<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[DUST 'N' ASHES - Nebenplay]]></title>
		<link>https://dustnashes.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[DUST 'N' ASHES - https://dustnashes.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 21:08:36 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[WHEN THE ONLY QUESTION YOU KNOW ON THE TEST IS YOUR NAME]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=292</link>
			<pubDate>Mon, 27 Sep 2021 17:16:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=2">Charlotte Park</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=292</guid>
			<description><![CDATA[<br><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 55px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: italic; "> When the only question you know on the test</font></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 4px; line-height: 6px; blockquote;"><center> is your name</center></font></div><br><br />
<div align="right"><font style="font-family: Mrs Saint Delafield; font-size: 30px; text-transform: letter-spacing: 1px; line-height: 9px; blockquote; font-style: italic;">Adrien & Charlotte </font></div><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 6px; blockquote;"> Highschool22.6.2065 | Morgens| </font></div>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Die denken du bist Scheissen, wenn du länger brauchst“</span>, flötete Charly. Gerade fand in der Sporthalle eine Versammlung statt, perfekt um ein wenig unbemerkt in den Spinden ihrer neuen Freunde zu schnüffeln.<br />
May Montgomery, 17 Jahre, kam an die Schule um sich schon mal einzugewöhnen, für das nächste Schuljahr. Kam aus reichem Hause, dem Vater wurden Geschäfte innerhalb der koreanischen Mafia nachgesagt, perfektes Grundmaterial um sich in die Gruppe einzuschleichen. Dabei hielt sie sich vom Charakter her an ihre Cousine May, was ihr erstaunlich leichtfiel. <br />
<br />
Sie war in ihrer Rolle. Ein Cosplay mit Rollenspiel, oder eine LARP -Gruppe. Nur so war die Koreanerin im Stande diese Identität und auch ihr ganzes Verhalten aufrecht zu erhalten, was null ihrem eigenen Wesen entsprach.<br />
Die ganze Sache hatte Dringlichkeit, denn bald gingen die Schulferien los und niemand wusste, was nach den Ferien war, oder ob sie die Spur verlieren würden.<br />
Es gab schon lange Drogen die Umlauf waren und auch gezielt Mutanten in einen gewissen Rausch versetzten, doch laut Informationen, war hier an der Schule gepantschtes Zeug im Umlauf, dass für Mutanten lebensbedrohlich war. Für Menschen war es der reinste Kick, die es nicht interessierte, wer davon Nebenwirkungen bekam. Doch es war nur eine Frage der Zeit, bis man das als Ansatz nahm um gezielt gegen Metahumen vorzugehen, weswegen sie so schnell wie möglich rausfinden sollte, ob die Drogen hier vertickt wurden, oder ob sie hier auch wer herstellte. <br />
<br />
Die Schule war am Rand des achten Distrikts, grenzend an den sechsten und siebten Distrikt. Hier gab es Schüler jeder Rasse und jeden Status. Zwar waren die etwas privilegierten Schüler recht rar, aber es gab sie. Einer davon war Cameron, ehemaliger Footballstar, der vor einem halben Jahr gewechselt hatte, nach dem sein Vater wegen Steuerhinterziehung im Knast landete und seine lieber ihren Yogalehrer vögelte. Charly vermutete ihn hinter der ganzen Sache. Ihn und seine neue Clique, aus Raudies und Schlägern.  <br />
<br />
Charlotte hatte Camarons Footballjacke an. Doch was sollte sie sagen, sie hatte sie ehrlich gewonnen und vermutlich war sie so in seinem Ansehen gestiegen. Die rote Jacke mit dem weißen Ärmeln, war ihr viel zu groß, man sah nicht mal, dass sie einen Rock und eine Bluse anhatte, welche sie auf Taillenhöhe zugebunden hatte und somit etwas ihren Bauch präsentierte.<br />
Die Haare waren ungewohnt in Locken, und seitlich mit einer Chanel Spange fixiert. Ihre Stiefel waren aus der aktuellen Givenchy Kollektion. Die Koreanerin hatte nicht wirklich Sinn für sowas, aber wenn es um Kostüme ging, mussten sie so authentisch wie möglich sein. Cameron hatte sich direkt in ihr virtuelles Bankkonto verguckt, weswegen sie sehr schnell angebandelt hatte und auch weil seine Ex-Freundin, die versuchte seine Wieder-Freundin zu werden, dank Charly in Quarantäne musste, weil sie angeblich Windpocken hatten.<br />
<br />
Charly war sogar geschminkt. Zwar dezent, aber genug um die Kategorie, hübsche Cheerleaderin, Freundin vom Footballstar zu sein. Seit über einer Woche war sie hier. Drückte die Schulbank. Charly vermutete, dass man ihr mit Absicht solche Aufgaben gab, nach der Sache in Las Vegas, damit sie sich nicht direkt sperrte. Kurz verweilte ihre Hand auf ihrer Schulter, dort wo Hugo sie verletzt hatte, ehe sie tief durchatmete und vor den Spinden der Jungs stand. Wie gut, dass auch diese mit Sensoren ausgestattet waren. Gegen ein traditionelles Hängeschloss hätte sie verloren. Ihr künstliches Auge leuchtete kurz auf, als sie mit den Implantaten ihrer Finger über den Sensor ging um sich zu verbinden. Doch nach dem sie den Code geknackt hatte ging der Spind einfach nicht auf, was wohl daran lag, dass Charlotte Park nie im herkömmlichen Sinne die Schulbank gedrückt hatte. Sie hatte Klassen übersprungen, keine Freunde gehabt und immer alles mit nach Hause geschleppt. Sie wusste nicht, das viele Spinde erst aufgingen, wenn man sie etwas härter bearbeitete.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Du verdammtes…Ding….“</span>fluchte sie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 55px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: italic; "> When the only question you know on the test</font></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 4px; line-height: 6px; blockquote;"><center> is your name</center></font></div><br><br />
<div align="right"><font style="font-family: Mrs Saint Delafield; font-size: 30px; text-transform: letter-spacing: 1px; line-height: 9px; blockquote; font-style: italic;">Adrien & Charlotte </font></div><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 6px; blockquote;"> Highschool22.6.2065 | Morgens| </font></div>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Die denken du bist Scheissen, wenn du länger brauchst“</span>, flötete Charly. Gerade fand in der Sporthalle eine Versammlung statt, perfekt um ein wenig unbemerkt in den Spinden ihrer neuen Freunde zu schnüffeln.<br />
May Montgomery, 17 Jahre, kam an die Schule um sich schon mal einzugewöhnen, für das nächste Schuljahr. Kam aus reichem Hause, dem Vater wurden Geschäfte innerhalb der koreanischen Mafia nachgesagt, perfektes Grundmaterial um sich in die Gruppe einzuschleichen. Dabei hielt sie sich vom Charakter her an ihre Cousine May, was ihr erstaunlich leichtfiel. <br />
<br />
Sie war in ihrer Rolle. Ein Cosplay mit Rollenspiel, oder eine LARP -Gruppe. Nur so war die Koreanerin im Stande diese Identität und auch ihr ganzes Verhalten aufrecht zu erhalten, was null ihrem eigenen Wesen entsprach.<br />
Die ganze Sache hatte Dringlichkeit, denn bald gingen die Schulferien los und niemand wusste, was nach den Ferien war, oder ob sie die Spur verlieren würden.<br />
Es gab schon lange Drogen die Umlauf waren und auch gezielt Mutanten in einen gewissen Rausch versetzten, doch laut Informationen, war hier an der Schule gepantschtes Zeug im Umlauf, dass für Mutanten lebensbedrohlich war. Für Menschen war es der reinste Kick, die es nicht interessierte, wer davon Nebenwirkungen bekam. Doch es war nur eine Frage der Zeit, bis man das als Ansatz nahm um gezielt gegen Metahumen vorzugehen, weswegen sie so schnell wie möglich rausfinden sollte, ob die Drogen hier vertickt wurden, oder ob sie hier auch wer herstellte. <br />
<br />
Die Schule war am Rand des achten Distrikts, grenzend an den sechsten und siebten Distrikt. Hier gab es Schüler jeder Rasse und jeden Status. Zwar waren die etwas privilegierten Schüler recht rar, aber es gab sie. Einer davon war Cameron, ehemaliger Footballstar, der vor einem halben Jahr gewechselt hatte, nach dem sein Vater wegen Steuerhinterziehung im Knast landete und seine lieber ihren Yogalehrer vögelte. Charly vermutete ihn hinter der ganzen Sache. Ihn und seine neue Clique, aus Raudies und Schlägern.  <br />
<br />
Charlotte hatte Camarons Footballjacke an. Doch was sollte sie sagen, sie hatte sie ehrlich gewonnen und vermutlich war sie so in seinem Ansehen gestiegen. Die rote Jacke mit dem weißen Ärmeln, war ihr viel zu groß, man sah nicht mal, dass sie einen Rock und eine Bluse anhatte, welche sie auf Taillenhöhe zugebunden hatte und somit etwas ihren Bauch präsentierte.<br />
Die Haare waren ungewohnt in Locken, und seitlich mit einer Chanel Spange fixiert. Ihre Stiefel waren aus der aktuellen Givenchy Kollektion. Die Koreanerin hatte nicht wirklich Sinn für sowas, aber wenn es um Kostüme ging, mussten sie so authentisch wie möglich sein. Cameron hatte sich direkt in ihr virtuelles Bankkonto verguckt, weswegen sie sehr schnell angebandelt hatte und auch weil seine Ex-Freundin, die versuchte seine Wieder-Freundin zu werden, dank Charly in Quarantäne musste, weil sie angeblich Windpocken hatten.<br />
<br />
Charly war sogar geschminkt. Zwar dezent, aber genug um die Kategorie, hübsche Cheerleaderin, Freundin vom Footballstar zu sein. Seit über einer Woche war sie hier. Drückte die Schulbank. Charly vermutete, dass man ihr mit Absicht solche Aufgaben gab, nach der Sache in Las Vegas, damit sie sich nicht direkt sperrte. Kurz verweilte ihre Hand auf ihrer Schulter, dort wo Hugo sie verletzt hatte, ehe sie tief durchatmete und vor den Spinden der Jungs stand. Wie gut, dass auch diese mit Sensoren ausgestattet waren. Gegen ein traditionelles Hängeschloss hätte sie verloren. Ihr künstliches Auge leuchtete kurz auf, als sie mit den Implantaten ihrer Finger über den Sensor ging um sich zu verbinden. Doch nach dem sie den Code geknackt hatte ging der Spind einfach nicht auf, was wohl daran lag, dass Charlotte Park nie im herkömmlichen Sinne die Schulbank gedrückt hatte. Sie hatte Klassen übersprungen, keine Freunde gehabt und immer alles mit nach Hause geschleppt. Sie wusste nicht, das viele Spinde erst aufgingen, wenn man sie etwas härter bearbeitete.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Du verdammtes…Ding….“</span>fluchte sie.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[and that's when I realised that I'm fucking great]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=288</link>
			<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 23:09:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=11">Remy Savić</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=288</guid>
			<description><![CDATA[Hailey hörte diesen beiden Schrullen nun schon fast eine Stunde zu, wie sie mit jedem weiteren Drink, den sie bestellten, versuchten den blonden Barkeeper dazu zu bewegen genen, mit ihnen auf eines der oberen Zimmer zu gehen. Zugegeben, der Junge war ganz goldig, aber wenn sie es bis jetzt nicht hinbekommen hatten, wäre selbst jemandem wie ihm klar geworden, dass der Kerl ganz offensichtlich kein interesse hatte, egal wie viele virtuelle Scheine sie ihm noch zusteckten. Schrulle 1, war um die 40, die Haare blondiert und in satten, unechten Wellen, die ihr bis über die Brüste reichten. Sie war in ein Hautenges, schwarzes Kleid gepresst, das jede Form ihres Körpers offen legte, vor allem aber ihre Brüste die prall gegen den dünnen Stoff gepresst wurden. Schrulle 2 glänzte mit vollen, roten Lippen, die keinesfalls echt sein konnten und einem ebenso roten Kleid, das dem ihrer Freundin in nichts Nachstand. Ihr Schwarzes Haar war zu einem Strengen, glatten Zopf zurückgebunden und an jedem Ohr hingen wenigstens sechs oder sieben goldene Ohrstecker. Remy hatte viele schlechte eigenschaften, aber er war niemand, der jemanden dafür verurteilte, seinen Körper künstlich zu verjüngen. Sein Geschmack war es nicht, genauso wenig wie der des Barkeepers wie es schien, der immer bedacht war, ihnen nicht zu viele Hoffnungen zu machen, dass es sie letztendlich verärgern könnte, wenn sie nicht das bekamen, was sie sich erhofften. <br />
<br />
Viel mehr als das Aussehen der Frauen, störte ihn eher das Verhalten. Die schrillen Stimmen, die Kreischten und Kicherten. Immer lauter, je mehr Cocktails sie sich in den Rachen schoben. Es ging sogar so weit, dass Remy kurz davor war eines der Fähnchen zu nehmen und es Schrulle 1 so tiel in den Hals zu schieben, dass sie hoffentlich daran verreckte. Doch solange sie zahlen konnten und so lange sie dem Club genug Geld einbrachten, musste er wohl nicht hoffen, dass sie rausgeworfen wurden, auch wenn sich bereits der ein oder andere Gast nach ihnen umgedreht hatte. So wie Remy es einschätzte, waren sie frisch geschieden, von irgendeinem reichen, alten Investmentbänker, der sich eine neue, jüngere Version der Exfrau angelacht hatte, die ihm weitere Millionen Dollar aus dem Arsch ziehen konnte. Oh ja, Remy kannte diese Art von Menschen. Er konnte es ihnen noch nicht einmal übel nehmen. Man musste machen, was man machen musste, wenn man an Kohle kommen wollte. Eine elegante Hand legte sich auf seine Schulter und zwang ihn sanft, den Kopf in die andere Richtung zu drehen. Scheiße. Er hatte komplett vergessen, dass er gerade nicht alleine war. Seine Finger lagen noch immer an dem runden Hintern der jungen Frau neben sich. Sie arbeitete nicht hier, es war aber offensichtlich dass sie es sich nur leisten konnte etwas zu trinken, wenn sie eingeladen wurde. Wie war ihr Name noch gleich? Mirah? Isa? Layla? <i>”Hey, muss ich eifersüchtig werden?”</i> fragte sie mit rauchiger Stimme, als sie sich ein wenig zu ihm herab lehnte und mit langen, spitzen Fingernägeln über seine Wange fuhr. Remy verzog das Gesicht ein wenig. <b>”Keine Angst.. ich steh nicht so auf blonde Frauen.”</b> Sie lächelte verführerisch und schien dabei vollkommen zu vergessen, dass sie selbst mit goldblonden Locken gesegnet worden war. Auch Remy lächelte schelmisch und hob zwei Finger, um der Bedienung hinter der Theke zu signalisieren, dass er noch einmal bestellen wollte. Naja, vielleicht taugte sie ja wenigstens zum Vögeln..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hailey hörte diesen beiden Schrullen nun schon fast eine Stunde zu, wie sie mit jedem weiteren Drink, den sie bestellten, versuchten den blonden Barkeeper dazu zu bewegen genen, mit ihnen auf eines der oberen Zimmer zu gehen. Zugegeben, der Junge war ganz goldig, aber wenn sie es bis jetzt nicht hinbekommen hatten, wäre selbst jemandem wie ihm klar geworden, dass der Kerl ganz offensichtlich kein interesse hatte, egal wie viele virtuelle Scheine sie ihm noch zusteckten. Schrulle 1, war um die 40, die Haare blondiert und in satten, unechten Wellen, die ihr bis über die Brüste reichten. Sie war in ein Hautenges, schwarzes Kleid gepresst, das jede Form ihres Körpers offen legte, vor allem aber ihre Brüste die prall gegen den dünnen Stoff gepresst wurden. Schrulle 2 glänzte mit vollen, roten Lippen, die keinesfalls echt sein konnten und einem ebenso roten Kleid, das dem ihrer Freundin in nichts Nachstand. Ihr Schwarzes Haar war zu einem Strengen, glatten Zopf zurückgebunden und an jedem Ohr hingen wenigstens sechs oder sieben goldene Ohrstecker. Remy hatte viele schlechte eigenschaften, aber er war niemand, der jemanden dafür verurteilte, seinen Körper künstlich zu verjüngen. Sein Geschmack war es nicht, genauso wenig wie der des Barkeepers wie es schien, der immer bedacht war, ihnen nicht zu viele Hoffnungen zu machen, dass es sie letztendlich verärgern könnte, wenn sie nicht das bekamen, was sie sich erhofften. <br />
<br />
Viel mehr als das Aussehen der Frauen, störte ihn eher das Verhalten. Die schrillen Stimmen, die Kreischten und Kicherten. Immer lauter, je mehr Cocktails sie sich in den Rachen schoben. Es ging sogar so weit, dass Remy kurz davor war eines der Fähnchen zu nehmen und es Schrulle 1 so tiel in den Hals zu schieben, dass sie hoffentlich daran verreckte. Doch solange sie zahlen konnten und so lange sie dem Club genug Geld einbrachten, musste er wohl nicht hoffen, dass sie rausgeworfen wurden, auch wenn sich bereits der ein oder andere Gast nach ihnen umgedreht hatte. So wie Remy es einschätzte, waren sie frisch geschieden, von irgendeinem reichen, alten Investmentbänker, der sich eine neue, jüngere Version der Exfrau angelacht hatte, die ihm weitere Millionen Dollar aus dem Arsch ziehen konnte. Oh ja, Remy kannte diese Art von Menschen. Er konnte es ihnen noch nicht einmal übel nehmen. Man musste machen, was man machen musste, wenn man an Kohle kommen wollte. Eine elegante Hand legte sich auf seine Schulter und zwang ihn sanft, den Kopf in die andere Richtung zu drehen. Scheiße. Er hatte komplett vergessen, dass er gerade nicht alleine war. Seine Finger lagen noch immer an dem runden Hintern der jungen Frau neben sich. Sie arbeitete nicht hier, es war aber offensichtlich dass sie es sich nur leisten konnte etwas zu trinken, wenn sie eingeladen wurde. Wie war ihr Name noch gleich? Mirah? Isa? Layla? <i>”Hey, muss ich eifersüchtig werden?”</i> fragte sie mit rauchiger Stimme, als sie sich ein wenig zu ihm herab lehnte und mit langen, spitzen Fingernägeln über seine Wange fuhr. Remy verzog das Gesicht ein wenig. <b>”Keine Angst.. ich steh nicht so auf blonde Frauen.”</b> Sie lächelte verführerisch und schien dabei vollkommen zu vergessen, dass sie selbst mit goldblonden Locken gesegnet worden war. Auch Remy lächelte schelmisch und hob zwei Finger, um der Bedienung hinter der Theke zu signalisieren, dass er noch einmal bestellen wollte. Naja, vielleicht taugte sie ja wenigstens zum Vögeln..]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Karma has no menu]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=259</link>
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2021 20:35:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=16">Milo Kingsley</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=259</guid>
			<description><![CDATA[<br><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 55px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: italic; "> Karma has no menu </font></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 4px; line-height: 6px; blockquote;"><center> you get served what you deserve.</center></font></div><br><br />
<div align="right"><font style="font-family: Mrs Saint Delafield; font-size: 30px; text-transform: letter-spacing: 1px; line-height: 9px; blockquote; font-style: italic;">Anthea & Milo</font></div><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 6px; blockquote;"> Wrigley Uhrenturm| 08.06.2065| Mittags|</font></div>
<br />
Gleichmäßig hob und senkte sich der Brustkorb des Diebes während die feinen Härchen sich von der hellen Haut abhoben, als die Kabel neben ihm unaufhörlich weiter knisterte. Ein erleichtertes Raunen war zu vernehmen, da er darüber mehr als erfreut wirkte, als es klingelte. So viel Pech an einem Tag zu haben, wirkte schon fast geplant. Aber nur fast.<br />
Die grauen Augen wanderten zu der kleinen LED-Anzeige am Monitor und signalisierten ihm das sein Besuch bereits da war. Da stand sie. Anthea, ein wahrer Quell an Heiterkeit und der Inbegriff eines Sonnenscheins. Und seine Rettung. Zumindest beschrieb Milo sie immer derartig blumig, dass einem bereits schlecht wurde. Seine Hand zitterte und es bedurfte eines Augenaufschlages, dass seine Mutation sich kurz fing und er den Knopf der Gegensprechanlage betätigen konnte.<br />
„Guten Tag, schöne Frau.“, die sonst so wohlklingenden Stimme, die gerne eloquenten Grünspan von sich gab, wirkte abgehackt mit einer Note unterdrücktem Stress. Milo atmete tief durch, während er die Legionärin, weiter über den Überwachungsmonitor beobachtete und Anthea, dass vertraute Piepen hörte, nach dem der Ältere die Haustür entriegelt.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ma Cherie, sei ….so gut und komm ins Atelier.“</span>, es folgte keine Erklärung, die Verbindung brach ab und die blonde Frau hatte nicht mal den Hauch einer Chance zu Antworten.<br />
<br />
Der Uhrenturm von Chicago, stand seit Jahrhunderten unter Denkmalschutz bevor 2040 ein Investor die Gegend aufkaufte und die baufälligen Gebäude der subkulturellen Wachstumsrate der Stadt anpasste. Ein Boom von bezahlbaren, sicheren Wohneinheiten, darunter auch dieses einzigartige Objekt. Leider war aber der Denkmalschutz nicht zwangsläufig mit der angesagten Optik von heute zu kombinieren und es gab nur wenige Liebhaber für solche altbackenen Gebäude. Es war Milos Glück, als er mit dem Erbe die südliche Turmspitze, vor knapp fünf Jahren ersteigerte und restaurieren konnte. Insgesamt zählen so drei Etagen zu Milos Residenz, wovon aber in den Unterlagen nur zwei festgehalten sind.<br />
Nicht ganz legal, hatte er den Uhrenturm für seine Zwecke umgebaut. Während man durch die Lobby zu den Aufzügen kam, wo diese jedoch nur die vorletzet Etage erreichten, die letzte muss man über ein Treppenhaus im südlichen Korridor erklimmen. Als Milo damals renovierte, fand er unter dem ursprünglichen Uhrenwerk, ein komplettes Stockwerk, dass man wohl vor über 7 oder 8 Dekaden zugemauert hatte. Da aber der historienverliebte Mann, zu dem auch einen neuen Ort für seine Privatsammlung benötigt, bot sich dies mehr als nur an. So befindet sich unter seiner Wohnung eine geheime Galerie, mit Schätzen aus der ganzen Welt, die als gestohlen, verschollen oder gar vernichtet gelten. Nur eine Handvoll Vertrauten, wissen von diesem Ort und heute, würde eine weitere Person davon erfahren.<br />
<br />
Kaum, dass die Tür zur Wohnung aufging, würde Anthea, ihren Gastgeber nicht vorfinden. Die obligatorische Gegensprechanlage, welche sich neben der Tür befand, wurde nicht benutzt, um der DJane zu öffnen. Also war die Frage, wo war der Gastgeber? Es gab noch eine zweite im Atelier, aber erst seit kurzem, was verständlich war, da Milo da viel Zeit verbrachte.<br />
Anthea war bereits einige Male in der exklusiven Wohnung gewesen, welche sich Milo durch ehrliches Geld leisten konnte. Man stand direkt im offenen Wohnbereich, welcher durch das verspiegelte Ziffernblatt, vom Licht durchflutet wurde. Milos Einrichtung war sehr schlicht und modern. Man merkte, dass sein Augenmerk auf längst vergangener Kunst lag und er nicht viel übrig hatte für neu modischen Schnick schnack. Oft genug hatte Anthea ihn in seiner Galerie besucht und sich anhören können, wie er über Möchtegern Künstler schimpfte, die glaubten, Künstler zu sein. Von dem offenen Wohnbereich und einer atemberaubenden Aussicht auf Chicago, ging die offene Küche ab und ein Essbereich. Links gab es ein kleines Gästezimmer und Wc. Die Treppe nach oben offenbarte lediglich Milos Schlafzimmer und ein Bad en Suit und einen Abstellraum. Wenn man an der Küche vorbei ging, gab es einen Treppenabsatz nach unten, wo Milo sein Atelier eingerichtet hatte. Als professioneller Dieb und Fälscher, hatte er natürlich ein kleines Reich, wo er sich selber austoben konnte, doch das Herzstück, befand sich genau darunter.<br />
Erneut ertönte Milos stimme, wie es schien, beobachtete er sie über das interne Überwachungssystem, dass Anthea jedoch nur vom Eingang kannte und am Kontrollpanel war Milo nicht anzutreffen gewesen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„… Uhm… bist du so freundlich und …“</span> doch die Verbindung wurde unterbrochen und Milos Stimme verschwand.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Verfickte…“</span> fluchte Milo, als seine Mutation, wieder unkontrolliert zu flackern begann und er durch das Phasing die Sprechanlage nicht mehr bedienen konnte und er hindurchgriff.<br />
Der Dieb versuchte Fäuste zu machen und sich zu konzentrieren. Langsam atmete er ein und aus, versuchte seine Atmung zu kontrollieren. Angestrengt versuchte er nicht zu sehr Luft zu holen, da die kaputte Stromleitung genau über ihm lag und er immer noch eingeklemmt war. An sich war so etwas kein Problem, aber ab einer Gewissen Anzahl an Stromstärke wurde seine Mutation instabil, zwar rettete sie ihm das Leben, aber ja den Salat hatte er nun.<br />
<br />
Eine Stunde zuvor.<br />
Milo sollte sich schuldig fühlen. In einem gewissen Rahmen tat er dies auch, aber Fakt war er konnte keine Menschen retten. Andächtig strich er mit dem Finger über den Holzrahmen des Bildes, welches er letzte Nacht gestohlen hatte.<br />
Es war ein frühes Werk Raffaels, welches während des Zweiten Weltkrieges verschwand und so wie andere tausenden Kunstwerke ihren rechtmäßigen Besitzern genommen wurden. Seit einigen Jahren setzte er sich dafür ein diese Schätze zu finden und den Familien wieder zu geben, aber es kam auch vor, dass es keine mehr gab, also stahl er von einem Dieb und damit hatte er kein Problem. Milo hatte auch schon den perfekten Platz dafür, neben anderen illegalen Kunstwerken, die sich in dem etwa 40qm großen Raum befand, welcher auch zugleich ein Schutzraum war. Die seltenen Liebhaberstücke, mussten vor UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit geschützt sein, also hatte der findige Dieb, vor etwa zwei Jahren das eine mit dem anderen kombiniert. Doch kaum, dass er das Bild hinter schützendem Glas verstaute und das Sicherheitssystem aktivieren wollte, kam es zum Kurzschluss. Seit einem Monat hatte er angefangen den Raum, auch umzubauen und so für den Notfall, seine Wohnung daraus steuern zu können. Er war eben paranoid. Es lagen Stromkabel ungesichert rum, hier und da Werkzeug. Der Legionär war zwar erpicht darauf, seine Schätze zu schützen, aber Bausicherheit, war nicht zwingend sein Metier, was er aber nach dieser Erfahrung dringen nachholen sollte. Keuchend, riss der Stromschlag ihn von den Füßen, wobei er eine der Säulen erwischte in denen er die Kabel verlegte, auf der er eine Steinbüste montiert hatte. So lag er zwischen ungesicherten Kabeln, Strom der eine Körpermoleküle durcheinanderbrachte und einer viel zu schweren Büste. Milo konnte durch Wände gehen, aber sobald Strom im Spiel war musste er aufpassen, da dies nicht ganz ungefährlich war. Nun stand er da, eingeklemmt von einer Büste, die auf einem Sockel gestanden hatte umgeben von Strom, wissend das er gleich Besuch empfing. Sich aus der Misere selber befreiend, führte nur dazu, dass er einen weiteren Schlag kassierte und zwischenzeitlich, sogar angst bekam, sich gar nicht mehr materialisieren zu können, als es klingelte. Anthea. Sofort streckte Milo seine Hand nach dem schon fast fertig installierten Panel aus, um sie sofort einzuweisen. Zwar wusste die hübsche Frau, nicht, welcher Tätigkeit er nachging, oder was sich unter seinem Atelier befand, aber als Legionär war wohl niemand ein Unschuldslamm.<br />
<br />
Schwer schluckend, sammelte Milo seine Kraft und drückte erneut auf den Knopf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hör mir genau zu. Neben dem Regal mit den Malutensilien ist ein Kontrollpanel. Drück auf Lüftung. Konfiguration. Klimaanlage 13.3* Grad</span>“, er klang abgehetzt und erschöpft. Doch durch das Panel im Atelier und diesen Code öffnete sich die Tür zur geheimen Galerie in der sich Milo in einer sehr ungünstigen Lage befand und er brauchte sie um den Strom abzustellen, wenn er nicht als Chicken Teriyaki enden wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 55px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: italic; "> Karma has no menu </font></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 4px; line-height: 6px; blockquote;"><center> you get served what you deserve.</center></font></div><br><br />
<div align="right"><font style="font-family: Mrs Saint Delafield; font-size: 30px; text-transform: letter-spacing: 1px; line-height: 9px; blockquote; font-style: italic;">Anthea & Milo</font></div><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 8px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 6px; blockquote;"> Wrigley Uhrenturm| 08.06.2065| Mittags|</font></div>
<br />
Gleichmäßig hob und senkte sich der Brustkorb des Diebes während die feinen Härchen sich von der hellen Haut abhoben, als die Kabel neben ihm unaufhörlich weiter knisterte. Ein erleichtertes Raunen war zu vernehmen, da er darüber mehr als erfreut wirkte, als es klingelte. So viel Pech an einem Tag zu haben, wirkte schon fast geplant. Aber nur fast.<br />
Die grauen Augen wanderten zu der kleinen LED-Anzeige am Monitor und signalisierten ihm das sein Besuch bereits da war. Da stand sie. Anthea, ein wahrer Quell an Heiterkeit und der Inbegriff eines Sonnenscheins. Und seine Rettung. Zumindest beschrieb Milo sie immer derartig blumig, dass einem bereits schlecht wurde. Seine Hand zitterte und es bedurfte eines Augenaufschlages, dass seine Mutation sich kurz fing und er den Knopf der Gegensprechanlage betätigen konnte.<br />
„Guten Tag, schöne Frau.“, die sonst so wohlklingenden Stimme, die gerne eloquenten Grünspan von sich gab, wirkte abgehackt mit einer Note unterdrücktem Stress. Milo atmete tief durch, während er die Legionärin, weiter über den Überwachungsmonitor beobachtete und Anthea, dass vertraute Piepen hörte, nach dem der Ältere die Haustür entriegelt.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ma Cherie, sei ….so gut und komm ins Atelier.“</span>, es folgte keine Erklärung, die Verbindung brach ab und die blonde Frau hatte nicht mal den Hauch einer Chance zu Antworten.<br />
<br />
Der Uhrenturm von Chicago, stand seit Jahrhunderten unter Denkmalschutz bevor 2040 ein Investor die Gegend aufkaufte und die baufälligen Gebäude der subkulturellen Wachstumsrate der Stadt anpasste. Ein Boom von bezahlbaren, sicheren Wohneinheiten, darunter auch dieses einzigartige Objekt. Leider war aber der Denkmalschutz nicht zwangsläufig mit der angesagten Optik von heute zu kombinieren und es gab nur wenige Liebhaber für solche altbackenen Gebäude. Es war Milos Glück, als er mit dem Erbe die südliche Turmspitze, vor knapp fünf Jahren ersteigerte und restaurieren konnte. Insgesamt zählen so drei Etagen zu Milos Residenz, wovon aber in den Unterlagen nur zwei festgehalten sind.<br />
Nicht ganz legal, hatte er den Uhrenturm für seine Zwecke umgebaut. Während man durch die Lobby zu den Aufzügen kam, wo diese jedoch nur die vorletzet Etage erreichten, die letzte muss man über ein Treppenhaus im südlichen Korridor erklimmen. Als Milo damals renovierte, fand er unter dem ursprünglichen Uhrenwerk, ein komplettes Stockwerk, dass man wohl vor über 7 oder 8 Dekaden zugemauert hatte. Da aber der historienverliebte Mann, zu dem auch einen neuen Ort für seine Privatsammlung benötigt, bot sich dies mehr als nur an. So befindet sich unter seiner Wohnung eine geheime Galerie, mit Schätzen aus der ganzen Welt, die als gestohlen, verschollen oder gar vernichtet gelten. Nur eine Handvoll Vertrauten, wissen von diesem Ort und heute, würde eine weitere Person davon erfahren.<br />
<br />
Kaum, dass die Tür zur Wohnung aufging, würde Anthea, ihren Gastgeber nicht vorfinden. Die obligatorische Gegensprechanlage, welche sich neben der Tür befand, wurde nicht benutzt, um der DJane zu öffnen. Also war die Frage, wo war der Gastgeber? Es gab noch eine zweite im Atelier, aber erst seit kurzem, was verständlich war, da Milo da viel Zeit verbrachte.<br />
Anthea war bereits einige Male in der exklusiven Wohnung gewesen, welche sich Milo durch ehrliches Geld leisten konnte. Man stand direkt im offenen Wohnbereich, welcher durch das verspiegelte Ziffernblatt, vom Licht durchflutet wurde. Milos Einrichtung war sehr schlicht und modern. Man merkte, dass sein Augenmerk auf längst vergangener Kunst lag und er nicht viel übrig hatte für neu modischen Schnick schnack. Oft genug hatte Anthea ihn in seiner Galerie besucht und sich anhören können, wie er über Möchtegern Künstler schimpfte, die glaubten, Künstler zu sein. Von dem offenen Wohnbereich und einer atemberaubenden Aussicht auf Chicago, ging die offene Küche ab und ein Essbereich. Links gab es ein kleines Gästezimmer und Wc. Die Treppe nach oben offenbarte lediglich Milos Schlafzimmer und ein Bad en Suit und einen Abstellraum. Wenn man an der Küche vorbei ging, gab es einen Treppenabsatz nach unten, wo Milo sein Atelier eingerichtet hatte. Als professioneller Dieb und Fälscher, hatte er natürlich ein kleines Reich, wo er sich selber austoben konnte, doch das Herzstück, befand sich genau darunter.<br />
Erneut ertönte Milos stimme, wie es schien, beobachtete er sie über das interne Überwachungssystem, dass Anthea jedoch nur vom Eingang kannte und am Kontrollpanel war Milo nicht anzutreffen gewesen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„… Uhm… bist du so freundlich und …“</span> doch die Verbindung wurde unterbrochen und Milos Stimme verschwand.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Verfickte…“</span> fluchte Milo, als seine Mutation, wieder unkontrolliert zu flackern begann und er durch das Phasing die Sprechanlage nicht mehr bedienen konnte und er hindurchgriff.<br />
Der Dieb versuchte Fäuste zu machen und sich zu konzentrieren. Langsam atmete er ein und aus, versuchte seine Atmung zu kontrollieren. Angestrengt versuchte er nicht zu sehr Luft zu holen, da die kaputte Stromleitung genau über ihm lag und er immer noch eingeklemmt war. An sich war so etwas kein Problem, aber ab einer Gewissen Anzahl an Stromstärke wurde seine Mutation instabil, zwar rettete sie ihm das Leben, aber ja den Salat hatte er nun.<br />
<br />
Eine Stunde zuvor.<br />
Milo sollte sich schuldig fühlen. In einem gewissen Rahmen tat er dies auch, aber Fakt war er konnte keine Menschen retten. Andächtig strich er mit dem Finger über den Holzrahmen des Bildes, welches er letzte Nacht gestohlen hatte.<br />
Es war ein frühes Werk Raffaels, welches während des Zweiten Weltkrieges verschwand und so wie andere tausenden Kunstwerke ihren rechtmäßigen Besitzern genommen wurden. Seit einigen Jahren setzte er sich dafür ein diese Schätze zu finden und den Familien wieder zu geben, aber es kam auch vor, dass es keine mehr gab, also stahl er von einem Dieb und damit hatte er kein Problem. Milo hatte auch schon den perfekten Platz dafür, neben anderen illegalen Kunstwerken, die sich in dem etwa 40qm großen Raum befand, welcher auch zugleich ein Schutzraum war. Die seltenen Liebhaberstücke, mussten vor UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit geschützt sein, also hatte der findige Dieb, vor etwa zwei Jahren das eine mit dem anderen kombiniert. Doch kaum, dass er das Bild hinter schützendem Glas verstaute und das Sicherheitssystem aktivieren wollte, kam es zum Kurzschluss. Seit einem Monat hatte er angefangen den Raum, auch umzubauen und so für den Notfall, seine Wohnung daraus steuern zu können. Er war eben paranoid. Es lagen Stromkabel ungesichert rum, hier und da Werkzeug. Der Legionär war zwar erpicht darauf, seine Schätze zu schützen, aber Bausicherheit, war nicht zwingend sein Metier, was er aber nach dieser Erfahrung dringen nachholen sollte. Keuchend, riss der Stromschlag ihn von den Füßen, wobei er eine der Säulen erwischte in denen er die Kabel verlegte, auf der er eine Steinbüste montiert hatte. So lag er zwischen ungesicherten Kabeln, Strom der eine Körpermoleküle durcheinanderbrachte und einer viel zu schweren Büste. Milo konnte durch Wände gehen, aber sobald Strom im Spiel war musste er aufpassen, da dies nicht ganz ungefährlich war. Nun stand er da, eingeklemmt von einer Büste, die auf einem Sockel gestanden hatte umgeben von Strom, wissend das er gleich Besuch empfing. Sich aus der Misere selber befreiend, führte nur dazu, dass er einen weiteren Schlag kassierte und zwischenzeitlich, sogar angst bekam, sich gar nicht mehr materialisieren zu können, als es klingelte. Anthea. Sofort streckte Milo seine Hand nach dem schon fast fertig installierten Panel aus, um sie sofort einzuweisen. Zwar wusste die hübsche Frau, nicht, welcher Tätigkeit er nachging, oder was sich unter seinem Atelier befand, aber als Legionär war wohl niemand ein Unschuldslamm.<br />
<br />
Schwer schluckend, sammelte Milo seine Kraft und drückte erneut auf den Knopf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hör mir genau zu. Neben dem Regal mit den Malutensilien ist ein Kontrollpanel. Drück auf Lüftung. Konfiguration. Klimaanlage 13.3* Grad</span>“, er klang abgehetzt und erschöpft. Doch durch das Panel im Atelier und diesen Code öffnete sich die Tür zur geheimen Galerie in der sich Milo in einer sehr ungünstigen Lage befand und er brauchte sie um den Strom abzustellen, wenn er nicht als Chicken Teriyaki enden wollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[my kink is when people admit i was right]]></title>
			<link>https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=233</link>
			<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 23:13:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://dustnashes.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=3">Levi Mills</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://dustnashes.stories-untold.de/showthread.php?tid=233</guid>
			<description><![CDATA[Levi war kein Lügner, wenn nicht sogar eher das Gegenteil. Er wusste lediglich Informationen in den richtigen Momenten zurückzuhalten oder weiter zu geben, je nachdem welchem Nutzen es diente. Lügen hingegen, sprachen gegen seine gesamte Persönlichkeit. Die Aussage, dass es um den Einbruch ging, war demnach in der Theorie keine Lüge. Er wollte über den Einbruch bei Mr. Oliveira sprechen. Über das Blut, das dort gefunden wurde, um präziser zu sein. Das hatte er bei der Anmeldung in der Lobby natürlich außen vor gelassen, als er um die Möglichkeit gebeten hatte, mit dem Model persönlich sprechen zu können. Der Mann schien verwundert über die plötzliche Kontaktaufnahme, stimmte jedoch recht schnell zu und so stand Levi nur ein paar Minuten später in dem Aufzug zu der Penthouse Suite in einem der teuersten Gebäude der Innenstadt. Er selbst wohnte nur unweit von dem Model entfernt, im selben Viertel, seine eigene Wohnung war jedoch nicht mehr als eine Geldanlage für den Spcialist. Viel zu hochgestochen für seinen persönlichen Geschmack und seine eigentliche Gehaltsklasse, doch eine seiner <i>Freizeitbeschäftigungen</i> war es mit Geld zu spekulieren und über die letzten Jahre hatte sich so ein Vermögen angehäuft, dass er selbst niemals ausgeben konnte.<br />
<br />
Levi nutzte das Geld für ein sorgloses Leben, alles was darüber hinaus übrig blieb, investierte er im Normalfall in neue Geschäfte. Manche sehr spekulativ, andere mit einer nahezu hundertprozentigen Gewinnchance. Es war etwas, das man bei ihm wohl am ehesten als “Hobby” bezeichnen konnte, auch wenn er der Meinung war, dass er auf derlei Freizeitbeschäftigung verzichten konnte. Der Aufzug gab ein Piepen von sich, als Levi den das oberste Stockwerk erreichte und schließlich aus dem Aufzug trat. Der Flur war verhältnismäßig Schlicht gehalten und neben einem Wartungsraum, gab es nur zwei weitere Türen, die zu Apartments führten. Levi richtete den dunkelgrauen Anzug ehe er sich auf den Weg zu Skyes Suite machte und letztendlich mit absoluter Präzision an die Türe klopfte. Zwei Mal. Nicht zu laut, nicht zu leise. <br />
<br />
Skye Oliveira. Model und Aktivist. Herauszufinden, dass es sich bei ihm um ein Meta handelte, war nicht sonderlich schwer gewesen, auch wenn Levi kein Experte in Humangenetik war. Doch das Model hatte sich entschieden, sich nicht öffentlich zu diesem Thema zu äußern und das war sein gutes Recht. Levi war lediglich hier, um herauszufinden ob Skye der Mann war, dessen Blut in den Berichten aus Las Vegas erwähnt worden war und wenn ja, wieso ein augenscheinlich psychisch labiler Wissenschaftler aus Russland an sein Blut gekommen war. Er würde in weniger als einer halben Stunde wieder verschwunden sein. Sein Com zeigte an, dass er bereits  vierunddreißig Sekunden wartete. Wenn sich Oliveira noch mehr Zeit ließ, würde es vielleicht doch länger dauern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Levi war kein Lügner, wenn nicht sogar eher das Gegenteil. Er wusste lediglich Informationen in den richtigen Momenten zurückzuhalten oder weiter zu geben, je nachdem welchem Nutzen es diente. Lügen hingegen, sprachen gegen seine gesamte Persönlichkeit. Die Aussage, dass es um den Einbruch ging, war demnach in der Theorie keine Lüge. Er wollte über den Einbruch bei Mr. Oliveira sprechen. Über das Blut, das dort gefunden wurde, um präziser zu sein. Das hatte er bei der Anmeldung in der Lobby natürlich außen vor gelassen, als er um die Möglichkeit gebeten hatte, mit dem Model persönlich sprechen zu können. Der Mann schien verwundert über die plötzliche Kontaktaufnahme, stimmte jedoch recht schnell zu und so stand Levi nur ein paar Minuten später in dem Aufzug zu der Penthouse Suite in einem der teuersten Gebäude der Innenstadt. Er selbst wohnte nur unweit von dem Model entfernt, im selben Viertel, seine eigene Wohnung war jedoch nicht mehr als eine Geldanlage für den Spcialist. Viel zu hochgestochen für seinen persönlichen Geschmack und seine eigentliche Gehaltsklasse, doch eine seiner <i>Freizeitbeschäftigungen</i> war es mit Geld zu spekulieren und über die letzten Jahre hatte sich so ein Vermögen angehäuft, dass er selbst niemals ausgeben konnte.<br />
<br />
Levi nutzte das Geld für ein sorgloses Leben, alles was darüber hinaus übrig blieb, investierte er im Normalfall in neue Geschäfte. Manche sehr spekulativ, andere mit einer nahezu hundertprozentigen Gewinnchance. Es war etwas, das man bei ihm wohl am ehesten als “Hobby” bezeichnen konnte, auch wenn er der Meinung war, dass er auf derlei Freizeitbeschäftigung verzichten konnte. Der Aufzug gab ein Piepen von sich, als Levi den das oberste Stockwerk erreichte und schließlich aus dem Aufzug trat. Der Flur war verhältnismäßig Schlicht gehalten und neben einem Wartungsraum, gab es nur zwei weitere Türen, die zu Apartments führten. Levi richtete den dunkelgrauen Anzug ehe er sich auf den Weg zu Skyes Suite machte und letztendlich mit absoluter Präzision an die Türe klopfte. Zwei Mal. Nicht zu laut, nicht zu leise. <br />
<br />
Skye Oliveira. Model und Aktivist. Herauszufinden, dass es sich bei ihm um ein Meta handelte, war nicht sonderlich schwer gewesen, auch wenn Levi kein Experte in Humangenetik war. Doch das Model hatte sich entschieden, sich nicht öffentlich zu diesem Thema zu äußern und das war sein gutes Recht. Levi war lediglich hier, um herauszufinden ob Skye der Mann war, dessen Blut in den Berichten aus Las Vegas erwähnt worden war und wenn ja, wieso ein augenscheinlich psychisch labiler Wissenschaftler aus Russland an sein Blut gekommen war. Er würde in weniger als einer halben Stunde wieder verschwunden sein. Sein Com zeigte an, dass er bereits  vierunddreißig Sekunden wartete. Wenn sich Oliveira noch mehr Zeit ließ, würde es vielleicht doch länger dauern.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>