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		<title><![CDATA[DUST 'N' ASHES - Legion]]></title>
		<link>https://dustnashes.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[DUST 'N' ASHES - https://dustnashes.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 21:08:03 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Caelan Velasco]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=303</link>
			<pubDate>Sat, 30 Oct 2021 18:50:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Caelan Velasco</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=303</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Caelan Alistair Velasco</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 34</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 30. Oktober 2030</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Guadalajara, Mexico </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> District 6</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://www.aweirdmind.de/rpg/DnA/Caelan/Steckbrief.jpg"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Künstler</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> HdS ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Leatis </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Andy Biersack</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">» Tyrone Velasco | Zwillingsbruder</span><br />
Caelan und Tyrone standen sich als Kinder nahe, obgleich nicht eineiig waren sie unzertrennlich, Tyrone der extrovertierte von beiden. Als Gegenpol zu Caelan, sah dieser es als seine Aufgabe seinem lauten, wilden Bruder in den Dingen zu helfen, in denen er nicht gut war - machte seine Hausaufgaben, lernte mit ihm, nahm Ärger auf sich. Im Gegenzug wurde Caelan, der schon immer stiller, schlanker und fragiler war von seinem temperamentvollen Bruder geschützt. Der Tag, an welchem Caelan mit gerade einmal dreizehn Jahren weglief, war der letzte Tag, an welchem er Tyrone sah.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">» Vala Velasco | Mutter</span><br />
Das Verhältnis zwischen Caelan und seiner viel zu jungen Mutter war eigentlich immer gut, selbst wenn die Zwillinge es ihr nie leicht gemacht haben. Doch giftige Lügen zerstörten das Vertrauen des Jungen so tief, dass er sich nicht traute mit seiner Mutter zu sprechen, sondern lieber davonlief - auch sie hat er nicht mehr gesehen, seit er mit dreizehn Jahre alt war.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">» Dante Velasco | Vater</span><br />
Caelan kennt seinen Vater nicht und ist sich nicht sicher, ob nun seine Mutter Mutantin ist und sie nur nichts sagte, oder ob die Fähigkeiten von seinem ihm unbekannten Erzeuger stammen.<br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">»1,93m » dünn » blaue Augen » dunkelbraune Haare</span><br />
<br />
Der 1,93m große Mutant hat eine athletische, sportliche Statur. Je nach Phase ist er schmal bis besorgniserregend dünn, besitzt jedoch immer jene Art von schlanken Muskeln, die von regelmäßigem, ausdauerndem Training künden - selbst wenn er bereits extrem untergewichtig ist. <br />
Auch wenn er untergewichtig ist, wirkt er aufgrund seiner fein geschnittenen, aristokratischen Gesichtszüge noch auf viele attraktiv (zumindest, solange er angezogen ist). Auffällig sind seine blauen Augen, die eine Spur von Violett besitzen und besonders wenn er aufgewühlt ist die Farbe eines Gewitterhimmels annehmen können. Sein dunkelbraunes, fast schwarzes Haar ist meist gerade lang genug, um mit den Fingern hindurch fahren zu können und aktuell mit einem Undercut geschnitten. Er würde es gerne länger tragen, trug es zwischenzeitlich auch schon immer wieder schulterlang, allerdings sind seine Haare durch die häufigen Hungerphasen oft so spröde, dass eigentlich nur die Schere bleibt - immerhin ist es so zumindest für den Moment wieder weich, gesund und seidig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wunden » Narben » stark tätowiert</span><br />
<br />
Caelan besitzt viele Narben. Jene an seinen Armen, Beinen und seinem Oberkörper sind zu symmetrisch, zu gradlinig um Zufall zu sein – perfekte Linien in absoluter Symmetrie, gleich lang, gleich tief, gleich breit, auf beiden Seiten. Sie sind unterschiedlich alt - manche längst verblasst, andere Wunden kaum verkrustet.<br />
An seinem Rücken trägt er tiefe Narben von seiner Zeit als Pet; Spuren von Peitschenhieben und Verbrennungen, die ihm sein Meister während Bestrafungen zugefügt hat. Darüber trägt Caelan ein auffälliges Tattoo, welches einen Teil der Narben überdeckt. Die linke Seite, auf welcher sich mehr Narben befinden, ziert ein Flügel, der einem schwarzen Rabenflügel gleicht, blutend eingezwängt in Stacheldraht, zerfleddert in dem verzweifelten Versuch, sich aus dem unbarmherzigen Metall zu befreien, welches sich tief hinein gegraben hat und blutige Tropfen aus roter Tinte den Rücken hinab rinnen lässt, so realistisch, dass man beinahe erwartet, die Federn unter den Fingern spüren zu können, das kühle, scharfe Metall, das rote Blut. Auf der anderen Seite, mit demselben detailverliebten Realismus, eine tiefe Wunde, wo sicherlich einstmals der Flügel war, brutal herausgerissen lässt das Bild den scheinbaren Blick auf gerissene Muskelfasern, rohes Fleisch und scharf hervorstechende Knochensplitter zu.<br />
Sein linker Arm ist von einem kompletten Sleeve aus unterschiedlichsten, miteinander verwobenen Symbolen und Motiven bedeckt, in welchem sich unter anderem auch der Schriftzug <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Art never comes from happiness</span> finden lässt; der Sleeve zieht sich von seinem Handgelenk bis hoch zu seinem Hals. Auf dem rechten Arm finden sich - neben unzähligen Narben - vereinzelte Tattoos, weitere Motive zieren seinen Oberkörper.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» Still  <br />
» Loyal  <br />
» Höflich<br />
» Kreativ <br />
» Protektiv<br />
» Akribisch<br />
» Zielstrebig<br />
» Zurückhaltend</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» Perfektionistisch<br />
» Unausgeglichen<br />
» Zerbrechlich<br />
» Exzentrisch<br />
» Ungeduldig<br />
» Sensibel<br />
» Impulsiv<br />
» Zynisch</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» Sushi<br />
» Sport<br />
» Kunst<br />
» Musik <br />
» Ruhe<br />
» Vanille</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» Essen<br />
» Menschen<br />
» Unordnung<br />
» Berührungen<br />
» Aufmerksamkeit</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » Zeichenkunst<br />
» Empathie<br />
» Guter Beobachter</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » Mental Illness<br />
» Schüchternheit<br />
» Krankheitsanfälligkeit<br />
» Medikamenten Abusus</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Empathische Psychometrie & Backsight [K]</span><br />
<br />
Caelan ist in der Lage “Erinnerungen” von Menschen, Gegenständen und sogar seiner Umgebung wahrzunehmen. Sobald er etwas oder jemanden berührt und er seine Schilde sinken lässt, überrollen ihn die Erinnerungen. Dabei folgen sie keiner zeitlichen Reihenfolge, sondern sind nach Intensität geordnet, oft überlagern sie sich auch. <br />
<br />
Wenn Caelan Gegenstände berührt, fluten ihn die stärksten Emotionen, die an dem Gegenstand haften, nicht selten in Kombination mit einer dazugehörigen Vision. Manchmal fühlt es sich an, als würde er Situationen selbst nochmals durchleben. Allerdings müssen diese Gefühle oder Erinnerungsfetzen nicht auf ein einzelnes Erlebnis beschränkt sein, berührt er zum Beispiel ein Messer, mit dem jemand ermordet wurde, fühlt er sowohl die Gefühle des Täters als auch des Opfers, berührt er das Schwert eines Kreuzritters, fühlt er das Echo unzähliger, die dadurch gefallen sind. Auch wann es geschehen ist, ist nicht wichtig - sofern die Gefühle nur stark genug daran haften. Der Mord, der mit einem Messer vor Jahren begangen worden ist, ist sehr viel dominanter als das Brot, welches man damit vor fünf Minuten geschnitten hat.<br />
Was für Gegenstände gilt, gilt auch für Personen - berührt er sie spürt er unweigerlich die prägnantesten Erinnerungen dieser Person. Zumeist sind diese an heftige Gefühle wie Schmerz, Verlust, aber auch Glück und Freude gekoppelt. Die Erinnerungen können dabei wie Fetzen von Nebel auftauchen oder aber beinah so klar wie ein Film vor seinem inneren Auge ablaufen. Je nachdem wie deutlich die Erinnerung ist und wie sehr er sich darauf konzentriert.<br />
<br />
Generell gilt je länger er einen Gegenstand oder eine Person berührt und je mehr er sich darauf fokussiert, desto mehr Erinnerungen kann er sehen. Es ist dabei oftmals nicht leicht diese voneinander zu trennen oder sie in die korrekte zeitliche Abfolge zu bringen, da die Eindrücke, die er empfängt ineinander übergehen und sich an den Rändern miteinander vermischen. Gerade wenn es nicht die prägendsten Erinnerungen sind. Dadurch sieht Caelan normalerweise als erstes die Dinge, die eine Person am allerwenigsten teilen möchte. Geheimnisse, traumatische Erlebnisse, intime Momente. Es kostet ihn aktiv Kraft sich gegen diese Eindrücke zu wehren und eine Art psychischen Schild aufrecht zu erhalten, so dass gerade “Umgebungserinnerungen” sehr viel häufiger vorkommen, wenn es ihm sowieso schon nicht besonders gut geht und er psychisch ausgelaugt oder müde ist. Starke Umgebungserinnerungen, welche Visionen auslösen, lassen ihn glauben, Geister sehen zu können - selbst wenn es eigentlich nur das Echo vergangener Dinge ist, starke Emotionen, die in Wände und Boden gesickert sind.<br />
Manchmal kommt es zudem vor, dass er von einer Erinnerung oder einem Gefühlssturm vollkommen vereinnahmt wird und er die Gefühle und Erinnerung durchleben muss, egal wie schrecklich sie sind, wenn er nicht mit einigermaßen viel Gewalt von außen aus der Vision gerissen wird z.B. indem man ihm den Gegenstand wegnimmt oder die Person von ihm wegzieht.<br />
Um ungewollte Übertragungen zu vermeiden neigt Caelan dazu Handschuhe und lange Kleidung zu tragen und versucht Berührungen generell zu vermeiden. Da er meistens Hautkontakt braucht um die Visionen zu sehen, hilft das im Großteil aller Fälle. Allerdings gibt es auch Eindrücke, die so intensiv sind, dass sie sich selbst durch die Kleidung hindurch einen Weg suchen und er sie trotzdem wahrnimmt.<br />
<br />
Seit seine Gabe in seinen frühen Teenagerjahren erwacht ist wächst sie beständig und es steht zu vermuten, dass er noch nicht sein volles Potential entfaltet hat. Konnte er als Teenager lediglich heftige traumatische oder anderweitig prägende Erinnerungen wahrnehmen, kann er inzwischen nicht nur die heftigsten Erinnerungen zur Seite drängen, um mehr Eindrücke aufzunehmen, er kann diesen Vorgang auch bis zu einem gewissen Grad steuern. Dies ist jedoch anstrengend und erfordert immer mehr Konzentration, je tiefer er gesteuert eintauchen möchte, so dass er sich ganz und gar darauf konzentrieren muss und Störungen ihn leicht aus seiner ‘Trance’ reißen können. Zudem kann er sich dadurch überanstrengen was zu Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten und ähnlichem führen kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">»Künstlerische Fähigkeiten</span><br />
<br />
Caelan ist ein herausragender Künstler, der bereits in seiner Kindheit und Jugend mit seinen Bildern besonders innerhalb seiner Familie Aufsehen erregte. Bereits früh erreichte er eine malerische Expertise, von der manch anderer Künstler mit deutlich mehr Lebensjahren nur träumen kann. <br />
Sein Zeichenstil zeichnet sich besonders dadurch aus, dass seine Bilder lebendig wirken - dass es ihm gelingt, Gefühle mit Farbe auf Papier zu bannen, die Seele und den Charakter einer Person oder eines Augenblicks in Farben ein zu fangen. Dinge zu erschaffen, die man mehr fühlen als sehen kann - das Gefühl, dass man den Wind in Blättern rauschen hört, dass man die Facette von der Persönlichkeit des Portraitierten erahnen kann. Und es liegt nicht allein daran, dass er photorealistisch zeichnen und malen kann, nicht daran, was er darstellt - sondern eher das wie. Diese “Fühlbarkeit” seiner Bilder ist ein Nebeneffekt seiner Mutation. Irgendwie schafft er es den Betrachter fühlen zu lassen, was er mit dem Bild ausdrücken wollte - allerdings ist dieser Teils einer begabung nichts, was caelan kontrollieren oder bewusst nutzen oder verhindern kann.<br />
Was bei Landschaftsbildern und Porträts also noch positiv beeindruckend ist, sorgt jedoch dafür, dass jene Bilder, die seine ‘wahre Kunst’ darstellen, abstoßend, beängstigend und makaber wirken. Alpträume, die durch ihre Details fleischgeworden und nahezu lebendig wirken. Bilder, die ein Gefühl von drohender Gefahr mit sich bringen, Bilder, welche die Seele berühren können, Bilder, die man sich gar nicht zu genau ansehen möchte. Sind es doch oft Dinge, die man lieber verborgen lässt; Abgründe, die man zu gerne ignoriert und übersieht. Allerdings teilt er diese Form der Kunst nur ausgesprochen selten - gibt sie doch zu viel von ihm preis.</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2030-2044 (0-13 Jahre)</span><br />
<br />
Caelans Kindheit war wild und turbulent, liebevoll und chaotisch. Als zweitgeborener Zwilling machte er mit seinem Bruder Tyrone die Welt unsicher, die Söhne ihrer viel zu jungen Teenager-Mutter und einem Vater, der verschwand, als sie noch kleine Kinder waren. Schon früh zeigte Caelan großes Zeichentalent, verbrachte unzählige Stunden mit Papier, Stiften und Farben, während sein deutlich temperamentvollerer Bruder lieber tobte und spielte.<br />
Die Schule, auf welche die beiden Jungen gingen, war nicht unbedingt einer der besten - doch es gab auch durchaus schlechtere in ihrem Part von Nordamerika. Auch hier fiel sein Talent auf und mit zehn Jahren begann sein Kunstlehrer damit, ihn zu protegieren. Was zuerst nur Förderung seines Talentes war, wurde bald mehr - bis er mit gerade einmal elf Jahren das erste Mal mit dem deutlich älteren Mann intim wurde. Dem Lehrer fiel es nicht schwer, den sensiblen Jungen dazu zu bringen, zu tun was er sagte und das Geheimnis für sich zu behalten - nicht zuletzt, indem er ihm zuflüsterte, dass sein Bruder eifersüchtig werden würde, wenn er erfuhr, dass der schüchterne, stille Caelan vor ihm eine Beziehung hatte - immerhin glänzte er doch schon in allem anderen, hatte die besseren Noten, war der Liebling der Lehrer… er wollte das seinem Bruder nicht auch noch wegnehmen, oder? Also blieb der Junge still über die langen Nachmittage, die er bei scheinbarer Nachhilfe mit dem Lehrer verbrachte.<br />
Zumindest, bis mit dreizehn Jahren Caelans Fähigkeiten ausbrachen - zuerst nur sachtes Flüstern ins einem Kopf, Gefühle zart wie ein Schaudern… bis er irgendwann erneut mit seinem Lehrer schlief und plötzlich ein Sturm aus Gefühlen, Bildern und Erinnerungen auf ihn hereinbrach - nicht nur die Lust, welche der Mann dabei verspürte, Caelan zu missbrauchen, sondern Bilder von anderen Jungen… davon, wie er dieselben Dinge mit ihnen tat, wie mit ihm… davon, wie er ein paar dieser Jungen tötete. Und der Rausch der Lust, welche der Kunstlehrer dabei empfunden hatte.<br />
<br />
Vollkommen verstört wehrte er sich - das allererste Mal, dass er es tat… und lief weg. Verzweifelt, verwirrt und verängstigt lief er zu einer der Vertrauenslehrerinnen, wollte ihr erzählen was passiert war - tat dies, stammelnd, unzusammenhängend. Es waren nur Bruchstücke, nicht im Ansatz alles, was geschehen war… gerade genug, dass die Lehrerin den verängstigten Jungen an die Hand nehmen und in Ruhe mit ihm reden wollte. Doch erneut brachen mit der Berührung Bilder und Gefühle über ihn herein  darüber, wie die Lehrerin ihrem Mann fremdging, ihre Scham darüber. Vollkommen verwirrt platzte das Geheimnis aus ihm heraus und in erster Reaktion stieß die Lehrerin ihn von sich… nicht ohne dass er den Zorn, die Scham und die Schuld noch spüren konnte. Ohne ihr die Chance auf ein weiteres Wort zu geben, lief er erneut davon, hatte er doch ebenso deutlich gespürt, dass sie ihm ohnehin nicht glaubte.<br />
Vielleicht hätte er zurück nach hause gehen sollen, mit seiner Mutter reden… doch die Scham brannte zu tief, so wie die Furcht davor, dass man ihm nicht glauben könne oder wütend werden… also lief er davon, versteckte sich in der nächstgrößeren Stadt auf der Straße und versuchte zu begreifen, warum seine Welt so plötzlich Kopf stand, vollkommen überfordert mit den neuen Sinneseindrücken.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2044-2051 (13-21 Jahre)</span><br />
<br />
Caelan fand sich gut zurecht auf der Straße, verdiente mit Bildern, die er zeichnete oder stahl, um sich über Wasser zu halten. Monate vergingen auf diese Weise, bis eine freundliche Sozialarbeiterin ihn auftrieb. Sie achtete seine Grenzen, fasste ihn nicht an und gewann in langen, empathischen Gesprächen das Vertrauen des Jungen, so dass er ihr alles erzählte - inklusive der Träume, die er nun plötzlich hatte, der Dinge, die er spürte, wenn er etwas oder Jemanden berührte. Sie versprach ihm, einen Ort zu kennen, an dem man ihm helfen könne, dass das wegging. Ein Ort, an dem man ihm beibringen würde, dass es weniger wurde - und er ging mit ihr. Und landete in einem Forschungslabor der Human Alliance, die Streetworkerin eigentlich ein Jäger auf der Suche nach Mutantenkindern, die ohnehin niemand vermissen würde.<br />
Caelan hatte Glück im Unglück, denn als Mutant mit einer rein passiven Fähigkeit und von eher sanftem, folgsamen Gemüt, überlebte er - anders als so manch anderes Kind, das eliminiert wurde, wenn es zu gefährlich wurde - oder irgendwann bei den Versuchen starb. Versuche, die man durchaus als Folter wahr nehmen konnte, war doch eines der Ziele, die Fähigkeiten zu unterdrücken - oder zumindest zu lernen sie unter absolutem Stress zu beherrschen. und was war ein besserer Trigger als Schmerz?<br />
Caelan überlebte, und während er am Anfang noch mitarbeitete in der Hoffnung, dass man ihm tatsächlich helfen könnte, zog er sich irgendwann in sich selbst zurück, ertrug die Schmerzen und existierte nahezu passiv, wie ein Geist, in der Einrichtung. Sein persönlich größter Alptraum war dabei der Strafraum, ein kleines Gefängnis, das sämtliche Sinne einschränkte - dunkel und so still, dass man seinen Herzschlag wie Kanonenschüsse hörte… Dunkelheit angefühlt mit den schlimmsten Ängsten, tiefster Verzweiflung, unfassbarer Wut - so viele Emotionen und Gedanken, dass er glaubte wahnsinnig werden zu müssen und nicht selten einfach bewusstlos wurde, weil er es nicht mehr ertrug.<br />
Der Alptraum erhielt einen Lichtblick, als Caelan etwa siebzehn war - und ein Mädchen in die Anstalt gebracht wurde, deren Anwesenheit war wie kühles Wasser auf Verbrennungen. Thea. Die beiden freundeten sich an, Caelan brachte ihr bei, wie man sich anpassen musste, um zu überleben - und das taten sie. Und als Thea einen Plan fasste zu fliehen - Caelan war inzwischen seit sechs Jahren in der Einrichtung - zögerte er nicht. Was hatte er denn schon zu verlieren - außer Thea?<br />
Ihr irrwitziger Plan gelang, sie schafften es nicht nur zu entfliehen, sondern auch zu ihrem Ziel - Chicago. Doch die Schulden waren groß, und willig nahmen sie beide das Angebot an, ihre Schulden abzuarbeiten. Immerhin hatten sie ohnehin keine sonderlich große Wahl. Zusammen mit Thea landete er so in einem der besseren Bordelle der Stadt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2051-2058 (21-27 Jahre)</span><br />
<br />
Zu sagen, die Prostitution war nicht sonderlich gut für Caelan wäre eine Untertreibung, immerhin sorgte der intensive Körperkntakt dafür, dass er wenig Möglichkeiten hatte, seiner Gabe zu entfliehen - und griff wiederholt zu den Drogen, die man ihm bereits in der Forschungseinrichtung gegeben hatte, um ihn zu dämpfen. Er träumte sich taumelnd durch das Leben, gebrochen und verloren, während sein Hass auf die Menschen wuchs - Menschen, die ihn missbraucht und verstoßen hatten, misshandelt und weggesperrt. Menschen, bei denen er nicht selten ihre Verachtung für ihn und seinesgleichen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">spüren</span> konnte. Menschen, die ihn kauften, verkauften, fürchteten und nicht als Mensch ansahen.<br />
So fiel es ihm nicht schwer, für die Worte des Metamenschen zu fallen, den Thea ihm vorstellte: Phyrr. Er erzählte von der Legion, davon, dass die Mutanten lange genug misshandelt, unterdrückt und verachtet worden waren. Und so begann Caelan damit, seine Gabe gezielter einzusetzen - lernte es mit Phyrrs und Theas Hilfe und begann mit kleineren Aufträgen für den anderen Mutanten, selbst wenn er nicht wirklich daran glaubte, dass die Legion etwas ändern könnte.<br />
Die Prostitution hielt an, seine Arbeit als Escort. Er war beliebt - hübsch und höflich, gebildet und devot war er besonders bei Männern ein beliebtes Spielzeug, und einem Freier hatte er es so sehr angetan, dass der Mann ihn aus dem Bordell freikaufte. Was Caelan zuerst wie eine Chance erschien, stellte sich bald als nur ein weiterer Käfig heraus, nur ein weiterer Mensch, der ihn versklavte. Caelan wurde das persönliche Pet von Gregory Delano - ein Sadistischer Mann, der es genoss, exklusive Fetisch-Partys zu besuchen und zu veranstalten, bei welchen Caelan nicht selten auch ‘verliehen’ wurde. Vieles wurde schlimmer als zuvor - mussten Freier zuvor darauf achte, keine bleibenden Schäden zu hinterlassen, gehörte es nun neben dem verrichten der Hausarbeit zur Tagesordnung ausgepeitscht, gefesselt oder geschnitten zu werden - musste Caelan tagelang ohne Essen auskommen, auf dem Boden schlafen oder durfte keine Kleidung tragen. Wenn er sich allerdings gut benahm, durfte Caelan Hobbys nachgehen - durfte malen, zeichnen oder musizieren. <br />
Mehr und mehr zog er sich in sich selbst zurück, ertrank in Schmerz, Selbsthass und Verachtung, so dass es kein Wunder war, dass Thea - die selbst just clean geworden war - versuchte ihn zum Ausstieg zu überreden. Allerdings sah er keinen richtigen Ausweg, sah nicht, dass es für ihn jemals ein Leben außerhalb der Gefangenschaft geben könnte. Und irgendwann brach er komplett - er lief davon, zu einem Club, in dem Thea auflegte und beschloss, dass er sein Versprechen wahr machen würde - aufzuhören. Jedoch nicht nur mit seinem Dom… sondern mit allem. Es war vermutlich der letzte Augenblick bevor er das Bewusstsein verlor, das tiefe Bedauern darüber, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah, der ihm das Leben rettete - und dafür sorgte, dass er bei Thea auf dem Sofa wieder aufwachte, erschöpft und voller Schmerz, aber überaus lebendig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2058-2065 (27-34 Jahre)</span><br />
<br />
Freiheit. Thea schenkte sie ihm, nicht gewillt zuzulassen, dass er sich einfach so aus dem Leben stahl - und eliminierte stattdessen den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Menschen</span> der Caelan die vergangenen Jahre gebrochen hatte. Nicht wirklich wissend, wohin mit sich, crashte er erstmal bei Thea auf dem Sofa und sortierte sich - immerhin war es das erste Mal, dass er wirklich selbst Dinge entscheiden konnte. Er vertiefte seinen Kontakt zu Phyrr, begann wieder damit, Aufträge für ihn zu erledigen und wurde zusätzlich von der Legion darin ausgebildet, besser mit seiner Gabe umzugehen - nicht nur, sich gezielter gegen Eindrücke abschirmen zu lernen, sondern sich auch zu fokussieren und an der ersten Flut von Gefühlen und Bildern vorbei nach mehr Informationen suchen zu können.<br />
Zusätzlich begann er damit, zuerst über das Internet, seine Kunst zu verkaufen - machte Comission Art wie Tattoo Designs, gestaltete Artwork für Musiker und ähnliches, bis ein Kunsthändler auf ihn aufmerksam wurde. Dieser machte ihn mit den richtigen Leuten bekannt, so dass zuerst kleinere Teilausstellungen stattfanden, bis er nun - im Mai 2065 - seine erste eigene Ausstellung hatte. Langsam fängt es an, dass Caelan damit beginnt, ernsthaft Geld mit seiner Kunst zu verdienen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wusstest du, dass...</span><br />
<br />
... er vielen nur als 'Raven' bekannt ist?<br />
... Caelan eine violette Ornamentvogelspinne namens Cassiopeia besitzt?<br />
... er immer Handschuhe und lange Ärmel trägt?<br />
... Caelan immer friert?<br />
... er sich inzwischen nur noch von sehr ausgewählten Personen anfassen lässt?<br />
... Caelan bereits als junger Teenager eine Körperschemastörung entwickelte und inzwischen seit Jahren eine Essstörung hat?<br />
... er sich regelmäßig sebstverletzt, dabei allerdings immer sehr gezielt vorgeht, statt einfach nur drauflos zu schneiden?<br />
... sein erstes Tattoo Thea gewidmet war und kurz nach dem Ausbruch entstand?<br />
... Caelan nicht nur malen kann, sondern auch brauchbar Klavier und Violine spielen und singen kann?<br />
... seine Lieblingsfarbe Ultramarinviolett ist?<br />
... er seine Farben am liebsten selbst herstellt?<br />
... sich seine Depressionen mit manischen Phasen abwechseln?<br />
... er es hasst zu schlafen, weil er Angst vor seinen Träumen hat?<br />
... die meisten ihn für schwul halten, aber er eigentlich bisexuell ist?<br />
... er trotzdem noch nie mit einer Frau geschlafen hat?<br />
... Caelan nicht aufgrund seines Traumas BDSM mag, sondern grundsätzlich davon fasziniert ist?<br />
... er immernoch errötet, wenn man über Sex redet?<br />
... Caelan zu leichten Zwängen neigt (insbesondere Ordnungs- und Waschzwang) und es Tage gibt, an denen er sein Bücherregal tausende Male hin und her sortiert, weil er sich nicht für eine Möglichkeit entscheiden kann?<br />
... Caelan neben Englisch auch noch Spanisch spricht?<br />
... Caelan sogar seine Socken bügelt?<br />
</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Caelan Alistair Velasco</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 34</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 30. Oktober 2030</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Guadalajara, Mexico </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> District 6</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://www.aweirdmind.de/rpg/DnA/Caelan/Steckbrief.jpg"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Künstler</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> HdS ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Leatis </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Andy Biersack</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">» Tyrone Velasco | Zwillingsbruder</span><br />
Caelan und Tyrone standen sich als Kinder nahe, obgleich nicht eineiig waren sie unzertrennlich, Tyrone der extrovertierte von beiden. Als Gegenpol zu Caelan, sah dieser es als seine Aufgabe seinem lauten, wilden Bruder in den Dingen zu helfen, in denen er nicht gut war - machte seine Hausaufgaben, lernte mit ihm, nahm Ärger auf sich. Im Gegenzug wurde Caelan, der schon immer stiller, schlanker und fragiler war von seinem temperamentvollen Bruder geschützt. Der Tag, an welchem Caelan mit gerade einmal dreizehn Jahren weglief, war der letzte Tag, an welchem er Tyrone sah.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">» Vala Velasco | Mutter</span><br />
Das Verhältnis zwischen Caelan und seiner viel zu jungen Mutter war eigentlich immer gut, selbst wenn die Zwillinge es ihr nie leicht gemacht haben. Doch giftige Lügen zerstörten das Vertrauen des Jungen so tief, dass er sich nicht traute mit seiner Mutter zu sprechen, sondern lieber davonlief - auch sie hat er nicht mehr gesehen, seit er mit dreizehn Jahre alt war.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">» Dante Velasco | Vater</span><br />
Caelan kennt seinen Vater nicht und ist sich nicht sicher, ob nun seine Mutter Mutantin ist und sie nur nichts sagte, oder ob die Fähigkeiten von seinem ihm unbekannten Erzeuger stammen.<br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">»1,93m » dünn » blaue Augen » dunkelbraune Haare</span><br />
<br />
Der 1,93m große Mutant hat eine athletische, sportliche Statur. Je nach Phase ist er schmal bis besorgniserregend dünn, besitzt jedoch immer jene Art von schlanken Muskeln, die von regelmäßigem, ausdauerndem Training künden - selbst wenn er bereits extrem untergewichtig ist. <br />
Auch wenn er untergewichtig ist, wirkt er aufgrund seiner fein geschnittenen, aristokratischen Gesichtszüge noch auf viele attraktiv (zumindest, solange er angezogen ist). Auffällig sind seine blauen Augen, die eine Spur von Violett besitzen und besonders wenn er aufgewühlt ist die Farbe eines Gewitterhimmels annehmen können. Sein dunkelbraunes, fast schwarzes Haar ist meist gerade lang genug, um mit den Fingern hindurch fahren zu können und aktuell mit einem Undercut geschnitten. Er würde es gerne länger tragen, trug es zwischenzeitlich auch schon immer wieder schulterlang, allerdings sind seine Haare durch die häufigen Hungerphasen oft so spröde, dass eigentlich nur die Schere bleibt - immerhin ist es so zumindest für den Moment wieder weich, gesund und seidig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wunden » Narben » stark tätowiert</span><br />
<br />
Caelan besitzt viele Narben. Jene an seinen Armen, Beinen und seinem Oberkörper sind zu symmetrisch, zu gradlinig um Zufall zu sein – perfekte Linien in absoluter Symmetrie, gleich lang, gleich tief, gleich breit, auf beiden Seiten. Sie sind unterschiedlich alt - manche längst verblasst, andere Wunden kaum verkrustet.<br />
An seinem Rücken trägt er tiefe Narben von seiner Zeit als Pet; Spuren von Peitschenhieben und Verbrennungen, die ihm sein Meister während Bestrafungen zugefügt hat. Darüber trägt Caelan ein auffälliges Tattoo, welches einen Teil der Narben überdeckt. Die linke Seite, auf welcher sich mehr Narben befinden, ziert ein Flügel, der einem schwarzen Rabenflügel gleicht, blutend eingezwängt in Stacheldraht, zerfleddert in dem verzweifelten Versuch, sich aus dem unbarmherzigen Metall zu befreien, welches sich tief hinein gegraben hat und blutige Tropfen aus roter Tinte den Rücken hinab rinnen lässt, so realistisch, dass man beinahe erwartet, die Federn unter den Fingern spüren zu können, das kühle, scharfe Metall, das rote Blut. Auf der anderen Seite, mit demselben detailverliebten Realismus, eine tiefe Wunde, wo sicherlich einstmals der Flügel war, brutal herausgerissen lässt das Bild den scheinbaren Blick auf gerissene Muskelfasern, rohes Fleisch und scharf hervorstechende Knochensplitter zu.<br />
Sein linker Arm ist von einem kompletten Sleeve aus unterschiedlichsten, miteinander verwobenen Symbolen und Motiven bedeckt, in welchem sich unter anderem auch der Schriftzug <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Art never comes from happiness</span> finden lässt; der Sleeve zieht sich von seinem Handgelenk bis hoch zu seinem Hals. Auf dem rechten Arm finden sich - neben unzähligen Narben - vereinzelte Tattoos, weitere Motive zieren seinen Oberkörper.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» Still  <br />
» Loyal  <br />
» Höflich<br />
» Kreativ <br />
» Protektiv<br />
» Akribisch<br />
» Zielstrebig<br />
» Zurückhaltend</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» Perfektionistisch<br />
» Unausgeglichen<br />
» Zerbrechlich<br />
» Exzentrisch<br />
» Ungeduldig<br />
» Sensibel<br />
» Impulsiv<br />
» Zynisch</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» Sushi<br />
» Sport<br />
» Kunst<br />
» Musik <br />
» Ruhe<br />
» Vanille</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» Essen<br />
» Menschen<br />
» Unordnung<br />
» Berührungen<br />
» Aufmerksamkeit</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » Zeichenkunst<br />
» Empathie<br />
» Guter Beobachter</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » Mental Illness<br />
» Schüchternheit<br />
» Krankheitsanfälligkeit<br />
» Medikamenten Abusus</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Empathische Psychometrie & Backsight [K]</span><br />
<br />
Caelan ist in der Lage “Erinnerungen” von Menschen, Gegenständen und sogar seiner Umgebung wahrzunehmen. Sobald er etwas oder jemanden berührt und er seine Schilde sinken lässt, überrollen ihn die Erinnerungen. Dabei folgen sie keiner zeitlichen Reihenfolge, sondern sind nach Intensität geordnet, oft überlagern sie sich auch. <br />
<br />
Wenn Caelan Gegenstände berührt, fluten ihn die stärksten Emotionen, die an dem Gegenstand haften, nicht selten in Kombination mit einer dazugehörigen Vision. Manchmal fühlt es sich an, als würde er Situationen selbst nochmals durchleben. Allerdings müssen diese Gefühle oder Erinnerungsfetzen nicht auf ein einzelnes Erlebnis beschränkt sein, berührt er zum Beispiel ein Messer, mit dem jemand ermordet wurde, fühlt er sowohl die Gefühle des Täters als auch des Opfers, berührt er das Schwert eines Kreuzritters, fühlt er das Echo unzähliger, die dadurch gefallen sind. Auch wann es geschehen ist, ist nicht wichtig - sofern die Gefühle nur stark genug daran haften. Der Mord, der mit einem Messer vor Jahren begangen worden ist, ist sehr viel dominanter als das Brot, welches man damit vor fünf Minuten geschnitten hat.<br />
Was für Gegenstände gilt, gilt auch für Personen - berührt er sie spürt er unweigerlich die prägnantesten Erinnerungen dieser Person. Zumeist sind diese an heftige Gefühle wie Schmerz, Verlust, aber auch Glück und Freude gekoppelt. Die Erinnerungen können dabei wie Fetzen von Nebel auftauchen oder aber beinah so klar wie ein Film vor seinem inneren Auge ablaufen. Je nachdem wie deutlich die Erinnerung ist und wie sehr er sich darauf konzentriert.<br />
<br />
Generell gilt je länger er einen Gegenstand oder eine Person berührt und je mehr er sich darauf fokussiert, desto mehr Erinnerungen kann er sehen. Es ist dabei oftmals nicht leicht diese voneinander zu trennen oder sie in die korrekte zeitliche Abfolge zu bringen, da die Eindrücke, die er empfängt ineinander übergehen und sich an den Rändern miteinander vermischen. Gerade wenn es nicht die prägendsten Erinnerungen sind. Dadurch sieht Caelan normalerweise als erstes die Dinge, die eine Person am allerwenigsten teilen möchte. Geheimnisse, traumatische Erlebnisse, intime Momente. Es kostet ihn aktiv Kraft sich gegen diese Eindrücke zu wehren und eine Art psychischen Schild aufrecht zu erhalten, so dass gerade “Umgebungserinnerungen” sehr viel häufiger vorkommen, wenn es ihm sowieso schon nicht besonders gut geht und er psychisch ausgelaugt oder müde ist. Starke Umgebungserinnerungen, welche Visionen auslösen, lassen ihn glauben, Geister sehen zu können - selbst wenn es eigentlich nur das Echo vergangener Dinge ist, starke Emotionen, die in Wände und Boden gesickert sind.<br />
Manchmal kommt es zudem vor, dass er von einer Erinnerung oder einem Gefühlssturm vollkommen vereinnahmt wird und er die Gefühle und Erinnerung durchleben muss, egal wie schrecklich sie sind, wenn er nicht mit einigermaßen viel Gewalt von außen aus der Vision gerissen wird z.B. indem man ihm den Gegenstand wegnimmt oder die Person von ihm wegzieht.<br />
Um ungewollte Übertragungen zu vermeiden neigt Caelan dazu Handschuhe und lange Kleidung zu tragen und versucht Berührungen generell zu vermeiden. Da er meistens Hautkontakt braucht um die Visionen zu sehen, hilft das im Großteil aller Fälle. Allerdings gibt es auch Eindrücke, die so intensiv sind, dass sie sich selbst durch die Kleidung hindurch einen Weg suchen und er sie trotzdem wahrnimmt.<br />
<br />
Seit seine Gabe in seinen frühen Teenagerjahren erwacht ist wächst sie beständig und es steht zu vermuten, dass er noch nicht sein volles Potential entfaltet hat. Konnte er als Teenager lediglich heftige traumatische oder anderweitig prägende Erinnerungen wahrnehmen, kann er inzwischen nicht nur die heftigsten Erinnerungen zur Seite drängen, um mehr Eindrücke aufzunehmen, er kann diesen Vorgang auch bis zu einem gewissen Grad steuern. Dies ist jedoch anstrengend und erfordert immer mehr Konzentration, je tiefer er gesteuert eintauchen möchte, so dass er sich ganz und gar darauf konzentrieren muss und Störungen ihn leicht aus seiner ‘Trance’ reißen können. Zudem kann er sich dadurch überanstrengen was zu Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten und ähnlichem führen kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">»Künstlerische Fähigkeiten</span><br />
<br />
Caelan ist ein herausragender Künstler, der bereits in seiner Kindheit und Jugend mit seinen Bildern besonders innerhalb seiner Familie Aufsehen erregte. Bereits früh erreichte er eine malerische Expertise, von der manch anderer Künstler mit deutlich mehr Lebensjahren nur träumen kann. <br />
Sein Zeichenstil zeichnet sich besonders dadurch aus, dass seine Bilder lebendig wirken - dass es ihm gelingt, Gefühle mit Farbe auf Papier zu bannen, die Seele und den Charakter einer Person oder eines Augenblicks in Farben ein zu fangen. Dinge zu erschaffen, die man mehr fühlen als sehen kann - das Gefühl, dass man den Wind in Blättern rauschen hört, dass man die Facette von der Persönlichkeit des Portraitierten erahnen kann. Und es liegt nicht allein daran, dass er photorealistisch zeichnen und malen kann, nicht daran, was er darstellt - sondern eher das wie. Diese “Fühlbarkeit” seiner Bilder ist ein Nebeneffekt seiner Mutation. Irgendwie schafft er es den Betrachter fühlen zu lassen, was er mit dem Bild ausdrücken wollte - allerdings ist dieser Teils einer begabung nichts, was caelan kontrollieren oder bewusst nutzen oder verhindern kann.<br />
Was bei Landschaftsbildern und Porträts also noch positiv beeindruckend ist, sorgt jedoch dafür, dass jene Bilder, die seine ‘wahre Kunst’ darstellen, abstoßend, beängstigend und makaber wirken. Alpträume, die durch ihre Details fleischgeworden und nahezu lebendig wirken. Bilder, die ein Gefühl von drohender Gefahr mit sich bringen, Bilder, welche die Seele berühren können, Bilder, die man sich gar nicht zu genau ansehen möchte. Sind es doch oft Dinge, die man lieber verborgen lässt; Abgründe, die man zu gerne ignoriert und übersieht. Allerdings teilt er diese Form der Kunst nur ausgesprochen selten - gibt sie doch zu viel von ihm preis.</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2030-2044 (0-13 Jahre)</span><br />
<br />
Caelans Kindheit war wild und turbulent, liebevoll und chaotisch. Als zweitgeborener Zwilling machte er mit seinem Bruder Tyrone die Welt unsicher, die Söhne ihrer viel zu jungen Teenager-Mutter und einem Vater, der verschwand, als sie noch kleine Kinder waren. Schon früh zeigte Caelan großes Zeichentalent, verbrachte unzählige Stunden mit Papier, Stiften und Farben, während sein deutlich temperamentvollerer Bruder lieber tobte und spielte.<br />
Die Schule, auf welche die beiden Jungen gingen, war nicht unbedingt einer der besten - doch es gab auch durchaus schlechtere in ihrem Part von Nordamerika. Auch hier fiel sein Talent auf und mit zehn Jahren begann sein Kunstlehrer damit, ihn zu protegieren. Was zuerst nur Förderung seines Talentes war, wurde bald mehr - bis er mit gerade einmal elf Jahren das erste Mal mit dem deutlich älteren Mann intim wurde. Dem Lehrer fiel es nicht schwer, den sensiblen Jungen dazu zu bringen, zu tun was er sagte und das Geheimnis für sich zu behalten - nicht zuletzt, indem er ihm zuflüsterte, dass sein Bruder eifersüchtig werden würde, wenn er erfuhr, dass der schüchterne, stille Caelan vor ihm eine Beziehung hatte - immerhin glänzte er doch schon in allem anderen, hatte die besseren Noten, war der Liebling der Lehrer… er wollte das seinem Bruder nicht auch noch wegnehmen, oder? Also blieb der Junge still über die langen Nachmittage, die er bei scheinbarer Nachhilfe mit dem Lehrer verbrachte.<br />
Zumindest, bis mit dreizehn Jahren Caelans Fähigkeiten ausbrachen - zuerst nur sachtes Flüstern ins einem Kopf, Gefühle zart wie ein Schaudern… bis er irgendwann erneut mit seinem Lehrer schlief und plötzlich ein Sturm aus Gefühlen, Bildern und Erinnerungen auf ihn hereinbrach - nicht nur die Lust, welche der Mann dabei verspürte, Caelan zu missbrauchen, sondern Bilder von anderen Jungen… davon, wie er dieselben Dinge mit ihnen tat, wie mit ihm… davon, wie er ein paar dieser Jungen tötete. Und der Rausch der Lust, welche der Kunstlehrer dabei empfunden hatte.<br />
<br />
Vollkommen verstört wehrte er sich - das allererste Mal, dass er es tat… und lief weg. Verzweifelt, verwirrt und verängstigt lief er zu einer der Vertrauenslehrerinnen, wollte ihr erzählen was passiert war - tat dies, stammelnd, unzusammenhängend. Es waren nur Bruchstücke, nicht im Ansatz alles, was geschehen war… gerade genug, dass die Lehrerin den verängstigten Jungen an die Hand nehmen und in Ruhe mit ihm reden wollte. Doch erneut brachen mit der Berührung Bilder und Gefühle über ihn herein  darüber, wie die Lehrerin ihrem Mann fremdging, ihre Scham darüber. Vollkommen verwirrt platzte das Geheimnis aus ihm heraus und in erster Reaktion stieß die Lehrerin ihn von sich… nicht ohne dass er den Zorn, die Scham und die Schuld noch spüren konnte. Ohne ihr die Chance auf ein weiteres Wort zu geben, lief er erneut davon, hatte er doch ebenso deutlich gespürt, dass sie ihm ohnehin nicht glaubte.<br />
Vielleicht hätte er zurück nach hause gehen sollen, mit seiner Mutter reden… doch die Scham brannte zu tief, so wie die Furcht davor, dass man ihm nicht glauben könne oder wütend werden… also lief er davon, versteckte sich in der nächstgrößeren Stadt auf der Straße und versuchte zu begreifen, warum seine Welt so plötzlich Kopf stand, vollkommen überfordert mit den neuen Sinneseindrücken.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2044-2051 (13-21 Jahre)</span><br />
<br />
Caelan fand sich gut zurecht auf der Straße, verdiente mit Bildern, die er zeichnete oder stahl, um sich über Wasser zu halten. Monate vergingen auf diese Weise, bis eine freundliche Sozialarbeiterin ihn auftrieb. Sie achtete seine Grenzen, fasste ihn nicht an und gewann in langen, empathischen Gesprächen das Vertrauen des Jungen, so dass er ihr alles erzählte - inklusive der Träume, die er nun plötzlich hatte, der Dinge, die er spürte, wenn er etwas oder Jemanden berührte. Sie versprach ihm, einen Ort zu kennen, an dem man ihm helfen könne, dass das wegging. Ein Ort, an dem man ihm beibringen würde, dass es weniger wurde - und er ging mit ihr. Und landete in einem Forschungslabor der Human Alliance, die Streetworkerin eigentlich ein Jäger auf der Suche nach Mutantenkindern, die ohnehin niemand vermissen würde.<br />
Caelan hatte Glück im Unglück, denn als Mutant mit einer rein passiven Fähigkeit und von eher sanftem, folgsamen Gemüt, überlebte er - anders als so manch anderes Kind, das eliminiert wurde, wenn es zu gefährlich wurde - oder irgendwann bei den Versuchen starb. Versuche, die man durchaus als Folter wahr nehmen konnte, war doch eines der Ziele, die Fähigkeiten zu unterdrücken - oder zumindest zu lernen sie unter absolutem Stress zu beherrschen. und was war ein besserer Trigger als Schmerz?<br />
Caelan überlebte, und während er am Anfang noch mitarbeitete in der Hoffnung, dass man ihm tatsächlich helfen könnte, zog er sich irgendwann in sich selbst zurück, ertrug die Schmerzen und existierte nahezu passiv, wie ein Geist, in der Einrichtung. Sein persönlich größter Alptraum war dabei der Strafraum, ein kleines Gefängnis, das sämtliche Sinne einschränkte - dunkel und so still, dass man seinen Herzschlag wie Kanonenschüsse hörte… Dunkelheit angefühlt mit den schlimmsten Ängsten, tiefster Verzweiflung, unfassbarer Wut - so viele Emotionen und Gedanken, dass er glaubte wahnsinnig werden zu müssen und nicht selten einfach bewusstlos wurde, weil er es nicht mehr ertrug.<br />
Der Alptraum erhielt einen Lichtblick, als Caelan etwa siebzehn war - und ein Mädchen in die Anstalt gebracht wurde, deren Anwesenheit war wie kühles Wasser auf Verbrennungen. Thea. Die beiden freundeten sich an, Caelan brachte ihr bei, wie man sich anpassen musste, um zu überleben - und das taten sie. Und als Thea einen Plan fasste zu fliehen - Caelan war inzwischen seit sechs Jahren in der Einrichtung - zögerte er nicht. Was hatte er denn schon zu verlieren - außer Thea?<br />
Ihr irrwitziger Plan gelang, sie schafften es nicht nur zu entfliehen, sondern auch zu ihrem Ziel - Chicago. Doch die Schulden waren groß, und willig nahmen sie beide das Angebot an, ihre Schulden abzuarbeiten. Immerhin hatten sie ohnehin keine sonderlich große Wahl. Zusammen mit Thea landete er so in einem der besseren Bordelle der Stadt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2051-2058 (21-27 Jahre)</span><br />
<br />
Zu sagen, die Prostitution war nicht sonderlich gut für Caelan wäre eine Untertreibung, immerhin sorgte der intensive Körperkntakt dafür, dass er wenig Möglichkeiten hatte, seiner Gabe zu entfliehen - und griff wiederholt zu den Drogen, die man ihm bereits in der Forschungseinrichtung gegeben hatte, um ihn zu dämpfen. Er träumte sich taumelnd durch das Leben, gebrochen und verloren, während sein Hass auf die Menschen wuchs - Menschen, die ihn missbraucht und verstoßen hatten, misshandelt und weggesperrt. Menschen, bei denen er nicht selten ihre Verachtung für ihn und seinesgleichen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">spüren</span> konnte. Menschen, die ihn kauften, verkauften, fürchteten und nicht als Mensch ansahen.<br />
So fiel es ihm nicht schwer, für die Worte des Metamenschen zu fallen, den Thea ihm vorstellte: Phyrr. Er erzählte von der Legion, davon, dass die Mutanten lange genug misshandelt, unterdrückt und verachtet worden waren. Und so begann Caelan damit, seine Gabe gezielter einzusetzen - lernte es mit Phyrrs und Theas Hilfe und begann mit kleineren Aufträgen für den anderen Mutanten, selbst wenn er nicht wirklich daran glaubte, dass die Legion etwas ändern könnte.<br />
Die Prostitution hielt an, seine Arbeit als Escort. Er war beliebt - hübsch und höflich, gebildet und devot war er besonders bei Männern ein beliebtes Spielzeug, und einem Freier hatte er es so sehr angetan, dass der Mann ihn aus dem Bordell freikaufte. Was Caelan zuerst wie eine Chance erschien, stellte sich bald als nur ein weiterer Käfig heraus, nur ein weiterer Mensch, der ihn versklavte. Caelan wurde das persönliche Pet von Gregory Delano - ein Sadistischer Mann, der es genoss, exklusive Fetisch-Partys zu besuchen und zu veranstalten, bei welchen Caelan nicht selten auch ‘verliehen’ wurde. Vieles wurde schlimmer als zuvor - mussten Freier zuvor darauf achte, keine bleibenden Schäden zu hinterlassen, gehörte es nun neben dem verrichten der Hausarbeit zur Tagesordnung ausgepeitscht, gefesselt oder geschnitten zu werden - musste Caelan tagelang ohne Essen auskommen, auf dem Boden schlafen oder durfte keine Kleidung tragen. Wenn er sich allerdings gut benahm, durfte Caelan Hobbys nachgehen - durfte malen, zeichnen oder musizieren. <br />
Mehr und mehr zog er sich in sich selbst zurück, ertrank in Schmerz, Selbsthass und Verachtung, so dass es kein Wunder war, dass Thea - die selbst just clean geworden war - versuchte ihn zum Ausstieg zu überreden. Allerdings sah er keinen richtigen Ausweg, sah nicht, dass es für ihn jemals ein Leben außerhalb der Gefangenschaft geben könnte. Und irgendwann brach er komplett - er lief davon, zu einem Club, in dem Thea auflegte und beschloss, dass er sein Versprechen wahr machen würde - aufzuhören. Jedoch nicht nur mit seinem Dom… sondern mit allem. Es war vermutlich der letzte Augenblick bevor er das Bewusstsein verlor, das tiefe Bedauern darüber, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah, der ihm das Leben rettete - und dafür sorgte, dass er bei Thea auf dem Sofa wieder aufwachte, erschöpft und voller Schmerz, aber überaus lebendig.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2058-2065 (27-34 Jahre)</span><br />
<br />
Freiheit. Thea schenkte sie ihm, nicht gewillt zuzulassen, dass er sich einfach so aus dem Leben stahl - und eliminierte stattdessen den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Menschen</span> der Caelan die vergangenen Jahre gebrochen hatte. Nicht wirklich wissend, wohin mit sich, crashte er erstmal bei Thea auf dem Sofa und sortierte sich - immerhin war es das erste Mal, dass er wirklich selbst Dinge entscheiden konnte. Er vertiefte seinen Kontakt zu Phyrr, begann wieder damit, Aufträge für ihn zu erledigen und wurde zusätzlich von der Legion darin ausgebildet, besser mit seiner Gabe umzugehen - nicht nur, sich gezielter gegen Eindrücke abschirmen zu lernen, sondern sich auch zu fokussieren und an der ersten Flut von Gefühlen und Bildern vorbei nach mehr Informationen suchen zu können.<br />
Zusätzlich begann er damit, zuerst über das Internet, seine Kunst zu verkaufen - machte Comission Art wie Tattoo Designs, gestaltete Artwork für Musiker und ähnliches, bis ein Kunsthändler auf ihn aufmerksam wurde. Dieser machte ihn mit den richtigen Leuten bekannt, so dass zuerst kleinere Teilausstellungen stattfanden, bis er nun - im Mai 2065 - seine erste eigene Ausstellung hatte. Langsam fängt es an, dass Caelan damit beginnt, ernsthaft Geld mit seiner Kunst zu verdienen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wusstest du, dass...</span><br />
<br />
... er vielen nur als 'Raven' bekannt ist?<br />
... Caelan eine violette Ornamentvogelspinne namens Cassiopeia besitzt?<br />
... er immer Handschuhe und lange Ärmel trägt?<br />
... Caelan immer friert?<br />
... er sich inzwischen nur noch von sehr ausgewählten Personen anfassen lässt?<br />
... Caelan bereits als junger Teenager eine Körperschemastörung entwickelte und inzwischen seit Jahren eine Essstörung hat?<br />
... er sich regelmäßig sebstverletzt, dabei allerdings immer sehr gezielt vorgeht, statt einfach nur drauflos zu schneiden?<br />
... sein erstes Tattoo Thea gewidmet war und kurz nach dem Ausbruch entstand?<br />
... Caelan nicht nur malen kann, sondern auch brauchbar Klavier und Violine spielen und singen kann?<br />
... seine Lieblingsfarbe Ultramarinviolett ist?<br />
... er seine Farben am liebsten selbst herstellt?<br />
... sich seine Depressionen mit manischen Phasen abwechseln?<br />
... er es hasst zu schlafen, weil er Angst vor seinen Träumen hat?<br />
... die meisten ihn für schwul halten, aber er eigentlich bisexuell ist?<br />
... er trotzdem noch nie mit einer Frau geschlafen hat?<br />
... Caelan nicht aufgrund seines Traumas BDSM mag, sondern grundsätzlich davon fasziniert ist?<br />
... er immernoch errötet, wenn man über Sex redet?<br />
... Caelan zu leichten Zwängen neigt (insbesondere Ordnungs- und Waschzwang) und es Tage gibt, an denen er sein Bücherregal tausende Male hin und her sortiert, weil er sich nicht für eine Möglichkeit entscheiden kann?<br />
... Caelan neben Englisch auch noch Spanisch spricht?<br />
... Caelan sogar seine Socken bügelt?<br />
</div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Anthea Meve Bekker]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=224</link>
			<pubDate>Sun, 13 Jun 2021 14:48:53 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Anthea Bekker</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=224</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Anthea Meve <s>van Meer</s> Bekker</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 32 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 3. Juni 2033</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kapstadt </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7 - 2</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://www.aweirdmind.de/rpg/DnA/Anthea/Steckbrief.jpg"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> DJ </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> neutral </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> HdS Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Reike </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Prinsloo, Behati </td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Blut ist dicker als Wasser. Eine Weisheit, die Anthea nur ein bitteres Lächeln entlockt. Denn kaum das man entdeckt hatte, dass das kleine Töchterlein nicht perfekt war, hat man sie rigoros aus dem Stammbaum gestrichen, verbannt und für tot erklärt. Dementsprechend hat sie auch kein Verhältnis zu ihrer Familie, selbst wenn sie langsam berühmt genug ist, dass manche Fragen stellen. Ähnlich sieht es mit anderen Bindungen aus. Sie geht sie einfach nicht ein. Oberflächliche Affären, dutzende lose Bekanntschaften. Man kennt sich, aber sie lässt niemanden an sich heran. Nur wenige nennt sie wirklich ihre Freunde. Diese sind ihr dann aber auch umso kostbarer.<br />
<br />
<b>Andrus van Meer | 62 | Vater | CEO & Eigentümer von NeoNet</b><br />
Ihr Vater hat in seiner erstgeborenen Tochter nie mehr gesehen, als jemanden den man gut verheiraten kann. Zumindest bis ihre Mutation mit Macht hervorgebrochen ist und er sie einfach rigoros aus der Familie gestrichen hat. Für ihn war sie in diesem Moment gestorben. Selbst vorher bestand kein inniges Verhältnis zwischen ihr und ihrem arbeitswütigen Vater und doch hat dieser Verrat etwas in ihr zerbrochen.<br />
<br />
<b>Marle Gretchen van Meer | 58 | Mutter | Hausfrau</b><br />
Marle ist eine Societylady wie sie im Buche steht. Sie liebt das Jetsetleben, Luxus und erstaunlicher Weise auch ihre Kinder. Allerdings ist sie ebenso wie ihr Mann überzeugtes Mitglied der Human Alliance und so brach es ihr das Herz, als Anthea eine Mutation zeigte, doch sie wehrte sich nicht gegen die Entscheidung ihres Mannes, in der Hoffnung, dass man ihr armes, kleines Mädchen von dieser schrecklichen Krankheit heilen könnte.<br />
<br />
<b>Joost David van Meer | 32 | Bruder | CFO & Erbe von NeoNet</b><br />
Anthea hatte immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrem nur wenig jüngeren Zwilling. Bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr teilten sie quasi alles miteinander und so ist sich Thea heute sehr sicher, dass auch ihr Bruder ein aktiver Metamensch ist. Die zerbrochenen Reste ihrer Zuneigung zu ihm halten sie jedoch davon ab ihn ans Messer zu liefern. Denn der rationale Teil ihrer selbst weiß sehr wohl, dass er erst Vierzehn war, als man sie verbannte und er nichts hätte tun können, der nicht so rationale Teil in ihr hat ihm jedoch nie verziehen, dass er sie nicht gerettet hat.<br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» <b>Grüne Augen</b> blicken unter elegant geschwungenen Brauen aus einem fein geschnittenen Gesicht, welches ebenso auch ein Magazin zieren könnte. Angebote, die Thea bisher jedoch immer ausgeschlagen hat, weiß sie ihre relative Anonymität doch zu schätzen. Ihr schlanker Körper misst <b>1,78 m</b>, wobei sie mit knapp über <b>60 kg</b> sehr schlank und feingliedrig ist. Da Sport zudem ihr Mittel der Wahl ist, um nicht wieder in die Sucht abzurutschen ist ihr Körper auch wohldefiniert und weist einen gesunden Muskeltonus auf. <b>Dunkelblondes Haar</b> fällt ihr meistens offen und in lockeren Wellen über die Schultern und man kann sie nur sehr selten mit einem Zopf oder hochgesteckten Haaren zu Gesicht bekommen. <br />
Meistens entscheidet sie sich in ihrer Freizeit für einen entspannt-legeren Kleidungsstil, der sich ohne viel Aufwand stylen lässt und greift auch nur mäßig zu Make-Up. Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn sie feiern geht oder arbeite. Dann steckt sie wesentlich mehr Aufwand in ihr Erscheinungsbild und kann auch gern schon mal sehr sexy werden. Ihr Kleiderschrank beherbergt auch einige Roben, die sie nur zu besonderen Anlässen herausholt und zu denen ihre wohlhabende Herkunft wieder einmal hervorscheint. Lieber ist ihr jedoch allemal die Tanzfläche irgendeines Clubs oder ein gemütliches Café als irgendeine hochgestochene Veranstaltung.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» intuitiv  <br />
» kreativ <br />
» klug  <br />
» willensstark <br />
» resilient<br />
» extrovertiert<br />
» kommunikativ  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» verschlossen <br />
» bindungsscheu<br />
» egoistisch  <br />
» suchtgefährdet  <br />
» misstrauisch<br />
» traumatisiert<br />
» sarkastisch  </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» Musik<br />
» (gute) Partys<br />
» Gras<br />
» Kaffee<br />
» Schokolade<br />
» Gesellschaft<br />
» Sex </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» Einsamkeit<br />
» Schlafen<br />
» Bananen<br />
» Natur<br />
» Machos<br />
» Hunde<br />
» Human Alliance</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » Musikalisches Ausnahmetalent<br />
» gute Manieren<br />
» gebildet<br />
» kann gut mit Menschen umgehen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » Ihre eigenen Gefühle erkennen<br />
» (enge) Bindungen aufbauen<br />
» Drogen</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><b>Mass-Empathy [K]</b><br />
Klassische Empathen können die Gefühle einer einzelnen Person wahrnehmen, auf die sie sich konzentrieren. Nicht so bei Thea. Sie nimmt die Gefühle der Masse um sie herum war. Dabei mischen sich die einzelnen Stränge der einzelnen Personen zu einem Gesamtbild, einem Gesamtgeschmack. Eine wilde Raveparty ‚schmeckt‘ für Anthea vollkommen anders als die Masse gestresster Geschäftsleute, die morgens ins Büro strömt oder ein wütender Mob, der die Exekution aller Mutanten fordert. Dabei ist es nicht so, als müsse sie sich darauf konzentrieren diese Emotionen wahrzunehmen, viel mehr muss sie darauf achten sie nicht wahrzunehmen. Seit ihren Teenagerjahren hat sie daran gearbeitet dicke, mentale Schilde aufzubauen, die dafür sorgen, dass sie nicht einfach unter den Sinneseindrücken zusammenbricht. Ein Mechanismus, der inzwischen so selbstverständlich wie das Gehen und Sprechen für sie ist. Nur unter extremen Stress versagen diese Schilde und sie fühlt unwillentlich was die Menschen um sie herum fühlen. Solche Situationen kommen nur noch sehr selten vor, wenn sie wach ist, wenn sie schläft und heftige Alpträume hat jedoch immer wieder. Meistens greifen ihre Schilde auch im Schlaf, aber manchmal eben nicht und dann kommt ihr zugute, dass ihr schlafender Geist nur über einen Bruchteil ihrer Macht verfügt und sie somit höchstens die Menschen im Nebenraum an den unangenehmen Gefühlen in ihr teilhaben lassen kann.<br />
Die Schilde zu senken ist für sie dabei ziemlich natürlich, wenn sie wach ist, und sie tut es zum Beispiel, wenn sie im Club auflegt. Die Stimmung der Masse gibt ihr ein Gefühl für die richtige Musik und befähigt sie sich vollkommen auf ihr Publikum einzustellen. Dabei greift sie dann oftmals auf den aktiven Part ihrer Gabe zurück, der darin besteht die Gefühle der Masse zu manipulieren. Dabei erschafft sie keine neuen Gefühle, sondern nimmt die, die da sind, filtert sie und spielt sie reiner zurück. Das ist umso leichter und weniger anstrengend je dominanter das Gefühl ist, welches sie verstärken will bzw. andersherum je weniger dominant das Gefühl ist, welches sie ausmerzen will. Eine feiernde Menge noch euphorischer zu machen ist ziemlich leicht, eine Trauergemeinschaft in eine jubelnde Menge zu verwandeln dagegen sehr schwierig. Solange sie mit dem Flow der Menge geht, ist die Anwendung ihrer Gabe nicht besonders anstrengend, versetzt sie aber in eine Art Trance, die es ihr schwer macht, sich aus den Gefühlen zu lösen und sich nicht einfach darin treiben zu lassen. Wenn sie jedoch versucht einen extremen Stimmungsumschwung zu erzeugen und dabei nur wenig vorhandene Gefühle nutzt, fordert dies höchste Konzentration von ihr und ist auch anstrengend. Schnell bekommt sie dann Kopfschmerzen, ihr Gesichtsfeld flimmert und irgendwann bekommt sie Nasenbluten und wird im Extremfall einfach bewusstlos. Genauso ist es, wenn sie versucht, eine zu weit entfernte oder zu große Menge zu beeinflussen. Eine Großraumdisco oder eine kleine Konzerthalle sind das Maximum, welches sie gefahrlos über einen größeren Zeitraum beeinflussen kann. Wobei auch hier gilt: Ein größere Menge ist leichter zu beeinflussen, wenn sie dem Flow folgt.<br />
Diese Art der Beeinflussung kostet ihren Körper jedoch auch einiges an Energie, so dass sie gezwungen ist deutlich mehr zu essen als eine vergleichbare Frau ihrer Größe und Statur. Etwas, dem sie gern mit Energydrinks und ähnlichen Zuckerbomben entgegenwirkt. <br />
<br />
Theoretisch ist Anthea auch in der Lage künstlich Gefühle in einer Gruppe Menschen zu erzeugen, was jedoch sehr anstrengend für sie ist. Im Wesentlichen nimmt sie dabei das Gefühl aus sich selbst und verbreitet es in der Menge. Die Menge des Gefühls geht jedoch schnell in all den anderen Gefühlen unter, so dass sie sich sehr darauf konzentrieren muss, die kleinen ‚Krümel‘ nicht zu verlieren, um sie sorgsam zu verstärken, bis die Menge tatsächlich fühlt, was sie sie fühlen lassen will.<br />
<br />
Ebenso theoretisch ist Thea in der Lage ihre Gabe auf Einzelpersonen anzuwenden. Allerdings ist es für sie ungefähr so als würde sie in einem Raum mit lauter Menschen stehen, die alle gleich laut schreien und sie soll genau einen davon verstehen. In einer Wüste mit nur sehr wenigen Menschen in ihrer Nähe ist das durchaus möglich, in einer Stadt wie Chicago praktisch nicht. Sie schätzt, dass sie den Gefühl-‚Smog‘ von Menschen in ca. 40m Umkreis wahrnehmen kann, wobei jeder Mensch für sie von einer Wolke Gefühlen umgeben ist, die ähnlich wie Geruch funktioniert und nicht sofort verschwindet nur weil der Mensch nicht mehr da ist. Je intensiver die Gefühle, desto intensiver auch die entstehende Wolke aus ‚Geruch‘. Stätten von Anschlägen oder Friedhöfe sind also alles andere als ihre Lieblingsplätze.<br />
<br />
Ebenso theoretisch wie ihre Gefühlserzeugung funktionieren ihre Heilkräfte. Wenn sie mit jemanden allein an einem sehr einsamen Ort wäre und sich lange genug konzentrieren würde, könnte sie vermutlich psychische Wunden heilen – und auch nur diese. Allerdings ist diese Fähigkeit nicht besonders ausgeprägt und es fällt Thea so oder so sehr schwer ihre Gabe auf eine Person zu fokussieren. So hat ihre Fähigkeit eher den Effekt, dass es sich angenehm anfühlt in ihrer Gegenwart zu sein, was daran liegt, dass sie winzige Kratzer auf der Seele heilt, ohne es wirklich zu merken. Sie kann auch nichts dagegen tun oder es abschalten. Es ist als würde sie eine Strahlung abgeben, die für mehr psychische Stabilität sorgt. Dabei bräuchte sie Jahre, wenn nicht noch länger, um ernsthafte psychische Wunden zu heilen. Es ist also mehr ein angenehmes Fußbad und kein Gips für ein gebrochenes Bein.<br />
<br />
<br />
<br />
<b>musikalisches Talent</b><br />
Musik ist Theas Leben und sie ist sich ziemlich sicher, dass sie ohne sie schon ein dutzend Mal aufgegeben hätte. Seit frühester Kindheit hat sie ein natürliches Talent für Musik gezeigt, welches von ihren Eltern auch gefördert wurde. So spielt sie Klavier, Schlagzeug und etwas Gitarre und kann Noten schreiben und komponieren. In ihrem Erwachsenenleben hat sie sich jedoch mehr der elektronischen Musik bzw. dem Auflegen gewidmet, auch wenn sie immer noch mit anderen Künstlern zusammenarbeitet und oft mit ihnen Gemeinschaftsarbeiten veröffentlicht. <br />
Zudem hat sie ein Talent dafür musikalische Trends zu erkennen und versteht es diese in ihren eigenen Werken unterzubringen, was wiederum dafür sorgt, dass auch andere Künstler mit ihr zusammenarbeiten wollen. <br />
<br />
<b>Mehrsprachig</b><br />
Neben Englisch spricht Anthea auch noch Afrikaans und Niederlänisch, was sie beides in ihrer frühen Kindheit gelernt hat, sowie ein paar Brocken Spanisch, die sie während ihres Aufenthalts in der Anstalt in Südamerika gelernt hat.</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext"> <b>2033 – 2047 | 0 – 14 Jahre</b><br />
Antheas frühe Jugend und Kindheit stand unter einem guten Stern, wurde sie doch in eine der reichsten Familien Afrikas geboren. Ihr Vater arbeitete viel, während ihre Mutter sich um sie und ihren Zwillingsbruder kümmerte. Schon früh entdeckte man ihr musisches Talent und förderte es mit allerlei Musikunterricht. Während ein Großteil des Kontinents furchtbar litt, fehlte es ihr an nichts. Einerseits wie eine Prinzessin verwöhnt, wurde andererseits von ihr erwartet gewisse Leistungen zu bringen. Allerdings bekam sie auch alle Unterstützung, die dafür nötig war. So wurde sie gemeinsam mit Joost seit ihrem fünften Lebensjahr privat unterrichtet und meisterte die jährlichen Prüfungen mit überdurchschnittlichen Leistungen.<br />
Allerdings litt das Mädchen schon seit frühester Kindheit an Migräneattacken und Schwindelanfällen, die mit Einsetzen der Pubertät noch schlimmer wurden. Kein Arzt konnte eine Erklärung für dieses Phänomen finden und ihre Eltern – beide glühende Anhänger der Human Alliance – weigerten sich strikt ihr Kind genetisch untersuchen zu lassen. Zumindest bis kurz nach ihrem vierzehnten Geburtstag. An diesem Tag spielte Anthea ein Klavierkonzert in einer der großen Konzerthallen Kapstadts, als ein Anschlag auf das Gebäude erfolgte. Menschen schrien, litten und starben und Anthea wurde förmlich unter einer Flut von Gefühlen begraben bis sie nichts anderes als Agonie fühlen konnte und diese Gefühle nach außen schrie. Das Leid um sie herum wurde dadurch jedoch nur vervielfacht, bis sie selbst bewusstlos wurde – nicht ohne die Panik um sie herum so sehr verstärkt zu haben, dass es zu sehr viel mehr Toten gekommen war. <br />
Ihren Eltern gelang es diesen Aspekt der Tragödie aus allen offiziellen Berichten herauszuhalten, doch anstatt ihrer Tochter zu helfen, erklärten sie sie kurzerhand für tot. Ein weiteres tragisches Opfer des furchtbaren Anschlags.<br />
<br />
<b>2047 – 2053 | 14 – 20 Jahre </b><br />
Als Anthea wieder erwachte, befand sie sich bereits auf einem anderen Kontinent, ohne dass sie davon etwas ahnte. Man erklärte ihr, dass sie verletzt worden sei und dass sie dadurch gefährliche Kräfte entwickelt hätte, die sie irgendwann töten würde, doch man würde versuchen sie zu heilen. Allerdings dürfe sie das Institut nicht verlassen, da sie eine Gefahr für andere darstellen würde. Lügen, die das vollkommen verstörte Mädchen eine ganze Weile glaubte und dementsprechend mit den Wissenschaftlern der Human Alliance zusammenarbeitete. Dabei lernte sie ihre Gabe abzuschirmen und zu unterdrücken, da auch hier niemand von unwillkürlichen Panikschüben geplagt werden wollte, nur weil Thea einen Alptraum hatte.<br />
Der Glauben an die Lügen bröckelte, als immer wieder Freunde an den Folgen der Experimente starben und auch Thea begann sich wehren. Die einzige Konsequenz daraus war jedoch nur, dass man sie Medikamenten ruhigstellte. Es dauerte bis 2051, dass ihr mit einigen anderen die Flucht aus der Forschungsanstalt gelang. Die Teenager waren ganz auf sich gestellt, so dass es kein Wunder war, dass sie Menschenschmugglern in die Hände fielen, die sich zwar bereiterklärten, sie nach Chicago zu bringen, doch einen Preis verlangten, den sie abarbeiten mussten. Ohne eine Wahl zu haben willigte Thea ein und gelangte so tatsächlich nach Chicago, nur um in einem der zahlreichen, wenn auch besseren, Bordelle zu landen.<br />
<br />
<b>2053 – 2057 | 20 – 25 Jahre</b> <br />
Anthea gelang es ihren Status als Mutantin vor den Behörden geheim zu halten und wechselte ihren Nachnamen von van Meer zu Bekker, um die letzten Verbindungen zu ihrer Familie zu kappen. Ihr musikalisches Talent blieb auch hier nicht verborgen und bald schon begann sie neben der Arbeit als Escort – immerhin hatte sie eine gute Bildung genossen und sah gut aus – in diversen Clubs aufzulegen. Doch auch wenn ihr Leben besser wurde, so kam sie nicht von den Drogen los, nach denen sie seit ihrer Zeit in der Anstalt süchtig war. <br />
Es dauerte bis sie auf einer der zahlreichen Partys Nathanael Harklin kennenlernte, bis sie ernsthaft versuchte sich aus dem Sumpf, der sie unerbittlich gefangen hielt, zu befreien. Nate behandelte sie im Gegensatz zu den meisten anderen wie etwas Wertvolles, das man wertschätzen sollte. Der Versuch Nate gerecht zu werden auf der einen und ihrer Sucht auf der anderen Seite zog sie in eine sich immer schneller drehende Spirale, die in der Silvesternacht 2056 mit einer Überdosis endete. Völlig zerstört willigte sie in einen Drogenentzug ein, der mehrere Monate andauerte und dazu führte, dass sie seitdem die Finger von dem harten Zeug lässt. Koffein, Alkohol in Maßen und hin und wieder Gras sind nun ihrer Mittel der Wahl, wenn ihr Kopf mal wieder zu laut brüllt.<br />
In dieser Zeit lernte sie auch Phyrr Hozier kennen, der sie mit seinem Charme um den Finger wickelte, ihre Schwächen erkannte und ihren Hass auf die Menschen stärkte, so dass er sie für die Legion rekrutieren konnte. Wissend, dass sie als halb wahnsinnige Drogenabhängige keinerlei Nutzen für ihn hatte, bezahlte er den Entzug und sicherte sich so die absolute Loyalität der jungen Frau.<br />
<br />
<b>2057 – 2065 | 25 – 32 Jahre </b><br />
Um sie nicht wieder abstürzen zu lassen, ließ Nate sie nach ihrem Entzug auf seiner Couch crashen. Eine Übergangslösung, die nun acht Jahre her ist und sie wohnen immer noch zusammen. Inzwischen hat Thea ihr eigenes Zimmer und das was vielleicht eine Liebesbeziehung hätte werden können, ist eine gute Freundschaft geworden. Tatsächlich ist es hauptsächlich Nates Einfluss zu verdanken, dass sie nicht wieder abgerutscht ist, was ihr durchaus bewusst ist.<br />
In den letzten Jahren hat sich Thea eine Karriere als DJ und Produzentin aufgebaut, wobei sie ihre Gaben inzwischen nutzt, um wirklich legendäre Partys zu schmeißen. Dabei versteckt sie sich hinter einem AR-Avatar, da sie es durchaus schätzt unerkannt durch die Straßen gehen zu können, hat sie sich doch auch international inzwischen einen gewissen Namen gemacht. Seit 2063 arbeitet sie zudem als residential DJ im 2112 und sorgt dafür, dass hier immer die besten Partys stattfinden.  </div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Anthea Meve <s>van Meer</s> Bekker</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 32 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 3. Juni 2033</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kapstadt </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Bezirk 7 - 2</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://www.aweirdmind.de/rpg/DnA/Anthea/Steckbrief.jpg"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> DJ </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> neutral </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> HdS Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Reike </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Prinsloo, Behati </td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Blut ist dicker als Wasser. Eine Weisheit, die Anthea nur ein bitteres Lächeln entlockt. Denn kaum das man entdeckt hatte, dass das kleine Töchterlein nicht perfekt war, hat man sie rigoros aus dem Stammbaum gestrichen, verbannt und für tot erklärt. Dementsprechend hat sie auch kein Verhältnis zu ihrer Familie, selbst wenn sie langsam berühmt genug ist, dass manche Fragen stellen. Ähnlich sieht es mit anderen Bindungen aus. Sie geht sie einfach nicht ein. Oberflächliche Affären, dutzende lose Bekanntschaften. Man kennt sich, aber sie lässt niemanden an sich heran. Nur wenige nennt sie wirklich ihre Freunde. Diese sind ihr dann aber auch umso kostbarer.<br />
<br />
<b>Andrus van Meer | 62 | Vater | CEO & Eigentümer von NeoNet</b><br />
Ihr Vater hat in seiner erstgeborenen Tochter nie mehr gesehen, als jemanden den man gut verheiraten kann. Zumindest bis ihre Mutation mit Macht hervorgebrochen ist und er sie einfach rigoros aus der Familie gestrichen hat. Für ihn war sie in diesem Moment gestorben. Selbst vorher bestand kein inniges Verhältnis zwischen ihr und ihrem arbeitswütigen Vater und doch hat dieser Verrat etwas in ihr zerbrochen.<br />
<br />
<b>Marle Gretchen van Meer | 58 | Mutter | Hausfrau</b><br />
Marle ist eine Societylady wie sie im Buche steht. Sie liebt das Jetsetleben, Luxus und erstaunlicher Weise auch ihre Kinder. Allerdings ist sie ebenso wie ihr Mann überzeugtes Mitglied der Human Alliance und so brach es ihr das Herz, als Anthea eine Mutation zeigte, doch sie wehrte sich nicht gegen die Entscheidung ihres Mannes, in der Hoffnung, dass man ihr armes, kleines Mädchen von dieser schrecklichen Krankheit heilen könnte.<br />
<br />
<b>Joost David van Meer | 32 | Bruder | CFO & Erbe von NeoNet</b><br />
Anthea hatte immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrem nur wenig jüngeren Zwilling. Bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr teilten sie quasi alles miteinander und so ist sich Thea heute sehr sicher, dass auch ihr Bruder ein aktiver Metamensch ist. Die zerbrochenen Reste ihrer Zuneigung zu ihm halten sie jedoch davon ab ihn ans Messer zu liefern. Denn der rationale Teil ihrer selbst weiß sehr wohl, dass er erst Vierzehn war, als man sie verbannte und er nichts hätte tun können, der nicht so rationale Teil in ihr hat ihm jedoch nie verziehen, dass er sie nicht gerettet hat.<br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» <b>Grüne Augen</b> blicken unter elegant geschwungenen Brauen aus einem fein geschnittenen Gesicht, welches ebenso auch ein Magazin zieren könnte. Angebote, die Thea bisher jedoch immer ausgeschlagen hat, weiß sie ihre relative Anonymität doch zu schätzen. Ihr schlanker Körper misst <b>1,78 m</b>, wobei sie mit knapp über <b>60 kg</b> sehr schlank und feingliedrig ist. Da Sport zudem ihr Mittel der Wahl ist, um nicht wieder in die Sucht abzurutschen ist ihr Körper auch wohldefiniert und weist einen gesunden Muskeltonus auf. <b>Dunkelblondes Haar</b> fällt ihr meistens offen und in lockeren Wellen über die Schultern und man kann sie nur sehr selten mit einem Zopf oder hochgesteckten Haaren zu Gesicht bekommen. <br />
Meistens entscheidet sie sich in ihrer Freizeit für einen entspannt-legeren Kleidungsstil, der sich ohne viel Aufwand stylen lässt und greift auch nur mäßig zu Make-Up. Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn sie feiern geht oder arbeite. Dann steckt sie wesentlich mehr Aufwand in ihr Erscheinungsbild und kann auch gern schon mal sehr sexy werden. Ihr Kleiderschrank beherbergt auch einige Roben, die sie nur zu besonderen Anlässen herausholt und zu denen ihre wohlhabende Herkunft wieder einmal hervorscheint. Lieber ist ihr jedoch allemal die Tanzfläche irgendeines Clubs oder ein gemütliches Café als irgendeine hochgestochene Veranstaltung.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» intuitiv  <br />
» kreativ <br />
» klug  <br />
» willensstark <br />
» resilient<br />
» extrovertiert<br />
» kommunikativ  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» verschlossen <br />
» bindungsscheu<br />
» egoistisch  <br />
» suchtgefährdet  <br />
» misstrauisch<br />
» traumatisiert<br />
» sarkastisch  </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» Musik<br />
» (gute) Partys<br />
» Gras<br />
» Kaffee<br />
» Schokolade<br />
» Gesellschaft<br />
» Sex </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» Einsamkeit<br />
» Schlafen<br />
» Bananen<br />
» Natur<br />
» Machos<br />
» Hunde<br />
» Human Alliance</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » Musikalisches Ausnahmetalent<br />
» gute Manieren<br />
» gebildet<br />
» kann gut mit Menschen umgehen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » Ihre eigenen Gefühle erkennen<br />
» (enge) Bindungen aufbauen<br />
» Drogen</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><b>Mass-Empathy [K]</b><br />
Klassische Empathen können die Gefühle einer einzelnen Person wahrnehmen, auf die sie sich konzentrieren. Nicht so bei Thea. Sie nimmt die Gefühle der Masse um sie herum war. Dabei mischen sich die einzelnen Stränge der einzelnen Personen zu einem Gesamtbild, einem Gesamtgeschmack. Eine wilde Raveparty ‚schmeckt‘ für Anthea vollkommen anders als die Masse gestresster Geschäftsleute, die morgens ins Büro strömt oder ein wütender Mob, der die Exekution aller Mutanten fordert. Dabei ist es nicht so, als müsse sie sich darauf konzentrieren diese Emotionen wahrzunehmen, viel mehr muss sie darauf achten sie nicht wahrzunehmen. Seit ihren Teenagerjahren hat sie daran gearbeitet dicke, mentale Schilde aufzubauen, die dafür sorgen, dass sie nicht einfach unter den Sinneseindrücken zusammenbricht. Ein Mechanismus, der inzwischen so selbstverständlich wie das Gehen und Sprechen für sie ist. Nur unter extremen Stress versagen diese Schilde und sie fühlt unwillentlich was die Menschen um sie herum fühlen. Solche Situationen kommen nur noch sehr selten vor, wenn sie wach ist, wenn sie schläft und heftige Alpträume hat jedoch immer wieder. Meistens greifen ihre Schilde auch im Schlaf, aber manchmal eben nicht und dann kommt ihr zugute, dass ihr schlafender Geist nur über einen Bruchteil ihrer Macht verfügt und sie somit höchstens die Menschen im Nebenraum an den unangenehmen Gefühlen in ihr teilhaben lassen kann.<br />
Die Schilde zu senken ist für sie dabei ziemlich natürlich, wenn sie wach ist, und sie tut es zum Beispiel, wenn sie im Club auflegt. Die Stimmung der Masse gibt ihr ein Gefühl für die richtige Musik und befähigt sie sich vollkommen auf ihr Publikum einzustellen. Dabei greift sie dann oftmals auf den aktiven Part ihrer Gabe zurück, der darin besteht die Gefühle der Masse zu manipulieren. Dabei erschafft sie keine neuen Gefühle, sondern nimmt die, die da sind, filtert sie und spielt sie reiner zurück. Das ist umso leichter und weniger anstrengend je dominanter das Gefühl ist, welches sie verstärken will bzw. andersherum je weniger dominant das Gefühl ist, welches sie ausmerzen will. Eine feiernde Menge noch euphorischer zu machen ist ziemlich leicht, eine Trauergemeinschaft in eine jubelnde Menge zu verwandeln dagegen sehr schwierig. Solange sie mit dem Flow der Menge geht, ist die Anwendung ihrer Gabe nicht besonders anstrengend, versetzt sie aber in eine Art Trance, die es ihr schwer macht, sich aus den Gefühlen zu lösen und sich nicht einfach darin treiben zu lassen. Wenn sie jedoch versucht einen extremen Stimmungsumschwung zu erzeugen und dabei nur wenig vorhandene Gefühle nutzt, fordert dies höchste Konzentration von ihr und ist auch anstrengend. Schnell bekommt sie dann Kopfschmerzen, ihr Gesichtsfeld flimmert und irgendwann bekommt sie Nasenbluten und wird im Extremfall einfach bewusstlos. Genauso ist es, wenn sie versucht, eine zu weit entfernte oder zu große Menge zu beeinflussen. Eine Großraumdisco oder eine kleine Konzerthalle sind das Maximum, welches sie gefahrlos über einen größeren Zeitraum beeinflussen kann. Wobei auch hier gilt: Ein größere Menge ist leichter zu beeinflussen, wenn sie dem Flow folgt.<br />
Diese Art der Beeinflussung kostet ihren Körper jedoch auch einiges an Energie, so dass sie gezwungen ist deutlich mehr zu essen als eine vergleichbare Frau ihrer Größe und Statur. Etwas, dem sie gern mit Energydrinks und ähnlichen Zuckerbomben entgegenwirkt. <br />
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Theoretisch ist Anthea auch in der Lage künstlich Gefühle in einer Gruppe Menschen zu erzeugen, was jedoch sehr anstrengend für sie ist. Im Wesentlichen nimmt sie dabei das Gefühl aus sich selbst und verbreitet es in der Menge. Die Menge des Gefühls geht jedoch schnell in all den anderen Gefühlen unter, so dass sie sich sehr darauf konzentrieren muss, die kleinen ‚Krümel‘ nicht zu verlieren, um sie sorgsam zu verstärken, bis die Menge tatsächlich fühlt, was sie sie fühlen lassen will.<br />
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Ebenso theoretisch ist Thea in der Lage ihre Gabe auf Einzelpersonen anzuwenden. Allerdings ist es für sie ungefähr so als würde sie in einem Raum mit lauter Menschen stehen, die alle gleich laut schreien und sie soll genau einen davon verstehen. In einer Wüste mit nur sehr wenigen Menschen in ihrer Nähe ist das durchaus möglich, in einer Stadt wie Chicago praktisch nicht. Sie schätzt, dass sie den Gefühl-‚Smog‘ von Menschen in ca. 40m Umkreis wahrnehmen kann, wobei jeder Mensch für sie von einer Wolke Gefühlen umgeben ist, die ähnlich wie Geruch funktioniert und nicht sofort verschwindet nur weil der Mensch nicht mehr da ist. Je intensiver die Gefühle, desto intensiver auch die entstehende Wolke aus ‚Geruch‘. Stätten von Anschlägen oder Friedhöfe sind also alles andere als ihre Lieblingsplätze.<br />
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Ebenso theoretisch wie ihre Gefühlserzeugung funktionieren ihre Heilkräfte. Wenn sie mit jemanden allein an einem sehr einsamen Ort wäre und sich lange genug konzentrieren würde, könnte sie vermutlich psychische Wunden heilen – und auch nur diese. Allerdings ist diese Fähigkeit nicht besonders ausgeprägt und es fällt Thea so oder so sehr schwer ihre Gabe auf eine Person zu fokussieren. So hat ihre Fähigkeit eher den Effekt, dass es sich angenehm anfühlt in ihrer Gegenwart zu sein, was daran liegt, dass sie winzige Kratzer auf der Seele heilt, ohne es wirklich zu merken. Sie kann auch nichts dagegen tun oder es abschalten. Es ist als würde sie eine Strahlung abgeben, die für mehr psychische Stabilität sorgt. Dabei bräuchte sie Jahre, wenn nicht noch länger, um ernsthafte psychische Wunden zu heilen. Es ist also mehr ein angenehmes Fußbad und kein Gips für ein gebrochenes Bein.<br />
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<b>musikalisches Talent</b><br />
Musik ist Theas Leben und sie ist sich ziemlich sicher, dass sie ohne sie schon ein dutzend Mal aufgegeben hätte. Seit frühester Kindheit hat sie ein natürliches Talent für Musik gezeigt, welches von ihren Eltern auch gefördert wurde. So spielt sie Klavier, Schlagzeug und etwas Gitarre und kann Noten schreiben und komponieren. In ihrem Erwachsenenleben hat sie sich jedoch mehr der elektronischen Musik bzw. dem Auflegen gewidmet, auch wenn sie immer noch mit anderen Künstlern zusammenarbeitet und oft mit ihnen Gemeinschaftsarbeiten veröffentlicht. <br />
Zudem hat sie ein Talent dafür musikalische Trends zu erkennen und versteht es diese in ihren eigenen Werken unterzubringen, was wiederum dafür sorgt, dass auch andere Künstler mit ihr zusammenarbeiten wollen. <br />
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<b>Mehrsprachig</b><br />
Neben Englisch spricht Anthea auch noch Afrikaans und Niederlänisch, was sie beides in ihrer frühen Kindheit gelernt hat, sowie ein paar Brocken Spanisch, die sie während ihres Aufenthalts in der Anstalt in Südamerika gelernt hat.</div>
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext"> <b>2033 – 2047 | 0 – 14 Jahre</b><br />
Antheas frühe Jugend und Kindheit stand unter einem guten Stern, wurde sie doch in eine der reichsten Familien Afrikas geboren. Ihr Vater arbeitete viel, während ihre Mutter sich um sie und ihren Zwillingsbruder kümmerte. Schon früh entdeckte man ihr musisches Talent und förderte es mit allerlei Musikunterricht. Während ein Großteil des Kontinents furchtbar litt, fehlte es ihr an nichts. Einerseits wie eine Prinzessin verwöhnt, wurde andererseits von ihr erwartet gewisse Leistungen zu bringen. Allerdings bekam sie auch alle Unterstützung, die dafür nötig war. So wurde sie gemeinsam mit Joost seit ihrem fünften Lebensjahr privat unterrichtet und meisterte die jährlichen Prüfungen mit überdurchschnittlichen Leistungen.<br />
Allerdings litt das Mädchen schon seit frühester Kindheit an Migräneattacken und Schwindelanfällen, die mit Einsetzen der Pubertät noch schlimmer wurden. Kein Arzt konnte eine Erklärung für dieses Phänomen finden und ihre Eltern – beide glühende Anhänger der Human Alliance – weigerten sich strikt ihr Kind genetisch untersuchen zu lassen. Zumindest bis kurz nach ihrem vierzehnten Geburtstag. An diesem Tag spielte Anthea ein Klavierkonzert in einer der großen Konzerthallen Kapstadts, als ein Anschlag auf das Gebäude erfolgte. Menschen schrien, litten und starben und Anthea wurde förmlich unter einer Flut von Gefühlen begraben bis sie nichts anderes als Agonie fühlen konnte und diese Gefühle nach außen schrie. Das Leid um sie herum wurde dadurch jedoch nur vervielfacht, bis sie selbst bewusstlos wurde – nicht ohne die Panik um sie herum so sehr verstärkt zu haben, dass es zu sehr viel mehr Toten gekommen war. <br />
Ihren Eltern gelang es diesen Aspekt der Tragödie aus allen offiziellen Berichten herauszuhalten, doch anstatt ihrer Tochter zu helfen, erklärten sie sie kurzerhand für tot. Ein weiteres tragisches Opfer des furchtbaren Anschlags.<br />
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<b>2047 – 2053 | 14 – 20 Jahre </b><br />
Als Anthea wieder erwachte, befand sie sich bereits auf einem anderen Kontinent, ohne dass sie davon etwas ahnte. Man erklärte ihr, dass sie verletzt worden sei und dass sie dadurch gefährliche Kräfte entwickelt hätte, die sie irgendwann töten würde, doch man würde versuchen sie zu heilen. Allerdings dürfe sie das Institut nicht verlassen, da sie eine Gefahr für andere darstellen würde. Lügen, die das vollkommen verstörte Mädchen eine ganze Weile glaubte und dementsprechend mit den Wissenschaftlern der Human Alliance zusammenarbeitete. Dabei lernte sie ihre Gabe abzuschirmen und zu unterdrücken, da auch hier niemand von unwillkürlichen Panikschüben geplagt werden wollte, nur weil Thea einen Alptraum hatte.<br />
Der Glauben an die Lügen bröckelte, als immer wieder Freunde an den Folgen der Experimente starben und auch Thea begann sich wehren. Die einzige Konsequenz daraus war jedoch nur, dass man sie Medikamenten ruhigstellte. Es dauerte bis 2051, dass ihr mit einigen anderen die Flucht aus der Forschungsanstalt gelang. Die Teenager waren ganz auf sich gestellt, so dass es kein Wunder war, dass sie Menschenschmugglern in die Hände fielen, die sich zwar bereiterklärten, sie nach Chicago zu bringen, doch einen Preis verlangten, den sie abarbeiten mussten. Ohne eine Wahl zu haben willigte Thea ein und gelangte so tatsächlich nach Chicago, nur um in einem der zahlreichen, wenn auch besseren, Bordelle zu landen.<br />
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<b>2053 – 2057 | 20 – 25 Jahre</b> <br />
Anthea gelang es ihren Status als Mutantin vor den Behörden geheim zu halten und wechselte ihren Nachnamen von van Meer zu Bekker, um die letzten Verbindungen zu ihrer Familie zu kappen. Ihr musikalisches Talent blieb auch hier nicht verborgen und bald schon begann sie neben der Arbeit als Escort – immerhin hatte sie eine gute Bildung genossen und sah gut aus – in diversen Clubs aufzulegen. Doch auch wenn ihr Leben besser wurde, so kam sie nicht von den Drogen los, nach denen sie seit ihrer Zeit in der Anstalt süchtig war. <br />
Es dauerte bis sie auf einer der zahlreichen Partys Nathanael Harklin kennenlernte, bis sie ernsthaft versuchte sich aus dem Sumpf, der sie unerbittlich gefangen hielt, zu befreien. Nate behandelte sie im Gegensatz zu den meisten anderen wie etwas Wertvolles, das man wertschätzen sollte. Der Versuch Nate gerecht zu werden auf der einen und ihrer Sucht auf der anderen Seite zog sie in eine sich immer schneller drehende Spirale, die in der Silvesternacht 2056 mit einer Überdosis endete. Völlig zerstört willigte sie in einen Drogenentzug ein, der mehrere Monate andauerte und dazu führte, dass sie seitdem die Finger von dem harten Zeug lässt. Koffein, Alkohol in Maßen und hin und wieder Gras sind nun ihrer Mittel der Wahl, wenn ihr Kopf mal wieder zu laut brüllt.<br />
In dieser Zeit lernte sie auch Phyrr Hozier kennen, der sie mit seinem Charme um den Finger wickelte, ihre Schwächen erkannte und ihren Hass auf die Menschen stärkte, so dass er sie für die Legion rekrutieren konnte. Wissend, dass sie als halb wahnsinnige Drogenabhängige keinerlei Nutzen für ihn hatte, bezahlte er den Entzug und sicherte sich so die absolute Loyalität der jungen Frau.<br />
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<b>2057 – 2065 | 25 – 32 Jahre </b><br />
Um sie nicht wieder abstürzen zu lassen, ließ Nate sie nach ihrem Entzug auf seiner Couch crashen. Eine Übergangslösung, die nun acht Jahre her ist und sie wohnen immer noch zusammen. Inzwischen hat Thea ihr eigenes Zimmer und das was vielleicht eine Liebesbeziehung hätte werden können, ist eine gute Freundschaft geworden. Tatsächlich ist es hauptsächlich Nates Einfluss zu verdanken, dass sie nicht wieder abgerutscht ist, was ihr durchaus bewusst ist.<br />
In den letzten Jahren hat sich Thea eine Karriere als DJ und Produzentin aufgebaut, wobei sie ihre Gaben inzwischen nutzt, um wirklich legendäre Partys zu schmeißen. Dabei versteckt sie sich hinter einem AR-Avatar, da sie es durchaus schätzt unerkannt durch die Straßen gehen zu können, hat sie sich doch auch international inzwischen einen gewissen Namen gemacht. Seit 2063 arbeitet sie zudem als residential DJ im 2112 und sorgt dafür, dass hier immer die besten Partys stattfinden.  </div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Phyrr Hozier]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=55</link>
			<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 12:01:28 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Phyrr Hozier</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=55</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> PHYRR EOS HOZIER</div>
<div class="sgtitelklein">Undress these beautiful lies</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 32 JAHRE</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 17.08.2032</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> GEB ORT </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht Registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 3-6</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/55yzdk9.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Geschätfsmann</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Böse</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H. D. S. Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ina</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Stephen James</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">until it hurts</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Von Beziehungen hält er ohnehin nichts. Die flüchtigen Verbindungen, die er mit anderen Menschen eingeht ist meist oberflächlicher Natur und schneller wieder vorbei, als man bis drei zählen kann. Die Frauen an seiner Seite sind für ihn vollkommen austauschbar und selten lässt er sich dazu hinreißen tatsächlich etwas wie Faszination zu verspüren. Eine Beziehung, wie die meisten sie anstreben, hatte er noch nie und versteht auch den tieferen Sinn dahinter nicht zwingend. Wieso sollte er sich auch an eine einzige Frau binden, wenn ihn dies sowieso langweilen würde?<br />
<br />
<br />
<i>PHILLIP BENEDICT PHENTON (69) & SIOBHAN CAOIMHE HOZIER (58) </i><br />
Zu seinen Eltern hat er kaum einen nennenswerten Kontakt. Natürlich sind sie alle, mehr oder minder, Personen des öffentlichen Interesses, deswegen wird bei großen Zusammentreffen glücklich in die Kamera gestrahlt und man gibt Interviews, die durchscheinen lassen dass man jedes zweite Wochenende zusammen bruncht und immer auf dem aktuellsten Stand der Ereignisse ist, die die jeweiligen Familienmitglieder betreffen. <br />
In Wahrheit hatte Phyrrnoch nie eine besonders warme Beziehung zu seinen Erzeugern und wenn man sich seine Eltern einmal genauer ansieht wird man auch schnell feststellen, dass es ihnen ebenso geht. Sie hätten selbst nicht einmal zu einander gefunden, wäre da nicht das ehrgeizige Streben nach Macht und Ansehen gewesen, das sie alleine niemals erreicht hätten. Ihre Kinder waren für sie nur weitere Statussymbole, in der einen oder anderen Art.<br />
<br />
<br />
<i> EOS PHYRR HOZIER (verstorben)</i> <br />
Eos war wenige Minuten älter als Phyrr und starb vor einigen Jahren. Die beiden Söhne, die nicht mehr als eine Trophäe für eine nicht funktionierende Ehe waren und nur das Bild in der Gesellschaft aufpolieren sollten, hatten eine sehr schwierige Beziehung zueinander, und es zog sich wie ein rotes Band durch ihr Leben. Auf dem Papier ist Eos schon seit einigen Jahren verstorben, auch wenn nie ein Leichnahm gefunden wurde. Was wohl auch der Grund dafür ist, wieso Phyrr nicht im Knast sitzt und längst als Mutant enttarnt wurde.<br />
<br />
<br />
<br />
<i> RÌONA PHENTON (27)</i><br />
Eine weitere, kleine Trophäe in Siobhans und Phillips Glasvitrine. Sie adoptierten das Mädchen, jedoch nicht wirklich aus reiner Nächstenliebe oder dem Wunsch heraus ihre Familie zu vergrößern. Nein, wie auch ihre Söhne bedeutete sie nur Macht und Status – vor allem innerhalb der Legion – und sie setzten alles daran ihr all das süße Gift einzuflösen, welches sie zu bieten hatten. <br />
Der Umstand, dass sie sich von jeher auf Phyrrs Seite geschlagen hat und diesem viel verbundener ist und damit auch ihre Fähigkeiten diesem zur Verfügung stehen, haben sie nie so recht verziehen.<br />
<br />
<br />
<i>NIAMH (72) & AIDEN CORMAC (78)</i><br />
Niamh und Aiden sind keine Familienmitglieder im direkten Sinne, doch hat Niamh schon lange vor seiner Geburt für Siobhan gearbeitet und schließlich auch ihn aufgezogen. Heute leben sie und ihr Ehemann mit in seinem Haus und auch wenn es mehr als genug Personal gibt, das das Haus in Ordnung hält sind die beiden, in die Jahre gekommenen Mutanten, überall im Haus präsent und achten darauf, dass alles mit rechten Dingen zugeht. <br />
<br />
Niamh kümmert sich selbst heute noch aufopfernd um Phyrr, sorgt dafür dass er anständig und regelmäßig isst und ausreichend Zeit draußen im Garten an der frischen Luft und Sonne verbringt. Sie und Aiden sind wohl das Elternbild, das er sich hin und wieder von seinen eigenen Eltern gewünscht hätte. Leider vergeblich.<br />
</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Phyrrs Augen haben eine <i>silbriggraue</i> Farbe, während seine Haare <i>goldenbraune Nuancen in sattem braun</i> aufweisen. Mit <i>1,96 Metern</i> Körpergröße und <i>92 Kilogramm</i> Körpergewicht ist er bereits eine Erscheinung, die nicht so leicht zu übersehen ist. <br />
Herausstechend ist eher die Körperkunst, die er auf seiner Haut trägt. Es gibt nur noch wenige Stellen seines Körpers, die nicht mit Tattoos gespickt sind und neben einem Piercing in Zunge und Nase hat er sich auch beide Brustwarzen mit Schmuck versehen lassen. <br />
<br />
Krawatten, Hemden mit hohem Kragen, Anzüge. Diese Kleidungsstücke dominieren die Garderobe des Geschäftsmannes. Doch auch Rollkragenpullover in unterschiedlichen Farben, ideal zusammengestellte Kleidersets. Handschuhe in unterschiedlichen Ausführungen, ausgewählte Accessoires und Schuhe zu jedem Outfit passend. Phyrrkleidet sich nicht protzig oder sonderlich auffällig, doch wenn man ihn sich ansieht wird man schnell feststellen, dass er großen Wert auf hochwertige Verarbeitung legt sowie einen gewissen Luxus und Komfort, mit dem er bereits aufgewachsen ist. <br />
<br />
Natürlich ist er nicht immer und überall in einem Anzug anzutreffen, so sind auch legere Kleider in seinem Schrank zu finden. Sweat Shirts, Shirts, Jeans, Turnschuhe. Natürlich alles aus den großen Markenhäusern und immer perfekt aufeinander abgestimmt. Etwas vom Wühltisch würde man in seiner Kleidersammlung niemals Platz finden, selbst wenn einige Stücke hier und dort Gebrauchsspuren aufweisen, oder gar kleinere Löcher. Die jedoch allesamt von Stylisten herbeigeführt wurden.<br />
<br />
<br />
AddOns lassen sich an ihm keine offensichtlichen finden. Zumindest dann nicht, wenn man den eingebauten Kommunikationschip nicht zwingend als solchen sehen will.<br />
</div></td></tr></table>
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<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">Blind me with animal eyes</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Charaktereigenschaften</div>
<center><div class="sbox" style="width: 85%;">Wer Phyrr kennenlernt wird einen aufgeschlossenen, aufmerksamen Mann in ihm erkennen. Er ist gesellig und fügt sich spielend leicht in neue Situationen und fremde Umgebungen ein und findet sehr schnell Bekanntschaften, die ebenso schnell zu Freundschaften werden. Man schätzt ihn für seine loyale und fürsorgliche Ader und dafür, dass er zu jeder Zeit einen guten Rat zur Hand hat, den er anderen geben kann wenn dieser benötigt wird. Zudem soll er auch von nobler Natur sein und sich keineswegs auf seinem Reichtum ausruhen sondern ehrgeizig daran arbeiten diesen zu vermehren. Phyrr ist strebsam und verlässlich, höflich und charmant.<br />
<br />
Dass dies an einem wohldurchdachten Verhaltensmuster liegt konnte bisher niemand erkennen und das ist dem Mann auch absolut recht so. Denn Phyrr ist nicht dieser Mann für den ihn alle halten, zumindest nicht für Fremde, niemals Grundlos. Wenn er nett zu jemandem ist, sich Stunden lang über nichts unterhält kann es nur daran liegen, dass er etwas haben will. Was dies ist, ist unterschiedlich. Eine bessere Reputation, einen kleinen Gefallen oder einfach nur einen Stein im Brett, wenn es mal hart auf hart kommt. Denn der Mann ist absolut realistisch und weiß dass er nicht so ist wie ‚normale‘ Menschen. Wobei … was ist heutzutage schon normal. <br />
<br />
Durch seinen Zwilling fiel dem Jungen schon sehr früh auf, dass seine Verhaltensmuster sich nicht mit denen von Bearach deckten, denn wo sein Bruder ein ausgelassener Junge war, der gerne draußen im Dreck spielte, las Phyrr lieber. Beobachtete andere Menschen oder saß einfach nur unbewegt am Fenster und sah in die Ferne. Kein Verhalten, das Kinder an den Tag legen sollten, dass erkannte er selbst in jungen Jahren von allein und begann seinen Bruder zu kopieren. Bis ins Erwachsenenalter hinein eignete er sich so Verhaltensmuster seines Bruders an. Machte seine Vorlieben und Abneigungen zu seinen eigenen und lernte es seine Umgebung meisterlich an der Nase herum zu führen. Nur Bearach wusste, welche Dunkelheit sich hinter der hell scheinenden Verkleidung seines Bruders versteckte; doch dieses Geheimnis vertraute er niemals jemandem an. <br />
<br />
So wissen nur die allerwenigsten, dass Phyrr absolut kritikunfähig ist und unter einer ausgeprägten Selbstüberschätzung leidet. Er ist sehr nachtragend, wenn Dinge nicht so funktionieren, wie sie von ihm eingeplant wurden und kontrollsüchtig. Seine Eitelkeit geht sogar so weit, dass er sich und seine Vorhaben und Pläne für absolut unfehlbar hält. Und tatsächlich verfügt er über einen sehr hohen Intellekt und weiß es seine Mitmenschen zu manipulieren und auszunutzen. <br />
Materielles bedeutet ihm im Allgemeinen nichts und so geht er mit Reichtum sehr verschwenderisch um und kennt den wirklichen Wert des Geldes nicht wirklich, zeigt sich jedoch auch spendabel, wobei er immer auf die richtigen Momente wartet um solch ein Verhalten an den Tag zu legen, immerhin müssen solche Gesten des guten Willens ihm möglichst viel Ansehen bringen, damit er auch weiterhin als Liebling der Öffentlichkeit auftreten kann. <br />
 <br />
<br />
Ob es an einem psychologischen Defekt liegt, oder aber einfach nur eine Folge seiner Kindheit ist, kann er selbst nicht sagen, doch weiß er, dass sich sein Wesen stark von der moralischen Vorstellung 'normaler' Menschen unterscheidet. Er ist skrupellos, lügt und manipuliert wann immer es von Nöten ist um ein Ziel zu erreichen, geht dabei jedoch immer so subtil vor, das er bisher noch jedes Mal mühelos damit durchkam.<br />
Schuldgefühle sind für ihn ein Fremdwort, ebenso Gewissensbisse und moralische oder ethische Konflikte. Er verkörpert die Rücksichtslosigkeit der Legion gegenüber den Menschen, vermag es jedoch gegenüber nahestehenden Personen  aufzutauen. Nicht so, dass man bei ihm tatsächlich von einem warmen und liebevollen Umgang zu anderen sprechen könnte, doch er ist dazu in der Lage sich um andere zu sorgen und zu kümmern. Sofern er diese zeitliche Investition als angemessen empfindet.</div></center></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">:: <i>Genuss</i> zu erleben ist für Phyrr nicht immer möglich, aus diesem Grund findet er es sehr ästhetisch und faszinierend andere dabei zu beobachten wenn sie Genuss empfinden. Ob dies bei einer entspannenden Massage passiert oder während des Essens ist hierbei vollkommen unwichtig, es geht lediglich um den Aspekt des Genusses in sich. <br />
<br />
:: <i>Erdbeeren</i> sind eine der wenigen echten Vorlieben, die Phyrr für sich selbst entdeckte. Er mag den Geschmack dieser Früchte, so sind sie immer eine kleine Versuchung für ihn, der sonst so ressistent auf derlei reagiert. <br />
<br />
:: <i>Schmerz beobachten</i>, doch Schmerz ist nicht gleich Schmerz. So würde er es nicht genießen ein schreiendes Opfer eines Unfalls oder ein verletztes Gewaltopfer anzusehen. Der Schmerz muss auf bestimmte Art und Weise durch ihn zugefügt sein, damit Phyrr diesen Aspekt tatsächlich als angenehm empfinden kann. <br />
<br />
:: <i>Kontrolle</i> ist nicht nur wichtig für ihn, sondern ein absolutes Muss. Selbstverständlich ist er klug genug um es so aussehen zu lassen als wäre dem nicht so, doch durch geschickte Manipulationen behält er die Zügel dennoch stets fest in der Hand. <br />
<br />
:: <i>Ehrlichkeit</i>, denn nichts ist heutzutage noch wirklich beständig und Phyrr weiß dass Ehrlichkeit ein sehr seltenes Gut ist, umso erfreuter ist er wenn man ihm gegenüber absolut offen und ehrlich ist. Unterdessen nimmt er es selbst jedoch mit der Wahrheit nicht so genau, doch immerhin muss er selbst nicht ehrlich sein, um es von anderen erwarten zu können.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">:: <i>Teilen</i> ist für ihn ein unbekannter Begriff, sodass er Dinge und Personen, die er für sich will nicht mit anderen teilt. Für ihn ist dies keine besitzergreifende Geste, sondern einfach Teil seines Wesens. Aus diesem Grund ist Phyrr auch nicht beziehungstauglich, da er seine Partner von der Außenwelt abschirmt und sie mit der Zeit einfach nur erdrückt und schlussendlich zerstört. <br />
<br />
:: <i>Kontrollverlust</i> ist für ihn ein absolutes Horrorszenario, denn nichts ist schlimmer als die Kontrolle vollkommen aus der Hand zu geben und keinen Einfluss mehr darauf zu nehmen wie eine Situation verläuft oder ausgeht. Aus diesem Grund ist <br />
<br />
:: <i>Widerspruch</i>  in seinen Augen auch nicht nur mangelnder Respekt sondern durchaus ein Anzeichen dafür, dass er die Kontrolle über eine Person verliert. <br />
<br />
:: <i>Berührungen</i> sind ein zweischneidiges Schwert. Phyrr hat keinerlei Probleme mit oberflächlichen und alltäglichen Berührungen, die zufällig entstehen. Vollkommen anders sieht es jedoch aus wenn jemand versucht ihm intime Berührungen aufzuzwingen und ihn unterhalb seiner Kleidung zu berühren. Bei solchen Versuchen kann er in der Tat zu sanfter Gewalt greifen um sich aus einer solchen Situation zu flüchten. <br />
<br />
:: <i>Ungehorsam</i> ist etwas, das er in keiner Form duldet. Von niemandem. Aus diesem Grund ist er auch jemand, der Ungehorsam streng und grausam bestraft, wobei er auch durchaus kreativ und subtil vorgehen kann, auch wenn er direkte, körperliche Disziplinierung noch immer am meisten bevorzugt.</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox">:: <i>guter Schauspieler</i>, es ist nichts womit er sein Geld verdient, sondern viel mehr etwas das es ihm ermöglicht ohne ersichtliche Einschränkungen am normalen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ohne dass Menschen sich in seiner Gegenwart unwohl fühlen würden. Was eindeutig der Fall wäre, wenn er sich nicht verstellen würde.   <br />
<br />
:: Er ist ein <i>Menschenkenner</i> und auch wenn dies eine Wissenschaft für sich ist, so erkennt er doch schon nach kurzen Gesprächen mit einer Person, was diese hören will und kann sich ein Bild davon machen welche Ansichten diese haben mag. Natürlich kann er ausschließlich gegebene Informationen wie Körpersprache, Mimik und Sprache zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Wenn er es also mit jemandem zu tun hat, der sich verstellt ist seine Menschenkenntnis auch vollkommen nutzlos.<br />
<br />
 :: <i>schnelle Auffassungsgabe</i>, dadurch ist es ihm möglich neue Informationen schnell zu verinnerlichen und sich an neue Situationen und in fremden Gegenden schnell zurecht zu finden. <br />
<br />
:: <i>Durchsetzungsstark</i>, Phyrr hat in seinem Leben immer das bekommen was er wollte und daran hat er sich gewöhnt, aus diesem Grund akzeptiert er Absagen nicht so leicht und arbeitet auch stets darauf hin das alles genau so verläuft wie er es haben will. Sei es im Privaten oder im Berufsleben. <br />
<br />
:: <i>Undurchsichtig</i>, denn Phyrr lässt sich ungerne in die Karten schauen und hält Informationen über sich und seine Gedankenwelt oftmals zurück, zumal gerade letztere für Menschen oftmals erschreckend brutal sein kann. Aus diesem Grund fällt es anderen meist schwer ihn einzuschätzen.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> :: <i>Unecht</i> und das ist ihm auch bewusst, denn durch seine Andersartigkeit ist er dazu gezwungen sich selbst zu verleugnen und als jemand anders darzustellen, sodass es nur vereinzelte Personen gibt, die ihn wirklich kennen und wissen wie er ist. <br />
<br />
:: <i>Psychopathische Züge</i>, in seinen Augen ist dies keine wirkliche Schwäche seiner Person, doch sie verkompliziert sein Leben um einiges, zumindest in der Hinsicht wenn er nicht will dass dieser Umstand an die Öffentlichkeit gerät. So muss er stets darauf achten möglichst normal und menschlich rüberzukommen. <br />
<br />
:: <i>Nachtragend</i>, Phyrr hasst es zu verlieren und ist dementsprechend auch lange nachtragend wenn es einmal passiert. Ob er dies jedoch offen zeigt oder sich im Stillen und Geheimen rächt ist niemals wirklich klar. <br />
<br />
:: <i>Kontrollsüchtig</i> er will immer alles im Griff haben und über alles die Kontrolle behalten, das geht so weit dass er jederzeit dazu bereit ist Menschen zu manipulieren und ihnen sogar Schaden zuzufügen, nur damit sie sich in seine Hände begeben und sich ihm anvertrauen.  <br />
:: Phyrr ist zudem sehr <i>abweisend</i>. Natürlich hat er viele „Freunde“ und Bekannte, doch mit den wenigsten ist er wirklich so vertraut, dass es als wirkliche Vertrauensbasis angesehen werden könnte. Die meisten Menschen hält er auf Abstand und fühlt sich ziemlich wohl mit diesem Umstand</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">Tear me to passionate strips</div>
<div class="sgtext"><i> NEUROMYOPATHIC MANIPULATION [H]</i><br />
Schmerz ist ein Zustand, den die wenigsten Menschen zu schätzen wissen. Ebenso wenig Fremdgesteuert zu werden. Beides liegt jedoch in Phyrrs Hand, durch seine Hauptmutation. Zwar ist seine Mutation nicht auf das Töten anderer ausgelegt, jedoch kann er durch diese Mutation starke Schmerzen hervorrufen und bei langer Reizung von Nerven- und Muskelgewebe auch dauerhafte Schäden hervorrufen, die lebenslange Einschränkungen bedeuten. <br />
<br />
Mittels Augenkontakt und dem gezielt geformten Willen Phyrrs wird diese Mutation aktiviert und ermöglicht es ihm eine Person vollständig in seinen Bann zu bringen. Muskelgruppen werden kontrolliert, die willkürliche Muskulatur reagiert vollständig auf seinen Befehl. Nur auf seinen. Die Person, oder das Tier, welches er unter seiner Kontrolle hat wird vollkommen wehrlos. Indem er die Reizübertragung zwischen den Schaltstellen im Körper unter seine Gewalt bringt, ist auch der stärkste Wille eines Menschen nicht ausreichend, um sich zu befreien. <br />
Ebenso verhält es sich mit den nervalen Übertragungsreizen. So kann er einem Menschen suggerieren seine Haut steht in Flammen, indem er nur einen flüchtigen Blick auf seinen Arm wirft und das betreffende Areal manipuliert. <br />
Oder er legt willkürliche Muskelgruppen lahm, lässt die Atemmuskulatur erschlaffen und erstickt jemanden damit beinahe. <br />
<br />
Beinahe. Denn bei lebenswichtigen Organen scheint es einen Überlastungsschutz zu geben. So wird er niemals ein schlagendes Herz anhalten können – zumal es sich dabei nicht um einen willkürlich arbeitenden Muskel handelt – oder die Atmung vollständig aussetzen können. Spätestens bei der Bewusstlosigkeit seines Opfers verliert seine Mutation an Wirkung, sodass die Reize nicht mehr übermittelt werden, die Phyrr dem Körper eingibt. <br />
<br />
Jedoch kann er im Gegenzug dazu, über Stunden hinweg Muskelkrämpfe und Schmerzreize im Körper einer anderen Person auslösen oder diese nach Gutdünken bewegen – ohne dass diese sich dagegen wehren kann. <br />
<br />
Sein Handlungsspielraum ist auf maximal drei Personen beschränkt, die er jedoch alle im Blick behalten muss, da seine Mutation über Sichtkontakt aktiviert wird und funktioniert. Ebenso sollte dazu gesagt werden, dass mit jeder zunehmenden Person die Intensität und Genauigkeit seiner Mutation schwindet, da seine Konzentration ebenfalls geteilt ist. Sodass er zwar starke Schmerzen auslösen kann, die jedoch selten bis zur Besinnungslosigkeit führen.<br />
<br />
Die Anwendung dieser Mutation erschöpft ihn als Träger im Normalfall nicht, wird sie jedoch ausgelastet, indemer sie über mehrere Stunden hinweg nutzt, kommt es zu einer temporären Verschlechterung der Sehkraft sowie Eintrübung der zentralen Sinnesorgane und stechenden Migräneanfällen, die sich jedoch nach etwa 24 Stunden Ruhe wieder verflüchtigen.<br />
<br />
<br />
<i>CRYOKINESIS [N]</i><br />
Durch diese Mutation ist es Phyrr möglich die Temperatur um ihn herum deutlich spürbar abkühlen zu lassen und sogar Eiskristalle zu erschaffen. In offenem Gelände verliert die Mutation schnell an Wirkung, da der stetige Luftaustausch ein Abkühlen dieser erheblich erschwert, ohne sich selbst zu verausgaben. Aus diesem Grund ist es ihm vor allem innerhalb geschlossener Räumlichkeiten möglich die Mutation vollständig auszureizen. <br />
<br />
Das Absenken der Temperatur verläuft zu Beginn sehr langsam, wobei sein eigener Körper als Zentrum der ausgehenden Kälte dient. Sein Körper kühlt merklich ab, passt sich zunächst der Umgebungstemperatur an und senkt anschließend selbige weiter herab. Binnen kürzester Zeit kann er einen 10 m² großen Raum bis zum Gefrierpunkt herunterkühlen. Größere Räume erfordern entsprechend mehr Zeit, ebenso wenn er die Temperatur weiter als 0°C herabsenken möchte. <br />
<br />
In Extremsituationen, trotz jahrelanger Übung und antrainierter Selbstdisziplin, kommt es noch immer vor, dass sich vor allem diese Mutation als Schutzmechanismus aktiviert. Vor allem starke Gefühle triggern die Mutation und um ihn herum wird es deutlich kälter und ungemütlicher. In solchen Situationen beschlagen Scheiben mit Raureif und der ausgestoßene Atem, anwesender Personen wird sichtbar. Treibt man ihn in einem solchen Moment weiter über die Schwelle der Wut hinaus, passiert es sogar, dass Flüssigkeiten um ihn her gefrieren. <br />
<br />
Bei Berührungen mit ihm, während er seine Mutation einsetzt, verspürt man immer eine stechende Kälte, denn gemeinsam mit der Raumtemperatur gefriert auch sein Körper - was für den Mutanten jedoch keinerlei Auswirkungen hat, da sein Körper vor dieser Veränderung, durch seine eigene Mutation geschützt ist. Als Folge dessen friert er im Winter auch deutlich weniger, ist jedoch bei starker Hitze schnell angeschlagen und ausgelaugt und braucht viel Ruhepausen. Je wärmer es ist, desto leistungsschwächer ist der Mutant und braucht immer eine gut klimatisierte Umgebung, sowie viel Kälte von außen, um ein normales Leistungslevel aufrecht erhalten zu können.<br />
<br />
<b>FÄHIGKEITEN</b><br />
<br />
<i>guter Schauspieler</i>  Phyrr hat sein Leben lang andere an der Nase herumgeführt und ihnen gezeigt was sie sehen wollten, so ist es für ihn auch kein Problem dies heute zu tun. Er verstellt sich um besser ins Bild zu passen, oder Vertrauen zu erwecken je nachdem was gerade notwendig ist. Das führt auch automatisch dazu, dass er ein hervorragender Lügner ist und durch sein organisatorisches Talent kommt es auch nicht vor, dass er sich in Lügen verstrickt. <br />
<br />
<i>Mehrsprachig</i>  Er wuchs zweisprachig auf, sodass er neben Englisch auch fließend Irisch und Italienisch spricht.<br />
<br />
<i>Kampfsport</i> Es begann als körperliche Ertüchtigung, die in seine Ausbildung einfloss. Damals noch von seinen Eltern gesteuert und ausgewählt. Mit der Zeit fand er selbst sehr viel Gefallen daran, vor allem in dem Hinblick auch ohne seine Mutationen wehrhaft zu sein. Also führte er die Ausbildung weiter. <br />
Ein wahrer Meister ist niemals aus ihm geworden – dazu fehlte schon in frühen Jahren die Zeit – doch er weiß sich durchaus gegen andere zu behaupten. Auch ohne schmutzige Tricks anwenden zu müssen. </div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">Cut of your razor sharp touch</div>
<div class="sgtext">  In dem luxuriös eingerichteten Penthouse roch es nach den Köstlichkeiten, die seine Haushälterin gerade für das Abendessen zubereitete und er hörte, wie seine Adoptivschwester sich mit dem Gärtner unterhielt. Diese Menschen, die dort in der Küche standen, waren seine Familie. Die Frau, die ihn zur Welt gebracht hatte, hatte nur ihre eigenen Vorteile im Sinn gehabt als sie sich von seinem Vater hatte schwängern lassen. <br />
Wäre sie nicht der Annahme gewesen ein Kind würde ihr ein gutes Leben sichern, hätte sie nicht einen Moment gezögert ihn nicht zu behalten. Das sie zwei gesunde Jungen zur Welt gebracht hatte, hatte ihren Wert jedoch nicht viel gesteigert und sowohl er, als auch sein älterer Zwilling waren in Niamhs Obhut gekommen. Die Frau hatte ihm und Eos deutlich mehr Liebe und Zuneigung entgegengebracht, als die eigene Mutter. Traurig, wenn man einmal bedachte, dass sie dennoch alles dafür getan hatte, um Profit aus ihren Kindern zu schlagen. <br />
<br />
Er sah auf die verschlossene Schublade, in der sich eine geschlossene Fallakte befand. Vor einigen Jahren hatte es eine Anzeige gegen ihn gegeben. Wegen Mordes. Kurze Zeit war in den Zeitungen rumgegangen, er hätte seinen eigenen Bruder getötet. Doch nachdem keinerlei Beweise aufgetaucht waren und auch keine Leiche, hatte man ihn gehen lassen müssen. Phyrrs Finger tasteten nach dem Glas, in dem sich Whiskey befand und er nahm einen Schluck. Das war so eine Sache… er hatte keinerlei Erinnerung an den Abend, an dem er Eos angeblich getötet haben sollte und es hatte zwar Zeichen für einen Kampf gegeben, doch seitdem war sein Bruder einfach … verschwunden. <br />
<br />
Alleine und ohne finanzielle Mittel oder Kontakte – und dass er die nicht besaß, dafür hatte Phyrr schon gesorgt – wäre ihm eine Flucht aus der Reichweite seines Bruders nie gelungen. Und doch war es nach all den Jahren noch immer ein Rätsel, das er nicht hatte lösen können. Nicht die geringste Spur… Ganz gleich, wen er darauf angesetzt hatte, es hatte nichts gebracht. <br />
Und es hatte nicht am Geld gelegen, denn nachdem er innerhalb der Legion Fuß gefasst und die Stellung seines alten Mentors übernommen hatte – der leider unerwartet und tragisch gestorben war – und seine Gelder sehr gewinnbringend angelegt hatte, hatte er sich um derlei Kleinigkeiten keine Sorgen mehr machen müssen. <br />
<br />
Heute gehörte er zu den 100 Topverdienern Chicagos und das mit gerade einmal 32 Jahren. Ihm gehörten Anteile von Pharmakonzernen, Waffen- und Automobilfabriken. Zahlreiche Modelabel rissen sich noch heute darum einen Termin mit ihm zu ergattern, damit er ihre Kleidung präsentierte und nicht zu vergessen sein Nachtclub, den er seit zwei Jahren führte und der sein gesamter Stolz war. <br />
Sein Leben war perfekt. Andere hätten dafür getötet. Und doch … war da etwas nicht richtig. Vor allem seitdem Eos fort war. <br />
Bevor sein Bruder spurlos verschwunden war, hatte er nie auch nur den Hauch einer Emotion verspürt, doch jetzt …<br />
<br />
<i> „Willst du dich den ganzen Abend in deinem Arbeitszimmer einschließen? Du weißt, dass das nicht gut für dich ist, mein Junge.“</i>, erklang die raue Stimme der Frau, die ihn aufgezogen und mehr Mutter für ihn gewesen war als jede andere Person. Niamh sah ihn gutmütig an und schenkte ihm ein Lächeln. Sie war eine der wenigen Personen, von der er nicht nur Kritik sondern auch Tadel annahm und sie war die einzige, die mit ihm reden durfte, als hätte sie ihm etwas zu sagen. Denn das hatte sie. Über die Jahre hinweg war sie sein Gewissen, seine Gnade und seine Freundlichkeit gewesen. Hatte ihn immer auf dem richtigen Weg gehalten. <br />
<b> „Ich muss nur noch ein wenig arbeiten.“</b>, gab er zurück und ein Zungenschnalzen war die skeptische Antwort darauf. Niamh trat an den Schreibtisch heran und schüttelte den Kopf. <br />
<i> „Junger Master, ich würde es begrüßen, wenn Sie sich erheben und zu uns gesellen würden. In Gesellschaft schmeckt der Whisky bestimmt deutlich besser.“</i>, und obwohl es wie eine gut formulierte Bitte klang, wussten sie beide, dass es eine Aufforderung war, der er besser nachkommen sollte, wenn er sich nicht die nächsten Tage selbst verpflegen wollte. <br />
<b> „Du weißt ich hasse es, wenn du mich so nennst. Und ich komme ja schon.“</b>, murmelte er und löste seinen Blick von der verschlossenen Schublade. <br />
Seine Eltern waren schon lange kein Problem mehr, standen sie auch nach all den Jahren noch immer im Fußvolk der Legion… Niamh und Cormack waren seine Familie, ebenso Ríona, seine Adoptivschwester. Doch das Rätsel um seinen Zwilling … eines Tages würde er dem auf den Grund gehen. Eines Tages…  </div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> PHYRR EOS HOZIER</div>
<div class="sgtitelklein">Undress these beautiful lies</div>
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<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 32 JAHRE</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 17.08.2032</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> GEB ORT </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Mutant</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> nicht Registriert</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 3-6</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/55yzdk9.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Geschätfsmann</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Böse</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> H. D. S. Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ina</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Stephen James</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
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<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">until it hurts</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Von Beziehungen hält er ohnehin nichts. Die flüchtigen Verbindungen, die er mit anderen Menschen eingeht ist meist oberflächlicher Natur und schneller wieder vorbei, als man bis drei zählen kann. Die Frauen an seiner Seite sind für ihn vollkommen austauschbar und selten lässt er sich dazu hinreißen tatsächlich etwas wie Faszination zu verspüren. Eine Beziehung, wie die meisten sie anstreben, hatte er noch nie und versteht auch den tieferen Sinn dahinter nicht zwingend. Wieso sollte er sich auch an eine einzige Frau binden, wenn ihn dies sowieso langweilen würde?<br />
<br />
<br />
<i>PHILLIP BENEDICT PHENTON (69) & SIOBHAN CAOIMHE HOZIER (58) </i><br />
Zu seinen Eltern hat er kaum einen nennenswerten Kontakt. Natürlich sind sie alle, mehr oder minder, Personen des öffentlichen Interesses, deswegen wird bei großen Zusammentreffen glücklich in die Kamera gestrahlt und man gibt Interviews, die durchscheinen lassen dass man jedes zweite Wochenende zusammen bruncht und immer auf dem aktuellsten Stand der Ereignisse ist, die die jeweiligen Familienmitglieder betreffen. <br />
In Wahrheit hatte Phyrrnoch nie eine besonders warme Beziehung zu seinen Erzeugern und wenn man sich seine Eltern einmal genauer ansieht wird man auch schnell feststellen, dass es ihnen ebenso geht. Sie hätten selbst nicht einmal zu einander gefunden, wäre da nicht das ehrgeizige Streben nach Macht und Ansehen gewesen, das sie alleine niemals erreicht hätten. Ihre Kinder waren für sie nur weitere Statussymbole, in der einen oder anderen Art.<br />
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<br />
<i> EOS PHYRR HOZIER (verstorben)</i> <br />
Eos war wenige Minuten älter als Phyrr und starb vor einigen Jahren. Die beiden Söhne, die nicht mehr als eine Trophäe für eine nicht funktionierende Ehe waren und nur das Bild in der Gesellschaft aufpolieren sollten, hatten eine sehr schwierige Beziehung zueinander, und es zog sich wie ein rotes Band durch ihr Leben. Auf dem Papier ist Eos schon seit einigen Jahren verstorben, auch wenn nie ein Leichnahm gefunden wurde. Was wohl auch der Grund dafür ist, wieso Phyrr nicht im Knast sitzt und längst als Mutant enttarnt wurde.<br />
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<br />
<i> RÌONA PHENTON (27)</i><br />
Eine weitere, kleine Trophäe in Siobhans und Phillips Glasvitrine. Sie adoptierten das Mädchen, jedoch nicht wirklich aus reiner Nächstenliebe oder dem Wunsch heraus ihre Familie zu vergrößern. Nein, wie auch ihre Söhne bedeutete sie nur Macht und Status – vor allem innerhalb der Legion – und sie setzten alles daran ihr all das süße Gift einzuflösen, welches sie zu bieten hatten. <br />
Der Umstand, dass sie sich von jeher auf Phyrrs Seite geschlagen hat und diesem viel verbundener ist und damit auch ihre Fähigkeiten diesem zur Verfügung stehen, haben sie nie so recht verziehen.<br />
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<i>NIAMH (72) & AIDEN CORMAC (78)</i><br />
Niamh und Aiden sind keine Familienmitglieder im direkten Sinne, doch hat Niamh schon lange vor seiner Geburt für Siobhan gearbeitet und schließlich auch ihn aufgezogen. Heute leben sie und ihr Ehemann mit in seinem Haus und auch wenn es mehr als genug Personal gibt, das das Haus in Ordnung hält sind die beiden, in die Jahre gekommenen Mutanten, überall im Haus präsent und achten darauf, dass alles mit rechten Dingen zugeht. <br />
<br />
Niamh kümmert sich selbst heute noch aufopfernd um Phyrr, sorgt dafür dass er anständig und regelmäßig isst und ausreichend Zeit draußen im Garten an der frischen Luft und Sonne verbringt. Sie und Aiden sind wohl das Elternbild, das er sich hin und wieder von seinen eigenen Eltern gewünscht hätte. Leider vergeblich.<br />
</div></td>
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<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Phyrrs Augen haben eine <i>silbriggraue</i> Farbe, während seine Haare <i>goldenbraune Nuancen in sattem braun</i> aufweisen. Mit <i>1,96 Metern</i> Körpergröße und <i>92 Kilogramm</i> Körpergewicht ist er bereits eine Erscheinung, die nicht so leicht zu übersehen ist. <br />
Herausstechend ist eher die Körperkunst, die er auf seiner Haut trägt. Es gibt nur noch wenige Stellen seines Körpers, die nicht mit Tattoos gespickt sind und neben einem Piercing in Zunge und Nase hat er sich auch beide Brustwarzen mit Schmuck versehen lassen. <br />
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Krawatten, Hemden mit hohem Kragen, Anzüge. Diese Kleidungsstücke dominieren die Garderobe des Geschäftsmannes. Doch auch Rollkragenpullover in unterschiedlichen Farben, ideal zusammengestellte Kleidersets. Handschuhe in unterschiedlichen Ausführungen, ausgewählte Accessoires und Schuhe zu jedem Outfit passend. Phyrrkleidet sich nicht protzig oder sonderlich auffällig, doch wenn man ihn sich ansieht wird man schnell feststellen, dass er großen Wert auf hochwertige Verarbeitung legt sowie einen gewissen Luxus und Komfort, mit dem er bereits aufgewachsen ist. <br />
<br />
Natürlich ist er nicht immer und überall in einem Anzug anzutreffen, so sind auch legere Kleider in seinem Schrank zu finden. Sweat Shirts, Shirts, Jeans, Turnschuhe. Natürlich alles aus den großen Markenhäusern und immer perfekt aufeinander abgestimmt. Etwas vom Wühltisch würde man in seiner Kleidersammlung niemals Platz finden, selbst wenn einige Stücke hier und dort Gebrauchsspuren aufweisen, oder gar kleinere Löcher. Die jedoch allesamt von Stylisten herbeigeführt wurden.<br />
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AddOns lassen sich an ihm keine offensichtlichen finden. Zumindest dann nicht, wenn man den eingebauten Kommunikationschip nicht zwingend als solchen sehen will.<br />
</div></td></tr></table>
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<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">Blind me with animal eyes</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Charaktereigenschaften</div>
<center><div class="sbox" style="width: 85%;">Wer Phyrr kennenlernt wird einen aufgeschlossenen, aufmerksamen Mann in ihm erkennen. Er ist gesellig und fügt sich spielend leicht in neue Situationen und fremde Umgebungen ein und findet sehr schnell Bekanntschaften, die ebenso schnell zu Freundschaften werden. Man schätzt ihn für seine loyale und fürsorgliche Ader und dafür, dass er zu jeder Zeit einen guten Rat zur Hand hat, den er anderen geben kann wenn dieser benötigt wird. Zudem soll er auch von nobler Natur sein und sich keineswegs auf seinem Reichtum ausruhen sondern ehrgeizig daran arbeiten diesen zu vermehren. Phyrr ist strebsam und verlässlich, höflich und charmant.<br />
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Dass dies an einem wohldurchdachten Verhaltensmuster liegt konnte bisher niemand erkennen und das ist dem Mann auch absolut recht so. Denn Phyrr ist nicht dieser Mann für den ihn alle halten, zumindest nicht für Fremde, niemals Grundlos. Wenn er nett zu jemandem ist, sich Stunden lang über nichts unterhält kann es nur daran liegen, dass er etwas haben will. Was dies ist, ist unterschiedlich. Eine bessere Reputation, einen kleinen Gefallen oder einfach nur einen Stein im Brett, wenn es mal hart auf hart kommt. Denn der Mann ist absolut realistisch und weiß dass er nicht so ist wie ‚normale‘ Menschen. Wobei … was ist heutzutage schon normal. <br />
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Durch seinen Zwilling fiel dem Jungen schon sehr früh auf, dass seine Verhaltensmuster sich nicht mit denen von Bearach deckten, denn wo sein Bruder ein ausgelassener Junge war, der gerne draußen im Dreck spielte, las Phyrr lieber. Beobachtete andere Menschen oder saß einfach nur unbewegt am Fenster und sah in die Ferne. Kein Verhalten, das Kinder an den Tag legen sollten, dass erkannte er selbst in jungen Jahren von allein und begann seinen Bruder zu kopieren. Bis ins Erwachsenenalter hinein eignete er sich so Verhaltensmuster seines Bruders an. Machte seine Vorlieben und Abneigungen zu seinen eigenen und lernte es seine Umgebung meisterlich an der Nase herum zu führen. Nur Bearach wusste, welche Dunkelheit sich hinter der hell scheinenden Verkleidung seines Bruders versteckte; doch dieses Geheimnis vertraute er niemals jemandem an. <br />
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So wissen nur die allerwenigsten, dass Phyrr absolut kritikunfähig ist und unter einer ausgeprägten Selbstüberschätzung leidet. Er ist sehr nachtragend, wenn Dinge nicht so funktionieren, wie sie von ihm eingeplant wurden und kontrollsüchtig. Seine Eitelkeit geht sogar so weit, dass er sich und seine Vorhaben und Pläne für absolut unfehlbar hält. Und tatsächlich verfügt er über einen sehr hohen Intellekt und weiß es seine Mitmenschen zu manipulieren und auszunutzen. <br />
Materielles bedeutet ihm im Allgemeinen nichts und so geht er mit Reichtum sehr verschwenderisch um und kennt den wirklichen Wert des Geldes nicht wirklich, zeigt sich jedoch auch spendabel, wobei er immer auf die richtigen Momente wartet um solch ein Verhalten an den Tag zu legen, immerhin müssen solche Gesten des guten Willens ihm möglichst viel Ansehen bringen, damit er auch weiterhin als Liebling der Öffentlichkeit auftreten kann. <br />
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Ob es an einem psychologischen Defekt liegt, oder aber einfach nur eine Folge seiner Kindheit ist, kann er selbst nicht sagen, doch weiß er, dass sich sein Wesen stark von der moralischen Vorstellung 'normaler' Menschen unterscheidet. Er ist skrupellos, lügt und manipuliert wann immer es von Nöten ist um ein Ziel zu erreichen, geht dabei jedoch immer so subtil vor, das er bisher noch jedes Mal mühelos damit durchkam.<br />
Schuldgefühle sind für ihn ein Fremdwort, ebenso Gewissensbisse und moralische oder ethische Konflikte. Er verkörpert die Rücksichtslosigkeit der Legion gegenüber den Menschen, vermag es jedoch gegenüber nahestehenden Personen  aufzutauen. Nicht so, dass man bei ihm tatsächlich von einem warmen und liebevollen Umgang zu anderen sprechen könnte, doch er ist dazu in der Lage sich um andere zu sorgen und zu kümmern. Sofern er diese zeitliche Investition als angemessen empfindet.</div></center></td></tr></table>
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">:: <i>Genuss</i> zu erleben ist für Phyrr nicht immer möglich, aus diesem Grund findet er es sehr ästhetisch und faszinierend andere dabei zu beobachten wenn sie Genuss empfinden. Ob dies bei einer entspannenden Massage passiert oder während des Essens ist hierbei vollkommen unwichtig, es geht lediglich um den Aspekt des Genusses in sich. <br />
<br />
:: <i>Erdbeeren</i> sind eine der wenigen echten Vorlieben, die Phyrr für sich selbst entdeckte. Er mag den Geschmack dieser Früchte, so sind sie immer eine kleine Versuchung für ihn, der sonst so ressistent auf derlei reagiert. <br />
<br />
:: <i>Schmerz beobachten</i>, doch Schmerz ist nicht gleich Schmerz. So würde er es nicht genießen ein schreiendes Opfer eines Unfalls oder ein verletztes Gewaltopfer anzusehen. Der Schmerz muss auf bestimmte Art und Weise durch ihn zugefügt sein, damit Phyrr diesen Aspekt tatsächlich als angenehm empfinden kann. <br />
<br />
:: <i>Kontrolle</i> ist nicht nur wichtig für ihn, sondern ein absolutes Muss. Selbstverständlich ist er klug genug um es so aussehen zu lassen als wäre dem nicht so, doch durch geschickte Manipulationen behält er die Zügel dennoch stets fest in der Hand. <br />
<br />
:: <i>Ehrlichkeit</i>, denn nichts ist heutzutage noch wirklich beständig und Phyrr weiß dass Ehrlichkeit ein sehr seltenes Gut ist, umso erfreuter ist er wenn man ihm gegenüber absolut offen und ehrlich ist. Unterdessen nimmt er es selbst jedoch mit der Wahrheit nicht so genau, doch immerhin muss er selbst nicht ehrlich sein, um es von anderen erwarten zu können.</div></td>
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<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">:: <i>Teilen</i> ist für ihn ein unbekannter Begriff, sodass er Dinge und Personen, die er für sich will nicht mit anderen teilt. Für ihn ist dies keine besitzergreifende Geste, sondern einfach Teil seines Wesens. Aus diesem Grund ist Phyrr auch nicht beziehungstauglich, da er seine Partner von der Außenwelt abschirmt und sie mit der Zeit einfach nur erdrückt und schlussendlich zerstört. <br />
<br />
:: <i>Kontrollverlust</i> ist für ihn ein absolutes Horrorszenario, denn nichts ist schlimmer als die Kontrolle vollkommen aus der Hand zu geben und keinen Einfluss mehr darauf zu nehmen wie eine Situation verläuft oder ausgeht. Aus diesem Grund ist <br />
<br />
:: <i>Widerspruch</i>  in seinen Augen auch nicht nur mangelnder Respekt sondern durchaus ein Anzeichen dafür, dass er die Kontrolle über eine Person verliert. <br />
<br />
:: <i>Berührungen</i> sind ein zweischneidiges Schwert. Phyrr hat keinerlei Probleme mit oberflächlichen und alltäglichen Berührungen, die zufällig entstehen. Vollkommen anders sieht es jedoch aus wenn jemand versucht ihm intime Berührungen aufzuzwingen und ihn unterhalb seiner Kleidung zu berühren. Bei solchen Versuchen kann er in der Tat zu sanfter Gewalt greifen um sich aus einer solchen Situation zu flüchten. <br />
<br />
:: <i>Ungehorsam</i> ist etwas, das er in keiner Form duldet. Von niemandem. Aus diesem Grund ist er auch jemand, der Ungehorsam streng und grausam bestraft, wobei er auch durchaus kreativ und subtil vorgehen kann, auch wenn er direkte, körperliche Disziplinierung noch immer am meisten bevorzugt.</div></td></tr></table>
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<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox">:: <i>guter Schauspieler</i>, es ist nichts womit er sein Geld verdient, sondern viel mehr etwas das es ihm ermöglicht ohne ersichtliche Einschränkungen am normalen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ohne dass Menschen sich in seiner Gegenwart unwohl fühlen würden. Was eindeutig der Fall wäre, wenn er sich nicht verstellen würde.   <br />
<br />
:: Er ist ein <i>Menschenkenner</i> und auch wenn dies eine Wissenschaft für sich ist, so erkennt er doch schon nach kurzen Gesprächen mit einer Person, was diese hören will und kann sich ein Bild davon machen welche Ansichten diese haben mag. Natürlich kann er ausschließlich gegebene Informationen wie Körpersprache, Mimik und Sprache zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Wenn er es also mit jemandem zu tun hat, der sich verstellt ist seine Menschenkenntnis auch vollkommen nutzlos.<br />
<br />
 :: <i>schnelle Auffassungsgabe</i>, dadurch ist es ihm möglich neue Informationen schnell zu verinnerlichen und sich an neue Situationen und in fremden Gegenden schnell zurecht zu finden. <br />
<br />
:: <i>Durchsetzungsstark</i>, Phyrr hat in seinem Leben immer das bekommen was er wollte und daran hat er sich gewöhnt, aus diesem Grund akzeptiert er Absagen nicht so leicht und arbeitet auch stets darauf hin das alles genau so verläuft wie er es haben will. Sei es im Privaten oder im Berufsleben. <br />
<br />
:: <i>Undurchsichtig</i>, denn Phyrr lässt sich ungerne in die Karten schauen und hält Informationen über sich und seine Gedankenwelt oftmals zurück, zumal gerade letztere für Menschen oftmals erschreckend brutal sein kann. Aus diesem Grund fällt es anderen meist schwer ihn einzuschätzen.</div></td>
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<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> :: <i>Unecht</i> und das ist ihm auch bewusst, denn durch seine Andersartigkeit ist er dazu gezwungen sich selbst zu verleugnen und als jemand anders darzustellen, sodass es nur vereinzelte Personen gibt, die ihn wirklich kennen und wissen wie er ist. <br />
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:: <i>Psychopathische Züge</i>, in seinen Augen ist dies keine wirkliche Schwäche seiner Person, doch sie verkompliziert sein Leben um einiges, zumindest in der Hinsicht wenn er nicht will dass dieser Umstand an die Öffentlichkeit gerät. So muss er stets darauf achten möglichst normal und menschlich rüberzukommen. <br />
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:: <i>Nachtragend</i>, Phyrr hasst es zu verlieren und ist dementsprechend auch lange nachtragend wenn es einmal passiert. Ob er dies jedoch offen zeigt oder sich im Stillen und Geheimen rächt ist niemals wirklich klar. <br />
<br />
:: <i>Kontrollsüchtig</i> er will immer alles im Griff haben und über alles die Kontrolle behalten, das geht so weit dass er jederzeit dazu bereit ist Menschen zu manipulieren und ihnen sogar Schaden zuzufügen, nur damit sie sich in seine Hände begeben und sich ihm anvertrauen.  <br />
:: Phyrr ist zudem sehr <i>abweisend</i>. Natürlich hat er viele „Freunde“ und Bekannte, doch mit den wenigsten ist er wirklich so vertraut, dass es als wirkliche Vertrauensbasis angesehen werden könnte. Die meisten Menschen hält er auf Abstand und fühlt sich ziemlich wohl mit diesem Umstand</div></td></tr></table>
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<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">Tear me to passionate strips</div>
<div class="sgtext"><i> NEUROMYOPATHIC MANIPULATION [H]</i><br />
Schmerz ist ein Zustand, den die wenigsten Menschen zu schätzen wissen. Ebenso wenig Fremdgesteuert zu werden. Beides liegt jedoch in Phyrrs Hand, durch seine Hauptmutation. Zwar ist seine Mutation nicht auf das Töten anderer ausgelegt, jedoch kann er durch diese Mutation starke Schmerzen hervorrufen und bei langer Reizung von Nerven- und Muskelgewebe auch dauerhafte Schäden hervorrufen, die lebenslange Einschränkungen bedeuten. <br />
<br />
Mittels Augenkontakt und dem gezielt geformten Willen Phyrrs wird diese Mutation aktiviert und ermöglicht es ihm eine Person vollständig in seinen Bann zu bringen. Muskelgruppen werden kontrolliert, die willkürliche Muskulatur reagiert vollständig auf seinen Befehl. Nur auf seinen. Die Person, oder das Tier, welches er unter seiner Kontrolle hat wird vollkommen wehrlos. Indem er die Reizübertragung zwischen den Schaltstellen im Körper unter seine Gewalt bringt, ist auch der stärkste Wille eines Menschen nicht ausreichend, um sich zu befreien. <br />
Ebenso verhält es sich mit den nervalen Übertragungsreizen. So kann er einem Menschen suggerieren seine Haut steht in Flammen, indem er nur einen flüchtigen Blick auf seinen Arm wirft und das betreffende Areal manipuliert. <br />
Oder er legt willkürliche Muskelgruppen lahm, lässt die Atemmuskulatur erschlaffen und erstickt jemanden damit beinahe. <br />
<br />
Beinahe. Denn bei lebenswichtigen Organen scheint es einen Überlastungsschutz zu geben. So wird er niemals ein schlagendes Herz anhalten können – zumal es sich dabei nicht um einen willkürlich arbeitenden Muskel handelt – oder die Atmung vollständig aussetzen können. Spätestens bei der Bewusstlosigkeit seines Opfers verliert seine Mutation an Wirkung, sodass die Reize nicht mehr übermittelt werden, die Phyrr dem Körper eingibt. <br />
<br />
Jedoch kann er im Gegenzug dazu, über Stunden hinweg Muskelkrämpfe und Schmerzreize im Körper einer anderen Person auslösen oder diese nach Gutdünken bewegen – ohne dass diese sich dagegen wehren kann. <br />
<br />
Sein Handlungsspielraum ist auf maximal drei Personen beschränkt, die er jedoch alle im Blick behalten muss, da seine Mutation über Sichtkontakt aktiviert wird und funktioniert. Ebenso sollte dazu gesagt werden, dass mit jeder zunehmenden Person die Intensität und Genauigkeit seiner Mutation schwindet, da seine Konzentration ebenfalls geteilt ist. Sodass er zwar starke Schmerzen auslösen kann, die jedoch selten bis zur Besinnungslosigkeit führen.<br />
<br />
Die Anwendung dieser Mutation erschöpft ihn als Träger im Normalfall nicht, wird sie jedoch ausgelastet, indemer sie über mehrere Stunden hinweg nutzt, kommt es zu einer temporären Verschlechterung der Sehkraft sowie Eintrübung der zentralen Sinnesorgane und stechenden Migräneanfällen, die sich jedoch nach etwa 24 Stunden Ruhe wieder verflüchtigen.<br />
<br />
<br />
<i>CRYOKINESIS [N]</i><br />
Durch diese Mutation ist es Phyrr möglich die Temperatur um ihn herum deutlich spürbar abkühlen zu lassen und sogar Eiskristalle zu erschaffen. In offenem Gelände verliert die Mutation schnell an Wirkung, da der stetige Luftaustausch ein Abkühlen dieser erheblich erschwert, ohne sich selbst zu verausgaben. Aus diesem Grund ist es ihm vor allem innerhalb geschlossener Räumlichkeiten möglich die Mutation vollständig auszureizen. <br />
<br />
Das Absenken der Temperatur verläuft zu Beginn sehr langsam, wobei sein eigener Körper als Zentrum der ausgehenden Kälte dient. Sein Körper kühlt merklich ab, passt sich zunächst der Umgebungstemperatur an und senkt anschließend selbige weiter herab. Binnen kürzester Zeit kann er einen 10 m² großen Raum bis zum Gefrierpunkt herunterkühlen. Größere Räume erfordern entsprechend mehr Zeit, ebenso wenn er die Temperatur weiter als 0°C herabsenken möchte. <br />
<br />
In Extremsituationen, trotz jahrelanger Übung und antrainierter Selbstdisziplin, kommt es noch immer vor, dass sich vor allem diese Mutation als Schutzmechanismus aktiviert. Vor allem starke Gefühle triggern die Mutation und um ihn herum wird es deutlich kälter und ungemütlicher. In solchen Situationen beschlagen Scheiben mit Raureif und der ausgestoßene Atem, anwesender Personen wird sichtbar. Treibt man ihn in einem solchen Moment weiter über die Schwelle der Wut hinaus, passiert es sogar, dass Flüssigkeiten um ihn her gefrieren. <br />
<br />
Bei Berührungen mit ihm, während er seine Mutation einsetzt, verspürt man immer eine stechende Kälte, denn gemeinsam mit der Raumtemperatur gefriert auch sein Körper - was für den Mutanten jedoch keinerlei Auswirkungen hat, da sein Körper vor dieser Veränderung, durch seine eigene Mutation geschützt ist. Als Folge dessen friert er im Winter auch deutlich weniger, ist jedoch bei starker Hitze schnell angeschlagen und ausgelaugt und braucht viel Ruhepausen. Je wärmer es ist, desto leistungsschwächer ist der Mutant und braucht immer eine gut klimatisierte Umgebung, sowie viel Kälte von außen, um ein normales Leistungslevel aufrecht erhalten zu können.<br />
<br />
<b>FÄHIGKEITEN</b><br />
<br />
<i>guter Schauspieler</i>  Phyrr hat sein Leben lang andere an der Nase herumgeführt und ihnen gezeigt was sie sehen wollten, so ist es für ihn auch kein Problem dies heute zu tun. Er verstellt sich um besser ins Bild zu passen, oder Vertrauen zu erwecken je nachdem was gerade notwendig ist. Das führt auch automatisch dazu, dass er ein hervorragender Lügner ist und durch sein organisatorisches Talent kommt es auch nicht vor, dass er sich in Lügen verstrickt. <br />
<br />
<i>Mehrsprachig</i>  Er wuchs zweisprachig auf, sodass er neben Englisch auch fließend Irisch und Italienisch spricht.<br />
<br />
<i>Kampfsport</i> Es begann als körperliche Ertüchtigung, die in seine Ausbildung einfloss. Damals noch von seinen Eltern gesteuert und ausgewählt. Mit der Zeit fand er selbst sehr viel Gefallen daran, vor allem in dem Hinblick auch ohne seine Mutationen wehrhaft zu sein. Also führte er die Ausbildung weiter. <br />
Ein wahrer Meister ist niemals aus ihm geworden – dazu fehlte schon in frühen Jahren die Zeit – doch er weiß sich durchaus gegen andere zu behaupten. Auch ohne schmutzige Tricks anwenden zu müssen. </div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">Cut of your razor sharp touch</div>
<div class="sgtext">  In dem luxuriös eingerichteten Penthouse roch es nach den Köstlichkeiten, die seine Haushälterin gerade für das Abendessen zubereitete und er hörte, wie seine Adoptivschwester sich mit dem Gärtner unterhielt. Diese Menschen, die dort in der Küche standen, waren seine Familie. Die Frau, die ihn zur Welt gebracht hatte, hatte nur ihre eigenen Vorteile im Sinn gehabt als sie sich von seinem Vater hatte schwängern lassen. <br />
Wäre sie nicht der Annahme gewesen ein Kind würde ihr ein gutes Leben sichern, hätte sie nicht einen Moment gezögert ihn nicht zu behalten. Das sie zwei gesunde Jungen zur Welt gebracht hatte, hatte ihren Wert jedoch nicht viel gesteigert und sowohl er, als auch sein älterer Zwilling waren in Niamhs Obhut gekommen. Die Frau hatte ihm und Eos deutlich mehr Liebe und Zuneigung entgegengebracht, als die eigene Mutter. Traurig, wenn man einmal bedachte, dass sie dennoch alles dafür getan hatte, um Profit aus ihren Kindern zu schlagen. <br />
<br />
Er sah auf die verschlossene Schublade, in der sich eine geschlossene Fallakte befand. Vor einigen Jahren hatte es eine Anzeige gegen ihn gegeben. Wegen Mordes. Kurze Zeit war in den Zeitungen rumgegangen, er hätte seinen eigenen Bruder getötet. Doch nachdem keinerlei Beweise aufgetaucht waren und auch keine Leiche, hatte man ihn gehen lassen müssen. Phyrrs Finger tasteten nach dem Glas, in dem sich Whiskey befand und er nahm einen Schluck. Das war so eine Sache… er hatte keinerlei Erinnerung an den Abend, an dem er Eos angeblich getötet haben sollte und es hatte zwar Zeichen für einen Kampf gegeben, doch seitdem war sein Bruder einfach … verschwunden. <br />
<br />
Alleine und ohne finanzielle Mittel oder Kontakte – und dass er die nicht besaß, dafür hatte Phyrr schon gesorgt – wäre ihm eine Flucht aus der Reichweite seines Bruders nie gelungen. Und doch war es nach all den Jahren noch immer ein Rätsel, das er nicht hatte lösen können. Nicht die geringste Spur… Ganz gleich, wen er darauf angesetzt hatte, es hatte nichts gebracht. <br />
Und es hatte nicht am Geld gelegen, denn nachdem er innerhalb der Legion Fuß gefasst und die Stellung seines alten Mentors übernommen hatte – der leider unerwartet und tragisch gestorben war – und seine Gelder sehr gewinnbringend angelegt hatte, hatte er sich um derlei Kleinigkeiten keine Sorgen mehr machen müssen. <br />
<br />
Heute gehörte er zu den 100 Topverdienern Chicagos und das mit gerade einmal 32 Jahren. Ihm gehörten Anteile von Pharmakonzernen, Waffen- und Automobilfabriken. Zahlreiche Modelabel rissen sich noch heute darum einen Termin mit ihm zu ergattern, damit er ihre Kleidung präsentierte und nicht zu vergessen sein Nachtclub, den er seit zwei Jahren führte und der sein gesamter Stolz war. <br />
Sein Leben war perfekt. Andere hätten dafür getötet. Und doch … war da etwas nicht richtig. Vor allem seitdem Eos fort war. <br />
Bevor sein Bruder spurlos verschwunden war, hatte er nie auch nur den Hauch einer Emotion verspürt, doch jetzt …<br />
<br />
<i> „Willst du dich den ganzen Abend in deinem Arbeitszimmer einschließen? Du weißt, dass das nicht gut für dich ist, mein Junge.“</i>, erklang die raue Stimme der Frau, die ihn aufgezogen und mehr Mutter für ihn gewesen war als jede andere Person. Niamh sah ihn gutmütig an und schenkte ihm ein Lächeln. Sie war eine der wenigen Personen, von der er nicht nur Kritik sondern auch Tadel annahm und sie war die einzige, die mit ihm reden durfte, als hätte sie ihm etwas zu sagen. Denn das hatte sie. Über die Jahre hinweg war sie sein Gewissen, seine Gnade und seine Freundlichkeit gewesen. Hatte ihn immer auf dem richtigen Weg gehalten. <br />
<b> „Ich muss nur noch ein wenig arbeiten.“</b>, gab er zurück und ein Zungenschnalzen war die skeptische Antwort darauf. Niamh trat an den Schreibtisch heran und schüttelte den Kopf. <br />
<i> „Junger Master, ich würde es begrüßen, wenn Sie sich erheben und zu uns gesellen würden. In Gesellschaft schmeckt der Whisky bestimmt deutlich besser.“</i>, und obwohl es wie eine gut formulierte Bitte klang, wussten sie beide, dass es eine Aufforderung war, der er besser nachkommen sollte, wenn er sich nicht die nächsten Tage selbst verpflegen wollte. <br />
<b> „Du weißt ich hasse es, wenn du mich so nennst. Und ich komme ja schon.“</b>, murmelte er und löste seinen Blick von der verschlossenen Schublade. <br />
Seine Eltern waren schon lange kein Problem mehr, standen sie auch nach all den Jahren noch immer im Fußvolk der Legion… Niamh und Cormack waren seine Familie, ebenso Ríona, seine Adoptivschwester. Doch das Rätsel um seinen Zwilling … eines Tages würde er dem auf den Grund gehen. Eines Tages…  </div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Arcadius Remington]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=52</link>
			<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 22:26:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=15">Ace Remington</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=52</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Arcadius Remington</div>
<div class="sgtitelklein">THE REAPER</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 37 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 07.04.2028</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Beijing/Militärarbeit </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> District 8</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/HR2OZ9U.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Boxlehrer</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kiki</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Hunnam Charlie</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Ace, ist ein Junggeselle, der es nach einer sehr intensiven Beziehung vorgezogen hat, als glücklicher Single lieber die Betten der weiblichen Hasen, dieser Welt zu beglücken.<br />
Mutter<br />
Laura Remington geb.: Denings| Mensch -Zivilist | 60 Jahre | Krankenschwester beim Militär<br />
Ace ist wahrlich kein Muttersöhnchen, dennoch liebt er seine Mutter über alles und versucht ihr so gut es geht unter die Arme zu greifen, wenn sie Hilfe benötigt. Nur den Abwasch macht er nicht.<br />
Vater<br />
Peter Remington |Mensch -Zivilist | 64 Jahre | Lehrer<br />
Der schweigsame Mann steht kurz vor seiner Pension und er hat ein recht schweigsames Verhältnis zu seinem Sohn. Kurz nach seiner Geburt trennten sich seine Eltern.<br />
Dann hat er noch einige leibliche und halb Schwestern, da sein Vater bereits schon verheiratet war und auch wieder ist. </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Blauäugig und Blond. Ace hatte schon alles, was man an Frisuren haben konnte, von kurzgeschoren bis schulterlang. Momentan sind sie halblang und meistens in einem kleinen Zopf. Modischer Männerbun eben. Beachtliche 1, 95 m groß und stattliche 103 Kilo schwer, das meiste davon sind nur Muskeln. Zu seiner Bestzeit, waren es fast 15 Kilo mehr, reine Muskelmaße.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» +Geduldig<br />
+Loyal<br />
+Vertrauensvoll<br />
+Humorvoll<br />
+Ehrgeizig<br />
+Direkt<br />
+Anpassungsfähig<br />
+Hartnäckig<br />
+Diskret  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» -Unpünktlich<br />
-Vergesslich<br />
-Nachtragend<br />
-Impulsiv<br />
-Barbarisch<br />
-Mürrisch<br />
-Sarkastisch<br />
-Totalitär<br />
-Aggressiv  </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Cronuts<br />
» 2. Boxen<br />
» 3. Stille</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Heuchler<br />
» 2. Verrat<br />
» 3. Schmutz</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » Kampfsportausgeprägter <br />
Überlebenswille<br />
Handwerklich begabt<br />
Improvisationskünstler<br />
hält seine Versprechen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> »Süsskram<br />
Frauen<br />
Beziehungsleghasteniker<br />
getrieben von Rache<br />
Vergesslichkeit Spätfolge der Boxkarriere </div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">Mutationen<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Crystal Mimikry [ Kombinierte Mutation]</span></span><br />
Ace Besitz eine Zusammenhängende Mutation, die sich rund um die organische Produktion und Dematerialisierens/ung seines Körpers, in Kristalle dreht. Analysen zu folge ist das Material eindeutig ein Kristall, aber kein bekannter Edelstein, welcher in der Natur vorkommt. Es ist wie eine chemische Zusammensetzung aus Carbyne und einem organischen Polymer, somit einzigartig auf der Welt und völlig Wertlos- oder unbezahlbar je nach dem, aber in seinen Eigenschaften dem von Diamanten und Graphit sehr ähnlich. Das Substrat, weißt eine kristalline Struktur auf und schillert je nach Dichte der Zusammensetzung zwischen feinem, glitzernden Anthrazit (in Nebel/Rauch Form) und glänzendem, harten Schwarz. (Die Manifestationen oder beim Warpen)<br />
<br />
Dematerialisieren:<br />
Ähnlich dem Phasing ist es Ace möglich sich in eine flexible, organische Kristallform zu transformieren, die so feinporig ist, dass die Kristallpartikel wie Nebelschwaden aussehen. Dabei ist es irrelevant, ob er seinen ganzen Körper oder nur bestimmte Teile verwandelt. Die Partikel sind so fein, dass er ohne Problem, damit die Atemwege Anderer blockieren kann, oder sich im dematerialisierten Zustand durch die kleinste Öffnung zwängen kann. Ace entscheidet, ob und was er mit transformiert, je mehr körperfremde Masse desto schwerer ist es. Ein Grund warum er bei Kämpfen, maximal eine kurze Hose trägt. Andere Menschen mit zu transformieren ist durch Körperkontakt gemeinsam möglich, allerdings nur bei einer Dauer von fünf Minuten. Sich selber kann er in dem Zustand 15-20 Minuten verweilen lassen am Stück. Mit Unterbrechungen und Pausen steigert es sich auf etwa drei Stunden maximal auf 24h verteilt.<br />
<br />
Warpen:<br />
Es gibt hier zwei kleine Unterschiede, das erste ist eine unterform die wie eine extrem stark begrenzte Teleportation funktioniert. Durch ein sehr rapides de,- und materialisieren seines Körpers ist Ace in der Lage Distanzen in einem Bruchteil einer Sekunde zurück zu legen. Für Fernstrecke ist diese Gabe völlig untauglich, da sie sich auf Sichtkontakt und auf etwa 30 Meter beschränkt, was ihn aber zu einem gefährlichen Nahkämpfer macht, da er so einen sehr wirkungsvollen Blitzangriff starten kann. Dies ist ihm auch möglich im freien Fall. Gesetz des Problems, er würde von einem Gebäude zum nächsten Springen wollen, aber die Distanz beträgt etwa das doppelte seiner Reichweite, ist es kein Problem die Hälfte zu überbrücken und dann erneut zu warpen, sofern er schnell genug ist und es nahtlos hintereinander macht und dabei das Ziel nicht aus den Augen verliert. Viele denken er würde teleportieren, dies ist falsch, da er sich weder durch Wände, noch aus Räumen raus zappen kann, sofern es nicht mindestens eine Nanoöffnung gibt.<br />
<br />
Manifestation:<br />
Leider nicht, so wie eben jene mächtigen Mutanten, die Gegenstände aus dem Nichts erschaffen, oder gar organisches erstellen. Aus dem gleichen Polymer, in das Ace sich auflöst, kann er Gegenstände manifestieren und ist somit an seine Körpereigene Bausubstanz gebunden. Die Objekte, sind immer in derselben schwarzen Substanz und nicht dauerhaft von Existenz. Maximal 5-15 Minuten je nach Größe und Dichte. Ace nutz diesen Nebeneffekt jedoch nur zum Schutz, da ihn meist ein feiner Nebel umgibt und je nach Gebrauch die unterschiedlichsten Gegenstände erschafft, für die Pits meist eine Aneinanderreihung aus verschiedenen Waffen, die im Ruhe Modus einen Schild um ihn ergeben der zumindest etwas Schutz bietet.<br />
<br />
Grenzen:<br />
#Nach dem Ace sich wieder materialisiert hat und sich neu Zusammensetzt, kann er keineWunden heilen, da der Körper quasi in die ursprungsform zurück gesetzt wird, bevor er sich materialisiert hat. Wird er aber von einem Fremdkörper getroffen in dem Moment wo er sich dematerialisiert, ist dies (k)eine Gefahr, da man exakt den Moment treffen muss.<br />
#Der feine Staub, der einem Nebel gleicht muss zu 99% vorhanden sein, ansonsten kann es dazu kommen, dass er Verletzungen davonträgt. Also bitte nicht seinen Glitzerstaub in einem Einmachglas fangen, könnte sich im Extremfall in ein Stück Fleisch verwandeln.<br />
#Er kann nicht durch feste Materie, es muss immer eine minimale Öffnung geben. Aus einem Luftdichtverschlossenen Raum kann er nicht entkommen.<br />
#Das Warpen ist keine Teleportation, sondern eine extrem schnelle Dematerialisierung und wieder Zusammensetzung, die den Anschein macht, er würde über kurze Distanzen Porten können.<br />
<br />
#Die Manifestation ist begrenzt auf 5-10 Minuten. Es sind keine Kopien möglich, da die Optik an das schwarze Carbyne gebunden ist, welches er produziert. Objekte die er also erschafft, verschwinden nach einer Zeit und sind aus demselben Polymere in das er sich selber zerlegt, egal wie funktionstüchtig diese Objekte sind sie haben ein Verfallsdatum. Zu dem kann er sie nicht einfach irgendwo „aufploppen“ lassen, meist nur in Sichtkontakt und auch nicht in nicht einsehbaren Räumen oder dergleichen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span></span><br />
Als ehemaliger Profiboxer, ist er doch recht flink mit seinen Fäusten, die eine doch recht enorme Schlagkraft aufweisen. Als gelernter Marinetaucher ist er ausgebildete unter extrem Temperaturen und Zeitdruck, Wunder zu vollbringen. Des Weiteren ist er im Martial Art, Kickboxen und Muay Thai unterwandert, aber nichts was man sonst groß erwähnen müsste. Da er in China geboren ist und für die Asiatische 3-Länder Association arbeitet, spricht er fließend chinesisch gebrochenes japanisch und koreanisch. .</div>
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">  Geboren im weit entfernten Asien, wuchs Acardius Remington in einem Militärstützpunkt in Beijing auf, in dem seine Mutter als Krankenschwester arbeitete. Sein Vater ließ sich scheiden und verließ die Familie. Ace war schon als junger Knabe recht aufbrausend und temperamentvoll, nutze er doch erst seine kleinen Fäuste, statt seines Verstandes, eine Eigenschaft die er noch heute pflegt zu genießen. Seine Kindheit verlief recht ereignislos, entsprach jedoch nicht zwingend die der Chinesen. Der blonde Knabe war schon als Kind ein sehr kontaktfreudiges Bürschen, dass wahllos Leute ansprach und Dinge hinterfragte und doch war immer er es, der anderen Kinder beschützen wollte, oder vor Mobbern verteidigte. Etwas, dass er auch heute noch tut, denn eigentlich hat sich Ace von seiner Kindheit, bis zum erwachsenen Mann vermutlich nur äußerlich verändert. Als Ausländer in einem Land, das so anders war als die Staaten, genoss es Ace immer, wenn er zum Urlaub zu seinen Verwandten nach Amerika reisen konnte, hatte er dort doch Halbgeschwister, die er liebte.<br />
<br />
Als durchschnittlicher Schüler schlug er sich mehr schlecht als recht durch die Schulbank und schon früh wusste er und auch seine Mutter, dass er hier nicht das große Geld verdienen würde. Nachdem seine Mutter von China nach Japan versetzt wurde, sollte er zu seinem Vater in die Staaten, denn dort lebte dieser nach der Trennung von seiner Frau. Es war nicht leicht mit 12, plötzlich an einer neuen Schule in einem anderen Land zu sein. Ein Nachbar, der ein Boxstudio mehrere Querstraßen weiter betrieb, bot ihm an, wenn er nach der Schule im Studio die Böden säuberte und die Geräte wartete, sollte ein kleines Taschengeld drin sein, etwas was Ace annahm, und er so sein erstes Geld verdienen konnte, wenn auch nur mit einem Besen und Lappen.<br />
Im selben Jahr fing er dann auch an, sich für den Boxsport zu interessieren. War es doch ein gutes Training und er auf ein Sportstipendium durch die Footballmannschaft hoffte, die er in einigen Jahren mit Stolz erfüllen würde, so hoffte er, war dies doch die erste Möglichkeit aus einem Spargeltarzan einen Hulk zu machen. Sein Mentor gab ihm seine ersten Boxstunden umsonst, immerhin war ihm der Junge ans Herz gewachsen und während die Jahre ins Land zogen, wuchs Ace zu einem stattlichen jungen Mann heran. Nach der Schule half er in Hank*s Boxstudio aus als seine Mutation ausbrach. Bei einem Training, bei dem er ziemlich unterlag, war der Impuls so stark aus dem Klammergriff seines Trainers zu entweichen, dass er sich in Millionen Partikel dematerialisierte und am anderen Ende des Raums, mit einer Bruchlandung gegen die Tür der Besenkammer donnerte, wieder zusammensetzte. Hank. Selber Mutant, auch wenn man nicht stolz sein muss, wenn man im dunklen Leuchten kann, hatte somit kein Problem.<br />
Ace beschloss seine Mutation geheim zu halten, da er seinem Vater entfremdet war. Hank half ihm in dieser Zeit seine Mutation zu verstehen und zu benutzen und Ace übte wie besessen und hart, sowie er das Boxen trainierte. Ace war der typische Sunnyboy in der Schule, von Mädchen begehrt und von seinen Freunden beneidet, wie gut, dass niemand wusste, dass der frische Mutant eine totale Niete im Flirten war und all die Gerüchte über seine Liebschaften erfunden waren.<br />
Leider reichten seine Ambitionen nicht aus, um gut genug für ein Sportstipendium zu sein, zudem da die Auflage beinhaltete, ein Mensch zu sein, oder Mutant ohne ersichtlichen Vorteil und Ace hatte die Befürchtung, dass man herausfand, dass er keiner war und man seinen sportlichen Ehrgeiz seiner Mutation zu sprach. Hank glaubte zwar, dass dies nur eine Ausrede sei, aber wie vermutlich jeder Erwachsener, sprach er in diesen Belangen gegen eine Wand. Teenager eben. Der Schüler versteifte sich auf eine Boxkarriere, immerhin behauptete Hank er sei ein geborener Kämpfer. Ace machte seinen Schulabschluss und fing in kleineren Wettkämpfen an sich einen Namen zu machen. Doch noch konnte er vom Boxen nicht leben und Ace stellte ein weiteres Mal fest, dass das Leben kein Wunschkonzert war und man von Träumen nicht Leben konnte und einem nicht das Essen bezahlte. Er zog in eine kleine Wohnung, die er gerade so bezahlen konnte. Wenn er mehr verdienen wollte, musste er besser werde. Geprellte Fingerknöchel, gebrochene Nase, angeknackste Rippen und ein nicht unterzukriegendes Ego. Ein Resultat, der harten Schule, die ihn von Tag zu Tag besser werden ließ. Bis der Tag kam, an dem der Satz für die Ewigkeit geprägt wurde. Er war jung und brauchte das Geld. Um etwas mehr Puffer zu haben, sagte er bei einem Low Budget Erotik Film zu. Er sollte bloß den Postboten spielen, doch nach dem der Hauptdarsteller wegen gesundheitlich bedingter Notpässe absprang, bekam Ace die erfolgversprechende Rolle in „Porn Wars Periode I –Die Prinzessin auf der Eichel“. Man muss nicht viel sagen, außer dass der Mutant nie ein Hehl um sein Sexleben machte, ohne vorhandenes Schamgefühl, puschte es doch seinem Ego zu hören, das er eine gute Figur vor der Kamera machte und sein bestes Stück sehr Kameragen war. Die Hälfte der doch sehr Flachen Storyline war bereits im Kasten, als Ace mit seiner wesentlich älteren Partnerin, vom Bett wackelte und sich seinen Schwanz brach. Seine Karriere als gefeiertes Pornosternchen endete noch an diesem Abend mit einem einzigen Film. Seine Karriere endete bevor sie begann, aber traurig ist er deswegen nicht. Die einzigen Erinnerungen, die er an die Zeit hat, ist eine signierte Kopie des Films, mit allen Unterschriften, sowie ein maßstabsgetreues Spielzeug seiner Männlichkeit. Was waren das für wilde Zeiten.<br />
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Ace schien nach der Genesung, wieder auf den rechten Pfad der Tugend zu gelangen, während er die ersten Erfolge beim Boxen verbuchte. Es reihten sich immer mehr Boxkämpfe aneinander und die Siege häuften sich. Ace wusste, dass dies sein Traum war.<br />
Doch noch war er weit davon entfernt, es als Lebenseinkommensquelle zu sehen, weswegen er sich freiwillig zum Dienst bei der Marine meldete. Er war im besten Alter, körperlich mehr als Fit und nirgends war vermerkt, dass er Mutant oder seinen Schwengel vor die Kamara gesteckt hatte. Sein damaliger Künstlername war-Dick van Lang-. Sehr einfallsreich.<br />
Hank unterstützte Ace in seinem Vorhaben, immerhin würde ihn die Marine Disziplin und Verantwortung lehren. Ace lernte dort viel, auch viele Freunde, die deutlich ambitionierter waren, was ihre berufliche Laufbahn anging. Der Mutant hatte nicht vor sein Leben Lang dem Land zu dienen, er sah es mehr als kurzfristige Chance, etwas Vernünftiges im Leben zu lernen. Er fand weder Interesse daran, sich auf eine Waffe zu spezialisieren noch den Feldwebeln den Arsch zu küssen und entschloss eine Ausbildung zu machen, damit er danach etwas in der Hand hatte. Sein Ziel war simpel. Dekantiert Rettungsschwimmer. Natürlich war ihm bewusst, dass er diese Tätigkeit auch bei Einsetzten ausüben musste, aber Ace war zuversichtlich, seinen Arsch notfalls mithilfe seiner Mutation retten zu können. So wurde er nach Parris Island in South Carolina versetzt, um dort seine Grundausbildung zu absolvieren. Es erwartete ihn ein hartes Training, welches ihn und seine Kameraden an die Grenzen brachte. Tauchen unter schwersten Bedingungen. Trotz Ausrüstung wendig sein und unter Zeitdruck Menschenleben retten oder Unterwasser eine Schweißnaht vollenden. Diese Ausbildung festigte seinen Charakter, er hatte etwas auf das er zurückgreifen konnte und eine gute Baisis für seinen Traum. Es formte Ace und neben dieser anstrengenden Phase, war das Boxtraining, das er nebenbei hegte, eine gute Unterstützung. Ace lebte sich langsam ein, fand einen Platz wo er das Gefühl hatte hinzugehören. Körperliches Training war ein Muss bei der Marine.<br />
Nach seiner Grundausbildung wurde er nach Naval Station Great Lakes in der Nähe von Chicago stationiert. Nach 1-2 Einsätze vor der Küste im Nahen Osten, machte die Zeit ihm bewusst, dass es an der Zeit war zurückzukehren. Er quittierte den Dienst und ging zurück zu Hank. Natürlich war er der ganze Stolz seiner Familie, aber er war nicht für den Krieg gemacht. Er vertiefte sich im Boxen und verdammt er war gut darin. Schon mit 24 war er Weltmeister der WBA im Mittelgewicht. Es folgten die Titel im WBC, IBF und der IBO. Nichts konnte ihn aufhalten. Ace Remington, war auf dem Weg zur Königsklasse. Dem Schwergewicht. Gefiert von Fans, gehasst von Herausfordern, schlug er jeden Gegner KO. Null Niederlager und 100% KO Trefferrate. Mit jedem Kilo, das er zunahm, änderte sich auch die Klasse in der er antreten musste. Mit nicht mal 26 Jahren war er Weltmeister, der Schwergewichtsklasse. Im Kampf des Jahres schlug er den amtierenden Meister in einem spannenden Kampf zu Boden, doch der größte Sieg war die Anerkennung seines Idols, welcher mit Würde seinen Titel an ihn abgab. Natürlich brannte er für diese Leidenschaft, aber eine Boxkarriere endete meistens vor der gesetzlichen Rente. Er nahm in der Zeit an illegalen Fightpits teil. Natürlich überlegte er, was dies für ihn bedeuten konnte, würde seine Reputation als Boxer darunter leiden, doch Ace brauchte es. Einige erkannten ihn, andere wiederum nicht und es war ein Gefühl, besser als Sex nicht nur mit den Fäusten zu kämpfen, sondern eine Kombination aus körperlicher Kraft und Mutation. Es gab keine Regeln, nur den Sieg und es machte Spaß.<br />
Ace, seinerseits Champion in den Pits, welcher immer darauf achtete fair zu kämpfen und keinen Gegner von Hinten anzugreifen, verlor sich jedoch in seiner Brutalität, etwa dass sich auch auf seine Boxkarriere auswirkte. Ace schlug seinen Gegner so Krankenhausreif, dass nur noch Maschinen ihn am Leben hielten. Jeder Boxer kannte die Gefahren, er selber bleib nicht verschont, litt er unter anderem an Vergesslichkeit, aber einem ebenbürtigen Gegner das Leben ruiniert zu haben, schockierte ihn so tief, dass Ace immer mehr abrutschte und sein Ziel aus den Augen verlor. Sich eine Auszeit nehmend flog er nach China, wo seine Mutter wieder lebte, um sie zu besuchen. Es fehlte ihm. China fehlte ihm. Natürlich fragte seine Mutter sich, wieso er eine so steile Karriere einfach aufgeben wollte.<br />
Mutter wusste es eben am besten. Während seines Urlaubs stieß er auf Anwerbungsstellen der Association. In Asien gab es das Drei-Länderabkommen, worauf hin China, Japan und Korea eng zusammenarbeiteten als Associationsbehörde. Das Drei-Länderabkommen, war frisch gegründet nach dem Müllkrieg von 38 bis 44.<br />
Er bewarb sich. Wieso nicht. Er war jung und seine Boxkarriere die zuerst ein Traum und dann wahr geworden ist, schien nur noch wie ein böser Schatten über ihm zu wachen. Ace fing als Anwärter an und arbeitete sich hoch. Durch seine Mutation und vorherige Ausbildung war er verdammt gut in dem, was er tat.<br />
Ace verbrachte die nächsten neun Jahre im Dienst der Association. Mit jedem Auftrag verdiente er sich mehr den Respekt seiner Kollegen und Vorgesetzten. Er arbeitet hart daran, seines Gleichen zu helfen, doch über die Jahre bemerkte er, dass man ihn in erster Linie wegen seiner Mutation benutze und auch brauchte. Die Jahre vergingen und Ace arbeitete sich hoch bis zum Special Agent. Er gehörte einer gesonderten Einheit an, die im verdecktem unter dem Radar agierten. Die Jahre stumpften ihn ab und sein Team, welches nur aus Mutanten bestand, war eine eingeschworene Einheit und auch Familie. Wochenlange Einsätze in fremden Regionen, anders als zu seiner Zeit bei den Mariens, herrschte ein weitaus rauerer Ton.<br />
Immer wieder wurde er erkannt, die seltenen Male, wo er sich ein Lächeln abringen konnte. So sehr er die Zeit vermisste, war dies nur noch die Vergangenheit.<br />
Trotz dem Länderabkommen, der drei asiatischen Großmächte, hatte man immer noch Misstrauen gegenüber den anderen Parteien. Das Team wurde letztendlich für die Sicherheit, des Abkommens, abgestellt. In erster Linie sorgten Ace und sein Team für den reibungslosen Ablauf und das jedes Land ihre Vereinbarungen auch einhielt. Es lief gut, wenn auch um die Sicherheit der Länder zu wahren, der wahre Grund für ihre Missionen würde sonst nur Zwietracht sehen. Mitarbeiter und Abteilungen, die das Abkommen gefährdeten, hatten Unfälle. Ace wusste, dass es nicht rechtens war, nur um den Frieden zu wahren. So war aber der Job, jede Bedrohung, egal ob innerhalb oder außerhalb zu eliminieren. Ace weiß gar nicht mehr wann der Tag da war, als sein Team als eine Art Killerkommando agierte, statt eben sowas zu vermeiden.<br />
So kam es völlig unerwartet, als das Team zu einem Einsatz in Afrika flog, um dort eine Bedrohung auszuschalten, über die es nur geringe Informationen gab. Das sechsköpfige Team lief direkt in einen Hinterhalt. Nur Ace und ein Teamkollege überlebten diesen Anschlag. Zumindest vorerst. Ace erholte sich nach einiger Zeit, doch sein Teammitglied, schien es nicht überlebt zu haben. Er selber lag einige Wochen auf der Krankenstation und wusste nichts von dem andren. Erst bei dessen Beisetzung kam ihm ein Verdacht. Die Ehefrau seines Kollegen, erwähnte, dass ihr Mann die Behandlungen überstanden hatte und urplötzlich einen Herzinfarkt bekam und nur kurz vor seinem Tot wirr redete, dass man ihn umbringen wollte. Ace wollte mehr wissen und versprach ihr nachzuforschen, doch sie konnte die Füße nicht stillhalten. Zwei Tage später hatte sie einen Autounfall.<br />
Noch während er den Verlust seines Teams und ein mögliches Verraten nicht einordnen konnte, stieg er zum Spezialisten auf, doch ihm entging nicht, dass sich urplötzlich Agenten in seiner Gegenwart aufhielten, die ihn beobachteten und Fragen stellten. Er stellte sich dumm. Tat so als sei alles wie immer. Den Ball flach haltend, tat er nichts was die Vermutung erwecken könnte, Nachforschungen anzustellen. Doch zum Glück hatte er genug Beziehungen und Verbindungen die über den offiziellen Weg der Association hinaus ragten.<br />
Umso erschütterter schien er Beweise dafür gefunden zu haben, dass man sein Team loswerden wollte um alle Verbindungen zu drei Missionen zu eliminieren, Missionen, die unschuldige das Leben kostete und der Beweis dafür waren, dass die Association nicht die Guten waren. Ace wusste, dass sie Feinde der Behörde getöteten hatten, aber nicht alle so wie er dachte. Bedrohungen, die Beweise für Korruption und illegale Geschäfte hatten. Doch er hatte sie mit seinem Team eliminiert und sie waren zu einer Belastung geworden. Bei seiner Recherche stieß er immer wieder auf einen Mann. Auf eigene Faust ohne wirklich zu wissen, wer er war, spürte er ihn auf und brach bei ihm ein und um Beweise zu finden, doch er wurde erwischt. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um Mengshu, den Sohn eines ziemlich hochrangigen Politikers handelte. Ace wusste, dass er in der Schieße saß. Ziemlich tief sogar.<br />
<br />
Wenn er auch nur der Verdacht bestand, dass er wegen seines Teams ermittelte, wäre er der nächste. Er hatte Glück im Unglück, aufgrund der mehr als banalen Lüge, wieso er eingebrochen sei, wurde er seines Dienstgrades enthoben und entlassen.<br />
Unrealistisch?<br />
Kaum, das Ace seine Dienstmarke abgab, fuhr eine Limousine vor und niemand geringeres als der Mann, bei dem er eingebrochen war, saß in dieser. Ironischerweise stellte sich heraus, dass Mengshu, seinem verstorbenen Teamkameraden die Information zugespielt hatte und dass die Association korrupt sei. Mengshu hatte demnach seinen Arsch gerettet, als er dessen lächerlichen Grund für den Einbruch bestätigte. Ace hatte behauptet, dass seine Freundin ihn betrügen würde und er sie bei Mengshu vermutete. Der Chinese hatte sogar ein Mädchen bezahlt, welche die Aussage bestätigte. Eine Frau, die Ace, noch nie gesehen hatte, behauptete seine Freundin zu sein und ihn zu betrügen nur damit niemand Verdacht schöpfte. Dennoch wurde er entlassen, es spielte ihm in die Hände auch, weil Mengshu schlecht sagen konnte, dass es okay sei. Seit diesem Tag ist der Chinese, einer von Ace wichtigsten Kontakten, bei der Aufgabe seine Teamkollegen zu rächen und die Drahtzieher zu schnappen. Mengshu konnte seinen Status ausnutzen, um Informationen zu bekommen, von denen Ace nur träumte und alle Spuren führten zur Association in den USA. Die Drahtzieher dahinter schienen selbst das drei Länder Abkommen, in ihren Strippen zu halten.<br />
In den Staaten angekommen, war seine oberste Priorität die Drahtzieher zu finden und die Association dem Erdboden gleichzumachen. Der utopische Gedanke, eine Behörde für ihren Verrat büßen zu lassen hatte seit Anbeginn der Zeit keinen Erfolg gekrönt, aber Ace war sich sicher, er würde es schaffe und wenn nicht alleine dann mit der Hilfe der Legion. Es dauerte nicht lange bis er an die richtigen Leute geriet, doch umso länger um sich das Vertrauen zu verdienen und den Respekt zu erhalten. Ace schien sich zu beweisen und weckte das Interesse an seiner Person und überzeugte mit seiner Ehrlichkeit. Der Hüne machte keinen Hehl drum, wieso er die Hilfe einer solchen Organisation benötigte. Die Zerlegung des Systems, dass sie knechtete. Die Gründe waren verschieden, das Ziel aber dasselbe. Tage, Wochen, Monate und schließlich Jahre vergingen, in denen er seine Dienste der Legion anbot und dafür sich Stück für Stück von der Association rächen konnte. Doch leider nur kleine, unbedeutende Fische in einem Haibecken voller Killer.<br />
Diese Reise endete als er eine Nachricht bekam, dass sein Mentor und Freund Hank verstarb. Ace flog zur Beerdigung, als man ihm bei der Testamentseröffnung mitteilte, dass Hank ihm die Feuerwache vererbt hatte. Ace schwor sich, das Erbe von Hank wieder aufleben zu lassen, da diese seit dessen Krankheit geschlossen war. Er restaurierte die Feuerwache, eröffnete das Boxstudio wieder und zog in die Wohnung darüber ein. Eine sichere Geldeinnahme. Als Mutant ist es ihm nicht mehr möglich seine Laufbahn als Boxchampion wiederaufzunehmen, doch dies ist auch nichtwichtig, da Rache alles ist, was ihn antreibt.<br />
Während er also Tagsüber die neuen Boxtalente von morgen formte, prügelt er sich abends in den Pits den Stress von der Seele. Nie das Ziel aus den Augen verlierend, nutzt er weiterhin jede Chance um die Behörde zu zerlegen und solange er die Hilfe und Mittel der Legion benötigt, trainiert er auch deren Rekruten.<br />
</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> Arcadius Remington</div>
<div class="sgtitelklein">THE REAPER</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 37 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 07.04.2028</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Beijing/Militärarbeit </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> District 8</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/HR2OZ9U.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Boxlehrer</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Ja </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kiki</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Hunnam Charlie</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Ace, ist ein Junggeselle, der es nach einer sehr intensiven Beziehung vorgezogen hat, als glücklicher Single lieber die Betten der weiblichen Hasen, dieser Welt zu beglücken.<br />
Mutter<br />
Laura Remington geb.: Denings| Mensch -Zivilist | 60 Jahre | Krankenschwester beim Militär<br />
Ace ist wahrlich kein Muttersöhnchen, dennoch liebt er seine Mutter über alles und versucht ihr so gut es geht unter die Arme zu greifen, wenn sie Hilfe benötigt. Nur den Abwasch macht er nicht.<br />
Vater<br />
Peter Remington |Mensch -Zivilist | 64 Jahre | Lehrer<br />
Der schweigsame Mann steht kurz vor seiner Pension und er hat ein recht schweigsames Verhältnis zu seinem Sohn. Kurz nach seiner Geburt trennten sich seine Eltern.<br />
Dann hat er noch einige leibliche und halb Schwestern, da sein Vater bereits schon verheiratet war und auch wieder ist. </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">» Blauäugig und Blond. Ace hatte schon alles, was man an Frisuren haben konnte, von kurzgeschoren bis schulterlang. Momentan sind sie halblang und meistens in einem kleinen Zopf. Modischer Männerbun eben. Beachtliche 1, 95 m groß und stattliche 103 Kilo schwer, das meiste davon sind nur Muskeln. Zu seiner Bestzeit, waren es fast 15 Kilo mehr, reine Muskelmaße.<br />
</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» +Geduldig<br />
+Loyal<br />
+Vertrauensvoll<br />
+Humorvoll<br />
+Ehrgeizig<br />
+Direkt<br />
+Anpassungsfähig<br />
+Hartnäckig<br />
+Diskret  </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» -Unpünktlich<br />
-Vergesslich<br />
-Nachtragend<br />
-Impulsiv<br />
-Barbarisch<br />
-Mürrisch<br />
-Sarkastisch<br />
-Totalitär<br />
-Aggressiv  </div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Cronuts<br />
» 2. Boxen<br />
» 3. Stille</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Heuchler<br />
» 2. Verrat<br />
» 3. Schmutz</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » Kampfsportausgeprägter <br />
Überlebenswille<br />
Handwerklich begabt<br />
Improvisationskünstler<br />
hält seine Versprechen</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> »Süsskram<br />
Frauen<br />
Beziehungsleghasteniker<br />
getrieben von Rache<br />
Vergesslichkeit Spätfolge der Boxkarriere </div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext">Mutationen<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Crystal Mimikry [ Kombinierte Mutation]</span></span><br />
Ace Besitz eine Zusammenhängende Mutation, die sich rund um die organische Produktion und Dematerialisierens/ung seines Körpers, in Kristalle dreht. Analysen zu folge ist das Material eindeutig ein Kristall, aber kein bekannter Edelstein, welcher in der Natur vorkommt. Es ist wie eine chemische Zusammensetzung aus Carbyne und einem organischen Polymer, somit einzigartig auf der Welt und völlig Wertlos- oder unbezahlbar je nach dem, aber in seinen Eigenschaften dem von Diamanten und Graphit sehr ähnlich. Das Substrat, weißt eine kristalline Struktur auf und schillert je nach Dichte der Zusammensetzung zwischen feinem, glitzernden Anthrazit (in Nebel/Rauch Form) und glänzendem, harten Schwarz. (Die Manifestationen oder beim Warpen)<br />
<br />
Dematerialisieren:<br />
Ähnlich dem Phasing ist es Ace möglich sich in eine flexible, organische Kristallform zu transformieren, die so feinporig ist, dass die Kristallpartikel wie Nebelschwaden aussehen. Dabei ist es irrelevant, ob er seinen ganzen Körper oder nur bestimmte Teile verwandelt. Die Partikel sind so fein, dass er ohne Problem, damit die Atemwege Anderer blockieren kann, oder sich im dematerialisierten Zustand durch die kleinste Öffnung zwängen kann. Ace entscheidet, ob und was er mit transformiert, je mehr körperfremde Masse desto schwerer ist es. Ein Grund warum er bei Kämpfen, maximal eine kurze Hose trägt. Andere Menschen mit zu transformieren ist durch Körperkontakt gemeinsam möglich, allerdings nur bei einer Dauer von fünf Minuten. Sich selber kann er in dem Zustand 15-20 Minuten verweilen lassen am Stück. Mit Unterbrechungen und Pausen steigert es sich auf etwa drei Stunden maximal auf 24h verteilt.<br />
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Warpen:<br />
Es gibt hier zwei kleine Unterschiede, das erste ist eine unterform die wie eine extrem stark begrenzte Teleportation funktioniert. Durch ein sehr rapides de,- und materialisieren seines Körpers ist Ace in der Lage Distanzen in einem Bruchteil einer Sekunde zurück zu legen. Für Fernstrecke ist diese Gabe völlig untauglich, da sie sich auf Sichtkontakt und auf etwa 30 Meter beschränkt, was ihn aber zu einem gefährlichen Nahkämpfer macht, da er so einen sehr wirkungsvollen Blitzangriff starten kann. Dies ist ihm auch möglich im freien Fall. Gesetz des Problems, er würde von einem Gebäude zum nächsten Springen wollen, aber die Distanz beträgt etwa das doppelte seiner Reichweite, ist es kein Problem die Hälfte zu überbrücken und dann erneut zu warpen, sofern er schnell genug ist und es nahtlos hintereinander macht und dabei das Ziel nicht aus den Augen verliert. Viele denken er würde teleportieren, dies ist falsch, da er sich weder durch Wände, noch aus Räumen raus zappen kann, sofern es nicht mindestens eine Nanoöffnung gibt.<br />
<br />
Manifestation:<br />
Leider nicht, so wie eben jene mächtigen Mutanten, die Gegenstände aus dem Nichts erschaffen, oder gar organisches erstellen. Aus dem gleichen Polymer, in das Ace sich auflöst, kann er Gegenstände manifestieren und ist somit an seine Körpereigene Bausubstanz gebunden. Die Objekte, sind immer in derselben schwarzen Substanz und nicht dauerhaft von Existenz. Maximal 5-15 Minuten je nach Größe und Dichte. Ace nutz diesen Nebeneffekt jedoch nur zum Schutz, da ihn meist ein feiner Nebel umgibt und je nach Gebrauch die unterschiedlichsten Gegenstände erschafft, für die Pits meist eine Aneinanderreihung aus verschiedenen Waffen, die im Ruhe Modus einen Schild um ihn ergeben der zumindest etwas Schutz bietet.<br />
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Grenzen:<br />
#Nach dem Ace sich wieder materialisiert hat und sich neu Zusammensetzt, kann er keineWunden heilen, da der Körper quasi in die ursprungsform zurück gesetzt wird, bevor er sich materialisiert hat. Wird er aber von einem Fremdkörper getroffen in dem Moment wo er sich dematerialisiert, ist dies (k)eine Gefahr, da man exakt den Moment treffen muss.<br />
#Der feine Staub, der einem Nebel gleicht muss zu 99% vorhanden sein, ansonsten kann es dazu kommen, dass er Verletzungen davonträgt. Also bitte nicht seinen Glitzerstaub in einem Einmachglas fangen, könnte sich im Extremfall in ein Stück Fleisch verwandeln.<br />
#Er kann nicht durch feste Materie, es muss immer eine minimale Öffnung geben. Aus einem Luftdichtverschlossenen Raum kann er nicht entkommen.<br />
#Das Warpen ist keine Teleportation, sondern eine extrem schnelle Dematerialisierung und wieder Zusammensetzung, die den Anschein macht, er würde über kurze Distanzen Porten können.<br />
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#Die Manifestation ist begrenzt auf 5-10 Minuten. Es sind keine Kopien möglich, da die Optik an das schwarze Carbyne gebunden ist, welches er produziert. Objekte die er also erschafft, verschwinden nach einer Zeit und sind aus demselben Polymere in das er sich selber zerlegt, egal wie funktionstüchtig diese Objekte sind sie haben ein Verfallsdatum. Zu dem kann er sie nicht einfach irgendwo „aufploppen“ lassen, meist nur in Sichtkontakt und auch nicht in nicht einsehbaren Räumen oder dergleichen.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span></span><br />
Als ehemaliger Profiboxer, ist er doch recht flink mit seinen Fäusten, die eine doch recht enorme Schlagkraft aufweisen. Als gelernter Marinetaucher ist er ausgebildete unter extrem Temperaturen und Zeitdruck, Wunder zu vollbringen. Des Weiteren ist er im Martial Art, Kickboxen und Muay Thai unterwandert, aber nichts was man sonst groß erwähnen müsste. Da er in China geboren ist und für die Asiatische 3-Länder Association arbeitet, spricht er fließend chinesisch gebrochenes japanisch und koreanisch. .</div>
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<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">  Geboren im weit entfernten Asien, wuchs Acardius Remington in einem Militärstützpunkt in Beijing auf, in dem seine Mutter als Krankenschwester arbeitete. Sein Vater ließ sich scheiden und verließ die Familie. Ace war schon als junger Knabe recht aufbrausend und temperamentvoll, nutze er doch erst seine kleinen Fäuste, statt seines Verstandes, eine Eigenschaft die er noch heute pflegt zu genießen. Seine Kindheit verlief recht ereignislos, entsprach jedoch nicht zwingend die der Chinesen. Der blonde Knabe war schon als Kind ein sehr kontaktfreudiges Bürschen, dass wahllos Leute ansprach und Dinge hinterfragte und doch war immer er es, der anderen Kinder beschützen wollte, oder vor Mobbern verteidigte. Etwas, dass er auch heute noch tut, denn eigentlich hat sich Ace von seiner Kindheit, bis zum erwachsenen Mann vermutlich nur äußerlich verändert. Als Ausländer in einem Land, das so anders war als die Staaten, genoss es Ace immer, wenn er zum Urlaub zu seinen Verwandten nach Amerika reisen konnte, hatte er dort doch Halbgeschwister, die er liebte.<br />
<br />
Als durchschnittlicher Schüler schlug er sich mehr schlecht als recht durch die Schulbank und schon früh wusste er und auch seine Mutter, dass er hier nicht das große Geld verdienen würde. Nachdem seine Mutter von China nach Japan versetzt wurde, sollte er zu seinem Vater in die Staaten, denn dort lebte dieser nach der Trennung von seiner Frau. Es war nicht leicht mit 12, plötzlich an einer neuen Schule in einem anderen Land zu sein. Ein Nachbar, der ein Boxstudio mehrere Querstraßen weiter betrieb, bot ihm an, wenn er nach der Schule im Studio die Böden säuberte und die Geräte wartete, sollte ein kleines Taschengeld drin sein, etwas was Ace annahm, und er so sein erstes Geld verdienen konnte, wenn auch nur mit einem Besen und Lappen.<br />
Im selben Jahr fing er dann auch an, sich für den Boxsport zu interessieren. War es doch ein gutes Training und er auf ein Sportstipendium durch die Footballmannschaft hoffte, die er in einigen Jahren mit Stolz erfüllen würde, so hoffte er, war dies doch die erste Möglichkeit aus einem Spargeltarzan einen Hulk zu machen. Sein Mentor gab ihm seine ersten Boxstunden umsonst, immerhin war ihm der Junge ans Herz gewachsen und während die Jahre ins Land zogen, wuchs Ace zu einem stattlichen jungen Mann heran. Nach der Schule half er in Hank*s Boxstudio aus als seine Mutation ausbrach. Bei einem Training, bei dem er ziemlich unterlag, war der Impuls so stark aus dem Klammergriff seines Trainers zu entweichen, dass er sich in Millionen Partikel dematerialisierte und am anderen Ende des Raums, mit einer Bruchlandung gegen die Tür der Besenkammer donnerte, wieder zusammensetzte. Hank. Selber Mutant, auch wenn man nicht stolz sein muss, wenn man im dunklen Leuchten kann, hatte somit kein Problem.<br />
Ace beschloss seine Mutation geheim zu halten, da er seinem Vater entfremdet war. Hank half ihm in dieser Zeit seine Mutation zu verstehen und zu benutzen und Ace übte wie besessen und hart, sowie er das Boxen trainierte. Ace war der typische Sunnyboy in der Schule, von Mädchen begehrt und von seinen Freunden beneidet, wie gut, dass niemand wusste, dass der frische Mutant eine totale Niete im Flirten war und all die Gerüchte über seine Liebschaften erfunden waren.<br />
Leider reichten seine Ambitionen nicht aus, um gut genug für ein Sportstipendium zu sein, zudem da die Auflage beinhaltete, ein Mensch zu sein, oder Mutant ohne ersichtlichen Vorteil und Ace hatte die Befürchtung, dass man herausfand, dass er keiner war und man seinen sportlichen Ehrgeiz seiner Mutation zu sprach. Hank glaubte zwar, dass dies nur eine Ausrede sei, aber wie vermutlich jeder Erwachsener, sprach er in diesen Belangen gegen eine Wand. Teenager eben. Der Schüler versteifte sich auf eine Boxkarriere, immerhin behauptete Hank er sei ein geborener Kämpfer. Ace machte seinen Schulabschluss und fing in kleineren Wettkämpfen an sich einen Namen zu machen. Doch noch konnte er vom Boxen nicht leben und Ace stellte ein weiteres Mal fest, dass das Leben kein Wunschkonzert war und man von Träumen nicht Leben konnte und einem nicht das Essen bezahlte. Er zog in eine kleine Wohnung, die er gerade so bezahlen konnte. Wenn er mehr verdienen wollte, musste er besser werde. Geprellte Fingerknöchel, gebrochene Nase, angeknackste Rippen und ein nicht unterzukriegendes Ego. Ein Resultat, der harten Schule, die ihn von Tag zu Tag besser werden ließ. Bis der Tag kam, an dem der Satz für die Ewigkeit geprägt wurde. Er war jung und brauchte das Geld. Um etwas mehr Puffer zu haben, sagte er bei einem Low Budget Erotik Film zu. Er sollte bloß den Postboten spielen, doch nach dem der Hauptdarsteller wegen gesundheitlich bedingter Notpässe absprang, bekam Ace die erfolgversprechende Rolle in „Porn Wars Periode I –Die Prinzessin auf der Eichel“. Man muss nicht viel sagen, außer dass der Mutant nie ein Hehl um sein Sexleben machte, ohne vorhandenes Schamgefühl, puschte es doch seinem Ego zu hören, das er eine gute Figur vor der Kamera machte und sein bestes Stück sehr Kameragen war. Die Hälfte der doch sehr Flachen Storyline war bereits im Kasten, als Ace mit seiner wesentlich älteren Partnerin, vom Bett wackelte und sich seinen Schwanz brach. Seine Karriere als gefeiertes Pornosternchen endete noch an diesem Abend mit einem einzigen Film. Seine Karriere endete bevor sie begann, aber traurig ist er deswegen nicht. Die einzigen Erinnerungen, die er an die Zeit hat, ist eine signierte Kopie des Films, mit allen Unterschriften, sowie ein maßstabsgetreues Spielzeug seiner Männlichkeit. Was waren das für wilde Zeiten.<br />
<br />
Ace schien nach der Genesung, wieder auf den rechten Pfad der Tugend zu gelangen, während er die ersten Erfolge beim Boxen verbuchte. Es reihten sich immer mehr Boxkämpfe aneinander und die Siege häuften sich. Ace wusste, dass dies sein Traum war.<br />
Doch noch war er weit davon entfernt, es als Lebenseinkommensquelle zu sehen, weswegen er sich freiwillig zum Dienst bei der Marine meldete. Er war im besten Alter, körperlich mehr als Fit und nirgends war vermerkt, dass er Mutant oder seinen Schwengel vor die Kamara gesteckt hatte. Sein damaliger Künstlername war-Dick van Lang-. Sehr einfallsreich.<br />
Hank unterstützte Ace in seinem Vorhaben, immerhin würde ihn die Marine Disziplin und Verantwortung lehren. Ace lernte dort viel, auch viele Freunde, die deutlich ambitionierter waren, was ihre berufliche Laufbahn anging. Der Mutant hatte nicht vor sein Leben Lang dem Land zu dienen, er sah es mehr als kurzfristige Chance, etwas Vernünftiges im Leben zu lernen. Er fand weder Interesse daran, sich auf eine Waffe zu spezialisieren noch den Feldwebeln den Arsch zu küssen und entschloss eine Ausbildung zu machen, damit er danach etwas in der Hand hatte. Sein Ziel war simpel. Dekantiert Rettungsschwimmer. Natürlich war ihm bewusst, dass er diese Tätigkeit auch bei Einsetzten ausüben musste, aber Ace war zuversichtlich, seinen Arsch notfalls mithilfe seiner Mutation retten zu können. So wurde er nach Parris Island in South Carolina versetzt, um dort seine Grundausbildung zu absolvieren. Es erwartete ihn ein hartes Training, welches ihn und seine Kameraden an die Grenzen brachte. Tauchen unter schwersten Bedingungen. Trotz Ausrüstung wendig sein und unter Zeitdruck Menschenleben retten oder Unterwasser eine Schweißnaht vollenden. Diese Ausbildung festigte seinen Charakter, er hatte etwas auf das er zurückgreifen konnte und eine gute Baisis für seinen Traum. Es formte Ace und neben dieser anstrengenden Phase, war das Boxtraining, das er nebenbei hegte, eine gute Unterstützung. Ace lebte sich langsam ein, fand einen Platz wo er das Gefühl hatte hinzugehören. Körperliches Training war ein Muss bei der Marine.<br />
Nach seiner Grundausbildung wurde er nach Naval Station Great Lakes in der Nähe von Chicago stationiert. Nach 1-2 Einsätze vor der Küste im Nahen Osten, machte die Zeit ihm bewusst, dass es an der Zeit war zurückzukehren. Er quittierte den Dienst und ging zurück zu Hank. Natürlich war er der ganze Stolz seiner Familie, aber er war nicht für den Krieg gemacht. Er vertiefte sich im Boxen und verdammt er war gut darin. Schon mit 24 war er Weltmeister der WBA im Mittelgewicht. Es folgten die Titel im WBC, IBF und der IBO. Nichts konnte ihn aufhalten. Ace Remington, war auf dem Weg zur Königsklasse. Dem Schwergewicht. Gefiert von Fans, gehasst von Herausfordern, schlug er jeden Gegner KO. Null Niederlager und 100% KO Trefferrate. Mit jedem Kilo, das er zunahm, änderte sich auch die Klasse in der er antreten musste. Mit nicht mal 26 Jahren war er Weltmeister, der Schwergewichtsklasse. Im Kampf des Jahres schlug er den amtierenden Meister in einem spannenden Kampf zu Boden, doch der größte Sieg war die Anerkennung seines Idols, welcher mit Würde seinen Titel an ihn abgab. Natürlich brannte er für diese Leidenschaft, aber eine Boxkarriere endete meistens vor der gesetzlichen Rente. Er nahm in der Zeit an illegalen Fightpits teil. Natürlich überlegte er, was dies für ihn bedeuten konnte, würde seine Reputation als Boxer darunter leiden, doch Ace brauchte es. Einige erkannten ihn, andere wiederum nicht und es war ein Gefühl, besser als Sex nicht nur mit den Fäusten zu kämpfen, sondern eine Kombination aus körperlicher Kraft und Mutation. Es gab keine Regeln, nur den Sieg und es machte Spaß.<br />
Ace, seinerseits Champion in den Pits, welcher immer darauf achtete fair zu kämpfen und keinen Gegner von Hinten anzugreifen, verlor sich jedoch in seiner Brutalität, etwa dass sich auch auf seine Boxkarriere auswirkte. Ace schlug seinen Gegner so Krankenhausreif, dass nur noch Maschinen ihn am Leben hielten. Jeder Boxer kannte die Gefahren, er selber bleib nicht verschont, litt er unter anderem an Vergesslichkeit, aber einem ebenbürtigen Gegner das Leben ruiniert zu haben, schockierte ihn so tief, dass Ace immer mehr abrutschte und sein Ziel aus den Augen verlor. Sich eine Auszeit nehmend flog er nach China, wo seine Mutter wieder lebte, um sie zu besuchen. Es fehlte ihm. China fehlte ihm. Natürlich fragte seine Mutter sich, wieso er eine so steile Karriere einfach aufgeben wollte.<br />
Mutter wusste es eben am besten. Während seines Urlaubs stieß er auf Anwerbungsstellen der Association. In Asien gab es das Drei-Länderabkommen, worauf hin China, Japan und Korea eng zusammenarbeiteten als Associationsbehörde. Das Drei-Länderabkommen, war frisch gegründet nach dem Müllkrieg von 38 bis 44.<br />
Er bewarb sich. Wieso nicht. Er war jung und seine Boxkarriere die zuerst ein Traum und dann wahr geworden ist, schien nur noch wie ein böser Schatten über ihm zu wachen. Ace fing als Anwärter an und arbeitete sich hoch. Durch seine Mutation und vorherige Ausbildung war er verdammt gut in dem, was er tat.<br />
Ace verbrachte die nächsten neun Jahre im Dienst der Association. Mit jedem Auftrag verdiente er sich mehr den Respekt seiner Kollegen und Vorgesetzten. Er arbeitet hart daran, seines Gleichen zu helfen, doch über die Jahre bemerkte er, dass man ihn in erster Linie wegen seiner Mutation benutze und auch brauchte. Die Jahre vergingen und Ace arbeitete sich hoch bis zum Special Agent. Er gehörte einer gesonderten Einheit an, die im verdecktem unter dem Radar agierten. Die Jahre stumpften ihn ab und sein Team, welches nur aus Mutanten bestand, war eine eingeschworene Einheit und auch Familie. Wochenlange Einsätze in fremden Regionen, anders als zu seiner Zeit bei den Mariens, herrschte ein weitaus rauerer Ton.<br />
Immer wieder wurde er erkannt, die seltenen Male, wo er sich ein Lächeln abringen konnte. So sehr er die Zeit vermisste, war dies nur noch die Vergangenheit.<br />
Trotz dem Länderabkommen, der drei asiatischen Großmächte, hatte man immer noch Misstrauen gegenüber den anderen Parteien. Das Team wurde letztendlich für die Sicherheit, des Abkommens, abgestellt. In erster Linie sorgten Ace und sein Team für den reibungslosen Ablauf und das jedes Land ihre Vereinbarungen auch einhielt. Es lief gut, wenn auch um die Sicherheit der Länder zu wahren, der wahre Grund für ihre Missionen würde sonst nur Zwietracht sehen. Mitarbeiter und Abteilungen, die das Abkommen gefährdeten, hatten Unfälle. Ace wusste, dass es nicht rechtens war, nur um den Frieden zu wahren. So war aber der Job, jede Bedrohung, egal ob innerhalb oder außerhalb zu eliminieren. Ace weiß gar nicht mehr wann der Tag da war, als sein Team als eine Art Killerkommando agierte, statt eben sowas zu vermeiden.<br />
So kam es völlig unerwartet, als das Team zu einem Einsatz in Afrika flog, um dort eine Bedrohung auszuschalten, über die es nur geringe Informationen gab. Das sechsköpfige Team lief direkt in einen Hinterhalt. Nur Ace und ein Teamkollege überlebten diesen Anschlag. Zumindest vorerst. Ace erholte sich nach einiger Zeit, doch sein Teammitglied, schien es nicht überlebt zu haben. Er selber lag einige Wochen auf der Krankenstation und wusste nichts von dem andren. Erst bei dessen Beisetzung kam ihm ein Verdacht. Die Ehefrau seines Kollegen, erwähnte, dass ihr Mann die Behandlungen überstanden hatte und urplötzlich einen Herzinfarkt bekam und nur kurz vor seinem Tot wirr redete, dass man ihn umbringen wollte. Ace wollte mehr wissen und versprach ihr nachzuforschen, doch sie konnte die Füße nicht stillhalten. Zwei Tage später hatte sie einen Autounfall.<br />
Noch während er den Verlust seines Teams und ein mögliches Verraten nicht einordnen konnte, stieg er zum Spezialisten auf, doch ihm entging nicht, dass sich urplötzlich Agenten in seiner Gegenwart aufhielten, die ihn beobachteten und Fragen stellten. Er stellte sich dumm. Tat so als sei alles wie immer. Den Ball flach haltend, tat er nichts was die Vermutung erwecken könnte, Nachforschungen anzustellen. Doch zum Glück hatte er genug Beziehungen und Verbindungen die über den offiziellen Weg der Association hinaus ragten.<br />
Umso erschütterter schien er Beweise dafür gefunden zu haben, dass man sein Team loswerden wollte um alle Verbindungen zu drei Missionen zu eliminieren, Missionen, die unschuldige das Leben kostete und der Beweis dafür waren, dass die Association nicht die Guten waren. Ace wusste, dass sie Feinde der Behörde getöteten hatten, aber nicht alle so wie er dachte. Bedrohungen, die Beweise für Korruption und illegale Geschäfte hatten. Doch er hatte sie mit seinem Team eliminiert und sie waren zu einer Belastung geworden. Bei seiner Recherche stieß er immer wieder auf einen Mann. Auf eigene Faust ohne wirklich zu wissen, wer er war, spürte er ihn auf und brach bei ihm ein und um Beweise zu finden, doch er wurde erwischt. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um Mengshu, den Sohn eines ziemlich hochrangigen Politikers handelte. Ace wusste, dass er in der Schieße saß. Ziemlich tief sogar.<br />
<br />
Wenn er auch nur der Verdacht bestand, dass er wegen seines Teams ermittelte, wäre er der nächste. Er hatte Glück im Unglück, aufgrund der mehr als banalen Lüge, wieso er eingebrochen sei, wurde er seines Dienstgrades enthoben und entlassen.<br />
Unrealistisch?<br />
Kaum, das Ace seine Dienstmarke abgab, fuhr eine Limousine vor und niemand geringeres als der Mann, bei dem er eingebrochen war, saß in dieser. Ironischerweise stellte sich heraus, dass Mengshu, seinem verstorbenen Teamkameraden die Information zugespielt hatte und dass die Association korrupt sei. Mengshu hatte demnach seinen Arsch gerettet, als er dessen lächerlichen Grund für den Einbruch bestätigte. Ace hatte behauptet, dass seine Freundin ihn betrügen würde und er sie bei Mengshu vermutete. Der Chinese hatte sogar ein Mädchen bezahlt, welche die Aussage bestätigte. Eine Frau, die Ace, noch nie gesehen hatte, behauptete seine Freundin zu sein und ihn zu betrügen nur damit niemand Verdacht schöpfte. Dennoch wurde er entlassen, es spielte ihm in die Hände auch, weil Mengshu schlecht sagen konnte, dass es okay sei. Seit diesem Tag ist der Chinese, einer von Ace wichtigsten Kontakten, bei der Aufgabe seine Teamkollegen zu rächen und die Drahtzieher zu schnappen. Mengshu konnte seinen Status ausnutzen, um Informationen zu bekommen, von denen Ace nur träumte und alle Spuren führten zur Association in den USA. Die Drahtzieher dahinter schienen selbst das drei Länder Abkommen, in ihren Strippen zu halten.<br />
In den Staaten angekommen, war seine oberste Priorität die Drahtzieher zu finden und die Association dem Erdboden gleichzumachen. Der utopische Gedanke, eine Behörde für ihren Verrat büßen zu lassen hatte seit Anbeginn der Zeit keinen Erfolg gekrönt, aber Ace war sich sicher, er würde es schaffe und wenn nicht alleine dann mit der Hilfe der Legion. Es dauerte nicht lange bis er an die richtigen Leute geriet, doch umso länger um sich das Vertrauen zu verdienen und den Respekt zu erhalten. Ace schien sich zu beweisen und weckte das Interesse an seiner Person und überzeugte mit seiner Ehrlichkeit. Der Hüne machte keinen Hehl drum, wieso er die Hilfe einer solchen Organisation benötigte. Die Zerlegung des Systems, dass sie knechtete. Die Gründe waren verschieden, das Ziel aber dasselbe. Tage, Wochen, Monate und schließlich Jahre vergingen, in denen er seine Dienste der Legion anbot und dafür sich Stück für Stück von der Association rächen konnte. Doch leider nur kleine, unbedeutende Fische in einem Haibecken voller Killer.<br />
Diese Reise endete als er eine Nachricht bekam, dass sein Mentor und Freund Hank verstarb. Ace flog zur Beerdigung, als man ihm bei der Testamentseröffnung mitteilte, dass Hank ihm die Feuerwache vererbt hatte. Ace schwor sich, das Erbe von Hank wieder aufleben zu lassen, da diese seit dessen Krankheit geschlossen war. Er restaurierte die Feuerwache, eröffnete das Boxstudio wieder und zog in die Wohnung darüber ein. Eine sichere Geldeinnahme. Als Mutant ist es ihm nicht mehr möglich seine Laufbahn als Boxchampion wiederaufzunehmen, doch dies ist auch nichtwichtig, da Rache alles ist, was ihn antreibt.<br />
Während er also Tagsüber die neuen Boxtalente von morgen formte, prügelt er sich abends in den Pits den Stress von der Seele. Nie das Ziel aus den Augen verlierend, nutzt er weiterhin jede Chance um die Behörde zu zerlegen und solange er die Hilfe und Mittel der Legion benötigt, trainiert er auch deren Rekruten.<br />
</div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Milo Kingsley/Henry Cotillard]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=51</link>
			<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 22:18:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=16">Milo Kingsley</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=51</guid>
			<description><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> MILO KINGSLEY</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 31 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 11.09.2033</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Miami </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> NICHT REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Wrigley Building District 1-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/LLaFdL0.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Kunst(dieb)händler</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chaotisch Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Yes </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kiki</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Lauridsen Mathias</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Mutter<br />
Lori Cotillard geb. Miller<br />
|Krankenschwester|Mensch|verstorben|<br />
An seine Mutter kann sich Milo gut erinnern. Sie war liebevoll, freundlich und ein Herz von einer Seele. Zudem machte sie in seinen Augen, die weltbesten Erdbeertörtchen, weswegen er wohl fast jeden Laden in Chicago kennt, der Erdbeertörtchen verkauft. Leider hat er noch nicht die Perle unter ihnen gefunden, die ihn 100% überzeugt, aber das it-Lokal Dirty Dishes ist mitunter sein Favorit.<br />
Vater<br />
James Cotillard<br />
|Polizist|Metahumen-Lügendetektor|verstorben|<br />
Sein Vater war ein vorzeige Polizist, der es weit gebracht hätte. Er war loyal, ehrlich und war immer versucht das richtige zu tun, bis er eben sein Leben verlor.<br />
<br />
Großmutter<br />
Marion Cotillard geb. Hanson (Barbara Kingsley)<br />
|Besitz eine kleine Buchhandlung|Mensch|81 Jahre|<br />
Nach dem Tod seiner Eltern, kam Milo zusammen mit seinen Großeltern ins Zeugenschutzprogramm und man siedelte sie in Chicago an. Barbara gründete mit ihrem Mann Milo eine kleine Buchhandlung, die sich auf antike Werke und seltene Schriftstücke spezialisiert hat. Ihr Enkel ist ihr ganzer Stolz, weswegen sie ihn so oft wie möglich, mindestens einmal die Woche dazu zwingt, mit ihnen in der Wohnung über dem Buchladen zu Abendessen.<br />
<br />
Großvater<br />
Henry Cotillard (Milo Kingsley)<br />
|Rentner|Metahumen-Metatracker|82Jahre|<br />
Schweigsam. Ein Mann weniger Worte. Der ehemalige Mordermittler gab damals seinen Beruf auf um für seine Frau und seinen Enkel eine Zukunft zu sichern. Man schickte ihn in Frührente und nun ist es seine Hauptaufgabe, seine Frau tagtäglich darauf hinzuweisen, dass sie selbst nach über 60 Jahren Ehe immer noch keinen gescheiten Kaffee machen kann.<br />
<br />
Alles in einem liebt Milo seine Großeltern, sie sind fürsorglich und liebevoll. Mehr braucht er auch nicht.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">»  Augenfarbe :<br />
Grau<br />
Haarfarbe :<br />
Erdbeerblond<br />
Größe & Gewicht :<br />
182 cm und 81 Kilo schwer.<br />
Besondere Merkmale :<br />
kleine Narbe auf der Wange.<br />
Kleidungsstil :<br />
Dem Anlass entsprechend.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. charmant<br />
» 2. schlagfertig<br />
» 3. immer gut gelaunt<br />
» 4. gebildet<br />
» 5. eloquent<br />
» 6. autodidakt<br />
» 7. gründlich<br />
</div></td>
<br />
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. Nachtragend<br />
» 2. Eifersüchtig<br />
» 3. notorischer Lügner<br />
» 4. leichtsinnig<br />
» 5. manipulativ<br />
» 6. loses Mundwerk<br />
» 7. korrigiert andere</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Kunst<br />
» 2. Segeln<br />
» 3. klassische Musik<br />
» 4. Soaps<br />
» 5. Pasta </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Gewalt<br />
» 2. billiger Fusel<br />
» 3. Menschen ohne Respekt vor Kunst<br />
» 4. schlechte Autofahrer<br />
» 5. stümperhafte Arbeit</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. umfassendes Allgemeinwissen<br />
» 2. wandelndes geschichts/Kunstlexikon<br />
» 3. Kreativität<br />
» 4. Rätsel lösen <br />
» 5. Überöebenskünstler</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Kunst<br />
» 2. Schöne Frauen<br />
» 3. italienische Kunst<br />
» 4. Herausforderungen<br />
» 5. schwarzer Daumen</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">MUTATIONEN :</span><br />
Milo besitzt zwei Gleichwertig ausgeprägte Mutation<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Invisibility [N] und [Phasing[N]</span><br />
Vielleicht lag es an seinen Mutationen, das Milo zum Dieb wurde, leider kann er ihnen schlecht die Schuld darangeben. Langezeit glaubte er, dass seine Gaben eine kombinierte Mutation sei, welche in mehrere Segmente aufgeteilt ist. Doch ein anderer Metahumen teilte ihm mit, dass seine Mutation, über seine Haut greift in gleichermaßen, aber sie doch zwei eigenständige Muster aufweisen. Beide Mutationen, funktionieren über seine Haut, alles was darüber hinaus ist, wird in Masse gerechnet und unterliegt einem strengen physikalischen Gesetz. Er kann nur eine bestimmte Anzahl an Kilogramm/Masse mit transferieren, übersteigt er diese Grenze funktioniert seine Mutation nicht, oder ist fehlerhaft. In beiden Fällen wäre dies tödlich, da wenn er sich überschätz in der Wand steckenbleiben kann und dies zum Tod führt.<br />
Er kann die Mutationen, einzeln nutzen, sie aber auch kombinieren, wenn ihm danach ist.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><br />
INVISIBILITY [N]</span><br />
Now you see me.<br />
Milo kann sich unsichtbar machen. Seine Haut funktioniert wie ausgeklügelte Tarnsysteme, mit dem Unterschied, dass man bei genauerem Hinsehen oder naher Distanz kein Flimmern sieht. Dieser Prozess passiert binnen eines Augenaufschlages und er kann, sowohl seinen gesamten Körper mit Bekleidung verschwinden lassen, sowie auch nur einzelne Körperteile.<br />
Shortfacts:<br />
#Binnen eines Augenaufschlages hat er diesen Zustand alleine erreicht, dabei kann er auch seine Bekleidung unsichtbar machen, oder nur einzelne Teile seines Körpers.<br />
#Die maximale Dauer beträgt 15 Minuten am Stück, mit jeweils 1 Stunde Pause dazwischen, oder eben maximal 30 Minuten auf den ganzen Tag verteilt, dafür ohne zeitliche Begrenzung der Pausen zwischen der Nutzung.<br />
Anderer Personen mit verschwinden lassen:<br />
#Um andere Personen mit unsichtbar zu machen, muss Hautkontakt bestehen, da seine Hautzellen, die der anderen Person infizieren. Geht eben schneller, als wenn er Fasern erst anfasst.<br />
#Er kann die maximale Masse von 200kg und oder 1-2 Personen mit unsichtbar machen.<br />
#Die Dauer mit Passagier beträgt 5-10 Minuten am Stück(je mehr Leute, oder Schwerer der Gegenstand, desto kürzer die Zeit), mit 5 Std Pause.<br />
#Je mehr Masse optisch zu neutralisieren ist, desto länger dauert es bis der Zustand erreicht ist um für die Umwelt „unsichtbar“ zu sein, pro weiteres fremdes Kilo 0,05sek, demnach dauert es 10 Sekunden, bis er es vollbracht hat sich und seine Begleiter unsichtbar zu machen. Ein Grund warum er selten wen mit transferiert, alleine benötigt er nicht mal eine Sekunde.<br />
#Milo kann andere Personen nur komplett unsichtbar machen, nicht partiell.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">PHASING[N]</span><br />
Milo ist in der Lage sich durch feste Materie zu bewegen. Egal wie Dick oder aus welchem Material eine Blockade besteht, Milo kann diese durchqueren, da er seinen Körper in einen Zustand dematerialisiert, der es ihm ermöglicht im wahrsten Sinne des Wortes, durch Wände zu gehen. Dabei ist es egal, ob organisch oder anorganisch. Jedoch ist bei aktiver Stromspannung vorsichtgeboten, da die elektrische Ladung, dafür sorgen kann, dass er sich nicht wieder manifestiert. Er hat einmal den Fehler gemacht und wollte durch einen elektrischen Zaun, es hat ihn fast eine halbe Stunde gekostet, seinen körperlichen Aggregatzustand wieder zu erlangen. Wer jetzt, denkt dies sei ein vertretbares Minus, welches einer Wiederholung nicht im Weg steht, täuscht sich. Nicht nur, dass er dann Probleme hat sich wieder zu fangen, so hat er viel mehr damit zu kämpfen, dass er sich nicht einfach auflöst, weil der Strom, seine Moleküle komplett neu anordnet, deswegen meidet er solche Dinge lieber. Bei inaktiver Spannung, wie zum Beispiel elektrischen Haushaltsgeräten oder dergleichen ist das Risiko weitaus geringer und er kann sie durchdringen ohne Angst haben zu müssen in Nanopartikel zerfetz zu werden ohne sich wieder zu sammeln. Es dauert, dann einfach länger seine Form wieder anzunehmen.<br />
Shortfacts:<br />
#Binnen eines Augenaufschlages hat er diesen Zustand alleine erreicht. Wenn er diese Mutation, nicht mit der Unsichtbarkeit koppelt, sieht er aus wie eine Lichtreflektion.<br />
#Er kann auch nur einzelne Körperteile dematerialisieren.<br />
#Er alleine kann den Zustand, seines Körpers, 15 Minuten am Stück dazwischen 2std Pause oder maximal 15min am ganzen Tag ohne zeitliche Begrenzungen der Wiederholung, halten.<br />
#Durch jegliche Art von Wänden, Mauer, organisch, anorganischer Strukturen.<br />
#Aktive unter Strom stehende Materie kann lebensgefährlich sein. Während des Prozesses, kann er diese 1 Meter Entfernung bei Starkstrom passieren, bei einem normalen Stromkabel, reichen 10 cm.<br />
<br />
#Eine Wand oder ein Zaun welcher unter Starkstrom steht ist für ihn Lebensgefährlich und er würde ihn nicht freiwillig passieren. Je höher die Volt Zahl ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ihn zerreißt.<br />
Mitnahme anderer Personen<br />
#Um eine andere Person mit zunehmen ist eine Berührung Notwendig.<br />
#Er kann die maximale Masse von 500kg ( und oder 3-5 Personen) mitnehmen.<br />
#Dauer mit Passagier beträgt 5-1 min am Stück(je mehr Leute, desto kürzer die Zeit), mit 5 Std Pause<br />
Oder 5-1 min über den ganzen Tag ohne zeitliche Begrenzungen der Wiederholung.<br />
#Milo kann bei anderen Personen zwar ebenfalls nur diverse Gliedmaßen dematerialisieren, aber dies ist extrem Schwer und Zeitaufwendig im Vergleich, diese im gesamten mit zu transferieren.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Grenzen</span><br />
#Je mehr Masse zu transportieren ist, desto länger dauert es bis der Zustand erreicht ist um die Materie zu durchdringen, pro weiteres fremdes Kilo 0,01sek, demnach dauert es 5 Sekunden, bis er es vollbracht hat seinen Körper und die seiner Passagiere in den Zustand zu versetzten, dass sie durch eine Wand gehen können.<br />
#Bei vorhandenem Strom, kann es zu Verzögerung der Wiederzusammensetzung geben.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Milos Fähigkeiten liegen weniger bei seinen körperlichen Attributen. Er ist weder ein Kämpfer noch Athletisch. Er besitz zwar die Fähigkeit sich zu Verteidigen um aus brenzlichen Situationen zu entkommen und ein gesundes Maß an Körperbeherrschung, mehr aber auch nicht. Seine Talente sind mehr andrer Natur. Dadurch, dass er ein wandelndes Kunst- und Geschichtslexikon und zudem ein Autodidakt ist, hat er ein umfangreiches Fachwissen in diesem Bereich, wodurch er einer der besten Fälscher seiner Zeit geworden ist. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein Bild, einen Wein oder eine Skulptur handelt. Mit seinem Fingerspitzengefühl für Details hat er schon einige Leute hinters Licht geführt und sogar die technische Forensik überlisten können. <br />
<br />
</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">  Miami. Sonne, Strand und Meer der wohl schönste Ort in ganz Amerika, wenn man James Cotillard fragte. James lernte seine Frau Lori kennen, als er bei einem Einsatz angeschossen wurde und sie ihn zusammenflickte. Eine Bilderbuchstory, Liebe auf den ersten Blick. Geboren wurde Henry Cotillard in Miami. Als einziger Sohn einer Krankenschwester und eines Polizisten mit einer großen Bürde. Während James also überzeugt war, dass sein Sohn in seine Fußstapfen treten sollte, formte Lori den Geist des Jungen. Sie war der festen Überzeugung, wenn sie während der Schwangerschaft Mozart und Bach hörte, es positive Auswirkungen hatte. Nicht, dass sie ihren Ehemann enttäuschen wollte, aber Lori, hatte ihren Traum Sängerin zu werden aufgegeben, da sie damit nicht über die Runden kam, doch auch nur so traf sie auf James. Dennoch war es ihr Wunsch, dass ihr Sohn, das machen konnte, was er liebte, nicht was er tun musste. Sollte er sich dazu entscheiden Polizist zu werden, würde sie ihn nicht aufhalten, aber auch nicht verurteilen, wenn er Präsident werden wollte. Henry war ein stilles Kind. Stundenlang, saß er entweder bei seinen Großeltern und ließ sich vorlesen oder hörte seiner Mutter beim Singen zu. Draußen zu spielen machte ihm kein Spaß, weswegen er auch kaum Freunde hatte, sehr zum Ärgernis von James. Auf dem Spielplatz hockt er lieber seitlich im Gras und schien die Fauna und Flora zu studieren. Wissbegierig schien er schon als kleiner Junge sich mehr für intellektuelle Dinge zu interessieren, statt Baseball oder Football. Wenn er denn mal rausging, dann nur um die magere Ausbeute an Museen zu besuchen, die Miami zu bieten hatte. Mit der Zeit verbrachte er dort mehr Zeit als zu Hause. Seine Mutter schob eine Schicht nach der anderen und sein Vater war seit Wochen an einem Fall beteiligt und schlief im Präsidium. Das Kind verbrachte demnach seine Zeit in Museen, in der Schule oder bei seiner Großmutter, die ihn zu Ausflügen in Museen in anderen Städten fuhr.<br />
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Der Haussegen hing schief, zumindest das was Henry als Kind mitbekam. Sein Vater schien nur noch mit seiner Mutter zu streiten, wenn er daheim war und man ihn immer wieder aus dem Zimmer schickte und sich das Kind aus Bruchstücken, selbst die Geschichte zusammenreimte. Nicht förderlich dabei waren die Geschichten aus der Schule. Eltern, die Stritten ließen sich meist scheiden und das wollte Henry nicht. Seine erste Fälschung erstellte er noch vor seinem Stimmbruch. Die Umstände waren die eines Kindes würdig, ebenso dessen naive Beweggründe. Zu Hause bekam er immer wieder mit, dass sich seine Eltern um Geld stritten, aber nicht im Rahmen von den üblichen Haushaltsreglungen. Es hatte mit der Arbeit zu tun. James blieb immer öfter weg. Tage. Dann Wochen. Er arbeitete verdeckt als Maulwurf bei der IRA, welche sich ein Standbein in Miami aufgebaut hatte, um ihre Brüder in Irland finanzielle gegen ihre Vendetta zu unterstützen. Cathal McKevitt der Stabschef der Untergrundorganisation fing an, nicht nur für die Idealen seines Glaubens zu kämpfen, sondern schien Profit eine essenziell bedeutsamere Priorität innezuhaben. Ein Grund der die Straße unsicher machte. Nachts konnte man sich kaum alleine auf die Straßen wagen und Raubüberfälle mit Waffen, schien Alltag zu sein. James wollte nicht, dass sein Kind und später seine Enkel in so einer Welt lebten, wo man hinter jeder Ecke Angst um sein Leben fürchten musste. Als neunmalkluger Dreikäsehoch, der in seiner Freizeit mit Brille und Fliege herumlief, schien es nun seine Aufgabe zu sein, seine Eltern finanziell zu unterstützen, damit sie sich nicht scheiden ließen. Henry war ein Naturtalent und vermutlich hätte der Junge schnell in der Kunstszene aufsteigen können. Er gehörte zu den Kindern, die mit einem Talent gesegnet waren, für das Künstler töten würden, um es zu erlangen, oder erst sterben mussten, um so gut zu werden. Er hatte mitbekommen das im Gardner Museum einige wertvolle Gemälde entwendet worden waren und es eine Belohnung gab, welche seit ihrem Raub 1990 nicht wieder aufgetaucht waren. Es musste jedoch eins sein, was einfach und in seiner Möglichkeit lag, wie das Selbstporträt von Rembrandt statt The Storm on the Sea of Galilee oder den Manet. Die Naivität des Jungen bedurfte keiner Worte, als er seine Großmutter bat mit ihm eine 1,5 Tägige Busfahrt nach Boston zu kaufen, weil er unbedingt in eine Ausstellung wollte. Boston war nicht direkt um die Ecke, aber es waren Ferien und seine Eltern konnten, etwas Zeit für sich gebrauchen, also entschied sich die betagte Dame für ein Wochenende mit Ihrem Enkel nach Boston zu fliegen. Nur um eine bitterböse Überraschung zu erleben. Selbstsicher und mit keinem Wort verwegen verlautbarte Henry, er habe das Selbstporträt von Rembrandt und verlangte seinen Finderlohn in Höhe mehrere Millionen US-Dollar. Natürlich nahm ihn niemand ernst, ganz zu seinem Ärgernis und der Peinlichkeit, welcher sich seiner Großmutter ausgesetzt fühlte.<br />
Der Ausflug mit seiner Oma war kein völliges Desaster. Marion wusste, dass Henry eine schwere Zeit durchmachte und wie immer zeigte sie Nachsicht. Wenn der Junge, das Wochenende im Museum verbringen wollte, würden sie das Wochenende eben im Museum verbringen, auch wenn Henry versprechen musste nie wieder so etwas Dummes zu tun. Er versprach es. Ohne einen Finderlohn im Gepäck aber mit dem Traum auch mal ein Museum zu leiten, ging es zurück nach Miami. Noch am Flughafen, wurden sie von Marions Mann, Henry Großvater abgeholt, um ihnen die traurige Nachricht zu übermitteln, dass Henrys Vater in der Ausübung seiner Pflicht sein Leben gelassen hatte.<br />
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James starb noch am Unfallort. Während seiner verdeckten Ermittlung flog seine Identität auf und man exekutierte den rechtstreuen Beamten. Niemand legte sich ungeschoren mit der IRA an. Der Polizist hatte in seinem Leben immer versucht das richtige zu tun. Während er sein Leben gab, da er nicht zusehen konnte, wie Kinder starben, da man ihnen Waffen verkaufte. James hatte das Geld und die Waffen entwendet. Über den Verlust war niemand amüsiert und Cathal würde erst ruhen, wenn ihm sein Eigentum, sowie der Kopf des Verräters gebracht wurden. Den Kopf bekam er, aber nicht sein Eigentum und so setzte er eine Belohnung von 5 Millionen US-Dollar aus, für die Wiederbeschaffung. Ein Anreiz, der die Familie von James in Gefahr brachte. Weder dessen Chief noch Arbeitskollegen hatten eine Ahnung, wo James die Sachen versteckt hatte. Dieser hatte das einzig richtige getan, dass wozu ihn seine Frau schon vor Wochen angefleht hatte, als sie per Zufall auf einen Bruchteil gestoßen war. Das Streitthema des Ehepaares. Damit hatte er sein und ihr Todesurteil unterschrieben. In einer nah gelegenen Verbrennungsanlage, entsorgte er die Geldscheine. Die Waffen landeten in einer Autopresse. Niemand wusste davon und so ahnte auch niemand, dass seine Familie und keine andere Menschenseele Kenntnisse von dem Verbleib der Ware und des Geldes besaß. Die Cotillards bekamen für ein paar Tage Schutz, doch niemand sah eine Bedrohung für sie, da der Grund für James Ermordung ja nur Gerüchte waren. Am Tag der Beerdigung, als Lori die restlichen Gäste nach dem Leichenschmaus rauswarf und sie endlich mit ihrem Sohn Henry alleine war, konnte sie trauern. Sie war wütend gewesen auf ihren Mann. Erst weil er so etwas Dummes getan hatte, dann wieso er nicht besser aufgepasst hatte, dann wieso er sich so einer Gefahr ausgesetzt hatte und schließlich, weil er bewusst seinen Sohn damit zur Zielscheibe machte. Letzter jedoch, nachdem sie mitten in der Nacht aus ihrem Bett gezerrt wurde. Der Finderlohn stand immer noch aus und für 5mio &#36; ging man über Leichen. Ihren Sohn beschützend gab sie ihr Leben für ihn.<br />
Noch heute erinnert sich Henry daran, wie leblos seine Mutter am Boden lag und alles so schnell ging. Polizisten stürmten ihr Haus, nahmen die Männer fest, schrien wild umher, bis er realisierte, dass er im Krankenhaus war und seine Großeltern bei ihm waren. Er stand unter Schock. US-Marschall Benjamin Ford und alter Freund seines Großvaters tauchte auf und berichtete ihnen, dass eine Belohnung ausgesetzt war und Cathal nicht Ruhen würde ehe er seine Sachen wiedererlangte. Henry war demnach nicht sicher und so entschied man sich für das Zeugenschutzprogramm.<br />
Man siedelte Henry und seine Großeltern nach Chicago um und gab ihnen eine neue Identität und so wurde aus Henry Cotillard, Milo Kingsley.<br />
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Milo, war nicht zwangsweise das, was man ein emotionaler Krüppel nannte, aber Trauer war keine Erregung, mit der er umgehen konnte. Er blieb lieber in der Phase der Verdrängung. Still und gehorsam über Stillschweigen seiner wahren Identität zu halten kam der gebürtige Miamianer (GIBBET DAS ÜBERHAUPT?!?!?!) an ein Jungeninternat in Chicago. Offiziell waren seine Eltern bei einem Autounfall gestorben, weswegen er nun hier her zu seinen Großeltern zog. Selbst im Internat schien Milo nicht trauern zu können, es war einfacher sich abzulenken, sich in Studien zu verkriechen und andere Dinge zu tun. Je weniger er darüber nachdachte, desto weniger musste er sich, damit auseinandersetzten, weswegen man ihn zu einem Kindertherapeuten steckte. Geld, das man sich hätte schenken können, da Milo lieber die Zeit damit verbrachte die Decke anzustarren. Es nervte einfach, der Junge zu sein, dessen Eltern gestorben waren, nicht nur, dass ihn alle bemutterten, als sei er aus Glas, sondern dass er niemandem sagen konnte, dass seine Eltern für ihn Helden waren. Er wollte einfach weg, weg von den Lehrern, seinen neuen Mitschülern und weg von allem. Während, also alle um ihn herum ihn behandelten wie ein rohes Ei, verkroch sich der Junge auf dem Dachboden des Internats, wo er seine Ruhe hatte. Ein Zweibett Zimmer, war wirklich nichts Angenehmes. Er wollte in den Ferien nicht zu seinen Großeltern, denn sie sahen ihn immer mit diesem Ausdruck im Gesicht an. Milo glaubte, es waren Schuldgefühle und er ertrug es einfach nicht mehr. Er hatte keine Lust. Er rief seine Großmutter an, um sie anzulügen. Er würde die Ferien bei einem neuen Freund verbringen. Sie willigte ein, war dies doch ein großer Schritt für den ach so traumatisierten Jungen. Die Prämisse war es jedoch sich einmal am Tag zu melden. Jetzt musste er nur noch die Schule überlisten. In seiner alten Schule wäre es kein Problem gewesen, da hatte man ihn kaum beachtete. Wieso konnte er nicht auch hier einfach unsichtbar sein. Im Hof, wurden die ersten Kinder abgeholt und langsam musste er sich was einfallen lassen. Als das Wachpersonal die Flure abging, um das Institut für die Ferien zu schließen, wäre er eigentlich gefasst worden. Doch es passierte nichts. Der Wachmann stand genau vor ihm, sah ihn aber nicht. Er sah förmlich durch ihn durch und erst als Milo in das Fenster sah, bemerkte er sein fehlendes Spiegelbild. Milo hatte sich als Mutant entpuppt. Die Schule besaß lediglich um das Gebäudeaußengelände, die Flure und Eingänge Sicherheitskameras, sodass Milo sich in den Schlafzimmern aufhielt, immerhin gab es jetzt herauszufinden, wie gut er war. Anfangs hatte er Startschwierigkeiten, doch er lernte es schnell. So schnell, dass seine zweite Mutation nur wenige Tage danach ausbrach. Milo befand sich in der Küche, um etwas Essen zu stibitzen, als die Wachmänner kamen. Trotz, das er unsichtbar werden konnte, hieß es nicht, dass er unbemerkt einfach herumlaufen konnte. Die Wachmänner bemerkten Kleinigkeiten. Offene Türen, Geräusche und ab und an hatten sie Licht gesehen. Ihre Vermutung war es, dass sich ein paar Jugendliche herumtrieben So auch an jenem Abend, als sie die offene Tür zur Küche und zum Vorratsraum entdeckten, in dem sich Milo versteckte. Sie sahen ihn nicht und schlossen die Tür ab. Systematisch riegelten sie die Schule ab, ohne Hinweise zu finden, dass wirklich eingebrochen wurde, weswegen man davon ausging, dass die Kids Angst bekommen hatten und geflüchtet waren. Nur leider saß Milo immer noch in der Vorratskammer fest. Solange bis er schon kurz davor war Krach zu machen, damit man ihn rausließ. Nach knapp fünf Stunden und einer viel zu vollen Blasen war es ihm doch egal erwischt zu werden, aber es war niemand mehr da, der sein Klopfen vernehmen konnte, bis er einfach durch die Tür fiel ohne, dass sie aufging. Perplex und irritiert starrte er auf die geschlossene Tür. Von den Wachleuten war keine Spur, er hätte vielleicht keine fünf Stunden warten sollen. Oder? So hatte ihn niemand bemerkt und er war dennoch frei.<br />
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Eine völlig neue Welt eröffnete sich für Milo. Nicht nur, dass er unsichtbar wurde, nein, er konnte auch durch Türen laufen. Ein Geheimnis, welches er für sich behielt und anfing diese zu trainieren. Zwischen den täglichen Anrufen bei seiner Oma übte der stille Junge bis die Schule wieder anfing. Milo hatte etwas gefunden, dass ihn ebenso begeisterte wie die Kunst. Der junge Mutant wuchs über sich selber hinaus. Er fing an sich mit seinen Klassenameraden zu verstehen, Freundschaften zu schließen. Das Leben schien weniger Scheiße zu sein. Es gab an seiner Schule eine überschaubare Anzahl an Mutanten, aber irgendwie war er der Meinung seine Gabe für sich zu behalten. Diese Möglichkeiten überall hinzugehen, ohne gesehen zu werden. Milo lernte zu leben, die kleinen Dinge zu genießen. Die Schulzeit verging und er wurde ein festes Mitglied der Schulgemeinschaft. Klassenbester. Schulsprecher. Beliebt bei den Sportlern, als auch bei den Intellektuellen. AGs wie Schach, Debattierklub, Literatur oder Musik waren nur eine von vielen alternativen die Milo nutze, um sich fortzubilden. Er strebte ein Kunststudium an, auch wenn er mit seinen Noten, was Besseres werden könnte. Seine Oma hatte sich eine Existenz aufgebaut und auch wenn er kein Polizist wie sein Vater wurde oder den Weg im Gesundheitswesen anstrebte, unterstützte sie ihn, ebenso wie sein Großvater, der jede Unterhaltung mit einem Murren bejahte. Was ihn jedoch dazu bewegte mit 16 Jahren in einem Haus einzubrechen, war wohl seiner Unerfahrenheit mit Mädchen zu verdanken. Alice eine Kunststudentin, die er von seinen Besuchen aus den Museen kannte, wickelte ihn um den Fingern. Milo war dumm und naiv genug, dass er alles für sie tat. Auch ein Bild stehlen. Sie jammerte und nörgelte, dass sie dieses eine Bild unbedingt haben wollte und dass sie es einem Museum geben würde. Milo war alt genug um genug Wissen über die verschiedenen Werke zu haben. Alice Interesse galt einem Werk, das zu selben Zeit wie das Bernsteinzimmer verfrachtet wurde. Das Bild war angeblich über Schwarzhändler in den Besitz eines sehr reichen und einflussreichen Mannes gelangt, der laut ihren Quellen einige verschollen geglaubte Werke besaß. Milo war Feuer und Flamme und sich keines Risikos bewusst. Dass Alice ihn ausnutze, war ihm nicht klar. Die Studentin wusste nichts von seiner Mutation und brauchte lediglich einen Sündenbock. Wer eignete sich da besser, als ein verliebter Trottel?<br />
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Noch am selben Abend traf sich das ungleiche Pärchen mit dem Schwur, sollte einer von ihnen erwischt werden, würden sie den anderen nicht verpfeifen. Das Haus lag am Stadtrand von Chicago und wirkte sehr futuristisch mit all den Glasflächen und geometrischen Formen. Alice versicherte dem jüngeren, dass der Hausbesitzer nicht daheim sei und es keine Kameras gab. Milo lernte an dem Abend, dass sie genauso gut Lügen konnte, wie sie aussah.<br />
Trotz all der blinden Liebe, setzte der Schüler seine Mutation nicht ein, denn irgendwo in seinem Hinterkopf war, da diese Stimme, die ihm sagte, dass er dieses Geheimnis wahren musste. In das Haus zu gelangen war faszinierend einfach gewesen. Zu einfach. Gerade als sie sich im unteren Bereich einer kleinen privaten Gallery befanden, ging der Alarm an und beide saßen in der Falle. Eine Selbstverrieglung des Hauses, fand binnen Sekunden statt und in jenem Moment, wo er Alice dank seiner Mutation hinaus bringen wollte, griff das Mädchen nach dem gesuchten Objekt und teleportierte sich weg. Fassungslos konnte Milo nur auf den schwarzen Rauch starren, denn sie dabei hinterlassen hatte. Das Miststück hatte ihn hereingelegt. Er musste dringend aus diesem Haus raus, doch als er den schnellsten Weg nehmen wollte, durch die Wand verspürte er schreckliche Schmerzen, da diese unter Hochspannung stand. Er hatte vielleicht nicht jene nehmen sollen, an der die Leitungen des Generator platziert waren. Panisch glaubte er nicht raus zu kommen, weswegen er in den Keller flüchtete um dort auszuharren. In einer Nische zwischen viel zu teurem Wein musste er seine nächsten Schritte gut überlegen. Ausharren, bis der Hausherr wiederkam und dann nichts wie weg. Noch mit der Nachwirkung des Stroms kämpfend zapfte er seine Mutation testweise an, als er durch die Kellerwand fiel, hinunter in einen geheimen Raum und das Bewusstsein verlor. Als er wieder aufwachte, befand er sich auf einem Klappbett, während ein Mann ihn interessiert ansah.<br />
Wilhelm Blumenthal. Der Hausherr.<br />
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Alice hatte eine Fälschung gestohlen, alle Werke, die sich in jener Gallery befanden waren Fälschungen. Hier im Bunker waren die wahren Schätze und Kostbarkeiten. Milo war mitten in das Versteck eines Diebes gefallen, den die Welt als Lazarus kannte. Panisch, dass die Polizei jede Sekunde auftauchen würde, beruhigte Wilhelm ihn, da er dies schon geregelt hätte. Es stellte sich heraus, dass Alice sein ehemaliger Protegé war und aufgrund von unerwiderte Liebe ihm, das nehmen wollte was er mehr liebte als sie. Seine Kunst. Wilhelm nahm ihn mit hoch in die Gallery und forderte ihn auf sich die Bilder anzusehen und bei Tageslicht erkannte er, dass es Fälschungen waren. Alice hatte dies nicht getan. Alice hatte in jenem Punkt recht gehabt, dass es keine Kameras gab, zumindest nicht im offensichtlichen Teil des Hauses. Es gab lediglich erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im Weinkeller, dem Zugang zum Bunker. Dort hatte Wilhelm auch per Video gesehen, wie Milo durch die verschlossene Geheimtür gelangt war. Eine nützliche Mutation wie er fand. Während sich der Junge aber immer noch Sorgen machte, dass der Mann ihn verhaften ließ hätte er sich lieber Sorgen darum machen sollen, wie er vor seiner ersten Mahnstunde wieder ins Internat gelangen sollte, denn keine fünf Minuten später klingelte sein Handy. Noch bevor er dieses Abheben konnte, ging Wilhelm dran und sprach mit der Schule. Sein Name hatte Gewicht in der oberen Schicht von Chicago, galt er als einer der spendabelsten Unterstützer und auch des Internates auf das Milo ging. Mit der einfachen Aussage, er habe den Jungen, vor der ersten Stunde abgeholte und ihm versicherte ihn bei der Direktorin seiner Schule zu entschuldigen, um ihn für ein Kunststipendium zu sprechen. Milo wusste nicht, was er glauben sollte, doch Wilhelm legte auf und versprach ihm, wenn er Interesse an einem Job hätte, sollte er nach der Schule wiederkommen.<br />
Unrealistisch, oder?<br />
Zurück in der Schule musste er sich eine Predigt anhören, dass er ohne Genehmigung nicht einfach das Schulgelände verlassen durfte und schon gar nicht vom Unterricht fernbleiben durfte. Zwar hatte Mr. Blumenthal angeblich vergessen bescheid zu geben, aber dies befreite Milo nicht vom Nachsitzen. Die Direktorin, war durchaus erfreut, dass einer ihrer Schüler für eins der hoch begehrten Stipendien infrage kam, aber sie musste konsequent bleiben. Nach der Schule fuhr Milo mit dem Taxi zurück zu dem Haus am See. Zu Mr. Blumenthal.<br />
Der deutschstämmige Kurator erwartete ihn bereits um ihm mitzuteilen, dass er sich wegen Alice und dem Raub der Fälschung keine Sorgen machen müsste, da sie spätestens bei dem Verkauf des Bildes merken würde, dass sie das falsche Bild hatte. Wilhelm erinnerte ihn an ihre erste Begegnung in Boston, an die er der Junge aber nicht erinnern konnte. Lazarus war es damals gewesen, der die Werke gestohlen hatte und als Milo, damals noch Henry behauptet hatte, er habe eins der Gemälde gefunden, befand sich auch Wilhelm im Museum.<br />
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Wilhelms Interesse in den Jungen war von ehrlicher Natur, dass der Zufall sie wieder zusammenbrachte, war für den recht abergläubischen Mann ein Zeichen dessen, dass Milo in seine Fußstapfen treten sollte. Damals hatte er schon dessen Talent erkannt, doch bevor er den Jungen ausfindig machen konnte, war dieser von der Bildoberfläche verschwunden. Unsicher schien der Junge, nicht genug zu wissen, was er von so einem dubiosen Angebot halten sollte. Ein Dieb, der ihm Anbot ein Kunststipendium zu stellen, wenn er dafür was wurde? Sein Lehrling? War er hier bei einem Auswahlverfahren für Sidekicks von Schurken? Milo wusste, wenn er den Mann an die Polizei verpfeift, er damit eingestehen würde, dass er hier eingebrochen war, außerdem konnte Wilhelm auch alle Bilder in der Zeit in Sicherheit bringen. Damals als er ins Zeugenschutzprogramm kam, war die oberste Priorität kein Aufsehen zu erregen. Der Schüler war der Ansicht, dass es besser war sich nicht auf die schiefe Bahn bringen zu lassen und versprach ihm, er würde ihn nicht verraten. Seine Vorsätze reichten jedoch gerade Mal für eine Woche, als seine Direktorin ihm gratulierte, dass er das Stipendium bekommen hatte und Mr. Blumenthal ihm die Möglichkeit geben würde, bei ihm zu Arbeiten um Erfahrung zusameln. Milo machte seinen Abschluss und auch wenn seine Großeltern ihn liebten und ein gutes Einkommen hatten, so würde er ihnen durch das Stipendium nicht auf der Tasche liegen, also nahm er es an. Wie aus einem Comicheft wurde aus dem Waisenjungen, der Handlanger eines Schurken. Während des ersten Semesters an der SAIC pendelte er von seinen Großeltern zur Universität und zum Haus von Wilhelm, bis dieser ihm Anbot bei ihm für die Dauer seines Stipendiums und seiner Arbeit einzuziehen. Man muss dazu nicht erwähnen, dass Milos Großvater nicht begeistert war und Wilhelm für einen perversen alten Sack hielt, der seine Studenten durch ein Stipendium dazu nötigte sexuelle Gefallen einzulösen. Milo versicherte seinen Großeltern, dass dem nicht so war und Wilhelm nur dieselbe Leidenschaft teilte. Damit war für Milos Großmutter klar, dass es okay war und so ihr Enkel seine Passion ausleben konnte.<br />
Wilhelm lehrte ihn Dinge, die fern ab jedem Unterricht lagen, so lernte er auch das Geschäft des Fälschens und mit der Zeit auch die Beweggründe für dessen Identität als Meisterdieb und Fälscher Lazarus. Er klaute nicht wahllos, er hatte so etwas wie Ganovenehre. Er stahl bereits geklaute Bilder, verschollene oder sonst aus irgendeinem nicht profitablen Grund. Wilhelms Vater, war der erste Lazarus gewesen und er war in dessen Fußstapfen getreten und er hatte gehofft, dass Alice die nächste sein würde, aber sie hatte sich als Misserfolg herausgestellt und nun sah er das Potential bei Milo. Nach wie vor weigerte sich Milo ein Dieb zu werden, aber er war schon ziemlich gut darin Dinge zu fälschen, auch wenn es dabei mehr darum ging Projekte für die Uni zu bauen oder zu basteln. Wilhelm unterrichtete ihn dennoch in allen Bereichen aus. Der Junge stellte sich als ziemlich geschickter Dieb an, auch wenn das 7-Glöckchensystem definitiv nicht hilfreich für das Studium war. Trotz seiner Mutation bestand die Ausbildung auch aus Schlösser knacken, Sicherheitssystem überlisten und noch mehr. Milo war neugierig genug sich darin zu beweisen. Mit 19 änderte sich diese Meinung jedoch. Kunst war herrlich und gehörte nicht weggesperrt und es war Milo schleierhaft, wieso Politik und Regierung das Recht hatte zu entscheiden, was mit Gütern aus der Kriegszeit passierte. Bei einer Ausstellung traf Milo eine junge Frau, die behauptete, dass das Bild an der Wand, gehörte ihrer Familie. Das Bild war während der Judenverfolgung entstanden und im Besitz eines neureichen Investors, der kein Herz dafür hatte, wer es gemalt hatte, oder wem es gehörte oder dessen Geschichte. Der jungen Frau war es wichtig, da es ihre UurGroßmutter und ihren UurGroßvater abbildete und eins der wenigen Erinnerungen war, was ihre Herkunft betraf. Milo fand es mehr als nur ungerecht, dass der Mann das Bild lieber für Unzen nach sonst wo verkaufen wollte, statt es der Familie zu schenken. An jenem Tag, als es verschickt werden sollte brach Milo mittels seiner Mutation im Frachtraum ein und entwendete das Bild und ersetzte es durch eine Kopie. Die junge Frau war mehr als zu Tränen gerührt, bevor sie mit dem kostbaren Familienerbstück zurück nach Hause reisen konnte. Niemand hatte bemerkt, dass das Bild fehlte oder gar ausgetauscht wurde. Bis auf Wilhelm. Immerhin hatte Milo die Fälschung in seinem Atelier angefertigt und seit diesem Zeitpunkt schien Milo in Lazarus Fußstapfen zu treten.<br />
Die Zeit verging und sein Studium war mehr als erfolgreich, aber er war wesentlich erfolgreicher in seiner Nebentätigkeit als Fälscher und Dieb. Milo klaute nie etwas aus Habgier oder anderen niederen Beweggründen. Seine Großeltern waren stolz auf ihren Enkel, der sich was neben dem Studium dazu verdiente in dem er Mr. Blumenthal im Museum assistierte und Ausstellungen vorbereitete und Galerien mit Künstlern bekannt machte. Es war seine Welt und sie machte ihn glücklich. Milos Mutation war eine unschlagbare Kombination, bei seinen nächtlichen Aktivitäten und so kam es, dass er ab und an auch skrupellose Auktionshäuser ausnahm, die unschuldige Menschen erpressten ihre Familienerbstücke herzugeben. Ja er hatte sich den Namen Lazarus wahrlich verdient. Es gab nie den Verdacht, dass er hinter den Diebstählen steckte oder Wilhelm, dazu waren sie zu gut in ihrem Job. Immerhin existierte diese Legende seit über 50 Jahren. Milo beendete sein Studium mit Bravour und nahm schweren Herzens einen Job in Paris an. Er wollte sich weiterentwickeln und Erfahrungen sammeln. Sich ein wenig die Hörner abstoßen, bevor er dem Ernst des Lebens entgegen sah.<br />
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Zwei Jahre lebte der Amerikaner in Europa nur, um festzustellen, dass es langweilig war. Sicherlich die Kunst war seine Leidenschaft, aber es fehlte ihm etwas. Der Nervenkitzel und das Abenteuer. Ausschlaggebend für seine Rückkehr war jedoch der plötzliche Tod von Wilhelm Blumenthal. Der Mann hatte einen Herzinfarkt erlitten und starb im Krankenhaus auf dem OP-Tisch. All sein Hab und Gut vererbte er dem mittlerweile 27-Jährigen und machte ihn so über Nacht zu einem reichen Mann. Milo konnte nicht sagen, dass es ihn nicht interessierte, dass Blumenthal verstorben sei, aber wie damals schon war er einfach nicht fähig mit Trauer umzugehen. Es brachte ihm nichts, also machte er weiter und trat sein Erbe an. Milo setzte sich mit den Arbeiten von Wilhelm auseinander und fuhr dessen Investitionen fort, was nicht ganz einfach war für den jungen Mann, da die Geschäftswelt nicht zwingend sein Metier war. Er steigerte sich tiefer in die Arbeit rein bis eines Tages die Polizei bei Milo klingelte, um die Expertise des Mannes einzufordern. Aus einem Job wurden zwei und schließlich drei. Sein Umfangreiches Wissen über Kunst und Geschichte verhalf zu mehreren Festnahmen in diesem Bereich. Milo konnte so gezielt die Konkurrenz ausschalten, die Kunst nur für Geld klaute. Mit dem Ziel seine eigene Galerie leiten zu können, nahm er einen Job im Art Institute of Chicago an. Anfangs war er für die Restaurierung zuständig, bis man ihn aufgrund seiner Referenzen öfter für mehrere Ausstellungen um Rat fragte. Seine Beziehungen in diesen Kreisen wuchsen von Tag zu Tag, bis er zum Leiter angewandter Kunst wurde und er seinen eigenen Bereich hatte. Ein wundervoller Job. Er verkaufte Blumenthals Anwesen und legte sich ein Hausboot zu. Die Kunstschätze jedoch lagerte er in einem sicheren Versteck, bis ihm was anderes einfiel.<br />
Sein Beruf als Lazarus immer noch ausübend verlor er jedoch ab und an das wesentlich aus den Augen, so wie eine gründliche Recherche, die damals bereits sein Schicksal besiegelt hatte.<br />
Im Darkweb munkelte man, dass in Europa eine der verschwundenen Schatzkammern der Nazis aufgetaucht sei. Nur zu gut erinnerte sich Milo an die Berichte in denn es hieß, dass die Nazis damals etliche Kunstschätze zerstört hatten, damit sie niemand fand, aber es gab auch Bunker, die niemand gefunden hatte. Einige dieser Meisterwerke wurden in die USA verkauft und Milo sah darin seinen Job, diese Gemälde zu finden und sie den Familien zu schicken. Insgesamt waren es drei Bilder. Eins davon sogar in Chicago.<br />
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Dieser Raub krempelte erneut sein Leben um. Milo ahnte nicht einmal, dass er ein Legionsmitglied beraubt hatte, ganz zum Leidwesen seines Hausbootes. Geoffrey Bates, tauchte bei ihm auf und forderte sein Eigentum ein, welches Milo schon längst an die rechtmäßigen Besitzer überbracht hatte. Es war auch nicht wirklich der Wert des Bildes, ging es dem Mann mehr um das Prinzip an sich und es brauchte nicht lange um das zu verstehen. Bates vernichtete sein Hausboot und schien es als ausgleichende Gerechtigkeit zu sehen. Milo war niemand, der auf eine Konfrontation aus war, aber der Mann hatte sein Boot in die Luft gejagt und die Polizei ging von einem defekten Gasleck aus. Es folgte aber weder eine Anzeige gegen ihn noch des Diebstahls. Bevor er jedoch den Broker zur Verantwortung ziehen konnte, galt es heraus zu finden, wie er ihn gefunden hatte. Hätte Milo damals vor dem Raub gewusst, dass es sich dabei um die Legion gehandelt hätte, wäre er mit mehr Vorsicht an die Sache gegangen. Es kam zu einer erneuten Gegenüberstellung und ganz ehrlich ihm ist bis heute nicht bewusst, wie es dazu kam, dass er anfing für ihn zu arbeiten. Vielleicht lag es an dem Nervenkitzel sich zu beweisen, an seiner nervend, notorischen Art, dass Bates ihm nichts anhaben konnte oder er in dem Broker so eine Art Lebensaufgabe gefunden hatte. Fakt war, Bates wusste, wer er war, dass er Familie hatte und dass er lange Finger hatte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Legionär ihn und seine Angehörigen vernichtete, bevor er dazu kam dessen Geheimnis auszuplaudern. Jeder der Männer besaß ein Druckmittel gegenüber dem anderen. Milo war viel weicher, als es Bates jemals gewesen war, wie es schien. Es fing mit kleinen Aufträgen an, die er für Bates erledigte, für sein Stillschweigen über das Diebesgut. Milo war ein Gutmensch und ihn ans Messer zu liefern konnte er irgendwie nicht, zudem waren die Beweise, die er hatte nicht legitim. Aus einem Job wurden, zwei, dann drei und ehe er sich versah, ging er bei Bates ein und aus. Dies war vor exakt vier Jahren und seitdem arbeitet Milo freiwillig für den ewig grimmigen Broker, denn er nicht nur als Chef, sondern auch als Freund sieht, auch wenn diese Freundschaft nur einseitiger Natur ist. Seit dieser Zeit ist er auch wohl Mitglied der Legion. Sein Talent unbemerkt einzudringen durch seine Mutation und seine Ausbildung bei Blumenthal sind heiß begehrt, wenn es darum geht unbemerkt Informationen zu erlangen. Der Mutant hatte nie das Bestreben, seine Rasse über die einer anderen zu stellen, aber in gewisser weise war die Unterdrückung seinesgleichen nicht zu übersehen. Damals waren es die Juden, davor die Schwarzen und davor angebliche Hexen, die aufgrund ihrer Haarfarbe keine Seelen hatten. So kam es eben, dass der rothaarige, junge Mann sich einer Institution anschloss um die Diskriminierung seiner Art brechen. Die Ungerechtigkeit gegenüber Metahumen war überall präsent.<br />
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In diesen vier Jahren quittierte er seinen Job, als Leiter für angewandte Kunst im Art Institute of Chicago und eröffnete eine Galerie im Loop. Ein Job der ihm sehr viel mehr Freizeit einbringt, oder viel mehr Zeit die er darin Investieren konnte Kunstschätze zu stehlen oder für Bates zu arbeiten. Ein unumstrittener Fakt jedoch, seit seinem Eintritt in die Legion ist es stiller geworden um Lazarus. Wenn er zuschlägt dann nicht um sich zu bereichern, sondern um gestohlene Kunst zu retten, er ist wohl doch ein Robin Hood der Kunst. In der Kunstwelt ist Milo sehr gefragt, sei es wegen seiner umfangreichen Expertise, geschätzter Gast auf Ausstellungen oder Galen oder als Kunstexperte für die Polizei und das FBI. Milo liebt das Spiel mit dem Feuer und den Nervenkitzel. Der illegale Kunsthandel in Chicago ist ein Brennpunkt in den Staaten, weswegen er nur zu freiwillig die beratende Tätigkeit für die Behörden übernimmt, sofern er nicht sein Wissen dafür nutz um als Lazarus zuzuschlagen, sobald den Behörden die Hände gebunden sind. Im Ganzen ist Milo glücklich mit seinem Leben. Er hat eine Bilderbuch-Vita. Jahrgangsbester in einem Internat, Kunststipendium, mehrere gewonnen Awards, Leiter angewandter Kunst und nun Besitzer seiner eigenen Gallery. Milo unterstütz Nachwuchskünstler und ist ein gern gesehener Gast in der Kunstwelt. Zwar ist sein privates Leben, das reinste Chaos da er nur die Arbeit kennt und sein letztes Date stehen gelassen hat für ein Bild, aber irgendwann wird auch er herausfinden, dass er mehr gibt im Leben, als nur Farbe und alte Leinwand. Umso beharrter ist seine Großmutter der Auffassung, er sollte mehr Zeit mit Menschen verbringen, statt mit Biografien von toten Künstlern, aber dies ist eine Angewohnheit, die er schon als Kind hatte. Sein neues Zuhause, der Uhrenturm ist sein Vermächtnis an die Nachwelt. Mit dem Geld, dass er von Blumenthal erhalten hatte, konnte er genug Investieren um dieses wundervolle Objekt zu ersteigern und zu renovieren.<br />
Insgesamt ist seine Situation sehr entspannend, zwar gilt seine Liebe nach wie vor der Kunst, aber durch seine Arbeit in der Legion ist er ein All-Rund-Talent geworden. Nora, Bates Assistentin in der Firma ist zwar augenscheinlich jene, die Termine macht und ihrem Chef alles gibt, doch ist es Milo der diesen Terminplaner genauso gut auswendig kann und zusätzlich die dessen andere Geschäfte klärt. Kein Wunder also, dass man sich fragt, wieso ein Kunsthändler und Galerist so viel Zeit bei einem Broker verbringt. Simple Antwort. Milo gibt sich gerne als einziger Freund von Bates aus, was traurig aber wahr ist und irgendwie sogar stimmt. Milo weiß immer wo Bates ist und was er gerade macht, nicht zuletzt, weil er Nora nicht ahnt, dass er eine virtuelle Kopie von ihren technischen Daten hat. Milo kann sich ja schlecht als seinen anderen Assistenten ausgeben.<br />
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Das Milo ein Mutant ist und er der Regierung nicht traut, ist seit seiner Begegnung mit Bates Anreiz für seine Mitgliedschaft in der Legion. Würde die Association auch nur ahnen, welche Mutation er besitz, würde er schon längst im Gefängnis sitzen. Menschen sind ihm eigentlich egal, nur dass ihr Hass und ihre Wut sie unkontrollierbar macht und er will nicht unterdrückt werden. Vielleicht wäre er bei der [R]evolution besser aufgehoben, aber die haben keinen so guten Badass Ruf wie die Legion. Ein Scherz. Der Mutant war oft Zeuge von Hassdelikten und ist es leid, dass die Unterdrückten immer ausgebeutet werden. Mutanten brauchen eine Stimme und sei es die der Legion, denn mit Liedern über den Frieden und Tänzen im Kreis ist niemandem geholfen.Anschläge in dieser Hinsicht sind für ihn ein heikles Thema. Für ihn vergeudete, unschuldige Leben lediglich als eine Botschaft zu melodramatisch. Er ist Gewalt abgeneigt, versteht aber die Botschaft dahinter durchaus, weswegen er umso erleichterter ist, dass seine Dienste einem Mitglied unterstellt sind, welcher sich mehr den Finanzen widmet, statt dem blutigen Geschäft selbst. Milos Mitgefühl ist begrenzt, er verherrlicht zwar keine Gewalt und hasst Ungerechtigkeit, aber er würde nie so weit gehen und sein eigenes Leben für andere Opfern, er hat aus den Fehlern seines Vaters gelernt. Entweder es gibt einen anderen Weg oder man lässt es sein. Er sieht es, als seine Pflicht an nur sein eigenes Umfeld zu schützen, man kann ja nicht die Welt retten. Milo hat sich damit abgefunden, dass das Leben kein Ponyhof ist, sondern viel mehr eine Geisterfahrt. Man weiß nie was hinter der nächsten Ecke lauert.</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sgoutbox">
<div class="sgtitelgross"> MILO KINGSLEY</div>
<div class="sgtitelklein">PERSÖNLICHE INFORMATIONEN ZEIGEN UNS, MIT WEM WIR ES ZU TUN HABEN</div>
<br />
<br/><table align="center"><tr><td>
<table width="190px" cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> 31 Jahre</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> 11.09.2033</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Miami </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Metahuman</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> NICHT REGISTRIERT</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Wrigley Building District 1-1</td></tr></table></td>
<td><img class="sgimg" src="https://i.imgur.com/LLaFdL0.gif"/></td>
<td>
<table width="190px"cellspacing="10px"><tr><td class="sgfakt"> Kunst(dieb)händler</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Chaotisch Neutral</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Legion</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Yes </td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Kiki</td></tr>
<tr><td class="sgfakt"> Lauridsen Mathias</td></tr></table></td></tr></table><br/><br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> FAMILIE UND OPTIK</div>
<div class="sgtitelklein">OPTIONALE INFORMATIONEN - BEI NICHTGEBRAUCH LÖSCHEN</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">FAMILIENBANDE</div>
<div class="sbox">» Mutter<br />
Lori Cotillard geb. Miller<br />
|Krankenschwester|Mensch|verstorben|<br />
An seine Mutter kann sich Milo gut erinnern. Sie war liebevoll, freundlich und ein Herz von einer Seele. Zudem machte sie in seinen Augen, die weltbesten Erdbeertörtchen, weswegen er wohl fast jeden Laden in Chicago kennt, der Erdbeertörtchen verkauft. Leider hat er noch nicht die Perle unter ihnen gefunden, die ihn 100% überzeugt, aber das it-Lokal Dirty Dishes ist mitunter sein Favorit.<br />
Vater<br />
James Cotillard<br />
|Polizist|Metahumen-Lügendetektor|verstorben|<br />
Sein Vater war ein vorzeige Polizist, der es weit gebracht hätte. Er war loyal, ehrlich und war immer versucht das richtige zu tun, bis er eben sein Leben verlor.<br />
<br />
Großmutter<br />
Marion Cotillard geb. Hanson (Barbara Kingsley)<br />
|Besitz eine kleine Buchhandlung|Mensch|81 Jahre|<br />
Nach dem Tod seiner Eltern, kam Milo zusammen mit seinen Großeltern ins Zeugenschutzprogramm und man siedelte sie in Chicago an. Barbara gründete mit ihrem Mann Milo eine kleine Buchhandlung, die sich auf antike Werke und seltene Schriftstücke spezialisiert hat. Ihr Enkel ist ihr ganzer Stolz, weswegen sie ihn so oft wie möglich, mindestens einmal die Woche dazu zwingt, mit ihnen in der Wohnung über dem Buchladen zu Abendessen.<br />
<br />
Großvater<br />
Henry Cotillard (Milo Kingsley)<br />
|Rentner|Metahumen-Metatracker|82Jahre|<br />
Schweigsam. Ein Mann weniger Worte. Der ehemalige Mordermittler gab damals seinen Beruf auf um für seine Frau und seinen Enkel eine Zukunft zu sichern. Man schickte ihn in Frührente und nun ist es seine Hauptaufgabe, seine Frau tagtäglich darauf hinzuweisen, dass sie selbst nach über 60 Jahren Ehe immer noch keinen gescheiten Kaffee machen kann.<br />
<br />
Alles in einem liebt Milo seine Großeltern, sie sind fürsorglich und liebevoll. Mehr braucht er auch nicht.</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">OPTISCHE FAKTEN</div>
<div class="sbox">»  Augenfarbe :<br />
Grau<br />
Haarfarbe :<br />
Erdbeerblond<br />
Größe & Gewicht :<br />
182 cm und 81 Kilo schwer.<br />
Besondere Merkmale :<br />
kleine Narbe auf der Wange.<br />
Kleidungsstil :<br />
Dem Anlass entsprechend.</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> Charakter Informationen </div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND IST PERFEKT, UND WIR HALTEN EUCH DEN SPIEGEL VOR</div>
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">+ Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. charmant<br />
» 2. schlagfertig<br />
» 3. immer gut gelaunt<br />
» 4. gebildet<br />
» 5. eloquent<br />
» 6. autodidakt<br />
» 7. gründlich<br />
</div></td>
<br />
<br />
<td><div class="sboxtitel">- Eigenschaften</div>
<div class="sbox">» 1. Nachtragend<br />
» 2. Eifersüchtig<br />
» 3. notorischer Lügner<br />
» 4. leichtsinnig<br />
» 5. manipulativ<br />
» 6. loses Mundwerk<br />
» 7. korrigiert andere</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Vorlieben</div>
<div class="sbox">» 1. Kunst<br />
» 2. Segeln<br />
» 3. klassische Musik<br />
» 4. Soaps<br />
» 5. Pasta </div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Abneigungen</div>
<div class="sbox">» 1. Gewalt<br />
» 2. billiger Fusel<br />
» 3. Menschen ohne Respekt vor Kunst<br />
» 4. schlechte Autofahrer<br />
» 5. stümperhafte Arbeit</div></td></tr></table>
<br />
<table align="center"><tr><td><div class="sboxtitel">Stärken</div>
<div class="sbox"> » 1. umfassendes Allgemeinwissen<br />
» 2. wandelndes geschichts/Kunstlexikon<br />
» 3. Kreativität<br />
» 4. Rätsel lösen <br />
» 5. Überöebenskünstler</div></td>
<br />
<td><div class="sboxtitel">Schwächen</div>
<div class="sbox"> » 1. Kunst<br />
» 2. Schöne Frauen<br />
» 3. italienische Kunst<br />
» 4. Herausforderungen<br />
» 5. schwarzer Daumen</div></td></tr></table>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> MUTATIONEN UND FÄHIGKEITEN</div>
<div class="sgtitelklein">WIR TRAGEN EINE KRAFT IN UNS, DIE UNS ANDERS MACHT ALS EUCH</div>
<div class="sgtext"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">MUTATIONEN :</span><br />
Milo besitzt zwei Gleichwertig ausgeprägte Mutation<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Invisibility [N] und [Phasing[N]</span><br />
Vielleicht lag es an seinen Mutationen, das Milo zum Dieb wurde, leider kann er ihnen schlecht die Schuld darangeben. Langezeit glaubte er, dass seine Gaben eine kombinierte Mutation sei, welche in mehrere Segmente aufgeteilt ist. Doch ein anderer Metahumen teilte ihm mit, dass seine Mutation, über seine Haut greift in gleichermaßen, aber sie doch zwei eigenständige Muster aufweisen. Beide Mutationen, funktionieren über seine Haut, alles was darüber hinaus ist, wird in Masse gerechnet und unterliegt einem strengen physikalischen Gesetz. Er kann nur eine bestimmte Anzahl an Kilogramm/Masse mit transferieren, übersteigt er diese Grenze funktioniert seine Mutation nicht, oder ist fehlerhaft. In beiden Fällen wäre dies tödlich, da wenn er sich überschätz in der Wand steckenbleiben kann und dies zum Tod führt.<br />
Er kann die Mutationen, einzeln nutzen, sie aber auch kombinieren, wenn ihm danach ist.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><br />
INVISIBILITY [N]</span><br />
Now you see me.<br />
Milo kann sich unsichtbar machen. Seine Haut funktioniert wie ausgeklügelte Tarnsysteme, mit dem Unterschied, dass man bei genauerem Hinsehen oder naher Distanz kein Flimmern sieht. Dieser Prozess passiert binnen eines Augenaufschlages und er kann, sowohl seinen gesamten Körper mit Bekleidung verschwinden lassen, sowie auch nur einzelne Körperteile.<br />
Shortfacts:<br />
#Binnen eines Augenaufschlages hat er diesen Zustand alleine erreicht, dabei kann er auch seine Bekleidung unsichtbar machen, oder nur einzelne Teile seines Körpers.<br />
#Die maximale Dauer beträgt 15 Minuten am Stück, mit jeweils 1 Stunde Pause dazwischen, oder eben maximal 30 Minuten auf den ganzen Tag verteilt, dafür ohne zeitliche Begrenzung der Pausen zwischen der Nutzung.<br />
Anderer Personen mit verschwinden lassen:<br />
#Um andere Personen mit unsichtbar zu machen, muss Hautkontakt bestehen, da seine Hautzellen, die der anderen Person infizieren. Geht eben schneller, als wenn er Fasern erst anfasst.<br />
#Er kann die maximale Masse von 200kg und oder 1-2 Personen mit unsichtbar machen.<br />
#Die Dauer mit Passagier beträgt 5-10 Minuten am Stück(je mehr Leute, oder Schwerer der Gegenstand, desto kürzer die Zeit), mit 5 Std Pause.<br />
#Je mehr Masse optisch zu neutralisieren ist, desto länger dauert es bis der Zustand erreicht ist um für die Umwelt „unsichtbar“ zu sein, pro weiteres fremdes Kilo 0,05sek, demnach dauert es 10 Sekunden, bis er es vollbracht hat sich und seine Begleiter unsichtbar zu machen. Ein Grund warum er selten wen mit transferiert, alleine benötigt er nicht mal eine Sekunde.<br />
#Milo kann andere Personen nur komplett unsichtbar machen, nicht partiell.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">PHASING[N]</span><br />
Milo ist in der Lage sich durch feste Materie zu bewegen. Egal wie Dick oder aus welchem Material eine Blockade besteht, Milo kann diese durchqueren, da er seinen Körper in einen Zustand dematerialisiert, der es ihm ermöglicht im wahrsten Sinne des Wortes, durch Wände zu gehen. Dabei ist es egal, ob organisch oder anorganisch. Jedoch ist bei aktiver Stromspannung vorsichtgeboten, da die elektrische Ladung, dafür sorgen kann, dass er sich nicht wieder manifestiert. Er hat einmal den Fehler gemacht und wollte durch einen elektrischen Zaun, es hat ihn fast eine halbe Stunde gekostet, seinen körperlichen Aggregatzustand wieder zu erlangen. Wer jetzt, denkt dies sei ein vertretbares Minus, welches einer Wiederholung nicht im Weg steht, täuscht sich. Nicht nur, dass er dann Probleme hat sich wieder zu fangen, so hat er viel mehr damit zu kämpfen, dass er sich nicht einfach auflöst, weil der Strom, seine Moleküle komplett neu anordnet, deswegen meidet er solche Dinge lieber. Bei inaktiver Spannung, wie zum Beispiel elektrischen Haushaltsgeräten oder dergleichen ist das Risiko weitaus geringer und er kann sie durchdringen ohne Angst haben zu müssen in Nanopartikel zerfetz zu werden ohne sich wieder zu sammeln. Es dauert, dann einfach länger seine Form wieder anzunehmen.<br />
Shortfacts:<br />
#Binnen eines Augenaufschlages hat er diesen Zustand alleine erreicht. Wenn er diese Mutation, nicht mit der Unsichtbarkeit koppelt, sieht er aus wie eine Lichtreflektion.<br />
#Er kann auch nur einzelne Körperteile dematerialisieren.<br />
#Er alleine kann den Zustand, seines Körpers, 15 Minuten am Stück dazwischen 2std Pause oder maximal 15min am ganzen Tag ohne zeitliche Begrenzungen der Wiederholung, halten.<br />
#Durch jegliche Art von Wänden, Mauer, organisch, anorganischer Strukturen.<br />
#Aktive unter Strom stehende Materie kann lebensgefährlich sein. Während des Prozesses, kann er diese 1 Meter Entfernung bei Starkstrom passieren, bei einem normalen Stromkabel, reichen 10 cm.<br />
<br />
#Eine Wand oder ein Zaun welcher unter Starkstrom steht ist für ihn Lebensgefährlich und er würde ihn nicht freiwillig passieren. Je höher die Volt Zahl ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ihn zerreißt.<br />
Mitnahme anderer Personen<br />
#Um eine andere Person mit zunehmen ist eine Berührung Notwendig.<br />
#Er kann die maximale Masse von 500kg ( und oder 3-5 Personen) mitnehmen.<br />
#Dauer mit Passagier beträgt 5-1 min am Stück(je mehr Leute, desto kürzer die Zeit), mit 5 Std Pause<br />
Oder 5-1 min über den ganzen Tag ohne zeitliche Begrenzungen der Wiederholung.<br />
#Milo kann bei anderen Personen zwar ebenfalls nur diverse Gliedmaßen dematerialisieren, aber dies ist extrem Schwer und Zeitaufwendig im Vergleich, diese im gesamten mit zu transferieren.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Grenzen</span><br />
#Je mehr Masse zu transportieren ist, desto länger dauert es bis der Zustand erreicht ist um die Materie zu durchdringen, pro weiteres fremdes Kilo 0,01sek, demnach dauert es 5 Sekunden, bis er es vollbracht hat seinen Körper und die seiner Passagiere in den Zustand zu versetzten, dass sie durch eine Wand gehen können.<br />
#Bei vorhandenem Strom, kann es zu Verzögerung der Wiederzusammensetzung geben.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">FÄHIGKEITEN</span><br />
Milos Fähigkeiten liegen weniger bei seinen körperlichen Attributen. Er ist weder ein Kämpfer noch Athletisch. Er besitz zwar die Fähigkeit sich zu Verteidigen um aus brenzlichen Situationen zu entkommen und ein gesundes Maß an Körperbeherrschung, mehr aber auch nicht. Seine Talente sind mehr andrer Natur. Dadurch, dass er ein wandelndes Kunst- und Geschichtslexikon und zudem ein Autodidakt ist, hat er ein umfangreiches Fachwissen in diesem Bereich, wodurch er einer der besten Fälscher seiner Zeit geworden ist. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein Bild, einen Wein oder eine Skulptur handelt. Mit seinem Fingerspitzengefühl für Details hat er schon einige Leute hinters Licht geführt und sogar die technische Forensik überlisten können. <br />
<br />
</div>
<br />
<br />
<div class="sgtitelgross"> BIOGRAFIE</div>
<div class="sgtitelklein">NIEMAND WIRD ALS DER GEBOREN, DER ER IST. BIS DAHIN IST ES EIN LANGER WEG</div>
<div class="sgtext">  Miami. Sonne, Strand und Meer der wohl schönste Ort in ganz Amerika, wenn man James Cotillard fragte. James lernte seine Frau Lori kennen, als er bei einem Einsatz angeschossen wurde und sie ihn zusammenflickte. Eine Bilderbuchstory, Liebe auf den ersten Blick. Geboren wurde Henry Cotillard in Miami. Als einziger Sohn einer Krankenschwester und eines Polizisten mit einer großen Bürde. Während James also überzeugt war, dass sein Sohn in seine Fußstapfen treten sollte, formte Lori den Geist des Jungen. Sie war der festen Überzeugung, wenn sie während der Schwangerschaft Mozart und Bach hörte, es positive Auswirkungen hatte. Nicht, dass sie ihren Ehemann enttäuschen wollte, aber Lori, hatte ihren Traum Sängerin zu werden aufgegeben, da sie damit nicht über die Runden kam, doch auch nur so traf sie auf James. Dennoch war es ihr Wunsch, dass ihr Sohn, das machen konnte, was er liebte, nicht was er tun musste. Sollte er sich dazu entscheiden Polizist zu werden, würde sie ihn nicht aufhalten, aber auch nicht verurteilen, wenn er Präsident werden wollte. Henry war ein stilles Kind. Stundenlang, saß er entweder bei seinen Großeltern und ließ sich vorlesen oder hörte seiner Mutter beim Singen zu. Draußen zu spielen machte ihm kein Spaß, weswegen er auch kaum Freunde hatte, sehr zum Ärgernis von James. Auf dem Spielplatz hockt er lieber seitlich im Gras und schien die Fauna und Flora zu studieren. Wissbegierig schien er schon als kleiner Junge sich mehr für intellektuelle Dinge zu interessieren, statt Baseball oder Football. Wenn er denn mal rausging, dann nur um die magere Ausbeute an Museen zu besuchen, die Miami zu bieten hatte. Mit der Zeit verbrachte er dort mehr Zeit als zu Hause. Seine Mutter schob eine Schicht nach der anderen und sein Vater war seit Wochen an einem Fall beteiligt und schlief im Präsidium. Das Kind verbrachte demnach seine Zeit in Museen, in der Schule oder bei seiner Großmutter, die ihn zu Ausflügen in Museen in anderen Städten fuhr.<br />
<br />
Der Haussegen hing schief, zumindest das was Henry als Kind mitbekam. Sein Vater schien nur noch mit seiner Mutter zu streiten, wenn er daheim war und man ihn immer wieder aus dem Zimmer schickte und sich das Kind aus Bruchstücken, selbst die Geschichte zusammenreimte. Nicht förderlich dabei waren die Geschichten aus der Schule. Eltern, die Stritten ließen sich meist scheiden und das wollte Henry nicht. Seine erste Fälschung erstellte er noch vor seinem Stimmbruch. Die Umstände waren die eines Kindes würdig, ebenso dessen naive Beweggründe. Zu Hause bekam er immer wieder mit, dass sich seine Eltern um Geld stritten, aber nicht im Rahmen von den üblichen Haushaltsreglungen. Es hatte mit der Arbeit zu tun. James blieb immer öfter weg. Tage. Dann Wochen. Er arbeitete verdeckt als Maulwurf bei der IRA, welche sich ein Standbein in Miami aufgebaut hatte, um ihre Brüder in Irland finanzielle gegen ihre Vendetta zu unterstützen. Cathal McKevitt der Stabschef der Untergrundorganisation fing an, nicht nur für die Idealen seines Glaubens zu kämpfen, sondern schien Profit eine essenziell bedeutsamere Priorität innezuhaben. Ein Grund der die Straße unsicher machte. Nachts konnte man sich kaum alleine auf die Straßen wagen und Raubüberfälle mit Waffen, schien Alltag zu sein. James wollte nicht, dass sein Kind und später seine Enkel in so einer Welt lebten, wo man hinter jeder Ecke Angst um sein Leben fürchten musste. Als neunmalkluger Dreikäsehoch, der in seiner Freizeit mit Brille und Fliege herumlief, schien es nun seine Aufgabe zu sein, seine Eltern finanziell zu unterstützen, damit sie sich nicht scheiden ließen. Henry war ein Naturtalent und vermutlich hätte der Junge schnell in der Kunstszene aufsteigen können. Er gehörte zu den Kindern, die mit einem Talent gesegnet waren, für das Künstler töten würden, um es zu erlangen, oder erst sterben mussten, um so gut zu werden. Er hatte mitbekommen das im Gardner Museum einige wertvolle Gemälde entwendet worden waren und es eine Belohnung gab, welche seit ihrem Raub 1990 nicht wieder aufgetaucht waren. Es musste jedoch eins sein, was einfach und in seiner Möglichkeit lag, wie das Selbstporträt von Rembrandt statt The Storm on the Sea of Galilee oder den Manet. Die Naivität des Jungen bedurfte keiner Worte, als er seine Großmutter bat mit ihm eine 1,5 Tägige Busfahrt nach Boston zu kaufen, weil er unbedingt in eine Ausstellung wollte. Boston war nicht direkt um die Ecke, aber es waren Ferien und seine Eltern konnten, etwas Zeit für sich gebrauchen, also entschied sich die betagte Dame für ein Wochenende mit Ihrem Enkel nach Boston zu fliegen. Nur um eine bitterböse Überraschung zu erleben. Selbstsicher und mit keinem Wort verwegen verlautbarte Henry, er habe das Selbstporträt von Rembrandt und verlangte seinen Finderlohn in Höhe mehrere Millionen US-Dollar. Natürlich nahm ihn niemand ernst, ganz zu seinem Ärgernis und der Peinlichkeit, welcher sich seiner Großmutter ausgesetzt fühlte.<br />
Der Ausflug mit seiner Oma war kein völliges Desaster. Marion wusste, dass Henry eine schwere Zeit durchmachte und wie immer zeigte sie Nachsicht. Wenn der Junge, das Wochenende im Museum verbringen wollte, würden sie das Wochenende eben im Museum verbringen, auch wenn Henry versprechen musste nie wieder so etwas Dummes zu tun. Er versprach es. Ohne einen Finderlohn im Gepäck aber mit dem Traum auch mal ein Museum zu leiten, ging es zurück nach Miami. Noch am Flughafen, wurden sie von Marions Mann, Henry Großvater abgeholt, um ihnen die traurige Nachricht zu übermitteln, dass Henrys Vater in der Ausübung seiner Pflicht sein Leben gelassen hatte.<br />
<br />
<br />
James starb noch am Unfallort. Während seiner verdeckten Ermittlung flog seine Identität auf und man exekutierte den rechtstreuen Beamten. Niemand legte sich ungeschoren mit der IRA an. Der Polizist hatte in seinem Leben immer versucht das richtige zu tun. Während er sein Leben gab, da er nicht zusehen konnte, wie Kinder starben, da man ihnen Waffen verkaufte. James hatte das Geld und die Waffen entwendet. Über den Verlust war niemand amüsiert und Cathal würde erst ruhen, wenn ihm sein Eigentum, sowie der Kopf des Verräters gebracht wurden. Den Kopf bekam er, aber nicht sein Eigentum und so setzte er eine Belohnung von 5 Millionen US-Dollar aus, für die Wiederbeschaffung. Ein Anreiz, der die Familie von James in Gefahr brachte. Weder dessen Chief noch Arbeitskollegen hatten eine Ahnung, wo James die Sachen versteckt hatte. Dieser hatte das einzig richtige getan, dass wozu ihn seine Frau schon vor Wochen angefleht hatte, als sie per Zufall auf einen Bruchteil gestoßen war. Das Streitthema des Ehepaares. Damit hatte er sein und ihr Todesurteil unterschrieben. In einer nah gelegenen Verbrennungsanlage, entsorgte er die Geldscheine. Die Waffen landeten in einer Autopresse. Niemand wusste davon und so ahnte auch niemand, dass seine Familie und keine andere Menschenseele Kenntnisse von dem Verbleib der Ware und des Geldes besaß. Die Cotillards bekamen für ein paar Tage Schutz, doch niemand sah eine Bedrohung für sie, da der Grund für James Ermordung ja nur Gerüchte waren. Am Tag der Beerdigung, als Lori die restlichen Gäste nach dem Leichenschmaus rauswarf und sie endlich mit ihrem Sohn Henry alleine war, konnte sie trauern. Sie war wütend gewesen auf ihren Mann. Erst weil er so etwas Dummes getan hatte, dann wieso er nicht besser aufgepasst hatte, dann wieso er sich so einer Gefahr ausgesetzt hatte und schließlich, weil er bewusst seinen Sohn damit zur Zielscheibe machte. Letzter jedoch, nachdem sie mitten in der Nacht aus ihrem Bett gezerrt wurde. Der Finderlohn stand immer noch aus und für 5mio &#36; ging man über Leichen. Ihren Sohn beschützend gab sie ihr Leben für ihn.<br />
Noch heute erinnert sich Henry daran, wie leblos seine Mutter am Boden lag und alles so schnell ging. Polizisten stürmten ihr Haus, nahmen die Männer fest, schrien wild umher, bis er realisierte, dass er im Krankenhaus war und seine Großeltern bei ihm waren. Er stand unter Schock. US-Marschall Benjamin Ford und alter Freund seines Großvaters tauchte auf und berichtete ihnen, dass eine Belohnung ausgesetzt war und Cathal nicht Ruhen würde ehe er seine Sachen wiedererlangte. Henry war demnach nicht sicher und so entschied man sich für das Zeugenschutzprogramm.<br />
Man siedelte Henry und seine Großeltern nach Chicago um und gab ihnen eine neue Identität und so wurde aus Henry Cotillard, Milo Kingsley.<br />
<br />
<br />
Milo, war nicht zwangsweise das, was man ein emotionaler Krüppel nannte, aber Trauer war keine Erregung, mit der er umgehen konnte. Er blieb lieber in der Phase der Verdrängung. Still und gehorsam über Stillschweigen seiner wahren Identität zu halten kam der gebürtige Miamianer (GIBBET DAS ÜBERHAUPT?!?!?!) an ein Jungeninternat in Chicago. Offiziell waren seine Eltern bei einem Autounfall gestorben, weswegen er nun hier her zu seinen Großeltern zog. Selbst im Internat schien Milo nicht trauern zu können, es war einfacher sich abzulenken, sich in Studien zu verkriechen und andere Dinge zu tun. Je weniger er darüber nachdachte, desto weniger musste er sich, damit auseinandersetzten, weswegen man ihn zu einem Kindertherapeuten steckte. Geld, das man sich hätte schenken können, da Milo lieber die Zeit damit verbrachte die Decke anzustarren. Es nervte einfach, der Junge zu sein, dessen Eltern gestorben waren, nicht nur, dass ihn alle bemutterten, als sei er aus Glas, sondern dass er niemandem sagen konnte, dass seine Eltern für ihn Helden waren. Er wollte einfach weg, weg von den Lehrern, seinen neuen Mitschülern und weg von allem. Während, also alle um ihn herum ihn behandelten wie ein rohes Ei, verkroch sich der Junge auf dem Dachboden des Internats, wo er seine Ruhe hatte. Ein Zweibett Zimmer, war wirklich nichts Angenehmes. Er wollte in den Ferien nicht zu seinen Großeltern, denn sie sahen ihn immer mit diesem Ausdruck im Gesicht an. Milo glaubte, es waren Schuldgefühle und er ertrug es einfach nicht mehr. Er hatte keine Lust. Er rief seine Großmutter an, um sie anzulügen. Er würde die Ferien bei einem neuen Freund verbringen. Sie willigte ein, war dies doch ein großer Schritt für den ach so traumatisierten Jungen. Die Prämisse war es jedoch sich einmal am Tag zu melden. Jetzt musste er nur noch die Schule überlisten. In seiner alten Schule wäre es kein Problem gewesen, da hatte man ihn kaum beachtete. Wieso konnte er nicht auch hier einfach unsichtbar sein. Im Hof, wurden die ersten Kinder abgeholt und langsam musste er sich was einfallen lassen. Als das Wachpersonal die Flure abging, um das Institut für die Ferien zu schließen, wäre er eigentlich gefasst worden. Doch es passierte nichts. Der Wachmann stand genau vor ihm, sah ihn aber nicht. Er sah förmlich durch ihn durch und erst als Milo in das Fenster sah, bemerkte er sein fehlendes Spiegelbild. Milo hatte sich als Mutant entpuppt. Die Schule besaß lediglich um das Gebäudeaußengelände, die Flure und Eingänge Sicherheitskameras, sodass Milo sich in den Schlafzimmern aufhielt, immerhin gab es jetzt herauszufinden, wie gut er war. Anfangs hatte er Startschwierigkeiten, doch er lernte es schnell. So schnell, dass seine zweite Mutation nur wenige Tage danach ausbrach. Milo befand sich in der Küche, um etwas Essen zu stibitzen, als die Wachmänner kamen. Trotz, das er unsichtbar werden konnte, hieß es nicht, dass er unbemerkt einfach herumlaufen konnte. Die Wachmänner bemerkten Kleinigkeiten. Offene Türen, Geräusche und ab und an hatten sie Licht gesehen. Ihre Vermutung war es, dass sich ein paar Jugendliche herumtrieben So auch an jenem Abend, als sie die offene Tür zur Küche und zum Vorratsraum entdeckten, in dem sich Milo versteckte. Sie sahen ihn nicht und schlossen die Tür ab. Systematisch riegelten sie die Schule ab, ohne Hinweise zu finden, dass wirklich eingebrochen wurde, weswegen man davon ausging, dass die Kids Angst bekommen hatten und geflüchtet waren. Nur leider saß Milo immer noch in der Vorratskammer fest. Solange bis er schon kurz davor war Krach zu machen, damit man ihn rausließ. Nach knapp fünf Stunden und einer viel zu vollen Blasen war es ihm doch egal erwischt zu werden, aber es war niemand mehr da, der sein Klopfen vernehmen konnte, bis er einfach durch die Tür fiel ohne, dass sie aufging. Perplex und irritiert starrte er auf die geschlossene Tür. Von den Wachleuten war keine Spur, er hätte vielleicht keine fünf Stunden warten sollen. Oder? So hatte ihn niemand bemerkt und er war dennoch frei.<br />
<br />
<br />
Eine völlig neue Welt eröffnete sich für Milo. Nicht nur, dass er unsichtbar wurde, nein, er konnte auch durch Türen laufen. Ein Geheimnis, welches er für sich behielt und anfing diese zu trainieren. Zwischen den täglichen Anrufen bei seiner Oma übte der stille Junge bis die Schule wieder anfing. Milo hatte etwas gefunden, dass ihn ebenso begeisterte wie die Kunst. Der junge Mutant wuchs über sich selber hinaus. Er fing an sich mit seinen Klassenameraden zu verstehen, Freundschaften zu schließen. Das Leben schien weniger Scheiße zu sein. Es gab an seiner Schule eine überschaubare Anzahl an Mutanten, aber irgendwie war er der Meinung seine Gabe für sich zu behalten. Diese Möglichkeiten überall hinzugehen, ohne gesehen zu werden. Milo lernte zu leben, die kleinen Dinge zu genießen. Die Schulzeit verging und er wurde ein festes Mitglied der Schulgemeinschaft. Klassenbester. Schulsprecher. Beliebt bei den Sportlern, als auch bei den Intellektuellen. AGs wie Schach, Debattierklub, Literatur oder Musik waren nur eine von vielen alternativen die Milo nutze, um sich fortzubilden. Er strebte ein Kunststudium an, auch wenn er mit seinen Noten, was Besseres werden könnte. Seine Oma hatte sich eine Existenz aufgebaut und auch wenn er kein Polizist wie sein Vater wurde oder den Weg im Gesundheitswesen anstrebte, unterstützte sie ihn, ebenso wie sein Großvater, der jede Unterhaltung mit einem Murren bejahte. Was ihn jedoch dazu bewegte mit 16 Jahren in einem Haus einzubrechen, war wohl seiner Unerfahrenheit mit Mädchen zu verdanken. Alice eine Kunststudentin, die er von seinen Besuchen aus den Museen kannte, wickelte ihn um den Fingern. Milo war dumm und naiv genug, dass er alles für sie tat. Auch ein Bild stehlen. Sie jammerte und nörgelte, dass sie dieses eine Bild unbedingt haben wollte und dass sie es einem Museum geben würde. Milo war alt genug um genug Wissen über die verschiedenen Werke zu haben. Alice Interesse galt einem Werk, das zu selben Zeit wie das Bernsteinzimmer verfrachtet wurde. Das Bild war angeblich über Schwarzhändler in den Besitz eines sehr reichen und einflussreichen Mannes gelangt, der laut ihren Quellen einige verschollen geglaubte Werke besaß. Milo war Feuer und Flamme und sich keines Risikos bewusst. Dass Alice ihn ausnutze, war ihm nicht klar. Die Studentin wusste nichts von seiner Mutation und brauchte lediglich einen Sündenbock. Wer eignete sich da besser, als ein verliebter Trottel?<br />
<br />
<br />
Noch am selben Abend traf sich das ungleiche Pärchen mit dem Schwur, sollte einer von ihnen erwischt werden, würden sie den anderen nicht verpfeifen. Das Haus lag am Stadtrand von Chicago und wirkte sehr futuristisch mit all den Glasflächen und geometrischen Formen. Alice versicherte dem jüngeren, dass der Hausbesitzer nicht daheim sei und es keine Kameras gab. Milo lernte an dem Abend, dass sie genauso gut Lügen konnte, wie sie aussah.<br />
Trotz all der blinden Liebe, setzte der Schüler seine Mutation nicht ein, denn irgendwo in seinem Hinterkopf war, da diese Stimme, die ihm sagte, dass er dieses Geheimnis wahren musste. In das Haus zu gelangen war faszinierend einfach gewesen. Zu einfach. Gerade als sie sich im unteren Bereich einer kleinen privaten Gallery befanden, ging der Alarm an und beide saßen in der Falle. Eine Selbstverrieglung des Hauses, fand binnen Sekunden statt und in jenem Moment, wo er Alice dank seiner Mutation hinaus bringen wollte, griff das Mädchen nach dem gesuchten Objekt und teleportierte sich weg. Fassungslos konnte Milo nur auf den schwarzen Rauch starren, denn sie dabei hinterlassen hatte. Das Miststück hatte ihn hereingelegt. Er musste dringend aus diesem Haus raus, doch als er den schnellsten Weg nehmen wollte, durch die Wand verspürte er schreckliche Schmerzen, da diese unter Hochspannung stand. Er hatte vielleicht nicht jene nehmen sollen, an der die Leitungen des Generator platziert waren. Panisch glaubte er nicht raus zu kommen, weswegen er in den Keller flüchtete um dort auszuharren. In einer Nische zwischen viel zu teurem Wein musste er seine nächsten Schritte gut überlegen. Ausharren, bis der Hausherr wiederkam und dann nichts wie weg. Noch mit der Nachwirkung des Stroms kämpfend zapfte er seine Mutation testweise an, als er durch die Kellerwand fiel, hinunter in einen geheimen Raum und das Bewusstsein verlor. Als er wieder aufwachte, befand er sich auf einem Klappbett, während ein Mann ihn interessiert ansah.<br />
Wilhelm Blumenthal. Der Hausherr.<br />
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Alice hatte eine Fälschung gestohlen, alle Werke, die sich in jener Gallery befanden waren Fälschungen. Hier im Bunker waren die wahren Schätze und Kostbarkeiten. Milo war mitten in das Versteck eines Diebes gefallen, den die Welt als Lazarus kannte. Panisch, dass die Polizei jede Sekunde auftauchen würde, beruhigte Wilhelm ihn, da er dies schon geregelt hätte. Es stellte sich heraus, dass Alice sein ehemaliger Protegé war und aufgrund von unerwiderte Liebe ihm, das nehmen wollte was er mehr liebte als sie. Seine Kunst. Wilhelm nahm ihn mit hoch in die Gallery und forderte ihn auf sich die Bilder anzusehen und bei Tageslicht erkannte er, dass es Fälschungen waren. Alice hatte dies nicht getan. Alice hatte in jenem Punkt recht gehabt, dass es keine Kameras gab, zumindest nicht im offensichtlichen Teil des Hauses. Es gab lediglich erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im Weinkeller, dem Zugang zum Bunker. Dort hatte Wilhelm auch per Video gesehen, wie Milo durch die verschlossene Geheimtür gelangt war. Eine nützliche Mutation wie er fand. Während sich der Junge aber immer noch Sorgen machte, dass der Mann ihn verhaften ließ hätte er sich lieber Sorgen darum machen sollen, wie er vor seiner ersten Mahnstunde wieder ins Internat gelangen sollte, denn keine fünf Minuten später klingelte sein Handy. Noch bevor er dieses Abheben konnte, ging Wilhelm dran und sprach mit der Schule. Sein Name hatte Gewicht in der oberen Schicht von Chicago, galt er als einer der spendabelsten Unterstützer und auch des Internates auf das Milo ging. Mit der einfachen Aussage, er habe den Jungen, vor der ersten Stunde abgeholte und ihm versicherte ihn bei der Direktorin seiner Schule zu entschuldigen, um ihn für ein Kunststipendium zu sprechen. Milo wusste nicht, was er glauben sollte, doch Wilhelm legte auf und versprach ihm, wenn er Interesse an einem Job hätte, sollte er nach der Schule wiederkommen.<br />
Unrealistisch, oder?<br />
Zurück in der Schule musste er sich eine Predigt anhören, dass er ohne Genehmigung nicht einfach das Schulgelände verlassen durfte und schon gar nicht vom Unterricht fernbleiben durfte. Zwar hatte Mr. Blumenthal angeblich vergessen bescheid zu geben, aber dies befreite Milo nicht vom Nachsitzen. Die Direktorin, war durchaus erfreut, dass einer ihrer Schüler für eins der hoch begehrten Stipendien infrage kam, aber sie musste konsequent bleiben. Nach der Schule fuhr Milo mit dem Taxi zurück zu dem Haus am See. Zu Mr. Blumenthal.<br />
Der deutschstämmige Kurator erwartete ihn bereits um ihm mitzuteilen, dass er sich wegen Alice und dem Raub der Fälschung keine Sorgen machen müsste, da sie spätestens bei dem Verkauf des Bildes merken würde, dass sie das falsche Bild hatte. Wilhelm erinnerte ihn an ihre erste Begegnung in Boston, an die er der Junge aber nicht erinnern konnte. Lazarus war es damals gewesen, der die Werke gestohlen hatte und als Milo, damals noch Henry behauptet hatte, er habe eins der Gemälde gefunden, befand sich auch Wilhelm im Museum.<br />
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Wilhelms Interesse in den Jungen war von ehrlicher Natur, dass der Zufall sie wieder zusammenbrachte, war für den recht abergläubischen Mann ein Zeichen dessen, dass Milo in seine Fußstapfen treten sollte. Damals hatte er schon dessen Talent erkannt, doch bevor er den Jungen ausfindig machen konnte, war dieser von der Bildoberfläche verschwunden. Unsicher schien der Junge, nicht genug zu wissen, was er von so einem dubiosen Angebot halten sollte. Ein Dieb, der ihm Anbot ein Kunststipendium zu stellen, wenn er dafür was wurde? Sein Lehrling? War er hier bei einem Auswahlverfahren für Sidekicks von Schurken? Milo wusste, wenn er den Mann an die Polizei verpfeift, er damit eingestehen würde, dass er hier eingebrochen war, außerdem konnte Wilhelm auch alle Bilder in der Zeit in Sicherheit bringen. Damals als er ins Zeugenschutzprogramm kam, war die oberste Priorität kein Aufsehen zu erregen. Der Schüler war der Ansicht, dass es besser war sich nicht auf die schiefe Bahn bringen zu lassen und versprach ihm, er würde ihn nicht verraten. Seine Vorsätze reichten jedoch gerade Mal für eine Woche, als seine Direktorin ihm gratulierte, dass er das Stipendium bekommen hatte und Mr. Blumenthal ihm die Möglichkeit geben würde, bei ihm zu Arbeiten um Erfahrung zusameln. Milo machte seinen Abschluss und auch wenn seine Großeltern ihn liebten und ein gutes Einkommen hatten, so würde er ihnen durch das Stipendium nicht auf der Tasche liegen, also nahm er es an. Wie aus einem Comicheft wurde aus dem Waisenjungen, der Handlanger eines Schurken. Während des ersten Semesters an der SAIC pendelte er von seinen Großeltern zur Universität und zum Haus von Wilhelm, bis dieser ihm Anbot bei ihm für die Dauer seines Stipendiums und seiner Arbeit einzuziehen. Man muss dazu nicht erwähnen, dass Milos Großvater nicht begeistert war und Wilhelm für einen perversen alten Sack hielt, der seine Studenten durch ein Stipendium dazu nötigte sexuelle Gefallen einzulösen. Milo versicherte seinen Großeltern, dass dem nicht so war und Wilhelm nur dieselbe Leidenschaft teilte. Damit war für Milos Großmutter klar, dass es okay war und so ihr Enkel seine Passion ausleben konnte.<br />
Wilhelm lehrte ihn Dinge, die fern ab jedem Unterricht lagen, so lernte er auch das Geschäft des Fälschens und mit der Zeit auch die Beweggründe für dessen Identität als Meisterdieb und Fälscher Lazarus. Er klaute nicht wahllos, er hatte so etwas wie Ganovenehre. Er stahl bereits geklaute Bilder, verschollene oder sonst aus irgendeinem nicht profitablen Grund. Wilhelms Vater, war der erste Lazarus gewesen und er war in dessen Fußstapfen getreten und er hatte gehofft, dass Alice die nächste sein würde, aber sie hatte sich als Misserfolg herausgestellt und nun sah er das Potential bei Milo. Nach wie vor weigerte sich Milo ein Dieb zu werden, aber er war schon ziemlich gut darin Dinge zu fälschen, auch wenn es dabei mehr darum ging Projekte für die Uni zu bauen oder zu basteln. Wilhelm unterrichtete ihn dennoch in allen Bereichen aus. Der Junge stellte sich als ziemlich geschickter Dieb an, auch wenn das 7-Glöckchensystem definitiv nicht hilfreich für das Studium war. Trotz seiner Mutation bestand die Ausbildung auch aus Schlösser knacken, Sicherheitssystem überlisten und noch mehr. Milo war neugierig genug sich darin zu beweisen. Mit 19 änderte sich diese Meinung jedoch. Kunst war herrlich und gehörte nicht weggesperrt und es war Milo schleierhaft, wieso Politik und Regierung das Recht hatte zu entscheiden, was mit Gütern aus der Kriegszeit passierte. Bei einer Ausstellung traf Milo eine junge Frau, die behauptete, dass das Bild an der Wand, gehörte ihrer Familie. Das Bild war während der Judenverfolgung entstanden und im Besitz eines neureichen Investors, der kein Herz dafür hatte, wer es gemalt hatte, oder wem es gehörte oder dessen Geschichte. Der jungen Frau war es wichtig, da es ihre UurGroßmutter und ihren UurGroßvater abbildete und eins der wenigen Erinnerungen war, was ihre Herkunft betraf. Milo fand es mehr als nur ungerecht, dass der Mann das Bild lieber für Unzen nach sonst wo verkaufen wollte, statt es der Familie zu schenken. An jenem Tag, als es verschickt werden sollte brach Milo mittels seiner Mutation im Frachtraum ein und entwendete das Bild und ersetzte es durch eine Kopie. Die junge Frau war mehr als zu Tränen gerührt, bevor sie mit dem kostbaren Familienerbstück zurück nach Hause reisen konnte. Niemand hatte bemerkt, dass das Bild fehlte oder gar ausgetauscht wurde. Bis auf Wilhelm. Immerhin hatte Milo die Fälschung in seinem Atelier angefertigt und seit diesem Zeitpunkt schien Milo in Lazarus Fußstapfen zu treten.<br />
Die Zeit verging und sein Studium war mehr als erfolgreich, aber er war wesentlich erfolgreicher in seiner Nebentätigkeit als Fälscher und Dieb. Milo klaute nie etwas aus Habgier oder anderen niederen Beweggründen. Seine Großeltern waren stolz auf ihren Enkel, der sich was neben dem Studium dazu verdiente in dem er Mr. Blumenthal im Museum assistierte und Ausstellungen vorbereitete und Galerien mit Künstlern bekannt machte. Es war seine Welt und sie machte ihn glücklich. Milos Mutation war eine unschlagbare Kombination, bei seinen nächtlichen Aktivitäten und so kam es, dass er ab und an auch skrupellose Auktionshäuser ausnahm, die unschuldige Menschen erpressten ihre Familienerbstücke herzugeben. Ja er hatte sich den Namen Lazarus wahrlich verdient. Es gab nie den Verdacht, dass er hinter den Diebstählen steckte oder Wilhelm, dazu waren sie zu gut in ihrem Job. Immerhin existierte diese Legende seit über 50 Jahren. Milo beendete sein Studium mit Bravour und nahm schweren Herzens einen Job in Paris an. Er wollte sich weiterentwickeln und Erfahrungen sammeln. Sich ein wenig die Hörner abstoßen, bevor er dem Ernst des Lebens entgegen sah.<br />
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Zwei Jahre lebte der Amerikaner in Europa nur, um festzustellen, dass es langweilig war. Sicherlich die Kunst war seine Leidenschaft, aber es fehlte ihm etwas. Der Nervenkitzel und das Abenteuer. Ausschlaggebend für seine Rückkehr war jedoch der plötzliche Tod von Wilhelm Blumenthal. Der Mann hatte einen Herzinfarkt erlitten und starb im Krankenhaus auf dem OP-Tisch. All sein Hab und Gut vererbte er dem mittlerweile 27-Jährigen und machte ihn so über Nacht zu einem reichen Mann. Milo konnte nicht sagen, dass es ihn nicht interessierte, dass Blumenthal verstorben sei, aber wie damals schon war er einfach nicht fähig mit Trauer umzugehen. Es brachte ihm nichts, also machte er weiter und trat sein Erbe an. Milo setzte sich mit den Arbeiten von Wilhelm auseinander und fuhr dessen Investitionen fort, was nicht ganz einfach war für den jungen Mann, da die Geschäftswelt nicht zwingend sein Metier war. Er steigerte sich tiefer in die Arbeit rein bis eines Tages die Polizei bei Milo klingelte, um die Expertise des Mannes einzufordern. Aus einem Job wurden zwei und schließlich drei. Sein Umfangreiches Wissen über Kunst und Geschichte verhalf zu mehreren Festnahmen in diesem Bereich. Milo konnte so gezielt die Konkurrenz ausschalten, die Kunst nur für Geld klaute. Mit dem Ziel seine eigene Galerie leiten zu können, nahm er einen Job im Art Institute of Chicago an. Anfangs war er für die Restaurierung zuständig, bis man ihn aufgrund seiner Referenzen öfter für mehrere Ausstellungen um Rat fragte. Seine Beziehungen in diesen Kreisen wuchsen von Tag zu Tag, bis er zum Leiter angewandter Kunst wurde und er seinen eigenen Bereich hatte. Ein wundervoller Job. Er verkaufte Blumenthals Anwesen und legte sich ein Hausboot zu. Die Kunstschätze jedoch lagerte er in einem sicheren Versteck, bis ihm was anderes einfiel.<br />
Sein Beruf als Lazarus immer noch ausübend verlor er jedoch ab und an das wesentlich aus den Augen, so wie eine gründliche Recherche, die damals bereits sein Schicksal besiegelt hatte.<br />
Im Darkweb munkelte man, dass in Europa eine der verschwundenen Schatzkammern der Nazis aufgetaucht sei. Nur zu gut erinnerte sich Milo an die Berichte in denn es hieß, dass die Nazis damals etliche Kunstschätze zerstört hatten, damit sie niemand fand, aber es gab auch Bunker, die niemand gefunden hatte. Einige dieser Meisterwerke wurden in die USA verkauft und Milo sah darin seinen Job, diese Gemälde zu finden und sie den Familien zu schicken. Insgesamt waren es drei Bilder. Eins davon sogar in Chicago.<br />
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Dieser Raub krempelte erneut sein Leben um. Milo ahnte nicht einmal, dass er ein Legionsmitglied beraubt hatte, ganz zum Leidwesen seines Hausbootes. Geoffrey Bates, tauchte bei ihm auf und forderte sein Eigentum ein, welches Milo schon längst an die rechtmäßigen Besitzer überbracht hatte. Es war auch nicht wirklich der Wert des Bildes, ging es dem Mann mehr um das Prinzip an sich und es brauchte nicht lange um das zu verstehen. Bates vernichtete sein Hausboot und schien es als ausgleichende Gerechtigkeit zu sehen. Milo war niemand, der auf eine Konfrontation aus war, aber der Mann hatte sein Boot in die Luft gejagt und die Polizei ging von einem defekten Gasleck aus. Es folgte aber weder eine Anzeige gegen ihn noch des Diebstahls. Bevor er jedoch den Broker zur Verantwortung ziehen konnte, galt es heraus zu finden, wie er ihn gefunden hatte. Hätte Milo damals vor dem Raub gewusst, dass es sich dabei um die Legion gehandelt hätte, wäre er mit mehr Vorsicht an die Sache gegangen. Es kam zu einer erneuten Gegenüberstellung und ganz ehrlich ihm ist bis heute nicht bewusst, wie es dazu kam, dass er anfing für ihn zu arbeiten. Vielleicht lag es an dem Nervenkitzel sich zu beweisen, an seiner nervend, notorischen Art, dass Bates ihm nichts anhaben konnte oder er in dem Broker so eine Art Lebensaufgabe gefunden hatte. Fakt war, Bates wusste, wer er war, dass er Familie hatte und dass er lange Finger hatte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Legionär ihn und seine Angehörigen vernichtete, bevor er dazu kam dessen Geheimnis auszuplaudern. Jeder der Männer besaß ein Druckmittel gegenüber dem anderen. Milo war viel weicher, als es Bates jemals gewesen war, wie es schien. Es fing mit kleinen Aufträgen an, die er für Bates erledigte, für sein Stillschweigen über das Diebesgut. Milo war ein Gutmensch und ihn ans Messer zu liefern konnte er irgendwie nicht, zudem waren die Beweise, die er hatte nicht legitim. Aus einem Job wurden, zwei, dann drei und ehe er sich versah, ging er bei Bates ein und aus. Dies war vor exakt vier Jahren und seitdem arbeitet Milo freiwillig für den ewig grimmigen Broker, denn er nicht nur als Chef, sondern auch als Freund sieht, auch wenn diese Freundschaft nur einseitiger Natur ist. Seit dieser Zeit ist er auch wohl Mitglied der Legion. Sein Talent unbemerkt einzudringen durch seine Mutation und seine Ausbildung bei Blumenthal sind heiß begehrt, wenn es darum geht unbemerkt Informationen zu erlangen. Der Mutant hatte nie das Bestreben, seine Rasse über die einer anderen zu stellen, aber in gewisser weise war die Unterdrückung seinesgleichen nicht zu übersehen. Damals waren es die Juden, davor die Schwarzen und davor angebliche Hexen, die aufgrund ihrer Haarfarbe keine Seelen hatten. So kam es eben, dass der rothaarige, junge Mann sich einer Institution anschloss um die Diskriminierung seiner Art brechen. Die Ungerechtigkeit gegenüber Metahumen war überall präsent.<br />
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In diesen vier Jahren quittierte er seinen Job, als Leiter für angewandte Kunst im Art Institute of Chicago und eröffnete eine Galerie im Loop. Ein Job der ihm sehr viel mehr Freizeit einbringt, oder viel mehr Zeit die er darin Investieren konnte Kunstschätze zu stehlen oder für Bates zu arbeiten. Ein unumstrittener Fakt jedoch, seit seinem Eintritt in die Legion ist es stiller geworden um Lazarus. Wenn er zuschlägt dann nicht um sich zu bereichern, sondern um gestohlene Kunst zu retten, er ist wohl doch ein Robin Hood der Kunst. In der Kunstwelt ist Milo sehr gefragt, sei es wegen seiner umfangreichen Expertise, geschätzter Gast auf Ausstellungen oder Galen oder als Kunstexperte für die Polizei und das FBI. Milo liebt das Spiel mit dem Feuer und den Nervenkitzel. Der illegale Kunsthandel in Chicago ist ein Brennpunkt in den Staaten, weswegen er nur zu freiwillig die beratende Tätigkeit für die Behörden übernimmt, sofern er nicht sein Wissen dafür nutz um als Lazarus zuzuschlagen, sobald den Behörden die Hände gebunden sind. Im Ganzen ist Milo glücklich mit seinem Leben. Er hat eine Bilderbuch-Vita. Jahrgangsbester in einem Internat, Kunststipendium, mehrere gewonnen Awards, Leiter angewandter Kunst und nun Besitzer seiner eigenen Gallery. Milo unterstütz Nachwuchskünstler und ist ein gern gesehener Gast in der Kunstwelt. Zwar ist sein privates Leben, das reinste Chaos da er nur die Arbeit kennt und sein letztes Date stehen gelassen hat für ein Bild, aber irgendwann wird auch er herausfinden, dass er mehr gibt im Leben, als nur Farbe und alte Leinwand. Umso beharrter ist seine Großmutter der Auffassung, er sollte mehr Zeit mit Menschen verbringen, statt mit Biografien von toten Künstlern, aber dies ist eine Angewohnheit, die er schon als Kind hatte. Sein neues Zuhause, der Uhrenturm ist sein Vermächtnis an die Nachwelt. Mit dem Geld, dass er von Blumenthal erhalten hatte, konnte er genug Investieren um dieses wundervolle Objekt zu ersteigern und zu renovieren.<br />
Insgesamt ist seine Situation sehr entspannend, zwar gilt seine Liebe nach wie vor der Kunst, aber durch seine Arbeit in der Legion ist er ein All-Rund-Talent geworden. Nora, Bates Assistentin in der Firma ist zwar augenscheinlich jene, die Termine macht und ihrem Chef alles gibt, doch ist es Milo der diesen Terminplaner genauso gut auswendig kann und zusätzlich die dessen andere Geschäfte klärt. Kein Wunder also, dass man sich fragt, wieso ein Kunsthändler und Galerist so viel Zeit bei einem Broker verbringt. Simple Antwort. Milo gibt sich gerne als einziger Freund von Bates aus, was traurig aber wahr ist und irgendwie sogar stimmt. Milo weiß immer wo Bates ist und was er gerade macht, nicht zuletzt, weil er Nora nicht ahnt, dass er eine virtuelle Kopie von ihren technischen Daten hat. Milo kann sich ja schlecht als seinen anderen Assistenten ausgeben.<br />
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Das Milo ein Mutant ist und er der Regierung nicht traut, ist seit seiner Begegnung mit Bates Anreiz für seine Mitgliedschaft in der Legion. Würde die Association auch nur ahnen, welche Mutation er besitz, würde er schon längst im Gefängnis sitzen. Menschen sind ihm eigentlich egal, nur dass ihr Hass und ihre Wut sie unkontrollierbar macht und er will nicht unterdrückt werden. Vielleicht wäre er bei der [R]evolution besser aufgehoben, aber die haben keinen so guten Badass Ruf wie die Legion. Ein Scherz. Der Mutant war oft Zeuge von Hassdelikten und ist es leid, dass die Unterdrückten immer ausgebeutet werden. Mutanten brauchen eine Stimme und sei es die der Legion, denn mit Liedern über den Frieden und Tänzen im Kreis ist niemandem geholfen.Anschläge in dieser Hinsicht sind für ihn ein heikles Thema. Für ihn vergeudete, unschuldige Leben lediglich als eine Botschaft zu melodramatisch. Er ist Gewalt abgeneigt, versteht aber die Botschaft dahinter durchaus, weswegen er umso erleichterter ist, dass seine Dienste einem Mitglied unterstellt sind, welcher sich mehr den Finanzen widmet, statt dem blutigen Geschäft selbst. Milos Mitgefühl ist begrenzt, er verherrlicht zwar keine Gewalt und hasst Ungerechtigkeit, aber er würde nie so weit gehen und sein eigenes Leben für andere Opfern, er hat aus den Fehlern seines Vaters gelernt. Entweder es gibt einen anderen Weg oder man lässt es sein. Er sieht es, als seine Pflicht an nur sein eigenes Umfeld zu schützen, man kann ja nicht die Welt retten. Milo hat sich damit abgefunden, dass das Leben kein Ponyhof ist, sondern viel mehr eine Geisterfahrt. Man weiß nie was hinter der nächsten Ecke lauert.</div>
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