </b> Die nächsten sechs Jahre waren mit Schikane, Gewalt und Schmerz für Nate verbunden. Nachdem seine Mutation ausgebrochen war, hatte Kevin darin nur die Möglichkeit für Profit gesehen und seinen Stiefsohn dazu benutzt, um an unterschiedlichsten Tierkämpfen teilzunehmen.<br />
Das Nate dabei verletzt wurde, war eben ein Risiko, dass er einzugehen gewillt gewesen war. Weigerte sich Nate, wurde er geschlagen. Weigerte er sich nicht, wurde er im Kampf verletzt. Als die Verletzungen zu offensichtlich wurden, als dass sie in der Schule hätten ignoriert werden können, sprachen die Lehrer Kevin darauf an. <br />
Als Konsequenz darauf hin, meldete er Nate von der Schule ab, mit der Angabe der Junge würde zu Hause unterrichtet werden. Was jedoch nie gesah. <br />
<br />
<b>✗ </b> Eher durch einen dummen Zufall wurde Kevin eines Tages von der Polizei bei einem Überfall festgenommen und eingesperrt. Für Nate bedeutete das, dass er ins Institute for Metahuman Children kam. Und die Monate an der Schule waren für ihn etwas Besonderes und absolut einzigartiges. Er lernte, dass es Menschen gab, die ihn mochten. Hatte zum ersten Mal in seinem Leben Freunde. Nicht viele, doch mehr, als er sich jemals erhofft hatte. Leider waren ihm nur wenige Monate vergönnt, denn durch einen Verhandlungsfehler kam Kevin wieder raus und bekam die Vormundschaft für seinen Stiefsohn zurück.<br />
<br />
<b>✗ </b> Einige Monate hielt Nate es aus, bis er sich schließlich - mit der Unterstützung seiner besten Freunde - endlich dazu überwinden konnte, Anzeige gegen Kevin zu erstatten und ihn bei der Association zu melden. Die Anklageschrift war lang und der Prozess langwierig. <br />
Nate hatte erwartet, dass man ihn wieder zurück ins Institute schicken würde, hatte sogar darauf gehofft, doch es stand eine blonde Frau vor ihm, die ihn mit sanfter Stimme ansprach und sich ihm als seine Tante vorstellte. Sie war die Schwester seines verstorbenen, leiblichen Vaters gewesen und nahm ihn schließlich bei sich auf. Er verließ nicht nur Chicago, sondern gleich das Land und lebte die nächsten Jahre in Kanada, wo er sich von den Schrecken seiner Vergangenheit erholen konnte. Jedoch auch alles hinter sich ließ, was gut gewesen war... Zum Beispiel seine erste Liebe.<br />
<br />
<b>✗ </b> Es dauerte eine Weile, bis er sich an die neue Familienkonstellation gewöhnt hatte. Mit einem Schlag hatte er nicht nur eine Tante und einen Onkel, die ihn adoptierten und somit zu seinen neuen Eltern wurden, sondern auch zwei jüngere Brüder, die es sich nicht nehmen ließen, Nate in ihre Spiele und Abenteuer einzubeziehen. <br />
Es handelte sich bei beiden Jungen ebenfalls um Mutanten, da Nate das Gen von seinem Vater geerbt hatte, ebenso wie Markus und James von seiner Tante Mary. Es war ein gutes Leben, dass ihm hier geboten wurde, doch gerade, weil er es nicht verarbeiten konnte, was in seiner Vergangenheit passiert war, suchte seine Tante einen Psychologen mit ihm auf, der sehr intensiv mit ihm zu arbeiten begann. <br />
<br />
<b>✗ </b> Im Laufe dieser Therapie, stellte sich für Nate auch heraus, dass er andern helfen wollte. Er wollte da sein, noch bevor einem anderen Kind das gleiche passierte wie ihm, er wollte den Menschen - und gleichermaßen Mutanten - helfen.<br />
Also holte er mit der Unterstützung seiner neuen Familie Schulstoff nach, arbeitete in Ferien und an Wochenenden alles auf, was man so wissen und können musste und bewarb sich bei der Association. Er durchlief die Grundausbildung und wurde schließlich zum Agent innerhalb der Division. Jedoch hatte er nie wirklich das Gefühl, dass er tatsächlich dort angekommen war, wo er hin wollte. <br />
<br />
<b>✗ </b> Bis er schließlich für eine Sondereinheit abgeworben wurde, die sich innerhalb der Polizei formiert hat und vor allem für die südlichen Bezirke der Stadt zuständig ist. Dort, wo kaum ein Polizist ungeschützt reingehen will, sind sie vor Ort und helfen den Menschen, die es am Nötigsten haben. <br />
<br />
<b>✗ </b> Heute lebt er wieder in Chicago, der Stadt in der er geboren wurde, auch wenn er zu allen großen Feiertagen und Feierlichkeiten zurück zu seiner neuen Familie fährt, um diese mit ihr zu verbringen. Beziehungen sind so eine Sache ... Er hat es versucht, wirklich. Doch diejenigen, mit denen er ausging waren allesamt nicht die richtige Wahl und die eine Beziehung, die er hatte, beendete er, als er versetzt wurde. Doch es ist ja auch nicht so, als würde Nate sich allgemein sehr nach körperlicher Nähe und Zuneigung sehnen.</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> NATHANAEL HARKLIN</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 30 YRS</td></tr>
<tr><td class="sgfakt">28. Februar 2035</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chicago, IL</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7-2</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/jGteeGG.jpg"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Polizist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Gut</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H. D. S. Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ina</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Creekman, Kevin</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Nates Mutter <i>Erika Devin</i> starb, als er gerade einmal 11 Jahre alt war. Seinen leiblichen Vater hat er niemals kennengelernt. Dafür hatte er mit seinem <i>Stiefvater Kevin Hastings</i> ein Bilderbuch Beispiel dafür, wie ein Vater auf keinen Fall sein sollte. Vor 5 Jahren starb dieser in staatlicher Sicherheitsverwahrung und Nate muss ehrlich zugeben, dass er dem Mann nicht eine Sekunde lang nachgetrauert hat.<br />
<br />
Vor 12 Jahren, nahm seine Tante <i>Mary Harklin</i> ihn bei sich auf und adoptierte den Jungen, noch bevor er seine Volljährigkeit erreichte. Sie, ihr Mann <i>Tom</i> und ihre beiden Söhne <i>Markus und James</i> wurden seine neue Familie und gaben ihm nach dem Tod seiner Mutter, zum ersten Mal das Gefühl irgendwo dazu zu gehören und genau so geliebt und akzeptiert zu werden, wie er ist. <br />
<br />
Dieser Familie verdankt er auch, dass er sehr viele Missstände in seiner Kindheit erkennen und aufarbeiten konnte, doch noch immer hat er große Schwierigkeiten damit zu vertrauen und andere an sich heran zu lassen, sodass vor allem Beziehungen ein rotes Tuch und oftmals ein Buch mit sieben Siegeln für ihn sind.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Nates Augen habe eine <i>hellgrüne</i> Farbe, während sein Haar <i>dunkelblond</i> ist. In seinem Bart lassen sich jedoch auch <i>braune & rötliche Schattierungen</i> finden. Sein Haar trägt er meist <i>schulterlang</i>, jedoch nur sehr selten offen. Viel öfter ist es zu einem unordentlichen Knäul zusammengebunden und an seinem Hinterkopf befestigt.<br />
<br />
Schon als 17-jähriger hatte er eine Größe von 1,88 m, heute beträgt seine Körpergröße <b>1,92m</b>. Kein rasanter Zuwachs, doch im Vergleich zu den mickrigen 79 Kilogramm von damals, hat er sehr ordentlich an Muskelmasse zugelegt und bringt heute <i>94 Kilogramm</i> auf die Waage.<br />
<br />
Das Einzige, was an seiner Erscheinung wirklich besonders ist, sind wohl die zahlreichen Tattoos, die heute beinahe seinen gesamten Körper bis auf sein Gesicht, seinen Lendenbereich und seine Hand- und Fußflächen, bedecken. Viele Tattoos bedecken alte, wulstige Narben, die er aus seiner frühen Jugend stammen und für ihn auch heute noch zahlreiche Komplexe und ein missgebildetes Körpergefühl bedeuten.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» höflich✓ loyal✓ unvoreingenommen✓ aufmerksam✓ beschützend✓ neugierig✓ intelligent✓ hilfsbereit✓ zuverlässig✓ verantwortungsbewusst✓ nachdenklich✓ selbstbewusst✓ echt✓ erwachsen✓  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» zurückhaltend✗ wortkarg✗ introvertiert✗ aufmerksamkeitsbedürftig✗ schreckhaft✗ unentschlossen✗ stur✗ unkreativ✗ konfliktscheu✗ naiv✗ rücksichtsvoll✗ traumatisiert✗ verschlossen✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» ruhe✓ schlafen✓ wärme✓ interessante bücher✓ musik✓ mathematik✓ biologie✓ süßwaren✓ loyalität✓ ehrlichkeit✓ verbundenheit✓ witze✓ autonomes fahren✓ sein job✓ </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» gewalt✗ krach✗ hunde✗ spinnen✗ insekten✗ kälte✗ hunger✗ schlaflosigkeit✗ körperkontakt✗ beziehungen✗ aufdringlichkeit✗ machos✗ human alliance✗ </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » naturwissenschaften✓ gutes gedächtnis✓ dinge analysieren✓ rational denken✓ umgang mit waffen✓ kampfausbildung✓ lernt schnell✓ fügt sich meist mühelos ein✓ guter orientierugnssinn✓ undercover einsätze✓ guter fahrer✓ gute manieren✓ empathie✓ ordnung halten✓ </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> »  kontakte knüpfen✗ auf andere zugehen✗ seinen eigenen wert kennen✗ viele komplexe✗ fehlendes körpergefühl✗ kontrolle abgeben✗ kann nicht streiten✗ flirten✗ bindungen eingehen✗ vertraut schwer✗ umgang mit technik✗ absolut unkreativ✗ verträgt keinen alkohol✗ </div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><b>ANIMA/MONSTER SHIFTING [K]</b><br />
<b>✗ </b> Durch seine Mutation besitzt Nate die Fähigkeit, seinen Körper nach seinen ganz eigenen Vorstellungen zu formen und zu verändern. Die einzige Limitation, die sich bei seiner Mutation zeigt, dass er lediglich Attribute aus der Tierwelt, oder Monsterähnlicher Gebilde mit animalischen Attributen, übernehmen und miteinander kombinieren kann, jedoch keinerlei menschliche Aspekte verändern. Sodass es ihm nicht möglich ist, sich in eine andere Person zu wandeln. <br />
<br />
<b>✗ </b> Seine Mutation beruht auf aktiven und passiven Aspekten, sodass er sich zwar willentlich dazu entscheiden muss, seinen Körper zu wandeln, es jedoch durch eine Schutzreaktion passieren kann, dass seine Haut sich verändert, um ihn vor einem Schlag, einem Stich oder einem Schuss zu schützen oder ihm Klauen wachsen, wenn er sich bedroht fühlt und seine Augen sich verändern, um ihm die Möglichkeit zu bieten im Dunklen besser zu sehen oder besser zu hören. <br />
Die Kontrolle über die aktive Wandlung hat er schon seit einigen Jahren gemeistert und kann auch mit dem Schmerz gut leben, der mit einer Wandlung einhergeht, jedoch hat er es nie geschafft entsprechende Schutzreflexe und -reaktionen in den Griff zu kriegen, da sie viel zu sehr an einen unbewussten Reflex gekoppelt sind, wie beispielsweise die Atmung.<br />
<br />
<b>✗ </b> Durch die Fähigkeit jeden Part seines Körpers seiner Vorstellung nach zu formen, ist sein Körper auch auf einem sehr hohen Energielevel. Muskelmasse muss durchblutet, mit Sauerstoff und Zucker versorgt und angereichert werden. Aus diesem Grund ist sein Energieumsatz deutlich höher, als der von anderen Menschen seiner Größe und Statur. Das Gefühl gesättigt zu sein, hatte er schon seit Jahren nicht mehr, sodass er eigentlich permanent am Essen ist und sich dieses Verhalten in richtige Heißhungerattacken und Fressorgien steigert, wenn er seine Mutation über einen langen Zeitraum hinweg einsetzt.<br />
Wenn er seinem Körper nicht ausreichend Energie in Form von Nahrung, Proteinshakes oder Ergänzungsmitteln zuführt, ist es also möglich, dass dieser sich auf ein Mindestniveau herunterfährt um Energie zu sparen. Dies bedeutet für Nate, einen Komaähnlichen Zustand, in dem alles nur noch auf einem Minimum arbeitet. <br />
<br />
<br />
<b>✗  KÖRPERWANDLUNG</b> – Nate ist dazu in der Lage sich vollständig in ein Tier oder tierähnliches Monster zu wandeln oder auch nur bestimmte Körperteile. So ist es ihm beispielsweise möglich sich Katzenähnliche Krallen wachsen zu lassen oder auch Schnurrhaare, oder Ohren, oder gar einen Schwanz. All diese körperlichen Veränderungen bringen auch die jeweiligen Verbesserungen seiner Sinne, seiner Körperbalance oder seiner Reflexe mit sich. So kann er mit animalischen Ohren zum Beispiel besser hören oder in vollständig gewandelter Form besser riechen und sehen. Jedoch ausschließlich so lange, bis er seine menschliche Form wieder annimmt. <br />
<br />
<b>✗ </b> Er kann sich auch Flügel wachsen lassen, mit denen er dazu in der Lage ist zu fliegen. Es ist ihm jedoch nicht möglich amphibische oder insektoide Attribute zu übernehmen, da diese zumeist eine andere Anatomie als Säugetiere aufweisen, die an Land leben und er seine Organe nicht an den Lebensraum von Amphibien anpassen kann, sodass er sich zwar Kiemen wandeln könnte, jedoch wie jedes andere Säugetier ertrinken würde, wenn er versucht unter Wasser zu atmen.<br />
<br />
<b>✗ </b> Es ist ihm also möglich sich in zahlreiche Tierformen zu wandeln, doch kann er sich ebenso auch in monsterähnliche Gebilde wandeln, in deren Form er deutlich größer und breiter wird. Dieser Prozess ist besonders schmerzhaft und bringt kaum wirkliche Verbesserungen seiner Sinne, Reflexe oder körperlichen Stärke mit sich, denn diese bleibt in allen gewandelten Formen gleich. Also nur weil er sich in eine drei Meter hohe Abbildung eines Bären verwandelt, ist er in dieser Form nicht automatisch stärker. <br />
<br />
<br />
<b>✗  ERHÖHTE STÄRKE & AUSDAUER</b> – Seine körperliche Stärke und Ausdauer sind dauerhaft erhöht, so kann er relativ mühelos mehrere Stunden anstrengendes Krafttraining betreiben ohne im Anschluss wirklich müde zu sein oder körperlich erschöpft. Ebenso ist es ihm möglich, ohne sehr viel Anstrengung das Achtfache seines Körpergewichts zu heben und über längere Zeit hinweg zu bewegen oder nur zu halten. <br />
<br />
<b>✗  VERBESSERTE HEILUNG</b> – Durch die permanenten Veränderungen seines Körpers, seiner Zellstruktur und seiner Größe, besitzt Nate eine verbesserte Heilung. Zwar verschwinden Verwundungen nicht bereits nach wenigen Sekunden, doch kann man sagen, dass Wunden bei ihm etwa doppelt so schnell verheilen wie bei anderen Mutanten. <br />
<br />
<b>✗  BESCHLEUNIGTE ALTERUNG</b> - ein Nebeneffekt seiner beschleunigten Heilung und der Fähigkeit seine Zellstruktur zu verändern und anzupassen, altert Nate jedoch auch schneller. Dieser Nebeneffekt wurde als Zufallsbefund bei einer Routineuntersuchung festgestellt, bei dem auch seine Zellen genauer unter die Lupe nehmen. Sie zerfallen um ein 1.8-faches schneller, als die eines Menschen, sodass sein biologisches Alter bereits weiter fortgeschritten ist. So besitzt er mit seinen 30 Jahren, bereits den Körper eines 38 - Jährigen.</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">
<br />
<b>✗ </b> Ein leichtes Leben hatte Nate niemals. Seine Mutter war, vom Moment seiner Geburt an alleinerziehend und musste ihm Mutter und Vater in einer Person sein. Viel hatten sie nie gehabt, jedoch wuchs der Junge in dem Wissen auf, dass er geliebt und akzeptiert war. Dass seine Mutter stolz auf ihn war und sich immer auf ihn verlassen konnte. <br />
Er musste früh selbstständig werden, denn mit zwei Jobs hatte seine Mutter nur sehr wenig Zeit für ihn, doch diese wurde immer vollkommen ausgenutzt. <br />
Erika war eine gute Frau, die mit ganzem Herzen liebte und diese Eigenschaft auch an ihren Sohn weitergab. Sie sah stets das Gute im Menschen und half allen, die es nötig hatten, ganz gleich was es sie selbst kosten mochte. Und das übernahm auch ihr Sohn von ihr. <br />
<br />
<b>✗ </b> Nate war 8 Jahre alt, als Erikas Zeit noch knapper wurde, denn mit einem Mal war da ein weiterer Mann, mit dem sich Nate ihre Zeit teilen sollte. Kevin schien in Ordnung, auch wenn er Nate niemals vollständig wahrnahm. Es war eben nicht sein Kind und Erika schien ihn sowieso ganz gut im Griff zu haben. Also keine Notwendigkeit eine erzieherische Rolle im Leben des Jungen einzunehmen.<br />
Was Nate auch nicht zwingend schlimm fand. Er war gut erzogen, hilfsbereit und wusste, wie er sich selbst versorgte wenn er aus der Schule nach Hause kam. Ein Jahr verging und seine Mutter beschloss erneut zu heiraten. Nate und Kevin waren nie wirklich warm miteiander geworden, doch Nate gehörte nicht zu denen, die sich beschwerten und jammerten. Stattdessen freute er sich über das Glück, dass seine Mutter deutlich zu empfinden schien. Es war also in Ordnung und er nahm sich gerne zurück, wenn seine Mutter dafür wieder so viel mehr lachte und wirklich verliebt schien.<br />
<br />
<b>✗ </b> Von einem rosaroten Familienleben konnte nie die Rede gewesen sein, doch als er mit 11 Jahren von der Schule heim kam, erwartete ihn die Nachricht, dass seine Mutter verunglückt war. Ein betrunkener Fahrer hatte sie erwischt und sie war noch an der Unfallstelle verunglückt. Nate ging ruhig in sein Zimmer und starrte über Stunden nur an die neue Tapete, die er erst vor einigen Tagen mit seiner Mutter an die Wände tapeziert hatte. Er konnte nicht verstehen, was es bedeutete, wie es nun weiter gehen sollte ... <br />
Eigentlich erwartete er, dass Kevin ihn in ein Heim abschieben würde. Hätte er es doch nur getan. Rückblickend, hätte ihm nichts Besseres passieren können.<br />
<br />
<b>✗ </b> Die nächsten sechs Jahre waren mit Schikane, Gewalt und Schmerz für Nate verbunden. Nachdem seine Mutation ausgebrochen war, hatte Kevin darin nur die Möglichkeit für Profit gesehen und seinen Stiefsohn dazu benutzt, um an unterschiedlichsten Tierkämpfen teilzunehmen.<br />
Das Nate dabei verletzt wurde, war eben ein Risiko, dass er einzugehen gewillt gewesen war. Weigerte sich Nate, wurde er geschlagen. Weigerte er sich nicht, wurde er im Kampf verletzt. Als die Verletzungen zu offensichtlich wurden, als dass sie in der Schule hätten ignoriert werden können, sprachen die Lehrer Kevin darauf an. <br />
Als Konsequenz darauf hin, meldete er Nate von der Schule ab, mit der Angabe der Junge würde zu Hause unterrichtet werden. Was jedoch nie gesah. <br />
<br />
<b>✗ </b> Eher durch einen dummen Zufall wurde Kevin eines Tages von der Polizei bei einem Überfall festgenommen und eingesperrt. Für Nate bedeutete das, dass er ins Institute for Metahuman Children kam. Und die Monate an der Schule waren für ihn etwas Besonderes und absolut einzigartiges. Er lernte, dass es Menschen gab, die ihn mochten. Hatte zum ersten Mal in seinem Leben Freunde. Nicht viele, doch mehr, als er sich jemals erhofft hatte. Leider waren ihm nur wenige Monate vergönnt, denn durch einen Verhandlungsfehler kam Kevin wieder raus und bekam die Vormundschaft für seinen Stiefsohn zurück.<br />
<br />
<b>✗ </b> Einige Monate hielt Nate es aus, bis er sich schließlich - mit der Unterstützung seiner besten Freunde - endlich dazu überwinden konnte, Anzeige gegen Kevin zu erstatten und ihn bei der Association zu melden. Die Anklageschrift war lang und der Prozess langwierig. <br />
Nate hatte erwartet, dass man ihn wieder zurück ins Institute schicken würde, hatte sogar darauf gehofft, doch es stand eine blonde Frau vor ihm, die ihn mit sanfter Stimme ansprach und sich ihm als seine Tante vorstellte. Sie war die Schwester seines verstorbenen, leiblichen Vaters gewesen und nahm ihn schließlich bei sich auf. Er verließ nicht nur Chicago, sondern gleich das Land und lebte die nächsten Jahre in Kanada, wo er sich von den Schrecken seiner Vergangenheit erholen konnte. Jedoch auch alles hinter sich ließ, was gut gewesen war... Zum Beispiel seine erste Liebe.<br />
<br />
<b>✗ </b> Es dauerte eine Weile, bis er sich an die neue Familienkonstellation gewöhnt hatte. Mit einem Schlag hatte er nicht nur eine Tante und einen Onkel, die ihn adoptierten und somit zu seinen neuen Eltern wurden, sondern auch zwei jüngere Brüder, die es sich nicht nehmen ließen, Nate in ihre Spiele und Abenteuer einzubeziehen. <br />
Es handelte sich bei beiden Jungen ebenfalls um Mutanten, da Nate das Gen von seinem Vater geerbt hatte, ebenso wie Markus und James von seiner Tante Mary. Es war ein gutes Leben, dass ihm hier geboten wurde, doch gerade, weil er es nicht verarbeiten konnte, was in seiner Vergangenheit passiert war, suchte seine Tante einen Psychologen mit ihm auf, der sehr intensiv mit ihm zu arbeiten begann. <br />
<br />
<b>✗ </b> Im Laufe dieser Therapie, stellte sich für Nate auch heraus, dass er andern helfen wollte. Er wollte da sein, noch bevor einem anderen Kind das gleiche passierte wie ihm, er wollte den Menschen - und gleichermaßen Mutanten - helfen.<br />
Also holte er mit der Unterstützung seiner neuen Familie Schulstoff nach, arbeitete in Ferien und an Wochenenden alles auf, was man so wissen und können musste und bewarb sich bei der Association. Er durchlief die Grundausbildung und wurde schließlich zum Agent innerhalb der Division. Jedoch hatte er nie wirklich das Gefühl, dass er tatsächlich dort angekommen war, wo er hin wollte. <br />
<br />
<b>✗ </b> Bis er schließlich für eine Sondereinheit abgeworben wurde, die sich innerhalb der Polizei formiert hat und vor allem für die südlichen Bezirke der Stadt zuständig ist. Dort, wo kaum ein Polizist ungeschützt reingehen will, sind sie vor Ort und helfen den Menschen, die es am Nötigsten haben. <br />
<br />
<b>✗ </b> Heute lebt er wieder in Chicago, der Stadt in der er geboren wurde, auch wenn er zu allen großen Feiertagen und Feierlichkeiten zurück zu seiner neuen Familie fährt, um diese mit ihr zu verbringen. Beziehungen sind so eine Sache ... Er hat es versucht, wirklich. Doch diejenigen, mit denen er ausging waren allesamt nicht die richtige Wahl und die eine Beziehung, die er hatte, beendete er, als er versetzt wurde. Doch es ist ja auch nicht so, als würde Nate sich allgemein sehr nach körperlicher Nähe und Zuneigung sehnen.</div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ruža Kovacs]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=66</link>
			<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 20:27:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Ruža Kovacs</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=66</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Ruža Kovacs</div>
<div class="sgtitelklein">es war einmal ein mädchen</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 34 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 10. 10. 2031</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chicago </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 8-2</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/8DAYeiB.png"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Hure / Heilerin</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chaotisch</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H. D. S. JA </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ina</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Segovia Amil</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">das alles hatte, was sie wollte</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Sie hat niemanden, mit dem sie noch enge Blutsbande verbinden. Ihre Familie sind die Mädchen im Bordell und einige enge Freunde, doch sonst ... gibt es da niemanden. Nur sie.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Ruža ist eine gern gebuchte Mitarbeiterin des Hauses. Ihre langen, schlanken Glieder rühren durch eine Körpergröße von <b>175 cm</b> und ein Gewicht von <b>56 kg</b>. Ihre Haut ist makellos - abgesehen von den Sommersprossen, die in ihrem Gesicht besonders stark vertreten sind und sich auch vereinzelt auf Schultern, Hüften, Rücken und Oberschenkel wiederfinden lassen - und ihre <b>violetten Augen</b> bilden einen starken Kontrast zu der blassen Haut und den <b>seidig schwarzen Haaren</b>, die in großen Wellen bis zu ihrer Taille hinabfallen, wenn sie sie offen trägt.<br />
<br />
Sie wurde schon oft als hübsch und wunderschön beschrieben und sie kriegt es oft genug von Männern zu hören, die dafür zahlen, diese Schönheit für einige Stunden besitzen zu können. Ob sie sich selbst schön findet ... es ist ihr egal. Ob sie weiß, wie sie Profit aus ihrem Aussehen schlagen kann? Auf jeden Fall!</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">dann kam ein junge und nahm sie mit fort</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">freundlich✓ aufmerksam✓ familiär✓ empathisch✓ selbstständig✓ eigensinnig✓ respektvoll✓ selbstbewusst✓ fleißig✓ organisiert✓</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">hitzig✗ unauggeglichen✗ getrieben✗ launisch✗ stur✗ unpünktlich✗ ungeduldig✗ nachtragend✗ zynisch✗ herrisch✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">lange schlafen✓ flauschige Sachen✓ herzhafte Snacks✓ Bars✓ Ausgelassenheit✓ Ehrlichkeit✓ schöne Filme✓ Serienmarathons✓ Früchte✓ Blumen✓ gutes Wetter✓ freie Tage✓ bequeme Klamotten✓ Kinder✓  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">große Hunde✗ Faulheit✗ Langeweile✗ Insekten✗ Schmeichler✗ Egomanen✗ weiße Schokolade✗ Chaos✗ Hitze✗ unangenehme Gerüche✗ extreme Engstirnigkeit✗ Schmutz✗ Unzuverlässigkeit✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> Organisationstalent✓ Trösten✓ Grüner Daumen✓ guter Orientierungssinn✓ Offenheit✓ Sportlichkeit✓ für andere da sein✓ Ehrlichkeit✓ </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> Auto fahren✗ Höhenangst✗ Ihre "Familie"✗ Kontrolle abgeben✗ Hilfsbedürftige✗ Verzettelt sich schnell✗ Allgemeinbildung✗ Kochen✗</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">sie ward nie mehr gesehen und ihre geschichte verklang</div>
<div class="sgtext"><b>» Enhanced Regeneration [H] </b><br />
Ružas Selbstheilung ist so enorm beschleunigt, dass es geradezu unmöglich ist, sie zu verletzen. Wunden verheilen bei ihr binnen Bruchteilen weniger Sekunden. Lebensgefährliche Verletzungen heilen binnen kürzester Zeit, ihr Körper regeneriert sich ebenso von Vergiftungen und jeder Form von Traumen. <br />
Durch ihre Mutation ist es ihr also nicht möglich eines unnatürlichen Todes zu sterben, denn: Sie altert wie jeder normale Mensch, nur ist ihre Selbstheilung so fortgeschritten, dass ihr Körper jeden - auch nur noch so geringen Schaden - augenblicklich behebt und sie in einen perfekten Zustand zurückversetzt. <br />
<br />
Ihre Mutation ist schon seit frühster Kindheit aktiv, sodass es nie irgendwelche Folgen von Verletzungen in ihrer Kindheit gab. Doch das führte auch dazu, dass sie in der Vergangenheit einige Versuche machte, ihr eigenes Leben zu beenden ... allesamt erfolglos, sodass sie sich in das Schicksal fügen muss ihr Leben bis zum Ende durchzustehen.<br />
<br />
Ihre Schmerzwahrnehmung ist durch ihre Mutation übrigens nicht betroffen. Sie spürt Schmerz, wenn sie sich schneidet, wenn ein Knochen bricht, wenn sie sich stößt. Nur sind im Anschluss keinerlei Folgen mehr davon zu sehen.<br />
<br />
<b>» Healing Transfer [N]</b><br />
In Folge ihrer Hauptmutation ist sie auch dazu in der Lage andere zu heilen, indem sie fremde Verletzungen auf sich selbst überträgt. So ist sie dazu in der Wunden, Brüche und jede andere Form von Blessuren auf sich selbst zu transferieren.<br />
Dazu muss sie die andere Person für die Dauer der Übertragung berühren, doch auch dies passiert sehr schnell, sodass bereits wengie Sekunden ausreichen um eine Schnittwunde zu heilen und lebensbedrohliche Verletzungen wären binnen weniger Minuten geheilt. <br />
<br />
Dabei übernimmt Ruža automatisch auch die zugehörigen Schmerzen mit, sodass ihr Gegenüber von allen Folgen der Verletzung befreit wird. <br />
<br />
JEDOCH: Kann sie keine Krankheiten heilen. Ihre Gabe reduziert sich ausschließlich auf die Heilung körperlicher Schäden, die durch äußere Einflüsse herbeigeführt werden.<br />
<br />
<br />
<b>FÄHIGKEITEN</b><br />
<br />
<b>✗</b> NÄHEN<br />
durch einen Hilfsjob als Schneidergehilfin lernte sie früh zu nähen und schneiderte oftmals für sich selbst und ihren Sohn neue Klamotten oder stopfte die alten so lang, bis sie nur noch aus Flickzeug bestanden. Heute näht sie vor allem alles, was im Arbeitsalltag kaputt geht und für dessen Ersatz kein Geld da ist. Hin und wieder auch als Geschenk noch ein Kleidungsstück.<br />
<br />
<br />
<b>✗</b> HAUSARBEIT<br />
ob es ein verstopftes Rohr, ein Möbelstück, dass zusammengebaut werden muss oder andere Reparaturarbeiten im Haushalt, Ruža braucht keinen Mann und erst recht keine überteuerten Fachkräfte, die es für sie übernehmen. Sie weiß, wie sie zurecht kommt.<br />
<br />
<b>✗</b> MEHRSPRACHIG<br />
ihre Eltern sprachen immer kroatisch mit ihr und auch wenn sie die Schule nie beendet hat, so hat sie im Laufe der Jahre auch spanisch und bruchstückweise russisch gelernt, sodass sie sich zwar nicht auf Muttersprachlerniveau mit anderen unterhalten kann, doch sie kann sich verständlich machen.</div>
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">vom winde verweht all ihre tränen und ihr schmerz</div>
<div class="sgtext"><b>✗</b> Ruža wurde als erstes Kind der Familie Kovacs geboren. Ihre Eltern wanderten einige Jahre zuvor nach Amerika aus, da es in Kroatien für sie immer gefährlicher wurde. Ihr Vater war ein gebildeter Mann und besaß eine eigene Firma, doch es gefiel einigen mächtigen Leuten nicht, wie er seine Geschäfte machte, also beschlossen sie, sich ein neues Leben aufzubauen. Was ihnen in Chicago sehr schnell gelang. Das Geschäftskonzept funktinierte auch hier gut und binnen kürzester Zeit besaßen sie eine Kette aus gut laufenden Apotheken, die sich vor allem auf Nahrungsergänzung spezialisiert hatten. <br />
<br />
So wuchs Ruža zwar nicht direkt in Prunk und Protz auf, doch ihre Familie besaß ausreichend Mittel, um das Mädchen auf eine gute Schule zu schicken und ihr die Bildung zukommen zu lassen, die sich stolze Eltern für ihr Kind erhoffen. Ihre jüngere Schwester - 4 Jahre jünger - wurde ebenso wie die Erstgeborene auf eine reine Mädchenschule geschickt. Doch anders als bei Ruža, hatte es zur Folge, dass sie sich auf Schule und Bildung konzentrierte statt auf Jungs.<br />
<br />
<b>✗</b> Mit 14 Jahren lernte sie einen Jungen kennen, der ihre Welt auf den Kopf stellte. Sie war hin und weg von ihm, seinem Charisma, seinem Aussehen, seinen Fähigkeiten als Mutant. Er war verrucht, gefährlich und er liebte sie. Zumindest sagte er ihr genau das. <br />
Es dauerte nicht lange, bis er das unschuldige Mädchen vollkommen verdorben hatte. Sie nahm zum ersten Mal Drogen, lief aus der Schule weg, blieb wochen lang verschwunden, bis sie schließlich eines Abends vor ihrem Elternhaus stand und die Nachricht überbrachte, die kein Elternteil von seinem minderjährigen Kind hören will: Sie war schwanger.<br />
<br />
Ein Schock für die konservative Familie, die einen Ruf in der Nachbarschaft besaß. Sie gaben viel auf ihr Image und als Ruža sich weigerte Schritte einzuleiten um sich von dem Kind zu befreien, blieb ihr nur eine Option: Alleine zurecht kommen. <br />
<br />
<b>✗</b> Verstoßen von ihrer eigenen Familie, ging sie also zurück zu Darryl. Dieser war von der Neuigkeit natürlich ebenso wenig begeistert, wie ihre Eltern es gewesen waren, doch er erhoffte sich noch immer ein Stück vom Kuchen ihrer Familie. Er setzte darauf, dass ihre Eltern sich schon würden erweichen lassen, sobald das Kind nur auf der Welt war und sie Großeltern waren. Immerhin war ihnen ihr Ruf ach so wichtig und was die Nachbarschaft sagen würde, wenn das kleine Vorzeigemädchen sich nicht nur hatte schwängern lassen sondern im Anschluss auch noch von ihren Eltern rausgeworfen worden war.<br />
<br />
Ruža hingegen war vom kleinen Familienglück geblendet. Darryls Mutter hatte nicht viel, doch sie nahm das Mädchen bei sich auf und half ihr während der Schwangerschaft und auch später, als ihr Sohn zur Welt kam. <br />
<br />
<b>✗</b> Ruža hatte die Schule nicht beendet, also konnte sie auch nicht auf einen guten Job hoffen. Doch sie hatte sich für ihren Sohn entschieden und sie liebte ihn von ganzem Herzen. Darryls Mutter erlaubte ihr, bei ihr zu bleiben, auch als Darryl sich von ihr trennte und eine neue Liebschaft begann. Sein Sohn interessierte ihn nicht, er ging sogar dazu über sie zu beschuldigen, es wäre gar nicht sein Kind. <br />
Leider war sein Plan nicht ganz so aufgegangen, wie er es sich erhofft hatte. Also ließ er das Mädchen und sein eigenes Kind einfach fallen und lebte sein Leben weiter. <br />
<br />
<b>✗</b> Als Bedienung in einem Diner, als Schneidergehilfin und als Hausmädchen versuchte Ruža also sich selbst und ihren Sohn über die Runden zu bringen. Leicht war es nicht, doch es war jeden Preis wert. Sie schlief wenig, aß nicht genug, hatte keine Zeit für sich selbst, doch ihr Junge wuchs heran, wurde größer, klüger und schöner. Sie ging in ihrer Rolle als Mutter voll auf, auch wenn sie selbst noch ein Kind gewesen war, als sie ihn bekommen hatte.<br />
<br />
Das er ein Mutant war, zeigte sich sehr schnell. Ebenso wie sein Vater und seine Mutter und Großmutter. Es war keine Überraschung, doch das bedeutete, dass sie ihrem Jungen schon von Kleinauf beibringen musste vorsichtig zu sein. Seine Kräfte niemals in der Öffentlichkeit zu benutzen und sich auch zu kritischen Themen nicht laut zu äußern. Sie wollte, dass er eine Chance im Leben hatte. Eine gute Chance ... so eine, wie sie sie gehabt hatte, ehe sie auf Darryl hereingefallen war.<br />
<br />
<b>✗</b> Sie war 23 Jahre alt, ihr kleiner Junge bereits 9, als sie auf dem Heimweg aus der Schule in eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einigen Aufständigen gerieten. Plötzlich waren sie mitten drin und sie verlor die kleine Hand ihres Sohnes, die in ihrer gelegen hatte. <br />
<br />
Er war in der Menge verschwunden und panisch rief sie nach ihm, suchte und konnte spüren, wie die Angst immer größer wurde. Und dann hörte sie die Schüsse... Der Pulk war noch immer wutentbrannt, schrie und brüllte und sie konnte nicht durch, konnte ihren Sohn nicht finden, wusste nicht, wo er war. <br />
Es dauerte 10 Minuten, bis sie ihn gefunden hatte. 10 Minuten, in denen ihr kleiner Junge mit dem strahlenden Lächeln und den gütigen Augen auf dem Boden gelegen und aus einer Wunde in der Brust geblutet hatte. Seine Haut war kalt. Seine Augen leer und Ružas Welt brach in Stücke. <br />
<br />
<b>✗</b> In den nächsten Wochen ging alles schief, was nur schief gehen konnte. Darryls Mutter warf sie raus, weil sie sich nur noch im Zimmer einschloss und nichts mehr zur Miete beisteuerte und sich auch sonst nicht im Haushalt nützlich machte. Sie verlor ihre Jobs, weil sie einfach nicht aufgetaucht war und sie hatte einen Schuldenberg nach der Beerdigung, von der sie nicht wusste, wie sie alles begleichen sollte. Sie war am Boden und sie wollte nur noch eins: Sterben. Sie wollte nicht mehr in einer Welt leben, in der ein 9 Jähriges Kind einfach auf offener Straße, am helllichten Tag erschossen wurde. Sie konnte sich nicht aufraffen, also besorgte sie sich ein Messer und schnitt sich die Pulsadern auf. Oder vielmehr versuchte sie es, denn noch während sie in ihr Fleisch schnitt, konnte sie dabei zusehen wie die Wunde sich schloss. <br />
Sie versuchte Tabletten einzuwerfen, besorgte sich Drogen und gab sich eine Überdosis, direkt in die Vene, doch ihr Körper reagierte nicht im Geringsten auf das Gift. <br />
<br />
Schließlich versuchte sie sich von einer Brücke, vor ein Auto und auch einen Zug zu werfen ... Nichts gelang. All ihre Versuche ihrem Leben ein Ende zu bereiten, schlugen fehl. Schließlich hörte sie auf zu essen, zu trinken und sich zu bewegen. Sie blieb einfach in einer Gasse sitzen und wartete darauf zu verdursten, zu verhungern, oder einfach zu erfrieren... doch sie wachte in einem Bett auf. Hatte saubere Klamotten an und war augenscheinlich gewaschen worden. Schon wieder hatte es nicht geklappt...<br />
<br />
<b>✗</b> Doch so lernte sie Simone kennen. Simone hatte sie in einem Traum gesehen. Hatte ihren Schmerz gespürt wie ihren eigenen und war losgegangen, um sie zu suchen. Simone war nicht das typische Bild einer Retterin in Not. Sie besaß selbst kaum mehr als das, was sie am Leib trug. Arbeitete als Hure und das für einen Boss, der alles andere als freundlich mit seinen Mädchen umging. <br />
Einige Tage schaffte sie es, Ruža zu verstecken, ehe man sie fand und vor die Wahl stellte: Entweder sie machte sich vom Acker, oder sie arbeitete für ihren Unterhalt und konnte bleiben. Es gibt gute Wendungen im Leben und es gibt weniger gute. Bis heute weiß sie nicht, welche Art diese Wendung für sie war.<br />
<br />
Sie bediente ihre ersten Freier und kümmerte sich um die Verletzungen der Mädchen, wenn sie zu grob behandelt wurden und als Simone irgendwann verschwand, blieb sie selbst zurück, übernahm das 1 Zimmer Studio, in dem sie mit der anderen Prostituierten zusammengelebt hatte und kümmerte sich weiter um die Mädchen. <br />
<br />
10 Jahre ist das bereits her und in dieser Zeit machte das <b>red Lotus</b> eine enorme Wandlung durch. Nicht zuletzt, weil es vor 6 Jahren einen Besitzerwechsel gab und der neue sich recht wenig mit dem Geschäft befasst, solange am Ende des Monats die Einnahmen stimmen. <br />
<br />
<b>✗</b> Ausgerechnet in einem Bordell fand sie also ihr neues Glück. Durch ihre Mutation, die sich unter ihren Freiern weitergesprochen hatte, zieht sie vor allem jene an, die gewalttätigen Fantasien nachgehen wollen und sie lehnt sie nicht ab. Gerade der Schmerz lässt sie noch spüren, dass sie am Leben ist, obwohl sie der festen Überzeugung ist, dass nur noch ihre Hülle da ist und der Rest vor 10 Jahren mit ihrem Sohn starb.<br />
<br />
Es ist kein gutes Leben im herkömmlichen Sinne, doch sie hat eine Aufgabe. Sie hat Menschen um sich, die sie mag und schätzt und sie hat Freundschaften... Mehr kann sie in ihrem Leben wohl nicht erwarten, oder? Wo sie sich doch alles selbst zuzuschreiben hat... </div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Ruža Kovacs</div>
<div class="sgtitelklein">es war einmal ein mädchen</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 34 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 10. 10. 2031</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chicago </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 8-2</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/8DAYeiB.png"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Hure / Heilerin</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chaotisch</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Zivilist</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H. D. S. JA </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ina</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Segovia Amil</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">das alles hatte, was sie wollte</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Sie hat niemanden, mit dem sie noch enge Blutsbande verbinden. Ihre Familie sind die Mädchen im Bordell und einige enge Freunde, doch sonst ... gibt es da niemanden. Nur sie.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Ruža ist eine gern gebuchte Mitarbeiterin des Hauses. Ihre langen, schlanken Glieder rühren durch eine Körpergröße von <b>175 cm</b> und ein Gewicht von <b>56 kg</b>. Ihre Haut ist makellos - abgesehen von den Sommersprossen, die in ihrem Gesicht besonders stark vertreten sind und sich auch vereinzelt auf Schultern, Hüften, Rücken und Oberschenkel wiederfinden lassen - und ihre <b>violetten Augen</b> bilden einen starken Kontrast zu der blassen Haut und den <b>seidig schwarzen Haaren</b>, die in großen Wellen bis zu ihrer Taille hinabfallen, wenn sie sie offen trägt.<br />
<br />
Sie wurde schon oft als hübsch und wunderschön beschrieben und sie kriegt es oft genug von Männern zu hören, die dafür zahlen, diese Schönheit für einige Stunden besitzen zu können. Ob sie sich selbst schön findet ... es ist ihr egal. Ob sie weiß, wie sie Profit aus ihrem Aussehen schlagen kann? Auf jeden Fall!</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">dann kam ein junge und nahm sie mit fort</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">freundlich✓ aufmerksam✓ familiär✓ empathisch✓ selbstständig✓ eigensinnig✓ respektvoll✓ selbstbewusst✓ fleißig✓ organisiert✓</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">hitzig✗ unauggeglichen✗ getrieben✗ launisch✗ stur✗ unpünktlich✗ ungeduldig✗ nachtragend✗ zynisch✗ herrisch✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">lange schlafen✓ flauschige Sachen✓ herzhafte Snacks✓ Bars✓ Ausgelassenheit✓ Ehrlichkeit✓ schöne Filme✓ Serienmarathons✓ Früchte✓ Blumen✓ gutes Wetter✓ freie Tage✓ bequeme Klamotten✓ Kinder✓  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">große Hunde✗ Faulheit✗ Langeweile✗ Insekten✗ Schmeichler✗ Egomanen✗ weiße Schokolade✗ Chaos✗ Hitze✗ unangenehme Gerüche✗ extreme Engstirnigkeit✗ Schmutz✗ Unzuverlässigkeit✗</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> Organisationstalent✓ Trösten✓ Grüner Daumen✓ guter Orientierungssinn✓ Offenheit✓ Sportlichkeit✓ für andere da sein✓ Ehrlichkeit✓ </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> Auto fahren✗ Höhenangst✗ Ihre "Familie"✗ Kontrolle abgeben✗ Hilfsbedürftige✗ Verzettelt sich schnell✗ Allgemeinbildung✗ Kochen✗</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">sie ward nie mehr gesehen und ihre geschichte verklang</div>
<div class="sgtext"><b>» Enhanced Regeneration [H] </b><br />
Ružas Selbstheilung ist so enorm beschleunigt, dass es geradezu unmöglich ist, sie zu verletzen. Wunden verheilen bei ihr binnen Bruchteilen weniger Sekunden. Lebensgefährliche Verletzungen heilen binnen kürzester Zeit, ihr Körper regeneriert sich ebenso von Vergiftungen und jeder Form von Traumen. <br />
Durch ihre Mutation ist es ihr also nicht möglich eines unnatürlichen Todes zu sterben, denn: Sie altert wie jeder normale Mensch, nur ist ihre Selbstheilung so fortgeschritten, dass ihr Körper jeden - auch nur noch so geringen Schaden - augenblicklich behebt und sie in einen perfekten Zustand zurückversetzt. <br />
<br />
Ihre Mutation ist schon seit frühster Kindheit aktiv, sodass es nie irgendwelche Folgen von Verletzungen in ihrer Kindheit gab. Doch das führte auch dazu, dass sie in der Vergangenheit einige Versuche machte, ihr eigenes Leben zu beenden ... allesamt erfolglos, sodass sie sich in das Schicksal fügen muss ihr Leben bis zum Ende durchzustehen.<br />
<br />
Ihre Schmerzwahrnehmung ist durch ihre Mutation übrigens nicht betroffen. Sie spürt Schmerz, wenn sie sich schneidet, wenn ein Knochen bricht, wenn sie sich stößt. Nur sind im Anschluss keinerlei Folgen mehr davon zu sehen.<br />
<br />
<b>» Healing Transfer [N]</b><br />
In Folge ihrer Hauptmutation ist sie auch dazu in der Lage andere zu heilen, indem sie fremde Verletzungen auf sich selbst überträgt. So ist sie dazu in der Wunden, Brüche und jede andere Form von Blessuren auf sich selbst zu transferieren.<br />
Dazu muss sie die andere Person für die Dauer der Übertragung berühren, doch auch dies passiert sehr schnell, sodass bereits wengie Sekunden ausreichen um eine Schnittwunde zu heilen und lebensbedrohliche Verletzungen wären binnen weniger Minuten geheilt. <br />
<br />
Dabei übernimmt Ruža automatisch auch die zugehörigen Schmerzen mit, sodass ihr Gegenüber von allen Folgen der Verletzung befreit wird. <br />
<br />
JEDOCH: Kann sie keine Krankheiten heilen. Ihre Gabe reduziert sich ausschließlich auf die Heilung körperlicher Schäden, die durch äußere Einflüsse herbeigeführt werden.<br />
<br />
<br />
<b>FÄHIGKEITEN</b><br />
<br />
<b>✗</b> NÄHEN<br />
durch einen Hilfsjob als Schneidergehilfin lernte sie früh zu nähen und schneiderte oftmals für sich selbst und ihren Sohn neue Klamotten oder stopfte die alten so lang, bis sie nur noch aus Flickzeug bestanden. Heute näht sie vor allem alles, was im Arbeitsalltag kaputt geht und für dessen Ersatz kein Geld da ist. Hin und wieder auch als Geschenk noch ein Kleidungsstück.<br />
<br />
<br />
<b>✗</b> HAUSARBEIT<br />
ob es ein verstopftes Rohr, ein Möbelstück, dass zusammengebaut werden muss oder andere Reparaturarbeiten im Haushalt, Ruža braucht keinen Mann und erst recht keine überteuerten Fachkräfte, die es für sie übernehmen. Sie weiß, wie sie zurecht kommt.<br />
<br />
<b>✗</b> MEHRSPRACHIG<br />
ihre Eltern sprachen immer kroatisch mit ihr und auch wenn sie die Schule nie beendet hat, so hat sie im Laufe der Jahre auch spanisch und bruchstückweise russisch gelernt, sodass sie sich zwar nicht auf Muttersprachlerniveau mit anderen unterhalten kann, doch sie kann sich verständlich machen.</div>
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">vom winde verweht all ihre tränen und ihr schmerz</div>
<div class="sgtext"><b>✗</b> Ruža wurde als erstes Kind der Familie Kovacs geboren. Ihre Eltern wanderten einige Jahre zuvor nach Amerika aus, da es in Kroatien für sie immer gefährlicher wurde. Ihr Vater war ein gebildeter Mann und besaß eine eigene Firma, doch es gefiel einigen mächtigen Leuten nicht, wie er seine Geschäfte machte, also beschlossen sie, sich ein neues Leben aufzubauen. Was ihnen in Chicago sehr schnell gelang. Das Geschäftskonzept funktinierte auch hier gut und binnen kürzester Zeit besaßen sie eine Kette aus gut laufenden Apotheken, die sich vor allem auf Nahrungsergänzung spezialisiert hatten. <br />
<br />
So wuchs Ruža zwar nicht direkt in Prunk und Protz auf, doch ihre Familie besaß ausreichend Mittel, um das Mädchen auf eine gute Schule zu schicken und ihr die Bildung zukommen zu lassen, die sich stolze Eltern für ihr Kind erhoffen. Ihre jüngere Schwester - 4 Jahre jünger - wurde ebenso wie die Erstgeborene auf eine reine Mädchenschule geschickt. Doch anders als bei Ruža, hatte es zur Folge, dass sie sich auf Schule und Bildung konzentrierte statt auf Jungs.<br />
<br />
<b>✗</b> Mit 14 Jahren lernte sie einen Jungen kennen, der ihre Welt auf den Kopf stellte. Sie war hin und weg von ihm, seinem Charisma, seinem Aussehen, seinen Fähigkeiten als Mutant. Er war verrucht, gefährlich und er liebte sie. Zumindest sagte er ihr genau das. <br />
Es dauerte nicht lange, bis er das unschuldige Mädchen vollkommen verdorben hatte. Sie nahm zum ersten Mal Drogen, lief aus der Schule weg, blieb wochen lang verschwunden, bis sie schließlich eines Abends vor ihrem Elternhaus stand und die Nachricht überbrachte, die kein Elternteil von seinem minderjährigen Kind hören will: Sie war schwanger.<br />
<br />
Ein Schock für die konservative Familie, die einen Ruf in der Nachbarschaft besaß. Sie gaben viel auf ihr Image und als Ruža sich weigerte Schritte einzuleiten um sich von dem Kind zu befreien, blieb ihr nur eine Option: Alleine zurecht kommen. <br />
<br />
<b>✗</b> Verstoßen von ihrer eigenen Familie, ging sie also zurück zu Darryl. Dieser war von der Neuigkeit natürlich ebenso wenig begeistert, wie ihre Eltern es gewesen waren, doch er erhoffte sich noch immer ein Stück vom Kuchen ihrer Familie. Er setzte darauf, dass ihre Eltern sich schon würden erweichen lassen, sobald das Kind nur auf der Welt war und sie Großeltern waren. Immerhin war ihnen ihr Ruf ach so wichtig und was die Nachbarschaft sagen würde, wenn das kleine Vorzeigemädchen sich nicht nur hatte schwängern lassen sondern im Anschluss auch noch von ihren Eltern rausgeworfen worden war.<br />
<br />
Ruža hingegen war vom kleinen Familienglück geblendet. Darryls Mutter hatte nicht viel, doch sie nahm das Mädchen bei sich auf und half ihr während der Schwangerschaft und auch später, als ihr Sohn zur Welt kam. <br />
<br />
<b>✗</b> Ruža hatte die Schule nicht beendet, also konnte sie auch nicht auf einen guten Job hoffen. Doch sie hatte sich für ihren Sohn entschieden und sie liebte ihn von ganzem Herzen. Darryls Mutter erlaubte ihr, bei ihr zu bleiben, auch als Darryl sich von ihr trennte und eine neue Liebschaft begann. Sein Sohn interessierte ihn nicht, er ging sogar dazu über sie zu beschuldigen, es wäre gar nicht sein Kind. <br />
Leider war sein Plan nicht ganz so aufgegangen, wie er es sich erhofft hatte. Also ließ er das Mädchen und sein eigenes Kind einfach fallen und lebte sein Leben weiter. <br />
<br />
<b>✗</b> Als Bedienung in einem Diner, als Schneidergehilfin und als Hausmädchen versuchte Ruža also sich selbst und ihren Sohn über die Runden zu bringen. Leicht war es nicht, doch es war jeden Preis wert. Sie schlief wenig, aß nicht genug, hatte keine Zeit für sich selbst, doch ihr Junge wuchs heran, wurde größer, klüger und schöner. Sie ging in ihrer Rolle als Mutter voll auf, auch wenn sie selbst noch ein Kind gewesen war, als sie ihn bekommen hatte.<br />
<br />
Das er ein Mutant war, zeigte sich sehr schnell. Ebenso wie sein Vater und seine Mutter und Großmutter. Es war keine Überraschung, doch das bedeutete, dass sie ihrem Jungen schon von Kleinauf beibringen musste vorsichtig zu sein. Seine Kräfte niemals in der Öffentlichkeit zu benutzen und sich auch zu kritischen Themen nicht laut zu äußern. Sie wollte, dass er eine Chance im Leben hatte. Eine gute Chance ... so eine, wie sie sie gehabt hatte, ehe sie auf Darryl hereingefallen war.<br />
<br />
<b>✗</b> Sie war 23 Jahre alt, ihr kleiner Junge bereits 9, als sie auf dem Heimweg aus der Schule in eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einigen Aufständigen gerieten. Plötzlich waren sie mitten drin und sie verlor die kleine Hand ihres Sohnes, die in ihrer gelegen hatte. <br />
<br />
Er war in der Menge verschwunden und panisch rief sie nach ihm, suchte und konnte spüren, wie die Angst immer größer wurde. Und dann hörte sie die Schüsse... Der Pulk war noch immer wutentbrannt, schrie und brüllte und sie konnte nicht durch, konnte ihren Sohn nicht finden, wusste nicht, wo er war. <br />
Es dauerte 10 Minuten, bis sie ihn gefunden hatte. 10 Minuten, in denen ihr kleiner Junge mit dem strahlenden Lächeln und den gütigen Augen auf dem Boden gelegen und aus einer Wunde in der Brust geblutet hatte. Seine Haut war kalt. Seine Augen leer und Ružas Welt brach in Stücke. <br />
<br />
<b>✗</b> In den nächsten Wochen ging alles schief, was nur schief gehen konnte. Darryls Mutter warf sie raus, weil sie sich nur noch im Zimmer einschloss und nichts mehr zur Miete beisteuerte und sich auch sonst nicht im Haushalt nützlich machte. Sie verlor ihre Jobs, weil sie einfach nicht aufgetaucht war und sie hatte einen Schuldenberg nach der Beerdigung, von der sie nicht wusste, wie sie alles begleichen sollte. Sie war am Boden und sie wollte nur noch eins: Sterben. Sie wollte nicht mehr in einer Welt leben, in der ein 9 Jähriges Kind einfach auf offener Straße, am helllichten Tag erschossen wurde. Sie konnte sich nicht aufraffen, also besorgte sie sich ein Messer und schnitt sich die Pulsadern auf. Oder vielmehr versuchte sie es, denn noch während sie in ihr Fleisch schnitt, konnte sie dabei zusehen wie die Wunde sich schloss. <br />
Sie versuchte Tabletten einzuwerfen, besorgte sich Drogen und gab sich eine Überdosis, direkt in die Vene, doch ihr Körper reagierte nicht im Geringsten auf das Gift. <br />
<br />
Schließlich versuchte sie sich von einer Brücke, vor ein Auto und auch einen Zug zu werfen ... Nichts gelang. All ihre Versuche ihrem Leben ein Ende zu bereiten, schlugen fehl. Schließlich hörte sie auf zu essen, zu trinken und sich zu bewegen. Sie blieb einfach in einer Gasse sitzen und wartete darauf zu verdursten, zu verhungern, oder einfach zu erfrieren... doch sie wachte in einem Bett auf. Hatte saubere Klamotten an und war augenscheinlich gewaschen worden. Schon wieder hatte es nicht geklappt...<br />
<br />
<b>✗</b> Doch so lernte sie Simone kennen. Simone hatte sie in einem Traum gesehen. Hatte ihren Schmerz gespürt wie ihren eigenen und war losgegangen, um sie zu suchen. Simone war nicht das typische Bild einer Retterin in Not. Sie besaß selbst kaum mehr als das, was sie am Leib trug. Arbeitete als Hure und das für einen Boss, der alles andere als freundlich mit seinen Mädchen umging. <br />
Einige Tage schaffte sie es, Ruža zu verstecken, ehe man sie fand und vor die Wahl stellte: Entweder sie machte sich vom Acker, oder sie arbeitete für ihren Unterhalt und konnte bleiben. Es gibt gute Wendungen im Leben und es gibt weniger gute. Bis heute weiß sie nicht, welche Art diese Wendung für sie war.<br />
<br />
Sie bediente ihre ersten Freier und kümmerte sich um die Verletzungen der Mädchen, wenn sie zu grob behandelt wurden und als Simone irgendwann verschwand, blieb sie selbst zurück, übernahm das 1 Zimmer Studio, in dem sie mit der anderen Prostituierten zusammengelebt hatte und kümmerte sich weiter um die Mädchen. <br />
<br />
10 Jahre ist das bereits her und in dieser Zeit machte das <b>red Lotus</b> eine enorme Wandlung durch. Nicht zuletzt, weil es vor 6 Jahren einen Besitzerwechsel gab und der neue sich recht wenig mit dem Geschäft befasst, solange am Ende des Monats die Einnahmen stimmen. <br />
<br />
<b>✗</b> Ausgerechnet in einem Bordell fand sie also ihr neues Glück. Durch ihre Mutation, die sich unter ihren Freiern weitergesprochen hatte, zieht sie vor allem jene an, die gewalttätigen Fantasien nachgehen wollen und sie lehnt sie nicht ab. Gerade der Schmerz lässt sie noch spüren, dass sie am Leben ist, obwohl sie der festen Überzeugung ist, dass nur noch ihre Hülle da ist und der Rest vor 10 Jahren mit ihrem Sohn starb.<br />
<br />
Es ist kein gutes Leben im herkömmlichen Sinne, doch sie hat eine Aufgabe. Sie hat Menschen um sich, die sie mag und schätzt und sie hat Freundschaften... Mehr kann sie in ihrem Leben wohl nicht erwarten, oder? Wo sie sich doch alles selbst zuzuschreiben hat... </div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Daniel Hwang]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=36</link>
			<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 17:52:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=10">Daniel Hwang</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=36</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Daniel Hwang </div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 27 Jahre </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 08.08.2037 </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Incheon, Süd Korea </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7-1 </td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/xt5lOad.png"></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> BERUF</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> chaotisch gut</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> zivilist </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Nat </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Felix Lee</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Beziehungen zu führen ist mit seinem Beruf nicht gerade einfach, auch wenn Daniel die ein oder andere Beziehung im eben hatte, ist er heute mit seinem Beruf und seinen Klienten zusammen. Zu seiner Mutter Eun-Mi und seinem Vater Min-Ho, hat er ein offenes und gutes Verhältnis, ebenso zu seiner Schwester Ji-Su.<br />
<br />
Während sein Vater damals in Korea Ingenieur für Robotertechnik war und in einer großen Firma gearbeitet hatte, arbeitet er heute als Mechaniker bei CYBERTEC, die Umstellung fiel dem Mann anfangs nicht leicht, doch als Flüchtling und jemand der die Sprache kaum spricht, hatte er nach seiner Ankunft kaum andere Möglichkeiten und es war schwierig genug,die Familie nach Amerika zu bekommen. Eun-Mi, hingegen, geht immer noch ihrer Arbeit als spirituelle Lehrerin nach. Als Schamanin, hilft sie vor allem in ihrer Koreanischen Nachbarschaft, denen die ihre Hilfe ersuchen und lebt von den Spenden, die sie bekommt. Ji-Su besucht eine Kosmetikschule, um hoffentlich bald einen eigenen Salon aufmachen zu können. </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Bei Daniel ist oft nicht deutlich klar, welchem Geschlecht er angehört. Er würde sich zwar eideutig als Mann bezeichnen, dennoch verschwimmt die Grenze gerade beim Auftreten sehr stark und er hat durchaus feminine Züge. Das spiegelt sich auch in seiner Wahl der Kleidung wieder. Diese kann vom gut sitzenden Anzug, über einen teuren, alten Kimono oder Yukata, bis hin zum Abendkleid alles bedeuten. Er lässt sich ungern in eine Form pressen und bringt sich selbst gerne auf sehr unterschiedliche Art zur Geltung. Langweilig wird es aber definitiv nie, denn seine exzentrische Ader lebt er vor allem durch Kleidung, Makeup und Schmuck aus.<br />
Mit seinem schmalen Körperbau und seiner Größe von gerade einmal 1,69m, kann er auch ganz gut als Frau durchgehen, dennoch sollte man diesen Mann nicht unterschätzen. Er trainierte viele Jahre professionelles Ballett und auch wenn er dieser Berufung nicht mehr nachgeht, trainiert er dennoch noch regelmäßig, mehrere Stunden die Woche und kann daher einen sehr fitten und trainierten Körper vorzeigen. </div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. charakterstark<br />
» 2. ehrlich<br />
» 3. facettenreich<br />
» 4. charmant<br />
» 5. familienbewusst</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. anspruchsvoll<br />
» 2. exzentrisch<br />
» 3. dramatisch<br />
» 4. launisch<br />
» 5. impulsiv</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Alte Dinge/Antiquitäten<br />
» 2. Kunstmuseen<br />
» 3. Ausgiebige Bäder nehmen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Aufdringlichkeit<br />
» 2. Schubladendenken<br />
» 3. unterschätzt werden</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. Ausdauernd<br />
» 2. gutes Gedächtnis<br />
» 3. grüner Daumen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. schlechter Umgang mit Geld<br />
» 2. lebt lieber in den Tag hinein<br />
» 3. stressempfindlich</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><div class="left">Mutationen</div> Oracle [K]<br />
Daniel ist in der Lage, Visionen der Zukunft und der Vergangenheit zu haben. Generell hat er dabei nur eine Einschränkung: Er kann keine Visionen seiner eigenen Zukunft oder denen haben, in die er passiv involviert ist. In diesem Fall zeigen sich ihm nur die nächstmöglichen Zukunftsoptionen, die ihn nicht beinhalten.<br />
<br />
Die Visionen kann er nach Bedarf abrufen. Er braucht keinen besonderen Trigger, auch wenn es sich deutlich einfacher und genauer verhält, wenn er die Person schon einmal gesehen hat und genau was nach was er suchen soll. So kann er eine genaue Prognose geben, wenn jemand vor ihm sitzt und fragt, wie es in 15 Jahren finanziell bei ihm aussieht, im Gegensatz zu jemanden der fragt, wie es seiner Mutter in 15 Jahren ergehen wird. Wenn er die Mutter nicht kennt, kann er keine genauen Aussagen treffen und höchstens eine Ahnung vermitteln. Um diesen Fall also zu verhindern, empfiehlt es sich gezielte Fragen zu stellen. Ob er sie sich nun selbst für jemanden anderen stellt oder eine Person sie stellt, ist dabei vollkommen egal.<br />
<br />
Allerdings sei dazu gesagt, dass sie immer nur eine von vielen Möglichkeiten, aber immer die wahrscheinlichste ist und zukünftig getroffene Entscheidungen diese jederzeit verändern können. Die Zukunft kann sich auch noch während der Vision verändern.<br />
<br />
Zukunftsvisionen zeigen sich immer für ihn in Symbolik und Bildsprache. Sie sind zwar unter Umständen genau und können sehr detailreich sein, allerdings ist es für ihn eher ein intuitives Verständnis, als ein Film der sich von seinen Augen abspielt. Die Bilder und Symbole zu deuten und zum Ausdruck zu bringen, fiel ihm gerade in der Anfangszeit sehr schwer, weshalb er Tarotkarten nutzt, um sich zu fokussieren und die Bilder zu deuten. Tarotkarten haben eine eindeutige Bedeutung und Symbolik, was es einfacher für ihn macht. Außerdem lässt sich der Showeffekt nicht leugnen.<br />
<br />
Wie bei jedem Aspekt seiner Mutation gibt es hier keine zeitlichen Einschränkungen. Er kann so weit in die Zukunft einer Person sehen so lange sie lebt und ebenso weit in die Vergangenheit. Jedoch sind die Aussagen, die er treffen kann immer an eine Zeitlinie gebunden, während die Vergangenheit fest steht, ist die Zukunft im ständigen Wandel. Und so ist die Wahrscheinlichkeit, dass seine Visionen für die weiter weg liegende Zukunft unter Umständen nicht wahr wird, höher als bei einer Vision die sich in ein paar Tagen bewahrheiten soll. Er muss die Person auch nicht persönlich kennen, sondern braucht lediglich ein Bild.<br />
<br />
Bei der Psychometrie verhält es sich ganz ähnlich, nur dass die Vergangenheit nicht mehr verändert werden kann. Deshalb ist der Informationsfluss deutlich geringer und eindeutiger. Er kann die Fakten der Vergangenheit erkennen, Emotionen spielen dabei keine Rolle. Auch hier empfiehlt es sich jedoch gezielt Fragen zu stellen sonst kann es sein, dass er einen Anfang findet der so weit von der eigentlichen Vergangenheit entfernt ist, dass es keinen Sinn macht oder die Suche erschwert. Für die Sicht in die Vergangenheit reichen auch persönliche Gegenstände einer Person.<br />
<br />
Neben den Personenbezogenen Visionen ist Daniel auch in der Lage, große Welt verändernde Ereignisse zu spüren, da diese Einfluss auf die Zukunft vieler Menschen haben. Allerdings kann er diese Ereignisse nicht gezielt Abfrage. Diese Visionen sind spontan und nicht kontrollierbar. Sie können je nach emotionalen Auswirkungen auch so verworren, undeutlich und wild sein, dass er sie gar nicht genau deuten kann, oder weiß, wann und was genau passiert.<br />
<br />
<div class="left">Fähigkeiten</div><b>(fast) ausgebildeter Balletttänzer</b><br />
<br />
Zwar brach er sein Studium an einer guten New Yorker Tanzschule ab, dennoch trainiert Daniel noch immer in einem Studio in Chicago. Mindestens vier Mal in der Woche, nutzt er dort die Möglichkeit sich auch weiterhin fit zu halten. Nicht mehr nur in Ballett, sondern auch in Jazz und Contemporary Dance. </div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">Daniel, damals noch unter dem Namen Sung-Jae, wurde in schwierige Zeiten für seine Heimat geboren. Korea, als eine der Industriemächte Asiens, stand kurz vor einem Krieg, der sich über Jahre hinweg ankündigte. Als kleines Kind jedoch bemerkte er davon nicht so richtig etwas. Als Sohn einer Schamanin und eines Ingenieurs, wuchs er geradezu zwiegespalten auf. Sehr in den alten Traditionen seiner koreanischen Heimat gefestigt, gepaart mit der absoluten Moderne, die der Beruf seines Vaters mit sich brachte. Als er gerade einmal drei Jahre alt war, brach der Krieg endgültig aus und auch, wenn seine Eltern ihre Heimat liebten und zu ihr stehen wollten, hatten sie große Angst, wie vermutlich jeder in Asien. Die Nähe zu China und Nord Korea ließen Süd Korea unweigerlich Teil des Krieges werden. Daniels Vater wurde als Ingenieur für Robotertechnik einberufen und diente drei lange Jahre, weg von seiner Frau und seinem Sohn. Viele Erinnerungen hat Daniel an diese Zeit nicht mehr, doch erinnert er sich noch an den Anruf, den seine Mutter bekommen hatte, dass sein Vater schwer verletzt in einem Militärkrankenhaus in Seoul lag. Er erinnert sich auch noch daran, wie sie dorthin fuhren und er seinen Vater angeschlossen an all den Maschinen sah.<br />
<br />
Es war das erste Mal, dass sich seine Mutation zeigte. Heute weiß er, dass er sah, was seinem Vater zugestoßen war, damals jedoch hatte er es nie deuten können. Es waren Bilder, Wörter und Symbole, die keine Bedeutung für ihn zu haben schienen. Es dauerte Wochen bis sein Vater aus dem Krankenhaus durfte, doch seine Eltern planten schon in dieser Zeit, eine Flucht aus dem Land. Ihr Sohn sollte nicht im Krieg aufwachsen und es wurde nur schlimmer, statt besser. Seine Mutter bereitete alles vor, kümmerte sich um die Papiere und die Anträge, um in den Westen zu können. Europa war ihr eigentliches Ziel, doch auch dort gab es zu viele Kriegsgebiete. Auf offiziellem Weg, gab es kaum Möglichkeiten, zumal Süd Korea immer häufiger jegliche Reisen in den Westen schlichtweg sperrten.<br />
<br />
Als er sieben Jahre alt war und mittlerweile eine kleine Schwester hatte, akzeptierte man endlich ihre Einreise in die USA. Entfernte Verwandte, bürgten für die Familie und verschafften ihnen ein Flüchtlingsvisa. Doch in Chicago angekommen, mussten sie feststellen, dass es noch schlimmer schien, als zu Hause. Die Stadt quoll über von den Flüchtlingen, die ebenfalls hier eine neue Zukunft suchten. Die Eindrücke für den siebenjährigen Daniel war schillernd und wild. Er neigte zu sehr starken Vorstellungskräften und das neue Umfeld war überwältigend. Was er damals allerdings nicht verstand war, dass seine Eltern sehr viele Schulden auf sich genommen hatten, um ihren Kindern eine sichere Zukunft zu bieten.<br />
<br />
In den folgenden Jahren musste Daniel sich neu orientieren eine neue Sprache lernen und neue Freunde finden. Sein Vater bekam eine Stelle als Mechaniker, in einer der Megacorps, seine Mutter ging auch weiterhin ihrer schamanistischen Tätigkeit nach, hier mit neuen Anhängern, in der koreanischen Nachbarschaft, in der sie ein neues Zuhause gefunden hatten. Daniels Visionen wurden stärker und traten immer häufiger unkontrolliert auf. Seine Eltern taten seine Erzählungen immer mit seiner blühenden Fantasie ab und dachten sich nichts weiter dabei. In der Schule hatte er durchschnittliche Noten, in seiner Freizeit spielte er gerne it seinen Freunden. Es schien als hätte seine Familie endlich Ruhe gefunden. Daniel entwickelte eine Leidenschaft fürs Tanzen bekam schließlich auch in einem Studio in der Nähe die Möglichkeit zu trainieren. Ballett tat es ihm besonders an. Mit zehn Jahren spezialisierte es sich ausschließlich darauf und es wurde immer mehr deutlich, dass er das später einmal zu seinem Beruf machen wollte. Für seine Eltern kam das überraschend, wünschten sie sich doch eher einen wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Werdegang für ihren Sohn, doch sie hatten so viel Leid, Elend und einen Krieg gesehen. Sie waren aus ihrer Heimat geflohen, um ihren Kindern eine Zukunft zu geben, die sie selbst gestalten konnten, als wollten sie ihn nicht einschränken und förderten die Leidenschaft umso mehr.<br />
<br />
Als Daniel etwa 16 Jahre alt war, lernte er, dass seine Visionen nicht nur von einem Trauma her rührten, sondern tatsächlich eine Mutation waren. In einem Antiquitätenladen, in dem er sich gerne Umsah und wohl fühlte, sah er ein altes Tarot Deck. Er wusste nicht was es war, als er sich danach erkundigte und Informationen dafür einholte, verstand er den Zweck der schönen Karten und fing an sich mit der Symbolik und den Bedeutungen der Bilder auseinander zu setzen. Als er später wieder in den Laden ging, um die Karten zu betrachten, schenkte der Verkäufer ihm das alte Deck, weil ein paar Karten zu fehlen schienen und es schon viel zu lange herumlag. Es war das erste Mal in seinem Zimmer, als er versuchte die Karten zu legen, als er sich überlegte wie er seine Frage formulieren sollte und die Karten dabei betrachtete, stach ihm eine sofort heraus. Es war ein Instinkt und wie seine Mutter es später nennen sollte, sein sechster Sinn. Als er die Karte aufnahm und ansah. Prasselten die Antworten auf ihn hinein. Die Bedeutung der Bilder erschien nun so klar und eindeutig. Es folgten Wochen und Monate, in denen er heimlich übte, doch während er für alle Menschen in seinem Umfeld immer Antworten fand, konnte er für sich selbst nie welche finden. Er kaufte sich sogar ein weiteres, vollständiges Deck. Es dauerte beinahe ein Jahr bis er sich traute, es seinen Eltern vorzuführen. Es war schwierig zu beweisen was er konnte, doch als immer wieder wahr wurde, was er nur Stunden und Tage vorher vorhergesagt hatte, wurde den Eltern ebenfalls klar, dass er ein Mutant war. Dies war per sé kein Problem für die Beiden oder seine kleine Schwester, doch die Mutation selbst gab vor allem seiner Mutter zu bedenken. Sie hielt Daniel an, niemandem davon zu erzählen. Doch der Teenager, der er war, hielt er sich natürlich nicht daran.<br />
<br />
Es sei gesagt, dass die falschen Leute davon Wind bekamen und Daniel in den Mittelpunkt einiger zwielichtiger Gestalten rückte. Eine Gabe wie seine, die Zukunft voraussagen zu können, war durchaus gefragt. Er schaffte es nur schwer aus diesem Sumpf von Verbrechern wieder heraus zu kommen und musste zugeben, dass seine Mutter vielleicht recht hatte. Es war auch die Zeit, in der er seinen Abschluss machte und er den Abstand zu Chicago und dessen Süden suchte. Seine Eltern nahmen Schulden bei einer der Koreanischen Familien auf, die ihren Stadtteil kontrollierten, um Daniel an eine Tanzschule nach New York schicken zu können. Er hatte das Training immer ernst genommen, sogar einen der begehrten Studienplätze erhalten. Doch schon nach dem ersten Semester wurde klar, dass das eine ganz andere Liga war und auch wenn er versuchte sich durchzubeißen, verlor er immer mehr den Spaß daran. Nach dem dritten Semester brach er das Studium ab und kehrte zurück nach Chicago. Getrieben von der Scham, dass er seinen Eltern eine solche Last war, wollte er versuchen wenigstens das Geld zurückzuzahlen, doch er bekam keine Stelle als Tänzer und was anderes konnte er nicht vorweisen. Es war schon für alle anderen schwer genug einen Job zu finden, da war jemand ohne Abschluss nahezu unbrauchbar.<br />
<br />
Er fing an Tanz Unterricht zu geben, es war nicht gut bezahlt, aber hielt ihn wenigstens bei Verstand. Mit 21 bekam er schließlich ein Angebot, das er nicht mehr abschlagen konnte. Die Mutter einer Schülerin, machte ihm immer wieder schöne Augen, bis sie ihm etwas Extra anbot, wenn er an seinem freien Tag zu ihr in die Villa kommen würde. Daniel war kein Idiot und wusste was das bedeutete, doch das Geld konnte er brauchen und so schlecht sah die Frau auch nicht aus. Er lernte mit der Zeit, welche Eltern seiner Schüler und Schülerinnen potenzielle Interessenten waren und baute sich einen kleinen Nebenverdienst auf, mit 23 lernte er schließlich jemanden kennen, der ihm eine Stelle in einem Nachtclub anbot. Was er davon halten sollte, wusste er nicht, doch als er sich den Laden ansah, war er sofort hin und weg. Das Hotel Midnight unterhielt die Elite von Chicago und weit darüber hinaus. Und sie suchten immer wieder neue Gesichter, die sich für Geld mit den Gästen beschäftigten. Schnell wurde klar, dass sie auf der Suche nach den besonderen und exotischen Persönlichkeiten waren. Daniel fing als Tänzer an, doch immer wieder forderten Gäste ihn auf, sich zu ihnen zu setzten. Er unterhielt sich mit ihnen, bot ihnen eine gute Zeit und sorgte dafür das sie Unmengen an Geld da ließen. Er fing auch an für etwas extra, den Leuten die Karten, in diesem exklusiven Ambiente, zu legen. Sehr zum Gefallen der Geschäftsführung, denn es wurde ein wahres Highlight und viele Gäste wollten ihn exklusiv buchen. Für Daniel und das Hotel bedeutete das gutes Geld.<br />
<br />
Einige Monate beließ er es dabei. Das Geld stimmte, doch dann sagte die Leitung ihm, dass er noch mehr machen konnte, wenn er sich für Sex entschied. Es dauerte etwas bis er sich überwinden konnte offiziell, als Prostituierter zu arbeiten, doch letztendlich sagte er zu. Wenn nicht hier, wo dann? Im Hotel sorgte man für die Angestellten. Man wurde medizinisch versorgt, bekam einen guten Teil, von dem was man umsetzte und genoss den Schutz einer Hauseigenen Security Einheit. Als er schließlich zusagte, organisierte das Haus seine Versteigerung die Tradition hatte. Der erste Kunde mit dem Daniel offiziell schlafen durfte, war ein südamerikanischer Geschäftsmann, der nahezu 20000 &#36; geboten hatte, um die erste Nacht mit Daniel verbringen zu dürfen. Ein Mann der heute noch immer gerne zu Daniel komm, wenn er in der Stadt ist.<br />
<br />
Daniel kann sich nicht über mangelnde Kundschaft beklagen. Die Schulden seiner Eltern hat er mittlerweile abgezahlt und dennoch arbeitet er auch weiterhin im Hotel. Ihm macht die Arbeit Spaß. Es geht, anders als man erwarten würde, nicht immer um Sex. Seine Unterhaltung ist vielseitig und durch seine sehr androgyne Art spricht er einen sehr speziellen Kundenkreis an. Solange er das machen kann, wird Daniel im Midnight arbeiten.</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Daniel Hwang </div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 27 Jahre </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 08.08.2037 </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Incheon, Süd Korea </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7-1 </td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/xt5lOad.png"></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> BERUF</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> chaotisch gut</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> zivilist </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Nat </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Felix Lee</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Beziehungen zu führen ist mit seinem Beruf nicht gerade einfach, auch wenn Daniel die ein oder andere Beziehung im eben hatte, ist er heute mit seinem Beruf und seinen Klienten zusammen. Zu seiner Mutter Eun-Mi und seinem Vater Min-Ho, hat er ein offenes und gutes Verhältnis, ebenso zu seiner Schwester Ji-Su.<br />
<br />
Während sein Vater damals in Korea Ingenieur für Robotertechnik war und in einer großen Firma gearbeitet hatte, arbeitet er heute als Mechaniker bei CYBERTEC, die Umstellung fiel dem Mann anfangs nicht leicht, doch als Flüchtling und jemand der die Sprache kaum spricht, hatte er nach seiner Ankunft kaum andere Möglichkeiten und es war schwierig genug,die Familie nach Amerika zu bekommen. Eun-Mi, hingegen, geht immer noch ihrer Arbeit als spirituelle Lehrerin nach. Als Schamanin, hilft sie vor allem in ihrer Koreanischen Nachbarschaft, denen die ihre Hilfe ersuchen und lebt von den Spenden, die sie bekommt. Ji-Su besucht eine Kosmetikschule, um hoffentlich bald einen eigenen Salon aufmachen zu können. </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Bei Daniel ist oft nicht deutlich klar, welchem Geschlecht er angehört. Er würde sich zwar eideutig als Mann bezeichnen, dennoch verschwimmt die Grenze gerade beim Auftreten sehr stark und er hat durchaus feminine Züge. Das spiegelt sich auch in seiner Wahl der Kleidung wieder. Diese kann vom gut sitzenden Anzug, über einen teuren, alten Kimono oder Yukata, bis hin zum Abendkleid alles bedeuten. Er lässt sich ungern in eine Form pressen und bringt sich selbst gerne auf sehr unterschiedliche Art zur Geltung. Langweilig wird es aber definitiv nie, denn seine exzentrische Ader lebt er vor allem durch Kleidung, Makeup und Schmuck aus.<br />
Mit seinem schmalen Körperbau und seiner Größe von gerade einmal 1,69m, kann er auch ganz gut als Frau durchgehen, dennoch sollte man diesen Mann nicht unterschätzen. Er trainierte viele Jahre professionelles Ballett und auch wenn er dieser Berufung nicht mehr nachgeht, trainiert er dennoch noch regelmäßig, mehrere Stunden die Woche und kann daher einen sehr fitten und trainierten Körper vorzeigen. </div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. charakterstark<br />
» 2. ehrlich<br />
» 3. facettenreich<br />
» 4. charmant<br />
» 5. familienbewusst</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. anspruchsvoll<br />
» 2. exzentrisch<br />
» 3. dramatisch<br />
» 4. launisch<br />
» 5. impulsiv</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Alte Dinge/Antiquitäten<br />
» 2. Kunstmuseen<br />
» 3. Ausgiebige Bäder nehmen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Aufdringlichkeit<br />
» 2. Schubladendenken<br />
» 3. unterschätzt werden</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. Ausdauernd<br />
» 2. gutes Gedächtnis<br />
» 3. grüner Daumen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. schlechter Umgang mit Geld<br />
» 2. lebt lieber in den Tag hinein<br />
» 3. stressempfindlich</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><div class="left">Mutationen</div> Oracle [K]<br />
Daniel ist in der Lage, Visionen der Zukunft und der Vergangenheit zu haben. Generell hat er dabei nur eine Einschränkung: Er kann keine Visionen seiner eigenen Zukunft oder denen haben, in die er passiv involviert ist. In diesem Fall zeigen sich ihm nur die nächstmöglichen Zukunftsoptionen, die ihn nicht beinhalten.<br />
<br />
Die Visionen kann er nach Bedarf abrufen. Er braucht keinen besonderen Trigger, auch wenn es sich deutlich einfacher und genauer verhält, wenn er die Person schon einmal gesehen hat und genau was nach was er suchen soll. So kann er eine genaue Prognose geben, wenn jemand vor ihm sitzt und fragt, wie es in 15 Jahren finanziell bei ihm aussieht, im Gegensatz zu jemanden der fragt, wie es seiner Mutter in 15 Jahren ergehen wird. Wenn er die Mutter nicht kennt, kann er keine genauen Aussagen treffen und höchstens eine Ahnung vermitteln. Um diesen Fall also zu verhindern, empfiehlt es sich gezielte Fragen zu stellen. Ob er sie sich nun selbst für jemanden anderen stellt oder eine Person sie stellt, ist dabei vollkommen egal.<br />
<br />
Allerdings sei dazu gesagt, dass sie immer nur eine von vielen Möglichkeiten, aber immer die wahrscheinlichste ist und zukünftig getroffene Entscheidungen diese jederzeit verändern können. Die Zukunft kann sich auch noch während der Vision verändern.<br />
<br />
Zukunftsvisionen zeigen sich immer für ihn in Symbolik und Bildsprache. Sie sind zwar unter Umständen genau und können sehr detailreich sein, allerdings ist es für ihn eher ein intuitives Verständnis, als ein Film der sich von seinen Augen abspielt. Die Bilder und Symbole zu deuten und zum Ausdruck zu bringen, fiel ihm gerade in der Anfangszeit sehr schwer, weshalb er Tarotkarten nutzt, um sich zu fokussieren und die Bilder zu deuten. Tarotkarten haben eine eindeutige Bedeutung und Symbolik, was es einfacher für ihn macht. Außerdem lässt sich der Showeffekt nicht leugnen.<br />
<br />
Wie bei jedem Aspekt seiner Mutation gibt es hier keine zeitlichen Einschränkungen. Er kann so weit in die Zukunft einer Person sehen so lange sie lebt und ebenso weit in die Vergangenheit. Jedoch sind die Aussagen, die er treffen kann immer an eine Zeitlinie gebunden, während die Vergangenheit fest steht, ist die Zukunft im ständigen Wandel. Und so ist die Wahrscheinlichkeit, dass seine Visionen für die weiter weg liegende Zukunft unter Umständen nicht wahr wird, höher als bei einer Vision die sich in ein paar Tagen bewahrheiten soll. Er muss die Person auch nicht persönlich kennen, sondern braucht lediglich ein Bild.<br />
<br />
Bei der Psychometrie verhält es sich ganz ähnlich, nur dass die Vergangenheit nicht mehr verändert werden kann. Deshalb ist der Informationsfluss deutlich geringer und eindeutiger. Er kann die Fakten der Vergangenheit erkennen, Emotionen spielen dabei keine Rolle. Auch hier empfiehlt es sich jedoch gezielt Fragen zu stellen sonst kann es sein, dass er einen Anfang findet der so weit von der eigentlichen Vergangenheit entfernt ist, dass es keinen Sinn macht oder die Suche erschwert. Für die Sicht in die Vergangenheit reichen auch persönliche Gegenstände einer Person.<br />
<br />
Neben den Personenbezogenen Visionen ist Daniel auch in der Lage, große Welt verändernde Ereignisse zu spüren, da diese Einfluss auf die Zukunft vieler Menschen haben. Allerdings kann er diese Ereignisse nicht gezielt Abfrage. Diese Visionen sind spontan und nicht kontrollierbar. Sie können je nach emotionalen Auswirkungen auch so verworren, undeutlich und wild sein, dass er sie gar nicht genau deuten kann, oder weiß, wann und was genau passiert.<br />
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<div class="left">Fähigkeiten</div><b>(fast) ausgebildeter Balletttänzer</b><br />
<br />
Zwar brach er sein Studium an einer guten New Yorker Tanzschule ab, dennoch trainiert Daniel noch immer in einem Studio in Chicago. Mindestens vier Mal in der Woche, nutzt er dort die Möglichkeit sich auch weiterhin fit zu halten. Nicht mehr nur in Ballett, sondern auch in Jazz und Contemporary Dance. </div>
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">Daniel, damals noch unter dem Namen Sung-Jae, wurde in schwierige Zeiten für seine Heimat geboren. Korea, als eine der Industriemächte Asiens, stand kurz vor einem Krieg, der sich über Jahre hinweg ankündigte. Als kleines Kind jedoch bemerkte er davon nicht so richtig etwas. Als Sohn einer Schamanin und eines Ingenieurs, wuchs er geradezu zwiegespalten auf. Sehr in den alten Traditionen seiner koreanischen Heimat gefestigt, gepaart mit der absoluten Moderne, die der Beruf seines Vaters mit sich brachte. Als er gerade einmal drei Jahre alt war, brach der Krieg endgültig aus und auch, wenn seine Eltern ihre Heimat liebten und zu ihr stehen wollten, hatten sie große Angst, wie vermutlich jeder in Asien. Die Nähe zu China und Nord Korea ließen Süd Korea unweigerlich Teil des Krieges werden. Daniels Vater wurde als Ingenieur für Robotertechnik einberufen und diente drei lange Jahre, weg von seiner Frau und seinem Sohn. Viele Erinnerungen hat Daniel an diese Zeit nicht mehr, doch erinnert er sich noch an den Anruf, den seine Mutter bekommen hatte, dass sein Vater schwer verletzt in einem Militärkrankenhaus in Seoul lag. Er erinnert sich auch noch daran, wie sie dorthin fuhren und er seinen Vater angeschlossen an all den Maschinen sah.<br />
<br />
Es war das erste Mal, dass sich seine Mutation zeigte. Heute weiß er, dass er sah, was seinem Vater zugestoßen war, damals jedoch hatte er es nie deuten können. Es waren Bilder, Wörter und Symbole, die keine Bedeutung für ihn zu haben schienen. Es dauerte Wochen bis sein Vater aus dem Krankenhaus durfte, doch seine Eltern planten schon in dieser Zeit, eine Flucht aus dem Land. Ihr Sohn sollte nicht im Krieg aufwachsen und es wurde nur schlimmer, statt besser. Seine Mutter bereitete alles vor, kümmerte sich um die Papiere und die Anträge, um in den Westen zu können. Europa war ihr eigentliches Ziel, doch auch dort gab es zu viele Kriegsgebiete. Auf offiziellem Weg, gab es kaum Möglichkeiten, zumal Süd Korea immer häufiger jegliche Reisen in den Westen schlichtweg sperrten.<br />
<br />
Als er sieben Jahre alt war und mittlerweile eine kleine Schwester hatte, akzeptierte man endlich ihre Einreise in die USA. Entfernte Verwandte, bürgten für die Familie und verschafften ihnen ein Flüchtlingsvisa. Doch in Chicago angekommen, mussten sie feststellen, dass es noch schlimmer schien, als zu Hause. Die Stadt quoll über von den Flüchtlingen, die ebenfalls hier eine neue Zukunft suchten. Die Eindrücke für den siebenjährigen Daniel war schillernd und wild. Er neigte zu sehr starken Vorstellungskräften und das neue Umfeld war überwältigend. Was er damals allerdings nicht verstand war, dass seine Eltern sehr viele Schulden auf sich genommen hatten, um ihren Kindern eine sichere Zukunft zu bieten.<br />
<br />
In den folgenden Jahren musste Daniel sich neu orientieren eine neue Sprache lernen und neue Freunde finden. Sein Vater bekam eine Stelle als Mechaniker, in einer der Megacorps, seine Mutter ging auch weiterhin ihrer schamanistischen Tätigkeit nach, hier mit neuen Anhängern, in der koreanischen Nachbarschaft, in der sie ein neues Zuhause gefunden hatten. Daniels Visionen wurden stärker und traten immer häufiger unkontrolliert auf. Seine Eltern taten seine Erzählungen immer mit seiner blühenden Fantasie ab und dachten sich nichts weiter dabei. In der Schule hatte er durchschnittliche Noten, in seiner Freizeit spielte er gerne it seinen Freunden. Es schien als hätte seine Familie endlich Ruhe gefunden. Daniel entwickelte eine Leidenschaft fürs Tanzen bekam schließlich auch in einem Studio in der Nähe die Möglichkeit zu trainieren. Ballett tat es ihm besonders an. Mit zehn Jahren spezialisierte es sich ausschließlich darauf und es wurde immer mehr deutlich, dass er das später einmal zu seinem Beruf machen wollte. Für seine Eltern kam das überraschend, wünschten sie sich doch eher einen wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Werdegang für ihren Sohn, doch sie hatten so viel Leid, Elend und einen Krieg gesehen. Sie waren aus ihrer Heimat geflohen, um ihren Kindern eine Zukunft zu geben, die sie selbst gestalten konnten, als wollten sie ihn nicht einschränken und förderten die Leidenschaft umso mehr.<br />
<br />
Als Daniel etwa 16 Jahre alt war, lernte er, dass seine Visionen nicht nur von einem Trauma her rührten, sondern tatsächlich eine Mutation waren. In einem Antiquitätenladen, in dem er sich gerne Umsah und wohl fühlte, sah er ein altes Tarot Deck. Er wusste nicht was es war, als er sich danach erkundigte und Informationen dafür einholte, verstand er den Zweck der schönen Karten und fing an sich mit der Symbolik und den Bedeutungen der Bilder auseinander zu setzen. Als er später wieder in den Laden ging, um die Karten zu betrachten, schenkte der Verkäufer ihm das alte Deck, weil ein paar Karten zu fehlen schienen und es schon viel zu lange herumlag. Es war das erste Mal in seinem Zimmer, als er versuchte die Karten zu legen, als er sich überlegte wie er seine Frage formulieren sollte und die Karten dabei betrachtete, stach ihm eine sofort heraus. Es war ein Instinkt und wie seine Mutter es später nennen sollte, sein sechster Sinn. Als er die Karte aufnahm und ansah. Prasselten die Antworten auf ihn hinein. Die Bedeutung der Bilder erschien nun so klar und eindeutig. Es folgten Wochen und Monate, in denen er heimlich übte, doch während er für alle Menschen in seinem Umfeld immer Antworten fand, konnte er für sich selbst nie welche finden. Er kaufte sich sogar ein weiteres, vollständiges Deck. Es dauerte beinahe ein Jahr bis er sich traute, es seinen Eltern vorzuführen. Es war schwierig zu beweisen was er konnte, doch als immer wieder wahr wurde, was er nur Stunden und Tage vorher vorhergesagt hatte, wurde den Eltern ebenfalls klar, dass er ein Mutant war. Dies war per sé kein Problem für die Beiden oder seine kleine Schwester, doch die Mutation selbst gab vor allem seiner Mutter zu bedenken. Sie hielt Daniel an, niemandem davon zu erzählen. Doch der Teenager, der er war, hielt er sich natürlich nicht daran.<br />
<br />
Es sei gesagt, dass die falschen Leute davon Wind bekamen und Daniel in den Mittelpunkt einiger zwielichtiger Gestalten rückte. Eine Gabe wie seine, die Zukunft voraussagen zu können, war durchaus gefragt. Er schaffte es nur schwer aus diesem Sumpf von Verbrechern wieder heraus zu kommen und musste zugeben, dass seine Mutter vielleicht recht hatte. Es war auch die Zeit, in der er seinen Abschluss machte und er den Abstand zu Chicago und dessen Süden suchte. Seine Eltern nahmen Schulden bei einer der Koreanischen Familien auf, die ihren Stadtteil kontrollierten, um Daniel an eine Tanzschule nach New York schicken zu können. Er hatte das Training immer ernst genommen, sogar einen der begehrten Studienplätze erhalten. Doch schon nach dem ersten Semester wurde klar, dass das eine ganz andere Liga war und auch wenn er versuchte sich durchzubeißen, verlor er immer mehr den Spaß daran. Nach dem dritten Semester brach er das Studium ab und kehrte zurück nach Chicago. Getrieben von der Scham, dass er seinen Eltern eine solche Last war, wollte er versuchen wenigstens das Geld zurückzuzahlen, doch er bekam keine Stelle als Tänzer und was anderes konnte er nicht vorweisen. Es war schon für alle anderen schwer genug einen Job zu finden, da war jemand ohne Abschluss nahezu unbrauchbar.<br />
<br />
Er fing an Tanz Unterricht zu geben, es war nicht gut bezahlt, aber hielt ihn wenigstens bei Verstand. Mit 21 bekam er schließlich ein Angebot, das er nicht mehr abschlagen konnte. Die Mutter einer Schülerin, machte ihm immer wieder schöne Augen, bis sie ihm etwas Extra anbot, wenn er an seinem freien Tag zu ihr in die Villa kommen würde. Daniel war kein Idiot und wusste was das bedeutete, doch das Geld konnte er brauchen und so schlecht sah die Frau auch nicht aus. Er lernte mit der Zeit, welche Eltern seiner Schüler und Schülerinnen potenzielle Interessenten waren und baute sich einen kleinen Nebenverdienst auf, mit 23 lernte er schließlich jemanden kennen, der ihm eine Stelle in einem Nachtclub anbot. Was er davon halten sollte, wusste er nicht, doch als er sich den Laden ansah, war er sofort hin und weg. Das Hotel Midnight unterhielt die Elite von Chicago und weit darüber hinaus. Und sie suchten immer wieder neue Gesichter, die sich für Geld mit den Gästen beschäftigten. Schnell wurde klar, dass sie auf der Suche nach den besonderen und exotischen Persönlichkeiten waren. Daniel fing als Tänzer an, doch immer wieder forderten Gäste ihn auf, sich zu ihnen zu setzten. Er unterhielt sich mit ihnen, bot ihnen eine gute Zeit und sorgte dafür das sie Unmengen an Geld da ließen. Er fing auch an für etwas extra, den Leuten die Karten, in diesem exklusiven Ambiente, zu legen. Sehr zum Gefallen der Geschäftsführung, denn es wurde ein wahres Highlight und viele Gäste wollten ihn exklusiv buchen. Für Daniel und das Hotel bedeutete das gutes Geld.<br />
<br />
Einige Monate beließ er es dabei. Das Geld stimmte, doch dann sagte die Leitung ihm, dass er noch mehr machen konnte, wenn er sich für Sex entschied. Es dauerte etwas bis er sich überwinden konnte offiziell, als Prostituierter zu arbeiten, doch letztendlich sagte er zu. Wenn nicht hier, wo dann? Im Hotel sorgte man für die Angestellten. Man wurde medizinisch versorgt, bekam einen guten Teil, von dem was man umsetzte und genoss den Schutz einer Hauseigenen Security Einheit. Als er schließlich zusagte, organisierte das Haus seine Versteigerung die Tradition hatte. Der erste Kunde mit dem Daniel offiziell schlafen durfte, war ein südamerikanischer Geschäftsmann, der nahezu 20000 &#36; geboten hatte, um die erste Nacht mit Daniel verbringen zu dürfen. Ein Mann der heute noch immer gerne zu Daniel komm, wenn er in der Stadt ist.<br />
<br />
Daniel kann sich nicht über mangelnde Kundschaft beklagen. Die Schulden seiner Eltern hat er mittlerweile abgezahlt und dennoch arbeitet er auch weiterhin im Hotel. Ihm macht die Arbeit Spaß. Es geht, anders als man erwarten würde, nicht immer um Sex. Seine Unterhaltung ist vielseitig und durch seine sehr androgyne Art spricht er einen sehr speziellen Kundenkreis an. Solange er das machen kann, wird Daniel im Midnight arbeiten.</div>
</div>]]></content:encoded>
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